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Opel investiert in Rüsselsheim und ändert Export-Strategie
Rüsselsheim (pressrelations) - Opel investiert in Rüsselsheim und ändert Export-Strategie Der Aufsichtsrat der Adam Opel AG hat die Fertigung zweier weiterer Opel-Modelle im Stammwerk Rüsselsheim beschlossen. Aktuell laufen hier der Insignia sowie ab Januar 2015 der Zafira Tourer vom Band. Details zu neuen Fahrzeugen, für dessen Fertigung Opel 245 Millionen Euro investiert, damit sie für profitables Wachstum sorgen, wollen die Hessen aus Wettbewerbsgründen erst zum Jahresende nennen. Zudem stimmte der Aufsichtsrat der Produktion einer weiteren Insignia-Variante zu: Schon in wenigen Jahren soll ein neues Buick-Modell für den US-amerikanischen Markt in Rüsselsheim vom Band laufen. Darüber hinaus hat der Opel-Aufsichtsrat beschlossen, die Export-Strategie für den chinesischen Markt zu ändern. Ab Januar 2015 wird auf den Verkauf von Fahrzeugen der Marke Opel in China verzichtet. Der Opel-Vorstandsvorsitzende Karl-Thomas Neumann sagt: "Das ist eine längst überfällige Entscheidung. Es hätte einen hohen dreistelligen Millionenbetrag erfordert, Opel zu mehr Bekanntheit zu führen und das Vertriebsnetz auszubauen. Buick hingegen zählt zu den Marktführern in China - und es ist unser klares Ziel, unsere Zusammenarbeit zu intensivieren. Dazu prüfen wir derzeit eine ganze Reihe von Projekten. Im vergangenen Jahr hatte Opel in China mit 22 Händlern insgesamt 4365 Fahrzeuge verkauft, Buick setzte dort mit 650 Händlern rund 810.000 Fahrzeuge ab, darunter viele Modelle aus der gemeinsamen Entwicklung mit Opel. (dpp-AutoReprter/wpr) Adam Opel GmbH Friedrich-Lutzmann-Ring 65423 Rüsselsheim Deutschland Telefon: (0 61 42) 7-70 Telefax: (0 61 42) 7-7 88 00 Mail: allgemeine.info@opel-mediainfo.de URL: http://www.opel.de/

Siemens erhält Healthcare-IT-Großauftrag
München (pressrelations) - Siemens erhält Healthcare-IT-Großauftrag - Zwei niederländische Universitätskliniken erteilten 50-Millionen-Euro-Auftrag - Einer der größten Aufträge für Siemens im Bereich Healthcare-IT Der Siemens-Sektor Healthcare erhielt von den niederländischen Universitätskliniken Erasmus University Medical Center Rotterdam (Erasmus MC) und University Medical Center Groningen (UMCG) jeweils einen Auftrag zur Lieferung, Implementierung sowie Wartung und Instandhaltung des Krankenhausinformationssystems (KIS) Soarian Clinicals inklusive elektronischer Patientenakte (EPA). Mit einem Volumen von mehr als 50 Millionen Euro ist das einer der größten bisher an Siemens vergebenen Healthcare-IT-Aufträge. Die Vertragslaufzeit für beide Krankenhäuser beträgt zehn Jahre. Bereits im April 2014 soll mit der Installation begonnen werden; Ende 2015 soll das Projekt in den klinischen Regelbetrieb gehen. Beide Kunden erteilten den Auftrag zeitgleich, um auch anhand der neuen Software-Lösung noch enger zu kooperieren. Mit dem Krankenhausinformationssystem werden Patientendaten sowie bildgebende, labordiagnostische und therapierelevante Daten auf einer Software-Plattform zur Verfügung gestellt. Soarian Clinicals ermöglicht dem Klinikpersonal, unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien, einen übergreifenden Zugriff auf die aktuellen, klinisch relevanten Patientendaten. Klinische Abläufe lassen sich mithilfe der Software abbilden, optimieren und papierlos gestalten. Dadurch können sie transparenter, schneller und effizienter werden. Das Klinikpersonal wird von Verwaltungsaufgaben entlastet und hat mehr Zeit für die Behandlung und Betreuung der Patienten. Beide Krankenhäuser haben jeweils rund 1.300 Betten und beschäftigen rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ansprechpartner für Journalisten: Dr. Matthias Krämer Tel.: +49 9131 84-5551 E-Mail: Matthias.Kraemer@siemens.com Siemens AG Wittelsbacherplatz 2 80333 München, Deutschland Communications and Government Affairs Leitung: Stephan Heimbach

Das Rasterkraftmikroskop macht das Rennen: Gewinner des Wettbewerbs „Nano erleben“ gekürt
Kiel (pressrelations) - Das Rasterkraftmikroskop macht das Rennen: Gewinner des Wettbewerbs "Nano erleben" gekürt "Das Niveau der Versuche war durchweg hervorragend und auch das Publikum war begeistert", freute sich Professor Rainer Herges vom Sonderforschungsbereich 677 "Funktion durch Schalten", der den Wettbewerb gemeinsam mit der DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. ausrichtete. "Um unseren wissenschaftlichen Nachwuchs müssen wir uns keine Sorgen machen, denn heute haben wir viele kreative und innovative Versuche gesehen. Auch ich konnte heute etwas lernen!", lobte Herges die Schülerinnen und Schüler, Studierenden, Doktoranden, Lehrerinnen und Lehrer, die sich der Aufgabe gestellt hatten, "nano" erlebbar zu machen. Nach der Präsentation der neun Experimente wählte eine Fachjury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern der DECHEMA sowie den Universitäten Groningen und Kiel zusammensetzte, die ersten drei Plätze aus. Ganz oben auf dem Treppchen mit einem Preisgeld von 1.000 Euro landeten die Schüler Paul Welzel, Txai Soares und Luca Schüler vom Alten Gymnasium in Oldenburg, die ihr selbst gebautes Rasterkraftmikroskop im Film und anhand eines Modells vorführten. Zweite wurden die Schüler Urs Hippelein und Roman Kurberg aus der 9. Klasse der Humboldtschule in Kiel. Sie konnten experimentell nachweisen, das Nanogoldseife keine Wirkung auf menschliche Zellen hat. Dafür gab es 750 Euro. Auf den mit 500 Euro dotierten dritten Rang wählte die Jury René Grünbauer, der am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen Physik lehrt und seine Schützlinge in Kiel vertrat. Er präsentierte einen Versuchsaufbau "für die Hosentasche", der aus Nanoteilchen baumähnliche Strukturen wachsen ließ. Goldnanopartikel ließ Ramzy Abdelaziz, Doktorand an der Technischen Fakultät der Kieler Uni, in Wassertropfen entstehen, die auf heißen Herdplatten zu schweben schienen. Für seinen unterhaltsamen Vortrag vergab die Jury einen Sonderpreis. Viele weitere Teilnehmende hatten sich mit einem wissenschaftlichen Poster zum Thema Nanowissenschaft beteiligt. Auch hier gab die Jury ihr Votum ab und verteilte Preise. Die gelungene Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs konnten Teilnehmende und Gäste, die auch zahlreiche Laborführungen auf dem Campus der CAU mitgemacht hatten, bei der Show des Seifenblasenkünstlers Björn Böttcher ausklingen lassen. Organisiert wurde "Nano erleben" vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, die Preise stiftete der Kieler Forschungsschwerpunkt Nanowissenschaften und Oberflächenforschung. Link zur Homepage des SFB 677 "Funktion durch Schalten": www.sfb677.uni-kiel.de Link zu "Nano erleben": www.nano-erleben.de Fotos stehen zum Download bereit: http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-1.jpg Bildunterschrift: Ein selbst konstruiertes Rasterkraftmikroskop bescherte dem Schülerteam vom Alten Gymnasium in Oldenburg den ersten Platz bei "Nano erleben". Christoph Steinbach (DECHEMA e.V., links), Stefan Schwarzer (IPN Kiel, 2.v.r.) und Rainer Herges (Uni Kiel, rechts) gratulierten. Foto/Copyright: Schimmelpfennig/CAU http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-2.jpg Bildunterschrift: Nanogoldseife? Mehr Schein als Sein! Mit diesem experimentellen Nachweis ergatterten Urs Hippelein und Roman Kurberg von der Kieler Humboldtschule den zweiten Platz. Die Jury (v.l. Christoph Steinbach (DECHEMA e.V.), Stefan Schwarzer (IPN Kiel) und Rainer Herges (Uni Kiel)) zeigte sich beeindruckt. Foto/Copyright: Schimmelpfennig/CAU http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-3.jpg Bildunterschrift: Der weite Weg hat sich gelohnt: Physiklehrer René Grünbauer aus Regensburg ist der Drittplatzierte beim "Nano erleben"-Wettbewerb 2014. Foto/Copyright: Schimmelpfennig/CAU http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-4.jpg Bildunterschrift: Schwungvoll und inspirierend: Für seinen Vortrag wurde Ramzy Abdelaziz mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Foto/Copyright: IPN http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-5.jpg Bildunterschrift: Hochtechnologie aus Schülerhand: Anhand eines Modells führte das Oldenburger Team ein selbst gebautes Rasterkraftmikroskop vor. Foto/Copyright: IPN http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-6.jpg Bildunterschrift: Mit Leuchteffekten zeigte Teilnehmer Timm Wilke, Doktorand aus Göttingen, dass Nanotechnologie auch schön aussehen kann. Foto/Copyright: IPN http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-7.jpg Bildunterschrift: Mit UV-Licht schaltete die Kieler Chemiestudentin Daniela Ingwersen eine raue Oberfläche von hydrophob auf hydrophil. Foto/Copyright: Schimmelpfennig/CAU http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-8.jpg Bildunterschrift: Volles Haus: Etwa 280 Besucherinnen und Besucher ließen sich bei "Nano erleben" in den Nanokosmos entführen. Foto/Copyright: IPN http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-9.jpg Bildunterschrift: Die Schichtdicke von Seifenblasen befindet sich im Nanometerbereich. Künstler Björn Böttcher baute zauberhafte Gebilde aus den empfindlichen Kugeln. Foto/Copyright: Schimmelpfennig/CAU http://www.uni-kiel.de/download/pm/2014/2014-090-10.jpg Bildunterschrift: Abschluss eines gelungenen Wettbewerbs: Björn Böttcher und seine Seifenblasenshow Foto/Copyright: Schimmelpfennig/CAU Kontakt: Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Öffentlichkeitsarbeit SFB 677 - Nano erleben Tel.: 0431/880-2158 E-Mail: kontakt@nano-erleben.de

Zimtu Capital Corp. baut mit Bestellung von Michel Robert, Ian Graham & Jenna Hardy als Berater seine Fachkompetenz weiter aus
(pressrelations) - Zimtu Capital Corp. baut mit Bestellung von Michel Robert, Ian Graham Jenna Hardy als Berater seine Fachkompetenz weiter aus Zimtu Capital Corp. (TSXv: ZC) (FSE: ZCT1) (das "Unternehmen" oder "Zimtu") gibt die Einrichtung eines Beirates und die Ernennung der ersten Mitglieder dieses Beirates bekannt. Es sind dies der in der Minenerschließung und Metallurgie erfahrene Bergbauexperte Michel Robert, B.A., B.A.Sc., M.A.Sc., der Projektgenerierer und Explorationsgeologe Ian Graham, B.Sc., sowie Jenna Hardy, M.Sc., MBA, P.Geo., Expertin für Projektmanagement und Exploration. "Es ist für uns eine große Ehre, dass wir Michel, Ian und Jenna für unseren Beirat gewinnen konnten", meint Ryan Fletcher, Director of Corporate Development bei Zimtu. "Diese Experten werden den Konzern mit ihrem umfangreichen fachlichen Know-how von der Projektplanung und -generierung bis hin zur Projekterschließung und Produktion maßgeblich unterstützen und wertvolle Beiträge zur zukünftigen Entwicklung des Unternehmens und seiner Projekte und Betriebe leisten. Mit ihrem Enthusiasmus, ihrer Kreativität und ihrem Engagement fördern sie neue Ideen, Projekte und Menschen." Michel Robert, B.A., B.A.Sc. (Hons), M.A.Sc. (Hons) hat über 40 Jahre berufliche Erfahrung im Bergbau. Er war zuvor zehn Jahre lang bei der Teck Corporation als Metallurge, Chefingenieur und Startup-Manager tätig. Herr Robert war zwischen 1995 und 2001 außerdem ein Direktor bei SNC, einem der drei Gründungsunternehmen der Simons Mining Group (nunmehr AMEC Americas), und Senior Vice President bei Pan American Silver Corp. (TSX: PAA). Zuletzt war Herr Robert Vice President der Quinto Mining Corp., die 2008 für 150 Millionen $ von Consolidated Thompson Iron Mines zur Erschließung der Eisenlagerstätten Peppler Lake und Lamelee übernommen wurde. Die in diesen beiden Grassroots-Projekten lagernden Ressourcen wurden von Herrn Roberts Team im Zuge von zwei Bergbauperioden um weniger als 8 Millionen $ auf ein Volumen von etwas mehr als eine Milliarde Tonnen erweitert. Herr Robert leitete die Inbetriebnahme und den Förderbetrieb zahlreicher Minen in Nord- und Südamerika. Ian Graham, B.Sc. (Hons), Geology ist ein renommierter Bergbauexperte mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Erschließung und Exploration von Rohstofflagerstätten, die er vor allem bei den großen Bergbaugesellschaften Rio Tinto und Anglo American sammeln konnte. Herr Graham war zuvor Chefgeologe im Projektgenerierungsteam von Rio Tinto in Vancouver und an der Evaluierung und Vorbereitung auf die Erschließung mehrerer Projekte in Kanada und im Ausland beteiligt, darunter auch die Projekte Diavik Diamond (Nordwest-Territorien, Kanada), Resolution Copper (Arizona, USA), Eagle Nickel (Michigan, USA), Lakeview Nickel (Minnesota, USA) und Bunder Diamonds (Indien). Vor seiner Tätigkeit bei Rio Tinto war Ian Explorationsgeologe bei Anglo American. Jenna Hardy, M.Sc., MBA, P.Geo., FGC, (Hon) FEC hat über 20 Jahre Berufserfahrung im Bergbau und war als Beraterin für börsennotierte und private Unternehmen tätig, wo sie die Umsetzung von Umweltauflagen, Behördenverfahren und Erschließungsprogrammen begleitete. Zwischen 1993 und 2004 leitete Frau Hardy bei der Pan American Silver Corp. (TSX: PAA) den Bereich Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. In dieser Position sammelte sie wertvolle umwelt- und sozialpolitische Erfahrungen im Zusammenhang mit der Minenerschließung in Nord- und Südamerika. Als konzessionierte Geowissenschaftlerin war sie in die Unternehmensentwicklung, in die Kommunikation mit Anlegern (IR), in Behörden- und Genehmigungsverfahren, in die Umsetzung und Kontrolle von Umweltschutzplänen und -verfahren, in Umweltverträglichkeitsprüfungen und in die Projektkoordinierung für die mit der Machbarkeitsbewertung betrauten Teams eingebunden. Das Unternehmen gibt weiters bekannt, dass es Insidern, Führungskräften, Mitarbeitern, Beratern und Mitgliedern des Beirats insgesamt 1.000.000 Aktienoptionen gewährt hat. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Börsenaufsicht der TSX Venture Exchange kann innerhalb von fünf Jahren ab Gewährung durch Ausübung jeder Aktienoption eine Stammaktie des Unternehmens zu einem Preis von 0,50 $ pro Aktie erworben werden. Von den 1.000.000 zugewiesenen Optionen werden 500.000 auf Insider des Unternehmens übertragen. Über Zimtu Capital Corp. Zimtu Capital Corp. ist eine börsennotierte Investmentgesellschaft, die in Rohstoffunternehmen investiert bzw. diese gründet und erweitert und so den Aktionären die Möglichkeit bietet, sich indirekt am Aufbau börsennotierter Unternehmen zu beteiligen und davon zu profitieren. Das Unternehmen bietet auch Unterstützung bei der Generierung von Mineralprojekten und Beratungsleistungen und hilft Unternehmen bei der Suche nach interessanten Konzessionsgebieten. Zimtu Capital wird an der TSX Venture Exchange unter dem Symbol "ZC" und an der Frankfurter Börse unter dem Symbol "ZCT1" gehandelt. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website des Unternehmens unterhttp://www.zimtu.com bzw. über: Matt Sroka Corporate Communications Tel: 604.681.1568 E-Mail: matt@zimtu.com Für das Board of Directors: ZIMTU CAPITAL CORP. "David Hodge" David Hodge President Director Tel: 604.681.1568 Die TSX Venture Exchange und deren Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) übernehmen keinerlei Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Meldung. Die Aussagen in diesem Dokument, die nicht ausschließlich historischer Natur sind, sind zukunftsgerichtete Aussagen und enthalten auch Aussagen, die sich auf Annahmen, Pläne, Erwartungen oder Absichten für die Zukunft beziehen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens erheblich von jenen unterscheiden könnten, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebracht werden. Zu den Risiken und Ungewissheiten zählen ohne Einschränkung auch wirtschaftliche, wettbewerbsbezogene, behördliche, umwelttechnische und technologische Faktoren, welche die Betriebstätigkeit sowie die Märkte, Produkte und Preise des Unternehmens beeinflussen könnten. Den Lesern wird empfohlen, die Risikohinweise zu lesen, die in den Stellungnahmen und Analysen des Managements (Management Discussion Analysis) zu den auditierten und der British Columbia Securities Commission vorzulegenden Finanzberichten des Unternehmens beschrieben werden. Für die Richtigkeit der Übersetzung wird keine Haftung übernommen! Bitte englische Originalmeldung beachten!

Ausschuss für Finanzstabilität berät über Risiken aus der Niedrigzinsphase
Berlin (pressrelations) - Ausschuss für Finanzstabilität berät über Risiken aus der Niedrigzinsphase Der Ausschuss für Finanzstabilität hat sich in der heutigen und den vergangenen Sitzungen mit den Auswirkungen des Niedrigzinsumfeldes auf die Finanzstabilität beschäftigt. Dabei wurden auch mögliche Auswirkungen auf den deutschen Wohnimmobilienmarkt, die deutschen Banken und die deutschen Lebensversicherer erörtert und über Handlungsoptionen beraten. Im Bereich der Wohnimmobilien setzen niedrige Zinsen Anreize zur Finanzierung größerer Kreditsummen. Infolgedessen kann sich die Nachfrage nach Wohnimmobilien erhöhen, was wiederum Preissteigerungen nach sich ziehen kann. Insgesamt zeigen die verfügbaren Daten zu Kreditvergabe und Immobilienpreisen auf bundesweiter Ebene bislang jedoch keine die Finanzstabilität potentiell gefährdende Dynamik. Stabilitätsrisiken können insbesondere aus einem Zusammenwirken von anhaltenden Preissteigerungen, einer wachsenden Kreditvergabe und gelockerten Kreditstandards entstehen. Das aktuelle Niedrigzinsumfeld belastet die Zinsmarge von Banken und verringert deren Ertragskraft. Geringere Erträge begrenzen die Möglichkeiten, aus einbehaltenen Gewinnen Eigenkapital aufzubauen. Das Niedrigzinsumfeld kann die Banken auch dazu verleiten, in riskante Geschäftsfelder zu investieren. Um bei schwachen Erträgen eine größere Eigenkapitalrendite zu erzielen, könnten Banken zudem versucht sein, den Verschuldungsgrad zu erhöhen. Bisher lassen sich solche Ausweichreaktionen aber nicht beobachten. In den letzten Jahren sind die Eigenkapitalpolster der Banken gestiegen und die Verschuldungsgrade zurückgegangen. Schließlich erschwert das bereits seit einiger Zeit anhaltende Niedrigzinsumfeld den Lebensversicherern, die abgegebenen Leistungsversprechen zu erfüllen, weil Neuanlagen nicht mehr genügend Rendite erzielen. Die Umlaufsrendite von Bundesanleihen - als Indikator für die Verzinsung sicherer Neuanlagen - lag 2012 erstmals deutlich unter dem Höchstrechnungszins, der maßgeblich für das Neugeschäft ist. Analysen haben ergeben, dass die möglichen Belastungen des gegenwärtigen Niedrigzinsumfelds mit Blick auf die Finanzstabilität noch tragbar erscheinen. In einer Risikobetrachtung könnte eine länger anhaltende Niedrigzinsphase jedoch materielle Auswirkungen haben. Hierauf wird auch im Finanzstabilitätsbericht 2013 der Deutschen Bundesbank hingewiesen. Die Lebensversicherer sollten ihre Risikotragfähigkeit erhöhen und ein breites Produktangebot vorhalten. Zudem sollten die Lebensversicherer ihre Eigenmittelpolster stärken, um auch in einem Umfeld anhaltend niedriger Zinsen und vor dem Hintergrund der Einführung der neuen Solvabilitätsregeln gemäß Solvency II, die höhere Eigenmittelanforderungen vorsehen, ihre künftigen Verpflichtungen hinsichtlich der garantierten Leistungen erfüllen zu können. Angesichts möglicher negativer Auswirkungen des Risikos einer längeren Niedrigzinsphase sollte ein solider und nachhaltiger regulatorischer Rahmen angestrebt werden, der die Risikotragfähigkeit der Lebensversicherer stärkt. Der Vorsitzende hat den Ausschuss in diesem Zusammenhang über ein geplantes Maßnahmenpaket der Bundesregierung informiert. Zudem sollte die Aufsicht die Branche weiterhin eng begleiten. Der Ausschuss wird die möglichen Auswirkungen eines anhaltenden Niedrigzinsumfelds auf die Finanzstabilität insbesondere hinsichtlich der Bereiche Wohnimmobilien, Banken und Lebensversicherungsunternehmen weiter sorgfältig beobachten und analysieren. Informationen zum AFS Der Ausschuss für Finanzstabilität wurde im März 2013 gegründet und hat zum Ziel, die Finanzstabilität zu überwachen. Auf europäischer Ebene existiert analog hierzu der Europäische Ausschuss für Systemrisiken (European Systemic Risk Board, ESRB), der bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt angesiedelt ist. Dem Ausschuss für Finanzstabilität gehören jeweils drei Vertreter des Bundesfinanzministeriums (BMF), der Deutschen Bundesbank, der BaFin sowie - ohne Stimmrecht - ein Vertreter der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) an. Der AFS tagt einmal pro Quartal; die nächste Sitzung des AFS ist für Juni 2014 geplant. Bundesministerium der Finanzen (BMF) Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Deutschland Telefon: 03018/ 682 - 0 Telefax: 03018/ 682- 32 60 Mail: Presse@bmf.bund.de URL: http://www.bundesfinanzministerium.de/

TAILORIT startet Studie „SHOPPING EXPERIENCE in Fashion Retail – Customer & Retailer Insights“
Düsseldorf (pressrelations) - TAILORIT startet Studie "SHOPPING EXPERIENCE in Fashion Retail - Customer Retailer Insights" Neben dem Beratungsgeschäft initiiert das Düsseldorfer Beratungsunternehmen TAILORIT in regelmäßigen Abständen Studien und wissenschaftliche Arbeiten zu den relevanten Themen des Bekleidungshandels. Die Studie "SHOPPING EXPERIENCE in Fashion Retail - Customer Retailer Insights" richtet sich an die Top-Entscheider des Bekleidungshandels mit dem Ziel, einen fundierten Überblick zu liefern, was tatsächlich als Trend im Bereich "Operational Excellence, Shopping Experience und Omni-Channel" angesehen wird und wie der Reifegrad bzw. die Einstellung der Branche dazu ist. Die im vergangenen Jahr mit großem Erfolg und hoher Beachtung durchgeführte Studie 'TRENDS INNOVATIONS in Fashion Retail' liefert dazu erste Vergleichsdaten. Ein Mehrwert der diesjährigen Studie ist, dass die Erwartungshaltungen der Kunden und die geplanten Maßnahmen der Unternehmen übereinander gelegt werden, um Übereinstimmungen und Lücken zu identifizieren sowie Handlungsbedarf aufzuzeigen. Die TAILORIT Studien zeichnen nicht nur ein präzises Bild der aktuellen Entwicklungen, sondern liefern zudem der Branche wertvolle Anregungen und echte Entscheidungshilfen. Über TAILORIT: TAILORIT ist der Consulting-Spezialist für die besonderen Anforderungen der Bekleidungsbranche und berät Produktions- und Handelsunternehmen - unabhängig, effizient und umsetzungsorientiert. Von der Produktion und Beschaffung über die Logistik bis hin zum PoS betrachtet und optimiert TAILORIT alle Strukturen, Prozesse und Tools. Das Ergebnis sind zeitnah umsetzbare Wertschöpfungsstrategien auf Basis aktueller und branchenweit bewährter Best-Practices, mit denen sich die zwei zentralen strategischen Kernziele der Branche realisieren lassen: Operational Excellence und Shopping Experience. TAILORIT GmbH Mirja Schmitz Plange Mühle 2 40221 Düsseldorf +49 (0) 211 233 950-89 mirja.schmitz@tailorit.de www.tailorit.de

Deutschland setzt auf verschlüsselte E-Mails
München (pressrelations) - Deutschland setzt auf verschlüsselte E-Mails Nach mehr als einem halben Jahr E-Mail made in Germany ziehen die Mitglieder des Verbunds eine positive Zwischenbilanz: Über 90 Prozent der 50 Millionen E-Mail made in Germany Nutzer sind mittlerweile verschlüsselt unterwegs. Jetzt kommt der Endspurt: Ab dem 31. März stellen die Deutsche Telekom, United Internet mit WEB.DE und GMX sowie Freenet die letzten unverschlüsselten Verbindungen sukzessive ab. Ab 29. April sind alle Übertragungswege komplett verschlüsselt. In allen E-Mail-Programmen des Verbundes wird dann für den Nutzer in Form eines grünen Hakens sofort erkennbar sein, ob die ausgewählten Empfänger-Adressen den Sicherheitsstandards des Mailverbundes entsprechen. E-Mail made in Germany ist damit die erste providerübergreifende E-Mail-Initiative, die ihren Nutzern 100 Prozent Verschlüsselung, Datenverarbeitung und -speicherung in Deutschland vom Sender bis zum Empfänger bietet. Der Weg vom Endgerät zum Mail-Server ist bereits heute für alle Kunden verschlüsselt, die eine Mail-Anwendung der Partner (Webmail oder Smartphone-App) einsetzen, beziehungsweise in ihrem E-Mail-Programm die SSL-Verschlüsselung aktiviert haben. Für Nutzer, die derzeit noch unverschlüsselte Übertragungswege per E-Mail-Programm auf PC, Laptop, Smartphone oder Tablet nutzen, soll der Übergang so problemlos wie möglich gestaltet werden. Bis zur Abschaltung der unverschlüsselten Verbindungen werden diese Kunden per E-Mail darüber benachrichtigt, dass sie wenige Einstellungen am Computer oder ihrem mobilen Gerät ändern müssen, um mit ihrem E-Mail-Programm weiterhin Mails empfangen und versenden zu können. Damit stellen die Deutsche Telekom, United Internet und Freenet sicher, dass ihre Kunden ausreichend Gelegenheit haben, sich auf die Abschaltung der unverschlüsselten Verbindungen einzustellen. Diese Nutzer wird der Kundenservice bei Bedarf persönlich bei der Einrichtung der Versc hlüsselung unterstützen. So wird bis zum 29. April 2014 die vollständig verschlüsselte E-Mail-Übertragung innerhalb des Verbundes sichergestellt. E-Mail made in Germany: Der Hintergrund Die aktuelle Diskussion über Datensicherheit hat viele Kunden verunsichert. Daraufhin haben sich die Deutsche Telekom, United Internet (GMX, WEB.DE) und Freenet im Rahmen der Brancheninitiative E-Mail made in Germany darauf geeinigt, die Sicherheit der E-Mail-Kommunikation deutlich zu erhöhen. Die teilnehmenden E-Mail-Provider sichern eine automatische Verschlüsselung auf allen Übertragungswegen zu. Darüber hinaus garantieren sie, Daten nur gemäß deutschem Datenschutz in sicheren Rechenzentren zu speichern und zu verarbeiten. Eine Kennzeichnung von E-Mail-Adressen in den Webmail-Services zeigt Verbrauchern direkt an, ob Mails nach den Sicherheitsstandards des Verbunds zugestellt werden können. Mehr als zwei Drittel der E-Mail-Nutzer in Deutschland nutzen E-Mail-Services von Deutscher Telekom, United Internet oder Freenet. Deutsche Telekom AG Corporate Communications Tel.: 0228 181 - 4949 E-Mail: medien@telekom.de www.telekom.com/medien www.telekom.com/fotos GMX und WEB.DE Tel. 02602 - 96 1271 E-Mail: presse@1und1.de www.web.de/presse/e-mail_made_in_germany.html und newsroom.gmx.net/ freenet Unternehmenskommunikation Tel.: 040 - 513 06 777 E-Mail: pr@freenet.ag Über die Deutsche Telekom Die Deutsche Telekom ist mit über 142 Millionen Mobilfunkkunden sowie 31 Millionen Festnetz- und mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2013). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz, Mobilfunk, Internet und IPTV für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in rund 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 229.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte der Konzern einen Umsatz von 60,1 Milliarden Euro, davon wurde mehr als die Hälfte außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Über die freenet.de GmbH Bereits seit 1999 erreicht freenet.de mit innovativen Technologien, attraktiven Inhalten und anwenderfreundlichen Diensten viele Millionen Nutzer im deutschsprachigen Internet. Mit dem Portal freenet.de, freenetMail und anderen attraktiven Angeboten wie single.de oder browsergamer.com sowie zahlreichen mobilen Applikationen bietet freenet allen Internetnutzern in den Bereichen Information, Kommunikation, Hosting, Suche, Shopping, Community und Gaming leistungsstarke Services, umfangreiche Informationen und spannende Unterhaltung. Über United Internet Die United Internet AG ist mit 13,45 Mio. kostenpflichtigen Kundenverträgen und 31,51 Mio. werbefinanzierten Free-Accounts der führende europäische Internet-Spezialist. Kern von United Internet ist eine leistungsfähige Internet-Fabrik mit 6.900 Mitarbeitern, ca. 2.000 davon in Produkt-Management, Entwicklung und Rechenzentren. Neben einer hohen Vertriebskraft über die etablierten Marken 1 1, GMX, WEB.DE, united-domains, Fasthosts, InterNetX, Sedo und affilinet steht United Internet für herausragende Operational Excellence bei 45 Mio. Kunden-Accounts. WEB.DE ist eines der führenden deutschen Internet-Portale. 14,36 Millionen Menschen (AGOF internet facts 2014-02) nutzen monatlich WEB.DE Mail- oder Cloud-Services sowie die redaktionellen Seiten und die Suchmaschine. Einen immer größeren Anteil hat dabei mobile Kommunikation. Der komfortable Online-Speicher bietet einen sicheren Ort für persönliche Dokumente, Fotos, Musik und Videos in der Cloud. Mit De-Mail ermöglicht WEB.DE rechtssichere Kommunikation im Internet. Als Marke der 1 1 Mail Media GmbH ist WEB.DE Gründungsmitglied der Initiative INTERNET MADE IN GERMANY für hohe Produktqualität mit deutschen Sicherheits- und Datenschutz-Standards. Mit über 10-jähriger Expertise in der Internet-Kommunikation ist der FreeMail Pionier GMX (Global Message Exchange) heute einer der erfolgreichsten Kommunikationsdienste im deutschsprachigen Internet. GMX bietet privaten und professionellen Nutzern leistungsstarke, innovative Mail- und Messaging-Lösungen für die digitale Kommunikation - online unter http://www.gmx.net. Eingebettet in die vielseitigen Portalangebote von GMX Deutschland, GMX Österreich und GMX Schweiz mit ihren länderspezifischen Inhalten, Diensten und Services zu den Bereichen Information, Kommunikation, Shopping und Entertainment Lifestyle ist GMX die digitale Homebase für rund 15 Millionen Internet-Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. GMX setzt für den technischen Betrieb dieser Angebote komplett auf Strom aus regenerativen Quellen und bietet seinen Nutzern damit grüne Postfächer. GMX ist eine Marke der 1 1 Mail Media GmbH und gehört zu den zehn populärsten Marken in Deutschland (Young Rubicam BrandAsset Valuator).

Neue Clusterkonzepte für die Politik in Mitteleuropa und darüber hinaus!
Stuttgart (pressrelations) - Neue Clusterkonzepte für die Politik in Mitteleuropa und darüber hinaus! Cluster geben der Innovationspolitik einen entscheidenden Impuls. Denn sie tragen dazu bei, dass KMU wesentlich wettbewerbsfähiger werden. Neue Marktmöglichkeiten, die sich aus den großen gesellschaftlichen Herausforderungen auf europäischer Ebene ergeben, erfordern Produkte und Dienstleistungen, die nur mittels eines multidisziplinären Ansatzes bereitgestellt werden können. Die Nutzung der "Key Enabling Technologies" (Schlüsseltechnologien) in Europa ist hierbei unumgänglich. Das transnationale Konsortium des strategischen Projekts CluStrat hat die Eckpunkte neuer Clusterkonzepte definiert, um somit die notwendigen Innovationsprozesse in Bezug auf die KMU unterstützen zu können. "Unternehmen müssen die Möglichkeiten, die sich durch neu aufkommende Branchen ergeben, kennen und wissen, wie sie diesen Markt bedienen können. Innovationen an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Technologien und Branchen spielen hierbei eine Schlüsselrolle", sagt Prof. Dr. Norbert Höptner, Europabeauftragter des Ministers für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und Direktor des Steinbeis-Europa-Zentrums. "Clusterinitiativen können hierbei eine wichtige Hebelwirkung ausüben. Aber die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen bereitstellen." Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss Europa Maßnahmen ergreifen, um die Innovationskraft der regionalen Wirtschaft zu stärken. Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie beispielsweise die immer älter werdende Gesellschaft oder der Klimawandel fordern entsprechende Lösungen, die die Industrie in Europa durchaus bereitstellen kann: So sind komplexe neue Produkte, Dienstleistungen und Unternehmensmodelle, die an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Branchen und Technologiebereichen entwickelt werden, unerlässlich. Seit 2011 bündeln 18 Partner aus acht Ländern Mitteleuropas ihre Kräfte in dem strategischen Projekt "CluStrat”, um Rahmenbedingungen zu definieren, die für solche sektorübergreifenden Innovationen förderlich sind, unter Berücksichtigung der Clusterpotenziale. Die drei Hauptfaktoren sind: (1) eine systemische Koordination der Akteure und Kompetenzen über alle relevanten Technologien und Branchen hinweg, um die Qualität und den Umfang der Zusammenarbeit, die erforderlich ist zu erzielen, (2) ein nachfrageorientierter Ansatz, der die Endverbraucher in allen Phasen des Innovationsprozesses einschließt, und (3) die Einbindung der Kenntnisse über der Möglichkeiten der Schlüsseltechnologien (KET),. Die KETs umfassen laut der Europäischen Kommission folgende Technologien: Mikro- / Nanoelektronik, die Nanotechnologie, die Photonik, moderne Materialien, die industrielle Biotechnologie und neue Fertigungstechnologien. "Es ist beeindruckend, zu sehen, wie CluStrat bereits jetzt für eine Veränderung in der Cluster-Politik und den regionalen Cluster-Landschaften der teilnehmenden Regionen gesorgt hat," sagt Dr. Petra Püchner, Geschäftsführerin des Steinbeis-Europa-Zentrums und Koordinatorin des CluStrat-Projekts, im Rahmen der CluStrat Konferenz im Februar 2014 in Brüssel. Die bislang erreichten Ergebnisse der Pilotmaßnahmen in den teilnehmenden Regionen unterstreichen diese Aussage. Darüber hinaus sind die Pilotmaßnahmen ein Signal für die Cluster hinsichtlich ihrer Rolle im Prozess der intelligenten Spezialisierung im Hinblick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen, die in der Strategie "Europa 2020" festgelegt wurden. Das Projekt CluStrat wird im Laufe der kommenden Monate Empfehlungen für die Cluster-Politik aussprechen, wie Rahmenbedingungen geschaffen werden können, so dass Cluster ihre Potenziale entfalten können, z.B. durch künftige EFRE-Programme . Darüber hinaus zeichnet sich ab, dass die Clusterpolitik, die Chancen für die Cluster in Horizont 2020 zu einem frühen Zeitpunkt zu aktivieren sollte. Hintergrundinformationen Cluster sind üblicherweise regionale Kompetenzbündelungen entlang einer Wertschöpfungskette in einem Industriesektor oder in einer Technologie, die eine kritische Masse an Akteuren aus der F E, der Industrie und anderen institutionellen Kontexten umfassen. Cluster stellen inzwischen einen anerkannter Teil des heutigen Innovationsumfeldes dar. Auch gibt es in vielen europäischen Regionen sowie auf EU-Ebene Unterstützung durch die Innovationspolitik, um den positiven Beitrag professioneller Clusterinitiativen zur regionalen Wettbewerbsfähigkeit zu fördern. Cluster-Initiativen spielen nicht nur bei der Schaffung eines Bewusstseins ihrer Mitgliedesunternehmen in Bezug auf neue Marktchancen in den neuaufkommenden Branchen eine wichtige Rolle. Sie können darüber hinaus als Förderer cluster-übergreifender Kooperationen in den und über die Regionen hinaus und als Förderer des gegenseitigen Austausches mit und zwischen anderen Industrien und Technologien fungieren. Das CluStrat-Projekt entwickelt neue Cluster-Konzepte und Kooperationsmodelle, die diese Rolle und Funktion fördern und spricht für die Cluster- und Innovationspolitik Empfehlungen aus in Bezug auf deren Umsetzung. Das CluStrat-Projekt hat bereits gezeigt, dass die Cluster-Politik sowohl auf regionaler und nationaler Ebenen eine wichtige Rolle bei der Schaffung eines Bewusstseins für Cluster- und Innovationsakteure einnehmen kann. Zusätzlich kann die Clusterpolitik Cluster- und Innovationsakteure besser auf die neuen Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich durch die gesellschaftlichen Herausforderungen, verbunden mit den neuaufkommenden Märkten und intelligenter Spezialisierung ergeben vorbereiten. Mehrere Pilotmaßnahmen werden derzeit durch das CluStrat Konsortium durchgeführt, um die neuen Cluster-Konzepte zu testen. Die Pilotmaßnahmen beinhalten die Implementierung neuer Clusterformen - darunter ein Cluster sozialer Unternehmern in der Tschechischen Republik- mittels neuer multidisziplinärer cluster-übergreifender Kooperationen und Plattformen, sowie Cluster basierender Innovationspartnerschaften oder auch das Testen von Qualifizierungsschemata für das Clustermanagement. Eine Pilotmaßnahme beschäftigt sich beispielsweise mit möglichen Anwendungen im Bereich der KET "neue Herstellungsverfahren". CluStrat trägt entgegen des allgemeinen politischen Rahmens der strategischen Neuorientierung der regionalen Innovationssysteme an einer "intelligenten" Spezialisierung der vorhandenen Gegebenheiten und Kompetenzen zur Überbrückung der Lücke hin zu neuen transnationalen Wertschöpfungsketten bei, die nicht nur auf einzelne Branchen ausgerichtet sind, sondern Lösungen für neue sektorübergreifende Bereiche wie "Aktiv im Alter " bereitstellen. Das Projekt CluStrat ist ein strategisches Innovationsprojekt. Es wird vom CENTRAL EUROPE-Programm gefördert und vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung kofinanziert. Das Konsortium umfasst 18 Organisationen aus Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland, Ungarn, Italien, Polen, der Slowakei und Slowenien. Sieben Institutionen der Tschechischen Republik, Deutschlands, Polens, Sloweniens, der Slowakei und der Ukraine sind als assoziierte Partner ohne finanzielle Mitwirkung involviert. Das Projekt mit einer Laufzeit von 3 Jahren startete im Oktober 2011. Das Projekt wird vom Steinbeis-Europa-Zentrum in enger Abstimmung sowie mit finanzieller Unterstützung des Finanz- und Wirtschaftsministeriums Baden-Württembergs koordiniert. Steinbeis-Europa-Zentrum Haus der Wirtschaft - Willi-Bleicher-Str. 19 70174 Stuttgart Telefon: 0711-1234010 Telefax: 0711-1234011 Mail: info@steinbeis-europa.de URL: http://www.steinbeis-europa.de

Rapid-Prototyping zukünftiger Energiesysteme
Oldenburg (pressrelations) - Rapid-Prototyping zukünftiger Energiesysteme Die Informatik generell und die Energieinformatik im Speziellen beschäftigen sich mit der Modellierung, Simulation und Optimierung von Realitätsausschnitten im Rechner. Die dafür geschaffenen Modelle und Algorithmen bestehen aus Softwarekomponenten, sind also virtueller Natur. Sie kommen dennoch der Realität in der Regel sehr nahe und werden in vielen Anwendungen eingesetzt, etwa bei der Entwicklung neuer Automodelle oder bei der Planung komplexer großtechnischer Anlagen. Dies geschieht mit dem Ziel, schnell und kostengünstig Systemeigenschaften und -verhalten zu überprüfen und zu verbessern. Letztlich gibt es aber keinen Ersatz für die Realität und damit für die "konkrete Hardware", so wie sie schließlich auch im Alltag eingesetzt wird. Denn alle denkbaren Nebenbedingungen und auch zeitkritischen Effekte sind in rein virtuellen Modellen schwer zu erfassen, ebenso wie Fehlersituationen in elektrotechnischen oder mechanischen Systemteilen. Hier setzt nun das SESA-Labor an: In einer parallel zur Ausführung gebrachten Soft- und Hardware-Umgebung sollen neuartige Lösungen für Smart Grids vor ihrem Einsatz ausgiebig getestet werden können, um ihr Verhalten im komplexen Zusammenspiel zukünftiger Energiesysteme zu bewerten. Das SESA-Lab verfolgt einen innovativen Ansatz in der Echtzeit-Co-Simulation intelligenter Steuer- und Regelungssysteme, um innovative Schutz- und Leitsystemkomponenten umfassend zu evaluieren sowie schnell und risikolos zur Anwendung zu bringen. Ziel des SESA-Labs ist eine beschleunigte Entwicklung sowie das Testen von Steuer- und Regelungssystemen in zukünftigen Energiesystemen (Rapid-Prototyping) zur Reduzierung der Vorlauf- und Produkteinführungszeit notwendiger IKT-basierter Automatisierungssysteme in diesem Bereich. Das SESA-Lab ist Teil eines Laboraufbaus "Informations- und Kommunikationstechnologien für Energieeffizienz", der im letzten Jahr aus Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen als Forschungsgroßgerät genehmigt wurde und zurzeit am OFFIS aufgebaut wird. Der Großgeräteantrag wurde gemeinsam von den beteiligten universitären Arbeitsgruppen der Informatik gestellt und verbindet die energieeffiziente und intelligente Produktion und Logistik mit elektrischen Versorgungsnetzwerken. Das komplette Labor besteht aus einem Materialflusssystem mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, Produktionseinheiten und einem Versorgungsnetzsimulator für Smart Grids - dem heute eröffneten SESA-Lab. Kontakt: Jun.-Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff Tel.: 0441/9722-240 Email: sebastian.lehnoff@offis.de

BMW Motorrad Gesamtsieger bei Studie zur Kundenzufriedenheit in den USA.
München (pressrelations) - BMW Motorrad Gesamtsieger bei Studie zur Kundenzufriedenheit in den USA. Mit zwei Siegen sowie drei weiteren Podestplätzen in insgesamt sechs Bewertungskategorien hat BMW Motorrad die vom Motorcycle Industry Council in den USA unter Motorradbesitzern durchgeführte Studie zur Kundenzufriedenheit überlegen für sich entschieden. Für die Studie wurden im Herbst 2013 insgesamt 50.303 Motorradfahrer von zehn Motorradmarken schriftlich befragt, die sich in der Zeit vom 1. September 2012 bis zum 30. Juni 2013 ein neues Motorrad gekauft hatten. Den ersten Platz belegte BMW Motorrad dabei in der Kategorie Fertigungsqualität, wo die BMW Motorrad Kunden Finish, Motor und Kraftübertragung, Fahrwerk, Bremsen sowie Bedienelemente besonders hoch bewerteten. Rang eins feierte BMW Motorrad zudem in der Kategorie Garantie und Gewährleistung. Den zweiten Platz nahm BMW Motorrad in der Rubrik Verkauf und Beratung ein, wo insbesondere die mögliche Modellauswahl sowie die Präsentation der BMW Motorrad Modelle vor Ort bei den Händlern sehr positiv bewertet wurden. Ebenfalls Rang zwei fuhr BMW Motorrad im Kriterium Produktzufriedenheit ein. Neben Fahrkomfort, Design und Bedienerfreundlichkeit würdigten die Befragten hier vor allem die Motoren und Antriebe sowie die Fahr- und Handlingeigenschaften von BMW Motorrädern besonders hoch. Den dritten Platz belegte BMW Motorrad im Bereich Service, wo insbesondere Arbeitsqualität, Personal und Pünktlichkeit der BMW Motorrad Händler gelobt wurden. Beim Kriterium Anschaffungs- und Unterhaltskosten bewerteten die BMW Motorrad Kunden vor allem die hohen Wiederverkaufswerte von BMW Motorrädern ausgesprochen hoch. Darüber hinaus äußerten sich die BMW Motorrad Kunden auch zu ihrer Markentreue. Demnach empfahlen 80 Prozent der Befragten BMW Motorrad weiter. "Der erste Platz bei der Zufriedenheitsstudie des Motorcycle Industry Council freut uns sehr und bestätigt unsere ausgeprägte Kunden- und Qualitätsorientierung. Der Preis ist für BMW Motorrad zugleich Ansporn, sich kontinuierlich weiter zu verbessern", so Carsten Saager, Leiter Qualität BMW Motorrad. Der Motorcycle Industry Council mit Sitz in Irvine, im US-Bundesstaat Kalifornien firmiert seit 1970 unter dieser Bezeichnung, feiert dieses Jahr jedoch bereits sein einhundertjähriges Bestehen. Zu seinen Mitgliedern zählen unter anderem Motorrad- und Zubehörhersteller, Händler und Importeure sowie Motorraddienstleistungsfirmen und Organe der Fachpresse. Pressematerial zu den BMW Motorrädern sowie der BMW Motorrad Fahrerausstattung finden Sie im BMW Group PressClub unter www.press.bmwgroup.com. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an: Rudolf-Andreas Probst Kommunikation BMW Motorrad Telefon: +49 89 382-22088 Fax: +49 89 382-28567 Markus Sagemann Produkt- und Lifestylekommunikation MINI BMW Motorrad Telefon:+49 89 382-68796 Fax: +49-89-382-26698 Internet: www.press.bmw.de E-mail: presse@bmw.de Die BMW Group Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 28 Produktions- und Montagestätten in 13 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern. Im Jahr 2013 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 1,963 Millionen Automobilen und 115.215 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2013 belief sich auf 7,91 Mrd. €, der Umsatz auf rund 76,06 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte das Unternehmen weltweit 110.351 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert. BMW Group Rudolf-Andreas Probst Tel.: +49-89-382-22088 Fax: +49-89-382-20626 E-Mail Adresse: rudolf-andreas.probst@bmw.de

BMW Motorsport baut neues Nachwuchsprogramm für den GT- und Tourenwagensport auf.
München (pressrelations) - BMW Motorsport baut neues Nachwuchsprogramm für den GT- und Tourenwagensport auf. Die Förderung von vielversprechenden Fahrertalenten hat bei BMW Motorsport eine lange Tradition, die auch 2014 fortgesetzt wird. In der neuen Rennsport-Saison feiert ein mehrstufiges Nachwuchskonzept seine Premiere, das in den kommenden Monaten und Jahren kontinuierlich ausgebaut werden soll: das BMW Motorsport Junior Programm. Im Zentrum stehen Fahrerinnen und Fahrer im GT- und Tourenwagensport, die mindestens 18 Jahre alt sind und über die Zulassung für Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife (DE) verfügen. Diese Zulassung ist wichtig, schließlich werden Einsätze in der BMW M235i Racing Cup Klasse im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft ein fester Bestandteil des umfangreichen Ausbildungsprogramms sein. Bei drei Rennen bietet die VLN den Teilnehmern eine prominente Bühne, um Erfahrungen am Steuer des neu entwickelten Einsteigermodells BMW M235i Racing, in einem professionellen Einsatzteam und auf der anspruchsvollen Nordschleife zu sammeln. Zusätzlich zu den Starts in der VLN sind Testfahrten im Formel BMW FB02 Rennwagen sowie intensive Theorieschulungen in den Bereichen Fitness, PR sowie Mental- und Simulator-Training vorgesehen. "Mit dieser Neuausrichtung unterstreichen wir unseren Fokus auf den Produktionswagensport und verlagern unsere Nachwuchsförderung wieder auf den GT- und Tourenwagenbereich", sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "Im Formelsport hat unser Konzept in der Formel BMW und zuletzt im Formel BMW Talent Cup über Jahrzehnte Früchte getragen und Fahrer wie Sebastian Vettel, Nico Rosberg oder Nico Hülkenberg den Einstieg in den Rennsport geebnet. Die Tradition, junge Tourenwagen-Piloten zu unterstützen, reicht bis in die 1970er Jahren zurück, als sich das BMW Junior Team einen Namen machte." Marquardt meint weiter: " Diese Verbundenheit mit dem Produktionswagensport möchten wir ab 2014 wieder aufleben lassen. Sie passt sehr gut zu unserem aktuellen Rennsport-Programm. Im BMW M235i Racing haben wir das perfekte Einsteigermodell in unserer Produktpalette, die BMW M235i Racing Cup Klasse bietet zudem eine ideale Plattform. Das BMW Motorsport Junior Programm ist auf mehrere Jahre angelegt. 2014 machen wir die ersten Schritte in Richtung unseres langfristigen Ziels, BMW Werkspiloten für den Einsatz im GT3-Bereich aus der eigenen Nachwuchsförderung einsetzen zu können." Nach ihren ersten wertvollen Erfahrungen im GT- und Tourenwagensport möchte BMW Motorsport die überzeugendsten jungen Talente behutsam an höhere Klassen heranführen. So sind im zweiten Jahr Starts in einer GT4-Kategorie vorgesehen. In ihrer dritten Saison sind die stärksten Teilnehmer im Idealfall bereit dafür, sich in einer internationalen GT3-Klasse mit der Konkurrenz zu messen. Flankiert werden diese drei Bausteine der Förderung mit einzigartigen Gelegenheiten, die Facetten des aktuellen BMW Motorsport Rennprogramms kennenzulernen: von Tests im BMW Z4 GT3 oder im BMW Z4 GTLM bis hin zu "Schnupperfahrten" im BMW M4 DTM. "Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es Geduld braucht, um Talentförderung nachhaltig zu betreiben", ergänzt Marquardt. "Deshalb sind wir glücklich darüber, dass nun der Startschuss zu unserem neuen BMW Motorsport Junior Programm erfolgt ist. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem neuen Ansatz gute Chancen haben werden, in den kommenden Jahren interessante junge Fahrerinnen und Fahrer in den hochklassigen GT- und Tourenwagensport zu bringen." Der erste von bis zu vier BMW Motorsport Junioren des ersten Jahrgangs 2014 steht bereits in den Startlöchern: Alexander Mies (DE) tritt als erster Pilot an, die traditionsreiche Nachwuchsförderung von BMW fortzusetzen. Im Alter von 21 Jahren hat er bereits in der VLN Langstreckenmeisterschaft seine ersten Erfahrungen in einem Tourenwagen gesammelt und wurde 2013 als bester Junior in dieser Serie ausgezeichnet. Nun ist er hoch motiviert, sich unter Anleitung von BMW Werksfahrer und Mentor Dirk Adorf (DE) weiterzuentwickeln und weitere Erfahrungen zu sammeln. "Als ich die Nachricht bekommen habe, ins BMW Motorsport Junior Programm aufgenommen worden zu sein, hatte ich erst einmal ein breites Grinsen im Gesicht", sagt Mies. "Ich freue mich riesig, dass ich die Möglichkeit bekomme, für BMW zu fahren. Es ist für mich als junger Rennfahrer eine große Chance, in dieser Form von einem Hersteller unterstützt zu werden. Die Förderung ist sehr umfangreich, wir werden auch in Bereichen wie Fitness, Ernährung, mentale Trainings und Medienarbeit geschult. Deshalb bin ich sicher, dass mich die Zeit im BMW Motorsport Junior Programm weiter bringen wird - und das nicht nur auf, sondern auch neben der Strecke." Mies kommt gleich zum Start des neuen BMW Motorsport Junior Programms zu einem besonderen Einsatz: Im BMW M235i Racing wird er beim Qualifikationsrennen für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring antreten, das am 6. April ausgetragen wird. Es ist vorgesehen, im Verlauf der aktuellen Saison neben Mies weitere BMW Motorsport Junioren ins Förderungsprogramm 2014 aufzunehmen. 2014 BMW Group Ingo Lehbrink Tel.: +49-89-382-76003 Fax: +49-89-382-28567 E-Mail Adresse: ingo.lehbrink@bmw.de

Die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2014
Berlin (pressrelations) - Die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2014 Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat am (heutigen) Freitag auf einer Pressekonferenz in der Deutschen Kinemathek zusammen mit der Präsidentin der Deutschen Filmakademie Iris Berben und Vorstandsmitglied Christiane Paul die Nominierungen zum Deutschen Filmpreis 2014 in 16 Preiskategorien bekannt gegeben. Kulturstaatsministerin Grütters betonte "Der Deutsche Filmpreis ist der höchstdotierte Kulturpreis in unserem Land, was einmal mehr die Bedeutung des Kulturguts Film betont. Mit der goldenen LOLA ist nicht nur eine wichtige Würdigung herausragender Filme und Einzelleistungen verbunden, sondern auch eine wertvolle Investition in zukünftige Filmprojekte. Schon eine Nominierung zum Deutschen Filmpreis ist deshalb eine große Anerkennung und ein entscheidender Schritt zur Auszeichnung mit dem renommierten Preis." Der 64. Deutsche Filmpreis wird auf einer festlichen Gala am 9. Mai 2014 im Berliner Tempodrom verliehen. Für die Preiskategorien des DEUTSCHEN FILMPREISES 2014 sind vorgeschlagen: Programmfüllende Spielfilme DIE ANDERE HEIMAT Christian Reitz - Edgar Reitz Filmproduktions GmbH - Regie: Edgar Reitz FACK JU GÖHTE Lena Schömann, Christian Becker - Rat Pack; Filmproduktion GmbH, Constantin Filmproduktion GmbH - Regie: Bora Dagtekin DAS FINSTERE TAL Helmut Grasser, Stefan Arndt - Allegro Film, X Filme; Creative Pool - Regie: Andreas Prochaska FINSTERWORLD Tobias Walker, Philipp Worm - Walker+Worm Film - Regie: Frauke Finsterwalder LOVE STEAKS Ines Schiller, Golo Schultz - Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf - Regie: Jakob Lass ZWEI LEBEN Dieter Zeppenfeld, Rudi Teichmann, Axel Helgeland - Zinnober film GmbH, B T Film GmbH, Helgeland Film AS - Regie: Georg Maas Programmfüllende Dokumentarfilme ALPHABET Mathias Forberg, Peter Rommel - Prisma Film, Rommel Film - Regie: Erwin Wagenhofer BELTRACCHI - DIE KUNST DER FÄLSCHUNG Arne Birkenstock, Helmut G. Weber, Thomas Springer - Fruitmarket Kultur und Medien GmbH, Tradewind Pictures GmbH - Regie: Arne Birkenstock MASTER OF THE UNIVERSE Marc Bauder - bauderfilm - Regie: Marc Bauder Programmfüllende Kinderfilme BIBI TINA Christoph Daniel, Marc Schmidheiny, Detlev Buck, Sonja Schmitt - DCM Pictures GmbH, Boje Buck Produktion GmbH - Regie: Detlev Buck OSTWIND Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton - SamFilm GmbH - Regie: Katja von Garnier SPUTNIK Marcel Lenz, Guido Schwab, Dorothe Beinemeier, Leontine Petit, Joost de Vries - ostlicht filmproduktion GmbH, Hamster Film GmbH - Regie: Markus Dietrich Beste darstellerische Leistung - weibliche Hauptrolle Carla Juri FEUCHTGEBIETE Juliane Köhler ZWEI LEBEN Jördis Triebel WESTEN Beste darstellerische Leistung - männliche Hauptrolle Sascha Alexander Gersak 5 JAHRE LEBEN Dieter Hallervorden SEIN LETZTES RENNEN Hanno Koffler FREIER FALL Beste darstellerische Leistung - weibliche Nebenrolle Jella Haase FACK JU GÖHTE Sandra Hüller FINSTERWORLD Katja Riemann FACK JU GÖHTE Beste darstellerische Leistung - männliche Nebenrolle Michael Maertens FINSTERWORLD Tobias Moretti DAS FINSTERE TAL Kida Khodr Ramadan UMMAH - UNTER FREUNDEN Beste Regie Katrin Gebbe TORE TANZT Andreas Prochaska DAS FINSTERE TAL Edgar Reitz DIE ANDERE HEIMAT Beste Kamera / Bildgestaltung Michael Bertl MR. MORGAN´S LAST LOVE Hagen Bogdanski DER MEDICUS Daniel Gottschalk LAUF JUNGE LAUF Thomas W. Kiennast DAS FINSTERE TAL Gernot Roll DIE ANDERE HEIMAT Bester Schnitt Anne Fabini HOUSTON Hansjörg Weißbrich ZWEI LEBEN Andreas Wodraschke FEUCHTGEBIETE Bestes Szenenbild Claus Rudolf Amler DAS FINSTERE TAL Toni Gerg, Hucky Hornberger DIE ANDERE HEIMAT Udo Kramer DER MEDICUS Bestes Kostümbild Esther Amuser DIE ANDERE HEIMAT Natascha Curtius-Noss DAS FINSTERE TAL Thomas Oláh DER MEDICUS Beste Filmmusik Annette Focks OSTWIND Johannes Lehniger, Peter Folk TORE TANZT Michaela Melián FINSTERWORLD Matthias Weber DAS FINSTERE TAL Beste Tongestaltung Michael Kranz, Stefan Busch, Roland Winke 3096 TAGE Guido Zettier, Max Thomas Meindl, Benjamin Rosenkind DER MEDICUS Dietmar Zuson, Christof Ebhardt, Tschangis Chahrokh DAS FINSTERE TAL Bestes Drehbuch Bora Dagtekin FACK JU GÖHTE Frauke Finsterwalder, Christian Kracht FINSTERWORLD Edgar Reitz, Gert Heidenreich DIE ANDERE HEIMAT Bestes Maskenbild Helene Lang, Roman Braunhofer DAS FINSTERE TAL Kitty Kratschke, Juliane Hübner LAUF JUNGE LAUF Heike Merker DER MEDICUS Bei den Nominierungen zum DEUTSCHEN FILMPREIS haben die Mitglieder der Filmakademie in ihrer jeweiligen Sektion über die zu nominierenden Filme und Einzelleistungen abgestimmt. Der DEUTSCHE FILMPREIS, die LOLA, ist die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Die Gala am 9. Mai wird von Jan Josef Liefers moderiert und am selben Abend um 22:45 Uhr in der ARD ausgestrahlt. Der DEUTSCHE FILMPREIS 2014 ist mit Preisgeldern der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Millionen Euro dotiert und wird nach Wahl durch die Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE von Kulturstaatsministerin Monika Grütters verliehen. Die heutigen Nominierungen sind bei den Filmen mit folgenden Preisgeldern verbunden: Sechs Spielfilme je 250.000 Euro Drei Kinderfilme je 83.300 Euro Drei Dokumentarfilme je 100.000 Euro Die Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES ist eine Veranstaltung der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE in Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA PRODUKTION GmbH. Weitere Informationen zum DEUTSCHEN FILMPREIS 2014, dem Wahlverfahren und zur Arbeit der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE finden Sie unter www.deutsche-filmakademie.de und www.deutscher-filmpreis.de. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Dorotheenstr. 84 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 18 272-0 Telefax: 030 18 10 272-0 Mail: internetpost@bundesregierung.de URL: http://www.bundesregierung.de/

Sommerflugplan 2014: Von Berlin nach Europa und in die Welt
Berlin (pressrelations) - Sommerflugplan 2014: Von Berlin nach Europa und in die Welt Mit neuen Zielen und mehr Flügen macht der aktuelle Sommerflugplan Lust aufs Reisen. Insgesamt 67 Airlines verbinden Berlin diesen Sommer mit 163 Zielen in 50 Ländern. Der Sommerflugplan 2014 tritt am 30. März 2014 in Kraft. "Wir freuen uns, unseren Passagieren mit dem neuen Sommerflugplan einen guten Mix aus europäischen und internationalen Zielen anbieten zu können, sagt Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. "Mit 131 Zielen in Europa, 21 Interkontinentalverbindungen, davon acht Langstrecken und gestiegenen Frequenzen, ist der Flughafenstandort Berlin so gut mit der Welt vernetzt wie noch nie. Die Neuheiten im Sommerflugplan 2014 im Überblick: UP, die neue Marke der israelischen Fluggesellschaft EL AL, startet am 30. März ihren Flugbetrieb ab Berlin-Schönefeld. Alle Flüge nach Tel Aviv werden dann mit UP geflogen. Die Strecke wird zwölfmal wöchentlich bedient. UP baut damit die Frequenz um vier Flüge pro Woche aus. Die italienische Fluggesellschaft AirOne fliegt Berlin neu an. Sie startet mit gleich drei Strecken ab Berlin-Tegel. Mit Beginn des Sommerflugplans fliegt AirOne von Berlin nach Catania. Ab dem 01. April verbindet die Airline Berlin mit Pisa. Ab dem 02. April kommt die Strecke Tegel - Palermo hinzu. Pisa und Catania werden dreimal wöchentlich, Palermo wird zweimal wöchentlich angeflogen. norwegian verbindet ab dem 02. April Berlin mit Barcelona. Flüge in die spanische Stadt am Mittelmeer gehen dreimal wöchentlich ab Berlin-Schönefeld. Ryanair fliegt ab dem 04. April ab Berlin-Schönefeld nach Shannon im Südwesten Irlands. Die Strecke wird zweimal pro Woche bedient. Nach Verona, Ancona und Sarajewo geht es von Berlin-Tegel ab Mitte April mit germanwings. Ancona wird ab dem 12. April einmal die Woche bedient. Ab dem 15. April geht es dann dreimal wöchentlich nach Verona und zweimal die Woche nach Sarajewo. airberlin erhöht ihre Frequenzen in die Vereinigten Staaten und baut so ihre USA-Kompetenz ab Berlin weiter aus. Ab dem 06. Mai wird die Verbindung Berlin-Tegel (TXL) nach New York (JFK) um drei zusätzliche Flüge ausgeweitet und fliegt dann zehnmal pro Woche in die amerikanische Metropole. Ebenfalls ab 05. Mai erhöht airberlin die Frequenzen nach Chicago. Diese Strecke wird dann täglich bedient. Germania bietet ab dem 01. Mai eine Verbindung ab Berlin-Schönefeld ins türkische Antalya am Mittelmeer. Pünktlich zur Sommersaison nimmt die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines Thessaloniki in ihren Flugplan auf. Die Verbindung ab Berlin-Tegel wird ab dem 5. Juni zweimal wöchentlich geflogen. vueling baut sein Streckennetz ab Berlin weiter aus. Die Verbindung Berlin-Tegel nach Rom steht ab dem 13. Juni im Flugplan der Airline. vueling startet zunächst viermal wöchentlich, ab September dann täglich in die Ewige Stadt. In der Zeit vom 16. Juni bis zum 30. August bietet die estländische Fluggesellschaft Estonian Air dreimal wöchentlich eine Nonstop-Verbindung von Berlin-Tegel nach Tallinn an. Ab dem 21. Juni verbindet easyJet Berlin-Schönefeld mit der Algarve. Faro, die Stadt im Süden Portugals, wird dann zweimal wöchentlich angeflogen. Ralf Kunkel Leiter Pressestelle Flughafen Berlin Brandenburg +49 30 6091-70100 +49 30 6091-70070 Lars Wagner Pressesprecher Flughafen Berlin Brandenburg +49 30 6091-70100 +49 30 6091-70070

Zusammenarbeit bekräftigt
(pressrelations) - Zusammenarbeit bekräftigt Die Universität Rostock und das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) haben ihre Kooperationsvereinbarung erneuert. Am 27. März 2014 unterzeichneten Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde, und Prof. Dr. Wolfgang Schareck, Rektor der Universität Rostock, im Beisein der Verwaltungsleiterin des IOW Beatrix Blabusch und des Kanzlers der Universität Rostock Dr. Mathias Neukirchen die aktualisierte Kooperationsvereinbarung. Sie bekräftigten damit ihre enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit in Forschung und Lehre, insbesondere auf dem Gebiet der Meeresforschung. Ziel der Zusammenarbeit beider Partner ist es, die wissenschaftliche Exzellenz zu steigern und regionale Kompetenznetzwerke und Cluster zu schaffen. Zudem beabsichtigen sie, die Promotions- und Nachwuchsförderung zu stärken sowie gemeinsame Berufungen zu ermöglichen. Darüber hinaus ist im Vertrag festgehalten, dass Beschäftigte bzw. Mitglieder des jeweils anderen Partners die eigenen Geräte und Einrichtungen nutzen können. Die Erneuerung des Kooperationsvertrages wurde notwendig, da das IOW seinen Rechtsstatus in eine Stiftung öffentlichen Rechts geändert hat. "Uns ist sehr an der Fortführung unseres gemeinsamen Zusammenwirkens mit dem IOW gelegen. Die neue Kooperationsvereinbarung bildet dafür einen verlässlichen Rahmen und verleiht zusätzlich neue Impulse für eine noch intensivere Zusammenarbeit in der Küstenforschung", hebt der Rektor Prof. Dr. Wolfgang Schareck hervor. "Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft möchte das IOW auch weiterhin Forschungsvorhaben gemeinsam mit der Universität Rostock durchführen", ergänzt IOW-Direktor Prof. Dr. Ulrich Bathmann. "Eine Reihe von Projekten des Bundes im Rahmenprogramm ‚Forschung für Nachhaltige Entwicklungen’ (FONA) sowie die Einrichtung des Leibniz WissenschaftsCampus Rostock sind bereits heute gelebte Beispiele für eine hervorragende Zusammenarbeit, die den Wissenschaftsstandort Nord-Ost stärken." Kontakt: Dr. Kristin Nölting Presse- und Kommunikationsstelle Universität Rostock Tel.: 0381 / 498 1021 Email: kristin.noelting@uni-rostock.de Nils Ehrenberg Öffentlichkeitsarbeit IOW Tel.: 0381 / 5197 106 Email: nils.ehrenberg@io-warnemuende.de Das IOW ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, zu der zurzeit 89 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung gehören. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Bund und Länder fördern die Institute gemeinsam. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute etwa 17.200 MitarbeiterInnen, davon sind ca. 8.200 WissenschaftlerInnen, davon wiederum 3.300 NachwuchswissenschaftlerInnen. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,5 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 330 Mio. Euro pro Jahr. (www.leibniz-gemeinschaft.de)

Samstag ist Earth Hour
Berlin (pressrelations) - Samstag ist Earth Hour Um 20:30 Uhr gehen weltweit die Lichter aus / 155 deutsche Städte sind dabei Rund um den Globus gehen am Samstag für eine Stunde die Lichter aus. Während der WWF-Earth Hour 2014 legen Menschen auf der ganzen Welt um 20:30 Uhr den Schalter um. Gleichzeitig knipsen rund 7.000 Städte die Beleuchtung ihrer bedeutendsten Bauwerke aus, um so ein Zeichen für den Klima- und Umweltschutz zu setzen. In Deutschland haben dieses Jahr 155 Städte ihre Teilnahme zugesagt - mehr als je zuvor. So werden unter anderem das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, die Dresdner Frauenkirche oder das Schloss Belvedere in Weimar für eine Stunde verdunkelt. "Was als kleines Event vor sieben Jahren begann, ist mittlerweile zu einer weltweiten Bewegung geworden. Millionen Menschen zeigen zur Earth Hour, dass sie mehr für den Klimaschutz tun wollen, um einen lebendigen Planeten zu bewahren und unsere eigenen Lebensgrundlagen zu schützen", sagt Marco Vollmar, Mitglied der Geschäftsleitung des WWF Deutschland. Offiziell startet die Earth Hour am Samstagmorgen um 7:30 Uhr im pazifischen Inselstaat Samoa, um sich dann über sämtliche Zeitzonen und alle sieben Kontinente auszubreiten. Mehr als 150 Länder machen mit und werden ihre bekanntesten Bauwerke und Orte in Dunkelheit hüllen, darunter zum Beispiel der Buckingham Palace in London, der Las Vegas Strip, die Christus-Statue in Rio de Janeiro, die Pyramiden von Gizeh in Ägypten oder das Opernhaus von Sydney. Der WWF möchte mit der Aktion zeigen, dass jeder seinen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten kann. "Politik und Wirtschaft spielen eine wichtige Rolle beim Kampf gegen den Klimawandel, aber auf sie allein sollten wir uns nicht verlassen. Jeder ist gefragt und kann mithelfen, Klima und Umwelt zu schützen - das ist die Botschaft der Earth Hour", so Marco Vollmar. Der WWF empfiehlt beispielsweise, bei der Ernährung stärker auf regionale Produkte zu setzen, effiziente Elektrogeräte zu nutzen oder öfter mal das Fahrrad oder den Öffentlichen Nahverkehr anstelle des Autos zu nutzen. Weitere Klimatipps halten die Umweltschützer unter www.earthhour.wwf.de parat. KONTAKT Immo Fischer Pressestelle WWF Tel.: 030 - 311 777 427 immo.fischer(at)wwf.de

Deutsch-Chinesische Kooperation im Rettungswesen bekräftigt
Berlin (pressrelations) - Deutsch-Chinesische Kooperation im Rettungswesen bekräftigt Die Björn Steiger Stiftung und die Stadt Jieyang unterzeichnen ein Memorandum of Understanding (MoU) Das Bundesministerium für Gesundheit war heute Gastgeber für den Oberbürgermeister der südchinesischen Stadt Jieyang, der mit hochrangigen Vertretern aus Verwaltung und Industrie seiner Stadt angereist ist. Er gehört zu der Delegation des chinesischen Staatspräsidenten, die heute und morgen Deutschland besucht. Im Beisein von Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, unterzeichneten Pierre-Enric Steiger, Präsident der gemeinnützigen Björn Steiger Stiftung, und Jieyangs Oberbürgermeister Dong Chen ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Kooperation im Rettungswesen. Wesentlicher Inhalt des Memorandums ist die Einführung eines umfassenden Rettungswesens nach deutschem Vorbild in Jieyang. Staatssekretär Lutz Stroppe: "Die Kooperation zwischen Deutschland und China im Bereich des Rettungswesens und der Katastrophenschutzmedizin gehört seit vielen Jahren zu den Kernthemen der Zusammenarbeit. Bei der Modernisierung des Rettungswesens möchte China auf die Expertise aus Deutschland zurückgreifen. Das Bundesgesundheitsministerium unterstützt daher das Projekt, das die Björn Steiger Stiftung und die Stadt Jieyang noch im Sommer beginnen wollen. Die Stiftung, auf deren Initiative 1969 in Deutschland das moderne Rettungswesen begründet wurde, ist ein wertvoller Partner im Bereich der Konzeption, Strukturierung und technischen Ausstattung des Rettungswesens." Oberbürgermeister Dong Chen und seine über 20köpfige Delegation werden während ihres Deutschlandbesuchs neben dem Memorandum zum Rettungswesen umfangreiche Wirtschaftsverträge unterzeichnen, die im Zeichen der Umsetzung eines deutsch-chinesischen ökologischen Urbanisierungsprojekts in Jieyang stehen (Metal Eco City). Die Björn Steiger Stiftung hat einen Masterplan für die Modernisierung und Weiterentwicklung des chinesischen Rettungswesens entwickelt. Ziel ist es, in China ein integriertes boden- und luftgestütztes Rettungswesen zu etablieren. Neben Wuhan in der Provinz Hubei, in der im Dezember 2013 ein vergleichbares Memorandum unterzeichnet wurde, ist Jieyang bereits die zweite chinesische Stadt, in der dieser Masterplan umgesetzt werden soll. Die Vermittlung des humanitären Gedankens, der untrennbar mit dem Projekt verbunden ist, spielt für Deutschland eine besondere Rolle in dieser Kooperation. Daneben kommen für beide Länder auch wirtschaftliche Aspekte zum Tragen: die Steiger-Stiftung wird vornehmlich deutsche Produkte für die Modernisierung der Ausstattung einsetzen. Einige der beteiligten deutschen Firmen haben in China Niederlassungen und sichern dort Arbeitsplätze für die heimische Bevölkerung. Zudem erhöhen moderne Rettungsdienststrukturen die Attraktivität der chinesischen Standorte für ausländische Experten und deren Expertise, die China bei seiner Weiterentwicklung nutzen möchte. Informationen zur Björn Steiger Stiftung finden Sie unter www.steiger-stiftung.de Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Wilhelmstraße 49 10117 Berlin Deutschland Telefon: +49 (1888) 441-0 Telefax: +49 (1888) 441-1830 Mail: info@bmg.bund.de URL: http://www.bmg.bund.de

Verbraucherpreise im März 2014: voraussichtlich + 1,0 % gegenüber März 2013
Wiesbaden (pressrelations) - Verbraucherpreise im März 2014: voraussichtlich + 1,0 % gegenüber März 2013 Die Verbraucherpreise in Deutschland werden sich im März 2014 voraussichtlich um 1,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Februar 2014 voraussichtlich um 0,3 %. Die vergleichsweise niedrige Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - ist auf unterschiedliche Entwicklungen zurückzuführen. Dem Preisanstieg bei den Nahrungsmitteln mit voraussichtlich + 2,2 % im Vergleich zu März 2013 stehen nach wie vor sinkende Preise für Energie (- 1,6 %) gegenüber. Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im März 2014 voraussichtlich um 0,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Gegenüber Februar 2014 steigt er voraussichtlich um 0,3 %. Die endgültigen Ergebnisse für März 2014 werden am 11. April 2014 veröffentlicht. methodische Kurzbeschreibung Verbraucherpreisindex methodische Kurzbeschreibung Harmonisierter Verbraucherpreisindex Weitere Auskünfte gibt: Annerose Mann, Telefon: +49 611 75 4452

Syrien-Appell Save the Children & World Vision: ,,Wir können den Krieg nicht stoppen, aber das Leid der Menschen lindern!“
Berlin (pressrelations) - Syrien-Appell Save the Children World Vision: ,,Wir können den Krieg nicht stoppen, aber das Leid der Menschen lindern!" World Vision und Save the Children fordern gemeinsam mit weiteren Hilfsorganisationen, dass die UN-Sicherheitsratsresolution zum sofortigen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe in Syrien unverzüglich umgesetzt wird. Der Zugang für humanitäre Nothilfe in Syrien muss dringend geschaffen werden, dies fordern internationale Hilfsorganisationen in einem gemeinsamen Appell. 30 Tage nach der UN-Sicherheitsratsresolution 2139 sind kaum Fortschritte erzielt worden und noch immer haben Millionen Syrer keinerlei Nothilfe erhalten. Aufgrund der Kämpfe sind geschätzt 3,5 Millionen Menschen von der Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten abgeschnitten. "Heute analysiert der UN-Sicherheitsrat die Fortschritte seit Verabschiedung der Resolution. Die Resolution darf nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern muss umgesetzt werden - zu viele Leben stehen auf dem Spiel", betont Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. Mehr als 9 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Entweder in den Grenzregionen oder als Binnenvertriebene im Land. "Hinter allen Schlagzeilen verbergen sich Schicksale. Für die Menschen in Syrien ist der Krieg eine brutale, alltägliche Realität. Aus politischer Sicht ist diese Krise sehr komplex. Den Krieg können wir nicht stoppen. Was aus humanitärer Sicht getan werden muss, ist allerdings ganz einfach. Wir müssen jetzt handeln, um das Leid und das Sterben der Menschen zu lindern, solange bis eine politische Lösung gefunden wurde. Der UN-Sicherheitsrat muss die Umsetzung der Resolution sicherstellen, sodass die dringend benötigte humanitäre Hilfe die Menschen in Syrien erreicht , sagt Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. Save the Children und World Vision begrüßen gemeinsam mit anderen Nichtregierungsorganisationen, dass ein erster UN-Konvoi über die Grenze von der Türkei nach Syrien fahren konnte. Dies ist eine wichtige Unterstützung der bereits laufenden Hilfe, die bisher ausschließlich von NGOs geleistet wird. Doch der Zugang zur betroffenen Bevölkerung muss noch deutlich verbessert werden. In den letzten Wochen mussten Hilfsgüterverteilungen zum Teil aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden und die in weiten Teilen des Landes herrschende Gewalt erschwert weiterhin den Zugang. In den Nachbarländern steigt der Zustrom von Flüchtlingen. Jordanien verzeichnete für März die höchste Zahl von Neuankömmlingen in diesem Jahr. "Ich spreche jeden Tag mit meiner Familie und Freunden, die weiterhin in Syrien sind", berichtet ein syrischer Flüchtling, der als Freiwilliger in Jordanien arbeitet. "Sie haben keine Nahrung und keine Medikamente. Menschen verhungern. Eine meiner Nachbarinnen ist in ein Diabeteskoma gefallen, weil sie kein Insulin hatte." "Wenn wir jetzt nicht handeln, wird Syrien für alle Zeit ein Symbol für politisches Versagen sein", mahnt Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender von World Vision Deutschland. "Der UN-Sicherheitsrat muss dafür sorgen, dass die Resolution umgesetzt wird." Ein gemeinsamer Appell von Save the Children, Danish Refugee Council, World Vision, Norwegian Refugee Council, Relief International, Handicap International, International Rescue Committee, Hand in Hand for Syria. Pressestelle von Save the Children Deutschland Claudia Kepp Tel.: 030 - 27 59 59 79 - 28 Mobil: +49 170 7858935 E-Mail: Claudia.Kepp@savethechildren.de Pressestelle von World Vision Deutschland e.V. Iris Manner Tel.: 06172 763-153 E-Mail: presse@worldvision.de Pressestelle Save the Children Deutschland e.V. Markgrafenstraße 58 10117 Berlin Tel +49 (0)30 - 27 59 59 79 - 0 Fax +49 (0)30 - 27 59 59 79 - 9 presse@savethechildren.de www.savethechildren.de

Erleichterung bei den SOS-Kinderdörfern im Südsudan / Geflohene Kinder sind wieder in Sicherheit
BERLIN (pressrelations) - Erleichterung bei den SOS-Kinderdörfern im Südsudan / Geflohene Kinder sind wieder in Sicherheit Großes Aufatmen bei den SOS-Kinderdörfern im Südsudan: Eine Gruppe von etwa 30 Kindern, die gemeinsam mit einem Jugendleiter auf der Flucht war, ist sicher in die Hauptstadt des Landes, Juba, evakuiert worden. Den Kindern geht es den Umständen entsprechend gut. Sie stammen aus dem SOS-Kinderdorf Malakal im ölreichen Norden des Landes. Dort war nach heftigen Kämpfen das Chaos ausgebrochen, auch das SOS-Kinderdorf war geplündert und schwer beschädigt worden. Während der größte Teil der Jungen und Mädchen aus dem Kinderdorf bereits in einem gemieteten Haus in Juba in Sicherheit gebracht worden war, hatten sich die 30 Kinder gemeinsam mit dem Jugendleiter vor den Kämpfen auf die andere Seite des Nils gerettet und Zuflucht auf einer Ölplattform gesucht. Die Erleichterung war groß, als sie nun in Juba ankamen, allerdings sind die Mitarbeiter immer noch sehr in Sorge um zwei vermisste Kinder, die in den Kriegswirren verloren gegangen waren. Derzeit sucht ein SOS-Mitarbeiter das Gebiet ab, in dem die Kinder vermutet werden. UNICEF, UNMISS, die UN-Mission für den Südsudan, und staatliche Behörden haben ihre Unterstützung zugesagt. In Juba versuchen die SOS-Kinderdörfer derzeit, den traumatisierten Kindern ein Stück Alltag und die bestmögliche Versorgung zu geben. Sie bekommen regelmäßig ausgewogene Mahlzeiten und psychologische Hilfe. Auch die medizinische Versorgung ist gewährleistet, da SOS eine kleine Krankenstation eingerichtet hat. So kommen die Kinder langsam etwas zur Ruhe. Möglichst schnell sollen sie auch wieder zur Schule gehen. Aktuell gilt die Situation in der Hauptstadt als verhältnismäßig sicher, jedoch ist man sich der Gefahr bewusst, dass sich auch dies schnell ändern kann. Deshalb trifft das SOS-Team bereits Vorkehrungen, um die Kinder notfalls in das benachbarte Uganda bringen zu können, wo es vier SOS-Kinderdörfer gibt. Nach aktuellen Angaben der Vereinten Nationen sind seit Beginn der Kämpfe im Südsudan tausende Menschen getötet worden, über 700.000 sind innerhalb des Landes auf der Flucht und 250.000 außer Landes geflohen. Fast fünf Millionen Menschen sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Weitere Informationen: SOS-Kinderdörfer weltweit Tel.: 089/179 14-261 www.sos-kinderdoerfer.de

Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe
Frankfurt am Main (pressrelations) - Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe Angebot der Arbeitgeber ist eine Provokation Die dritte Tarifrunde des Bauhauptgewerbes ist vertagt worden. Nach intensiven, zweitägigen Verhandlungen in Berlin trennten sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die beiden Arbeitgeberverbände Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) sowie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ohne Ergebnis. Die Arbeitgeber hatten ein aus Sicht der IG BAU völlig unzureichendes Angebot vorgelegt. "Von Angebot kann hier keine Rede sein. Das ist eine Provokation. Nach Vorstellung der Arbeitgeber soll noch nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen werden. Von einer verdienten Beteiligung der Beschäftigten am Bau-Boom ganz zu schweigen", sagte der stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende und Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. "In der Baukrise waren die Bauarbeiter bereit, zurückzustecken. Es muss für jeden verantwortlich handelnden Unternehmer selbstverständlich sein, sie jetzt, wo die Branche brummt, fair zu beteiligen." Das Angebot der Arbeitgeberseite sieht eine extrem lange Laufzeit von 30 Monaten vor. Damit reduziert sich die vorgeschlagene Lohnerhöhung auf rechnerisch 1,6 Prozent im ersten Jahr und im zweiten Schritt auf nur noch 1,4 Prozent für sogar 18 Monate. "Auf den Taschenspielertrick, dies als eine Erhöhung von zwei mal zwei Prozent schönzurechnen, fällt keiner herein", sagte Schäfers. "Hier müssen die Arbeitgeber spürbar nachbessern." Weit auseinander liegen zudem die Vorstellungen bei der Erhöhung der Fahrt- und Übernachtungskosten, sowie der Übernahme der Ausbildungskosten. Die Einführung der Betriebsrente im Osten bleibt ebenfalls eine schwierige Problematik, Für die rund 760 000 Beschäftigten am Bau fordert die IG BAU ein Plus von insgesamt sieben Prozent - das heißt eine deutliche Steigerung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen in Ost und West sowie zusätzlich die Verbesserung der Bedingungen bei den Fahrtkosten und für Beschäftigte, die auswärts übernachten müssen. Zudem müssen die Kosten der Ausbildung von den Arbeitgebern übernommen und endlich auch für Beschäftigte im Osten eine Betriebsrentenregelung eingeführt werden. Die nächste Verhandlung findet am 5. Mai 2014 in Frankfurt am Main statt. Ruprecht Hammerschmidt Leiter der Abteilung Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Pressesprecher IG Bauen-Agrar-Umwelt IG Bauen-Agrar-Umwelt Bundesvorstand Pressestelle Olof-Palme-Str. 19 60439 Frankfurt a. Main Tel.: 069 - 95 73 71 35 Fax: 069 - 95 73 71 38 E-Mail: presse@igbau.de www.igbau.de

„Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - Der neue Nahe Osten'
München (pressrelations) - "Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - Der neue Nahe Osten am Montag, 31. März 2014, um 22.45 Uhr im Ersten mit zusätzlichem Web-Angebot und Diskussionsmöglichkeiten Richard C. Schneider, ARD-Korrespondent (BR) für Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete sowie Jörg Armbruster, ehemaliger ARD-Korrespondent für die arabische Welt in Kairo (SWR), haben die Umwälzungen in der Region beobachtet und persönlich in ihrem Alltag erfahren. Der "Arabische Frühling mit all seinen zukunftsträchtigen Chancen und enttäuschten Hoffnungen wird in Israel als Bedrohung und Verunsicherung wahrgenommen. Die Zugeständnisse des iranischen Staatspräsidenten Rohani bei den Atomgesprächen gelten im Westen als Durchbruch, in Israel und in Saudi-Arabien als Täuschung. Die Karten werden neu gemischt im Nahen Osten. Aber die historischen Wurzeln der Konflikte sitzen tief. Richard C. Schneider und Jörg Armbruster dokumentieren, was die Umwälzungen in der arabischen Welt und die Charme-Offensive aus dem Iran für den klassischen Nahost-Konflikt und die Position Israels bedeuten. Und vor allem für die Menschen, die damit leben müssen. Die Autoren begleiten israelische Soldaten an der Grenze zu Syrien, Schiiten und Sunniten im Libanon, enttäuschte Revolutionäre in Ägypten, geschäftstüchtige Palästinenser und verzweifelte Flüchtlinge. Sie diskutieren und streiten über die arabische und die israelische Sichtweise, dazu treffen sie sich immer wieder an den Knotenpunkten der Konflikte. Woher kommt der tiefe Hass gegen Israel in der arabischen Welt und im Iran, ist er ein Politikum oder tiefe Überzeugung der Menschen, was macht die Palästinenser zum ewigen ungeliebten Spielball zwischen allen Fronten und was lähmt die israelische Politik? Jörg Armbruster war vor einem Jahr im nordsyrischen Aleppo zu Beginn der Dreharbeiten für diesen Film angeschossen worden. Jetzt trifft er an der türkisch-syrischen Grenze den Arzt aus Aleppo wieder, der ihm das Leben rettete. Richard C. Schneider und Jörg Armbruster geben Ausblicke in die Zukunft des neuen Nahen Ostens - zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Redaktion: Christian Daubner (BR) und Susanne Sterzenbach (SWR) Zur Dokumentation "Zwischen Hoffnung und Verzweiflung - Der neue Nahe Osten gibt es unter http://blog.br.de/naher-osten/ ein spezielles Internetangebot. In Video-Clips, mit Karten und Hintergrundartikeln oder weiterführende Links will diese spezielle Website die Möglichkeit bieten, sich über das Thema "Naher Osten weitergehend zu informieren. Pressekontakt: Agnes Toellner Presse und Information Das Erste Tel: 089/5900 3876 E-Mail: agnes.toellner@DasErste.de Fotos unter www-ard-foto.de und www.br-foto.de

elexis AG: Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG zu den endgültigen Ergebnissen des Geschäftsjahres 2013
Frankfurt am Main (pressrelations) - elexis AG: Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG zu den endgültigen Ergebnissen des Geschäftsjahres 2013 - Auftragseingang mit 180,9 Millionen Euro leicht über Vorjahresniveau (180,2 Millionen Euro) - Umsatzerlöse mit 171,7 Millionen Euro rund 2,2 % über Vorjahr (Vorjahr: 168,0 Millionen Euro) - Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 19,6 Millionen Euro (Vorjahr: 21,9 Millionen Euro) - EBIT-Marge bei 11,4 % (Vorjahr: 13,1 %) Die Gruppe elexis, Spezialist für Mess- und Regelungsautomation sowie Antriebstechnik und Handlingsautomation, konnte sich im Geschäftsjahr 2013 nicht vom allgemeinen wirtschaftlichen Trend abkoppeln, profitierte aber von einem ausgewogenen Produktportfolio. Frühzyklische und spätzyklische Produktbereiche stehen gleichberechtigt nebeneinander. Darüber hinaus werden die Produkte und Komponenten der elexis AG in unterschiedlichen Branchen eingesetzt und gleichen somit teilweise konjunkturelle Schwankungen aus. Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis Auf Jahressicht nahmen die Auftragseingänge innerhalb der Gruppe elexis um 0,4 % geringfügig zu. Sie beliefen sich auf 180,9 Millionen Euro (Vorjahr: 180,2 Millionen Euro). Der Umsatz betrug zum 31. Dezember 2013 171,7 Millionen Euro nach 168,0 Millionen Euro im Vorjahr (+2,2 %). Im Berichtszeitraum wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 19,6 Millionen Euro (Vorjahr: 21,9 Millionen Euro) erwirtschaftet. Dies entspricht einer EBIT-Marge in Höhe von 11,4 % (Vorjahr: 13,1 %). Das Konzernergebnis nach Abzug von Fremdanteilen betrug im Berichtsjahr 11,7 Millionen Euro nach 13,7 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis pro Aktie lag zum 31. Dezember 2013 bei 1,27 Euro nach 1,48 Euro im Vorjahreszeitraum. Entwicklung der Geschäftsbereiche Der Geschäftsbereich High Quality Automation konnte das Auftragseingangs- und Umsatzniveau des Vorjahres nicht erreichen. Der Bereich Automation Metall musste aufgrund der rückläufigen Konjunkturentwicklung in der Stahlindustrie deutliche Einbußen verkraften. Die Geschäftsentwicklung im Bereich der Nicht-Metallindustrie verlief weitestgehend plankonform. Die Antriebstechnik blieb leicht hinter den Erwartungen zurück. Über alle Produktbereiche hinweg konnten die Rückgänge in der metallverarbeitenden Industrie nicht kompensiert werden. Auf Jahressicht verbuchte der Geschäftsbereich High Quality Automation Auftragseingänge in Höhe von 131,5 Millionen Euro nach 145,4 Millionen Euro im Vorjahr. Die Umsätze beliefen sich im Berichtsjahr auf 130,6 Millionen Euro (31. Dezember 2012: 140,8 Millionen Euro). Der Auftragsbestand zum Jahresende lag bei 37,1 Millionen Euro (Vorjahr: 37,4 Millionen Euro). Die Ergebnisqualität im Geschäftsbereich High Quality Automation lag deutlich unter dem Vorjahresniveau. Zur Verbesserung der Ertragskraft wurden Leiharbeitsverhältnisse und befristete/unbefristete Arbeitsverträge aufgelöst sowie flexible Arbeitszeitmodelle aktiv genutzt. So erwirtschaftete dieser Bereich zum 31. Dezember 2013 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 14,3 Millionen Euro oder 10,9 %. Im Vorjahr betrug die EBIT-Marge 14,6 % (EBIT: 20,5 Millionen Euro). Der Geschäftsbereich High Precision Automation kann auf das beste Geschäftsjahr der Firmengeschichte zurückblicken. Die Auftragseingänge nahmen gegenüber dem Vorjahr um 42 % zu und betrugen zum 31. Dezember 2013 49,4 Millionen Euro (Vorjahr: 34,8 Millionen Euro). Der Umsatz folgte mit einem Zeitverzug von rund 9 Monaten und betrug zum Geschäftsjahresende 41,2 Millionen Euro (Vorjahr: 27,2 Millionen Euro). Damit lag der Umsatz rund 51 % über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei 26,2 Millionen Euro (Vorjahr: 20,4 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich zum 31. Dezember 2013 auf 6,4 Millionen Euro nach 2,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge betrug zum Jahresende 15,6 % (Vorjahr: 10,4 %). Eigenkapital und weitere Kennzahlen Die Gruppe elexis verfügt über eine solide Finanzierungsstruktur und eine hohe Eigenkapitalquote, die zum 31. Dezember 2013 bei 56,8 % lag. Der operative Cashflow belief sich zum 31. Dezember 2013 auf 24,4 Millionen Euro (Vorjahr: 29,4 Millionen Euro). Ausblick Die Gruppe elexis beurteilt die Geschäftsperspektiven für das Jahr 2014 bei einer insgesamt verbesserten Wachstumsdynamik verhalten optimistisch. Ein Risiko für die Weltwirtschaft besteht in der allmählichen Reduzierung der massiven Liquiditätsausweitung in den USA. Diese schließt nicht aus, dass es zu Turbulenzen an den Finanzmärkten kommen kann, welche die konjunkturelle Expansion der Weltwirtschaft gefährden können. Auch die Staatsschuldenkrise im Euroraum konnte vorerst nur abgewendet, aber nicht vollständig gelöst werden. Eine erneute Welle von Unsicherheit über die Zukunft in der Eurozone könnte die Finanzmärkte und damit die Nachfrage im Prognosezeitraum ebenfalls beeinträchtigen. Auch die wirtschaftlichen Aussichten einzelner Branchen, insbesondere in der metallverarbeitenden Industrie, sind für das laufende Geschäftsjahr nur verhalten positiv. Ein nennenswertes Wachstum über das Niveau des Jahres 2013 hinaus wird nicht erwartet. Die konsumorientierten Branchenzweige weisen dagegen positive Trends auf. Der vollständige Geschäftsbericht 2013 steht im Internet unter www.elexis.de zum Download bereit. elexis AG Ulmenstraße 22 60325 Frankfurt am Main Deutschland Telefon: +49 (0) 69-17 00 21-0 Telefax: +49 (0) 69-17 00 21-90 Mail: bruns@elexis.de URL: http://www.elexis.de

Sozial und solidarisch statt Neid und Zwietracht
Berlin (pressrelations) - Sozial und solidarisch statt Neid und Zwietracht Bundeskanzlerin Merkel mahnt eine Reform des Länderfinanzausgleichs an und unterstützt die Forderungen Bayerns und der CSU nach Entlastung der Geberländer. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Offensichtlich geht es in Bayern nicht anders: Selbst die - vergleichsweise kleine - Wahlkampfbühne zur Stichwahl um die Bürgermeisterschaft in der Landeshauptstadt München wird genutzt, um auf dem Niveau von Stammtischreden gegen den Länderfinanzausgleich zu polemisieren. Dabei setzt Kanzlerin Merkel höchstselbst auf Neid und Zwietracht. Über einen gerechten Länderfinanzausgleich muss man reden, das ist richtig - allerdings mit den Klagen von Bayern und Hessen im Rücken ohnehin schon schwer genug. Wir brauchen eine sachliche, vernünftige Debatte, die sich am Grundgesetzgebot zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse orientiert. Das Konkurrenzdenken zwischen den Ländern muss beendet werden und einem solidarischen Leitgedanken weichen. Aus Sicht der LINKEN muss der Kern eines neuen Länderfinanzausgleichs ein sozialer und solidarischer Föderalismus sein. Den sozialen Faktor gibt das Grundgesetz mit dem Sozialstaatsgebot vor: das Anrecht der Länder auf ausreichende Steuereinnahmen zur Deckung der notwendigen Aufgaben. Hierzu müssen u.a. Länder und Kommunen von Altschulden entlastet und das Gießkannenprinzip im Länderfinanzausgleich abgeschafft werden. Eine Orientierung an tatsächlichen Ausgabebedarfen ist notwendig. Dies ist jedoch nur durch Solidarität unter den Bundesländern möglich - der gegenwärtige Wettbewerbsföderalismus trägt hier nicht mehr. Darüber hinaus wird auch nach 2019 ein über den Solidarzuschlag gespeister Solidarpakt III benötigt, der wirtschaftsschwache Regionen in Ost und West sowie Süd und Nord mit Infrastruktur- und weiteren Fördermitteln unterstützt. Quelle: http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/sozial-und-solidarisch-statt-neid-und-zwietracht/ Informationsdienst der Partei DIE LINKE - Registrierung/Abonnement http://www.die-linke.de/service/ DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178 Berlin Deutschland Telefon: 030 24009 543 oder -4 Telefax: 030 24009 220 Mail: bundesgeschaeftsstelle@die-linke.de URL: http://die-linke.de

China – Fortschrittswillen nicht nur beim Klimaschutz zeigen
Berlin (pressrelations) - China - Fortschrittswillen nicht nur beim Klimaschutz zeigen Zum heutigen Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Der Besuch von Xi Jinping wird von der Krise zwischen Europa und Russland überschattet. Sie macht deutlich, wie wichtig es ist, dass China seine wachsende Rolle mit Verantwortungsbewusstsein ausfüllt und auf Kooperation setzt. Unverzichtbar ist es, dass China sich in Sachen Menschenrechte fortschrittlich zeigt, so wie es das in anderen Bereichen, wie etwa dem Klimaschutz, schon tut. China hat in den vergangenen Jahren seine Anstrengungen beim Klima- und Umweltschutz verstärkt. Die dramatische Luftverschmutzung in vielen Städten Chinas zeigt, wie groß die Herausforderungen sind. Anlässlich des Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping ist die Bundesregierung aufgefordert, die Klimapolitik als Schwerpunkt der bilateralen Beziehungen mit China auszubauen. Die Volksrepublik China hat die USA bereits 2007 als größter Erzeuger von Treibhausgasen weltweit abgelöst. Fossile Energien dominieren immer noch den Energiemix. Jedoch gewinnt der Klimaschutz zunehmend politische Priorität. Das aktuelle Fünfjahresprogramm der chinesischen Regierung sieht Milliardeninvestitionen in grüne Technologien vor. Anfang des Monats hat die chinesische Regierung beim jüngsten Volkskongress der Kommunistischen Partei Chinas diesen Kurs bestätigt. Sie lockerte die in der Vergangenheit üblichen strikten Wachstumsvorgaben für die chinesische Wirtschaft. Damit verspricht Peking: Das Ziel ist nicht mehr Wachstum um jeden Preis, sondern Wachstum mit Rücksicht auf die Folgen für Umwelt und Klima. Die Bundesregierung sollte China bei der Umsetzung seiner Klimaschutzbemühungen stärker unterstützen. Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien bieten sich Möglichkeiten zur verstärkten bilateralen Kooperation. China will bis 2020 den Anteil der erneuerbaren Energien im eigenen Land auf 15 Prozent verdoppeln. Dabei kann die deutsche Energiewende eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen. Dafür muss die Bundesregierung jedoch auch glaubwürdig an der Energiewende in Deutschland festhalten. Besorgniserregend ist auch die aktuelle Sicherheitslage in Ostasien. Der Streit um die Inseln, die China Diaoyu- und Japan Senkaku-Inseln nennt, hat sich in den vergangen Monaten verschärft. Peking hat im November 2013 eine Luftraumüberwachungszone über dem Ostchinesischen Meer eingerichtet. Gleichzeitig verärgert Tokio Peking immer wieder damit, dass einzelne hochrangige Politiker die japanischen Untaten im Zweiten Weltkrieg relativieren. Alle Seiten sind gefordert, den Konflikt friedlich zu lösen. Bündnis 90/Die Grünen Platz vor dem Neuen Tor 1 11015 Berlin Deutschland Telefon: 030/28442130 Telefax: 030/28442234 Mail: presse@gruene.de URL: http://www.gruene-partei.de

'Bericht aus Berlin'
München (pressrelations) - Bericht aus Berlin Geplante Themen: Energiewende: Das Gezerre um Ausnahmen von der EEG-Umlage Die Große Koalition ist gerade 100 Tage im Amt und besonders stolz darauf, zentrale Punkte wie Mindestlohn und Rentenpaket schon in Angriff genommen zu haben. Den wohl schwierigsten Brocken hat Wirtschaftsminister Gabriel aber noch vor sich: die Energiewende. Viele energieintensive Unternehmen fragen sich: Bleiben die Ausnahmen von der EEG-Umlage erhalten? Welche Vorgaben macht die EU-Kommission? Und was handelt Minister Gabriel mit den Ministerpräsidenten der Länder aus, die allesamt ihre eigenen Vorstellungen haben, wie die Energiewende gemeistert und vor allem bezahlt werden soll. (Autorin: Gabi Kostorz) Zwischen Markt und Moral: Wie die deutsche Wirtschaft auf die Sanktionen gegen Russland reagiert Nach der Annexion der Krim haben die EU und die USA reagiert - mit Sanktionen gegen Russland. Dabei ist ziemlich offensichtlich: Die Sanktionen sollen bloß nicht zu sehr weh tun. Denn die meisten Länder und insbesondere Deutschland pflegen intensive Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. Während also auf der Bühne der Weltpolitik ein demonstratives Zeichen gesetzt werden soll, macht die Wirtschaft weiter ihre Geschäfte. Ein Vorgehen, das zwar ökonomisch nachvollziehbar, aber möglicherweise auch moralisch fragwürdig ist. (Autorin: Marion von Haaren) Zu beiden Themen ein Studiogespräch mit Sigmar Gabriel, SPD, Bundeswirtschaftsminister Moderation: Ulrich Deppendorf Weitere Informationen zur Sendung finden Sie direkt nach Ausstrahlung unter www.berichtausberlin.de Pressekontakt: ARD-Hauptstadtstudio Eva Woyte Tel.: 030/2288 1100 E-Mail: presse@ard-hauptstadtstudio.de

Neues Schienenverteiler-System für hohe Ströme bis 6300 Ampere
München (pressrelations) - Neues Schienenverteiler-System für hohe Ströme bis 6300 Ampere Siemens hat mit dem Sivacon 8PS System LI ein Schienenverteiler-System für hohe Ströme bis 6300 Ampere entwickelt, welches das bestehende System LX ablösen wird. Das neue System erfüllt die entscheidenden europäischen Sicherheitsnormen und unterstützt das Energiemanagement durch die Integration von kommunikationsfähigen Mess- und Schutzgeräten in die Abgangskästen. Es lässt sich dank kompakterer Bauweise flexibel auch in engen Räumen installieren. Die Haken- und Bolzen-Verbindung garantiert verlustarme Schienenübergänge mit hoher Kontaktgüte für die effiziente Stromübertragung. Schienenverteiler-Systeme werden anstelle von Kabeln für die sichere und flexible Stromverteilung in Gebäuden und Industrieanlagen eingesetzt. Das System LI wird erstmals auf der Light+Building vom 30. März bis 4. April 2014 in Frankfurt vorgestellt. Neues Schienenverteiler-System für hohe Ströme bis 6300 Ampere mit dem Sivacon 8PS Produktspektrum Das neue Schienenverteiler-System eignet sich besonders für die Energieübertragung und -verteilung von 800 A bis 6300 A für längere Strecken und enge Räume. Durch die kompakte Sandwichbauweise können hohe Ströme mit niedrigem Spannungsfall in horizontaler und vertikaler Einbaulage übertragen werden. Das System ist speziell für den Einsatz in mehrstöckigen Gebäuden und Rechenzentren sowie für industrielle Anlagen konzipiert. Während bei herkömmlichen Kabelinstallationen Strom nur an festgelegten Stellen entnommen werden kann, lassen sich mit dem System LI Stromabgänge durch flexibel einsetzbare Abgangskästen von 50 A bis 1250 A beliebig variieren; je nach Landesnormen auch unter Spannung gemäß DIN EN 50110-1. In die Abgangskästen lassen sich kommunikationsfähige Mess- und Schaltgeräte installieren und in Energiemanagementsysteme gemäß ISO 50001 integrieren. Das System LI ist bauartgeprüft nach IEC 61439-1/-6 und erfüllt damit hohe Sicherheitsanforderungen. Die hohe Kurzschlussfestigkeit, die Schutzart IP55 und die dank des Aluminiumgehäuses geringe Brandlast schützen sicher Personen, Anlagen und Gebäude. Der Brandschutz des Systems LI wurde für die Feuerwiderstandsklassen EI90 und EI120 (Kategorie von EN 13501) gemäß EN1366-3 geprüft und erfüllt damit Bauvorschriften gemäß europäischer Normen. Die bauartgeprüften Anbindungen an die Siemens Niederspannungsschaltanlage Sivacon S8 bieten hohe Zuverlässigkeit und einen optimalen Anlagenschutz. Das System arbeitet zuverlässig auch im Betrieb unter Volllast bei einer Umgebungstemperatur von 40 °C. Die Montagetechnik der Schienenelemente über Haken- und Bolzenverbindungen garantiert eine hohe Verbindungsqualität mit niedrigem Kontaktwiderstand. Diese Verbindungstechnik verleiht dem System LI eine verbesserte Steifigkeit mit hohen Befestigungsabständen. Mit verschiedenen Einspeiselementen, Schienenkästen, Winkel- und Knieelementen sowie unterschiedlichen Abgangskästen kann das System LI für jede Gebäudestruktur passgenau und sicher geplant und montiert werden. Siemens auf der light+building: www.siemens.com/light-building Weitere Informationen zum Thema Schienenverteiler-Systeme unter www.siemens.de/schienenverteiler Der Siemens-Sektor Infrastructure Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige und intelligente Infrastruktur-Technologien. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, Energieverteilung, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Smart Grid und Rail Systems zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/infrastructure-cities Die Siemens-Division Low and Medium Voltage (Erlangen) bedient das komplette Produkt-, System- und Lösungsgeschäft für die zuverlässige Energieverteilung und -versorgung auf der Niederspannungs- und Mittelspannungsebene. Das Portfolio umfasst Schaltanlagen und Schienenverteiler-Systeme, Stromversorgungslösungen, Installationsverteiler, Schutz-, Schalt-, Mess- und Überwachungsgeräte sowie Energiespeicher für die Integration erneuerbarer Energien in das Netz. Kommunikationsfähige Softwaretools, die die Energieverteilungsanlagen an die Gebäude- oder Industrieautomation anbinden, ergänzen die Systeme. Low and Medium Voltage sichert die effiziente Energieversorgung für Stromnetze, Infrastruktur, Gebäude und Industrie. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.siemens.com/low-medium-voltage Siemens Wittelsbacherplatz 2 80333 München Deutschland Telefon: +49 (89) 636 0 Telefax: +49 89 636-52 000 Mail: kontact@siemens.com URL: http://www.siemens.de

Gabriel und sein norwegischer Amtskollege Tord Lien: Verstärkte Zusammenarbeit bei Gas und Strom liegt im Interesse beider Länder
Berlin (pressrelations) - Gabriel und sein norwegischer Amtskollege Tord Lien: Verstärkte Zusammenarbeit bei Gas und Strom liegt im Interesse beider Länder Bundesminister Sigmar Gabriel und der norwegische Erdöl- und Energieminister Tord Lien haben sich in einem Gespräch in Berlin über den Stand der deutschen Energiewende und der norwegischen Energiepolitik ausgetauscht. Bei dem Treffen betonte Bundesminister Gabriel, dass Erdgas aus Norwegen eine wichtige Rolle für die Versorgungssicherheit Deutschlands spielt. Bundesminister Gabriel: Norwegen ist ein wichtiger und verlässlicher Energiepartner für Deutschland und wird dies auch künftig bleiben. Die transparente Vergabe von Öl- und Gasförderrechten auf dem norwegischen Kontinentalsockel, bei dem auch deutsche Unternehmen zum Zuge kommen, ist lobenswert und Grundlage unserer hervorragenden Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt des Gespräches standen neben aktuellen Vorhaben die deutsch-norwegischen Gasbeziehungen sowie das deutsch-norwegische Seekabelprojekt Nord.Link. Bundesminister Gabriel macht hier deutlich, dass es im gemeinsamen Interesse Norwegens und Deutschlands liegen muss, dass das Projektkonsortium (Statnett, Tennet/KfW) die Investitionsentscheidung zum Seekabel wie vorgesehen dieses Jahr trifft. Bundesminister Gabriel versicherte weiterhin uneingeschränkte Unterstützung für das Projekt. Die notwendigen Genehmigungen würden bis zum Sommer auf deutscher Seite vorliegen, die Genehmigung der Investitionsmaßnahme durch die Bundesnetzagentur stünde unmittelbar bevor. Nun ist es entscheidend, so Gabriel, dass auch das norwegische Ministerium bis zum Sommer die Lizenzen gegenüber Statnett erteilt, damit wir mit diesem für unsere Länder wichtigen Projekt voranschreiten können. Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI) Scharnhorststr. 34-37 11019 Berlin Deutschland Telefon: 030 18 615-6121 Telefax: 030 18 615-7020 Mail: pressestelle@bmwi.bund.de URL: http://www.bmwi.de

Investor Relations-Mitteilung
Quickborn (pressrelations) - Investor Relations-Mitteilung comdirect veröffentlicht Online-Geschäftsbericht 2013 - erstmalig für Tablet-Geräte konzipiert Quickborn. Heute veröffentlicht die comdirect Gruppe ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2013. Erstmals wurde der Geschäftsbericht für Tablet-Geräte konzipiert. "Statt eines Printberichts mit dazugehöriger Online-Version, gibt es jetzt einen Bericht, der von vornherein online gedacht und konzipiert wurde", erklären Stefanie Wallis und Tobias Vossberg aus der Abteilung Investor Relations bei comdirect. Damit trägt comdirect dem Online- und Mobile-Trend jetzt auch in der Kapitalmarkt-Kommunikation Rechnung. Die vielfältigen Möglichkeiten, die das Medium bietet, werden konsequent genutzt. So ist der neue Geschäftsbericht multimedial und interaktiv. Er enthält zum Beispiel Bewegtbild-Elemente, darunter ein Video-Interview mit Dr. Thorsten Reitmeyer, dem Vorstandsvorsitzenden der comdirect bank AG, sowie zahlreiche Produkt-Tutorials. Darüber hinaus gibt es animierte Grafiken, in denen man sich Kennzahlen individuell dargestellt anzeigen lassen kann. Mit der "Mein Geschäftsbericht"-Funktion kann man sich seinen persönlichen Geschäftsbericht zum Download und Druck zusammenstellen. Eine weitere Neuerung ist die Tag Cloud, in der die häufigsten Seitenaufrufe durch Anzeige entsprechender Schlagwörter dargestellt werden. Die Suchfunktion schlägt dem Nutzer direkt Begriffe inklusive Trefferrelevanz vor, so dass gesuchte Informationen auf den Ergebnisseiten schnell und leicht auffindbar sind. Mit Hilfe des Quick Analysers lassen sich Kennzahlen vergleichen und Zeitreihen bilden. Schließlich kann man einzelne Inhalte oder den Gesamtbericht weiter empfehlen. Die inhaltliche Leitidee des Berichts 2013 lautet "Die bessere Entscheidung". Sie ist angelehnt an das Kernanliegen von comdirect, den Kunden bessere Finanzentscheidungen zu ermöglichen. Anhand von vier Entscheidungssituationen - besser haushalten, besser finanzieren, besser anlegen und besser handeln - wird der Leser durch die comdirect Welt und Geschäftsentwicklung im Jahr 2013 geführt. Abrufbar ist der Geschäftsbericht ab sofort unter www.comdirect.de/publikationen. Der Geschäftsbericht bestätigt die Zahlen, die im Februar auf der Bilanzpressekonferenz präsentiert wurden. comdirect bank Aktiengesellschaft Pascalkehre 15 25451 Quickborn Deutschland Telefon: +49 (04106) 704-0 Telefax: +49 (04106) 704-1100 Mail: info@comdirect.de URL: http://www.comdirect.de

„B. Braun-Preis für Soziale Innovationen“ erstmals verliehen
Friedrichshafen (pressrelations) - "B. Braun-Preis für Soziale Innovationen" erstmals verliehen "Die große Zahl und vor allem die Qualität der Bewerbungen zeigen das überwältigende Engagement, den großen Einfallsreichtum und die spür- wie sichtbaren Ergebnisse in einer lebendigen Zivilgesellschaft", stellen die beiden Initiatoren des Preises, Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorstandsvorsitzender der Aesculap AG, und Prof. Dr. Stephan A. Jansen, Präsident der Zeppelin Universität, fest. Insgesamt hatten sich 114 Initiativen aus 64 Städten und Gemeinden im südlichen Baden-Württemberg und darüber hinaus um den Preis beworben. Dabei zeigten sich vielfältige Trägerschaften von und zwischen Bürgern, Kommunen, Wirtschaft und Kirchen und damit einhergehend Soziale Innovationen für gesellschaftliche Herausforderungen unter anderem in Gesundheit und Pflege, Bildung und Lebenschancen, Regionalentwicklung, Integration und Teilhabe, Ökologie und Nachhaltigkeit. Unter ihnen musste die Jury entscheiden. Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis ging dabei an die Initiative "Skipsy" aus Moos bei Konstanz. "Skipsy" ist ein Gruppenangebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus Familien mit psychisch kranken Eltern aus dem Raum Singen, Radolfzell und Höri. In sechs Altersgruppen nähern sich Kinder und Jugendliche in kreativer und spielerischer Weise - etwa durch Musik, Begegnung, Spiele, Rollenspiele Bücher und vieles mehr - dem Familienthema. Den mit 7.500 Euro dotierten zweiten Preis erhielt die Initiative "Kinderchancen Singen". In diesem Verein haben sich soziale Initiativen und Verbände, Vertreter von Schulen und Kindertagesstätten, die Stadt Singen sowie Unternehmer und leitende Angestellte aus Singen zusammengeschlossen, die sich das Ziel gesetzt haben, die Lebenssituation von Kindern in Singen dauerhaft zu fördern. An erster Stelle stehen Kinder, die unter schwierigen sozialen Bedingungen aufwachsen. Die Initiativen "Komm in das gesunde Boot" in Stuttgart und "Kultur vom Rande" in Reutlingen belegten einen gemeinsamen dritten Preis, der mit jeweils 5.000 Euro dotiert ist. "Komm mit in das gesunde Boot" ist ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung zur Gesundheitsförderung von Schülerinnen und Schülern im Kindergarten und in der Grundschule. Die Programme können von allen Tageseinrichtungen für Kinder und von allen Grundschulen in Baden-Württemberg gebucht werden. "Kultur vom Rande" ist ein internationales Festival für Theatergruppen, in denen Menschen mit Behinderung künstlerisch aktiv sind. Es findet 2014 zum sechsten Mal statt. Anliegen des Festivals ist es, die Grenzen zwischen vermeintlicher Normalität und Besonderheit aufzulösen, Verständnis für das Andere, den Anderen und die Andere zu wecken und den selbstverständlichen Umgang miteinander zu fördern und die Talente behinderter Kunst- und Kulturschaffender vom Rand der gesellschaftlichen Wahrnehmung mitten in die Stadt hinein zu holen. Vergeben wurde außerdem ein mit 2.500 Euro dotierter Sonderpreis, und zwar an die Initiative "MiKaDo" aus Frittlingen. Dabei handelt es sich um ein Projekt der Nachbarschaftshilfe, das von der Bürgerschaft getragen wird und gemeindeübergreifend tätig ist. Ziel der Initiative ist es, dass ältere und pflegebedürftige Mitmenschen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung und in der Dorfgemeinschaft verbleiben können. Sie will außerdem Familien in der Kinderbetreuung beistehen und pflegende Angehörige entlasten; sie hilft unabhängig von Religion und Nationalität. Der "B. Braun-Preis für Soziale Innovationen" wurde 2013 ins Leben gerufen und soll künftig jährlich vergeben werden. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel: "Aufgrund der Vielzahl an hervorragenden Bewerbungen wurden in diesem Jahr zwei dritte Plätze sowie ein Sonderpreis der Jury vergeben, wofür ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 Euro zur Verfügung gestellt wurde." Neben den beiden Initiatoren waren in der Jury vertreten: Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung Guido Wolf, Landtagspräsident Baden-Württemberg Volker Kauder, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag Michael Beck, Oberbürgermeister der Stadt Tuttlingen Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Dr. Helga Breuninger, Breuninger Stiftung Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bbraun-preis-soziale-innovationen.de. Zeppelin University Am Seemooser Horn 20 88045 Friedrichshafen Telefon: +49 7541 6009-0 Telefax: +49 7541 6009-1199 Mail: redaktion@zu-daily.de URL: http://www.zu-daily.de

Wissenschaftsministerin für den Weiterbau des Zentralgebäudes der Leuphana unter Auflagen
Hannover (pressrelations) - Wissenschaftsministerin für den Weiterbau des Zentralgebäudes der Leuphana unter Auflagen Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic, spricht sich nach gründlicher Prüfung für den Weiterbau des Zentralgebäudes der Leuphana Universität Lüneburg aus. Die Ministerin hat heute (Freitag) den Wissenschaftsausschuss des Landtags in einer Sondersitzung über die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und die Prüfung des Finanzierungskonzepts für den Bau des Zentralgebäudes der Leuphana unterrichtet. Anlass der Unterrichtung war die jetzt vorliegende Stellungnahme des Landesrechnungshofs. "Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hat gezeigt, dass ein Stopp der Baumaßnahmen und die Neuplanung eines Zweckbaus nicht wirtschaftlich wären", sagte Heinen-Kljajic. Zu berücksichtigen seien dabei die Baukosten, aber auch die Finanzierungslücken, die entstünden, wenn beispielsweise die EU-Förderung wegen Zeitverzugs wegfiele. "Gleichwohl kann es kein ,Weiter-so’ geben", betonte Heinen-Kljajic. "Die Hochschule muss alle realisierbaren Einsparmöglichkeiten umsetzen, etwa beim Ausbau des Gebäudes." Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) macht der Hochschule überdies eine professionelle Projektsteuerung zur Auflage. Diese wird auch gegenüber dem MWK und der OFD Berichtspflichten haben. "So können Risiken minimiert und mehr Sicherheit in der Bauabwicklung, der Kostensteuerung und der Zeitplanung geschaffen werden", erläuterte die Ministerin. Zudem muss der Stiftungsrat seine Aufsichtspflichten stärker wahrnehmen als bisher. Für die jetzt auf ca. 76 Millionen Euro geschätzten Baukosten hatte die Leuphana Finanzierungsbausteine vorgelegt. "Im besten Fall lassen sich diese realisieren, im Worst Case Szenario entsteht eine Finanzierungslücke von mehr als 23 Millionen Euro", sagte Heinen-Kljajic. Risiken können darüber hinaus auch in möglichen Baukostensteigerungen liegen. So erachtet die OFD eine Steigerung der Kosten für den Bau in Höhe von ca. 15 Millionen Euro für relativ wahrscheinlich, sodass die Gesamtkosten auf rund 91 Millionen Euro, im schlimmsten Fall auf 125 Millionen Euro steigen könnten. Zu Beginn der Planung und des Baus haben die Vorgängerregierung und die Hochschule gravierende Fehler gemacht. In allen Bereichen wurde schöngerechnet und von üblichen Standards abgewichen. Sobald die Leuphana sich zu der Stellungnahme des Landesrechnungshofs geäußert und die Einsparmöglichkeiten in den Kostengruppen beziffert hat, wird das Wissenschaftsministerium dem Ausschuss für Haushalt und Finanzen die Nachtrags-Bauunterlage zur Beschlussfassung vorlegen, kündigte die Wissenschaftsministerin an. Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen Leibnizufer 9 30169 Hannover Telefon: 0511/120-2599 Telefax: 0511/120-2601 Mail: pressestelle@mwk.niedersachsen.de URL: http://www.mwk.niedersachsen.de

Big Data, E-Government, Science 2.0: das neue Leibniz-Journal zum Titelthema Digitalisierung
Berlin (pressrelations) - Big Data, E-Government, Science 2.0: das neue Leibniz-Journal zum Titelthema Digitalisierung Alle zwei Jahre verdoppelt sich das weltweite Datenvolumen, die Menge der Bytes ist mittlerweile auf eine Zahl mit 22 Stellen angeschwollen. Wissenschaftler schürfen in diesen als Big Data bezeichneten Datenbergen nach neuen Erkenntnissen - in Deutschland stoßen sie beim sogenannten Data Mining jedoch auf Hindernisse. Ferner im Schwerpunkt: Der Verwaltungswissenschaftler Mario Martini plädiert für bürgerfreundlichere "E-Government"-Angebote, der Informatiker Klaus Tochtermann fordert die Anerkennung wissenschaftlicher Aktivitäten im Web 2.0. Außerdem berichtet das Leibniz-Journal darüber, wie die Archive und Bibliotheken der Gemeinschaft ihre Bestände digitalisieren und wie verschieden Wissenschaftler Soziale Medien nutzen. Auf Kuba tun Blogger Risse in der digitalen Mauer um die Insel auf: Trotz staatlicher Kontrollversuche schreiben sie für mehr Freiheit. Wie der Computer in Ost- und Westdeutschland Einzug hielt, schildert der Historiker Frank Bösch. Seit den späten 1960er Jahren prägten die Rechenmaschinen das Leben beiderseits der Grenze. Außerdem: Leibniz-Präsident Karl Ulrich Mayer skizziert die fachliche Vielfalt und Transdisziplinarität der Leibniz-Gemeinschaft. Julia Fischer, eine der bedeutendsten Primatenforscherinnen Deutschlands, ist Gegenstand eines Portraits. Die Biologin Julia Sisnaiske berichtet im Gespräch über "lebendige" Mikrochips als Alternative zu Tierversuchen. Das Gespräch ist Teil der Online-Serie "Junge Leibniz-Wissenschaftler im Interview" (www.leibniz-gemeinschaft.de/forschung/junge-leibniz-wissenschaftler-im-interview/). Das Leibniz-Journal erscheint viermal jährlich. Als PDF und als Blätterversion steht es online zur Verfügung: http://www.leibniz-gemeinschaft.de/medien/publikationen/journal/12014/. Die Druckversion kann kostenlos abonniert werden (abo@leibniz-gemeinschaft.de). Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft Christian Walther Tel.: 030 / 20 60 49 - 42 Mobil: 0173 / 513 56 69 walther@leibniz-gemeinschaft.de Christoph Herbort-von Loeper Tel.: 030 / 20 60 49 - 48 Mobil: 0174 / 310 81 74 herbort@leibniz-gemeinschaft.de Die Leibniz-Gemeinschaft Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi , mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 17.200 Personen, darunter 8.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,5 Milliarden Euro.

Studie: Duales Studium - Erwartungen und Erfahrungen
Idstein (pressrelations) - Studie: Duales Studium - Erwartungen und Erfahrungen Jedes Jahr entscheiden sich tausende junge Menschen für ein duales Studium. Auch die Hochschule Fresenius bietet am Standort Idstein verschiedene duale Studiengänge an, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Was genau macht den Reiz dieses besonderen Studienmodells aus? Welche Erwartungen haben Interessenten vor dem Studienbeginn und stimmen die Erfahrungen im dualen Studium mit den vorherigen Überlegungen überein? Um dies zu erfahren, hat ein Projektteam der Hochschule Fresenius zusammen mit dem Informationsportal www.Wegweiser-Duales-Studium.de rund 300 Studierende und Absolventen befragt. Die Ergebnisse im Überblick: MOTIVATIONSFAKTOREN FÜR EIN DUALES STUDIUM Meistgenannt: Für 73% ist die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis einer der ausschlaggebenden Gründe für die Wahl eines dualen Studiums. Auch Platz Zwei der meistgenannten Antworten bestätigt diesen Aspekt: 61% der Befragten gaben die "Anwendung der theoretisch erlernten Inhalte in der Praxis" an. Auf Platz 3 und 4 folgen das Gehalt (51) sowie die guten Übernahmechancen durch den Praxisbetrieb im Anschluss an das Studium (35%). (Anmerkung: Mehrfachauswahl möglich) ERWARTUNG UND ERFAHRUNG - NICHT IMMER RICHTIGE EINSCHÄTZUNG Was Fragen zu Freizeit, typischem Studentenleben und den Karrierechancen angeht, zeigt sich eine große Übereinstimmung zwischen der Erwartung vor dem Studium und den Erfahrungen im Studium: 80% glauben, dass nur wenig Freizeit vorhanden sein wird. Das wird von den Erfahrungen der Studierenden und Absolventen als Erfahrungswert gestützt. Ähnliches zeigt sich bei Fragen nach dem typischen Studentenleben (findet eher nicht statt) sowie den Karrierechancen (werden im Schnitt als gut bis sehr gut bewertet). Unterschiede zeigten sich bei der Einschätzung der Anforderungen und Betreuung in Hochschule und Praxisbetrieb. Die Betreuung in Hochschule und Betrieb war besser als erwartet, lässt aber noch Luft nach oben. Während vor dem Studienbeginn 72% von einer angemessenen und 9% von einer eher überfordernden Anforderung im Betrieb ausgehen, zeigt der Erfahrungswert, dass die praktische Zeit nicht so fordernd ist (29% fühlen sich eher unterfordert, 60% halten die Anforderungen für angemessen). Auch der inhaltliche Schwerpunkt des dualen Studiums liegt etwas mehr auf der Theorie, als auf theoretischen und praktischen Inhalten gleichermaßen. ZUFRIEDENHEIT Die prägnanteste Frage zum Schluss. Obwohl sich, wie gezeigt, die Erwartungen nicht immer mit den Erfahrungen decken, sind dennoch 86% der Studienteilnehmer mit ihrem dualen Studium zufrieden oder sogar sehr zufrieden. GESAMTE STUDIE Alle weiteren Auswertungen sowie Grafiken finden Sie unter http://www.wegweiser-duales-studium.de/studie-erwartungen-erfahrungen/ Die Studie wurde von einem studentischen Projektteam der Hochschule Fresenius (Standort Köln) im Zeitraum 19.11. - 06.12.2013 durchgeführt. Die Projektgruppe bestand aus den Studierenden Alexander Morfa, Caroline Erling, Hannah Dreßen, Laura Johnki, Melanie Paul und Sarah Klein. Die Wissenschaftlichkeit wurde durch Barbara Lier (Leiterin der Wissenschaftlichen Mitarbeiter), Timo Förster (Wissenschaftlicher Mitarbeiter) sowie Dominic Gansen-Ammann (komm. Studiengangsleiter des Bachelors Wirtschaftspsychologie am Hochschulstandort Düsseldorf) sichergestellt. Fachlich wurde das Team von Absolventen der HS Fresenius und Gründer des Infoportals, Milan Klesper, beraten. Eine weitere Studie, ergänzend zum Motivationsfaktor Gehalt, findet sich unter http://www.wegweiser-duales-studium.de/reicht-das-gehalt/. Hochschule Fresenius gem. GmbH Limburger Str. 2 65510 Idstein Deutschland Telefon: 06126 / 9352-0 Telefax: 06126 / 9352-10 Mail: idstein@hs-fresenius.de URL: http://www.hs-fresenius.de

Eden Was Never So Close: Sonderausstellung der KHM auf der ART COLOGNE 2014
Köln (pressrelations) - Eden Was Never So Close: Sonderausstellung der KHM auf der ART COLOGNE 2014 Der Ausstellungstitel "Eden Was Never So Close" ist von einer gleichnamigen Installation von Bastian Hoffmann inspiriert, für die der Künstler 2013 in der Empfangshalle eines Versicherungskonzerns einen 12 Meter hohen Turm aus Obstkisten mit der Aufschrift Europe Quality aufgestapelt hat. Die Videoarbeit zeigt, wie die freistehende Konstruktion mit hölzernem Knarzen sanft im Raum schwankt. Die reduzierte Formensprache lenkt die Aufmerksamkeit der Betrachter/innen auf kunst- wie gesellschaftsimmanente Fragen und verweist auf die Welt der Objekte und ihre Eigengesetzlichkeiten. Objekte als eigensinniges performatives Gegenüber stehen auch in Steffi Lindners Videoinstallation (Abbildung) im Mittelpunkt, in der die Künstlerin im Selbstversuch mit verschiedenen Alltagsgegenständen alternative Nutzungspotentiale erprobt. Die Ausstellung "Eden Was Never So Close" kreist um das Paradigma des Postdigitalen und setzt Aspekte des Performativen, konzeptuelle künstlerische Praktiken sowie dokumentarische Ansätze in Bezug zueinander. Die Ausstellung wird kuratiert von Heike Ander (KHM). Seit 1997 ist die Kunsthochschule für Medien Köln, die im kommenden Jahr ihr 25jähriges Jubiläum feiert, regelmäßig mit einer Sonderschau auf der Art Cologne zu Gast. Außerdem entwirft dieses Jahr Johannes Post (2011 bis 2014 Studium an der KHM im Diplom II) die offizielle ART COLOGNE Gaffel Kölsch-Stange. Seit 2012 wird die traditionelle Gestaltung einer exklusiven Kölsch-Glas-Edition zur ART COLOGNE in einem Wettbewerb unter Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) ausgeschrieben. Der von Gaffel gestiftete Preis ist mit 1.111 EUR dotiert. Die Preisverleihung findet am Preisverleihung am Samstag, dem 12. April, um 14 Uhr auf der ART COLOGNE statt. Kunsthochschule für Medien Köln Peter-Welter-Platz 2 50676 Köln Deutschland Telefon: 0221 / 20189-135 Telefax: 0221 / 20189-17 URL: http://www.khm.de

Aegean unterzeichnet mit Joint-Venture-Partner Earn-In-Abkommen für Gold-Kupfer-Projekt Maden in der Türkei
(pressrelations) - Aegean unterzeichnet mit Joint-Venture-Partner Earn-In-Abkommen für Gold-Kupfer-Projekt Maden in der Türkei Aegean Metals Group Inc. (TSX 8208;V: AGN) ("Aegean" oder das "Unternehmen") gibt bekannt, dass eine verbindliche Absichtserklärung ("LOI") mit dem türkischen Explorationsunternehmen Lidya Madencilik Sanayi ve Ticaret A.S. ("Lidya") unterzeichnet wurde. Laut Vereinbarung hat Lidya die Möglichkeit, 70 % der Anteile am Gold-Kupfer-Projekt Hot Maden ("Hot Maden" oder "Konzessionsgebiet”) in der osttürkischen Provinz Artvin zu erwerben. Eric Roth, President und CEO von Aegean, dazu: "Wir freuen uns sehr, Lidya für unser Projekt Hot Maden als Partner gewinnen zu können. Lidya ist ein bekannter und renommierter türkischer Explorations- und Bergbaukonzern, der umfangreiche Explorationskonzessionen in verschiedenen Teilen der Türkei besitzt. Wir hoffen, dass Lidya die von Aegean im Projekt Hot Maden bereits erzielten Erfolge bei der Exploration und Zielgenerierung fortsetzen und das Projekt in das Stadium der Bohrungen überführen kann." Die LOI sieht vor, dass innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Vereinbarung unterzeichnet wird. Um 70 % der Anteile an der Konzession zu erwerben, muss Lidya 3 Millionen US$ in das Projekt investieren, wobei die Finanzierung in Form von Explorationsaufwendungen und Barzahlungen an Aegean nach folgendem Schema erfolgt: - Lidya wird im ersten Jahr der Optionsvereinbarung mindestens 500.000 US$ in die Exploration des Projekts Hot Maden investieren; bei Erfüllen dieser Verpflichtung erhält Lidya eine Konzessionsbeteiligung von 20 %. - Sobald Lidya seine Verpflichtungen im 1. Jahr erfüllt hat, hat das Unternehmen 60 Tage Zeit um zu entscheiden, ob das Earn-in fortgesetzt (und ein Barbetrag in Höhe von 150.000 US$ an Aegean bezahlt) oder beendet werden soll. - Lidya hat anschließend die Möglichkeit, im Rahmen des Earn-in zusätzlich 50 % der Anteile an der Konzession zu übernehmen (und seine Beteiligung damit auf 70 % zu erhöhen). Voraussetzung dafür ist, dass Lidya bis zum Ende des 4. Jahres eine weitere Investition in Höhe von 2 Millionen US$ in das Projekt tätigt und 350.000 US$ in bar an Aegean bezahlt. - Nach Abschluss der Earn-in-Periode wird ein sogenanntes "Special Purpose Vehicle" oder "Newco" (eine Art Spin-off) gebildet, an dem Lidya zu 70 % und Aegean zu 30 % beteiligt ist. Die Erträge jener Vertragspartei, die sich an den nachfolgenden Ausgaben nicht proportional beteiligt, werden nach einem branchenüblichen Berechnungsschema verwässert. - Lidya ist während der Earn-in-Phase als Projektbetreiber verantwortlich. Über Aegean Metals Group Inc. Aegean Metals Group Inc. (TSX-V: AGN) ist ein kanadisches Junior-Explorationsunternehmen, das sich in erster Linie auf den Erwerb, die Exploration und die Erschließung von hochgradigen Gold-, Kupfer- und Polymetalllagerstätten in vorteilhaften Rechtssystemen konzentriert, die das Potenzial haben, sich zu Betriebsstätten mit hohen Cashflow-Erträgen zu entwickeln. Das Unternehmen hat zur Zeit zwei Projekte in der Türkei: das zu 100 % unternehmenseigene Gold- und Basismetallprojekt Hot Maden im Nordosten der Türkei (für das Teck Resources Limited eine NSR-Gebühr von 2 % erhält) und das epithermale High-Sulfidation-Goldprojekt Ergama in der Westtürkei, an dem Aegean im Anschluss an die Ausübung der für die Erfüllung der Back-in-Option erforderlichen Zahlungsverpflichtungen durch Tech Resources letztendlich 49 % der Anteile besitzen wird. Auch für die Konzession Vicuña-Llareta in Nordchile wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet. Weitere Einzelheiten zum Unternehmen erhalten Sie auf der Website www.aegeanmetalsgroup.com. Über Lidya Madencilik Sanayi ve Ticaret A.S. Lidya ist ein Explorationsunternehmen, das seit 2009 in der Türkei Metallbergbauprojekte betreibt. Lidya schloss im August 2009 ein Partnerabkommen mit der an der kanadischen Börse (TSX) notierenden Gesellschaft Alacer Gold. Dieses erste große internationale Partnerabkommen im türkischen Bergbausektor hatte die Entdeckung und Erschließung neuer Gold- und Kupferminen in verschiedenen Teilen der Türkei zum Ziel. Alacer und Lidya betreiben als Joint-Venture-Partner (80:20) das Goldprojekt Cöpler im Zentrum der Osttürkei, aus dem im Jahr 2013 rund 271.000 Unzen Gold gefördert wurden. Nähere Informationen erhalten Sie über: Kelly Earle Investor Relations Aegean Metals Group Inc. +1 778 838 3530 kearle@aegeanmg.com Eric Roth President CEO Aegean Metals Group Inc. +569 8818 1243 eroth@aegeanmg.com Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Pressemitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Informationen im Sinne der kanadischen Wertpapiergesetze. Ohne Einschränkungen sind in Aussagen zu potenziellen Mineralisierungen und Ressourcen, Explorationsergebnissen und zukünftigen Plänen und Zielen des Unternehmens auch zukunftsgerichtete Informationen enthalten, die mit unterschiedlichen Risiken behaftet sind. Zukunftsgerichtete Informationen spiegeln die Meinungen und Annahmen des Managements wider und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten, die sowohl allgemein als auch auf das Unternehmen bezogen sein können. Obwohl das Unternehmen der Ansicht ist, dass die in solchen zukunftsgerichteten Informationen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen auf vernünftigen Annahmen basieren, sind solche Informationen und Aussagen keine Garantie für zukünftige Leistungen. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können sich erheblich von jenen unterscheiden, die in den zukunftsgerichteten Informationen zum Ausdruck gebracht wurden. Folgende wichtige Faktoren könnten dazu führen, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens erheblich von jenen unterscheiden, die direkt oder indirekt in solchen zukunftsgerichteten Informationen erwähnt wurden: Änderungen der weltweiten Rohstoffpreise, allgemeine Marktbedingungen, typische Risiken in Zusammenhang mit der Mineralexploration, Risiken in Zusammenhang mit der Erschließung, Errichtung und Förderung, die Ungewissheit der zukünftigen Wirtschaftlichkeit und die Ungewissheit hinsichtlich der Verfügbarkeit von zusätzlichem Kapital. Weitere Informationen zu den wesentlichen Faktoren und Annahmen, auf denen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, sowie verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten, mit denen wir konfrontiert sind, werden detailliert im Abschnitt Risikofaktoren in den Erläuterungen der Firmenführung zu den Finanzergebnissen und auch in anderen veröffentlichten Unterlagen und Finanzberichten beschrieben, die wir der kanadischen Wertpapierbehörde regelmäßig vorlegen, und die auf www.sedar.com verfügbar sind. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, diese zukunftsgerichteten Informationen zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den entsprechenden Gesetzen gefordert. Die TSX Venture Exchange und deren Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) übernehmen keinerlei Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Meldung. Für die Richtigkeit der Übersetzung wird keine Haftung übernommen! 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Transfer von VDM und AST von Outokumpu an ThyssenKrupp abgeschlossen
Düsseldorf (pressrelations) - Transfer von VDM und AST von Outokumpu an ThyssenKrupp abgeschlossen Der Transfer von VDM und AST von Outokumpu zu ThyssenKrupp ist offiziell abgeschlossen. ThyssenKrupp hat seine nachrangige Finanzforderung ("Loan Note"), die bei der Inoxum-Transaktion entstanden war, an Outokumpu übertragen. Im Gegenzug übernimmt ThyssenKrupp von Outokumpu die Unternehmen VDM und AST sowie einige Europäische Edelstahl-Service Center. Im Zuge dieser Transaktion verkauft ThyssenKrupp seinen Anteil von 29,9 Prozent an Outokumpu und beendet alle weiteren finanziellen Verbindungen zu Outokumpu. ThyssenKrupp vermeidet mit der Transaktion weitere Wertberichtigungen seiner Finanzforderung sowie etwaige weitere finanzielle Auswirkungen durch die Beteiligung an Outokumpu. Outokumpu kann mit dem Tausch die Auflagen der EU-Kommission wertschonend und fristgerecht erfüllen. Die europäischen Behörden hatten den ursprünglichen Verkauf von Inoxum an Outokumpu an die Bedingung geknüpft, dass Outokumpu das Edelstahlwerk von AST in Italien und einige europäische Service-Center verkauft. ThyssenKrupp wird VDM und AST jetzt weiterentwickeln und sich gemeinsam mit den zuständigen Management Teams die erforderliche Zeit nehmen, um für die Unternehmen optimale strategische Optionen zu erarbeiten. Innerhalb von ThyssenKrupp werden die Unternehmen in die Business Area Materials Services eingegliedert, um von der Marktpräsenz des bestehenden Distributionsnetzwerks bestmöglich zu profitieren. Bei ThyssenKrupp arbeiten rund 157.000 Mitarbeiter in knapp 80 Ländern mit Leidenschaft und hoher Kompetenz an Produktlösungen für nachhaltigen Fortschritt. Ihre Qualifikation und ihr Engagement sind die Basis für unseren Erfolg. ThyssenKrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Umsatz von rund 39 Mrd €. Innovationen und technischer Fortschritt sind für uns Schlüsselfaktoren, um das globale Wachstum und den Einsatz begrenzter Ressourcen nachhaltig zu gestalten. Mit unserer Ingenieurkompetenz in den Anwendungsfeldern Mechanik, Anlagenbau und Werkstoffe ermöglichen wir unseren Kunden, sich Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erarbeiten sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen. Ansprechpartner: ThyssenKrupp AG Robin Zimmermann Communications Telefon: +49 (201) 844-564157 Telefax: +49 (201) 844-536041 E-Mail: press@thyssenkrupp.com Internet: www.thyssenkrupp.com

Als Rauenberg in der Karibik lag
Heidelberg (pressrelations) - Als Rauenberg in der Karibik lag Klaus Tschira Stiftung fördert Erforschung der Evolution in der Tongrube Unterfeld bei Rauenberg Vor 32 Millionen Jahren sah es im nördlichen Kraichgau, wo die Stadt Rauenberg liegt, ganz anders aus als heute: Aus Fossilienfunden der dortigen Tongrube Unterfeld haben Wissenschaftler geschlossen, dass im Kraichgau damals karibische Zustände geherrscht haben müssen. In einem Meer, das weite Teile der Landschaft bis Basel bedeckte, tummelten sich Fische zahlreicher Arten, bis zu Riesenhaien. An der Küste flogen nicht nur die ersten Sperlingsvögel Europas, sondern auch Kolibris schwirrten durch die Luft. Wie unsere Region damals genau aussah, will nun eine Gruppe von Forschern durch eine wissenschaftliche Grabung in der Tongrube Unterfeld systematisch erkunden. Mit fast 300 000 Euro unterstützt die Klaus Tschira Stiftung dieses Projekt. Ab Anfang April werden Zoologen, Botaniker und Geologen drei Jahre lang der urzeitlichen Geschichte der Region im wahrsten Sinn des Wortes auf den Grund gehen. Erstmals werden die Wissenschaftler Schicht für Schicht die schwarzen Tonplatten abtragen, in denen sich die damalige Natur als Fossilien erhalten hat. Dabei müssen Funde zügig in Kunststoff umgebettet werden, bevor sie an der Luft zerfallen. "Die Tongrube Rauenberg ist für uns als Grabungsort deshalb besonders wichtig, weil sie die letzte zugängliche Rupeltongrube in Deutschland ist und in einer Zeit entstand, die bei uns wenig erforscht ist." betont Projektleiter Eberhard Frey, Paläozoologe am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe. Von der Erdoberfläche aus wollen die Wissenschaftler bis zu 15 Meter tief die Zeugnisse der Vergangenheit gewinnen. Dabei sind nicht nur große Tier- und Pflanzenfunde wichtig. Selbst Mikrofossilien unter einem Millimeter Größe sollen erfasst werden, um ein Gesamtbild des urgeschichtlichen Ökosystems zu erhalten. 2011 wurde das gesamte stillgelegte Grubengebiet von der Stadt Rauenberg übernommen, die dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe in einem Teilgebiet die Grabung ermöglicht. Dabei werden die Karlsruher Paläontologen in einem neu gegründeten Grabungsverbund unterstützt von Paläobotanikern und Geologen der Universitäten Heidelberg und des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Die Universität Mainz arbeitet an diesem Vorhaben mit. Weitere Institute werden im Laufe der Forschungsarbeiten hinzu kommen. Zu einer ungewöhnlichen Fundstelle machen die Tongrube Unterfeld auch die Nähe zur Küste und ein an dieser Stelle mündender Fluss, denn in den Tonablagerungen sind nicht nur Meeresorganismen sondern auch Tiere und Pflanzen vom festen Land erhalten geblieben. Die Wissenschaftler erhoffen sich daher noch weitere spektakuläre Funde, die die Evolutionsgeschichte in neuem Licht erscheinen lassen. Bereits 2007 war dies beispielsweise der Fall, als der erste Kolibri der "Alten Welt" in Rauenberg entdeckt wurde. Zuvor war die Wissenschaft davon ausgegangen, dass Kolibris ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent vorkommen. Zudem sind im Rahmen des neuen Projektes Bohrungen für geophysikalische Messungen geplant, die Auskunft über das damalige Klima und dessen Veränderung geben sollen. Darüber hinaus soll ein umfassendes Fundregister mit alten und neuen Funden der Tongrube Unterfeld erstellt werden. Kontakt: Renate Ries Klaus Tschira Stiftung gGmbH Medien und Kommunikation Tel.: 0049-6221-533102 Email: renate.ries@klaus-tschira-stiftung.de Prof. Dr. Eberhard "Dino" Frey Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe Tel: +49 721 175-2117 Email: dino.frey@smnk.de

Heimer Institut für Muskelforschung am Bergmannsheil gegründet
Bochum (pressrelations) - Heimer Institut für Muskelforschung am Bergmannsheil gegründet Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages haben heute die "heimer stiftung", Bielefeld, und das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil das Heimer Institut für Muskelforschung gegründet. In ihm werden die Forschungsaktivitäten der Neurologischen Klinik des Bergmannsheils zur Muskeldystrophie bzw. Muskelschwund gebündelt: Dabei handelt es sich um die erbliche Form einer Muskelerkrankung, die sich im fortschreitenden Verlust von Muskelmasse und einer zunehmenden Muskelschwäche äußert. Mit regelmäßigen Zuwendungen aus ihren jährlichen Erträgen und Spendeneinnahmen unterstützt die "heimer stiftung" fortan den Betrieb des Instituts. Leiter des Heimer Institutes wird Prof. Dr. Matthias Vorgerd, leitender Oberarzt der Neurologischen Klinik am Bergmannsheil (Direktor: Prof. Dr. Martin Tegenthoff). Neue Impulse für die Muskelschwundforschung "Mit dem neuen Institut wollen wir die Zusammenarbeit zwischen der Klinik und unserer Stiftung auf eine neue Basis stellen", sagt Siegfried Heimer, Mitbegründer und Vorsitzender der gleichnamigen Stiftung, der selbst an einer Muskeldystrophie leidet. "Bereits in der Vergangenheit haben wir die Muskelschwundforschung am Bergmannsheil auf vielfältige Weise unterstützt, weil die Neurologische Klinik über eine große klinische und wissenschaftliche Expertise bei Muskelerkrankungen verfügt." Auch Johannes Schmitz, Geschäftsführer des Bergmannsheils, freut sich über die neue Kooperation: "Stiftungen spielen eine wichtige Rolle für die Unterstützung medizinischer Forschung - gerade wenn es sich um eher seltene Erkrankungen handelt, die nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Wir danken Herrn Heimer und seiner Stiftung für ihr Engagement, um der Muskelschwundforschung neue Impulse zu verleihen." Das Heimer Institut für Muskelforschung wird an der Neurologischen Klinik des Bergmannsheils etabliert. Hier werden derzeit rund 1.200 Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen ambulant und stationär versorgt. In einem eigenen Muskellabor werden pro Jahr ca. 200 Muskel- und Nervenbiopsien ausgewertet. Die Klinik leitet zugleich das Muskelzentrum Ruhrgebiet, einen Verbund von Spezialkliniken für die regionale Versorgung von Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen. Sie unterhält langjährige wissenschaftliche Kooperationen mit weiteren nationalen und internationalen Muskelzentren. Das Heimer Institut integriert fortan die vorhandenen Strukturen der Muskelambulanz am Bergmannsheil. Arbeitsgebiete des Institutes sind die Behandlung und Versorgung muskelkranker Menschen und die Forschung im Bereich der Muskeldystrophie. Die "heimer stiftung" unterstützt den Betrieb des Institutes regelmäßig mit Zuwendungen aus ihren Spendeneinnahmen und Erträgen. Spezialmikroskope im Wert von mehreren hunderttausend Euro "Muskelschwund ist derzeit nicht heilbar, deshalb konzentriert sich unsere Arbeit darauf, einerseits neue Therapien auf ihre Wirksamkeit zu prüfen, andererseits die symptomatisch ansetzenden Maßnahmen für die betroffenen Patienten zu optimieren", sagt Prof. Dr. Matthias Vorgerd, Leiter des Heimer Institutes. Konkrete Unterstützung leistete die "heimer stiftung" hierbei durch die Finanzierung von mehreren Spezialmikroskopen, mit denen die Entstehungszusammenhänge von Muskeldystrophien besser erforscht werden können. Neueste Errungenschaft am Bergmannsheil ist ein sogenanntes Live-Cell-Imaging-Mikroskop im Wert von 130.000 Euro: Damit können lebende Zellen über einen bestimmten Zeitraum untersucht und dargestellt werden. Bei krankhaften bzw. abnormen Muskelzellen können die Forscher in Echtzeit verfolgen, wie sich neue Therapien auf die betroffenen Zellen auswirken. Deutschlandweit rund 100.000 Menschen betroffen Neuromuskuläre Erkrankungen, die sich in Muskelschwäche oder Muskelschwund äußern, sind äußerst vielgestaltig. Rund 800 verschiedene Krankheitsbilder zählen dazu. Die Symptome reichen von leichten bis schweren Bewegungseinschränkungen bis hin zu Atemaussetzern oder Herzschwäche. Viele Patienten sind auf einen Rollstuhl angewiesen oder versterben frühzeitig. In Deutschland leiden rund 100.000 Menschen an einer solchen Krankheit. Über das Bergmannsheil Das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil repräsentiert den Strukturwandel im Ruhrgebiet wie kein anderes Krankenhaus: 1890 als erste Unfallklinik der Welt zur Versorgung von verunglückten Bergleuten gegründet, zählt es heute zu den modernsten und leistungsfähigsten Akutkliniken der Maximalversorgung und gehört zum Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (UK RUB). In 23 Kliniken und Fachabteilungen mit insgesamt 622 Betten werden jährlich rund 20.000 Patienten stationär und 63.000 Patienten ambulant behandelt. Mehr als die Hälfte der Patienten kommen aus dem überregionalen Einzugsbereich. Weitere Informationen im Internet unter: www.bergmannsheil.de. Weitere Informationen: Prof. Dr. Matthias Vorgerd Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH Neurologische Universitäts- und Poliklinik Bürkle-de-la-Camp-Platz 1 44789 Bochum Tel.: 0234/302-6812 (Sekretariat) E-Mail: matthias.vorgerd@bergmannsheil.de Pressekontakt: Robin Jopp Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil GmbH Bürkle-de-la-Camp-Platz 1 44789 Bochum Tel.: 0234/302-6125 E-Mail: robin.jopp@bergmannsheil.de

Gothaer: Mit dem BU-Turbo in den Frühling
Köln (pressrelations) - Gothaer: Mit dem BU-Turbo in den Frühling - vereinfachte Gesundheitsprüfung - Policierung innerhalb von 48 Stunden - verkürzte Abfragezeiträume Die Gothaer gibt Gas. Mit der Turbo-Aktion zu den BU (Berufsunfähigkleits)-Produkten wird dem vertrieb mehr Schubkraft zum Verkauf dieser Produkte gegeben. Mit stark vereinfachter Gesundheitsprüfung, garantierter Policierung innerhalb von 48 Stunden und einem besonders starken Service steht dem Verkauf der Gothaer BU-Produkte nichts mehr im Wege. Der Bedarf für eine BU ist da, vielen ist die Wichtigkeit nur nicht bewusst. Zudem erscheint der Abschluss oft zu kompliziert. Die Folge ist eine extreme Unterversorgung der Bevölkerung mit BU-Produkten. Die Gothaer macht mit der Turbo-Aktion den Abschluss einer BU jetzt deutlich einfacher. Die Turboaktion SBU bietet einen Kurzantrag mit vereinfachter Gesundheitserklärung und verkürzten Abfragezeiträumen. Zielgruppe sind hier alle Kunden, die Ihre BU qualitativ hochwertig aufstocken oder finanziell vorsorgen wollen. Turboaktion Altersvorsorge und BUZ bietet einen Kurzantrag mit vereinfachter Gesundheitserklärung und verkürzten Abfragezeiträumen und dient als Ergänzung zu Rentenversicherungen, Alle Produkte und alle Schichten. Zielgruppe sind hier alle Kunden, die Ihre Altersvorsorge unter Dach und Fach bringen und das Vorsorgeziel für den Fall der Berufsunfähigkeit absichern wollen. Weiter werden optimierte BU-Kollektivlösungen angeboten. Diese zeichnen sich durch hervorragende Annahmerichtlinien im SBU-Kollektivgeschäft, eine stark verkürzte Gesundheitsprüfung und die Möglichkeit einer Dienstobliegenheitserklärung schon ab 5 Mitarbeitern aus. Zielgruppe sind hier Firmen, die im Hinblick auf die demographische Entwicklung ihre Mitarbeiter binden wollen. Schließlich garantiert die Gothaer noch einen besonders starken Service. Anträge aus der Turboaktion werden innerhalb von 48 Stunden policiert, ebenso werden Risikovoranfragen innerhalb von 48 Stunden bearbeitet. Die Turboaktion ist ab sofort bis zum 31.8.2014 für alle Makler verfügbar. Die Gothaer Lebensversicherung AG Der Gothaer Konzern ist mit über vier Milliarden Euro Beitragseinnahmen und rund 3,5 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden. Die Gothaer Lebensversicherung AG zählt mit einem auch in 2013 überdurchschnittlichen Wachstum und innovativen Produkten zu den erfolgreichsten deutschen Lebensversicherern. Ihr Ansprechpartner: Dr. Klemens Surmann Presse und Unternehmenskommunikation Telefon: 0221/ 308-34543 Telefax: 0221/ 308-34530 Gothaer Lebensversicherung AG Gothaer Allee 1, 50969 Köln E-Mail: klemens_surmann@gothaer.de

Über 50 neue Studierende - So viele Erstsemester im Sommersemester wie noch nie
Hamm (pressrelations) - Über 50 neue Studierende - So viele Erstsemester im Sommersemester wie noch nie Insgesamt 54 junge Menschen haben ein Studium an der Hochschule aufgenommen. Im Bachelorbereich haben sich 16 neue Erstsemester für das Präsenzstudium, 28 für das Fernstudium und einer für das Duale Studium eingeschrieben. Im Masterbereich starten neun neue Studierende. "Das sind sehr erfreuliche Zahlen und wir freuen uns über so viel Zuspruch zu unserer Lehre und zu unserem Konzept", so der Rektor. Opitz stellte die anwesenden Professoren und Mitarbeiter vor und wies die neuen Erstsemester darauf hin, dass sie sich in den kommenden Jahren voll auf das Studium konzentrieren müssen. "Wenn Sie das Gefühl haben, nicht mitzukommen oder Probleme haben, etwas zu verstehen, dann zögern Sie nicht, sondern sprechen Sie uns an", sagte Opitz. "Wir sind eine Hochschule, die kurze Wege und den persönlichen, schnellen und unkomplizierten Dialog mit unseren Studierenden fördert." Auch die Professoren freuen sich auf den Semesterstart mit so vielen neuen Studierenden. Einer von ihnen ist Prof. Dr. Dragos Saracsan, der an der Hochschule seit einem halben Jahr Energietechnik und Physik lehrt und sich mittlerweile sehr gut an der Hochschule eingelebt hat: Ich bin froh hier zu sein und finde genau den Gestaltungfreiraum, den ich gesucht habe, so Saracsan in seinem ersten Fazit. SRH Fachhochschule Hamm Platz der Deutschen Einheit 1 59065 Hamm Telefon: 02381 9291 0 Telefax: 02381 9291 199 Mail: info@fh-hamm.srh.de URL: http://www.fh-hamm.de/de/

adidas Originals Flagship-Store Berlin
Herzogenaurach (pressrelations) - adidas Originals Flagship-Store Berlin Weltweit eröffnet adidas Originals in den wichtigsten Metropolen neue Flagship-Stores. Der erste Store wird auf einer Fläche von 297qm am Donnerstag, den 28. März 2014 in der Münzstraße 13-15 in Berlin Mitte eröffnet. Im Laufe des Jahres werden weitere Läden in London, Shanghai, Seoul, Moskau, New York und Paris folgen. Die Shops präsentieren die besten Produkte von adidas Originals: Limitierte Sneaker-Highlights wie beispielsweise ein ZX FLUX mit dem Satelliten Fotodruck der jeweiligen Weltstadt werden hier erhältlich sein. "Wir wollen durch unsere Produkte, unsere Mitarbeiter und unsere Marketingaktivitäten mit unseren Konsumenten in Kontakt treten. Als Teil der Nachbarschaft von Berlin Mitte werden wir eine beliebte Anlaufstelle für unsere Kunden sein. Wir entwickelten ein neues Originals Store Konzept, um uns dem Stadtbild anzupassen. Dem Flair Berlins nachempfunden, entwickelten wir unter anderem ein innovatives Beleuchtungssystem. Das Highlight ist eine 3D Stadtkarte, welche in Form des adidas Originals Logos die Storeumgebung abbildet. Alles zusammengenommen haben wir eine aufregende Umgebung geschaffen, die wir "Neighbourhood" nennen", sagt Ted Mager, Head of adidas Retail Environments. Angepasst an den Spirit von Berlin Mitte werden ganzjährig Events und Produkteinführungen ausgerichtet. Besonders viel Wert legt die Streetwear-Marke auf die Umgebung der Stores, sprich die Kultur in der die Geschäfte verwurzelt sind. adidas Originals richtet das Augenmerk auf seine Nachbarschaft und würdigt die vielfältige "Kiezkultur" Berlins in einem Manifest, das gemeinsam mit Berlinern entworfen wurde: Berlin, Du umarmst mich. Du Schnauze mit Herz, ich fall für Dich. Dein Tempo macht süchtig, macht frei. Und flüchtig. Oh, ich liebe es, wie Du tanzt! Zum Beat der aus den Bunkern dröhnt. Rot leuchten Deine Adern in der Nacht. Deine tausend Gesichter, sie machen Dich schön. Und jede Deiner Lügen ist wahr. Ich muss Dich ja lieben! Wie sonst könnt ich Dich verstehn. Und egal, wo Du mich hinführst, Berlin, ich lass Dich geschehn. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Künstlern wie der Grafik-Designerin Saskia Hahn, Fotograf Oliver Rath und dem Kreativduo "Sonice wurde das Manifest in Kunstwerke übersetzt, die so originell sind wie die Weltmetropole Berlin selbst. Um die Eröffnung des Berliner Flagship Stores angemessen zu feiern, produzierte adidas Originals eine spezielle Edition des brandneuen ZX FLUX. Satellitenbilder der Straßen Berlins wurden auf das Upper des Schuhs aufgetragen. Der monochrome Farbweg garantiert einen Sneaker mit Understatement, der eng mit der Kultur und dem Charakter Berlins verbunden ist. "Originals ist die Sportswear Marke für die Straße, die über die letzten Jahrzehnte Kultstatus erreicht hat. Ziel ist es im stetigen Austausch mit den Trendsettern der Weltmetropolen zu sein. Mit unserem einzigartigen Konzept teilen wir nicht nur das Beste von adidas Originals sondern bieten einen authentischen Mittelpunkt für Kreativität und Inspiration", sagt Arthur Hoeld, Head of Originals. Adidas AG World of Sports Adi-Dassler-Strasse 1-2 91074 Herzogenaurach Deutschland Telefon: (09132) - 84 - 0 Telefax: (09132) - 84 - 2624 URL: http://www.adidas.de

Ökostrom-Pionier seit 10 Jahren in Forchheim
Düsseldorf (pressrelations) - Ökostrom-Pionier seit 10 Jahren in Forchheim Mit einem kleinen Empfang sowie einem Tag der offenen Tür begehen die NATURSTROM AG und ihre Hauptgesellschafterin eco eco AG heute ihr Jubiläum am Standort Forchheim. Mit einem Mitarbeiter vor 10 Jahren gestartet, sind dort mittlerweile 50 Beschäftigte tätig. Weitere Einstellungen sind geplant. Die NATURSTROM AG wurde 1998 gegründet, die eco eco AG einige Monate später, beide Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf. 1999 beteiligte sich die eco eco AG, die sich mit Consulting, Business Services und Venture Capital für eine nachhaltige Wirtschaft engagiert, an der NATURSTROM AG. Dieses Unternehmen setzt auf eine zukunftsfähige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer und dezentraler Energien. Gründungsvorstand der eco eco AG war Dr. Thomas E. Banning, im April 2002 wurde er zusätzlich zum Vorstand der NATURSTROM AG bestellt. Im Oktober 2003 mietete Dr. Banning, der mit seiner Familie in der Nähe von Forchheim lebt, für die eco eco AG ein kleines Büro im leerstehenden Blank-Gebäude in der Äußeren Nürnberger Straße an, im Februar 2004 begann auch die NATURSTROM AG ihre Geschäftsaktivitäten in Forchheim. In den Jahren darauf folgte ein stetiges Wachstum am Standort, auch dadurch unterstützt, dass die eco eco AG die Geschäftsaktivitäten ab 2008 vollständig von Düsseldorf nach Forchheim verlagerte. Mittlerweile steuert NATURSTROM von Forchheim aus die bundesweite Projektentwicklung für den Bau neuer Windenergie-, Solar- und Bioenergieanlagen, außerdem wurde hier vor einem Jahr der neue Geschäftsbereich Dezentrale Energieversorgung angesiedelt. Das Wachstum von NATURSTROM bundesweit - inzwischen werden mehr als 250.000 Haushalte, Gewerbebetriebe und Institutionen mit Strom und Gas aus regenerativen Quellen beliefert - freut Dr. Banning: "NATURSTROM hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt - und mit dem Unternehmen als Ganzem insbesondere auch der Standort in Forchheim." So gut, dass trotz Möglichkeiten zur Erweiterung in der alten Niederlassung die Büroräume nicht mehr reichten. Seit dem letzten Herbst hat das Unternehmen daher zusätzliche Räume am Paradeplatz angemietet." In den bisherigen Räumlichkeiten entsteht dadurch mehr Platz für die eco eco AG, den wir aufgrund unserer wachsenden Geschäfte mit Unternehmensdienstleistungen dringend benötigen", ergänzt Wolfgang Lorenz, weiterer Vorstand bei der eco eco AG. Beim Empfang am Vormittag stießen zahlreiche Gäste aus Politik und Verbänden mit den Vorständen und Mitarbeitern an, darunter auch Oberbürgermeister Franz Stumpf. "Es freut mich sehr", so Oberbürgermeister Stumpf, "dass mit der NATURSTROM AG auch die Branche der Erneuerbaren Energien in Forchheim stark vertreten ist. Ich wünsche der Firma, dass sie ihren Aufschwung hier am Standort auch in den kommenden Jahren fortsetzen kann." Dem schlossen sich sowohl der neu gewählte Landrat Dr. Hermann Ulm als auch IHK-Vizepräsident Dr. Michael Waasner an. "Toll, dass wir hier in Forchheim ein Unternehmen haben, das bei dem Zukunftsprojekt Energiewende bundesweit vorne mitspielt", so Dr. Waasner. Trotz der bundesweiten Ausrichtung ist die NATURSTROM AG in Franken fest verwurzelt. Das Unternehmen errichtete 2004 seine erste Photovoltaikanlage auf einem Reitstall in Hausen. Neben bundesweiten, von Forchheim aus betriebenen Projekten für neue Öko-Kraftwerke entstanden in den Folgejahren in der Region weitere Anlagen. Heute betreibt NATURSTROM - zumeist gemeinsam mit anderen Gesellschaftern wie Bürgern und Landwirten - in Franken mehrere Öko-Kraftwerke, beispielsweise einen Windpark bei Königsfeld, Biogasanlagen in Hallerndorf und Hiltpoltstein und mehrere Solaranlagen. Auch im Bereich Elektromobilität ist das Unternehmen aktiv: Zwei Elektrofahrzeuge und mehrere Elektroräder sind am Standort Forchheim im Einsatz, Elektro-Tankstellen werden in Hiltpoltstein, in Schönbrunn und nun auch am Landratsamt in Forchheim betrieben. Viele weitere Projekte in der Region sind in Planung. "Franken ist eine unserer Schwerpunktregionen", bekräftigt Vorstandschef Dr. Banning. "Wenn die Gemeinden, Bürger und Betriebe es wollen, werden wir uns gemeinsam mit ihnen noch mehr in der Region engagieren. Doch ob wir gemeinsam erfolgreich sind, wird auch von der großen Politik abhängen, die leider derzeit eine Wende zurück zu zentralen Strukturen und konventioneller Energieversorgung vollzieht." Die Energiepolitik der Bundes- und Landesregierung sieht er mit Skepsis. "Ich erkenne derzeit kein schlüssiges Gesamtkonzept. Vor allem das stetig wiederkehrende Argument, die Erneuerbaren Energien seien zu teuer, ist absoluter Unsinn. Sie werden von Monat zu Monat günstiger! Wir müssten daher unbedingt zielstrebig den eingeschlagenen Weg weiter gehen - jetzt wo wir beginnen können, die Früchte der jahrelangen und natürlich auch nicht kostenlosen Aufbauarbeit zu ernten. Wenn man die Energieerzeugung besser mit dem Verbrauch abstimmt, wird eine gleichermaßen sichere wie bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung möglich. Dass es unsinnig ist, solche Abstimmungen zentral für Deutschland oder gar für Europa vorzunehmen, ist offensichtlich. Es sind gerade die Möglichkeiten der dezentralen Abstimmung, die einfach funktionieren und die ausgebaut werden müssen. Doch den Bürgern, die bisher die Energiewende getragen haben, werden immer neue Steine in den Weg gelegt, angefangen von der Behinderung beim Bau von Windparks bis zur Belastung des Eigen- oder Direktverbrauchs von Strom aus Solaranlagen ohne Nutzung der öffentlichen Stromnetze. Mit diesen Manövern fahren Bundes- und Landesregierung tausenden Bürgerinnen und Bürgern in die Parade, die die Energiewende vor Ort realisieren wollen. Wir sind überzeugt, dass der bürgernahe Ansatz der richtige ist. Deshalb werden wir unsere Bemühungen für eine dezentrale erneuerbare Energieversorgung engagiert fortsetzen. Wir sind es unseren Kindern schuldig!" Naturstrom AG Mindener Straße 12 40227 Düsseldorf Deutschland Telefon: 02 11/ 7 79 00- 0 Telefax: 02 11/ 7 79 00- 599 Mail: info@naturstrom.de URL: http://www.naturstrom.de

TU Berlin: Messen – Zeichnen – Verstehen/Ausstellungseröffnung 10. April 2014
Berlin (pressrelations) - TU Berlin: Messen - Zeichnen - Verstehen/Ausstellungseröffnung 10. April 2014 Die geografische Position der Pücklerschen Pyramiden im Schlosspark Branitz bei Cottbus ist von einem Phänomen der Natur bestimmt - dem Sonnenaufgang und -untergang an diesem Ort am 30. Oktober. Der berühmte Gartenbauarchitekt Fürst Hermann zu Pückler-Muskau (1785-1871) richtete die Anordnung der zwei Pyramiden, der Land- und Seepyramide, am Lauf der Sonne an jenem Tag aus. Dass er damit ein Sinnbild für das Leben als Reise geschaffen hat, erschließt sich, wenn man weiß, dass Pückler am 30. Oktober geboren und in der Seepyramide bestattet wurde. Das Wissen über diese Zusammenhänge verdankt sich den baugeschichtlichen Forschungen von Prof. Dr. Jan Pieper. In seinem Projekt "Kleinarchitekturen im Landschaftsgarten", das er von 1988 bis 1989 an der TU Berlin durchführte, hat er erstmals diese "geometrisch exakt konstruierte Komposition" nachweisen können. Mit seinen bahnbrechenden Untersuchungen zu Gartenlandschaften der Romantik sowie der Stadtbaugeschichte der italienischen Renaissance beschäftigt sich die Ausstellung "Messen - Zeichnen - Verstehen", zu deren Eröffnung wir Sie herzlich einladen möchten. Zeit: am Donnerstag, dem 10. April 2014, 19 Uhr Ort: Architekturmuseum der TU Berlin, Straße des 17. Juni 150, 10623 Berlin Die Ausstellung zeigt baugeschichtliche Forschungsprojekte von Prof. Dr. Jan Pieper, die in den drei Jahrzehnten von 1983 bis 2013 an der TU Berlin und der RWTH Aachen entstanden sind. Neben einem Schwerpunkt zur Architektur der Gärten und ihrer Kleinarchitekturen werden seine großen monografischen Arbeiten gezeigt wie die zur Stadtbaugeschichte der Renaissance-Idealstädte Pienza und Sabbioneta, der Villa Imperiale der Herzöge von Urbino und dem Château de Maulnes in Burgund, das als Reaktion auf den religiösen Fanatismus der Hugenottenkriege erbaut worden war. Seit Beginn der 1980er-Jahre stand die bauhistorische Erforschung von Städten und Bauten der Renaissance im Fokus von Piepers wissenschaftlicher Arbeit. Am Beispiel von Pienza und Sabbioneta, Château de Maulnes, der Villa Giulia und der Villa Imperiale entdeckte er "feststehende Orientierungsmuster in Architektur und Städtebau dieser Epoche". Er interpretierte diese Muster "als ein Fortleben der antik-römischen Orientierungspraktiken". "Städte oder Bauten waren entweder exakt nach den Himmelsrichtungen orientiert oder auf bestimmte Azimute an den Schlüsselterminen des Jahres ausgerichtet", so Pieper. "Der gesamten Bauforschung zur Architektur der Renaissance war diese Tatsache jedoch bis dahin entgangen." Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Forschungsansätze und Arbeitsmethoden, die sich in der Retrospektive als Teil eines von Anfang an ganzheitlichen konzipierten Denksystems darstellen, tatsächlich aber erst in mehreren Metamorphosen und Verpuppungen über Jahrzehnte hinweg ihre endgültige wissenschaftliche Gestalt gefunden haben. Begleitend zur Ausstellung entstand der Katalog "Messen - Zeichnen - Verstehen. Eine kritische Retrospektive auf Themen, Methoden und Trouvaillen der Baugeschichte von Jan Pieper und seinen Mitarbeitern an der TU Berlin und der RWTH Aachen (1983 - 2013), Arbeitsblätter zur Baugeschichte Band 3, 64 Seiten, 18 Euro, ISBN: 978-3-943164-12-1 Zur Person Jan Pieper studierte Architektur an der TU Berlin, der RWTH Aachen und an der Architectural Association School of Architecture, London, und Architekturgeschichte an der London University. Von 1988 bis 1993 lehrte und forschte er an der TU Berlin und leitete in dieser Zeit das Institut für Architektur- und Stadtgeschichte der Universität. Ab 1993 bis zu seiner Emeritierung 2013 war er Professor für Baugeschichte an der RWTH Aachen. Jan Pieper ist Autor zahlreicher Publikationen. Öffnungszeiten der Ausstellung: 14. April bis 21. Mai 2014, Montag bis Donnerstag: 12-16 Uhr, Freitag bis Sonntag: geschlossen, Architekturmuseum der TU Berlin, Straße des 17. Juni 150, 10623 Berlin Der Eintritt ist frei. 3917 Zeichen Fotomaterial zum Download www.tu-berlin.de/?id=146273 Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: [synthese] Architekturkommunikation, Björn Schötten, Tel: 0241-40071866, b.schoetten@synthese-web.de Technische Universität Berlin Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin Deutschland Telefon: +49-30-314-0 URL: http://www.tu-berlin.de

Technologieunternehmen brauchen Wachstums-DNA
(pressrelations) - Technologieunternehmen brauchen Wachstums-DNA Warum haben wir in Deutschland so wenige, global erfolgreiche IT- und Softwareunternehmen? Diese für den deutschen Wirtschaftsstandort so wichtige Frage griff der MÜNCHNER KREIS im Rahmen eines Networking-Abends in den Räumen des Center for Digital Technology and Management in München auf. Vor rund 200 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik stellten Prof. Thomas Hess und Prof. Arnold Picot von der Ludwig-Maximilians-Universität München einige wesentliche Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes "Deutsche Software-Champions" (DESC) vor. Hess appellierte an die Eigenverantwortung deutscher Unternehmer: "Die viel diskutierte Verbesserung von Rahmenbedingungen am Standort Deutschland reicht allein nicht aus. Gefordert sind vor allem Kreativität, Professionalität und nicht zuletzt die Innovationsbereitschaft des Managements." Die heimische Technologie- und Digitalwirtschaft konzentriert sich mit ihren Produkten und Diensten zu oft allein auf die Märkte des deutschen Sprachraums und internationalisiert eher opportunitätsgetrieben. "Dabei bringen deutsches Know-how und der heimische Standort eine Reihe von Wettbewerbsvorteilen mit sich", so Prof. Michael Dowling, Vorstandsvorsitzender des MÜNCHNER KREIS. Insbesondere im Vergleich mit amerikanischen Erfolgsbeispielen fehle es hier oft an der Vernetzung der beteiligten Player. Daher stellten die Mitglieder der Arbeitsgruppe "Smart Money" ihre Ideen für eine verbesserte Vernetzung von Wachstumsunternehmen, Kapitalgebern und größeren Unternehmen vor. Die Vorschläge der Experten reichten von themenbezogenen Networking-Abenden bis hin zu einer Online-Plattform und Wachstumsbörse. "Es geht nicht nur darum, Kapital zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist auch der Transfer von Wissen und Erfahrung um erfolgreiche Internationalisierungsstrategien, von denen insbesondere Unternehmen in der Wachstumsphase profitieren können", so Andreas Buchner, Vorstand der Communicatio AG. Einen Blick in die Praxis gewährten Vertreter junger Unternehmen der Informations- und Telekommunikationsbranchen, indem sie ihre Erfolgsgeschichten vorstellten. Rainer Koppitz, CEO der NFON AG, zeigte einige wichtige Erfolgsfaktoren für die internationale Expansion seines Unternehmens auf, das als Anbieter von Komplettlösungen für Geschäftskommunikation aus der Cloud europaweit wächst: "Eine große Herausforderung liegt darin, Unternehmensstrukturen und Umsätze gleichzeitig erwachsen werden zu lassen. Die Fähigkeit zur schnellen Entscheidungsfindung, der Mut und die Flexibilität sollten aber auf keinen Fall auf der Strecke bleiben. Diese Start-up-Tugenden helfen sehr dabei, die Turbulenzen der Märkte abzupuffern und zum eigenen Vorteil zu nutzen." Beim Online-Spieleanbieter MegaZebra aus München sieht man das ähnlich. Mitgründer Henning Kosmack erklärte: "Wir waren von Beginn an gezwungen, so schnell wie möglich im Ausland zu wachsen. Spiele sind mittlerweile weltweit ein Massenmarkt, darum ist eine breite Nutzerbasis essentiell. Da unsere Konkurrenz in erster Linie aus dem anglo-amerikanischen Raum kam, konnten wir uns international schnell mit Vielsprachigkeit und Fokus auf Innovation einen Namen machen." Auch Philipp Roesch-Schlanderer, Geschäftsführer der eGym GmbH, lernte als Gründer schnell, worauf es bei planvollem Wachstum ankommt: "Es ist nicht großartig, seine Ziele überzuerfüllen. Es ist großartig, seine Ziele zu erreichen." Als Anbieter von Smart Gym Equipment und Customer-Relationship-Managementsystemen für die Fitnessindustrie konnte die eGym GmbH innerhalb der ersten anderthalb Jahre ihres Bestehens rund 200 Fitness-Studios zu einer klaren Differenzierung vom Wettbewerb verhelfen. Produkte und Dienste müssen vor allem einfach und benutzerfreundlich sein. "Sobald das Angebot erklärungsbedürftig ist, müssen Unternehmen verstärkt international teure Kompetenz aufbauen", so Hess. Außerdem sei es ratsam, im Angebotsportfolio den Fokus auf die Kernkompetenzen der eigenen Produkte zu legen, und auf das Angebot ergänzender, und oftmals kostspieliger, Dienstleistungen weitgehend zu verzichten, beziehungsweise diese auszulagern. Allerdings unterscheiden sich Internationalisierungspfade für die vertikalen Business-to-Business-Märkte grundsätzlich von denen im Konsumentenbereich. So erfordern erfolgreiche Consumer-Angebote möglichst rasche internationale Markteinführungen von eher generischen Diensten. Es empfehlen sich hier die Nutzung bestehender Plattformen sowie Kooperationen mit anderen Marktteilnehmern und möglichst benutzerfreundliche Produktauslegungen. In der Unternehmensorganisation ist auf flexible Strukturen und auf die Beschäftigung internationaler Mitarbeiter sowie auf offene Kollaboration auch mit externen Partnern zu achten, so das DESC-Projektteam. Im Geschäftskundenbereich stellt dagegen die "Strategie der vertikalen Tiefe", also die Konzentration auf die Expertise in ausgesuchten Marktnischen, von denen aus dann eine Internationalisierung verfolgt wird, einen wichtigen Aspekt dar. "Angesichts der sich beschleunigenden Digitalisierung, die alle Bereiche von Technik, Wirtschaft und Gesellschaft ergreift, hängt die Weltmarktposition deutscher Unternehmen stark davon ab, wie konsequent man die Chancen der extrem dynamischen, digitalen Märkte nutzt und dabei die eigene Erfolgsstrategie verfolgt", resümierte Dowling. Über das Center for Digital Technology and Management (CDTM): Das Center for Digital Technology Management (CDTM) ist eine gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der beiden Münchner Universitäten Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und Technische Universität München (TUM). In der Lehre bietet das CDTM den englischsprachigen Elitestudiengang Technology Management (Honors Degree) an, mit Fokus auf den interdisziplinären Austausch zwischen Studierenden der Betriebswirtschaftslehre, der Elektrotechnik, sowie der Informatik. Dieser wird als internationaler Parallelstudiengang vom Elitenetzwerk Bayern gefördert. Der Studiengang verwirklicht eine exzellente Lehre durch innovative Kursformate, intensive Betreuung, starke Vernetzung und gelebte Interdisziplinarität sowie ein hohes Maß an Internationalität. In der Forschung engagiert sich das CDTM an Schnittstellenthemen zwischen Management und Technologie mit 12 Partnerlehrstühlen von TUM und LMU. So trägt das CDTM zur Schaffung einer universitätsübergreifenden, innovativen und offenen Kultur bei. www.cdtm.de Über den MÜNCHNER KREIS: Der MÜNCHNER KREIS ist eine gemeinnützige übernationale Vereinigung für Kommunikationsforschung. An der Nahtstelle von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien befasst er sich mit Fragen der Technologie, der Gesellschaft, der Ökonomie und der Regulierung im Bereich von Informations- und Kommunikationstechniken sowie der Medien. Er begleitet und fördert die Entwicklung der Informationsgesellschaft in verantwortungsvoller Weise, und wirkt an der Verbesserung der Rahmenbedingungen durch wissenschaftlich qualifizierte Beiträge und sachlichen Dialog konstruktiv mit. www.muenchner-kreis.de Pressekontakt: Till Breitung Sky Communications Wilhelmsaue 132 10715 Berlin T +49.(0)30.861 36 05 t.breitung@sky-communications.de

Weltklimabericht Teil 2: NABU sieht keinen Anlass zur Entwarnung
Berlin (pressrelations) - Weltklimabericht Teil 2: NABU sieht keinen Anlass zur Entwarnung Miller: Auswirkungen auf die Natur sind in Deutschland längst Realität Der Weltklimarat IPCC veröffentlicht am 31. März in Japan den zweiten Teil des aktuellen Sachstandsberichts zu den globalen Auswirkungen des Klimawandels. "Rechtzeitig vor der entscheidenden Runde der UN-Klimaverhandlungen nächstes Jahr in Paris hält uns die Wissenschaft vor Augen, wie verwundbar unsere Erde gegenüber den bereits heute stattfindenden Klimaveränderungen ist. Für Europa benennt der neue Weltklimabericht Überschwemmungen an Flüssen und Küsten, Wassermangel und Hitzewellen als Schlüsselrisiken, auf die sich Natur und Menschen auch in Deutschland einstellen müssen", so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Obwohl der Bericht offen lässt, in welchem Ausmaß das weltweite Artensterben bereits auf den Klimawandel zurückzuführen ist, sieht der NABU keinen Anlass zur Entwarnung. "Für Arten, die schon durch intensive Land- und Forstwirtschaft bzw. die Belastung ihrer Lebensräume mit Schadstoffen stark beeinträchtigt sind, kommt der Klimawandel dann noch erschwerend hinzu. Wir müssen damit rechnen, dass sich die Natur, so wie wir sie kennen, rasch und deutlich verändert", warnte Leif Miller. Durch den in unseren Breiten zeitiger einsetzenden Frühling kämen beispielsweise Zugvögel wie Trauerschnäpper und Gartenrotschwanz, die südlich der Sahara überwintern, erst in ihren Brutgebieten an, wenn viele Nistgelegenheiten bereits belegt sind. Klar ist auch, dass Extremwetterereignisse durch den Klimawandel weiter zunehmen werden, wodurch auch die Gefahr von Überschwemmungen steigt. "Natürliche Auen und Feuchtgebiete können dabei helfen, die Schäden durch Hochwasser zu reduzieren. Wie ein Schwamm nehmen sie das Wasser nach Starkniederschlägen auf, speichern es und geben es in der Folge langsam wieder ab. So tragen sie ebenso dazu bei, in Zeiten längerer Trockenzeit das Wasserangebot zu verbessern", weist NABU-Naturschutzexperte Till Hopf auf den Beitrag des Naturschutzes für die Anpassung an den Klimawandel hin. Der NABU appelliert daher an Bund und Länder, verstärkt in die Renaturierung von Flüssen und Auen zu investieren. "Mit der Aufstellung des neuen Bundesprogramms Blaues Band und des Nationalen Hochwasserschutzprogramms sollte die Politik die einmalige Chance nutzen, sich besser auf die Folgen des Klimawandels in Deutschland vorzubereiten", so Hopf. Für Rückfragen: Tina Mieritz NABU-Klimaexpertin mobil: 0173-3522872 Till Hopf NABU-Naturschutzexperte mobil: 0172-9422694 www.NABU.de. NABU-Pressestelle Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952 Telefax: 0 30.28 49 84-2500 E-Mail: Presse@NABU.de Redaktion: Kathrin Klinkusch, Annika Natus, Iris Barthel, Nicole Flöper

Forschungsprojekt zu Achtsamkeits-Meditation bei chronischen Depressionen
Frankfurt am Main (pressrelations) - Forschungsprojekt zu Achtsamkeits-Meditation bei chronischen Depressionen Für die Therapiestudie suchen die Frankfurter Psychologen noch Menschen, die seit mindestens zwei Jahren chronisch depressiv sind. "Die Achtsamkeits-Meditation ist besonders bei Depressionen hilfreich, da Betroffene häufig zu starkem Grübeln neigen und hierdurch Gefühle von Niedergeschlagenheit und Hoffnungslosigkeit erleben", so Stangier. In anderen Studien konnte bereits gezeigt werden, dass sich depressive Symptome durch achtsamkeitsbasierte Therapien deutlich reduzieren lassen. Der Frankfurter Psychologe ergänzt: "Wir wollen in unserer Studie diese Prinzipien durch Methoden erweitert, die eine positivere Selbstsicht fördern, da Betroffene oft zu Selbstabwertung neigen." Die Therapiestudie beginnt Mitte April 2014. An der Studie können sich Betroffene beteiligen, die Interesse haben, an diesem achtwöchigen Gruppentherapie-Programm teilzunehmen. Der eigentlichen Behandlung geht eine ausführliche Diagnostik voraus. Für den Zeitraum des Gruppenprogramms sollte parallel keine psychotherapeutische Behandlung laufen, und chronische Depression sollte im Vordergrund der Problematik stehen. Unter einer chronischen Depression verstehen die Experten, dass sich Betroffene über mindestens zwei Jahre durchgängig an mehr als der Hälfte der Tage niedergeschlagen oder antriebslos fühlen. Dazu können häufig Schlaf- und Konzentrationsstörungen, aber auch Gefühle der Hoffnungs- oder Wertlosigkeit auftreten. Trotz psychotherapeutischer und medikamentöser Therapie können die Symptome in einigen Fällen nicht ausreichend gelindert werden. Informationen: Ansprechpartnerin für Teilnahme an der Studie: MSc cand. Claudia Richter, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften, Kontaktaufnahme per Email an meditationsstudie@gmail.com oder auf den Anrufbeantworter mit umgehendem Rückruf. Tel.: (069) 798 25107. Ansprechpartner für Journalisten: Prof. Stangier, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Fachbereich Psychologie und Sportwissenschaften, Telefon: 069/798-22848; stangier@psych.uni-frankfurt.de Goethe-Universität Frankfurt am Main Senckenberganlage 31 60325 Frankfurt am Main Telefon: 069/798-22472 Telefax: 069/798-28530 Mail: presse@uni-frankfurt.de URL: www.uni-frankfurt.de

Man(n) informiert sich - Männergesundheitskongress in Berlin
Köln (pressrelations) - Man(n) informiert sich - Männergesundheitskongress in Berlin Für die meisten Männer ist die eigene Gesundheit im Alltag kaum ein Thema, solange sie sich gesund fühlen und keine Beschwerden verspüren. Welche Herausforderungen ergeben sich aber, wenn Mann in den "besten Jahren" krank wird? Wie kann ein gesunder Lebensstil von Männern gefördert werden und welche Informationen werden benötigt? Sind Gesundheits-Apps zukünftig der geeignete Zugangsweg zu Männern? Diesen Fragen geht der zweite Männergesundheitskongress nach, der heute in Berlin stattfindet. Unter dem Motto "Man(n) informiert sich" laden das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Expertinnen und Experten aus den Bereichen Männergesundheit und Gesundheitsförderung ein. Anlässlich der heutigen Kongresseröffnung erklärteLutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit: "Studien zeigen: Männer konsumieren häufiger Alkohol und Drogen, haben ein höheres Unfallrisiko und nutzen seltener Präventionsangebote. Auch auf diese geschlechterspezifischen Herausforderungen wollen wir mit dem geplanten Präventionsgesetz eine Antwort geben. Der Männergesundheitskongress liefert wichtige Impulse dafür, wie wir mit Informations- und Präventionsangeboten einen gesunden Lebensstil fördern können. Unter den Kongressteilnehmern ist Sven Hannawald, mehrfacher Weltcup-Sieger im Skispringen. Im Gespräch auf dem 2. Männergesundheitskongress berichtet er aus seinem Leben als Hochleistungssportler, der einen physischen und psychischen Erschöpfungszustand durchlitt und den Weg in ein gesundes Leben zurückfand. Mit dem Internetangebot www.maennergesundheitsportal.de bietet die BZgA qualitätsgesicherte und neutrale Gesundheitsinformationen für Männer. "Genau hier liegt der Bedarf", betonte Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Es ist wichtig, männerspezifische Gesundheitsbotschaften in den Mittelpunkt zu rücken. Wir müssen Angebote schaffen, die Männer alltagsnah ansprechen und die dazu beitragen, das Gesundheitswissen von Männern zu verbessern. Hier nimmt das Internet eine wichtige Funktion ein, da über 80 Prozent der Männer im Internet surfen." Studien zur Männergesundheit zeigen, dass Männer sich vielfach nicht ausreichend um ihre Gesundheit kümmern. Sie gehen seltener zum Arzt als Frauen. Auch führen sie ein teilweise risikoreicheres Leben, trinken mehr Alkohol, ernähren sich ungesünder und nehmen selten an gesundheitsfördernden Angeboten teil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht davon aus, dass die Mehrheit der Männer ab Mitte 30 Übergewicht hat. Als Folge dieses Lebensstils treten Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen auf. Im Alter bis zu 50 Jahre haben Männer etwa vier Mal häufiger einen Herzinfarkt als Frauen. Jeder zweite Mann (51 Prozent) muss damit rechnen, im Laufe des Lebens an Krebs zu erkranken. Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist Prostatakrebs, gefolgt von Lungen- und Darmkrebs. 2014 werden voraussichtlich etwa 265.000 Männer in Deutschland an Krebs erkranken. Geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen auch bei psychischen Erkrankungen. Zwar werden starke Stressbelastungen oder Depressionen bei Männern in Deutschland seltener diagnostiziert als bei Frauen. Selbsttötungen sind bei Männern dreimal so hoch wie bei Frauen. Fast 75 Prozent aller Selbsttötungen ereignen sich bei Männern und fast jeder 50. Todesfall eines Mannes ist eine Selbsttötung. Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit und soziale Krisen sind häufige Ursachen dafür. Der heute stattfindende Kongress richtet sich an Fachleute aus allen relevanten Bereichen der Männergesundheit und Gesundheitsförderung. Weitere Informationen zum Kongress sowie das Tagungsprogramm stehen unter www.maennergesundheitsportal.de Die ersten Ergebnisse aus dem "Bericht zur gesundheitlichen Lage der Männer in Deutschland" des Robert Koch-Instituts finden Sie unter: www.rki.de/maennergesundheit Kontakt: Dr. Marita Völker-Albert Pressesprecherin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 51109 Köln Tel. 0221-8992280 Fax: 0221-8992201 E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de http://www.bzga.de

ZDF-Politbarometer März II 2014
Mainz (pressrelations) - ZDF-Politbarometer März II 2014 100-Tage-Bilanz: CDU/CSU mit deutlich mehr Einfluss als SPD / Mehrheit macht sich Sorgen über Putins aktuelle Politik Zurzeit werden die großen Projekte der SPD zu Gesetzen - allen voran der Mindestlohn und die Rente mit 63. Eine deutliche Mehrheit in der Bevölkerung findet das gut: Mindestlohn: Massive Unterstützung - aber Sorge um Abbau von Arbeitsplätzen Weiterhin findet eine überdeutliche Mehrheit (82 Prozent) aller Befragten es gut, dass jetzt ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt wird. Lediglich 16 Prozent lehnen diesen ab. Auch bei den Anhängern der CDU/CSU sind 76 Prozent für und nur 21 Prozent gegen einen solchen Mindestlohn. Allerdings glauben 40 Prozent aller Befragten, dass die Einführung eines Mindestlohns in dieser Höhe in einigen Bereichen zu einem Abbau von Arbeitsplätzen in größerem Umfang führen wird. 58 Prozent erwarten eine solche Auswirkung nicht. Rente mit 63: Mehr als drei Viertel dafür - aber zu stark zulasten der Jüngeren Dass Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, schon mit 63 Jahren ohne Einbußen in Rente gehen können, finden 81 Prozent aller Befragten gut. Nur 17 Prozent sehen das nicht so. Auch hier findet eine deutliche Mehrheit der CDU/CSU-Anhänger (77 Prozent) diese Regelung gut und nur 22 Prozent schlecht. Allerdings ist eine Mehrheit aller Befragten (50 Prozent) der Meinung, dass die Rente mit 63 zu stark zulasten der jüngeren Generation geht, 44 Prozent meinen das nicht. Deutlich mehr Einfluss der Union in der Bundesregierung Trotz der aktuellen Präsenz dieser Themen ist eine eindeutige Mehrheit aller Befragten (56 Prozent) der Meinung, dass die CDU/CSU in der Bundesregierung mehr Einfluss hat als die SPD (11 Prozent). 30 Prozent glauben, dass beide ungefähr gleich viel Einfluss haben. Besonders auffällig dabei ist, dass bei den SPD-Anhängern sogar 60 Prozent der Meinung sind, dass die CDU/CSU mehr Einfluss in der Regierung hat als die von ihnen präferierte Partei (11 Prozent; beide gleich 28 Prozent). 100-Tage-Bilanz: Praktisch unverändert hohe Zustimmung zur großen Koalition Anders als bei den rot-grünen Koalitionen und der schwarz-gelben ist die Zustimmung zur jetzigen großen Koalition in den ersten 100 Tagen ihres Bestehens nicht rückläufig: 67 Prozent aller Befragten sagen, dass die Bundesregierung aus CDU/CSU und SPD ihre Arbeit alles in allem gesehen eher gut macht, 26 Prozent, dass sie das eher schlecht macht, und 7 Prozent haben dazu keine Meinung. Damit fällt die 100-Tage-Bilanz ähnlich aus wie bei der letzten großen Koalition 2005. Projektion Angesichts der relativ unveränderten Zustimmung zur großen Koalition und der eindeutigen Zuordnung des Einflusses der Parteien in der Regierung ergibt sich ein wenig verändertes Bild im Hinblick auf die Stärke der Parteien: Wenn am nächsten Sonntag gewählt würde, käme die CDU/CSU auf 41 Prozent, die SPD auf 25 Prozent, die Linke auf 10 Prozent, die Grünen ebenfalls auf 10 Prozent (alle unverändert), die FDP erreichte nur noch 3 Prozent (minus 1), die AfD käme jetzt auf 5 Prozent (plus 1) und die anderen Parteien zusammen auf unverändert 6 Prozent. Top Ten Auch in diesem Politbarometer liegt Bundeskanzlerin Angela Merkel in den Top Ten weiter auf Platz eins. Sie erreicht jetzt auf der Skala von +5 bis -5 einen etwas verschlechterten Durchschnittswert von 2,1 (März I: 2,4). Auf Platz zwei liegt Frank-Walter Steinmeier mit ebenfalls etwas verschlechterten 1,9 (März I: 2,1). Danach folgen Wolfgang Schäuble mit 1,7 (März I: 1,8), Sigmar Gabriel mit unveränderten 1,0, Ursula von der Leyen mit 0,9 (März I: 1,1), Thomas de Maizière mit 0,7 (März I: 0,6), Peer Steinbrück mit unveränderten 0,7, Horst Seehofer mit 0,3 (März I: 0,4) und ebenfalls mit 0,3 Andrea Nahles (März I: 0,4). Am Schluss liegt Gregor Gysi mit 0,2 (März I: 0,3). Mehrheit macht sich Sorgen wegen Putins aktueller Politik Nachdem Russland die Krim annektiert hat, machen sich 53 Prozent aller Befragten sehr große oder große Sorgen über die aktuelle Politik Putins. Nicht so große oder keine Sorgen deshalb machen sich 46 Prozent aller Befragten. In diesem Zusammenhang glauben nur 41 Prozent, dass sich Russland mit dem Anschluss der Krim zufrieden geben wird. 49 Prozent meinen, dass Russland versuchen wird, weitere Gebiete an seinen Grenzen dem russischen Staatsgebiet anzugliedern. Eine Verstärkung der Nato-Truppen in ihren östlichen Mitgliedsländern lehnt eine deutliche Mehrheit (77 Prozent) ab, lediglich 15 Prozent sprechen sich für einen solchen Schritt zum jetzigen Zeitpunkt aus (Rest zu 100 Prozent jeweils "weiß nicht"). Die Umfrage zum Politbarometer wurde wie immer von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews wurden in der Zeit vom 25. bis 27. März 2014 bei 1255 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Parteianteil von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Parteianteil von 10 Prozent rund +/- zwei Prozentpunkte. Daten zur politischen Stimmung: CDU/CSU: 43 Prozent, SPD: 29 Prozent, Linke: 8 Prozent; Grüne: 10 Prozent, FDP: 2 Prozent, AfD: 4 Prozent. Das nächste Politbarometer sendet das ZDF am Freitag, 11. April 2014. Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über http://pressefoto.zdf.de/presse/politbarometer ZDF Presse und Information Internet: presseportal.zdf.de e-mail: presseportal@zdf.de Fon: +49 6131 / 70-12121

Emissionsreduzierung durch Biokraftstoffgemische aus Motoren mit SCR-Katalysator
Berlin (pressrelations) - Emissionsreduzierung durch Biokraftstoffgemische aus Motoren mit SCR-Katalysator Optimierungspotenzial für Biodiesel bei der Abgasnachbehandlung bestätigt Durch Optimierung der Dosiermenge von Harnstoff in der Abgasnachbehandlung (AdBlue) ist eine weitere Reduktion der Stickoxide bei höheren Anteilen von Biodiesel im Dieselkraftstoff möglich. So lautet ein Ergebnis des am Thünen-Institut für Agrartechnologie in Braunschweig abgeschlossenen Projektvorhabens zur Untersuchung der Einflüsse von Biokraftstoffgemischen auf die Emissionen eines Nutzfahrzeugmotors mit SCR-Katalysator. Dabei wurden sowohl limitierte Emissionen als auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie die Mutagenität des Abgases bestimmt. Während sich hinsichtlich der limitierten Emissionen kein einheitlicher Effekt der Biokraftstoffbeimischung ergab, konnte der SCR-Katalysator für die Emission von PAK und die Mutagenität des Abgases deutliche Verminderungen bewirken. Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) förderte dieses Projektvorhaben im Rahmen eines mehrjährigen Stipendiums. Ziel war insbesondere, die Auswirkungen auf die Emissionen bei höheren Anteilen an Biodiesel (RME) in Dieselkraftstoff (bis zu 50%) zu untersuchen. Kooperationspartner waren dabei die Hochschule Coburg und das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in Bochum. Die wesentlichen Ergebnisse des Forschungsvorhabens sind in deutscher und englischer Sprache in der Motortechnischen Zeitschrift (MTZ) veröffentlicht und nunmehr auch als Sonderdruck unter www.ufop.de erhältlich. Der umfassende Bericht wird im Verlauf des Jahres als Dissertation ebenfalls auf der Internetseite der UFOP verfügbar sein. Redaktionskontakt: Dieter Bockey Tel. 030/31904-215 E-Mail: d.bockey@ufop.de Kurzinfo UFOP e. V.: Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

„Reform für Vertrauen“ – Erneuerungsprogramm des ADAC gestartet
München (pressrelations) - "Reform für Vertrauen" - Erneuerungsprogramm des ADAC gestartet Sieben Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themenkomplexen haben Arbeit aufgenommen / Enge Kooperation zwischen Zentrale, Regionalclubs, Haupt- und Ehrenamt / Externe Unterstützung durch Oliver Wyman und Freshfields sowie Beirat mit namhaften Experten Das Erneuerungsprogramm im ADAC geht in die Umsetzung. Am Donnerstag, 27. März 2014, haben im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in der Münchner Zentrale sieben Arbeitsgruppen die Arbeit am ADAC-weiten Programm "Reform für Vertrauen" aufgenommen. Ziel ist es, sämtliche Aktivitäten, Leistungen und Prozesse tiefgreifend zu prüfen und je nach Bedarf zu erneuern, und so dem ADAC ein zeitgemäßes und zukunftssicheres Profil zu geben. Die verschiedenen Arbeitsgruppen werden hierfür konkrete Maßnahmen und Vorschläge für eine umfassende Erneuerung des ADAC erarbeiten. Sie beschäftigen sich mit folgenden sieben Themenkomplexen: - Selbstverständnis und Leitlinien des ADAC - Leistungen und Produkte - Studien, Tests und Awards - Mitgliedereinbindung - Strukturen und Rechtsformen - Prozesse und Compliance - Unternehmenskultur und Zusammenarbeit Themenübergreifend wurden mit der Umsetzung von ersten Sofortmaßnahmen, der Einrichtung eines externen Beirats und einer ADAC-weiten Programmorganisation und-kommunikation drei weitere zentrale Voraussetzungen für das Reformprogramm etabliert. Um eine möglichst umfassende Einbindung aller ADAC Organisationen zu gewährleisten, sind in jeder Arbeitsgruppe Vertreter des Ehrenamtes, der insgesamt 18 Regionalclubs sowie Mitarbeiter des Hauptamtes aus der Münchner Zentrale und den Regionalclubs vertreten. Darüber hinaus haben Mitarbeiter die Möglichkeit, sich in die Arbeit jedes einzelnen Arbeitspakets einzubringen und so den Veränderungsprozess aktiv mitzugestalten. Prozessual gesteuert wird die "Reform für Vertrauen" von der Unternehmensberatung Oliver Wyman. Die Kanzlei Freshfields ist mit der Ausarbeitung einer neuen Compliance-Struktur beauftragt. Bei Bedarf werden weitere externe Spezialisten eingebunden. Erste Ergebnisse und Maßnahmen des Reformprogramms werden bereits bei der ordentlichen ADAC Hauptversammlung im Mai 2014 vorgestellt und diskutiert. Das Reformprogramm wird von einem neu gegründeten externen Beirat begleitet. Mit vier Persönlichkeiten wird dieser dem ADAC auf seinem Weg der Erneuerung mit Erfahrung, Kritik und Expertenwissen zur Seite stehen. Der Beirat wird vom Präsidium und der Geschäftsführung des ADAC informiert und in die Entscheidungsfindung einbezogen. Pressekontakt: Christian Garrels Tel.: (089) 7676-2052 christian.garrels@adac.de

Deutscher Medizinjournalisten-Preis 2014 ausgeschrieben
Leverkusen (pressrelations) - Deutscher Medizinjournalisten-Preis 2014 ausgeschrieben Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V. (VMWJ) und Bayer HealthCare initiieren Journalistenpreis / Herausragende Gesundheitsberichterstattung wird ausgezeichnet Der Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten (VMWJ) und Bayer HealthCare Deutschland verleihen den Deutschen Medizinjournalisten-Preis 2014 für herausragende Leistungen in der Gesundheitsberichterstattung. Die Beiträge aus Print-, Hörfunk- und TV-Journalismus sollten sich kritisch, allgemeinverständlich und objektiv mit einem Thema aus dem Bereich Medizin und Gesundheit auseinandersetzen. Der Preis ist mit Euro 5.000,- dotiert. Journalistinnen und Journalisten können sich bis zum 28. Februar 2015 bei der Geschäftsstelle des Verbands der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V. Tiefer Weg 61 70599 Stuttgart um den Deutschen Medizinjournalisten-Preis 2014 bewerben. Die aktuelle Satzung mit allen Informationen zur Ausschreibung ist online verfügbar: http://www.vmwj.de oder http://www.presse.healthcare.bayer.de Über den Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V. Der Verband hat sich 2012 erstmals der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Unter diesem Namen haben sich die drei früheren Organisationen Vereinigung der Deutschen Medizinischen Fach- und Standespresse e. V., Arbeitskreis Medizinpublizisten/Klub der Wissenschaftsjournalisten e. V. und Kollegium der Medizinjournalisten in einem einzigen Verein zusammengeschlossen. Der Verband ist demnach die älteste (gegr. 1894) und mit über 700 Mitgliedern die größte medizinjournalistische Vereinigung Deutschlands. Ziel des VMWJ ist die Pflege und Förderung des Journalismus auf medizinischem und wissenschaftlichem Gebiet. http://www.vmwj.de Über Bayer HealthCare Deutschland Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care (Diabetes Care und Radiology Interventional) und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. http://www.gesundheit.bayer.de http://www.twitter.com/gesundheitbayer Mehr Informationen unter http://presse.healthcare.bayer.de Folgen Sie uns auf Facebook: http://www.facebook.com/healthcare.bayer Zukunftsgerichtete Aussagen Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Die Pressemitteilung erreichen Sie über folgenden Link: http://www.baynews.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/2014-0135 BayNews-Redaktion Bayer Aktiengesellschaft Communications Gebäude W11 51368 Leverkusen, Deutschland

TÜV-Umweltzertifikat
München (pressrelations) - TÜV-Umweltzertifikat Die neue C-Klasse glänzt mit einer beispielhaften Umwelt-Bilanz Dank intelligentem Leichtbaukonzept, exzellenter Aerodynamik und neuen, sparsamen Motoren markiert die C-Klasse Effizienz-Bestwerte in ihrer Klasse. Die hohe Umweltverträglichkeit haben die neutralen Prüfer des TÜV Süd der neuen Mercedes-Benz C-Klasse bescheinigt. Die Premium-Limousine bietet neben einem sinnlich-klaren Design, einem hochklassigen Interieur und vielen technischen Innovationen auch eine beispielhafte Umwelt-Bilanz. Deshalb erhielt sie das Umweltzertifikat nach der ISO-Richtlinie 14062. Professor Dr. Herbert Kohler, Umweltbevollmächtigter der Daimler AG: "Unsere Ingenieure haben viele Stellhebel in Bewegung gesetzt, um den Verbrauch zu senken und gleichzeitig den sportlichen Charakter noch weiter zu forcieren. Beispielsweise ist es durch intelligenten Leichtbau mit hohem Aluminiumanteil gelungen, die neue C-Klasse um bis zu 100 Kilogramm leichter zu bauen als ihren Vorgänger. Deshalb muss eine geringere Masse beschleunigt und abgebremst werden, wodurch nicht nur Verbrauch und Emissionen sinken, sondern die Limousine auch agiler wird." Als Ergebnis hat die C-Klasse das Umweltzertifikat des TÜV Süd erhalten. Damit bescheinigen die neutralen Prüfer der neuen C-Klasse eine beispielhafte Umweltbilanz. Über den gesamten Lebenszyklus - von der Herstellung bis zur Nutzung über 200.000 Kilometer und Verwertung - verursacht die neue Mercedes-Benz C-Klasse rund 10 Prozent weniger CO2-Emissionen als der Vorgänger zum Marktaustritt (gegenüber dem Markteintritt der Vorgängers 2007 beträgt der Vorteil sogar zirka 28 Prozent). Für diese hervorragenden Effizienzwerte ist auch ein geringer Luftwiderstand Voraussetzung. Mit einem cW-Wert von 0,24 für den C 220 BlueTEC BlueEFFICIENCY Edition setzt die neue C-Klasse Limousine einen neuen Bestwert in der Mittelklasse. Auch das schon bei der Vorgänger-Generation der C-Klasse ohnehin sehr leise Windgeräusch-Niveau konnte nochmals weiter abgesenkt werden. Mag auch der Gedanke an Recycling bei einem ganz neuen Modell zunächst fern liegen, so haben die Ingenieure diesen Prozess dennoch bereits einkalkuliert. Die neue C-Klasse erfüllt nicht nur die Verwertungsquote von 95 Gewichtsprozent, sie schließt auch viele Materialkreisläufe. So bestehen insgesamt 52 Bauteile der neuen Limousine mit einem Gesamtgewicht von 49,3 Kilogramm anteilig aus hochwertigen rezyklierten Kunststoffen. Damit konnte die Masse der Rezyklat-Komponenten gegenüber dem Vorgängermodell um 23 Prozent gesteigert werden. Außerdem werden für die neue C-Klasse 76 Bauteile mit einem Gesamtgewicht von 26,3 Kilogramm unter der Verwendung von Naturmaterialien hergestellt. Damit wurde der Einsatz gegenüber dem Vorgängermodell um 55 Prozent erhöht. Ansprechpartner: Steffen Schierholz Tel.: +49 (0)711 17-75852 steffen.schierholz@daimler.com Wolfgang Zanker Tel.: +49 (0)711 17-75847 wolfgang.zanker@daimler.com

Heraeus stärkt den Standort Hanau
Hanau (pressrelations) - Heraeus stärkt den Standort Hanau - Heraeus beginnt Aus- und Umbau des Stammwerks in Hanau - Investitionsvolumen im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich - Klare Abgrenzung der Funktionsbereiche zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit - Neues Zentrum für Forschung und Entwicklung bis Ende 2016 - Erste Maßnahmen bereits gestartet Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus modernisiert seinen Hauptsitz am Standort Hanau. Ziel ist die verbesserte Strukturierung des Werksgeländes an der Heraeusstraße in die funktionalen Bereiche Verwaltung, Entwicklung, Produktion und Logistik. In den Aus- und Umbau des Standorts investiert das Unternehmen in den kommenden vier Jahren einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Zentrales Element der Planung ist auch die Errichtung eines neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums. Mit der Konsolidierung der funktionalen Bereiche und insbesondere der räumlichen Zusammenführung von Produktion und Logistik erwartet das Unternehmen eine deutliche Verbesserung der internen Abläufe und damit der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich. Jan Rinnert, Vorsitzender der Heraeus Holding Geschäftsführung, erläutert: "Hanau bleibt weiterhin die Zentrale für Heraeus, die wir nun zukunftsfähig aufstellen. Durch das Wachstum in den vergangenen Jahrzehnten haben wir im Stammwerk eine gewachsene Struktur, die nicht mehr den heutigen Ansprüchen an Effizienz genügt. Die neue Zuordnung ermöglicht schnellere Abläufe bei gleichzeitiger Entlastung der Hanauer Innenstadt." "Wir freuen uns und unterstützen Heraeus‘ klares Bekenntnis zum Standort Hanau. Die angestrebte Modernisierung des Werksgeländes ergänzt unsere Aktivitäten zum Stadtumbau zeitlich ideal und setzt ein deutliches Zeichen für den prosperierenden Wirtschafts-, Industrie- und Technologie-standort Hanau", unterstreicht Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Stadt Hanau. Der Plan sieht eine Konzentration der administrativen Bereiche in der Nähe zu den angrenzenden Wohngebieten und das städtische Klinikum am Werkstor Heraeusstraße vor. Produktion und Logistik werden im hinteren Teil rund um die Wilhelm-Rohn-Straße zusammengeführt. So wird der Transportverkehr von der Stadtmitte Kurt-Blaum-Platz hinaus verlagert zum Verkehrsknotenpunkt B8, was eine Reduktion des innerstädtischen Verkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung der Anbindung an die großen Verkehrskreuze bedeutet. Umbau umfasst vorerst drei Schwerpunkte Erster Schritt ist der Umzug in das Verwaltungsgebäude Leipziger Straße: Mit der Verlagerung des ehemaligen Geschäftsbereichs Heraeus Kulzer sowie Teilen der Heraeus Verwaltung in das angemietete Verwaltungsgebäude "Weiße Haus" am Kurt Blaum-Platz ist der nötige Platz geschaffen, um erste Optimierungsprojekte innerhalb des Werksgeländes durchzuführen. Zweiter Schritt ist der Neubau eines Logistikgebäudes: Spätestens Anfang 2015 soll ein neues Heraeus Parkhaus an der Wilhelm-Rohn-Straße errichtet sein und das bestehende Parkhaus zurückgebaut werden. Auf dem Gelände des alten Parkhauses wird dann das neue Logistikcenter aufgebaut. Der bestehende Logistik- und Versandbereich, der sich zurzeit in der Heraeusstraße befindet, wird in die Wilhelm-Rohn-Straße verlagert, um Platz für das neue Kernstück des Werksgeländes, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, zu schaffen. "Innovation ist ein elementarer Bestandteil der Geschäftstätigkeit von Heraeus. Mit dem F E-Zentrum bündeln wir unsere konzernweiten und bereichsübergreifenden Aktivitäten", so Rolf Najork, Mitglied der Geschäftsführung Heraeus Holding. Parallel dazu werden weitere Optimierungsmaßnahmen umgesetzt und die weiteren produktiven und administrativen Einheiten auf dem Gelände neu geordnet. Diese Umbauarbeiten sollen bis Ende 2017 beendet sein. In einer anschließenden zweiten Phase danach plant Heraeus den Umbau des ehemaligen Stadtwerkegeländes und die vollständige Integration des Grünen Wegs. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Christoph Ringwald Heraeus Holding GmbH Konzernkommunikation Leiter Wirtschaftspresse Soziales Heraeusstr. 12-14 63450 Hanau / Germany T: +49 (0) 6181 / 35-3832 F +49(0) 6181.35-4242 christoph.ringwald@heraeus.com www.heraeus.de

Happy Birthday: Ryanair feiert einjähriges Jubiläum am Flughafen Nürnberg
Dublin 8 (pressrelations) - Happy Birthday: Ryanair feiert einjähriges Jubiläum am Flughafen Nürnberg Der Jungfernflug am 28. März 2013 in die Themsemetropole London markierte den Start für das Ryanair-Engagement in Nürnberg. Drei Tage später folgten zwei italienische Strecken nach Cagliari und Pisa. Anfang April baute Ryanair sein Angebot aus und fügte Malaga, Porto und Alicante als zusätzliche Sonnenziele hinzu. Im aktuellen Sommerflugplan ab Nürnberg bietet Ryanair, Europas beliebteste Low Cost-Airline, gegenwärtig drei Strecken nach London-Stansted, Malaga und Alicante an. Täglich heben die Maschinen des irischen Carriers in Richtung englischer Hauptstadt ab. Sonnenhungrige Urlauber haben jeweils dienstags und samstags die Möglichkeit, nach Malaga sowie Alicante zu fliegen. Svenja Damzog, Ryanair Sales Marketing Executive, freut sich über das Jubiläum: "Wir freuen uns sehr, nun schon seit einem Jahr das touristische Reiseaufkommen in Franken fördern zu können und bedanken uns beim Flughafen Nürnberg für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein großer Dank gilt auch unseren reisefreudigen Franken für die zahlreichen Buchungen." Um das erste Jubiläum gebührend zu feiern, sind Flüge ab Nürnberg aktuell ab 35,99* Euro für einen einfachen Flug erhältlich. Flüge für Reisen im April und Mai können bis Montag, den 31. März 2014 um Mitternacht, gebucht werden. Da die günstigen Flugtickets immer sehr schnell ausgebucht sind, wird empfohlen, sich zeitnah unter www.ryanair.de Tickets zu sichern. Informationen zu Strecken ab den zwölf deutschen Ryanair Flughäfen sowie zu allen anderen Ryanair Strecken finden Sie online auf www.ryanair.de. Über Ryanair: Ryanair, Europas beliebteste Low Cost Airline, bedient derzeit täglich über 1.600 Strecken (über 500.000 pro Jahr) in 30 Ländern und fliegt dabei mit mehr als 1.600 Flügen pro Tag 186 verschiedene Flughäfen an. Der Preiswertanbieter verfügt aktuell über 65 europäische Basen und unterhält eine Flotte von mehr als 300 Boeing 737-800. Ryanair hat jüngst 175 neue Boeing Maschinen geordert, die zwischen 2014 und 2018 ausgeliefert werden. Ryanair beschäftigt derzeit über 9.000 kompetente Mitarbeiter, wird im aktuellen Geschäftsjahr über 81 Millionen Passagiere transportieren und kann einen makellosen Sicherheitsrekord von 29 Jahren vorweisen. In Deutschland bietet Ryanair derzeit über 200 Strecken ins Europäische Netzwerk an. Ryanair fliegt ab den Flughäfen Frankfurt-Hahn, Bremen, Düsseldorf (Weeze), ca. 70 km von Düsseldorf an der A 57 gelegen und Karlsruhe/Baden-Baden sowie ab Lübeck, Berlin-Schönefeld, dem Allgäu Airport Memmingen (München West), Leipzig/Halle, Köln/Bonn, Dortmund, Nürnberg und Münster/ Osnabrück an. inklusive der passagierbezogenen Steuern und Gebühren Bei Rückfragen: Svenja Damzog +353/1/5081741 mobil +353/87/4173450 +49/174 193 1214 Ryanair Sales Marketing Executive Deutschland Pressestelle Deutschland +49 (0)69 75 61 99 08 Edelman Deutschland RyanairDE@edelman.com http://www.ryanair.com/de

Deutschland bietet für EU-Mission in Zentralafrika Lufttransportkapazitäten an
Berlin (pressrelations) - Deutschland bietet für EU-Mission in Zentralafrika Lufttransportkapazitäten an Um die heute Nachmittag (28.03.) in Brüssel stattfindende fünfte Truppensteller¬konferenz für die militärische Überbrückungsmission der Europäischen Union in der Zentralafrikanischen Republik (EUFOR RCA) zum Erfolg zu führen, wird Deutschland einen zusätzlichen Beitrag in Form von strategischem Lufttransport in die Hauptstadt Bangui anbieten. Mit Hilfe dieser Schlüsselfähigkeit hätten die europäischen Partner der EU-Mission die Möglichkeit, Personal und Material schnell in das Einsatzgebiet zu fliegen. Am Fehlen dieser "strategischen Verlegefähigkeit", also dem Lufttransport von großen und schweren Gütern über weite Entfernungen drohte die Militärmission in dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Land zuletzt zu scheitern. Bundesministerin von der Leyen: Die humanitäre Lage in Zentralafrika ist alarmierend. Umso wichtiger ist, dass die EU-Mission Stabilität und Sicherheit stärkt, bevor sich die gewalttätigen Konflikte im Land verfestigen und ausweiten. Der schnelle Transport von Material und Personal ist eine Schlüsselfähigkeit, an der bisher das Zustandekommen einer EU-Mission für Zentralafrika gescheitert ist. Ich bin sehr froh, dass Deutschland helfen kann, dieses Problem zu lösen, ohne die auch an anderer Stelle geforderten Kapazitäten der Bundeswehr für den Lufttransport etwa für den Rückzug aus Afghanistan zu überfordern. Außenminister Steinmeier: Wir sind bereit, die geplante Überbrückungsmission der Europäischen Union in der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. Auch unsere französischen Partner haben für eine Übergangszeit um europäische Unterstützung gebeten, um zu verhindern, dass sich staatliche Strukturen in der Zentralafrikanischen Republik vollends auflösen, und eine erste Stabilisierung zu schaffen. Es ist unsere gemeinsame europäische Verantwortung, alle dafür erforderlichen Fähigkeiten zusammenzubekommen. Deutschland wird deshalb zusätzliche Lufttransportkapazitäten anbieten. Dafür ist kein zusätzlicher Einsatz deutscher Soldaten vor Ort erforderlich. Die Bundeswehr wird für die Transporte nach Bangui auf Transportflugzeuge des Typs Antonov AN-124-100 aus dem so genannten Strategic Airlift Interim Solution (SALIS)-Vertrag zugreifen. Deutschland partizipiert seit 2006 an dem Vertrag der NATO Support Agency (NSPA) mit der RUSLAN SALIS GmbH mit Sitz in Leipzig. Für die 14 beteiligten Nationen würden damit dauerhaft zwei Flugzeuge mit einer Nutzlast von maximal 150 Tonnen zur Verfügung stehen. Aktuell nutzt Deutschland diese Kapazitäten intensiv und vorrangig im Rahmen der Folgeversorgung und Rückverlegung des deutschen Einsatzkontingentes ISAF in Afghanistan. Diese Kooperation hat sich über einen langen Zeitraum bewährt. Deutschland ist auch weiterhin bereit, sich an der EU-Mission für Zentralafrika mit strategischem Verwundetenlufttransport und der Abstellung von Einzelpersonal sowohl in das strategische Hauptquartier Larissa (Operation Headquarters, OHQ), als auch in das operative Hauptquartier Bangui (Force Headquarters, FHQ) zu beteiligen. Über die Transporte im Rahmen des Afghanistan-Einsatzes hinaus, unterstützt Deutschland bereits die VN-Operation MINUSMA in Mali mit Lufttransport und stellt Frankreich für deren nationale Mission SANGARIS in der Zentralafrikanischen Republik auf bilateraler Basis strategische Lufttransportkapazitäten zur Verfügung. Am 10. Februar 2014 hatten die Außenminister der Europäischen Union beschlossen, eine europäische Überbrückungsmission in der Zentralafrikanischen Republik auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, im Einklang mit internationalen Organisationen (Vereinte Nationen, Afrikanische Union) und weiteren Akteuren die von bewaffneten Gruppen ausgehende Bedrohung für die Bevölkerung und die damit zusammenhängende Notlage der Bevölkerung zu lindern sowie die Rückkehr der Zentralafrikanischen Republik zur verfassungsmäßigen Ordnung zu unterstützen. Der Operationsplan und die Einsatzregeln für die EU-Mission waren am 17. März 2014 gebilligt worden. Gemeinsame Erklärung des Auswärtigen Amts und des Bundesverteidigungsministeriums Auswärtiges Amt Werderscher Markt 1 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 5000-2056 Telefax: 03018-17-3402 Mail: presse@diplo.de URL: http://www.auswaertiges-amt.de

Sicher in die Gänge kommen
München (pressrelations) - Sicher in die Gänge kommen ADAC Tipps für einen gelungenen Start in die Motorradsaison Zwar hat die warme Frühlingssonne zahlreiche Motorradfahrer bereits in den vergangenen Wochen auf die Straßen gelockt hat - richtig los geht die Saison aber erst Anfang April, wenn die meisten Saisonkennzeichen aktiv werden. Der ADAC hat Tipps für einen sicheren und reibungslosen Start nach der Winterpause zusammengestellt: Motorrad und Bekleidung: - Vor der ersten Fahrt müssen alle sicherheitsrelevanten Bestandteile des Motorrads gründlich auf Fehler überprüft werden. Dazu zählen insbesondere die Lichtanlage, das Bremssystem und die Reifen. - Auf die richtige Kleidung kommt es an. Helm, Handschuhe, warme Kombi über der Funktionsunterwäsche und Rückenprotektor sind unverzichtbar. Reflektionsstreifen an der Kleidung verbessern dabei die Sichtbarkeit. Anti-Beschlag-Visiere sollten auf Kratzer untersucht und im Zweifelsfall ausgetauscht werden. Fahrer: - Motorradfahrer sollten zum Saisonstart ihr Reaktionsvermögen auffrischen. Lange Ausflüge mit anspruchsvollen Strecken sollten anfangs vermieden werden. Generell ist es sinnvoll, möglichst defensiv zu fahren sowie Körper und Geist allmählich an Maschine und Geschwindigkeiten zu gewöhnen. - Vor allem in Waldstücken und auf Brücken sind Straßen am Morgen noch stellenweise glatt. Schlaglöcher sowie liegengebliebener Streusplitt können für Zweiradfahrer verhängnisvolle Überraschungen bedeuten. - Bei einem Motorradtraining können in sicherer Umgebung und stressfreier Atmosphäre der Gleichgewichtssinn geschärft und das Gefühl für Bremsen und Schräglage verbessert werden. Motorradfahrer, die mehrere Jahre nicht gefahren sind, sollten laut ADAC ein speziell für diese Fahrergruppe entwickeltes Wiedereinsteigertraining besuchen. - Was Biker nicht unterschätzen sollten: Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder an Motorräder auf den Straßen gewöhnen. So haben Autofahrer oft Schwierigkeiten, sich bei Brems- und Ausweichmanövern in die Motorradfahrer hineinzuversetzen, was gefährliche Situationen herbeiführen kann. Auch wird bisweilen die Beschleunigungskraft unterschätzt. Deswegen empfiehlt der ADAC auch den Autofahrern eine rücksichtsvolle und vorausschauende Fahrweise. Informationen zur Motorradsicherheit findet man unter www.adac.de/motorrad. Für Journalisten bietet der ADAC zu diesem Text unter www.presse.adac.de Fotos an. Pressekontakt: Andreas Hölzel Tel.: (089) 7676-5387 andreas.hoelzel@adac.de

Ein Sicherheitsrisiko
(pressrelations) - Ein Sicherheitsrisiko Der Laufstall wird zum Sicherheitsrisiko: Beim Roba Laufgitter ink. Pop up Box 0246 E34 können die Gitterstäbe schnell brechen und sich die Kinder übel verletzen. Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.de In vielen Familien wird der Laufstall geschätzt - auch wenn er keine Dauerlösung sein sollte. Kleine Krabbler werden darin etwa dann "geparkt", wenn es an der Tür klingelt - in der Hoffnung, dass sie im Laufstall sicher aufgehoben sind. Doch die Ergebnisse der Praxisprüfung von neun aktuellen Laufstallmodellen, die das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST in seiner aktuellen April-Ausgabe veröffentlicht, sind erschreckend. Denn bei insgesamt vier Modellen gab es erhebliche Sicherheitsprobleme. Bereits im Jahre 2007 hatte die bayrische Gewerbeaufsicht eine Untersuchung von Kinderlaufställen durchgeführt und festgestellt, dass bis auf eine Ausnahme damals alle Laufställe mit Mängeln behaftet sind. Immer wieder landen Laufställe auch auf der sogenannten Rapex-Liste, dem EU-weiten Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte. Im aktuellen ÖKO-TEST brachen zum Beispiel bei einem Modell die Gitterstäbe in der Mitte durch, als von außen an ihnen gezogen wurde. Wenn also ein etwas älteres Kind hier zugange ist, kann es zu üblen Verletzungen kommen. Bei gleich drei Modellen kann sich das Kleine mit der Hüfte zwischen den Stäben durchdrücken und schlimmstenfalls mit dem Kopf stecken bleiben. Aber auch im Schadstofftest konnten die Modelle mit einer Ausnahme nicht überzeugen. Die Labore fanden unter anderem Rückstände aus der Ausrüstung, zum Beispiel Formaldehyd, halogenorganische Verbindungen, Nonylphenol oder Antimon. Problematisch ist auch das PVC beziehungsweise die chlorierten Kunststoffe, die mit Weichmachern elastisch gehalten werden. So kann der Laufstall schnell zur Schadstoffschleuder werden. Ein einziges Produkt im Test bekam das Testurteil "gut", vier waren sogar "ungenügend". Das ÖKO-TEST- Magazin April 2014 gibt es ab dem 28. März 2014 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 4,50 Euro. ÖKO-TEST Verlag GmbH Niederlassung Augsburg / Presse Edigna Menhard Kobelweg 68a 86156 Augsburg Tel. 0821 / 450 356 -32 Fax 0821 / 450 356 -78 E-Mail: presse@oekotest.de

Kulturgüterdialog: Guardis 'Palasttreppe' kehrt nach Polen zurück
Berlin (pressrelations) - Kulturgüterdialog: Guardis Palasttreppe kehrt nach Polen zurück Am 31. März 2014 übergibt Bundesminister Steinmeier seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski im Auswärtigen Amt das im Zweiten Weltkrieg aus dem Nationalmuseum Warschau nach Deutschland verbrachte Gemälde "Palasttreppe" von Francesco Guardi. Die Übergabe erfolgt in Anwesenheit des Staatssekretärs des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Jürgen Walter. Dazu erklärten die beiden Außenminister vor der Übergabe: Wir sind beide froh, dass dieses bedeutende Werk nach rund 75 Jahren wieder nach Polen an das Nationalmuseum Warschau zurückkehrt. Die Rückgabe ist ein sichtbares Symbol gegenseitigen Vertrauens. Sie ist gleichzeitig ein Beleg für den Erfolg und ein wichtiger Impuls für eine engagierte Fortsetzung unseres Kulturgüterdialogs. Das Guardi-Gemälde war 1939 im Nationalmuseum Warschau durch deutsche Stellen beschlagnahmt worden. Nach Kriegsende wurde es beim ‚Central Collecting Point Wiesbaden‘ eingeliefert, gelangte von dort in die Universität Heidelberg und später in die Staatsgalerie Stuttgart. Auswärtiges Amt Werderscher Markt 1 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 5000-2056 Telefax: 03018-17-3402 Mail: presse@diplo.de URL: http://www.auswaertiges-amt.de

Logikmodul per SMS aus der Ferne überwachen und steuern
München (pressrelations) - Logikmodul per SMS aus der Ferne überwachen und steuern Kommunikationsmodul Logo! CMR2020 ermöglicht Zugriff auf Logikmodul Logo! 8 mittels SMS-Kurznachrichten Uhrzeitsynchronisation der Logo! 8 gemäß Angaben von GPS, NTP-Server oder Mobilfunk-Provider Ermittlung von Positionsdaten per GPS Mit dem Kommunikationsmodul Logo! CMR2020 von Siemens können Anwender das Logikmodul Logo! 8 per SMS-Kurznachricht über ihr Mobiltelefon steuern oder Zustandsdaten und Alarme empfangen. Das Kommunikationsmodul ist nach Einlegen einer SIM-Karte als Teilnehmer über das Mobilfunknetz erreichbar. Anwender können verschiedene Befehle in der Logo! 8 für den Fernzugriff konfigurieren und anschließend per SMS über das Kommunikationsmodul auslösen. Umgekehrt sendet Logo! CMR2020 Diagnosedaten und Alarme als Kurznachricht an die zuvor als Empfänger festgelegten Mobiltelefone. Kommunikationsmodul Logo! CMR2020 von Siemens Logo! CMR2020 verfügt über einen GPS-Antennenanschluss zur Bestimmung der aktuellen Position, um beispielsweise Containerfrachten weltweit zu verfolgen oder LKW-Ladungen zu überwachen. Zudem ermöglicht Logo! CMR2020 die Uhrzeitsynchronisation der angeschlossenen Logo! 8 auf Grundlage der vom Mobilfunk-Provider oder NTP-Server bereitgestellten Zeitangaben oder der Zeitangaben der GPS-Signale. Einsatzbereiche für Logo! CMR2020 und Logo! 8 sind beispielsweise Steuerungsaufgaben in der Gebäudetechnik, wie etwa die Steuerung von Jalousien, Garagentoren, Beleuchtung oder Gartenbewässerungen. Des Weiteren eignen sich die Siemens-Komponenten für einfache Steuerungsaufgaben in der Industrie, wie Pumpenansteuerung oder Füllstandüberwachung. Der Anschluss von Logo! CMR2020 an das Logo!-Basismodul erfolgt schnell und einfach über eine Industrial-Ethernet-Schnittstelle. Neben der Programmierung von Befehlen hinterlegt der Anwender eine Liste mit Mobilfunknummern, die zur Steuerung und zum Empfang von Prozesswert- und Diagnosedaten sowie Alarmen berechtigt sind. Die Kurznachrichten zur Steuerung werden durch ein Passwort geschützt. Unter Einsatz der je zwei Ein- und Ausgänge lässt sich Logo! CMR2020 zudem für einfache Steuerungsaufgaben als Stand-alone-Gerät einsetzen. Weitere Informationen zu Logo! CMR2020 unter: www.siemens.de/logo Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Antriebs- und Automatisierungstechnik, Industriesoftware sowie technologiebasierter Dienstleistungen. Das umfassende Angebots-Portfolio deckt die gesamte industrielle Wertschöpfungskette ab, von Produktdesign über Planung, Engineering und Produktion bis zu Services. Damit steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden in den unterschiedlichsten Branchen. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry Herr Peter Jefimiec Division Industry Automation Siemens AG Gleiwitzerstr. 555 90475 Nürnberg Tel: +49 (911) 895-7975 peter.jefimiec?@siemens.com

Importpreise im Februar 2014: – 2,7 % gegenüber Februar 2013
Wiesbaden (pressrelations) - Importpreise im Februar 2014: - 2,7 % gegenüber Februar 2013 Die Einfuhrpreise waren im Februar 2014 um 2,7 % niedriger als im Vorjahresmonat. Im Januar 2014 und im Dezember 2013 hatten die Jahresveränderungsraten jeweils - 2,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Einfuhrpreise gegenüber Januar 2014 geringfügig um 0,1 %. Einen deutlichen Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Sie waren im Februar 2014 um 8,1 %niedriger als im Februar 2013. Im Vergleich zu Januar 2014 verbilligten sich die Energieimporte um 0,2 %. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag im Februar 2014 um 1,8 % unter dem Vorjahresstand und veränderte sich gegenüber Januar 2014 nicht. Starke Preisrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat gab es im Februar 2014 unter anderem bei Getreide (- 15,7 %), Nicht-Eisen-Metallerzen (- 15,3 %) und Metallen (- 8,7 %). Dagegen stiegen die Preise für Milch und Milcherzeugnisse gegenüber Februar 2013 um 12,4 %. Die Preise für Eisenerze lagen im Februar 2014 um 7,9 % über dem Niveau von Februar 2013. Nachdem die Einfuhrpreise für Rohkaffee seit 2012 immer deutlich unter dem Stand des jeweiligen Vorjahresmonats gelegen hatten, waren sie im Februar 2014 erstmals wieder höher (+ 0,5 %). Ursache dafür war ein Preisschub bei importiertem Rohkaffee gegenüber Januar 2014 um 21,4 %. Der Index der Ausfuhrpreise sank im Februar 2014 im Vergleich zu Februar 2013 um 0,7 %. Im Januar 2014 und im Dezember 2013 hatte die Vorjahresveränderung - 0,8 % und - 1,0 % betragen. Gegenüber dem Vormonat Januar 2014 veränderten sich die Ausfuhrpreise nicht. Detaillierte Informationen zu den Statistiken der Ein- und Ausfuhrpreise bietet die Fachserie 17, Reihe 8.1 und Reihe 8.2. Die Daten können auch über die Tabellen Einfuhrpreise (61411-0006) und Ausfuhrpreise (61421-0006) in der Datenbank GENESIS-Online bezogen werden. weitere Daten und Informationen zum Thema Weitere Auskünfte gibt: Marion Knauer, Telefon: +49 611 75 2302

Nominallohnindex im Jahr 2013 um 1,4 % gestiegen
Wiesbaden (pressrelations) - Nominallohnindex im Jahr 2013 um 1,4 % gestiegen K o r r e k t u r im 4. Absatz: Verdienstentwicklung in nicht tarifgebundenen Betrieben niedriger Nach den endgültigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ist der Nominallohnindex in Deutschland im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 % gestiegen. Damit wird das vorläufige Ergebnis vom 20. Februar 2014 um 0,1 Prozentpunkte nach oben korrigiert. Eine niedrige Verdienstentwicklung in den nicht tarifgebundenen Betrieben und gesunkene Sonderzahlungen waren die beiden Hauptgründe für die relativ schwache Entwicklung der Nominallöhne. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum mit 1,5 % etwas stärker als die Nominallöhne. Die Reallöhne sanken deshalb um 0,1 %. Der Nominallohnindex spiegelt die Veränderung der Bruttomonatsverdienste inklusive Sonderzahlungen der vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wider. Er erfasst die Verdienstentwicklung bei gleicher Beschäftigtenstruktur wie im Vorjahr. Dabei wird sowohl die Verdienstentwicklung in tarifgebundenen als auch in nicht tarifgebundenen Betrieben beobachtet. In den tarifgebundenen Betrieben entsprach die Entwicklung der tatsächlich gezahlten Bruttomonatsverdienste (ohne Sonderzahlungen) mit + 2,4 % der Tarifentwicklung (siehe hierzu Pressemitteilung Nr. 071 vom 28.02.2014). Die Verdienstentwicklung in den nicht tarifgebundenen Betrieben war mit + 0,8 % deutlich niedriger und schwächte das Gesamtergebnis merklich ab. Ein weiterer Grund für den vergleichsweise geringen Verdienstanstieg war der Rückgang der häufig erfolgsabhängigen Sonderzahlungen. Rechnet man die Sonderzahlungen aus der Verdienstentwicklung heraus, so läge der Anstieg mit + 1,8 % über der Entwicklung der Verbraucherpreise. Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im Jahr 2013 inklusive Sonderzahlungen durchschnittlich 45 523 Euro brutto. Die höchsten Durchschnittsverdienste erhielten die Vollzeitbeschäftigten bei Banken und Versicherungen (65 675 Euro), in der Energieversorgung (62 589 Euro) sowie im Bereich Information und Kommunikation (61 250 Euro). Der niedrigste durchschnittliche Bruttojahresverdienst wurde im Gastgewerbe (25 286 Euro) gezahlt. Die Vierteljährliche Verdiensterhebung wird seit dem Berichtsjahr 2007 durchgeführt und umfasst 40 500 Betriebe im Produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich. Die Merkmale der Vierteljährlichen Verdiensterhebung sind in Anlehnung an die Vorgaben des betrieblichen Rechnungswesens definiert. Die Zeitreihen stehen hier zur Verfügung. Detaillierte Informationen über die Höhe der Bruttostunden- und Bruttomonatsverdienste nach Wirtschaftszweigen, Beschäftigungsumfang, Leistungsgruppen, Geschlecht sowie Gebietsständen bieten die Fachserie 16, Reihe 2.1 (Quartalsergebnisse) sowie Reihe 2.3 (Jahresergebnisse), die ebenfalls nach Branchen heruntergeladen werden kann. Detaillierte Daten und lange Zeitreihen zu den Bruttoverdiensten können über die Tabelle (62321-0001) in der Datenbank GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden. Weitere Auskünfte gibt: Ralf Droßard, Telefon: +49 611 75 4236,

Nemetschek AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2013
München (pressrelations) - Nemetschek AG: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 - EBITDA steigt um 13% auf 46,3 Mio. Euro, EBITDA-Marge bei 24,9% - Ergebnis je Aktie deutlich über Vorjahr bei 2,49 Euro (+23%) - Solide Bilanz: Eigenkapitalquote von 66,2%, liquide Mittel von 48,6 Mio. Euro - Dividende steigt um 13% auf 1,30 Euro je Aktie - Optimistischer Ausblick für 2014 München, 28. März 2014 - Die Nemetschek AG (ISIN 0006452907) hat heute ihre Geschäfts-jahreszahlen 2013 und den Ausblick für 2014 bekannt gegeben. Überproportionales Ergebniswachstum 2013 Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die Nemetschek Gruppe einen Umsatz in Höhe von 185,9 Mio. Euro, ein Anstieg von 6,2% zum Vorjahr (175,1 Mio. Euro). Stärker als der Umsatz stieg das operative Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA). Mit 46,3 Mio. Euro erhöhte sich das EBITDA um 13,0% zum Vorjahr (40,9 Mio. Euro). Damit verbesserte Nemetschek binnen eines Jahres die EBITDA-Marge um 1,5 Prozentpunkte von 23,4% auf 24,9%. Die positive Ergebnisentwicklung spiegelt sich auch im Jahresüberschuss wider: Mit einem Anstieg von 23,0% erhöhte sich der Jahresüberschuss (Konzernanteile) auf 24,0 Mio. Euro (Vorjahr: 19,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag demnach bei 2,49 Euro. 'Wir blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2013 zurück und konnten alle wesentlichen Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern', so Patrik Heider, CFOO der Nemetschek AG. '2013 haben wir unsere globale Wachstumsstrategie erfolgreich fortgesetzt und die entscheidenden Themen wie Internationalisierung, Akquisition, Innovationen und Einbindung technologischer Trends in das eigene Lösungsportfolio vorangetrieben. Damit haben wir den Grundstein für weiteres profitables Wachstum gelegt', so Heider weiter. Steigerung von Umsatz und Ergebnis in allen vier Segmenten Im Segment Planen stieg der Umsatz um 5,5% auf 149,5 Mio. Euro (Vorjahr: 141,8 Mio. Euro). Überproportional zum Umsatz erhöhte sich das EBITDA auf 33,1 Mio. Euro, ein Anstieg um 14,7% zum Vorjahr. Die EBITDA-Marge erhöhte sich demnach auf 22,1% (Vorjahr: 20,3%). Im Segment Bauen wurde ein Umsatzplus von 7,4% erzielt, so dass der Umsatz auf 15,4 Mio. Euro kam (Vorjahr: 14,3 Mio. Euro). Das EBITDA stieg um 5,5% auf 5,5 Mio. Euro, was einer EBITDA-Marge von 36,0% entspricht. Das Segment Nutzen entwickelte sich äußerst positiv: Mit einem Wachstum von 20,2% im Gesamtjahr haben sich die Umsätze 2013 deutlich auf 5,0 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 4,2 Mio. Euro). Noch das stärker stieg das EBITDA. Mit 1,1 Mio. Euro konnte es mehr als verdoppelt werden (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro). Auch das Segment Multimedia setze seinen Wachstumskurs fort: 2013 stieg der Umsatz um 8,1% auf 16,0 Mio. Euro (Vorjahr: 14,8 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge blieb auf hohem Niveau bei 40,7%. Solide Bilanz und komfortable Liquiditätssituation Mit einer Eigenkapitalquote von 66,2% und liquiden Mitteln in Höhe von 48,6 Mio. Euro verfügt die Nemetschek Gruppe über eine äußerst solide Vermögens- und Finanzstruktur. Trotz der Akquisition der Data Design System im November 2013 aus Eigenmitteln und der anstehenden Dividendenausschüttung besitzt Nemetschek genügend Liquiditätsreserven für weiteres organisches und anorganisches Wachstum. Dividende steigt auf 1,30 Euro je Aktie Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der am 20. Mai 2014 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,30 Euro je Aktie vor, ein Anstieg zum Vorjahr von 13% (Vorjahr: 1,15 Euro je Aktie). Optimistischer Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 Unter der Annahme eines soliden wirtschaftlichen Umfelds, auch in der Baubranche, sowie positiver Wachstumsimpulse durch technologische Trends in der AECM (Architecture, Engineering, Construction, Management)- und Multimedia-Industrie sieht der Vorstand von Nemetschek optimistisch in das Jahr 2014. 'Zum einen haben wir durch unsere solide Bilanz und hohen Liquiditätsreserven die finanzielle Kraft für Investitionen in die Zukunft einschließlich Unternehmensübernahmen. Zum anderen sind wir als dezentral organisierte Gruppe mit einer strategischen Holding und starken, eigenständigen Marken ideal aufgestellt. Dadurch können wir schnell und kundenorientiert den Fortschritt mitbestimmen. Es ist unser erklärtes Ziel, weiter global zu wachsen und Umsatz und Ergebnis zu steigern', erläutert Patrik Heider. Für das Geschäftsjahr 2014 plant die Nemetschek Gruppe mit einem Umsatzanstieg in einer Bandbreite von 207 bis 212 Mio. Euro (Anstieg von 11% bis 14%). Die EBITDA-Marge wird zwischen 23% und 25% erwartet. Kennzahlen im Überblick In Mio. Euro GJ 2013 GJ 2012 ? in % Umsatz 185,9 175,1 +6,2% - davon Software Service 89,1 80,1 +11,2% - davon Software Lizenzen 87,0 85,8 +1,5% EBITDA 46,3 40,9 +13,0% Marge 24,9% 23,4% EBITA (normalized EBIT) 42,0 36,4 +15,5% Marge 22,6% 20,8% Jahresüberschuss (Konzernanteile) 24,0 19,5 +23,0% Ergebnis je Aktie in Euro 2,49 2,03 +23,0% Jahresüberschuss (Konzernanteile) vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokation 29,7 25,3 +17,4% Ergebnis je Aktie vor Abschreibungen aus Kaufpreisallokation 3,08 2,62 +17,4% In Mio. Euro 31.12.2013 31.12.2012 ? in % Liquide Mittel 48,6 44,3 +9,6% Eigenkapital 118,2 106,7 +10,7% Eigenkapitalquote 66,2% 66,8% Operativer Cashflow 40,2 36,5 +10,3% Kennzahlen Segmente In Mio. Euro GJ 2013 GJ 2012 ? in % Planen Umsatz 149,5 141,8 +5,5% EBITDA 33,1 28,8 +14,7% Marge 22,1% 20,3% Bauen Umsatz 15,4 14,3 +7,4% EBITDA 5,5 5,3 +5,5% Marge 36,0% 36,7% Nutzen Umsatz 5,0 4,2 +20,2% EBITDA 1,1 0,5 +117,5% Marge 22,5% 12,4% Multimedia Umsatz 16,0 14,8 +8,1% EBITDA 6,5 6,3 +2,8% Marge 40,7% 42,8% Der vollständige Geschäftsbericht 2013 steht auf der Internetseite des Unternehmens unter Investor Relations zum Download bereit. Für weitere Informationen zum Unternehmen wenden Sie sich bitte an Nemetschek AG Stefanie Zimmermann Investor Relations +49 89 92793 1229 szimmermann@nemetschek.com Über Nemetschek AG Nemetschek, München, ist ein weltweit führender Softwarehersteller für die AECM-Industrie (Architecture, Engineering, Construction, Management). Mit weltweit mehr als 40 Standorten bedient die Nemetschek Gruppe heute mit ihren 12 Marken über 1,2 Mio. Nutzer in 142 Ländern. 1963 von Prof. Georg Nemetschek gegründet, setzt das Unternehmen seit jeher auf innovative Konzepte, wie z.B. Open Building Information Modeling (Open BIM) für den AECM-Markt von morgen. Das seit 1999 börsengelistete und im TecDAX notierte Unternehmen erzielte 2013 einen Umsatz von 185,9 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von 24,9 Prozent. Nemetschek AG Konrad-Zuse-Platz 1 81829 München Deutschland Telefon: +49 (0)89 92 793-0 Fax: +49 (0)89 927 93-5200 E-Mail: investorrelations@nemetschek.com Internet: www.nemetschek.com

IRES, Energy Storage und Power to Gas-Konferenz schließen sich zu gemeinsamer Expertenplattform für Energiespeicherung zusammen
München (pressrelations) - IRES, Energy Storage und Power to Gas-Konferenz schließen sich zu gemeinsamer Expertenplattform für Energiespeicherung zusammen Wirtschaft, Forschung und Politik treffen sich in Düsseldorf Mit der IRES - Internationale Konferenz und Ausstellung zur Speicherung Erneuerbarer Energien, Energy Storage - International Conference and Exhibition for the Storage of Renewable Energies, und der Power to Gas-Konferenz werden 2015 die wichtigsten Veranstaltungen aus dem Energiespeicherbereich am Standort Düsseldorf zusammengeschlossen. Die neue Partnerschaft wurde heute von EUROSOLAR - Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., der Messe Düsseldorf und OTTI - Ostbayerisches Technologie-Transfer-Institut e. V. gemeinsam zum Ende der aktuell stattfindenden Konferenzmesse Energy Storage 2014 verkündet. Die Partner bieten den Teilnehmern damit eine noch bessere Gelegenheit zum Netzwerken sowie ein noch breiteres Informationsangebot, das von den neuesten Erkenntnissen aus Forschung und Wissenschaft bis zu anwendungsbezogenen Business Cases reicht. Mit diesem Zusammenschluss gedenken die Partner auch der besonderen Verdienste von Hermann Scheer, dem Gründer und ehemaligen Präsidenten von EUROSOLAR. "Hermann Scheer war einer der ersten Pioniere, der die Bedeutung der Speichertechnologie für das Energiesystem der Zukunft erkannt hat. Es freut uns sehr, wenn wir mit dieser Partnerschaft ganz in seinem Sinne Energiespeicher von der wissenschaftlichen Forschung über die Anwendung in den Markt bringen können", erklärt Prof. Dr. Eicke R. Weber, Präsident des Bundesverbandes Energiespeicher (BVES), Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme und Chairman der Energy Storage. Die drei Veranstaltungen werden erstmalig vom 9. bis 11. März 2015 in Düsseldorf zusammengeführt. Erwartet werden weit über 1.000 internationale Teilnehmer und über 80 Aussteller in der begleitenden Fachmesse. "Durch den Zusammenschluss der Veranstaltungen wollen wir den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Industrie vorantreiben", meint Prof. Dr. Dirk Uwe Sauer von der RWTH Aachen und wissenschaftlicher Leiter der IRES-Konferenzreihe. "Uns geht es darum, Speichertechnologien vom Labor in die Fabrik zu bringen, hier ergänzen wir uns hervorragend." Die IRES wird zum neunten Mal stattfinden und hat sich weltweit als die führende Wissenschaftskonferenz zur Energiespeicherung etabliert. "EUROSOLAR leitet den Fortschritt im ethisch-sozial bewussten Einsatz von Technologie. Wir stehen seit 1988 für die hundertprozentig erneuerbare Welt und für dieses Ziel verfolgen wir seit fast einer Dekade Speichertechnologien in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft: als Einzelsysteme und in intelligenten Netzwerken. Wir freuen uns, über die Zusammenarbeit mit der Messe Düsseldorf und OTTI e. V., das weltgrößte Energiespeicherforum auf die Beine zu stellen - und hiermit die unausweichliche Reise in das erneuerbare Zeitalter zu beschleunigen", erklärt Prof. Peter Droege, Präsident von EUROSOLAR. "Mit der Vereinigung der drei Veranstaltungen unter einem gemeinsamen Dach werden wir zu der zentralen Plattform der internationalen Speicherbranche. Gerade unseren Ausstellern und Fachbesuchern können wir damit entscheidende Synergien bieten", betont Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, die die industrienahe Energy Storage-Konferenzmesse ausrichtet. "Die Zusammenführung ist für alle Beteiligte eine echte Win-Win-Situation - besonders die Teilnehmer werden vom gegenseitigen Austausch profitieren", unterstreicht Bernd Porzelius, stellvertretender Institutsleiter und Bereichsleiter Erneuerbare Energien, OTTI e. V.. Die bereits dritte Ausgabe der erfolgreichen Power to Gas-Konferenz findet 2014 zum ersten Mal in Düsseldorf statt. Geplant ist ein gemeinsamer erster Veranstaltungstag, an dem es um politische Rahmenbedingungen, internationale Märkte sowie Förderprogramme gehen wird. An den beiden Folgetagen finden jeweils getrennte Konferenzprogramme von IRES, Energy Storage und Power-to-Gas-Konferenz statt. Der Fokus der IRES liegt auf den neusten technischen Entwicklungen und Forschungsergebnissen im Speicherbereich u. a. aus der Materialforschung. Die Energy Storage richtet sich vorranging an Vertreter aus Geschäftsführung, Vertrieb, Marketing und Business Development von Unternehmen. Inhalte sind u. a. die Wirtschaftlichkeit und der Stand der Technik von Energiespeichern, immer mit konkretem Praxis- und Businessbezug. Zahlreiche Business Cases tragen zur Veranschaulichung bei. Die Power-to-Gas-Konferenz bietet vertiefende Informationen zum Thema Energiespeicher im Gasnetz. Gelegenheit zum Austausch gibt es darüber hinaus bei den gemeinsamen Networking-Pausen und den in der Branche überaus beliebten Abendveranstaltungen. Das Pressebild sowie die Bildunterschrift finden Sie zur freien Verfügung im Anhang. Weitere Informationen finden Sie hier: www.eurosolar.de, www.energy-storage-online.com, www.otti.de Kontakt für Rückfragen: Corinna Kolks Projektkoordination IRES EUROSOLAR e.V. Kaiser-Friedrich-Straße 11 53113 Bonn Tel: 0228 / 36 23 73 IRES2015 [at] eurosolar.de

Russland ist wichtiger Partner der deutschen Photonikindustrie
Wörrstadt (pressrelations) - Russland ist wichtiger Partner der deutschen Photonikindustrie Der deutsche Gemeinschaftsstand, war erneut der größte Messestand auf der jährlich in Moskau stattfindenden internationalen Messe für Laser, Optik und Optoelektronik. Die deutschen Aussteller waren sehr zufrieden mit dem Messeverlauf. Vor fünf Jahren hat OptecNet Deutschland e.V. den deutschen Gemeinschaftsstand auf der russischen Messe aus der Taufe gehoben, der nun seit vier Jahren als offizielle deutsche Beteiligung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. Mitorganisator ist neben Spectaris e.V. die Messe Stuttgart als Durchführungsgesellschaft. Die damalige Entscheidung von OptecNet Deutschland e.V. den deutschen Firmen mit dem Gemeinschaftsstand eine Plattform zur Markterschließung Russlands zu bieten, hat sich hervorragend bewährt: in diesem Jahr verzeichnete der German Pavilion eine Rekordbeteiligung. Von den 24 deutschen Mitausstellern sind 15 Teilnehmer über die regionalen Photoniknetze im größten deutschen Photonikverband, OptecNet Deutschland e.V., organisiert, drei davon zusätzlich bei Spectaris e.V Insgesamt zeigten laut Angaben des Veranstalters auf der Messe 149 Firmen ihr Angebot den 8500 Fachbesuchern. Die vom Expocentre ZAO und der Laser Association ausgerichtete Fachmesse wird u.a. unterstützt von der European Optical Society (EOS), von OptecNet Deutschland e.V., vom VDI -Technologiezentrum, vom Russischen Ministerium für Industrie und Handel und dem staatlichen Komitee für Wissenschaft und Technologie Weißrusslands. Auch im nächsten Jahr ist ein deutscher Gemeinschaftsstand auf der Messe geplant. OptecNet Deutschland e.V. ist der Zusammenschluss der regionalen Kompetenznetze Optische Technologien. Kontakt: Daniela Reuter, Messeorganisation, OptecNet Deutschland e.V., reuter@optecnet.de Optence e.V. - Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pf Ober-Saulheimer-Str. 6 55286 Wörrstadt Telefon: + 49 (0) 6732-93 51 22, +49 (0) 1525-3131619 Telefax: + 49 (0) 6732-93 51 23 Mail: info@optence.de URL: http://www.optence.de/

Erdölveredelung: Graduiertenkolleg entwickelt neues Messverfahren
Leipzig (pressrelations) - Erdölveredelung: Graduiertenkolleg entwickelt neues Messverfahren Über die Entwicklung und Etablierung des neuen Messprinzips und die damit verbundenen neuen Erkenntnisse bei der Erforschung des Stofftransports in nanoporösen Materialien berichteten die Forscher in der Online-Ausgabe des April-Heftes der Fachzeitschrift Nature Materials. Wissenschaftler der Universität Leipzig haben in Zusammenarbeit mit ihren Kooperationspartnern in einem internationalen Graduiertenkolleg ein Messverfahren entwickelt, das die Voraussetzungen für eine kostengünstige Umwandlung von Erdöl in hochwertige Kraftstoffe deutlich verbessert. Das Verfahren erlaubt einen völlig neuen Zugang zur Beobachtung des Stofftransportes in nanoporösen Materialien, erklärt Prof. Dr. Roger Gläser vom Institut für Technische Chemie der Universität Leipzig und Sprecher des Graduiertenkollegs in dessen zweiter Förderperiode. Über die Entwicklung und Etablierung des neuen Messprinzips und die damit verbundenen neuen Erkenntnisse bei der Erforschung des Stofftransports in nanoporösen Materialien berichteten die Forscher in der Online-Ausgabe des April-Heftes der Fachzeitschrift Nature Materials. Wie sie in dem führenden Journal der Materialwissenschaften erläutern, handelt es sich bei dem Stofftransport in solchen Materialien um ein für die Grundlagenforschung und die Anwendung - etwa zur Herstellung hochwertiger Kraftstoffe - äußerst wichtiges Forschungsgebiet. Die Poren solcher Materialien besitzen Abmessungen wie die von Molekülen. Aufgrund der dadurch bedingten enormen inneren Oberfläche bewirken diese Materialien eine sehr intensive Wechselwirkung zwischen 'Gastmolekülen' und dem nanoporösen 'Wirtsystem'. Sie lassen sich mit passgenauen Porendurchmessern für das jeweilige Zielprodukt chemischer Umsetzungen maßschneidern, sagt Gläser. Erdöl könne dadurch besonders kostengünstig und umweltverträglich in hochwertige Kraftstoffe umgewandelt werden. Allein im Bereich der Erdölveredelung lägen die damit verbundenen Einsparungen im Bereich von mehreren Milliarden Euro pro Jahr weltweit. Der Ertrag an veredelten Stoffen kann aber nie größer sein als es die Geschwindigkeit des Stofftransports zulässt. Gerade hierin liegt die auch in ökonomischer Hinsicht große Bedeutung des neuen Messverfahrens, erläutert Prof. Dr. Jörg Kärger von der Fakultät für Physik und Geowissenschaften. Auf seine Initiative hin wurde der Forschungsverbund als erstes Graduiertenkolleg an der Universität Leipzig vor zehn Jahren gegründet. Weltweit erstmalig gelang es uns, die zeitliche Entwicklung der Verteilung der Moleküle in diesen Materialien unter Bedingungen zu beobachten, wie sie auch für deren großtechnischen Einsatz typisch sind, erklärt Kärger. Damit konnte ein völlig neuer Zugang zur Produktivitätssteigerung nanoporöser Katalysatoren gewonnen werden. Das neue Messprinzip besitzt nach Einschätzung Kärgers auch als flankierendes Verfahren der magnetischen Resonanz - einem traditionellen Schwerpunkt Leipziger Forschung - ein großes Potenzial. Dem Graduiertenkolleg, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und ihrer niederländischen Partnerorganisation gemeinsam finanziert wird, gehören Promovierende und Hochschullehrer der Universitäten von Amsterdam, Delft, Eindhoven, Twente und Utrecht sowie der Fakultäten für Physik und Geowissenschaften und für Chemie und Mineralogie der Universität Leipzig an. Die DFG schrieb in der Abschluss-Begutachtung des Graduiertenkollegs, es habe dazu beigetragen, die Stellung von Leipzig als einem weltweit führenden Zentrum der Forschung auf dem Gebiet der Diffusion in porösen Medien weiter zu etablieren. Artikel: Microimaging of Transient Guest Profiles to Monitor Mass Transfer in Nanoporous Materials in Nature Materials, doi 10.1038/nmat3917 Link: http://www.nature.com/nmat/journal/v13/n4/full/nmat3917.html Weitere Informationen: Prof. Dr. Jörg Kärger Telefon: +49 341 97-32502 E-Mail: kaerger@physik.uni-leipzig.de Web: www.grenzflaechenphysik.de Prof. Dr. Roger Gläser Institut für Technische Chemie Telefon: +49 341 97-36301 E-Mail: roger.glaeser@chemie.uni-leipzig.de Web:

Europapolitik: Bürger beteiligen, Bürokratie abbauen
Würzburg (pressrelations) - Europapolitik: Bürger beteiligen, Bürokratie abbauen ÖDP-Kandidat Frankenberger: "Ist die Zeitumstellung noch sinnvoll?" "Wie soll ein lebenswertes Europa für die Menschen aussehen? Diese Frage können nur die EU-Bürger gemeinsam beantworten." So bringt Sebastian Frankenberger aus Passau, Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und Kandidat (Platz 2) zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai, ein Ziel der Partei auf den Punkt. Es sei, so Frankenberger, dringend nötig, die Bürger mehr direkt zu beteiligen und ihnen mehr Mitsprache zu gewähren. "Nur so wird der europäische Gedanke verinnerlicht und die Demokratie wird gestärkt," sagt der ÖDP-Kandidat. Deshalb habe die ÖDP eine Petition gestartet, die an das Europäische Parlament appelliert, für eine Abstimmung zur Zeitumstellung zu sorgen. "Wir brauchen eine konstruktive Diskussion darüber, ob die Zeitumstellung überhaupt noch sinnvoll ist oder ob sie nicht vielmehr ein Ausdruck überbordender EU-Bürokratie darstellt," erläutert Frankenberger die Intention. Die Bürger sollen sich entscheiden können, ob sie für eine Zeitumstellung sind, dagegen oder ob sie Sommerzeit oder Winterzeit bevorzugen. Die ursprünglich gehoffte Energieeinsparung durch die Zeitumstellung sei, so der ÖDP-Kandidat, ausgeblieben. Zudem würde bei vielen Menschen und Tieren der Stoffwechsel unter der Umstellung leiden. "Wir müssen uns wirklich die Frage stellen, ob man Entscheidungen, die sich als unsinnig erweisen, wieder rückgängig machen sollten. Beantworten müssen das die europäischen Bürger," meint Frankenberger. Die ÖDP werde sich im Europawahlkampf außerdem mit den Themen Atomausstieg und Freihandelsabkommen TTIP beschäftigen. Da es bei der Wahl keine Prozenthürde gibt, rechnet die ÖDP mit dem Einzug in das Europäische Parlament. Hier können Sie die Petition unterzeichnen: https://www.oedp.de/aktuelles/aktionen/zeitumstellung/ Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Florence v. Bodisco Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Erich-Weinert-Straße 134 10409 Berlin Tel. 030/49854050 florence.bodisco@oedp.de www.ödp.de

BoConcept Hannover steht für erstklassiges dänisches Möbel-Design
Hannover (pressrelations) - BoConcept Hannover steht für erstklassiges dänisches Möbel-Design BoConcept Hannover kann nach einem halben Jahr in der Osterstrasse mit vorzeigbaren Erfolgen aufwarten. Nun informiert das Handelsunternehmen seine Kunden auch regelmäßig in seinem informativen Blog ‚BoConcept-experience.de’ über zahlreiche Design-Neuheiten und Aktionen Seit einem halben Jahr präsentiert die Weltmarke BoConcept auch in Hannover erstklassiges dänisches Möbeldesign - denn der 20. deutsche Store von BoConcept eröffnete am 6. September 2013 in Hannovers City. Mit über 260 Stores in über 60 Ländern steht BoConcept für eine einzigartige Möbel- und Accessoire-Kollektion, die von namhaften Designern exklusiv entworfen wird. Zum Grand Opening im September waren 300 Gäste geladen, aus denen mittlerweile über 3.000 zufriedene Kunden geworden sind. Ein Ergebnis, das sich für den vergleichsweise kurzen Zeitraum sehen lassen kann. Die Marke BoConcept verbindet seit über 60 Jahren dänisches Design mit urbanen Einflüssen. Jedes der hochwertigen und individuell planbaren Möbelstücke wird mit Liebe zum Detail entwickelt, die Mitarbeiter arbeiten mit Herzblut für ihre Produkte - von der Entwicklung bis zur Lieferung und Dekoration beim Kunden. Diese Philosophie spiegelt sich im Design wider: Der Stil ist nordisch schlicht, ohne kühl zu wirken und prägt seit Jahrzehnten die Einrichtungstrends der Zeit. Inspirationen für immer neue Modelle finden die namhaften Designer wie Henrik Petersen, Morten Georgsen, Karim Rashid und neuerdings auch das, mit zahlreichen Awards ausgezeichnete, Designstudio nendo aus Tokio dabei in den Metropolen der Welt. Die Leidenschaft für Design und schöne Möbel ist in jedem einzelnen Stück sicht- und spürbar und nimmt den Betrachter in eine eigene Design-Welt mit. Neben den überzeugenden Kollektionen stehen maßgeblich die lokalen Franchise-Unternehmer für die Marke BoConcept. Der neue Store in Hannover wird von dem Dänen Ole Valsgaard betrieben, der bereits seit 14 Jahren den größten BoConcept Store Deutschlands in Hamburg am Fischmarkt betreibt. "Neben unserer einzigartigen Möbel- und Accessoire-Kollektion sind unser herzlich-dänisches Miteinander, meine motivierten Mitarbeiter und unsere Leidenschaft für gutes Design die Grundlage für unseren Erfolg. Wir sind einfach sehr persönlich und bieten, z.B. mit unserer kostenlosen Homeberatung und anschließender professionellen Planung durch unsere Innenarchitekten, einen Service, den andere nicht leisten können", so Ole Valsgaard. Mit viel Herzblut engagiert sich Ole Valsgaard bereits für lokale Kinder- oder Kultur-Projekte in Hamburg. "Nun sind wir in Hannover angekommen, und werden sicherlich auch in Hannover zu solchen Projekten unseren Teil beisteuern. Das macht uns Freude und ist immer sinnvoll", so Valsgaard. Zu der perfekten Darstellung von BoConcept Hannover gehört seit März 2014 der BoConcept Experience Blog: http://www.boconcept-experience.de/hannover. Hier wird regelmäßig über News und Aktionen, die neusten Einrichtungstrends, Designneuheiten und über Events im Store Hannover berichtet. Auch ein Blick hinter die Fassaden ‘How it lives - with BoConcept’ und Berichte über das lokale Engagement werden im Blog zukünftig präsentiert. Kontakt: BoConcept Hannover Valsgaard Möbeldesign Hannover GmbH Osterstraße 26 / Ecke Windmühlenstraße 30159 Hannover Tel. 0511 54358410 http://www.boconcept-experience.de/hannover

Starke Erdbeben, Wasser unter Druck, hohes Risiko
Potsdam (pressrelations) - Starke Erdbeben, Wasser unter Druck, hohes Risiko Interdisziplinäre Forschung zeigt Zusammenhang von Plattentektonik, Fluiden und Beben 28.03.2014| Potsdam: Die stärksten Erdbeben treten dort auf, wo sich eine ozeanische Platte unter einen Kontinent schiebt. Dabei ist offenbar das in der Grenzfläche zwischen der abtauchenden und der darüber liegenden Platte eingeschlossene Wasser entscheidend für die Stärke dieser Beben. Eine Gruppe von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ und der Universität Liverpool stellte bei der Untersuchung des extrem starken Erdbebens vom 27.02.2010 in der Region Maule in Südchile fest, dass der Druck des Wassers in den Gesteinsporen an der Grenzfläche der Platten eine Schlüsselrolle spielt (Nature Geoscience, 28.03.2014). Für den Spannungsaufbau vor einem Erdbeben und die Stärke des schlagartig bei einem Erdbeben stattfindenden Spannungsabbaus ist entscheidend, wie stark die Platten sich verhaken. Untersuchungen der großen Erdbeben der letzten Jahre haben gezeigt, dass die horizontale Ausdehnung der Bruchzone vom Spannungsaufbau und der Spannungsverteilung an der Plattengrenze abhängt. Spannungsaufbau und -verteilung wiederum hängen vom Gehalt an Flüssigkeit im Gestein, den Fluiden, und ihrem Druck ab. "Wir haben Daten aus verschiedenen geowissenschaftlichen Fächern verbunden -Geodäsie, Seismologie und Gesteinskunde. In Chile haben wir obendrein den Vorteil, dass wir in unserem natürlichen Observatorium lange Zeitreihen von Daten gemessen haben," erklärt Onno Oncken, Direktor des GFZ-Departments "Geodynamik und Geomaterialien" den Ansatz. Die Erdvermessung (Geodäsie) mithilfe von GPS und Radarinterferometrie ermöglicht heute eine sehr präzise Kartierung der Spannung an der Plattengrenzfläche von der Oberfläche aus. Für den Blick in die Tiefen nutzten die Forscher zusätzlich seismologische Beobachtungen. Aus den Erdbebendaten ergab sich ein hoch aufgelöstes, dreidimensionales Bild der seismischen Wellengeschwindigkeiten und ihrer Änderungen im Bereich der Plattengrenze. Daten zum Druck der Fluide in den Gesteinsporen wiederum stammen aus Messungen im Gelände und im Labor. Die Datensätze waren unmittelbar vor dem großen Chilebeben mit einer Magnitude M=8,8 vom Februar 2010 gewonnen worden. "Unser Ergebnis zeigt zum ersten Mal mit bislang unerreichter Auflösung, dass der Porenfluiddruck in der Plattengrenzfläche direkt das Aneinanderhaften der Platten steuert und damit auch die Freisetzung seismischer Energie," führt Professor Oncken weiter aus. "Zonen veränderter Erdbeben-Wellengeschwindigkeiten sind repräsentativ für Zonen erhöhten Fluiddrucks und hängen räumlich mit Bereichen schwächeren Verhakens der Platten zusammen". Dieser Zustand begünstigt Kriechen auf der Plattengrenzfläche. Dagegen stimmt starkes mechanisches Aneinanderhaften mit niedrigerem Fluiddruck überein. Das Brechen dieser gespannten Bereiche und die Verschiebung an ihnen während des Erdbebens steuern wesentlich die seismische Energieabgabe, die Zerstörungen an der Erdoberfläche und mögliche Tsunami. Die horizontalen Unterschiede im Porendruck scheinen von Bruchstukturen in der unter Südamerika abtauchenden ozeanischen Platte des Pazifik abzuhängen. An ihnen ist Meerwasser in die Tiefe gesickert, das beim Abtauchen der tektonischen Platten aufsteigt und sich offenbar in der Plattengrenzfläche ansammelt - mit dem Ergebnis allmählich bis zum Bruch steigender Fluiddrucke. Die vorgelegten Forschungsergebnisse können die Grundlagen für neue Strategien zur Überwachung der Grenzfläche zwischen zwei Platten und zur besseren Einschätzung des seismisches Gefährdungspotentials liefern. Marcos Moreno et al.: "Subduction locking and fluid pressure distribution correlate before the 2010 Chile earthquake”, Nature Geoscience, Vol. 7(2014), Issue 4, pp. 292-296, DOI: 10.1038/NGEO2102, 28.03.2014 Abb. in druckfähiger Auflösung finden sich unter: http://www.gfz-potsdam.de/medien-kommunikation/bildarchiv/erdbeben-in-chile/ GeoForschungsZentrum Potsdam Telegrafenberg 14473 Potsdam Telefon: +49 331 288 0 Mail: presse@gfz-potsdam.de URL: www.gfz-potsdam.de

Workshop mit Menschen der Lebenshilfe zur subjektiven Wahrnehmung von Behinderung
Würzburg (pressrelations) - Workshop mit Menschen der Lebenshilfe zur subjektiven Wahrnehmung von Behinderung Der erste Workshop mit Bewohnerinnen und Bewohnern eines Lebenshilfe-Wohnheims fand in Kooperation mit der Hochschule Würzburg-Schweinfurt statt in Nördlingen. Unter der Leitung von Professor Dr. Dieter Kulke von der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften wurden zentrale Themen behandelt wie die subjektive Wahrnehmung von Behinderung und Diskriminierung, die die beeinträchtigten Menschen im Alltag und in ihrer Arbeit erleben. Dieser Workshop, der in ähnlicher Form wiederholt werden wird, ist Teil der Begleitforschung zum Projekt "Kooperation und Inklusion in einem Musterprojekt" der Lebenshilfe Donau-Ries e.V. Kulke leitet die Begleitforschung und Evaluation zu dem Projekt der Lebenshilfe, das wie - auch die Begleitforschung - von der "Aktion Mensch" gefördert wird. Ziel dieses Projektes ist es, Wege aufzuzeigen, wie die Inklusion von Menschen mit Lernschwierigkeiten in ein Gemeinwesen verstärkt werden kann. Hierbei nehmen Bewohnerinnen und Bewohner aus Wohnangeboten der Lebenshilfe an verschiedenen Projekten teil: Eine Gruppe besucht z.B. einen regulären Kurs Progressive Muskelentspannung der Rieser Volkshochschule Nördlingen, einzelne Teilnehmer machen bei dem FC Bayern München-Fanclub mit, eine weitere Gruppe leistet ehrenamtliche Arbeitsstunden zur Pflege von Naturschutzgebieten mit dem Rieser Naturschutzverein e.V. Letzteres erfolgt getreu der Idee, dass zu einer umfassenden Teilhabe auch "Teilgabe" gehört, in der sich auch Menschen mit Lernschwierigkeiten bürgerschaftlich engagieren. Aufgabe der Begleitforschung ist es, zum einen zu prüfen, wie erfolgreich die jeweilige Maßnahme umgesetzt werden konnte, und zum anderen zu zeigen, welchen Beitrag sie zur Inklusion und zur Teilhabe der Menschen mit Lernschwierigkeiten und zu deren subjektiven Dazugehörigkeitsgefühl leisten. Das Projekt und die Begleitforschung laufen bis zum Herbst 2016. Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt Münzstraße 12 97070 Würzburg Telefon: +49 931 3511-0 Telefax: +49 931 3511-6994 Mail: praesidialamt-wue@fhws.de URL: http://www.fhws.de/

Studieren ohne Abitur: Wachstumstrend setzt sich fort
Gütersloh (pressrelations) - Studieren ohne Abitur: Wachstumstrend setzt sich fort "Die Öffnung der Hochschulen für beruflich Qualifizierte ist wichtig für die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung. Deutschland ist dabei erneut einen Schritt vorangekommen", erläuterte CHE Geschäftsführer Prof. Dr. Frank Ziegele bei der Vorstellung der aktuellen CHE-Studie zur Entwicklung der Studienanfänger(innen)zahlen ohne Abitur. "Wenn Studieren zum Normalfall wird, sollten sich Hochschulen auch auf diese Zielgruppe einstellen." Der Zuwachs hält über die letzten Jahre an, wobei jedoch größere Differenzen zwischen den einzelnen Bundesländern zu beobachten sind: Der bundesweite Anteil von Studienanfänger(inne)n ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung lag 2009 bei 1,5 Prozent, 2011 bei 2,3 Prozent und 2012 bei 2,5 Prozent. An Universitäten wuchs er von 1,7 Prozent in 2010 auf 2 Prozent in 2012, an Fachhochschulen im gleichen Zeitraum von 2,7 Prozent auf 3,3 Prozent. 2012 übertrafen die Fachhochschulen mit knapp 6.600 Studienanfänger(inne)n auch bei den absoluten Zahlen die Zahl der Studienanfänger(innen) ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung an Universitäten (ca. 5.800). Bei der Fächerwahl entscheiden sich knapp 45 Prozent aller Neuimmatrikulierten ohne Abitur für die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Jede(r) Vierte wählt ein Studienfach aus der Gruppe der MINT-Fächer (Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften und Technik). Mehr als 10.000 Studienanfänger(innen) ohne Abitur und Fachhochschulreife konnten damit seit 2009 für diese Fächergruppe gewonnen werden und die absoluten Zahlen steigen weiter. Seit 2009 haben 15 von 16 Bundesländern ihre Zugangsbedingungen zum Studium ohne Abitur bereits deutlich verbessert. Auch Brandenburg kündigt dies in einer Gesetzesnovelle für 2014 an. Einige Bundesländer planen derzeit mit der Novellierung ihrer Hochschulgesetze über die von der Kultusministerkonferenz im Jahr 2009 vereinbarten Maßnahmen hinauszugehen und damit ihre Hochschulen deutlich weiter für die Zielgruppe zu öffnen. In Hamburg z.B. soll bei der Zulassung zu grundständigen Studiengängen eine 3-Prozent-Vorabquote für diese Personengruppe eingeführt werden und in Baden-Württemberg sollen weiterbildende Bachelorstudiengänge eingerichtet werden, die speziell an die Kenntnisse und Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst sind. Neben den rechtlichen Zugangsmöglichkeiten wird die Frage "Stillstand oder Fortentwicklung?" im Bereich des Studierens ohne Abitur auch von der Bereitstellung flexibler Studienmodelle und zielgruppenspezifischer Informations- und Unterstützungsangebote durch die Hochschulen abhängen. "Studierende ohne Abitur und Fachhochschulreife brauchen häufig Studienangebote mit flexiblen Studienzeiten", so Ziegele weiter, "Studiengänge mit hohem Anteil an Präsenzzeiten und wenig Teilzeitangeboten machen es Studieninteressierten schwerer, sich aus dem Beruf heraus akademisch weiterzubilden." So wird die aktuelle Zahl an Studienanfänger(inne)n ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung an Universitäten über die Hälfte von der FernUniversität in Hagen bestimmt, die mit ihren Fernstudiengängen alleine mehr als alle anderen Universitäten zusammen anzieht. Doch auch für alle anderen Hochschultypen finden sich Beispiele, welche die spezifischen Kompetenzen und Bedürfnisse dieser Studierendengruppe in besonderem Maße berücksichtigen. Die Berechnungen des CHE basieren auf den Daten des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2012. Die Online-Publikation ist unter dem Titel "Studieren ohne Abitur: Stillstand oder Fortentwicklung? Eine Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen und Daten" erschienen und kann auf den Internetseiten des CHE heruntergeladen werden. Die aktualisierten Daten sind zudem im Online-Studienführer für alle Studieninteressierten und Studierenden ohne Abitur und Fachhochschulreife (www.studieren-ohne-abitur.de) enthalten. Das Online-Portal informiert darüber hinaus über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Zugangsvoraussetzungen in den einzelnen Ländern und nennt Ansprechpartner(innen) und Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Bei Rückfragen stehen Ihnen die Autor(inn)en Sindy Duong (sindy.duong@che.de, Tel. 05241 9761-46) und Vitus Püttmann (vitus.puettmann@che.de, Tel. 05241 9761-48) gerne zur Verfügung. CHE Centrum für Hochschulentwicklung Verler Straße 6 33332 Gütersloh Telefon: 05241 97 61 0 Telefax: 05241 9761 40 Mail: info@che.de URL: http://www.che.de

Plattenbaustädte in Ostdeutschland: Die größte Stadtneugründung wird 50 – Halle-Neustadt
(pressrelations) - Plattenbaustädte in Ostdeutschland: Die größte Stadtneugründung wird 50 - Halle-Neustadt Seit 1964 errichtet, wird Halle-Neustadt - heute größter Stadtteil von Halle (Saale) - in diesem Jahr 50 Jahre alt. 25 der bisherigen Jahre lagen in der DDR, weitere 25 dann im vereinigten Deutschland. Unumstritten war Halle-Neustadt von Beginn an nicht. Der industrielle Plattenbau brach gründlich mit der Vorstellung von der gewachsenen Stadt. Neuankömmlinge in der Stadt, die lange Zeit zudem eine Großbaustelle war, waren hin und her gerissen zwischen dem seinerzeit ungewöhnlichen Wohnkomfort und der etwas spröden Anmutung der Betonblöcke. Auswärtige konnten sich meist nie recht vorstellen, dass man sich inmitten dieser Architektur heimisch fühlen könne. Doch die Einwohner arrangierten sich. Ab 1990 verwandelte sich Halle-Neustadt in rasend kurzer Zeit vom Prototyp der geplant expandierenden sozialistischen Stadt in der DDR zum Prototyp der ungeplant schrumpfenden Stadt in Ostdeutschland. Indes: So wie die einst gebraucht worden war für 90.000 Menschen, so wird sie heute benötigt für 45.000. Peer Pasternack und 46 weitere AutorInnen liefern in einem 600seitigen Band, illustriert mit 300 Abbildungen, kontroverse Ansichten zu dieser größten Stadt, die nach 1945 im Osten Deutschland errichtet worden war. Inhaltsverzeichnis und Leseprobe: http://www.hof.uni-halle.de/dateien/pdf/HaNeu_Leseprobe.pdf Peer Pasternack u.a.: 50 Jahre Streitfall Halle-Neustadt. Idee und Experiment. Lebensort und Provokation, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2014, 608 + XXXII S. ISBN 978-3-95462-287-0. € 19,95 HoF Wittenberg - Institut für Hochschulforschung

Günzburger Steigtechnik auf der CeMAT 2014 in Hannover
Günzburg (pressrelations) - Günzburger Steigtechnik auf der CeMAT 2014 in Hannover Hohe Effizienz trifft hohe Arbeitssicherheit Die Günzburger Steigtechnik präsentiert auf der CeMAT in Hannover ihre innovativen Industrielösungen Günzburg (jm). Die CeMAT in Hannover (19. bis 23. Mai) setzt den Schlusspunkt der Industriemessen im Frühjahr 2014 und die Günzburger Steigtechnik will bei diesem Finale noch einmal ein Highlight setzen: Am Steigtechnik-Messestand (F01 in Halle 13) erwartet das internationale Fachpublikum ein Querschnitt der Produkte des bayerischen Qualitätsherstellers. Im Mittelpunkt stehen dabei die Industrielösungen wie zum Beispiel Laufsteganlagen, welche die Günzburger Steigtechnik als erster und bislang einziger Anbieter in Modulbauweise und im Baukastensystem anbietet. Auch die Industrieleitern der Günzburger Steigtechnik wie die Stufenleitern mit der rutschhemmenden Trittauflage "clip-step R13" werden in Hannover ausgestellt sein. Das klar und übersichtlich gegliederte Konzept der CeMAT mit insgesamt fünf Technologiebereichen sorgt dafür, dass sich Aussteller wie Fachpublikum auf dieses Messe-Highlight besonders freuen. Die alle zwei Jahre stattfindende CeMAT bildet den vorerst letzten Messe-Höhepunkt in diesem Frühjahr und ist auch für die Günzburger Steigtechnik die letzte von drei großen Industriemessen, nach der LogiMAT (Stuttgart) und der Hannover Messe. "Auf der CeMAT stehen wieder einmal die Anwenderthemen im Fokus. Klar, dass wir auf der Weltleitmesse für Intralogistik wieder vertreten sind", ist Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, von der CeMAT überzeugt. Im industriellen Alltag geht es laufend darum, die Effizienz der Arbeitsabläufe zu optimieren und gleichzeitig die Arbeitssicherheit in der Produktion, im Lager und in der Instandsetzung zu erhöhen. Mit innovativen Laufsteganlagen können Unternehmen beides erreichen und so doppelt punkten. Der Weg zum idealen Laufsteg ist nun einfacher als je zuvor: Die Günzburger Steigtechnik bietet ihre Laufsteganlagen erstmals in Modulbauweise und im Baukastensystem an, so dass sich Kunden die für sie passende Systeme besonders komfortabel und kosteneffizient individuell zusammenstellen können. Vorteil für den Besteller: Die einzelnen Module werden als vormontierte Baugruppen geliefert und lassen sich damit besonders leicht und schnell zusammenmontieren. Eine ausführliche Montageanleitung liegt jeder Lieferung bei. Die Module sind als stabile, korrosionsbeständige Aluminiumkonstruktion mit Stützrahmen gefertigt. Sie lassen sich sicher miteinander verbinden und mit Hilfe von Fußwinkeln am Untergrund befestigen. CeMAT-Premiere feiert auch die rutschhemmende Trittauflage "clip-step R13" für Stufenleitern der Günzburger Steigtechnik. Gerade in sensiblen Bereichen mit zum Teil nassen oder öligen Arbeitsumgebungen tragen Leitern mit R13-Belag wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz bei. Die Oberfläche der "clip-step"-Trittauflage wurde so optimiert, dass sie höchste Anforderungen an die Rutschhemmung erfüllt. Das Urteil des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetztlichen Unfallversicherung (DGUV) war daher klar: Von den Prüfern gab es nur Bestnoten für die "clip-step R13-Trittauflage" in der Bewertungsgruppe für die Rutschemmung (R 13) und in der Bewertungsgruppe für den Verdrängungsraum (v 6). Nicht nur das über 1600 Artikel umfassende Standardprogramm, das neben Leitern und Podesten auch Überstiege, Treppen, Podeste und alle Arten von Roll- und Klappgerüsten beinhaltet, sondern auch die vielfältigen Sonderkonstruktionen der Günzburger Steigtechnik tragen maßgeblich zur Erhöhung der Arbeitssicherheit im betrieblichen Alltag bei. Industrielle Anwender sowie Kunden aus dem Verkehrswesen optimieren mit Hilfe von individuell gefertigten Sonderkonstruktionen aus Günzburg gleichzeitig auch die betrieblichen Prozessabläufe. Der Spezialist fertigt seine passgenauen Lösungen nach den individuellen Anforderungen des Kunden, schnell, effizient und kostengünstig. Die exakte Projektierung vor Ort und die Beratung von Mensch zu Mensch stellen sicher, dass die Kunden eine wirklich maßgeschneiderte Lösung erhalten. Über die Günzburger Steigtechnik Die Günzburger Steigtechnik GmbH zählt zu den bedeutendsten Anbietern von Steigtechnik aller Art. Produkte der Günzburger Steigtechnik sind zum einen Leitern für den gewerblichen und privaten Gebrauch, aber auch alle Arten von Roll- oder Klappgerüsten sowie Podeste und Sonderkonstruktionen für industrielle Anwendungen. Die Günzburger Steigtechnik fertigt ausnahmslos am Standort Günzburg. Auf alle Serienprodukte gewährt das Unternehmen eine Qualitätsgarantie von 15 Jahren. Als erster Hersteller überhaupt wurde die Günzburger Steigtechnik im Jahr 2010 vom TÜV Nord mit dem zertifizierten Herkunftsnachweis "Made in Germany" auditiert. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach für seine Innovationen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes und dem Bayerischen Mittelstandspreis. Die Günzburger Steigtechnik GmbH schloss das Geschäftsjahr erneut mit einem Umsatzplus ab und ist im 115. Jahr seines Bestehens weiter auf Wachstumskurs. Die Günzburger Steigtechnik beschäftigt am Firmensitz in Günzburg 250 Mitarbeiter. Ihre Rückfragen beantworten gern: Johanna Hofgärtner GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH Rudolf-Diesel-Str. 23 89312 Günzburg Phone +49 (0) 8221/36 16-01 Fax: +49 (0) 8221/36 16-83 E-Mail: hofgaertner@steigtechnik.de

Neuer Mitgliederrekord: 30.000 Elektronikfreunde tauschen sich im ELV Technik-Netzwerk aus
Leer (pressrelations) - Neuer Mitgliederrekord: 30.000 Elektronikfreunde tauschen sich im ELV Technik-Netzwerk aus Produkte, Themen und Projekte gemeinsam diskutieren Das ELV Technik-Netzwerk knackte kürzlich die 30.000er-Marke an Mitgliedern. Die vom ELV Versandhaus (www.elv.de) im Juli 2011 gestartete Plattform ist damit innerhalb von 12 Monaten um rund 50 % gewachsen. Mittlerweile registriert ELV pro Nutzer etwa 30 % mehr Beiträge als vor einem Jahr. Im Technik-Netzwerk knüpfen die Leser Kontakte, tauschen sich über aktuelle "Do it yourself"-Projekte aus, geben Tipps und stellen ihr gesammeltes Fachwissen bereit. Aktuell finden sich mehr als 20.000 Beiträge sowie mehr als 5.000 Themen in den Foren. Spitzenreiter ist momentan das Forum rund um Haustechnik sowie das funkbasierende Heizungssteuerungssystem MAX!, gefolgt von Bausätzen. Neben spezifischen Fachbeiträgen unterstützt die Plattform mit der "ELV Notruf"-Funktion, bei der Nutzer dringende Fragen als Notfall markieren können. Die Hilfemeldung erscheint anschließend für 24 Stunden auf der Startseite der Foren und wird an entsprechender Stelle im ELV Online Shop platziert. Auf diese Weise erhöht sich die Chance auf eine noch schnellere Reaktion der Community. Die Notruf-Funktion wird aktuell fast täglich genutzt. Fundiertes Know-how aus erster Hand Besonders hilfreiche, kompetente Antworten können die Mitglieder positiv bewerten, um die Qualität dieser Beiträge hervorzuheben. Über die Suchfunktion lassen sich kurzerhand Mitglieder und Experten ausfindig machen, die über das gesuchte Fachwissen verfügen, wenn es um ein spezielles Thema geht. Des Weiteren sind alle technischen Berater des Versandhauses, inklusive Team- und Abteilungsleitung von ELV, selbst in den Foren aktiv und geben Hilfestellung. "Die Gründung und die erfolgreiche Entwicklung des ELV Technik-Netzwerkes gehen hauptsächlich auf unsere Kunden und die Leser des ELVjournals zurück", erklärt Christian Reinwald, Bereichsleiter Versandhandel bei ELV. "Zahlreiche Produktbewertungen, Anfragen und Berichte ließen uns staunen, denn die Inhalte der Zusendungen bewegten sich zum Teil in komplexen ingenieurtechnischen Wissensbereichen. Mit dem Technik-Netzwerk haben wir Raum geschaffen für Austausch, Rat und Fachsimpelei - die kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen bestätigen uns, dass das Konzept aufgeht. Auch bei Facebook konnten wir bislang mehr als 12.000 Fans gewinnen. Hier findet der Austausch auf einer etwas anderen Ebene statt - kürzer und knackiger, aber als weitere wichtige Infoseite für Kunden und Interessierte." Das ELV Technik-Netzwerk ist unter www.netzwerk.elv.de erreichbar. Den Online Shop finden Interessierte unter www.elv.de. Kurzporträt: ELV gehört zur ELV-/eQ-3-Gruppe mit weltweit über 1.000 Mitarbeitern und zählt seit mehr als 30 Jahren zu den Innovations- und Technologieführern in den Bereichen Hausautomation und Consumer Electronic in Europa. Seit der Gründung im Jahr 1978 hat sich ELV als richtungsweisendes Elektronikversandhaus auf dem deutschen Markt etabliert. Mit dem Leitspruch "Kompetent in Elektronik" drückt ELV dabei die Dreifach-Kompetenz als Hersteller, Versandhaus und Verlag aus. Das Versandhaus bietet im Onlineshop mehr als 10.000 sorgfältig ausgewählte und ausführlich beschriebene Produkte sowie einen mehr als 900 Seiten umfassenden Katalog mit einer Auflage von über 500.000 Exemplaren. Was der weltweite Markt nicht bietet, entwickelt ELV von der Bausatzidee bis hin zum Fertigprodukt in der Zentrale in Leer. Produziert wird anschließend im eigenen Werk gemäß der Qualitätsnorm ISO 9001:2000 sowie der Umweltmanagementnorm ISO 14001. Mit dem ELVjournal, dem auflagenstärksten Fachmagazin für Elektronik in Deutschland, verlegt das Unternehmen zudem ein unverzichtbares Wissensnachschlagewerk für Amateure und Profitechniker. Weitere Informationen: www.elv.de. Pressekontakt: Kerstin Mammen-Herzer ELV Elektronik AG Assistenz Bereichsleitung Versandhandel +49 (491) 6008 - 121 kerstin.mammen-herzer@elv.de Maiburger Straße 29-36 D-26789 Leer PR-Agentur: Olaf Heckmann Sprengel Partner GmbH Senior Vice President +49 (2661) 91260 - 0 elv@sprengel-pr.com Nisterstraße 3 D-56472 Nisterau

Autismus- und ADHS-Ambulanz am Dresdner Unikilnikum laden am 2. April zum Tag der offenen Tür ein
Dresden (pressrelations) - Autismus- und ADHS-Ambulanz am Dresdner Unikilnikum laden am 2. April zum Tag der offenen Tür ein Der diesjährige Öffentlichkeitstag der Autismusambulanz Dresden findet statt am Dienstag, dem 2. April, von 15 bis 19 Uhr, ab 15 Uhr im des Hörsaal Dekanatsgebäudes, Haus 40, Fiedlerstraße 27, ab 17 Uhr in Haus 105 des Universitätsklinikums, Blasewitzer Straße 86 (Westflügel, 1. und 2. Obergeschoss), 01307 Dresden. "Für uns Eltern ist es wirklich nicht einfach, eine geeignete Schule für unsere Kinder mit Autismus zu finden. Meiner Erfahrung nach gelingt Integration an einer Regelschule derzeit nur, wenn Eltern, die bereit sind, sich durchzukämpfen, auf engagierte, wohlwollende Lehrer treffen", berichtet Teresa Wintgens, Mutter eines fünfzehnjährigen Schülers mit Autismus. Zum Öffentlichkeitstag erhalten Interessenten Einblicke in die vielseitigen Therapiemöglichkeiten und in die Arbeitsweise der Ambulanz. Neben Klinikumsmitarbeitern informieren Vertreter der Selbsthilfeorganisationen "autismus Dresden e. V." und DRESDNER AUTISTEN über das Krankheitsbild und ihre Erfahrungen damit. Die Autismusambulanz Dresden ist seit 30 Jahren Anlaufpunkt für Kinder und Erwachsene, die unter Symptomen autistischer Störungen leiden. Das von Dr. Katja Albertowski geleitete 30-köpfige Ambulanzteam aus Ärzten und Therapeuten steht betroffenen Kindern und Eltern mit Rat und Tat zur Seite. In den neu bezogenen Räumen der Ambulanz in Haus 105 stehen acht Therapieräume zur Verfügung, um etwa 700 Patienten regelmäßig zu beraten und zu therapieren. "Unser Ziel ist es, die Kinder für eine bestmögliche soziale Integration im schulischen Umfeld vorzubereiten. Dazu fördern wir die sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten sowie alltagsrelevante Fertigkeiten unserer Patienten", so Dr. Katja Albertowski. Mit Verhaltens-, Kunst- und Musiktherapien stärken die Ärzte und Therapeuten die Fähigkeiten der Kinder, sich an soziale Gruppen anzupassen und krankheitsbedingte Verhaltensmuster zu reduzieren. "Wir sind dankbar für die vielen Therapiemöglichkeiten und die Unterstützung der Autismusambulanz. Letztendlich ist es unser aller Ziel, unsere Kinder nicht nur in die Schule, sondern vor allem in die Gesellschaft zu integrieren und die Grundlagen für ein möglichst selbständiges Leben zu schaffen", betont Teresa Wintgens vom Regionalverband Autismus Dresden e.V. Programm zum Öffentlichkeitstag 15.00 Uhr Dekanatsgebäude, Haus 40, Hörsaal Erfahrungsberichte und Expertenvorträge zu Themen wie: - Bausteine schulischer Integration, Dr. Phillipp Knorr (Leiter Autismuszentrum Bautzen) - Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen schulischer Integration/Inklusion für Kinder mit seelischen Erkrankungen, Marina Rötzer-Nelles (Referentin Sächsische Bildungsagentur) - Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS und Autismus in der Praxis, Eveline König (Leiterin der Schule für Erziehungshilfe "Erich Kästner") Konzept zur Schulbegleitung, Siegrid Schmiedgen (Sozialpädagogin KJP-Autismusambulanz) 16.45 Uhr Pause und räumlicher Wechsel von Haus 40 in Haus 105, 1. und 2. Obergeschoss - Die Trommelschule "drummers Büro" sorgt für Pausenunterhaltung vor Haus 105. 17.00 Uhr Begehung der Ambulanz-Räume - Betroffene und Experten stehen in den Räumen der Ambulanz und der Autismusambulanz zur weiteren Diskussion zur Verfügung. Krankheitsbild Autismus Die Autismusspektrumstörungen (ASS) gehören zu den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen, die im Kindesalter beginnen und auf biologisch genetische Ursachen zurückzuführen sind. Sie betreffen ganz grundlegende, den Menschen als soziales Wesen kennzeichnende Fähigkeiten. Patienten mit autistischen Störungen zeigen Schwierigkeiten in den Bereichen soziale Kommunikation und Interaktion und weisen intensive Handlungs- oder Interessenmuster auf. Häufig sind sie überempfindlich für Sinneswahrnehmungen und gegenüber Veränderungen. Dabei kann die Intelligenz bei ASS im Einzelfall weit unter- bis weit überdurchschnittlich ausgeprägt sein. Bei Personen mit guter Intelligenz zeigen sich häufig überdauernde Veränderungen des Denk- und Wahrnehmungsstils. Oft ist jedoch bei Menschen mit Autismus die lebenspraktische Selbstständigkeit deutlich vermindert. Autistische Verhaltensmuster können auch im Zusammenhang mit schweren allgemeinen Entwicklungsstörungen als Teil einer schweren Mehrfachbehinderung auftreten. Die Symptomatik betrifft die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit in allen Lebensbereichen. Da die Erkrankung nicht heilbar ist, wirkt sie sich lebensbegleitend in allen sozialen Bezugssystemen aus. Das Risiko für weitere begleitende psychische Störungen ist bei den Patienten erhöht. Profil der Autismusambulanz - Erstdiagnose, Therapie, Beratung Basis des Angebots für Patienten und deren Angehörige ist eine umfangreiche und fächerübergreifende Diagnostik. Auf der Basis optimal abgesicherter Diagnosen erstellt das Ambulanzteam ein Behandlungsangebot, das sich am persönlichen Bedarf des Patienten und seiner Bezugspersonen ausrichtet. Verschiedene Methoden, deren Wirksamkeit nachgewiesen sind, werden in Kombination eingesetzt. Dabei zielt die Behandlung auf die bestmögliche individuelle Weiterentwicklung im Hinblick auf die konkrete Lebenssituation der Betroffenen. Patienten werden beispielsweise dabei unterstützt, Leistungen der beruflichen Eingliederung, Pflegestufen oder Schwerbehindertenausweise zu beantragen. Das Ambulanzteam nimmt Kontakt zu mit behandelnden und betreuenden Einrichtungen auf und hilft in Schwellensituationen - etwa dem Eintritt in Kindergarten, Schule, Ausbildung oder Arbeitsleben. Den Familien der Betroffenen hilft die Einrichtung, indem sie deren Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung stärkt, sie anleitet, die Selbstständigkeit des Angehörigen sowie die Anwendung therapeutischer Methoden im Alltag zu fördern. Die Therapeuten beraten die betroffenen Jugendlichen und Erwachsenen sowie deren Bezugspersonen bei der Bewältigung ihres Alltags, beim Finden von Lebensperspektiven und der Lebensplanung. Spezialambulanz für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen Ähnlich der Autismusambulanz hält die ADHS-Spezialambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Uniklinikum diagnostische und beratende Angebote für ADHS-Patienten vor. Mit Hilfe unterschiedlicher Testpsychologischer Untersuchungen messen die Experten das Konzentrationsvermögen und die Leistungsfähigkeit der Patienten. Sie diagnostizieren Defizite in der Aufmerksamkeit- und Konzentrationsfähigkeit und beraten in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern passgenaue Einzel- und Gruppentherapieansätze nach individuellem Bedarf. Neben klassischen Psychotherapien, Konzentrationstrainings und Medikationen bietet die Ambulanz ADHS-Elterntrainings sowie innovative Behandlungsformen wie das Neurofeedback an. Kontakte Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -therapie Autismusambulanz Dresden Dr. Katja Albertowski, Tel.: 0351 458 71 33 E-Mail: KJPAutismusambulanz@uniklinikum-dresden.de Spezialambulanz für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen Dr. Henrike Kokenge Tel.: 0351 458 35 76 E-Mail: Henrike.kokenge@uniklinikum-dresden.de

Campuseröffnung und Tage der offenen Tür auf dem neuen Campus Kamp-Lintfort
Kleve (pressrelations) - Campuseröffnung und Tage der offenen Tür auf dem neuen Campus Kamp-Lintfort Nach dem Spatenstich am 1. Dezember 2011 und dem Richtfest am 30. Dezember 2012 sind die Neubauten der Hochschule Rhein-Waal planmäßig zum Sommersemester 2014 fertiggestellt worden. Unter dem Motto "Stadtgespräch" lädt die Hochschule Rhein-Waal jetzt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur feierlichen Campuseröffnung und den Tagen der offenen Tür am 4. und 5. April 2014 ein, um den neuen Campus in Kamp-Lintfort kennenzulernen. "Mit der feierlichen Eröffnung unseres neuen Campus beginnt ein neuer Abschnitt für das Hochschulleben in Kamp-Lintfort", freut sich die Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal, Professorin Dr. Marie-Louise Klotz. "Wir symbolisieren mit den Neubauten, dass die Hochschule mit ihren Studierenden nun zum Stadtbild von Kamp-Lintfort gehört und freuen uns, dieses historische Ereignis mitgestalten zu können." Auf einer Gesamtfläche von rund 19.000 m² erstrecken sich die fünf Gebäude des Campus im Herzen der Stadt. Mit einem Bauvolumen von 50 Millionen Euro bieten die Neubauten der Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort zukünftig Platz für rund 2.000 Studierende aus aller Welt. Sieben neue Hörsäle, deren Herzstück das Audimax mit 300 Hörsaalplätzen ist sowie weitere acht Seminarräume laden die Studierenden zum Lernen und Leben auf dem neuen Campus ein. Es wird neben Seminarräumen und Hörsälen auch hochmoderne Labore geben, PC-Pools, ein Sprachenzentrum, eine Mensa, eine Bibliothek und großzügige Technikflächen. Mit dem neuen Campus entsteht hier Platz für innovative, interdisziplinäre und internationale Lehre und Forschung. Doch nicht nur die Studierenden sollen sich hier wohlfühlen. In der Mitte befindet sich ein Campus-Platz, an dem sich Lehrende und Studierende aller Nationalitäten und Fakultäten treffen und alle Bürger herzlich willkommen sind. Die offene, helle und kommunikative Atmosphäre ist das Resultat eines Architektenwettbewerbes, der 2010 ausgelobt wurde und vom "pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten und Ingenieure" aus Osnabrück gewonnen wurde. Bauherr war der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW). Tage der offenen Tür Nach der offiziellen Schlüsselübergabe durch den Bauherrn BLB NRW an das Land Nordrhein-Westfalen öffnet der Campus Kleve am 4. April von 13 bis 18 Uhr und am 5. April von 11 bis 15 Uhr seine Tore für alle Bürgerinnen und Bürger. Unter dem Motto "Stadtgespräch" stimmt der neue Campus Kamp-Lintfort seine Besucherinnen und Besucher auf ein vielseitiges Programm ein. Zur Eröffnung des neuen Standortes begrüßt die Fakultät Kommunikation und Umwelt die sonst in Kleve beheimateten Fakultäten Technologie und Bionik, Gesellschaft und Ökonomie sowie Life Sciences in den neuen Räumlichkeiten der Hochschule Rhein-Waal. Alle Interessierten erwartet ein bunt gemischtes Programm für Jung und Alt. Jeder kann in das Hochschulleben hineinschnuppern, an Kongressen und Laborversuchen teilnehmen, einen Blick in Hörsäle, die Hochschulbibliothek, die Mensa oder das Sprachenzentrum werfen und entdecken, was der Campus darüber hinaus zu bieten hat. Während sich die kleinen Besucher in den zdi-Zentren von spielerischen Experimenten beim "Haus der kleinen Forscher" oder von einem Clown begeistern lassen können, bieten die Fakultäten und Einrichtungen der Hochschule Rhein-Waal ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen. Weitere vielfältige Aktivitäten und Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm rund um die Eröffnung des neuen Campus Kamp-Lintfort. Informationen dazu können dem beigefügten Programm entnommen werden und sind auf der Homepage der Hochschule Rhein-Waal unter www.hochschule-rhein-waal.de erhältlich. City Talks - die Show am Abend Der Höhepunkt der Campuseröffnung erfolgt mit einer großen Eröffnungsshow am 4. April. Ab 17.30 Uhr werden die Besucher von den Bands Owner's Manual und "Welcome" auf die Abendshow eingestimmt. Auf dem Platz vor dem Hörsaalgebäude startet die Show dann Einbruch der Dunkelheit überraschend und fast "kleinlaut" mit einem spielenden Saxophonist auf dem Dach des Hörsaalgebäudes. Aus dem Saxophon strahlt ein Laser in die Nacht als Landmarke des neuen Campus Kamp-Lintfort. Im Anschluss werden die Gäste mit einer emotionalen Projektion auf das Hörsaalgebäude überrascht. Die Show endet angemessen - mit dem Startschuss des Lehrbetriebes. Vom Dach des Hörsaalgebäudes wird eine Flammen-Show gezündet. Das ist der optische und emotionale Startschuss des Hochschul-Lebens! Auf der Outdoor-Bühne startet nahtlos die Liveband "The Funked Up Soundation" bei der die Besucher den Abend ausklingen lassen können. Hochschule Rhein-Waal Marie-Curie-Straße 1 47533 Kleve Telefon: +49 2821 806 73 - 0 Telefax: +49 2821 806 73 - 160 Mail: info@hochschule-rhein-waal.de URL: www.hochschule-rhein-waal.de

Neues Zentrum erforscht die Entwicklung von Gehirn und Verhalten
Berlin (pressrelations) - Neues Zentrum erforscht die Entwicklung von Gehirn und Verhalten Psychische Erkrankungen wie Depression, Schizophrenie oder Autismus können häufig noch nicht erfolgreich behandelt werden. Einige wichtige molekulare und strukturelle Veränderungen des Gehirns sind zwar bekannt; doch oft fehlen gute Erklärungen, wie diese Veränderungen mit den Veränderungen im Verhalten zusammenhängen. Und auch die Zusammenhänge zwischen alterungsbedingten Veränderungen von Gehirn und Verhalten werden nur unzulänglich verstanden. Das Hauptziel des neugegründeten Max Planck UCL Centre for Computational Psychiatry and Ageing Research besteht deshalb im besseren Verständnis der Ursachen psychischer Erkrankungen sowie der Ursachen der Unterschiedlichkeit geistiger Entwicklung im Erwachsenenalter insgesamt. Dabei bilden Computermodelle der neuronalen Aktivität das zentrale theoretische Werkzeug des Zentrums. "Am Max Planck UCL Center for Computational Psychiatry and Ageing Research bringen wir weltweit führende Forscher in der Entwicklungspsychologie und der Neurologie zusammen. So können wir eine Brücke vom Experiment zur klinischen Forschung schlagen", sagt Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. "Eine derart herausragende Kooperation ist nur möglich zwischen Einrichtungen von großer internationaler Strahlkraft, wie sie die Max-Planck-Gesellschaft und das University College London besitzen." Psychischen Erkrankungen und Alterungsprozessen ist gemeinsam, dass sie verschiedene Organisationsebenen im Gehirn betreffen, vom Erbgut über die Proteinsynthese bis hin zu Nervenzellen und deren Netzwerken. Computermodelle bieten die Möglichkeit, Zusammenhänge zwischen diesen Ebenen herzustellen. Dabei bildet die Modellierung der neuronalen Mechanismen des Verhaltens gesunder junger Erwachsener zumeist den Ausgangspunkt der Untersuchungen. Anschließend simulieren die Forscher am Modell die vermuteten Ursachen alterungsbedingter Veränderungen oder psychischer Erkrankungen (z.B. Depression). Schließlich überprüfen sie die Übereinstimmung zwischen den simulierten und den empirisch beobachteten Veränderungen. Die Forscher wollen ihre Modelle auf detaillierte Verhaltensbeobachtungen einzelner Personen beziehen und daraus Prognosen über deren Entwicklung ableiten. Die Erkenntnisse des Zentrums sollen Auskunft darüber geben, wie sich die geistige Leistungsfähigkeit im Alter möglichst lange erhalten lässt und wie psychische Krankheiten früher erkannt und besser behandelt werden können. Zwei Direktoren leiten das Zentrum: Ray Dolan für das University College London und Ulman Lindenberger für die Max-Planck-Gesellschaft. Ein Koordinationskomitee repräsentiert zudem alle vier Forschungsinstitutionen, die beteiligt sind: die Gatsby Computational Neuroscience Unit (Peter Dayan), das Max-Planck Institut für Bildungsforschung (Ulman Lindenberger), das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (Arno Villringer) und das Wellcome Trust Centre for Neuroimaging (Ray Dolan). Das Zentrum hat je einen Standort in London und Berlin. Der Londoner Standort ist Russell Square, in der Nähe des Wellcome Trust Centre for Neuroimaging. In Berlin befindet sich das Zentrum am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Die Eröffnungsfeier des neuen Zentrums wird am 1. April 2014 in den Räumen der Royal Society in London stattfinden. Die Grußworte sprechen Michael Arthur, Präsident und Kanzler des University College London, Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, David Willetts, Staatsminister für Hochschulen und Wissenschaft, United Kingdom, Rudolf Adam, Geschäftsträger a.i. der Deutschen Botschaft London, sowie Ray Dolan und Ulman Lindenberger. Nobelpreisträger Eric Kandel, Neurowissenschaftler und Direktor am Kavli Institute for Brain Science, Columbia University, New York, wird den Festvortrag halten. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Lentzeallee 94 14195 Berlin Telefon: +49 30 82406-0 Telefax: +49 30 8249939 Mail: info@mpib-berlin.mpg.de URL: http://www.mpib-berlin.mpg.de

Haftungsvermeidung und Korruptionsprävention: Auch im Mittelstand spielt Compliance eine Rolle
Konstanz (pressrelations) - Haftungsvermeidung und Korruptionsprävention: Auch im Mittelstand spielt Compliance eine Rolle Die Ergebnisse der quantitativen Erhebung als auch persönlicher Interviews sind in einer Publikation anschaulich dargestellt. Aussagen verschiedener Unternehmensvertreter verdeutlichen die Anforderungen und Herausforderungen authentisch. Die Umfrageergebnisse gehen auf 60 schriftlich befragte Firmen mit einer Mitarbeiteranzahl von 500 bis 20 000 und 24 Interviews zurück. Darüber hinaus werden die Ergebnisse um die Erkenntnisse anderer Studien zu diesem Thema ergänzt, um eine Vergleichbarkeit herzustellen. Die Studie stellt zunächst das Verständnis mittelständischer Unternehmen von Compliance dar, nämlich vor allem als Einhaltung gesetzlicher Anforderungen sowie interner Verhaltensstandards und Richtlinien. Die Hauptmotivation, Compliance-Programme zu installieren, sehen die Unternehmen vor allem in Haftungsvermeidung, Korruptionsprävention, Prävention von Wettbewerbs- und Vermögensdelikten und Reputationssteigerung. "Neben der Vermeidung von Bestechung und Bestechlichkeit sind für bereits 65 Prozent der befragten Unternehmen Arbeits- und Sozialstandards wichtige Compliance-Themen", sagt Prof. Dr. Stephan Grüninger, Direktor des CBCI. Den zunehmenden Fokus auf Themen jenseits der "Legal Compliance", also der Einhaltung von Recht und Gesetz, zeige auch die hohe Bedeutung der Werte- und Unternehmenskultur, die für 78 Prozent der Befragten zu Compliance gehört. "Bemerkenswert ist jedoch, dass für jedes dritte befragte Unternehmen die Kenntnis der relevanten Compliance-Regelungen und die Kenntnis der Anforderungen an ein Compliance-Management-System ein großes Problem darstellen", betont Projektmanagerin Lisa Schöttl. Zur Umsetzung von Compliance gebe es viele Instrumente, die von den Befragten als sehr sinnvoll bewertet wurden (u.a. Schulungen und die Besprechung konkreter Fälle). Dennoch würden diese in vielen der Unternehmen oftmals nicht umgesetzt. "Die Ergebnisse belegen, dass das Thema Compliance für mittelständische Unternehmen nicht mehr unbekannt ist, es aber zum Teil Herausforderungen mit sich bringt, die noch zu bewältigen sind", sagt Schöttl. Als größte Herausforderung gilt die Verhinderung einer "Compliance-Bürokratie", die Festlegung von Verantwortlichkeiten, aber auch mangelndes Verständnis der Mitarbeiter. Da sich die Studie auch an Unternehmen richten soll, die bisher mit Compliance weniger vertraut sind, werden abschließend von den Interviewpartnern Empfehlungen bezüglich der ersten Schritte bei der Beschäftigung mit Compliance im eigenen Unternehmen gegeben. Als wichtigste Voraussetzung für die erfolgreiche Compliance-Umsetzung wird übrigens von 97 Prozent der befragten Unternehmen das "Vorleben durch die Unternehmensleitung" definiert. Fachhochschule Konstanz Brauneggerstr. 55 78462 Konstanz Deutschland Telefon: 07531 / 206-0 Telefax: 07531 / 206-400 URL: http://www.fh-konstanz.de

Aufruhr der Hormone: Auf den richtigen Partner kommt es an
Wien (pressrelations) - Aufruhr der Hormone: Auf den richtigen Partner kommt es an Tausende regulatorische Abschnitte auf der DNA legen fest, welche Erbinformation in einer Zelle abgelesen wird und welche nicht. Alexander Stark vom IMP in Wien analysierte mit seinem Team die Aktivitätsänderungen solcher Kontroll-Regionen, die durch Behandlung mit einem Hormon hervorgerufen werden. Er konnte zeigen, dass ein und dasselbe Hormon in unterschiedlichen Zelltypen verschiedene Regulatoren bedienen kann. Entscheidend sind dabei die jeweiligen Bindungspartner des Hormons. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Advance Online Ausgabe von Molecular Cell nachzulesen. In der Erbsubstanz DNA sind alle Informationen für die Entwicklung und Funktion eines Organismus kodiert und bilden als Gene die Baupläne für die Moleküle des Lebens. Es sind nicht immer alle Gene aktiv, was verschiedenen Organen und Zelltypen erlaubt, unterschiedliche Formen und Funktionen zu haben. Dies wird mit großer Präzision durch nichtkodierende DNA-Abschnitte reguliert. Der Biochemiker Alexander Stark, der am IMP eine Arbeitsgruppe leitet, interessiert sich dafür, wie "molekulare Schalter" in der DNA bestimmte Gene am richtigen Ort und zum richtigen Zeitpunkt ein- oder ausschalten. STARR-Seq, reloaded Bereits 2013 gelang es Stark mit "STARR-Seq", einer von ihm am IMP entwickelten Methode, sogenannte "Enhancer" (Verstärker) in der DNA aufzuspüren und deren Aktivität im gesamten Genom zu messen. An diese Arbeit knüpfte der Forscher nun mit seinem Team an. "Uns hat schon in früheren Arbeiten die Frage interessiert, wie eine bestimmte DNA-Sequenz aussehen muss, um als Schalter fungieren zu können" erklärt Stark. "Jetzt wollten wir noch mehr ins Detail gehen und zeigen, daß wir mit STARR-Seq auch hormonabhängige Regulatoren erkennen und messen können." Partnerproteine bestimmen Bindungssequenz von Hormon Daria Shlyueva, Doktorandin im Labor von Alexander Stark, kultivierte für ihre Studie zwei verschiedene Zelltypen der Taufliege und setzte den Zellen das Steroidhormon Ecdyson zu. Anschließend konnten die Forscher durch Vergleich des gesamten Genoms behandelter und unbehandelter Zellen zeigen, dass ein- und dasselbe Hormon in den beiden Zelltypen unterschiedliche Enhancer regulieren und dadurch die Aktivität verschiedener Gene positiv oder negativ beeinflussen kann. "Die Kombination aus dem Hormon, seinem Rezeptor im Zellkern und weiteren Bindungspartnern, sogenannten Transkriptionsfaktoren, bestimmt die Bindungssequenz auf der DNA", erläutert Stark. "Für die unterschiedliche Antwort auf ein Hormon in verschiedenen Entwicklungsstadien und in unterschiedlichen Geweben oder Zelltypen sind außer dem Hormonrezeptor die jeweils beteiligten Partner-Transkriptionsfaktoren entscheidend." Diese Erkenntnisse könnten erklären, wie regulatorische DNA-Abschnitte Informationen aus der Umgebung der Zelle mit zelltypspezifischen Informationen kombinieren können, was je nach Zelltyp zu unterschiedlichen Reaktionen führt. Suche nach Hormon-gesteuerten DNA-Elementen im Menschen Einige Mitarbeiter aus dem Team von Alexander Stark arbeiten bereits daran, molekulare Schalter im Genom des Menschen zu finden, da Steroidhormone wie zum Beispiel Östrogen oder Testosteron beim Menschen sehr wichtige Funktionen haben. "Es wäre durchaus denkbar, in Zukunft mit unserer Methode zu untersuchen, welche Kontrollregionen der DNA von menschlichen Hormonen reguliert werden", so der Gruppenleiter. Dies wäre ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung potenzieller medizinischer Anwendungen. Original-Publikation D. Shlyueva, C. Stelzer, D. Gerlach, J.O. Yánez-Cuna, M. Rath, L.M. Boryn, C.D. Arnold and A. Stark: Hormone-responsive enhancer activity maps reveal predictive motifs, indirect repression and targeting of closed chromatin. Mol. Cell, online Early Edition, 27. März 2014 (doi/10.1016/j.molcel.2014.02.026). Finanziert wurde diese Arbeit vom IMP Wien, dem Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) und einem European Research Council (ERC) Starting Grant. Illustration Eine Illustration zum unentgeltlichen Abdruck im Zusammenhang mit dieser Aussendung finden Sie unter: www.imp.ac.at/pressefoto-Ecdyson Über Alexander Stark Alexander Stark (39) studierte Biochemie in Tübingen und dissertierte am EMBL in Heidelberg. An das Doktorat in Bioinformatik schloss er einen dreijährigen Forschungs-aufenthalt am Broad Institute von MIT und Harvard an. Seit 2008 ist Stark Gruppenleiter am IMP in Wien. Im Jahr 2009 erkannte ihm der Europäische Forschungsrat ERC einen "Starting Grant" über 1,8 Millionen Euro zu, 2012 wurde er in das EMBO "Young Investigator Programme" aufgenommen. Mehr über die Forschung im Labor von Alexander Stark finden Sie auf der Website: www.imp.ac.at/research/research-groups/stark-group/ Über das IMP Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie betreibt in Wien biomedizinische Grundlagenforschung und wird dabei maßgeblich von Boehringer Ingelheim unterstützt. Mehr als 200 ForscherInnen aus 37 Nationen widmen sich der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge, um komplexe biologische Phänomene im Detail zu verstehen und Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln. IMP - Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie GmbH Dr. Bohr-Gasse 7 1030 Wien Österreich Telefon: +43 1 79730 Telefax: +43 1 798 71 53 URL: www.imp.ac.at

Lang gehegte Theorie widerlegt: Chemiker erklären Fingerabdruck von gelöstem Glycin im THz-Bereich
Bochum (pressrelations) - Lang gehegte Theorie widerlegt: Chemiker erklären Fingerabdruck von gelöstem Glycin im THz-Bereich Molekülbewegungen mit der Terahertz-Spektroskopie darstellen Bei der Terahertz (THz)-Spektroskopie schicken Forscher kurze Pulse von Strahlung im THz-Bereich in die Probe. Der Bereich umfasst dabei Wellenlängen von ein bis zehn THz (0,3 Millimeter bis 30 Mikrometer) und liegt somit zwischen dem Infrarot- und Mikrowellenbereich. Die Probe, in diesem Fall ein Gemisch aus Wasser und Glycin, absorbiert einen Teil der Strahlung. Dieses Absorptionsmuster stellen die Chemiker in Form eines Spektrums dar. Bestimmte Bereiche des Spektrums, sogenannte Banden, verraten etwas über die Bewegungen bestimmter Bindungen in den Molekülen. Die einzelnen Atome in einem Molekül sind nicht starr miteinander verbunden, sondern permanent in Bewegung. Komplexe Computersimulationen können entscheidend zur Interpretation der Spektren beitragen. Denn es ist nicht leicht, die einzelnen Banden eines Spektrums bestimmten Molekülbewegungen zuzuordnen. THz-Analyse macht Bewegungen von Glycin in Wasser sichtbar Das RUB-Team bewies, dass sich die THz-Analyse eignet, um sowohl Bewegungen innerhalb des Glycin-Moleküls darzustellen, als auch gemeinsame Bewegungen des Glycin-Moleküls mit den daran gebundenen Wassermolekülen. Die Banden im Terahertz-Spektrum spiegelten zum einen eine Öffnungs- und Schließbewegung des Glycins wider. Das Spektrum enthielt aber auch die Bewegungen der Wasserstoffbrücken zwischen dem Glycin und den daran gebundenen Wassermolekülen. "Durch das Zusammenspiel von ab initio Molekulardynamik-Simulationen und Terahertz-Spektroskopie haben wir ein hervorragendes Instrument, um Lösungsvorgänge auf molekularer Ebene zu verfolgen und zu verstehen", sagt Martina Havenith-Newen, Leiterin des Lehrstuhls Physikalische Chemie II. Exzellenzcluster "RESOLV" Die Arbeit entstand im Rahmen des Exzellenzclusters "RESOLV" (Ruhr Explores Solvation, EXC 1069) der Ruhr-Universität Bochum, dessen Sprecherin Martina Havenith-Newen ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte das Cluster im Juni 2012. Titelaufnahme J. Sun, G. Niehues, H. Forbert, D. Decka, G. Schwaab, D. Marx, M. Havenith (2014): Understanding THz spectra of aqueous solutions: glycine in light and heavy water, Journal of the American Chemical Society, DOI: 10.1021/ja4129857 Weitere Informationen Prof. Dr. Martina Havenith-Newen, Lehrstuhl Physikalische Chemie II, Fakultät für Chemie und Biochemie der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-24249, E-Mail: Martina.Havenith@rub.de Prof. Dr. Dominik Marx, Lehrstuhl für Theoretische Chemie, Fakultät für Chemie und Biochemie der Ruhr-Universität, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-28083, E-Mail: dominik.marx@theochem.rub.de Angeklickt SolvationScience@RUB http://www.ruhr-uni-bochum.de/solvation/ Ruhr-Universität Bochum Universitätsstraße 150 44780 Bochum Deutschland Telefon: 0234 32-201 Telefax: 0234 32-14201 URL: http://www.ruhr-uni-bochum.de

„Die Rationierung in Reha-Einrichtungen ist ethisch bedenklich“
Leipzig (pressrelations) - "Die Rationierung in Reha-Einrichtungen ist ethisch bedenklich" Veränderte Rahmenbedingungen haben im Bereich der Rehabilitation zu verstärktem Kostendruck und Wettbewerb geführt. "Die weitere Rationierung in Reha-Einrichtungen ist ethisch bedenklich", so warnt der Medizinökonom Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff von der HHL Leipzig Graduate School of Management. Die wichtigsten für die Reha relevanten Handlungsfelder resultieren laut des Wissenschaftlers aus den Trends zu einer älter werdenden Patientenklientel, der Verkürzung der Akutverweildauer dank schonender Eingriffstechniken und der Zunahme psychosozialer Krankheitsbilder wie Rückenleiden, Allergien, Depressionen und Burn-out-Syndrom. "Die Reha-Klinik als Einzelkämpfer wird zukünftig an Bedeutung verlieren" Mit Verweis auf das soeben gemeinsam mit Prof. Dr. med. Bernhard Greitemann und Prof. Dr. med. Marthin Karoff herausgegebene Buch "Rehabilitationsmanagement" (Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart, 2014) sagt Prof. Dr. Dr. von Eiff: "Gefragt sind innovative, qualitätsorientierte Versorgungsansätze in der Reha wie etwa die Verbindung von Schul- und Naturmedizin." Auch die Entwicklung von flexiblen patientenindividuellen Reha-Formen gehöre dazu. "Die Management-Herausforderung besteht darin, Reha-Angebote einerseits zu spezialisieren, andererseits in Versorgungsnetze zu integrieren", so der Medizinökonom. Die Reha-Klinik als Einzelkämpfer werde zukünftig an Bedeutung verlieren; die Rehabilitation werde zudem vermehrt in ortsnahen Strukturen angeboten, im Verbund mit Akuthäusern und Ambulanzzentren. Laut Prof. Dr. Dr. von Eiff, der am 3. April 2014 auf dem Gesundheitskongress des Westens in Köln zu dem Thema "Akut-Reha - Pflege - Nachsorge" sprechen wird, würden in Zukunft gebündelte Angebote von Medizin- und Versicherungsleistungen (Managed Care) immer wichtiger. "Auf den Reha-Bereich wird zukünftig auch die Diskussionen um Pay-for-Performance und Einkaufsmodelle der Krankenkassen zukommen", so der Medizinökonom. Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff Prof. von Eiff ist seit dem 1. Dezember 2013 der Academic Director am Center for Health Care Management and Regulation der HHL. Zudem hat er hier die außerplanmäßige Professur für Health Care Management inne und ist damit in die akademische Gruppe Economics und Regulation integriert. Der gebürtige Gießener ist seit 1994 Professor für Krankenhausmanagement an der Universität Münster und leitet das Centrum für Krankenhaus-Management. Zu seinen Arbeitsfeldern zählen Einkaufs- und Logistik-Management, Geschäftsprozessmanagement, Strategisches Management, Mergers and Acquisitions, Qualitätsmanagment, Gewinnverbesserungsprogramme, Controlling und Benchmarking, Medical Controlling sowie Benchmarking. Dem International Institute for Health Economics steht Prof. von Eiff als Berater im Bereich der Gesundheitsökonomie zur Seite. Prof. von Eiff ist an der HHL im Bereich der Lehre u.a. in dem im Juni 2014 startenden berufsbegleitenden MBA General Management mit Spezialisierung auf "Hospital Management and Health Services" eingebunden. Des Weiteren engagiert sich Prof. von Eiff bei der Organisation und Durchführung der CASiM Conference am 11./12. Juni 2014 zum Thema "Boundaryless Hospital”. www.hhl.de/chcmr / www.hhl.de/hospitalmanagement Die HHL Leipzig Graduate School of Management ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der traditionsreichsten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. www.hhl.de HHL Leipzig Graduate School of Management Jahnallee 59 04109 Leipzig Telefon: +49 341 9851-60 Telefax: +49 341 9851-679 Mail: info@hhl.de URL: http://www.hhl.de/

Innovative Praxisforschung zu Diskriminierungsschutz und Sozialarbeit an Schulen
Esslingen am Neckar (pressrelations) - Innovative Praxisforschung zu Diskriminierungsschutz und Sozialarbeit an Schulen Das Projekt mit dem Kurztitel "SalsA" (Schulsozialarbeit als Antidiskriminierungs-instrument) zielt auf die Entwicklung einer Konzeption zur Prävention und Bearbeitung von Diskriminierung an Schulen. Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle Schulsozialarbeit und schulbezogene Jugendarbeit dabei einnehmen können und sollen. Dazu werden zunächst sowohl Schüler und Schülerinnen als auch Lehrkräfte sowie Schulsozialarbeiter und Schulsozial¬arbeiterinnen an allen Schularten zu ihren Erfahrungen mit Diskriminierung befragt. Zudem wird erhoben, welche Maßnahmen und Regelungen es bereits gibt, um mit Benachteiligung und Herabwürdigung umzugehen. Im Anschluss an diese Erhebungen werden in Zukunftswerkstätten gemeinsam mit allen beteiligten Gruppen konkrete Ideen für einen besseren Diskriminierungsschutz unter Einbezug der Schulsozialarbeit entwickelt. Das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Innovative Projekt" wird in enger Kooperation mit dem Kreisjugendring Esslingen e.V. und seiner Kinder- und Jugendförderung Ostfildern als Träger der Schulsozialarbeit vor Ort realisiert. Teilnehmende Schulen sind die Grund- und die Förderschule in der Lindenschule, die Erich-Kästner-Schule, die Riegelhofschule, das Heinrich-Heine-Gymnasium sowie das Otto-Hahn-Gymnasium. Weitere Kooperationspartner sind die Stadt Ostfildern, der Landkreis Esslingen (Jugendamt) und das Staatliche Schulamt Nürtingen. Die Projektleitung haben Prof. Dr. Bettina Müller und Prof. Dr. Regine Morys von der Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen sowie Prof. Dr. Susanne Dern von der Hochschule Fulda inne. Kontakt: Marc Holland-Cunz, M.A. Fakultät Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege Hochschule Esslingen Flandernstraße 101 73732 Esslingen Telefon +49(0)711.397-45 65 Telefax +49(0)711.397-45 25 E-Mail marc.holland-cunz@hs-esslingen.de

Hannover Messe: Neues Komposit schützt vor Korrosion bei hoher mechanischer Belastung
Saarbrücken (pressrelations) - Hannover Messe: Neues Komposit schützt vor Korrosion bei hoher mechanischer Belastung Vom 7. bis 11. April 2014 präsentieren die Forscher des INM dieses und weitere Ergebnisse in Halle 2 am Stand C48 auf der Hannover Messe im Rahmen der Leitmesse Forschung, Entwicklung und Technologietransfer. Dazu gehören neue Entwicklungen zu transparenten und leitfähigen Schichten, zu CIGS Solarzellen, antimikrobielle Beschichtungen, fettfreie Komposite mit Korrosionsschutz sowie Printed Electronics. "Dieses patentierte Komposit entfaltet seine Wirkung durch Aufsprühen", erklärt Carsten Becker-Willinger, Leiter des Programmbereichs Nanomere®, "das Besondere ist die Strukturierung dieser Schicht: Die Schutz-Partikel ordnen sich von alleine dachziegelartig an. Ähnlich wie bei einer Mauer lagern sich mehrere Partikel-Schichten versetzt übereinander; das Resultat ist eine selbstorganisierte, hochstrukturierte Barriere", sagt der Experte für Nanokomposit-Technologie. Die Schutzschicht ist nur einige Mikrometer dick und verhindert das Eindringen von Gasen und Elektrolyten. Sie schützt vor Korrosion, die durch aggressive, wässrige Lösungen hervorgerufen wird. Dazu zählen zum Beispiel Salzlösungen, wie streusalzhaltiges Spritzwasser oder Meerwasser, oder wässrige Säuren, wie zum Beispiel saurer Regen. Auch gegen korrosive Gase oder unter Druck ist die Schutzschicht eine wirksame Sperre. Das Komposit haftet nach thermischer Aushärtung auf metallenem Un-tergrund, ist abrasionsstabil und schlagfest. Dadurch hält es auch einer hohen mechanischen Belastung stand: Die Beschichtung besteht den Kugelfalltest mit einer 1,5 kg schweren Stahlhalbkugel aus einem Meter Höhe ohne Abplatzen oder Reißen und weist nur eine leichte Verformung auf. Damit ist das neue Material auch in Gegenwart von Sand oder mineralischen Stäuben ohne Verschleiß einsetzbar. Das Komposit lässt sich durch Aufsprühen oder mit anderen, gängigen nasschemischen Verfahren aufbringen und härtet bei 150-200°C aus. Es eignet sich für Stähle, Metalllegierungen und Metalle wie zum Beispiel Aluminium, Magnesium oder Kupfer. Es können Platten, Rohre, Zahnräder, Werkzeuge oder Maschinenteile beliebiger Form beschichtet werden. Das speziell eingestellte Gemisch beinhaltet ein Lösungsmittel, einen Binder sowie nanoskalige und plättchenförmige Teilchen. Chrom VI oder andere Schwermetalle sind nicht enthalten. Ihr Experte am INM: Dr. Carsten Becker-Willinger INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien Leiter Nanomere® Tel: 0681-9300-196 nanomere@inm-gmbh.de Ihre Ansprechpartner am Stand: Dr. Sabine Schmitz-Stöwe Dr. Dirk Bentz Darüber hinaus präsentiert das INM seine Kompetenz im Rahmen verschiedener Vorträge in Halle 2 am Techtransfer Stand: "Nanotechnologie am INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien", Dr. Mario Quilitz, Mo., 7.4. 2014, 10:15 bis 10:30 Uhr "Nanotechnologie im Leibniz-Netzwerk Nano", Dr. Mario Quilitz, Mo., 7.4.2014, 12:00 bis 12:15 Uhr "Nanopartikel für Optik und Elektronik", Dr. Peter William de Oliveira, Di., 8.4.2014, 11:00 bis 11:10 Uhr "Nanomere ? Hochstrukturierte funktionsintegrierte Beschichtungen für praktische Problemlösungen in industriellen Anwendungen", Dr. Carsten Becker-Willinger, Di., 8.4.2014, 11:20 bis 11:35 Uhr Das INM erforscht und entwickelt Materialien - für heute, morgen und übermorgen. Chemiker, Physiker, Biologen, Material- und Ingenieurwissenschaftler prägen die Arbeit am INM. Vom Molekül bis zur Pilotfertigung richten die Forscher ihren Blick auf drei wesentliche Fragen: Welche Materialeigenschaften sind neu, wie untersucht man sie und wie kann man sie zukünftig für industrielle und lebensnahe Anwendungen nutzen? Dabei bestimmen vier Leitthemen die aktuellen Entwicklungen am INM: Neue Materialien für Energieanwendungen, Neue Konzepte für medizinische Oberflächen, Neue Oberflächenmaterialien für tribologische Anwendungen sowie Nano-Sicherheit und Nano-Bio. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Das INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 195 Mitarbeiter.

Hohe Effizienz trifft hohe Arbeitssicherheit: Die Günzburger Steigtechnik präsentiert auf der CeMAT in Hannover ihre innovativen Industrielösungen
Günzburg (pressrelations) - Hohe Effizienz trifft hohe Arbeitssicherheit Die Günzburger Steigtechnik präsentiert auf der CeMAT in Hannover ihre innovativen Industrielösungen Günzburg (jm). Die CeMAT in Hannover (19. bis 23. Mai) setzt den Schlusspunkt der Industriemessen im Frühjahr 2014 und die Günzburger Steigtechnik will bei diesem Finale noch einmal ein Highlight setzen: Am Steigtechnik-Messestand (F01 in Halle 13) erwartet das internationale Fachpublikum ein Querschnitt der Produkte des bayerischen Qualitätsherstellers. Im Mittelpunkt stehen dabei die Industrielösungen wie zum Beispiel Laufsteganlagen, welche die Günzburger Steigtechnik als erster und bislang einziger Anbieter in Modulbauweise und im Baukastensystem anbietet. Auch die Industrieleitern der Günzburger Steigtechnik wie die Stufenleitern mit der rutschhemmenden Trittauflage "clip-step R13" werden in Hannover ausgestellt sein. Das klar und übersichtlich gegliederte Konzept der CeMAT mit insgesamt fünf Technologiebereichen sorgt dafür, dass sich Aussteller wie Fachpublikum auf dieses Messe-Highlight besonders freuen. Die alle zwei Jahre stattfindende CeMAT bildet den vorerst letzten Messe-Höhepunkt in diesem Frühjahr und ist auch für die Günzburger Steigtechnik die letzte von drei großen Industriemessen, nach der LogiMAT (Stuttgart) und der Hannover Messe. "Auf der CeMAT stehen wieder einmal die Anwenderthemen im Fokus. Klar, dass wir auf der Weltleitmesse für Intralogistik wieder vertreten sind", ist Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, von der CeMAT überzeugt. Im industriellen Alltag geht es laufend darum, die Effizienz der Arbeitsabläufe zu optimieren und gleichzeitig die Arbeitssicherheit in der Produktion, im Lager und in der Instandsetzung zu erhöhen. Mit innovativen Laufsteganlagen können Unternehmen beides erreichen und so doppelt punkten. Der Weg zum idealen Laufsteg ist nun einfacher als je zuvor: Die Günzburger Steigtechnik bietet ihre Laufsteganlagen erstmals in Modulbauweise und im Baukastensystem an, so dass sich Kunden die für sie passende Systeme besonders komfortabel und kosteneffizient individuell zusammenstellen können. Vorteil für den Besteller: Die einzelnen Module werden als vormontierte Baugruppen geliefert und lassen sich damit besonders leicht und schnell zusammenmontieren. Eine ausführliche Montageanleitung liegt jeder Lieferung bei. Die Module sind als stabile, korrosionsbeständige Aluminiumkonstruktion mit Stützrahmen gefertigt. Sie lassen sich sicher miteinander verbinden und mit Hilfe von Fußwinkeln am Untergrund befestigen. CeMAT-Premiere feiert auch die rutschhemmende Trittauflage "clip-step R13" für Stufenleitern der Günzburger Steigtechnik. Gerade in sensiblen Bereichen mit zum Teil nassen oder öligen Arbeitsumgebungen tragen Leitern mit R13-Belag wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz bei. Die Oberfläche der "clip-step"-Trittauflage wurde so optimiert, dass sie höchste Anforderungen an die Rutschhemmung erfüllt. Das Urteil des Instituts für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetztlichen Unfallversicherung (DGUV) war daher klar: Von den Prüfern gab es nur Bestnoten für die "clip-step R13-Trittauflage" in der Bewertungsgruppe für die Rutschemmung (R 13) und in der Bewertungsgruppe für den Verdrängungsraum (v 6). Nicht nur das über 1600 Artikel umfassende Standardprogramm, das neben Leitern und Podesten auch Überstiege, Treppen, Podeste und alle Arten von Roll- und Klappgerüsten beinhaltet, sondern auch die vielfältigen Sonderkonstruktionen der Günzburger Steigtechnik tragen maßgeblich zur Erhöhung der Arbeitssicherheit im betrieblichen Alltag bei. Industrielle Anwender sowie Kunden aus dem Verkehrswesen optimieren mit Hilfe von individuell gefertigten Sonderkonstruktionen aus Günzburg gleichzeitig auch die betrieblichen Prozessabläufe. Der Spezialist fertigt seine passgenauen Lösungen nach den individuellen Anforderungen des Kunden, schnell, effizient und kostengünstig. Die exakte Projektierung vor Ort und die Beratung von Mensch zu Mensch stellen sicher, dass die Kunden eine wirklich maßgeschneiderte Lösung erhalten. Über die Günzburger Steigtechnik Die Günzburger Steigtechnik GmbH zählt zu den bedeutendsten Anbietern von Steigtechnik aller Art. Produkte der Günzburger Steigtechnik sind zum einen Leitern für den gewerblichen und privaten Gebrauch, aber auch alle Arten von Roll- oder Klappgerüsten sowie Podeste und Sonderkonstruktionen für industrielle Anwendungen. Die Günzburger Steigtechnik fertigt ausnahmslos am Standort Günzburg. Auf alle Serienprodukte gewährt das Unternehmen eine Qualitätsgarantie von 15 Jahren. Als erster Hersteller überhaupt wurde die Günzburger Steigtechnik im Jahr 2010 vom TÜV Nord mit dem zertifizierten Herkunftsnachweis "Made in Germany" auditiert. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach für seine Innovationen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes und dem Bayerischen Mittelstandspreis. Die Günzburger Steigtechnik GmbH schloss das Geschäftsjahr erneut mit einem Umsatzplus ab und ist im 115. Jahr seines Bestehens weiter auf Wachstumskurs. Die Günzburger Steigtechnik beschäftigt am Firmensitz in Günzburg 250 Mitarbeiter. Ihre Rückfragen beantworten gern: Johanna Hofgärtner GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH Rudolf-Diesel-Str. 23 89312 Günzburg Phone +49 (0) 8221/36 16-01 Fax: +49 (0) 8221/36 16-83 E-Mail: hofgaertner@steigtechnik.de

Ein Mächtekonzert für das 21. Jahrhundert
Frankfurt am Main (pressrelations) - Ein Mächtekonzert für das 21. Jahrhundert Eine neue Verteilung der Macht in der Welt zeichnet sich ab. Großmächte behalten mit ihrem massiven wirtschaftlichen und militärischen Potenzial ihre dominierende Rolle im internationalen System. Gleichzeitig wird die amerikanische Hegemonie vom Aufstieg anderer Mächte wie China, Indien und Brasilien in Frage gestellt. Die heutige Situation weist gewisse Ähnlichkeiten mit der Mächte- und Konfliktkonstellation von 1914 auf. Daher darf Frieden zwischen den Großmächten nicht als selbstverständliche Entwicklung gesehen werden - im Gegenteil sind große Anstrengungen und politische Klugheit erforderlich, um einen Großmächtekrieg zu verhindern. Das Europäische Konzert, die Großmächtekonstellation des 19. Jahrhunderts, hat es geschafft, den Frieden für mehr als eine Generation aufrecht zu erhalten und die Eskalation von Konflikten zu vermeiden. Die zunehmende Vernachlässigung der Normen und Verfahren des Konzerts jedoch führte schließlich zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Wie könnte nun im Lichte dieser Erfahrungen ein solches Mächtekonzert heute aussehen? In HSFK-Report 1/2014 Ein Mächtekonzert für das 21. Jahrhundert. Blaupause für eine von Großmächten getragene multilaterale Sicherheitsinstitution skizzieren Harald Müller, Konstanze Jüngling, Daniel Müller und Carsten Rauch, wie eine Sicherheitsinstitution gestaltet sein könnte, die von den Stärken des Europäischen Konzerts lernt und dessen Schwächen vermeidet. Dieser HSFK-Report bildet den ersten Beitrag zur neuen Reihe 1914-2014: Der Erste Weltkrieg - 100 Jahre danach: 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs ist auch die Friedensforschung gefordert, globale Entwicklungen auf den Prüfstand zu stellen. Gibt es heute ähnliche politische Konstellationen, Krisen oder Fehlentwicklungen wie in den Jahren vor 1914? Wo treffen wir heute noch auf die Folgen des Ersten Weltkriegs? Wie können künftige Kriege verhindert werden? In loser Folge werden 2014 Beiträge zu diesen Fragen in den HSFK-Publikationen erscheinen. Der HSFK-Report kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Die HSFK-Reports enthalten wissenschaftliche Analysen aktueller Probleme und Handlungsempfehlungen. Sie erscheinen rund zehnmal jährlich. Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Baseler Straße 27-31 60329 Frankfurt am Main Telefon: 069 - 95 91 04-0 Telefax: 069 - 55 84 81 Mail: info@hsfk.de URL: www.hsfk.de

Airbus, the French people’s favourite company in 2014 according to the Randstad Awards survey
Bremen (pressrelations) - Airbus, the French people’s favourite company in 2014 according to the Randstad Awards survey Airbus, the world’s leading aircraft manufacturer, has been voted "most attractive company” by the French general public in 2014 according to the fifth Randstad Awards survey in France. Airbus has a strong employer brand image and an excellent reputation: 67 % of the people surveyed declared that they would like to work for the aircraft manufacturer, which represents the highest score. Interesting job content, career development opportunities, high quality training and dynamic management are Airbus’ main assets according to this survey. This online survey was carried out in November 2013, with a panel of 12,000 people (employees, job-seekers, students, housewives and pensioners) aged between 18 and 65. They chose Airbus as the most attractive employer in France. Airbus won the number one place out of some 250 companies on the basis of 10 criteria linked to HR topics. "We are of course extremely honoured by the results of this survey. It is true that Airbus as a company generates passion and innovation, allowing everyone to express their skills to the full and embracing diversity,” said Thierry Baril, Chief HR Officer, Airbus Group Airbus. "Our culture is based on performance and agility with the men and women of the company being its most important asset. The growth we have seen over the last five years has enabled us to hire 16,500 people giving us a high visibility on the job market. The long term career perspective we offer our staff also open up opportunities for personal development.” In October 2013 Airbus also received the award for the most attractive employer in France for the third consecutive year. The company was awarded this title in the context of the "Palmarès Employeurs 2013” prize list drawn up at the request of RegionsJob, in partnership with "l’Express” magazine, the "Exclusive RH” website and ANDRH (French Association of Human Resources Directors). Airbus is a global company employing some 61,000 people of over 100 different nationalities in its design and manufacturing facilities in France, Germany, the UK and Spain, as well as subsidiaries in the U.S., China, Japan, the Middle East and India. EADS Space Transportation Hünefeldstr. 1-5 28199 Bremen Telefon: +(49) 4 21/5 39-51 07 Telefax: +(49) 4 21/5 39-34 31 URL: http://www.eads.net/

SAP Geschäftsbericht 2013 und Jahresbericht Form 20-F ab sofort verfügbar
Walldorf (pressrelations) - SAP Geschäftsbericht 2013 und Jahresbericht Form 20-F ab sofort verfügbar Die SAP AG gab heute bekannt, dass der Geschäftsbericht und der Jahresbericht Form 20-F für das Berichtsjahr, das am 31. Dezember 2013 zu Ende gegangen ist, ab sofort erhältlich sind und der Jahresbericht Form 20-F bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurde. Beide Berichte stehen auf der Website der SAP unter www.sap.de/investor zur Verfügung. Gedruckte Exemplare des Geschäftsberichts und des Jahresberichts Form 20-F können kostenfrei angefordert werden: (i) online über www.sap.de/investor (ii) per Telefon unter 06227-767336 (iii) per E-Mail an investor@sap.com In den Berichten bestätigt die SAP ihren am 21. Januar 2014 veröffentlichten Ausblick. Während der Ausblick der SAP für das Gesamtjahr 2014 im Geschäftsbericht ohne Berücksichtigung der Wechselkurse gegeben wird, erwartet das Unternehmen, dass die berichteten Wachstumsraten auf Basis aktueller Wechselkurse durch die Wechselkursschwankungen weiterhin negativ beeinflusst werden. Wenn die Währungskurse für den Rest des Jahres unverändert auf dem Stand von März 2014 bleiben, erwartet die SAP gemäß ihrem heute veröffentlichten "Annual Report on Form 20-F", dass die Wachstumsraten der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) und des Betriebsergebnisses (Non-IFRS) zu aktuellen Kursen für das erste Quartal 2014 um rund 5 Prozentpunkte bzw. 7 Prozentpunkte und für das Gesamtjahr 2014 um rund 4 Prozentpunkte bzw. 5 Prozentpunkte durch Währungseffekte negativ beeinflusst werden. Der Geschäftsbericht der SAP 2013 ist Teil des Integrierten Berichts der SAP 2013, der ab heute unter www.sapintegratedreport.com erhältlich ist. Der Integrierte Bericht der SAP kombiniert und verbindet die traditionelle Finanzberichterstattung mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Informationen zu SAP Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP AG Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät - SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Mehr als 253.500 Kunden setzen auf SAP-Anwendungen und -Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter www.sap.de. Hinweis an die Redaktionen Für Pressefotos und Fernsehmaterial in hoher Auflösung besuchen Sie bitte unsere Plattform www.sap.com/photos. Dort finden Sie aktuelles sendefähiges TV-Footage-Material sowie Bilder zu Themen rund um SAP zum direkten Download. Videos zu SAP-Themen aus der ganzen Welt finden Sie unter www.sap-tv.com. Sie können die Filme von dieser Seite auch in Ihren eigenen Publikationen und Webseiten einbinden. Folgen Sie SAP Investor Relations auf Twitter at @sapinvestor. Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie in dem US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995 festgelegt. Worte wie "erwarten", "glauben", "rechnen mit", "fortführen", "schätzen", "voraussagen", "beabsichtigen", "zuversichtlich sein", "davon ausgehen", "planen", "vorhersagen", "sollen", "sollten", "können" und "werden" sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf die SAP sollen solche vorausschauenden Aussagen anzeigen. SAP übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, welche die zukünftigen Ergebnisse der SAP beeinflussen können, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im aktuellsten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein übertriebenes Vertrauen zu schenken. © 2014 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. SAP und andere in diesem Dokument erwähnte Produkte und Dienstleistungen von SAP sowie die dazugehörigen Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG (oder von einem SAP-Konzernunternehmen) in Deutschland und verschiedenen anderen Ländern weltweit. Weitere Hinweise und Informationen zum Markenrecht finden Sie unter http://global.sap.com/corporate-de/legal/copyright/index.epx. SAP Deutschland AG Co. KG Neurottstraße 15a 69190 Walldorf Deutschland Telefon: 06227/7-47474 Telefax: 06227/7-57575 Mail: info@sap.com URL: http://www.sap.com/germany/index.epx

Millioneninvest: Petaquilla Minerals (A0DKMR) – Wann kommt hier der „große Deal“?
(pressrelations) - Millioneninvest: Petaquilla Minerals (A0DKMR) - Wann kommt hier der "große Deal"? Petaquilla Minerals (A0DKMR) - Wann kommt hier der "große Deal"? Sehr geehrte Interessenten des Millioneninvests! Seit Petaquilla Minerals am 18. Februar vermeldet hat, dass man sich in weit fortgeschrittenen Verhandlungen zu einem sehr lukrativen Deal befindet, wartet jeder Investor schon ganz ungeduldig auf die Details dieses Deals. Am 3. März 2014 hat das Unternehmen dann vermeldet, dass man noch ein wenig Zeit benötigt und man den Abschluss des Deals nun für März 2014 anstrebt. Geht man davon aus, dass sich Petaquilla Minerals hier einen realistischen Zeitrahmen gesetzt hat, dann dürfte es in den nächsten Tagen zu einem für Petaquilla Minerals sehr lukrativen Deal kommen. Wie könnte dieser Deal aussehen? Da nach wie vor jedem Investor von Petaquilla Minerals bekannt ist, dass First Quantum Minerals weitere Landrechte von Petaquilla Minerals benötigt und Petaquilla Minerals darüber hinaus weiterhin die Rechte an den Goldliegenschaften am Cobre Panama Projekt hält, sind hier nur zwei Optionen denkbar: 1. First Quantum Minerals könnte Petaquilla Minerals komplett übernehmen. Ein Übernahmepreis sollte sich dann um die 0,60 CAD belaufen. Dies ist das gleiche, dass Inmet Mining im Frühjahr 2013 bereits geboten hat für Petaquilla Minerals - bevor dann Inmet Mining selbst von First Quantum Minerals übernommen wurde - aber damals vom Petaquilla Management und den Aktionären zu 88% abgelehnt wurde. Das so ein Angebot unter den heutigen Marktbedingungen wohl angenommen werden würde, davon gehe ich aus. oder 2. First Quantum Minerals kauft von Petaquilla Minerals nur die benötigten Landrechte, die Rechte an den Goldliegenschaften sowie möglicherweise weitere Explorationsprojekte von Petaquilla Minerals 842km² großen Projekt. Das ist ein Gerücht, dass sich schon seit einiger Zeit hartnäckig in einem amerikanischen Börsenforum hält. Dadurch das First Quantum Minerals gegenüber der ursprünglichen Planung von Inmet Mining die Verarbeitungskapazität auf dem Cobre Panama Projekt nochmal deutlich ausgeweitet hat, benötigt First Quantum Minerals weitere Landrechte von Petaquilla Minerals, um die Verarbeitungsanlage bauen zu können. Auch möchte First Quantum Minerals auf jeden Fall sicherstellen, dass Petaquilla Minerals zukünftig nicht irgendwelche Liegenschaften von Cobre Panama Projekt zugesprochen bekommt im Rahmen der Goldliegenschaft-Rechte. Auch ist denkbar, dass aufgrund der nun größer geplanten Verarbeitungsanlage First Quantum Minerals weitere Explorationsprojekte von Petaquilla Minerals kaufen wird, um die Lebensdauer des Cobre Panama Projekts entsprechend zu erweitern. In diesem Fall dürfte Petaquilla Minerals dann mindestens 50-60 Millionen USD von First Quantum Minerals erhalten. Petaquilla Minerals könnte damit - zu einem sehr günstigen Zeitpunkt übrigens, wo der Goldpreis aktuell doch recht niedrig notiert - seine Gold- und Silbervorwärtsverkäufe auflösen, die Heap-Leach-Pads auf dem Molejon-Projekt in Panama fertigstellen (über 150.000 Unzen Gold liegen bereits auf der Halde, die nur auf die Fertigstellung der Heap-Leach-Pads warten, um aus dem Gestein herausgelöst werden zu können) sowie in den nächsten 8-9 Monaten die Goldproduktion (Pilotanlage) auf dem Projekt in Portugal starten. Was würde dies für den Kurs von Petaquilla Minerals zur Folge haben? Sollte Option 1 eintreffen, dann wäre wohl sehr kurzfristig sogar mit einem Kursaufschlag von über 100% zu rechnen. Trifft Option 2 ein, dann sollte es ebenfalls einen kräftigen Kursschub bei der Petaquilla Minerals Aktie nach oben geben. Hierzu muss man Wissen. Beim aktuellen Börsenkurs von 0,26 CAD liegt die komplette Börsenbewertung von Petaquilla Minerals bei 61 Millionen CAD. Wenn Petaquilla Minerals nun alleine für die Landrechte, Goldrechte und einige Explorationsliegenschaften 50-60 Millionen USD bar auf die Hand bekommen würde, dann wäre dies genauso viel wie Petaquilla Minerals im Moment wert ist. Die Verarbeitungsanlage in Panama (wo täglich Gold produziert wird), die über 150.000 Unzen Gold auf der Halde (aktueller Marktwert: über 200 Millionen USD!), die Projekte in Spanien und Portugal sowie die Tochergesellschaft PDI haben nämlich ebenfalls einen gewissen, nicht zu unterschätzenden Wert. Auch in diesem Fall ist daher mit einem Kursaufschlag im mittleren, zweistelligen Prozentbereich zu rechnen. Jetzt stellt sich hier einzig und alleine noch die Frage, ob es hier zu Option 1 oder zu Option 2 kommen wird. Die nächsten Tage werden es uns wohl zeigen und dann sollte hier der Kurs auf jeden Fall deutlich höher stehen als es aktuell der Fall ist. Meiner Meinung nach haben wir hier im Moment exzellente Kaufkurse! Quellenangabe: http://www.stockwatch.com/News/Item.aspx?bid=Z-C%3aPTQ-2151309 symbol=PTQ®ion=C Hinweis gemäß §34b WpHG sowie Offenlegung eines möglichen Interessenkonflikts: Michael Türk hält Aktien von Petaquilla Minerals. Kontakt: Türk Finance Communication UG (haftungsbeschränkt) Auf der Weiß 2 93309 Weltenburg http://www.millioneninvest.de Verantwortliche Person: Michael Türk Veröffentlichungsdatum: 21.3.2014 Aktuelle Kurspreisfeststellung: 0,26 CAD (Schlusskurs vom 20.3.2014) Disclaimer: Die veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche der Redaktion der Türk Finance Communication UG (haftungsbeschränkt). Trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung dieser Unternehmensanalyse übernimmt die Türk Finance Communication UG (haftungsbeschränkt) keine Gewähr für die Richtigkeit dieser Daten und Informationen. Die Unternehmensinformation dient ausschließlich zur Information des Lesers und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf des Wertpapiers dar.

So abgehoben wird der Sommer - Die Plateauschuhe Trends 2014
Mönchengladbach (pressrelations) - So abgehoben wird der Sommer - Die Plateauschuhe Trends 2014 In den 1970er Jahren galt das Motto: je höher das Plateau eines Schuhs, desto angesagter der Träger. Keine Tanzfläche war vor Stiefeln mit Plateau sicher. Nach und nach verloren die Schuhe mit der hohen Sohle jedoch ihr Party-Image und wandelten sich vom Unisex-Modell zum Damenschuh. Heute darf auch die Höhe des Plateaus etwas niedriger ausfallen. Zahlreiche Onlineshops stellen die Plateauschuhe in ihrer ganzen Vielseitigkeit vor. So zum Beispiel auch Jepo.de. Die Highlights im Sommer 2014 1. Klassische Damenschuhe mit Plateau Alle Damenschuhe lassen sich mit einem Plateau versehen. Pumps sind ganz besonders beliebt, doch auch Sandaletten und Stiefeletten prägen das Bild dieses Sommers. Die Sohle unterscheidet sich in der Farbe vom Rest des Schuhs, um als möglichst zuverlässiger Eyecatcher zu fungieren. 2. Ausgefallene Partyschuhe Farblich spektakulär, mit auffälligen Prints, besonders aussagekräftigen Formen und Applikationen jeder Art - das sind die Plateauschuhe für jede noch so ausgefallene Party. Als extravagantestes Modell gelten die Pony Heels, die dank des fehlenden Absatzes besonders auffällig wirken. 3. Das Plateau in seiner ganzen Vielfalt Ansprechende Verzierungen in Form von Spitzenstoff, Verflechtungen und Co. tragen dazu bei, dass der Damenschuh durch ein Plateau zu einem Highlight wird. Ein absolutes Must-have in diesem Jahr: sich vom Rest des Schuhs abgrenzende Plateausohlen. 4. Unbegrenzte Kombinationsmöglichkeiten Klassisch gehaltene Modelle, die in den Pumps und Sandaletten ihre Grundform finden, lassen sich durchaus auch mit dem eleganten Outfit fürs Büro kombinieren. In der Freizeit sind der Wahl der Kleidungsstücke keine Grenzen gesetzt, Hauptsache farblich auffällig und nicht zu konservativ. 5. Dos and Don'ts Besonders auffällige Modelle der Plateauschuhe sind im Büro und in repräsentativen Positionen vollkommen fehl am Platz. In der Freizeit überzeugen sie hingegen mit offenen oder geschlossenen Zehenpartien, aussagekräftigen Farben und Prints und ungewöhnlichen Schnürungen und Formen. Weiterführender Link: http://www.jepo.de/damenschuhe/pumps/ Impressum 4 Fashion24 GmbH Blumenberger Str. 143-145 41061 Mönchengladbach Tel: 02161-8496622

Vorhang auf für die nächste Steigtechnik-Neuheit - Günzburger Steigtechnik präsentierte auf der Eisenwarenmesse in Köln die neue Stufenstehleiter ML
Günzburg (pressrelations) - Vorhang auf für die nächste Steigtechnik-Neuheit- Günzburger Steigtechnik präsentierte auf der Eisenwarenmesse in Köln die neue Stufenstehleiter ML Top-Premiere auf der Eisenwarenmesse in Köln: Das internationale Fachpublikum staunte nicht schlecht, als der bayerische Qualitätshersteller Günzburger Steigtechnik seine nächste Neuheit präsentierte: die neue Stufenstehleiter ML, welche höchste Sicherheit und Funktionalität beim täglichen Einsatz im Haushalt, Handwerk und Büro bietet. "Das ist eine Leiter fürs Leben", erklärte Firmenchef Ferdinand Munk bei der offiziellen Vorstellung der Neuheit auf dem Stand der Günzburger Steigtechnik. "Die Kölner Eisenwarenmesse ist die ideale Gelegenheit, um der Fachwelt neue Produkte zu präsentieren. Dies ist uns mit der neuen Serie der Stufenstehleiter ML wieder einmal eindrucksvoll gelungen", blickt Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, zurück. Auf der Eisenwarenmesse in Köln treffen sich Fachhandel und Industrie zum Dialog, daher ist die Messe immer auch eine wichtige Kommunikationsplattform. Diese "Bühne" nutzte die Günzburger Steigtechnik bewusst, um ihre Neuheit gekonnt in Szene zu setzen: Die neue Leiterserie ML begeisterte das internationale Fachpublikum und punktete vor allem mit den fast schon universellen Einsatzmöglichkeiten. Hochwertiges Material, beste Verarbeitung "Made in Germany" sowie eine ergonomische und schlanke Bauweise sind die Markenzeichen der Leiterserie ML, die wie gewohnt höchste Sicherheit und Funktionalität bietet. Im Vergleich zu Industrieleitern der Günzburger Steigtechnik überzeugen die ML-Modelle auch durch eine erhebliche Gewichtsersparnis. Die Stufenstehleitern der ML-Serie sind in einer einseitigen und beidseitigen Ausführung von drei bis sieben Stufen lieferbar. Offizieller Verkaufsstart ist im Sommer 2014. Mit der Präsentation der ML-Serie wurde der neugestaltete Messestand der Günzburger Steigtechnik wieder einmal als Stand der innovativen Ideen wahrgenommen. Die sehr einladende Standgestaltung mit gemütlichen Sofas und schmackhaften Catering-Häppchen sorgte für Lounge-Atmosphäre. Ein Renner war auch der eigens produzierte Energy-Drink. "Der Wohlfühlfaktor an unserem Stand war enorm und wurde von allen Besuchern als sehr wohltuend empfunden", freute sich Ferdinand Munk. Neben der neuen Leiterserie ML standen auch die bewährten Produkte der Günzburger Steigtechnik im Mittelpunkt: Die Trittauflage "clip-step R13" etwa, die dank ihres besonders rutschhemmenden Kunststoffbelages zu einem Inbegriff für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie zu einem echten Aushängeschild geworden ist. Gerade in sensiblen Bereichen mit zum Teil nassen oder öligen Arbeitsumgebungen trägt der R13-Belag wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz bei. Die Oberfläche der "clip-step R13"-Trittauflage wurde so optimiert, dass sie höchste Anforderungen an die Rutschhemmung erfüllt. Dass die "clip-step"-Trittauflage auch als Nachrüstsatz für bestehende Stufenleitern der Günzburger Steigtechnik erhältlich ist, bietet einen erheblichen Mehrwert: Vollflächig und absolut passgenau kann dieser Nachrüstsatz schnell und unkompliziert auf die Stufen aufgebracht werden. Nicht nur das über 1600 Artikel umfassende Standardprogramm, das neben Leitern und Podesten auch Überstiege, Treppen, Podeste und alle Arten von Roll- und Klappgerüsten beinhaltet, sondern auch die vielfältigen Sonderkonstruktionen der Günzburger Steigtechnik tragen maßgeblich zur Erhöhung der Arbeitssicherheit im betrieblichen Alltag bei. Industrielle Anwender sowie Kunden aus dem Verkehrswesen optimieren mit Hilfe von individuell gefertigten Sonderkonstruktionen aus Günzburg gleichzeitig auch die betrieblichen Prozessabläufe. Der Spezialist fertigt seine passgenauen Lösungen nach den individuellen Anforderungen des Kunden, schnell, effizient und kostengünstig. Die exakte Projektierung vor Ort und die Beratung von Mensch zu Mensch stellen sicher, dass die Kunden eine wirklich maßgeschneiderte Lösung erhalten. Über die Günzburger Steigtechnik Die Günzburger Steigtechnik GmbH zählt zu den bedeutendsten Anbietern von Steigtechnik aller Art. Produkte der Günzburger Steigtechnik sind zum einen Leitern für den gewerblichen und privaten Gebrauch, aber auch alle Arten von Roll- oder Klappgerüsten sowie Podeste und Sonderkonstruktionen für industrielle Anwendungen. Die Günzburger Steigtechnik fertigt ausnahmslos am Standort Günzburg. Auf alle Serienprodukte gewährt das Unternehmen eine Qualitätsgarantie von 15 Jahren. Als erster Hersteller überhaupt wurde die Günzburger Steigtechnik im Jahr 2010 vom TÜV Nord mit dem zertifizierten Herkunftsnachweis "Made in Germany" auditiert. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach für seine Innovationen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes und dem Bayerischen Mittelstandspreis. Die Günzburger Steigtechnik GmbH schloss das Geschäftsjahr erneut mit einem Umsatzplus ab und ist im 115. Jahr seines Bestehens weiter auf Wachstumskurs. Die Günzburger Steigtechnik beschäftigt am Firmensitz in Günzburg 250 Mitarbeiter. Ihre Rückfragen beantworten gern: Johanna Hofgärtner GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH Rudolf-Diesel-Str. 23 89312 Günzburg Phone +49 (0) 8221/36 16-01 Fax: +49 (0) 8221/36 16-83 E-Mail: hofgaertner@steigtechnik.de Ingo Jensen Jensen media GmbH Hemmerlestr. 4 87700 Memmingen Telefon 08331/99188-0 Fax 99188-80 E-Mail: info@jensen-media.de

Weniger illegales Holz in Deutschland?
Braunschweig (pressrelations) - Weniger illegales Holz in Deutschland? Seit einem Jahr gilt in der Europäischen Union die EU-Holzhandelsverordnung, die die Einfuhr und den Handel von illegal eingeschlagenem Holz verbietet. Aus diesem Anlass fand am 18./19. März 2014 im Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte in Hamburg ein Workshop statt, bei dem die Frage im Raum stand, ob sich nach einem Jahr schon Veränderungen am Markt abzeichnen. Vertreter wichtiger Holzhandelsunternehmen, der Wissenschaft, der zuständigen Behörden, Zertifizierungsorganisationen sowie der Umweltverbände nutzten die Möglichkeit zum Austausch ihrer Erfahrungen in der praktischen Umsetzung und Kontrolle und diskutierten die Auswirkungen der neuen Verordnung. Importeure, Holzhändler, aber auch Baumärkte und Discounter seien zunehmend sensibilisiert für das Problem des illegalen Holzeinschlags, vor allem im Bereich Tropenholz, berichtete Dr. Gerald Koch vom Thünen-Institut für Holzforschung. So hätte sein Team im vergangenen Jahr deutlich mehr Einsendungen von Holzmustern bekommen mit der Bitte, die Holzart zu bestimmen. "Im Zuge der Globalisierung werden viele Holzprodukte in Südostasien gefertigt. Unternehmen wollen wissen, ob ihre im Ausland bestellten Gartenmöbel, Spielzeuge oder Musikinstrumente aus unkritischen Hölzern hergestellt wurden, um später unliebsame Überraschungen zu vermeiden", so Koch. Sein Kollege Dr. Bernd Degen vom Thünen-Institut für Forstgenetik bestätigte, auch in seinem Institut hätte sich die Nachfrage nach genetischen Untersuchungen sprunghaft erhöht, mit denen sich die Herkunft bestimmter Hölzer nachweisen lässt. Durch die dynamische Entwicklung in der Molekularbiologie würden solche Laboruntersuchungen immer kostengünstiger und schneller durchführbar sein. Prüfungen, ob die Bestimmungen der neuen Verordnung von den Markteilnehmern auch eingehalten werden, obliegen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Deren Vertreter Jörg Appel berichtete von ersten Erfahrungen: In den Monaten März bis Dezember 2013 hätten die Inspekteure der BLE rund 150 Prüfungen vorgenommen. Bei 25 Prüfungen zeigten sich Verstöße, vor allem bei der Beachtung der Sorgfaltspflichten. Offenbar noch nicht hinreichend bekannt ist auch, dass alle deutschen Marktteilnehmer, die Holz in die EU importieren, sich bei der BLE anmelden müssen. Die Behörde räumt den Unternehmen noch Zeit bis zum 31. März ein, dies nachzuholen. Inwiefern Zertifizierungsorganisationen die beteiligten Unternehmen dabei unterstützen können, ihren Sorgfaltspflichten nachzukommen und geeignete Systeme zur Risikoerkennung und -minimierung aufzubauen, wurde intensiv diskutiert. Ein weiterer wichtiger Diskussionspunkt war der bislang noch sehr ungleichmäßige Stand der Umsetzung der Holzhandelsverordnung innerhalb der einzelnen EU-Mitgliedstaaten. Während Deutschland hier eine Vorreiterrolle einnimmt und auch einige EU-Staaten die Expertise des Thünen-Kompetenzzentrums in Sachen Holzartenbestimmung und Herkunftskontrolle in Anspruch nehmen, hat sich in verschiedenen anderen Staaten noch so gut wie nichts getan. Vertreter der Holzhandelsunternehmen sahen hier mögliche Wettbewerbsverzerrungen zulasten der Firmen, die sich mit erheblichem Aufwand um die Einhaltung der Bestimmungen bemühen. Im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) wird dieses Defizit gesehen; bei den Gesprächen auf europäischer Ebene wird auf eine gleichmäßige Anwendung der Regularien gedrängt werden. Die rund 130 Teilnehmer des Workshops begrüßten die Möglichkeit, sich in diesem Rahmen austauschen zu können. Sie werteten die Holzhandelsverordnung als einen wichtigen Schritt, illegalen Holzeinschlag zurückzudrängen und damit gleichzeitig die öffentliche Akzeptanz des Werkstoffs Holz als nachwachsendem Rohstoff zu verbessern. Johann Heinrich von Thünen-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei (vTI) Bundesallee 50 38116 Braunschweig Telefon: 0531 / 596 - 1003 Telefax: 0531 / 596 - 1099 Mail: info@vti.bund.de URL: http://www.vti.bund.de/

PANOS-Meeting zu neuen Anwendungen der Elektronenmikroskopie in Biologie und Medizin
Ulm (pressrelations) - PANOS-Meeting zu neuen Anwendungen der Elektronenmikroskopie in Biologie und Medizin PANOS steht übrigens für "Präparation und Abbildung nativer organischer Systeme". Die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie wird von Professor Paul Walther, Leiter der Zentralen Einrichtung Elektronenmikroskopie, an der Uni Ulm, organisiert. "Die Elektronenmikroskopie ist eigentlich eine alte Methode, hat aber in den vergangenen Jahren einen gewaltigen Boom erlebt", sagt Professor Walther. Dank digitaler Bildregistrierung können Zellen nämlich nicht nur zwei-, sondern jetzt auch dreidimensional erfasst werden. Beim PANOS-Meeting berichtet etwa Dr. Christel Genoud (Basel), wie alle Axone und Synapsen, also sämtliche Nervenverbindungen in Arealen des Gehirns, kartiert werden können. Ein Problem dabei ist der Umgang mit den riesigen Datenmengen. An der Universität Ulm wird darüber hinaus zur elektronenmikroskopischen Darstellung der so genannten Amyloid-Fibrillen geforscht. Diese Ablagerungen im Gehirn treten bei Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson auf. Weiterhin werden mit den neuen elektronenmikroskopischen Verfahren die Ausbreitung von AIDS- und Herpesviren nachvollzogen. Weitere Informationen: Prof. Paul Walther: Tel.: 0731/5023440, paul.walther@uni-ulm.de Universität Ulm 89069 Ulm Telefon: 0731 50 201 Telefax: 0731 50 22038 Mail: post@uni-ulm.de URL: http://www.uni-ulm.de/

Proteste in Venezuela und die Krise des Chavismus
Hamburg (pressrelations) - Proteste in Venezuela und die Krise des Chavismus Das während der Präsidentschaft von Hugo Chávez (1999-2013) etablierte sozioökonomische Modell stößt schon im ersten Amtsjahr seines Nachfolgers Nicolás Maduro an seine Grenzen: Venezuela hat weltweit eine der höchsten Inflationsraten, Güter des täglichen Bedarfs werden knapp und die Kriminalität steigt alarmierend. Der "Chavismus ohne Chávez" befindet sich in einer schweren Krise. Zwar ist die Opposition fragmentiert, doch die Zweifel an der Führungsstärke Maduros nehmen zu. Der Ausgang der Krise ist offen. - Hugo Chávez‘ Tod hinterließ ein Vakuum in der politischen Führung Venezuelas. Das auf seine charismatische Persönlichkeit zugeschnittene Modell droht zu zerbrechen. "" - Die Wirtschaft des Landes ist mehr denn je von den - allerdings rückläufigen - Erdöleinnahmen abhängig. Neben der hohen Inflation führt dies zur Verknappung von Gütern des täglichen Bedarfs. "" - Der Umfang krimineller und politischer Gewalt, die Verbreitung illegaler Waffen und die Ineffizienz der Justiz offenbaren zudem die Unfähigkeit des venezolanischen Staates, Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. ""- Weder die Anhänger des Chavismus noch die Opposition stellen einen einheitlichen Block dar, sondern bestehen aus unterschiedlichen Gruppen und Strömungen. "" - Venezuela droht eine langwierige Krise der Regierbarkeit, wenn es der Regierung nicht gelingt, die unterschiedlichen politischen Interessen auszubalancieren. Das GIGA gibt Focus-Reihen zu Afrika, Asien, Lateinamerika, Nahost sowie zu globalen Fragen heraus. Kostenloser Zugang zu allen Heften über: http://www.giga-hamburg.de/giga-focus. GIGA German Institute of Global and Area Studies Neuer Jungfernstieg 21 20354 Hamburg Telefon: +49 (0)40 - 428 25-593 Telefax: +49 (0)40 - 428 25-547 Mail: info@giga-hamburg.de URL: http://www.giga-hamburg.de

Wüstenrot ist „Top Bausparkasse für Modernisierung“
Stuttgart (pressrelations) - Wüstenrot ist "Top Bausparkasse für Modernisierung" Die Bausparkasse Wüstenrot, ein Tochterunternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot Württembergische, wurde vom Fernsehsender n-tv und der FMH-Finanzberatung als "Top Bausparkasse für Modernisierung" ausgezeichnet. Gleich drei Wüstenrot-Modernisierungsdarlehen ohne KfW-Verwendung bekamen im März 2014 eine Auszeichnung: Wüstenrot Constant 10 mit grundbuchlicher Absicherung, Wüstenrot Constant 15 mit grundbuchlicher Absicherung und das Wüstenrot Turbodarlehen (Constant-Variante) ohne grundbuchliche Absicherung. In der von FMH durchgeführten Untersuchung wurden die Konditionen von insgesamt acht Bausparkassen miteinander verglichen. Vorgegeben war ein Kreditbedarf von 25.000 Euro bei unterschiedlichen Laufzeiten mit und ohne Grundbuchabsicherung. Über die gesamte Laufzeit sollte eine identische Rate zu bezahlen sein und die Abweichung in der vorgegebenen Laufzeit durfte maximal sechs Monate betragen. Bereits in den vergangenen Jahren haben n-tv und FMH das Turbodarlehen von Wüstenrot als "TOP Darlehen für Modernisierung" bewertet. Wüstenrot Württembergische - Der Vorsorge-Spezialist Die Wüstenrot Württembergische-Gruppe ist "Der Vorsorge-Spezialist für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von 8.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert. Wüstenrot Württembergische AG Gutenbergstr. 30 70176 Stuttgart Telefon: +49 (711) 662-0 Telefax: +49 (711) 662-2520 Mail: immo.dehnert@ww-ag.com URL: http://www.ww-ag.com

REWE Group erhält Fairtrade Award für herausragenden Einsatz für den fairen Handel
Köln (pressrelations) - REWE Group erhält Fairtrade Award für herausragenden Einsatz für den fairen Handel TransFair würdigt Vorreiter-Rolle des Unternehmens seit mehr als 20 Jahren Die REWE Group ist gestern mit dem Fairtrade Award ausgezeichnet worden und belegt damit in der Kategorie "Handel" den ersten Platz. "Die REWE Group erhält für ihr langjähriges, verlässliches und innovatives Engagement den Fairtrade Award 2014", begründete Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair, die Topplatzierung. Die REWE Group zählt zu den Fairtrade-Pionieren der ersten Stunde: 1993 startete das Unternehmen mit fair gehandeltem Kaffee, es folgten Tee, Schokolade und Süßwaren. Als eines der ersten Handelsunternehmen führte die REWE Group 2007 faire Schnittrosen aus Ostafrika deutschlandweit bei REWE und PENNY ein. Die REWE Group baut das Sortiment der Eigenmarken-Produkte mit Fairtrade-Zutaten kontinuierlich aus - insbesondere unter der Eigenmarke "REWE Bio" trägt eine Vielzahl der Produkte das Fairtrade-Siegel. Das Handelsunternehmen hat in den vergangenen Jahren aktiv nachhaltiges Handeln angestoßen, gefordert und gefördert. Fairtrade ist essentieller Bestandteil der vielfältigen Aktivitäten. Auch die Discountschiene PENNY bietet hochwertige faire Produkte an. TransFair verlieh gestern in Berlin zum vierten Mal den Fairtrade Award. Jan Kunath, Mitglied des Vorstands der REWE Group, nahm den Preis von Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer vom Handelsverband Deutschland, und Dr. Auma Obama entgegen, die auch die Laudatio hielten. "Der faire Handel wird sich weiter positiv entwickeln, weil das Thema Handel und Handelsbedingungen weiter diskutiert und auf dem Prüfstand stehen muss. Die Fairtrade-Produkte sind fester Bestandteil unserer Sortimente bei REWE und PENNY und werden weiterhin kontinuierlich ausgebaut", sagt Kunath. Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von rund 50 Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren 328.000 Beschäftigten und 15.500 Märkten in 13 europäischen Ländern präsent. In Deutschland erwirtschafteten im Jahr 2012 rund 226.000 Mitarbeiter in rund 11.000 Märkten einen Umsatz von 36 Milliarden Euro. Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der Marken REWE, REWE CENTER, REWE CITY und BILLA, der Discounter PENNY sowie die Baumärkte von toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt. Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik die Veranstalter ITS, Jahn Reisen und Tjaereborg sowie Dertour, Meier's Weltreisen und ADAC Reisen sowie die Geschäftsreisesparte FCm Travel Solutions und über 2.100 Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART), die Hotelketten lti hotels, Club Calimera und PrimaSol Hotels und der Direktveranstalter clevertours.com. REWE-Zentral-Aktiengesellschaft Domstraße 20 50668 Köln Deutschland Telefon: 0221-149-0 Telefax: 0221-149-9000 Mail: presse(at)rewe-group.com URL: http://www.rewe-group.com/

Beispieloser Angriff auf Meinungsfreiheit
Berlin (pressrelations) - Beispieloser Angriff auf Meinungsfreiheit Twitterabschaltung in der Türkei Zur heutigen Abschaltung von Twitter in der Türkei erklärt Selmin Çaliskan, Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland: Die Abschaltung von Twitter ist ein beispielloser Angriff auf die Meinungsfreiheit in der Türkei. Ganz offenbar geht es der Regierung von Recep Tayyip Erdogan mit dieser drakonischen Maßnahme darum, Kritik zu unterdrücken. Amnesty International - Sektion der Bundesrepublik Deutschland e. V. Greifswalder Str. 4 10405 Berlin Deutschland Telefon: 49 (0)30 420248-306 Telefax: +49 (0)30 420248-321 Mail: presse@amnesty.de URL: http://www.amnesty.de/

Aufschub der Entscheidung über EU-Klimaziele für 2030 gefährdet Wirtschaft und globales Klimaabkommen
Bonn (pressrelations) - Aufschub der Entscheidung über EU-Klimaziele für 2030 gefährdet Wirtschaft und globales Klimaabkommen Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch bewertet die Ergebnisse des Europäischen Rats zum Energie- und Klimapaket für 2030 als massive Gefahr für die internationalen Klimaverhandlungen und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa. Die Staats- und Regierungschefs wollen die nun verschobene Entscheidung über die Höhe der Klima- und Energieziele für 2030 nicht auf ihrem Gipfel im Juni, sondern erst im Oktober fällen. "Die EU gefährdet durch Aufschub und fehlende Ambition massiv das neue globale Klimaabkommen, das 2015 in Paris verabschiedet werden soll. Hier fehlte Führungsbereitschaft der Bundeskanzlerin", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. Zum für die Vorbereitung des Pariser Gipfels zentralen Ban-Ki-Moon-Klimagipfel im September in New York sollen die Regierungschefs mit Vorschlägen über ihre Emissionsreduzierung nach 2020 anreisen. Bals weiter: Die EU muss vorlegen, sonst kommen die anderen großen Länder ohne Klimaziele nach New York. Letzte Chance dafür ist der EU-Gipfel im Juni. Es reicht nicht, zu betonen, dass das eigene Ziel schon ambitioniert werden wird." "Besorgniserregend ist auch: Die EU erweist der Wirtschaft in Europa mit diesem Aufschub und den sehr niedrigen von der Kommission vorgelegten Zielen einen Bärendienst", ergänzt Christoph Bals. "So verhindern die EU-Regierungen die Entwicklung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle und vertreiben innovative Unternehmen aus Europa." 13 große Unternehmen und Wirtschaftsverbände hatten deshalb am Mittwoch an die Bundeskanzlerin appelliert, beim heutigen Gipfel für ambitionierte Ziele und damit für langfristige Investitionssicherheit zu sorgen. Germanwatch fordert die Bundesregierung auf, mehr dafür zu tun, dass die EU drei ambitionierte, national verbindliche Ziele beschließt. Angesichts des immer deutlicheren Handlungsdrucks müsse zudem ein Mechanismus verabschiedet werden, der die Anhebung der EU-Ziele für die Zeit von 2025 bis 2030 ermöglicht. Germanwatch e.V. Kaiserstr. 201 53113 Bonn Deutschland Telefon: +49 (0)228 / 60 492-0 Mail: info@germanwatch.org URL: www.germanwatch.org

Explor erweitert Konzessionsgebiet East Bay
Rouyn Noranda, QC (pressrelations) - Explor erweitert Konzessionsgebiet East Bay Explor Resources Inc. ("Explor" oder das "Unternehmen") (TSX-V: EXS, OTCQX: EXSFD, FSE BE: E1H1) hat in der Bergbauregion Rouyn-Noranda (Township Duparquet, Quebec) eine aus fünfzehn (15) Einheiten bestehende Mineralkonzession mit einer Gesamtfläche von 637,86 Hektar erworben. Die Einheiten grenzen an das Konzessionsgebiet East Bay. Um sich sämtliche Rechte an den zusätzlichen Claims bei East Bay zu sichern, wird Explor 500.000 Aktien begeben. Die Verkäufer erhalten eine NSR-Gebühr von 1 % für das Konzessionsgebiet. Dieser Erwerb steht im Einklang mit der Strategie des Unternehmens, seinen Grundbesitz entlang der Verwerfungszone PDFZ (Porcupine Destor Fault Zone), wo in der Vergangenheit mehrere bemerkenswerte Goldlagerstätten aufgefunden wurden, zu erweitern. Dazu zählt auch das Bergbaulager Timmins, aus dem bereits mehr als 65 Millionen Unzen Gold gefördert wurden. Das Unternehmen besitzt entlang dieses Abschnitts der Verwerfungszone PDFZ mittlerweile 3.841,57 Hektar Grund. Das Goldkonzessionsgebiet East Bay befindet sich westlich und nördlich der zusammengelegten Goldkonzessionen Beattie und Donchester und grenzt an die Liegenschaft, in der Clifton Star Resources Inc. weiterhin mächtige Abschnitte mit Goldmineralisierung durchteuft (Pressemeldungen vom 6. und 19. Juni 2013). Chris Dupont, President und Chief Executive Officer von Explor Resources Inc., erklärt: "Wir freuen uns außerordentlich über den neuen Grunderwerb. Explor Resources ist damit Eigentümer der größten zusammenhängenden Liegenschaft im Bergbaucamp Duparquet. Wir gehen davon aus, dass die Struktur, aus der die Mineralisierung der Minen Beattie und Donchester hervorgeht, bis in die Konzessionsfläche, die Explor Resources gehört, hineinreicht. Die Claims wurden infolge der positiven Ergebnisse des von Explor bei East Bay durchgeführten Explorationsprogramms erworben. Wir freuen uns darauf, die Explorationsarbeiten in unseren Konzessionsgebieten fortzusetzen." Geologischer Kontext Mineralisierung Die Mineralisierung im Goldkonzessionsgebiet East Bay weist Ähnlichkeiten mit jener der Konzession Beattie Island im Bereich von Duparquet Lake auf und ist in die Theodolitformation Destor der Blake River-Gruppe eingebettet. Die Mineralisierung steht mit Vulkansedimentgestein in Verbindung, das sich zwischen Andesitzonen und Dioritschwellen ausbreitet. Die Alterierung besteht aus Silikat, Karbonat und ausgeprägten Sulfiderzanteilen. Explor möchte außerdem mitteilen, dass Herr Rodrigue Tremblay die Funktion des Chief Financial Officer von Jacques Frigon, der aus dem Unternehmen ausscheidet und den Ruhestand antritt, übernommen hat. Herr Tremblay hat einen Bachelor-Abschluss in Verwaltung und Organisation und einen Master-Abschluss in Unternehmensführung (Klein- und Mittelbetriebe). Er wird die Funktion des CFO ausüben, wird aber bis auf weiteres nicht im Board of Directors vertreten sein. Wir möchten Herrn Frigon für all seine Jahre als Board-Mitglied von Explor danken und wünschen ihm einen langen und erfüllten Ruhestand. Chris Dupont P.Eng ist als qualifizierter Sachverständiger für die in dieser Pressemeldung enthaltenen Informationen verantwortlich. Explor Resources Inc. ist ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Aktien an der TSX Venture (EXS), im OTCQX-Markt (EXSFD) und an den Börsen in Frankfurt und Berlin (E1H1) gehandelt werden. Diese Pressemitteilung wurde von Explor erstellt. Die TSX Venture Exchange bzw. deren Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) haben diese Meldung nicht geprüft und übernehmen keinerlei Verantwortung für deren Angemessenheit oder Genauigkeit. Über Explor Resources Inc. Explor Resources Inc. ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen mit Mineralkonzessionsgebieten in Ontario, Quebec, Saskatchewan und New Brunswick. Explor konzentriert seine Explorationsaktivitäten zurzeit auf den Grünsteingürtel Abitibi. Der Gürtel erstreckt sich über die beiden Provinzen Ontario und Quebec, wobei ca. 33 % davon in Ontario und 67 % in Quebec liegen. In den vergangenen hundert Jahren wurden aus dem Gürtel mehr als 180.000.000 Unzen Gold und mehr als 450.000.000 Tonnen Kupfer-Zink-Erz gefördert. Das Unternehmen wurde ab 1986 nach den in Alberta geltenden Rechtsvorschriften weitergeführt und hat seit 2006 seinen Hauptsitz in Québec. Das Vorzeigeprojekt von Explor Resources ist Timmins Porcupine West (TPW). Dieses Projekt liegt in der Bergbauregion Porcupine in der kanadischen Provinz Ontario und beherbergt folgende Mineralressourcen (siehe Pressemeldung vom 27. August 2013): Obertägige Mineralressourcen bei einem Cutoff-Gehalt von 0,30 g/t Au: Angezeigte R.: 213.000 Unzen (4.283.000 Tonnen mit 1,55 g/t Au) Abgeleitete R.: 77.000 Unzen (1.140.000 Tonnen mit 2,09 g/t Au) Untertägige Mineralressourcen bei einem Cutoff-Gehalt von 1,70 g/t Au: Angezeigte R.: 396.000 Unzen (4.420.000 Tonnen mit 2,79 g/t Au) Abgeleitete R.: 393.000 Unzen (5.185.000 Tonnen mit 2,36 g/t Au) Dieses Dokument enthält möglicherweise zukunftsgerichtete Aussagen zu den von Explor betriebenen Lagerstätten oder zum Umfeld, in dem das Unternehmen tätig ist. Solche Aussagen basieren auf Betriebstätigkeit, Schätzungen, Prognosen und Plänen. Diese Aussagen stellen keine Garantie für zukünftige Leistungen dar und sind mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, die schwer zu beeinflussen bzw. vorauszusagen sind und möglicherweise nicht im Einflussbereich von Explor liegen. Eine Reihe von wichtigen Faktoren könnte dazu führen, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen unterscheiden, die in zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebracht wurden, einschließlich jener, die in anderen Veröffentlichungen beschrieben werden. Zudem beziehen sich solche Aussagen nur auf den Zeitpunkt, zu dem sie getätigt werden. Zudem beziehen sich solche Aussagen nur auf den Zeitpunkt, zu dem sie getätigt werden. Explor hat weder die Absicht noch die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen zu korrigieren bzw. zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben. Weitere Informationen erhalten Sie über: Investor Relations: Christian Dupont, President Gary Lindsey, USA: Tel: 1-720-273-6224 Tel: 888-997-4630 oder 819-797-4630 Michael Adams, Europa: E-Mail: info@star-ir.com Fax: 819-797-6050 Website: www.explorresources.com Für die Richtigkeit der Übersetzung wird keine Haftung übernommen! Bitte englische Originalmeldung beachten!

Menschenrechtsbeauftragter Strässer zur Twitter-Sperrung in der Türkei
Berlin (pressrelations) - Menschenrechtsbeauftragter Strässer zur Twitter-Sperrung in der Türkei Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, erklärte heute (21.03.) anlässlich der Twitter-Sperrung in der Türkei: Mit der Sperrung des Nachrichtendienstes Twitter hat die Türkei eine Grenze überschritten, die für einen EU-Beitrittskandidaten eine rote Linie darstellen sollte. In diesem Maß die Presse- und Meinungsfreiheit einzuschränken ist inakzeptabel und nicht hinnehmbar. Die türkische Regierung ist aufgefordert, die Sperrung unverzüglich rückgängig zu machen. Hintergrund: Seit heute ist es über türkische Server nicht mehr möglich, Twitteraccounts abzurufen und über Twitter selbst Tweets zu verschicken. Begründet wird dies von offizieller Seite mit dem Schutz von Persönlichkeitsrechten türkischer Bürger. Auswärtiges Amt Werderscher Markt 1 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 5000-2056 Telefax: 03018-17-3402 Mail: presse@diplo.de URL: http://www.auswaertiges-amt.de

Fort­set­zung der Ge­sprä­che mit is­la­mi­schen Ver­bän­den
Berlin (pressrelations) - Fortsetzung der Gespräche mit islamischen Verbänden Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière empfängt am Montag die Vertreter mehrerer muslimischer Verbände zu einem weiteren Treffen. Ein Auftaktgespräch hatte bereits am 27. Januar stattgefunden. Wie damals vereinbart, sollen im Rahmen des zweiten Treffens das gemeinsame Programm für diese Legislaturperiode verabschiedet und das weitere Vorgehen abgestimmt werden. Neben den Verbänden, die bereits am Auftaktgespräch teilgenommen hatten, werden am Montag auch der IRD (Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.V.) sowie die AMJ (Ahmadiyya Muslim Jamaat) vertreten sein. Im Anschluss an das Gespräch wird ab 16.00 Uhr eine Pressekonferenz des Bundesinnenministers und der islamischen Verbände stattfinden. Liste der teilnehmenden Verbände: -Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) - Alevitische Gemeinde Deutschlands (AABF) - Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) - Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) - Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) - Islamische Gemeinschaft der Bosniaken in Deutschland - Zentralrat e.V. (IGBD) - Zentralrat der Marokkaner in Deutschland e. V. (ZMaD) - Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland e.V. (IRD) - Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IRD) ist kein neuer Teilnehmer, sondern war bereits zu Beginn der DIK vertreten. Bundesinnenminister de Maizière hatte dem IRD vor vier Jahren angeboten, seine Mitgliedschaft ruhen zu lassen, was der Islamrat jedoch ablehnte. Hintergrund waren verschiedene Ermittlungsverfahren gegen die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG), die die dominierende Mitgliedsorganisation innerhalb des Islamrats ist. Seit Herr Oguz Üçüncü am 26.02.2014 seinen Rücktritt vom Amt des Generalsekretärs der IGMG erklärt hat, ist nunmehr kein Beschuldigter der Strafverfahren gegen die IGMG mehr im Vorstand der IGMG vertreten. Dies eröffnete den Weg für eine erneute Einbindung des Islamrats in die DIK. Mit seinen ca. 400 Moscheegemeinden repräsentiert der Islamrat einen großen Anteil der in Deutschland lebenden Muslime. Ahmadiyya Muslim Jamaat Eine neu vertretene muslimische Organisation ist die Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ). Sie vertritt ca. 35.000 Mitglieder und ist der deutsche Zweig einer muslimischen Glaubensgemeinschaft, die Ende des 19. Jahrhunderts im heutigen Pakistan gegründet wurde. Viele Einwanderer aus Süd- und Südostasien sind in ihr organisiert. Als einzige muslimische Glaubensgemeinschaft in Deutschland hat sie in Hessen, wo auch ihr regionaler Schwerpunkt ist, den Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts erhalten. Bundesministerium des Innern (BMI) Alt-Moabit 101 D 10559 Berlin Telefon: +49 30 18681-1022/-1023 /-1089 Telefax: +49 30 18681-1083 Mail: presse@bmi.bund.de URL: http://www.bmi.bund.de

IHK NRW trifft Fraunhofer: Wir in NRW für die Energiewende
Oberhausen (pressrelations) - IHK NRW trifft Fraunhofer: Wir in NRW für die Energiewende »Trotz der Belastungen stellen sich die Unternehmen den Herausforderungen der Energiewende, und wollen den eingeschlagenen Weg konstruktiv begleiten«, sagte Jutta Kruft-Lohrengel, Präsidentin der IHK zu Essen: »Neben einer umweltverträgliche Energieversorgung ist die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit für unsere Betriebe von zentraler Bedeutung. Daher benötigen wir innovative Lösungen.« Energiewende - Lösungen aus Industrie und Forschung Professor Dr. Alfred Gossner, Vorstand Finanzen, Controlling und IT der Fraunhofer-Gesellschaft betonte: »Die Energiewende stellt eine gewaltige Herausforderung dar, die aber auch ein erhebliches Chancenpotenzial für die deutsche Wirtschaft aufweist. Insbesondere der starke Mittelstand in Deutschland kann mit innovativen Lösungen davon profitieren und einen Beitrag für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft leisten.« Wie Unternehmen von der anwendungsnahen Forschung bei Fraunhofer profitieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können, zeigten Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts IMS aus Duisburg und von Fraunhofer UMSICHT. Gemeinsam mit Transferpartnern aus der Industrie stellten sie Möglichkeiten zur effizienteren Energienutzung vor. Chancen bieten leistungsfähige elektrische Energiespeicher zur Eigenstromnutzung, wie Redox-Flow-Batterien, aber auch thermische Speicher für ungenutzte Abwärme. Zusätzlich präsentierten sie Lösungen zur Verbesserung des Raumklimas. »Die Praxisbeispiele zeigen, wie Technologietransfer heute funktioniert: Die Wirtschaft liefert die Fragestellungen, die Forschung die passenden Antworten,« erklärte Michael F. Bayer, der die Veranstaltung als innovationspolitischer Sprecher von IHK NRW moderierte. Bayer ist sich sicher: »Wenn Wissenschaftler eng mit regionalen Unternehmen kooperieren, und wenn Forschungsergebnisse der Wirtschaft schnell und effizient zur Verfügung gestellt werden, dann können wir in NRW ein entscheidenden Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten.« Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT Osterfelder Str. 3 46047 Oberhausen Telefon: 0208 8598-0 Telefax: 0208 8598-1290 URL: www.umsicht.fraunhofer.de

Pressekommentar EU-Energie- und Klimaziele 2030 - Europa auch in Zukunft abhängig von russischem Öl und Gas?!
Berlin (pressrelations) - Pressekommentar EU-Energie- und Klimaziele 2030 - Europa auch in Zukunft abhängig von russischem Öl und Gas?! Bei ihrem Treffen am Freitag, 21.03.2014 in Brüssel haben die EU-Staats- und Regierungschefs die Entscheidung über EU-Energie- und Klimaziele bis 2030 auf Oktober verschoben. Hierzu erklärte Hartmut Vogtmann, Präsident des Deutschen Naturschutzrings: "Es ist unverständlich, wie Regierungschefs lange und breit darüber diskutieren, dass man die Energieabhängigkeit von Russland reduzieren müsse und sich gleichzeitig gegen national verbindliche Ziele für Energiesparen und erneuerbare Energien stellen. Die gegenwärtige Situation führt uns deutlich vor Augen, wie stark Europa am Tropf aus russischem Öl und Gas hängt. Jährlich verschleudert die EU bis zu 600 Milliarden Euro für fossile Energieimporte - diese Zahlen übertreffen sogar das Haushaltsdefizit der gesamten EU-Länder 1 . Ein ehrgeiziges EU-Energiesparziel von 40 Prozent bis 2030 könnte Europa von russischen Gasimporten unabhängig machen. Das Zögern der Mitgliedstaaten, auf dem Gipfel drei verbindliche und ambitionierte Klimaziele vorzulegen, ist deshalb nicht nur ein Problem für den Klimaschutz. Die Regierungschefs setzen die Stabilität und Wirtschaftskraft von Europa aufs Spiel. Die Bundeskanzlerin muss nun dringend bis zum nächsten Gipfel starke Zeichen für drei verbindliche und ambitionierte Klimaziele für Treibhausgasreduktionen, erneuerbare Energien und Energiesparen setzen. Das viel zu schwache Klimaziel von 40 Prozent muss die Bundesregierung auf mindestens 55 Prozent erhöhen. Bei erneuerbaren Energien darf die Kanzlerin sich keinesfalls mit einem Ziel von 27 Prozent zufrieden geben, denn das wäre kaum mehr als ohnehin erreicht würde. Schließlich kommt die EU laut Folgenabschätzung der EU-Kommission bereits unter den gegebenen Rahmenbedingungen auf einen Anteil von 24,4 Prozent 2. Das reicht aber nicht. Die Bundesregierung muss auch bei Effizienz und Erneuerbaren unbedingt auf national verbindlichen Zielen bestehen - sonst geht jeglicher Anreiz zum Ausbau verloren." 1: 2011 betrugen die fossilen Energieimporte insgesamt 573 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum summierte sich das EU-weite Haushaltsdefizit auf 565 Milliarden Euro. 2: siehe Folgenabschätzung S. 25 Pressekontakt: Stefanie Langkamp, DNR-Klimaexpertin Tel.: (030) 678 1775-79; (0175) 83 79 269 209 stefanie.langkamp@dnr.de, www.dnr.de

Weiterbildung und Transferprojekte forcieren
Stuttgart (pressrelations) - Weiterbildung und Transferprojekte forcieren Für HdM-Rektor Prof. Dr. Alexander W. Roos ist der Ausbau von Angeboten an die Wirtschaft ein wichtiger Baustein für die zukünftige Ausrichtung der Hochschule: "Unsere Stärke ist, dass unsere Dozenten einen wissenschaftlich fundierten Überblick im gesamten Spektrum der Medienlandschaft mitbringen und gleichzeitig anwendungs- und praxisorientiert Wissen vermitteln können." Beispielsweise entwickelte die HdM Transfer- und Weiterbildungsgesellschaft für den Kommunikationsverband die Weiterbildung zum 360 Grad Kommunikationsberater. Marketing- und PR-Profis aus Agenturen sowie Kommunikationsabteilungen von Unternehmen erhalten hier ein Update zu den Themen Strategie, Social Media und integrierte Medienkonzeption. In zwei Vertiefungsmodulen werden dann aktuelle Problemstellungen aus den Unternehmen behandelt und exemplarisch in klassische und digitale Medienformate umgesetzt. Harald Eichsteller hat Erfahrung im Aufbau neuer Geschäftseinheiten. Denn bevor er 2003 als Professor an die HdM kam, war er 20 Jahre lang in leitenden Positionen in Medien, Agenturen und Industrie tätig. "Wir sind in der glücklichen Lage, dass die Kollegen an der Hochschule der Medien mit ihren Angeboten bereits sehr erfolgreich am Markt präsent sind. Durch die Bündelung der Kompetenzen können wir Einzigartiges schaffen." Der Badener im Schwabenland setzt auf Integration, viele Professoren der HdM sind schon dabei, ihre Angebote für den neuen Internetauftritt der HdM Transfer- und Weiterbildungsgesellschaft aufzubereiten. So wird etwa im Sommer das Thema Storytelling in einer Workshopreihe zu "Narrativem Management" von Prof. Dr. Michael Müller angeboten. Die HdM Transfer- und Weiterbildungsgesellschaft ist eine Gesellschaft des Vereins der Freunde und Förderer der Hochschule der Medien Stuttgart e.V.. Bernhard Theiss, Vereinsvorsitzender und Verleger der "Schwäbischen Post" in Aalen, freut sich über die Wahl des 53-jährigen Eichsteller: "Wir sind überzeugt, dass Prof. Eichsteller es mit seiner Erfahrung und Persönlichkeit schafft, Hochschule, Professoren und Unternehmen ideal zu verknüpfen und für die Herausforderungen der medialen Zukunft immer das passende Angebot zu kreieren." Kontakt: Prof. Harald Eichsteller Telefon: 0711 8923-2250 E-Mail: eichsteller@hdm-stuttgart.de

Explor gibt neue Informationen zum Explorationsprogramm bei East Bay bekannt
Rouyn Noranda, QC (pressrelations) - Explor gibt neue Informationen zum Explorationsprogramm bei East Bay bekannt Explor Resources Inc. ("Explor" oder das "Unternehmen") (TSX-V: EXS, OTCQX: EXSFD, FSE: E1H1) gibt die Ergebnisse der Explorationsbohrungen im Projekt East Bay bekannt. Die Analyse der bereits von Cambior und anderen früheren Betreibern gesammelten Explorationsdaten hat eine Reihe interessanter Ziele ergeben. Im Rahmen des Explorationsprogramms wurden erste Bohrungen im Umfang von 1500 Meter absolviert. Gemäß der strategischen Ausrichtung des Unternehmens werden die Bohrungen im Rahmen des Explorationsprogramms entlang der Verwerfungszone PDFZ (Porcupine Destor Fault Zone) durchgeführt, wo in der Vergangenheit mehrere bemerkenswerte Goldlagerstätten aufgefunden wurden. Dazu zählt auch das Bergbaulager Timmins, aus dem bereits mehr als 65 Millionen Unzen Gold gefördert wurden. Wie im beiliegenden Plan ersichtlich, besitzt das Unternehmen entlang dieses Abschnitts der Verwerfungszone PDFZ derzeit 3.203,71 Hektar Grund. Explors Konzession East Bay umschließt den westlichen Anteil des von Clifton Star betriebenen Konzessionsgebiets Duparquet (siehe Plan). Die Konzession East Bay befindet sich rund 0,5 km westlich der ehemaligen Goldbergbaubetriebe Consolidated Beattie und Donchester; aus letzterer wurden zwischen 1933 und 1956 mehr als 1,0 Millionen Unzen Gold gefördert. Clifton Star hat zuletzt (Pressemeldung vom 28. Juni 2013) über bedeutende ober- und untertägige Ressourcen in seinem Konzessionsgebiet berichtet. Das Goldkonzessionsgebiet East Bay befindet sich westlich der Goldkonzessionen Consolidated Beattie und Donchester und grenzt an die Liegenschaft, in der Clifton Star Resources Inc. weiterhin mächtige Abschnitte mit Goldmineralisierung durchteuft (Pressemeldungen vom 6. und 19. Juni 2013). Die Bohrungen konzentrierten sich auf zwei Zielbereiche entlang der aussichtsreichen Verwerfungszone, in den Townships Duparquet und Hébécourt, und umfassten 4 Bohrlöcher über insgesamt 1.224,0 Meter. Im Zielgebiet Beattie West (Township Duparquet) befand sich ein 1988 gebohrtes Loch, dessen Kernmaterial aus geschertem und alteriertem Gestein einen 0,93 Meter langen Abschnitt mit hohem Quarzanteil und 6,4 g/t Au enthielt. Die vier 2013 in diesem Zielgebiet gebohrten Löcher (EXS-13-01 bis EXS-13-04) wurden laut den 1988 geplanten Folgebohrungen - in einem etwas engeren Abstand - angeordnet. Im Rahmen der Bohrungen über insgesamt 879 Meter wurde in allen vier Bohrlöchern eine Sequenz aus stark gescherten und alterierten felsischen Tuffsteinen und Quarzporphyr mit Anteilen aus felsischem und mafischem Vulkanstein und Ultramafitit entdeckt. In jedem der Bohrlöcher traten Quarzflutungen auf; in den ersten drei Löchern fanden sich bis zu 1 % feiner Pyrit und im vierten Loch - dem tiefsten Loch des Bohrprogramms - stellenweise 1 bis 3 % Pyrit. Eine schwache Goldmineralisierung fand sich im Kernmaterial aus dem Bohrloch EXS-13-01 (356 ppb auf 1,5 m) und dem Bohrloch EXS-13-02 (1,5 m mit 575 ppb innerhalb eines 4,5 m langen Abschnitts mit 301 ppb). Aufgrund der Verwerfung variieren die Kernwinkelabmessungen im Bereich der tektonischen Struktur über die Bohrabschnitte hinweg beträchtlich, die Neigung liegt aber durchgehend zwischen 20 und 30 Grad und deutet auf ein Gefälle in südwestlicher Richtung hin. Eine stärker ausgeprägte Goldmineralisierung fand sich im Kernmaterial aus dem Bohrloch EXS-13-04 (1,68 g/t Au auf 2,0 m). Das Grundgestein dürfte aus Rhyolit mit moderaten Pyriteinschlüssen (1 - 3 %) bestehen und ist zwischen stark gescherte bis mylonitische und von Quarz unterlagerte Tuffsteine und Ultramafitite eingekeilt. Im Zielgebiet Wettring (Township Hébécourt) befand sich eine Gruppe von 5 Bohrlöchern, die aus dem Jahr 1945 stammen. Hier fanden sich zahlreiche meterlange quarzhaltige Abschnitte mit 1,0 bis 4,0 g/t Au. Die Quarzgänge wurden mit einer in WNW-Richtung verlaufenden Scherungszone in Verbindung gebracht, bei der es sich möglicherweise um eine in flachem Winkel verlaufende Abzweigung der in Ost-West-Richtung driftenden Verwerfungszone Destor Porcupine im Süden handelt. Im Rahmen des 2013 geplanten Programms sollte die WNW-Verwerfung mit der darin vermuteten Goldmineralisierung lokalisiert und untersucht werden. Das in diesem Zielbereich gebohrte 345,0 Meter lange Loch (EXS-13-05) lieferte in der Tiefe und in der Nähe des Lochbodens vielversprechende Ergebnisse. Unter anderem wurden zwei schmale Abschnitte mit Goldmineralisierung - ähnlich jenen aus 1945 - und ein sehr langer Abschnitt mit anomaler Goldmineralisierung durchteuft. Die beiden schmalen Abschnitte enthielten 2,61 g/t Au auf 1,2 m (in stark verkieseltem, mit Quarz, Dolomit (Ankerit) und Turmalin geflutetem und stark geschertem felsischen Tuffstein) und 2,0 g/t Au auf 2,0 m (in stark geschertem und mit Quarz und Dolomit (Ankerit) geflutetem Quarzporphyr, der eine ausgeprägte Serizitalterierung und einen Gehalt von 1-10 % feinem, versprengtem Pyrit aufweist). Der lange Abschnitt mit anomaler Goldmineralisierung umfasste 19,5 m (64 Fuß) und ergab Werte zwischen 122 und 809 ppb (0,12 bis 0,81 g/t). In diesem Abschnitt war auch ein Teilabschnitt von 12,0 m (39,3 Fuß) mit 540 ppb (0,54 g/t) Au enthalten, der wiederum einen Teilabschnitt von 7,5 m (24,6 Fuß) mit Goldwerten zwischen 515 und 809 ppb (0,51 bis 0,81 g/t) - im Schnitt 692 ppb (0,69 g/t) - aufwies. Diese mächtige anomale Zone ist in eine stark gescherte und von Serizit durchsetzte Quarzporphyrformation eingebettet, die einen Quarz-Dolomit-(Ankerit-)Anteil von 10 - 40 % mit Fuchsit und stellenweise Turmalin und Epidot aufweist. Es finden sich feine, versprengte Pyriteinschlüsse, die an manchen stellen in Spuren und an anderen 1 - 2 % ausmachen. Die Kernwinkelmessungen der tektonischen Struktur lassen auf einen senkrechten bzw. sehr steil nach Süden abfallenden Verlauf schließen. Alle Verschalungen verblieben vor Ort und wurden abgedeckt. Nachdem bis zum Boden des Bohrlochs EXS-13-05 eine geochemisch anomale Goldmineralisierung nachgewiesen werden konnte, wird dieses Loch zu einem späteren Zeitpunkt weiter in die Tiefe getrieben. Insgesamt wurden im Rahmen des Programms 672 Kernproben gesammelt und auf ihren Goldgehalt analysiert. Für die Analyse wurden zersägte NQ-Kernhälften verwendet. Der Diamantbohrkern wurde protokolliert und es wurden unter Einsatz branchenüblicher Methoden Proben entnommen. Der protokollierte und beprobte Bohrkern wurde in zwei Hälften zersägt; eine Hälfte wurde in Säcke verpackt und etikettiert und anschließend ins Labor zur Analyse verbracht, die andere Hälfte des zersägten Kerns wurde wieder in den Kernbehälter gegeben und für Referenzzwecke gelagert. Jeder Probencharge werden in regelmäßigen Abständen Leer- und Standardproben hinzugefügt. Die Analyse setzt sich aus einem standardmäßigen Brandtest (unter Verwendung einer Teilprobe von 30 Gramm) und einer gravimetrischen Untersuchung zusammen und wird von Laboratoire Expert Inc. aus Rouyn-Noranda, Quebec durchgeführt. Die routinemäßig gezogenen Probenduplikate werden von Laboratoire Expert Inc. bearbeitet. Verarbeitungsrückstände und Ausschussmaterial werden in gesicherten Behältern an das Unternehmen retourniert. Wenn nicht anders angegeben, wurde für die veröffentlichten Abschnitte die Mächtigkeit im Bohrloch angenommen. Geologischer Kontext Mineralisierung Die Mineralisierung im Goldkonzessionsgebiet East Bay weist Ähnlichkeiten mit jener der Konzession Beattie Island im Bereich von Duparquet Lake auf und ist in die Theodolitformation Destor der Blake River-Gruppe eingebettet. Die Mineralisierung steht mit Vulkansedimentgestein in Verbindung, das sich zwischen Andesitzonen und Dioritschwellen ausbreitet. Die Alterierung besteht aus Silikat, Karbonat und ausgeprägten Sulfiderzanteilen. Bezugsrechtsangebot von Explor Explor gibt außerdem bekannt, das die im Rahmen des per Prospekt am 17. Dezember 2014 bekannt gegebenen Bezugsrechtsangebots ausgegebenen Bezugsrechte am 7. Februar 2014 um 17 Uhr erloschen sind. Insgesamt wurden 177.310 Bezugsrechte für einen Betrag in Höhe von 17.731 $ gezeichnet und das Unternehmen gab bei Ausübung dieser Rechte 177.310 Stammaktien aus. Explor Resources lädt die Anleger ein, den Firmenstand auf der nachfolgenden Konferenz zu besuchen: Stand Nr. 2122 in der Investor Exchange der PDAC 2014 im Südgebäude des Metro Toronto Convention Center, 2.-5. März 2014. Die Unternehmensführung von Explor Resources Inc. freut sich auf Ihr Kommen. Chris Dupont P.Eng ist als qualifizierter Sachverständiger für die in dieser Pressemeldung enthaltenen Informationen verantwortlich. Explor Resources Inc. ist ein börsennotiertes Unternehmen, dessen Aktien an der TSX Venture (EXS), im OTCQX-Markt (EXSFD) und an den Börsen in Frankfurt und Berlin (E1H1) gehandelt werden. Diese Pressemitteilung wurde von Explor erstellt. Die TSX Venture Exchange bzw. deren Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) haben diese Meldung nicht geprüft und übernehmen keinerlei Verantwortung für deren Angemessenheit oder Genauigkeit. Über Explor Resources Inc. Explor Resources Inc. ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen mit Mineralkonzessionsgebieten in Ontario, Quebec, Saskatchewan und New Brunswick. Explor konzentriert seine Explorationsaktivitäten zurzeit auf den Grünsteingürtel Abitibi. Der Gürtel erstreckt sich über die beiden Provinzen Ontario und Quebec, wobei ca. 33 % davon in Ontario und 67 % in Quebec liegen. In den vergangenen hundert Jahren wurden aus dem Gürtel mehr als 180.000.000 Unzen Gold und mehr als 450.000.000 Tonnen Kupfer-Zink-Erz gefördert. Das Unternehmen wurde ab 1986 nach den in Alberta geltenden Rechtsvorschriften weitergeführt und hat seit 2006 seinen Hauptsitz in Québec. Das Vorzeigeprojekt von Explor Resources ist Timmins Porcupine West (TPW). Dieses Projekt liegt in der Bergbauregion Porcupine in der kanadischen Provinz Ontario und beherbergt folgende Mineralressourcen (siehe Pressemeldung vom 27. August 2013): Obertägige Mineralressourcen bei einem Cutoff-Gehalt von 0,30 g/t Au: Angezeigte R.: 213.000 Unzen (4.283.000 Tonnen mit 1,55 g/t Au) Abgeleitete R.: 77.000 Unzen (1.140.000 Tonnen mit 2,09 g/t Au) Untertägige Mineralressourcen bei einem Cutoff-Gehalt von 1,70 g/t Au: Angezeigte R.: 396.000 Unzen (4.420.000 Tonnen mit 2,79 g/t Au) Abgeleitete R.: 393.000 Unzen (5.185.000 Tonnen mit 2,36 g/t Au) Dieses Dokument enthält möglicherweise zukunftsgerichtete Aussagen zu den von Explor betriebenen Lagerstätten oder zum Umfeld, in dem das Unternehmen tätig ist. Solche Aussagen basieren auf Betriebstätigkeit, Schätzungen, Prognosen und Plänen. Diese Aussagen stellen keine Garantie für zukünftige Leistungen dar und sind mit Risiken und Unsicherheiten behaftet, die schwer zu beeinflussen bzw. vorauszusagen sind und möglicherweise nicht im Einflussbereich von Explor liegen. Eine Reihe von wichtigen Faktoren könnte dazu führen, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen unterscheiden, die in zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebracht wurden, einschließlich jener, die in anderen Veröffentlichungen beschrieben werden. Zudem beziehen sich solche Aussagen nur auf den Zeitpunkt, zu dem sie getätigt werden. Zudem beziehen sich solche Aussagen nur auf den Zeitpunkt, zu dem sie getätigt werden. Explor hat weder die Absicht noch die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen zu korrigieren bzw. zu aktualisieren, es sei denn, dies wird in den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben. Weitere Informationen erhalten Sie über: Investor Relations: Christian Dupont, President Gary Lindsey, USA: Tel: 1-720-273-6224 Tel: 888-997-4630 oder 819-797-4630 Michael Adams, Europa: E-Mail: info@star-ir.com Fax: 819-797-6050 Website: www.explorresources.com Zur Ansicht der vollständigen Pressemeldung folgen Sie bitte dem Link: http://www.irw-press.com/dokumente/Explor_210314_DE.pdf Für die Richtigkeit der Übersetzung wird keine Haftung übernommen! Bitte englische Originalmeldung beachten!

ROG kritisiert Twitter-Sperrung
Berlin (pressrelations) - ROG kritisiert Twitter-Sperrung Reporter ohne Grenzen kritisiert die Sperrung des Kurznachrichtendienstes Twitter in der Türkei. Viele Nutzer konnten am Freitag nicht wie gewohnt die Seite aufrufen, sondern erhielten eine Nachricht der Telekommunikationsbehörde, die auf einen Gerichtsbeschluss zur Schließung der Seite hinwies. Am Donnerstag hatte Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gedroht, das soziale Netzwerk auszurotten, weil die Inhalte das Ansehen der Regierung vor den Regionalwahlen am 30. März beschädigten. "Das Abschalten von Internetseiten und das Wettern sind die falsche Reaktion auf Korruptionsvorwürfe und Proteste", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr in Berlin. "Wir fordern, dass die Nutzer in der Türkei auch weiterhin ungehinderten Zugang zu den sozialen Netzwerken erhalten." In den vergangenen Wochen kursierten im Internet angebliche Aufnahmen abgehörter Telefonate, die Ministerpräsident Erdogan mit einer Korruptionsaffäre in Verbindung brachten. Bereits Anfang März hatte Erdogan gedroht, er wolle Facebook und Youtube sperren. Am 30. März stehen in der Türkei Kommunalwahlen an (http://bit.ly/1ghAhNY). Die türkische Telekombehörde BTK hat die Sperre von Twitter bestätigt. Ein Gericht habe dies verfügt, weil der Dienst Rechte und die Privatsphäre türkischer Staatsbürger verletzt habe. Twitter habe sich geweigert, Entscheidungen türkischer Gerichte zu befolgen. Deswegen müssten weitere Rechtsverstöße verhindert werden. Erst Mitte Februar hat Staatspräsident Abdullah Gül ein umstrittenes Internetgesetz unterzeichnet, das die Kontrolle im Netz ausweitete. Behörden dürfen nun ohne vorherigen richterlichen Beschluss Webseiten sperren lassen, wenn sie die Verletzungen der Privatsphäre, diskriminierende oder beleidigende Inhalte sowie Maßnahmen zum Schutz von Familie und Kindern gefährdet sehen.https://www.tagesschau.de/ausland/tuerkei-internet-gesetz100.html Das geänderte Gesetz könnte wegen der fehlenden richterlichen Kontrolle und der weit gefassten Kriterien zu massenhafter Zensur führen, zumal die willkürliche Sperrung von Internetseiten schon länger gängige Praxis in der Türkei ist. Nach Angaben der Webseite Engelli Web, die die Sperrung von Webseiten verfolgt und dokumentiert, sind in dem Land derzeit mehr als 40.000 Internetseiten blockiert. Die Türkei nimmt auf der ROG-Rangliste der Pressefreiheit Platz 154 von 180 Ländern ein. Sie steht seit Jahren auf der Liste der Länder, die wegen ihrer repressiven Internetpolitik unter besonderer Beobachtung stehen. Reporter ohne Grenzen e.V. Brückenstraße 4 10179 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0) 30 202 15 10 - 0 Telefax: +49 (0) 30 202 15 10 - 29 Mail: presse@reporter-ohne-grenzen.de URL: http://www.reporter-ohne-grenzen.de

Weltwassertag 2014
Hamburg (pressrelations) - Weltwassertag 2014 Am 22. März ist Weltwassertag. Immer noch haben 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Allein 4.000 Kinder sterben täglich an den Folgen von verschmutzem Wasser. Mit der Einrichtung solarbetriebener Pumpsysteme und sanitärer Anlagen sowie durch Hygiene-Schulungen verhilft Plan Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu ihrem Grundrecht. Am 22. März ist Weltwassertag. Das Motto des diesjährigen UN-Tages ist das Thema Wasser und Energie. In mehreren Regionen der Erde zeichnet sich eine ernste Wasserkrise ab, viele von Plans Programmländern sind betroffen. Dabei ist das Recht auf Wasser ein Menschenrecht. Doch 768 Millionen Menschen weltweit haben immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,5 Milliarden Menschen müssen ohne ausreichend sanitäre Grundversorgung auskommen. Besonders Kinder gehören zu den Leidtragenden Allein 4.000 Kinder sterben täglich an vermeidbaren Durchfallerkrankungen, verursacht durch verschmutztes Wasser und mangelnde sanitäre Einrichtungen. Bis zu 40 Milliarden Arbeitsstunden werden jedes Jahr für das Holen von Wasser benötigt, vor allem von Frauen und Mädchen, die oft weite Strecken unter beschwerlichen Umständen zurücklegen müssen. Sanitäre Grundversorgung und Hygiene-Schulungen Plan fördert Wasserprojekte in seinen 50 Programmländern in Afrika, Asien und Lateinamerika und verschafft den Mitgliedern der Gemeinden Zugang zu Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung, etwas durch den Bau von Brunnen und Latrinen oder die Bereitstellung solarbetriebener Pumpsysteme. Darüber hinaus schult Plan in den Gemeinden Kinder und Erwachsene im Bereich Hygiene und Umweltschutz. Zum Beispiel in Kambodscha, wo Plan 2013 gemeinsam mit den Dorfbewohnen und lokalen Behörden über 187 Wasserfiltersysteme in Schulen und Gemeinden installierte und parallel dazu Hygiene-Schulungen durchführte. Insgesamt profitierten dort letztes Jahr über 15.000 Menschen von Plans Maßnahmen. Plan International Deutschland e.V. Bramfelder Str. 70 22305 Hamburg Telefon: +49 (0)40 / 611 40-0 Telefax: +49 (0)40 / 611 40-140 Mail: info@plan-deutschland.de URL: http://www.plan-deutschland.de/

Globaler Wasserbedarf steigt bis 2050 um mehr als die Hälfte
Bonn (pressrelations) - Globaler Wasserbedarf steigt bis 2050 um mehr als die Hälfte UNESCO-Weltwassserbericht dokumentiert Folgen der Energienachfrage Der globale Bedarf an Wasser wird bis 2050 voraussichtlich um mehr als die Hälfte ansteigen. Gründe dafür sind die wachsende Weltbevölkerung und verbrauchsintensive Lebensstile, die für eine steigende Nachfrage nach Energie und Strom sorgen. Das geht aus dem fünften UNESCO-Weltwasserbericht mit dem Titel Wasser und Energie hervor, der heute in Tokio veröffentlicht wird. Der Bericht dokumentiert die komplexen Zusammenhänge zwischen Wasser- und Energieerzeugung - von der Öl- und Gasförderung über die Kühlung bei der Stromerzeugung bis hin zum Energieverbrauch durch die Wasserversorgung. Den Schätzungen zufolge lag im Jahr 2010 die globale Wasserentnahme für die Energieerzeugung bei 583 Milliarden Kubikmetern, was rund 15 Prozent der weltweiten Wasserentnahmen entspricht. Bis 2050 wird die Nachfrage nach Wasser weiter steigen: in der industriellen Produktion um 400 Prozent, in der thermischen Stromerzeugung um 140 Prozent und in den Haushalten um 130 Prozent. Energiekosten machen in vielen Weltregionen bereits heute rund 40 Prozent der Gesamtkosten für die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung aus. Die Autoren des Berichts fordern angesichts dieser Situation eine bessere Zusammenarbeit zwischen den beiden Sektoren und zwischen den Staaten. Sie erwarten, dass die Art der Energieerzeugung künftig stärker davon abhängt, wie viel Wasser hierfür benötigt wird. Vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern, in denen Bevölkerung und Wirtschaft schnell wachsen, kann diese konkurrierende Nachfrage nach Wasser zu Spannungen führen. Der weltweite Energiebedarf wird bis 2035 voraussichtlich um mehr als ein Drittel steigen. 60 Prozent dieses Zuwachses entfallen dabei allein auf China, Indien und den Nahen Osten. Eine Herausforderung bleibt laut Bericht, Menschen und Haushalte in ärmeren Weltregionen überhaupt mit sauberem Wasser und sicherer Energie zu versorgen. Hunger und Krankheit hängen auch mit der Verfügbarkeit von Wasser und Energie zusammen. Bis 2050 werden mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit starkem Wasserstress leben. Schätzungen zufolge haben derzeit rund 768 Millionen Menschen noch keinen Zugang zu geregelter Wasserversorgung. 2,5 Milliarden können keine geeigneten sanitären Anlagen nutzen. Viele dieser Menschen verfügen auch über keine Stromversorgung. Seit 2003 erscheint der UNESCO-Weltwasserbericht. Erstmals widmet sich der Bericht mit Wasser und Energie einem speziellen Thema. Er analysiert, wie sich beide Sektoren besser verknüpfen lassen. Wasser und Energie unterscheiden sich in ihrer wirtschaftlichen und politischen Dynamik erheblich voneinander. Der Bericht äußert sich auch zur Rolle von Staat und Privatwirtschaft, zu Zielkonflikten und zur Notwendigkeit von Kompromissen. Der Weltbericht wird vom "Wasser-Bewertungsprogramm" (WWAP) erstellt, in dem die UNESCO federführend mit 19 weitere UN-Organisationen zusammenarbeitet. Er erscheint erscheint ab sofort jährlich. Deutsche UNESCO-Kommission e.V. Colmantstraße 15 53115 Bonn Telefon: +49 (0)228-60497-0 Telefax: +49 (0)228-60497-30 Mail: info-bibliothek@unesco.de URL: http://www.unesco.de/home.html

Begeisterung für Technik: „Schule trifft Unternehmen“ – Lehrer zu Gast im Mercedes-Benz Werk Mannheim
Stuttgart (pressrelations) - Begeisterung für Technik: "Schule trifft Unternehmen" - Lehrer zu Gast im Mercedes-Benz Werk Mannheim - Zweiter Aktionstag "Schule trifft Unternehmen" im Mercedes-Benz Werk Mannheim - Landkreis- und schulformübergreifende Weiterbildung für MINT - Lehrer im Zuge des "Genius"- Programms - Ausbildungsleiter Martin Brauckhage: "Mit Angeboten wie dem Aktionstag wollen wir unsere Begeisterung für Technik mit Lehrern teilen. Sie sind für uns wichtige Multiplikatoren, um junge Menschen an spannende Berufe heranzuführen." "Neues lernen - weiter denken": So lautet das Motto des Aktionstags "Schule trifft Unternehmen", der zum zweiten Mal im Mercedes-Benz Werk Mannheim stattfindet. Auch in diesem Jahr sind Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schulen aus der Region eingeladen, Neues zu lernen. Die rund 35 Teilnehmer erwarten Vorträge und Workshops zur Didaktik der naturwissenschaftlich-technischen Schulfächer. Im Mittelpunkt stehen die Nachwuchsförderung im Rahmen des Programms "Genius - die junge Wissenscommunity" sowie der Einsatz neuer Medien im gewerblich-technischen Ausbildungsbereich. Ziel des Aktionstags ist es, gemeinsam mit den Teilnehmern didaktische Konzepte zu entwickeln, um Schülerinnen und Schüler nachhaltig für naturwissenschaftlich-technische Ausbildungs- und Studiengänge zu begeistern. "Der Einsatz neuer Medien wird im Klassenzimmer zunehmend wichtiger - sie beeinflussen den Übergang in die Berusfwelt und die Ausbildung danach. Sie begleiten das gesamte gesellschaftliche Leben", erläutert Thomas Kürner, Schulrat Staatliches Schulamt Mannheim."Mit Angeboten wie dem Aktionstag wollen wir unsere Begeisterung für Technik mit Lehrern teilen. Sie sind für uns wichtige Multiplikatoren, um junge Menschen an spannende Berufe heranzuführen", so Martin Brauckhage, Ausbildungsleiter des Mercedes-Benz Werks Mannheim. Deshalb engagiert sich das Werk im Programm SCHULEWIRTSCHAFT des Arbeitgeberverbands Südwestmetall. In den Arbeitskreisen Mannheim, Heidelberg-Rhein-Neckar-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis werden gemeinsam mit den Schulen Strategien entwickelt, um Schulabgängern den Weg ins Berufsleben zu erleichtern. So wurden die Lehrkräfte beim ersten Aktionstag im vergangenen November unter anderem über neue Ausbildungsberufe informiert. Mit "Genius", der hauseigenen WissensCommunity von Daimler, möchte das Unternehmen Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaft und Technik begeistern. Die Materialien von Genius für Lehrkräfte enthalten praktische Unterrichtskonzepte, bei denen die intuitive Anwendung und das spielerische Lernen im Fokus stehen. In diesem Zug unterhält das Mercedes-Benz Werk Mannheim bundeslandübergreifend Kooperationen mit rund 20 Schulen im Umkreis. Den Schülerinnen und Schülern der Kooperationsschulen werden Werksführungen und Praktika im Werk angeboten. Daimler AG 70546 Stuttgart Deutschland Telefon: +49 (711) 17 0 Telefax: +49 711 17 22244 Mail: dialog@daimler.com URL: http://www.daimlerchrysler.de/

Bundeskanzlerin Merkel empfängt den Premierminister von Kanada, Stephen Harper
Berlin (pressrelations) - Bundeskanzlerin Merkel empfängt den Premierminister von Kanada, Stephen Harper Die stellv. Sprecherin der Bundesregierung, Christiane Wirtz, teilt mit: Die Bundeskanzlerin empfängt am kommenden Donnerstag, dem 27. März 2014 um 12:00 Uhr den Premierminister von Kanada, Stephen Harper, im Bundeskanzleramt. Bei einem Meinungsaustausch stehen die bilateralen Beziehungen sowie aktuelle politische, wirtschaftliche und internationale Fragen im Mittelpunkt. Abschließend wird es im Bundeskanzleramt ein gemeinsames Mittagessen geben, an dem auch deutsche und kanadische Wirtschaftsvertreter teilnehmen werden. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Dorotheenstr. 84 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 18 272-0 Telefax: 030 18 10 272-0 Mail: internetpost@bundesregierung.de URL: http://www.bundesregierung.de/

Münchener Aidstage: Brot für die Welt verlangt mehr Medikamente und Diagnostika speziell für Kleinkinder
Berlin (pressrelations) - Münchener Aidstage: Brot für die Welt verlangt mehr Medikamente und Diagnostika speziell für Kleinkinder Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt setzt sich dafür ein, dass die Behandlungsempfehlung der WHO, HIV-positive Kleinkinder unter fünf Jahren sofort zu behandeln, zügig umgesetzt wird. Anlässlich der Münchener Aidstage (vom 21. bis 23. März 2014) weist das Werk darauf hin, dass 3,4 Millionen Kinder weltweit mit HIV leben, vor allem in Afrika. Nur etwa ein Drittel der Kinder, die die Behandlung benötigen, bekommt die lebensrettenden Medikamente. Erhält ein HIV-positiver Säugling keine Behandlung, so liegt das Risiko, im ersten Lebensjahr zu sterben, bei über 30 Prozent. Bis zum zweiten Lebensjahr sterben schon über die Hälfte der HIV-positiven Kleinkinder und bis zum 5. Lebensjahr 80 Prozent. "Deshalb muss die neue Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO, alle Kinder unter fünf Jahren sofort zu behandeln, zügig umgesetzt werden'', so Astrid Berner-Rodoreda, HIV-Expertin bei Brot für die Welt. Bisher hat man bei Säuglingen und Kleinkindern Sirups und Suspensionen eingesetzt, die individuell dosiert werden mussten und zum Teil einen über 40-prozentigen Alkoholgehalt hatten. Dazu schmeckten sie bitter und mussten gekühlt werden - eine für Entwicklungsländer gänzlich ungeeignete Darreichungsform. Brot für die Welt begrüßt, dass in den letzten Jahren mehr Granulate und lösliche Tabletten entwickelt werden. Allerdings werden mehr Kombinationspräparate benötigt (mehrere Wirkstoffe in einer Tablette). Sie erleichtern die Einnahme, da Säuglinge und Kleinkinder darauf angewiesen sind, dass die Betreuungsperson ihnen vorschriftsgemäß die Medikamente verabreicht. Berner-Rodoreda: "Es ist wesentlich einfacher, eine wasserlösliche Tablette oder Granulate einmal täglich einem Kind zu geben, als 3-4 Medikamente zweimal täglich." Brot für die Welt ruft deshalb zusammen mit dem Aktionsbündnis gegen AIDS die Pharmafirmen dazu auf, ihre neueren HIV-Medikamente auch für Kleinkinder zu entwickeln. Zudem sollten sie die Medikamente an den Patentpool lizensieren, so dass Generikafirmen einzelne Medikamente miteinander kombinieren können, ohne den Patentschutz zu verletzen. Der Patentpool fungiert als Zentralstelle für Lizenzen. Die Originalhersteller stellen ihre Patente dem Pool zur Verfügung und Generikaunternehmen können neue Kombinationspräparate entwickeln. Auch sind billigere und mehr auf Entwicklungsländer zugeschnittene virologische Tests vonnöten, da momentan nur 39 Prozent der Babys von HIV-positiven Müttern auf HIV getestet werden. Die HIV-Expertin von Brot für die Welt geht auf den Münchner Aidstagen auch auf den Fall Südafrika ein: das Land mit der höchsten Anzahl an HIV-Positiven. Das Land am Kap ist dabei, sein Patentgesetz zu reformieren und Patentierbarkeit einzuschränken. Noch müssen viel zu viele Originalprodukte eingeführt werden, die im Land als Generika hergestellt werden könnten. Nach Medien zugespielten Dokumenten hatte der südafrikanische Zusammenschluss der pharmazeutischen Originalhersteller, dem auch alle deutschen Pharmafirmen angehören, eine Kampagne geplant, die den Reformprozess torpedieren sollte. Brot für die Welt ruft die deutschen Pharmafirmen auf, sich von dieser Aktion zu distanzieren und das Recht Südafrikas, sein Patentgesetz nach Vorgaben der Welthandelsorganisation zu reformieren, anzuerkennen. Brot für die Welt Caroline-Michaelis-Str.1 10115 Berlin Mail: kontakt@brot-fuer-die-welt.de URL: www.brot-fuer-die-welt.d

Niema Movassat: Taten statt Worte
Berlin (pressrelations) - Niema Movassat: Taten statt Worte Interview mit der Zeitung Das Parlament Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung"Das Parlament" (Erscheinungstag: 24. März 2014) Der Entwicklungsexperte der Bundestagsfraktion Die Linke, Niema Movassat, hat mit Blick auf den EU-Afrika-Gipfel Anfang April eine Neuausrichtung der europäischen Handelspolitik gefordert. Die von der EU angestrebten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) seien nicht förderlich für die Entwicklung, sagte Movassat im Interview mit der Wochenzeitung "Das Parlament" (Erscheinungstag 24. März 2014). "Namibia erhebt Exportsteuern auf Rohstoffe, nicht aber auf Produkte, die aus diesen Rohstoffen produziert werden. Das ist ein Anreiz, Rohstoffe im eigenen Land zu verarbeiten", sagte Movassat. Die EPAs verbieten aber solche Ausfuhrsteuern. Viele afrikanische Partner würden sich außerdem über den Druck der EU bei Verhandlungen beschweren. "Unterzeichnen sie das Abkommen, gefährden sie die eigene Wirtschaft, unterzeichnen sie nicht, verlieren sie Handelspräferenzen und den Zugang zum EU-Markt", sagte Movassat. Der neuen Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) setze zwar erfreulich andere Akzente als sein Vorgänger Dirk Niebel (FDP). "Die Frage ist, ob den Worten auch Taten folgen", sagte Movassat. In seiner Zeit als Agrar-Staatssekretär hätten ihn viele als Lobbyisten für deutsche Agrarexporte wahrgenommen. "Solche Exporte sind aus entwicklungspolitischer Sicht ein Problem, weil sie die Märkte in den Ländern des Südens mit Dumpingpreisen zerstören. Da muss man schon fragen, ob er daran etwas ändern will", sagte Movassat. Das Interview im Wortlaut: Herr Movassat, seit Wochen ist die Rede von einer gewachsenen außenpolitischen Verantwortung Deutschlands. Teilen Sie diese Annahme und welche Rolle käme der Entwicklungszusammenarbeit dabei zu? Niema Movassat: Wenn damit mehr Bundeswehreinsätze gemeint sind, dann teile ich das nicht. Aber sich für soziale Menschenrechte wie das Recht auf Wasser und, Nahrung in den Ländern des Südens stark zu machen - das wäre eine Verantwortung, die Deutschland viel stärker übernehmen könnte. Umfragen zeigen, dass die Bevölkerung dafür ist, außenpolitisch mehr Verantwortung zu übernehmen - gleichzeitig spricht sich eine Mehrheit gegen die Ausweitung von Militäreinsätzen aus. Wenn man dem folgt, dann bleiben Entwicklungszusammenarbeit, Diplomatie und die humanitäre Hilfe als außenpolitischer Kern, und das ist auch das, was wir als Linke unter Verantwortung verstehen. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) besuchte jüngst die Zentralafrikanische Republik. Er klang dort nicht so, als wolle sich die Bundesregierung mit breiter Brust militärisch einmischen… Niema Movassat: Die CSU ist, was Militäreinsätze angeht, immer schon etwas zurückhaltender gewesen. Aber Fakt ist auch, dass die neue Bundesregierung das Mandat in Mali ausgeweitet hat und über eine Beteiligung in Zentralafrika nachdenkt. Am Ende bedeutet mehr Verantwortung offenbar vor allem eines: mehr Bundeswehrsoldaten im Ausland. Es gibt aber Situationen, in denen man womöglich eingreifen muss, um einen Völkermord abzuwenden. Wie klug ist es, sich grundsätzlich aus einem Konflikt wie in Zentralafrika herauszuhalten? Niema Movassat: Jede Eskalation hat eine Vorgeschichte. Die fängt zum Beispiel damit an, dass Konfliktparteien in den Besitz von Waffen kommen. Eine verantwortliche Außenpolitik wäre, keine Waffen zu exportieren, schon gar nicht in Krisenregionen. Die zivile Krisenprävention wird stiefmütterlich behandelt. Man tut zu wenig für die Friedenssicherung im Vorfeld und wenn ein Konflikt eskaliert, tut man oft auch diplomatisch zu wenig. Ein anderer Aspekt ist die Frage, wer unterstützt eigentlich wen? So hat es in der Zentralafrikanischen Republik eigentlich nie einen Regierungswechsel gegeben, der nicht mit Frankreich zu tun hatte. Egon Bahr hat jüngst treffend festgestellt, in der internationalen Politik geht es nicht um Demokratie und Menschenrechte, sondern um die Interessen von Staaten. Die Gründe, die gebracht werden, um einen Militäreinsatz zu rechtfertigen, stimmen oft nicht. Die Wahrheit stirbt meist zuerst. In dieser Woche hat der Bundestag auch über die Ausbildungsmission EUTM Somalia beraten. Sie soll das Land stabilisieren helfen und könnte den viel größeren Anti-Piraterie-Einsatz vor der Küste Somalias eines Tages überflüssig machen. Eine Ausbildungsmission statt eines "robusten" Mandats also - das müsste Ihnen doch entgegenkommen? Niema Movassat: Die Frage ist, wer da jetzt ausgebildet wird. Wir haben in einigen Ländern schon Soldaten trainiert, die dann später mit ihren Waffen zu mordenden Banden oder Islamisten übergelaufen sind. Ein Land, das so geschunden ist und in dem die Nachbarstaaten eigene Interessen verfolgen, bräuchte ein ganz anderes Herangehen. Es ist durchaus möglich, dass man mit humanitären Hilfsmaßnahmen auch in die Gebiete geht, wo Islamisten herrschen. So verbrecherisch die Gruppen sind: Es ist anscheinend möglich, trotzdem Gespräche zu führen und der Zivilbevölkerung zu helfen. Auch muss man bereit sein, alle wesentlichen Gruppen an den Verhandlungstisch sitzen zu haben. Minister Müller hat sich Anfang des Jahres zu einer "nachhaltigen Entwicklungspolitik" bekannt. Das können Sie doch sicherlich unterschreiben. Wo sind die Unterschiede? Niema Movassat: Gerd Müller setzt erfreulich andere Akzente als sein Vorgänger Dirk Niebel (FDP). Die Frage ist, ob den Worten auch Taten folgen. In seiner Zeit als Agrar-Staatssekretär haben ihn viele als Lobbyisten für deutsche Agrarexporte wahrgenommen. Solche Exporte sind aus entwicklungspolitischer Sicht ein Problem, weil sie die Märkte in den Ländern des Südens mit Dumpingpreisen zerstören. Da muss man schon fragen, ob er daran etwas ändern will. Sie kritisieren mit Blick auf den Anfang April stattfindenden EU-Afrika-Gipfel vor allem die EU-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA). Was stört Sie daran? Niema Movassat: Die EPAs sind nicht entwicklungsförderlich, ganz im Gegenteil. Namibia erhebt Exportsteuern auf Rohstoffe, nicht aber auf Produkte, die aus diesen Rohstoffen produziert werden. Das ist ein Anreiz, Rohstoffe im eigenen Land zu verarbeiten. Das fordern Entwicklungspolitiker seit Jahren und das meint Müller auch, wenn er von einer Wertschöpfung vor Ort spricht. Die EPAs verbieten aber Ausfuhrsteuern auf Rohstoffe. Viele afrikanische Partner beschweren sich außerdem über den Druck der EU bei EPA-Verhandlungen. Das ist für Länder wie Namibia eine Wahl zwischen Pest und Cholera: Unterzeichnen sie das Abkommen, gefährden sie die eigene Wirtschaft, unterzeichnen sie nicht, verlieren sie Handelspräferenzen und den Zugang zum EU-Markt. Beim EU-Afrika-Gipfel sollen die EPAs auf Wunsch der Europäer übrigens kein Thema sein. Mit einer Partnerschaft auf Augenhöhe hat das nichts zu tun. China gewinnt Einfluss in Afrika. Den Ländern dort kann es doch recht sein, wenn ihnen mehrere Partner die Tür einrennen? Niema Movassat: Das hört man auch oft in Afrika. Für Afrika ist es sicherlich nicht schlecht, eine gewisse Auswahl bei den Partnern zu haben. Wobei man dazu sagen muss, dass auch China knallhart seine Interessen verfolgt: China ist - wie auch europäische Konzerne - am Landraub beteiligt, es schafft auch nicht unbedingt massenhaft Arbeitsplätze, sondern bringt oft eigene Arbeitskräfte mit. China knüpft Investitionen kaum an Auflagen, und manchen afrikanischen Staatschef freut das - nach dem Motto: mehr Straßen und weniger Menschenrechts-Konsultationen. Was würden Sie entgegen? Niema Movassat: Konditionen sind dann problematisch, wenn mit ihnen politisch genehmes Verhalten durchgesetzt werden soll. Damit meine ich nicht Beispiele wie Uganda, das drakonische Strafen gegen Homosexuelle eingeführt hat. Das geht nicht. Aber es gibt eben auch Fälle, wo das schwieriger zu entscheiden ist. Dieser Begriff "Good Governance", der da oft mitschwingt, ist problematisch. Wenn eine Regierung sagt, wir wollen Preiskontrollen, wir wollen einen starken staatlichen Sektor, dann ist das aus Sicht der Geber vielleicht keine "gute Regierungsführung" - obwohl die Regierung demokratisch handelt und die Bevölkerung das will. Der reiche Norden wirkt im Gespräch mit dem Süden manchmal wie ein Mann, der an seinem Schnitzel kaut und dabei über die Folgen von zu viel Fleischverzehr sinniert. Müssen wir verzichten, wenn die Teller der anderen voller werden sollen? Niema Movassat: Die globalen Ressourcen sind begrenzt. Wenn alle sieben Milliarden Menschen so leben würden wie wir, wäre man schnell am Ende. Die Schlussfolgerung kann aber nun nicht sein, dass sich die Länder des Südens bitte nicht so stark entwickeln sollen. Das Stichwort ist Ressourcenschonung. Und da sind wir konkret gefragt, etwa bei der Umsetzung von Klimazielen. Da reicht es einfach nicht, nur an den Verbraucher zu appellieren, den Fleischkonsum bitte etwas herunterzufahren. Als Linke fordern wir etwa ein Verbot von Futtermittelimporten in Europa: Wir importieren Soja, damit Kühe schnell wachsen. Wir importieren Biomasse für Treibstoffe. Wir nehmen damit anderen Ländern Anbauflächen weg, die sie für die Versorgung der eigenen Bevölkerungen brauchen. Es geht um ganz konkrete politische Fragen: Wollen wir es uns leisten, in Brüssel strenge Abgasnormen im Sinne der deutschen Autoindustrie zu blockieren? Oder müsste sich nicht ein Entwicklungsminister genau hier zu Wort melden und sagen: Auch solche Dinge konterkarieren die Arbeit meines Ressorts. Deutscher Bundestag Platz der Republik 1 11011 Berlin Deutschland Telefon: 030/227-0 Telefax: 030/227-36 878 oder 227-36 979 Mail: mail@bundestag.de URL: http://www.bundestag.de

Twitter-Sperre in der Türkei schränkt Meinungsfreiheit ein
Berlin (pressrelations) - Twitter-Sperre in der Türkei schränkt Meinungsfreiheit ein Der Deutsche Journalisten-Verband hat die von der türkischen Regierung veranlasste Sperre des Kurzmitteilungsdienstes Twitter scharf kritisiert. "Das ist ein weiterer Schlag gegen die Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei", sagte DJV- Bundesvorsitzender Michael Konken, "der mit den demokratischen Grundwerten einer freien Gesellschaft nicht vereinbar ist." Twitter sei nicht nur ein weit verbreitetes Kommunikationsmedium von Bürgern, sondern auch ein wichtiges Rechercheinstrument von Journalistinnen und Journalisten. "Vor allem da, wo Behörden nicht offen informieren, sind Journalisten auf Informationen aus anderen Quellen angewiesen, die unter anderem über Twitter verbreitet werden." Das habe sich zuletzt bei den Unruhen in Istanbul und anderen türkischen Großstädten gezeigt. Der DJV-Vorsitzende forderte die Bundesregierung auf, in ihren Kontakten zur Türkei auf die vollständige Wiederherstellung der Presse- und Meinungsfreiheit zu drängen. "Es kann nicht unwidersprochen bleiben, dass seit Jahren die Freiheitsrechte in der Türkei Stück für Stück ausgehebelt werden", sagte Konken. Er wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass in dem Land nach wie vor 52 Journalisten wegen angeblicher Unterstützung terroristischer Aktivitäten inhaftiert seien. Deutscher Journalisten-Verband (DJV) Charlottenstr. 17 10117 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30/72 62 79 20 Telefax: +49 (0)30/726 27 92 13 Mail: djv(at)djv.de URL: www.djv.de

Neues in die Welt bringen durch Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung
Bochum (pressrelations) - Neues in die Welt bringen durch Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung Das "Institut für zukunftsorientierte Kompetenzentwicklung" wurde zum "Institut für Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung", aus IZK wurde IBKN. Für die Hochschule Bochum bedeutet die Umbenennung ihres Bildungs-Institutes mehr als ein trivialer Namenswechsel wie bei einem Schokoriegel. Und deshalb nehmen sich Hochschule und Institut einen Tag Zeit für die (Neu-) Eröffnung. Den 31. März hat das Institut unter das Motto "Wie kommt Neues in die Welt? Ganz? Schön? Un(d)Praktisch?" gestellt. Und feiert mit Kunst, Vorträgen, Diskussionen und Präsentationen. Interessierte sind herzlich willkommen; Anmeldung ist erwünscht (Fax: (0234) 32 14014)! Nach dem Auftakt des Tages um 10 Uhr in der BlueBox durch den Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Martin Sternberg, präsentiert das IBKN anschließend seine Mission in einem Vortrag: "Neues in die Welt durch Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung". Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, schließt daran mit einem Beitrag über "Systeminnovationen und Erneuerbare Energien" an. Ebenfalls einen Beitrag zum Themenfeld "Neues in die Welt durch Wissenschaft" leistet zudem Prof. Dr. Nico Paech (Universität Oldenburg), der über den "Aufbruch in die Postwachstumsökonomie" sprechen wird. Der Höhepunkt des Tages soll allerdings der Kunst gehören: Ab 12 Uhr inszeniert der Künstler Pablo Wendel mit Studierenden der Hochschule hinter der BO-Mensa die Performance "Testudo Solaris", bei der die Akteure aus Solarpanels eine "Schildkröten-Formation" einnehmen, wie sie in der Antike von den römischen Soldaten als Verteidigungsstellung eingenommen wurde. Auch der weitere Nachmittag soll sodann der Kunst gehören: es präsentieren sich etwa die Kölner Akademie für Nachhaltiges Design "Ecosign", das "Theater der Versammlung der Universität Bremen, die ID-Factory der TU Dortmund, die Skulpteurin Enny Pötter und die Videokünstlerin Folke Koebberling. Bereits seit 15 Jahren ist das bisherige "IZK" ein grundlegender Teil der Studienstruktur der Bochumer Fachhochschule und eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung. Damals wie heute ist die Hochschule davon überzeugt, dass ein Studium mehr bieten muss als die Vermittlung von Fachwissen. Und wo in den Anfängen des Instituts noch "Schlüsselqualifikationen" gelehrt wurden, steht heute ganzheitliche Bildung auf der Agenda. Weil jetzt zudem neue Aufgabenbereiche für das Institut entstanden sind, hat sich die Hochschule im letzten Jahr zu einer Umbenennung entschlossen. So wird mit dem neuen Namen "Institut für Bildung, Kultur und Nachhaltige Entwicklung" die neue Rolle sowohl bei der Ausbildung von Techniklehrern als auch bei dem neuen Bachelor-Studiengang "Nachhaltige Entwicklung" mit berücksichtigt. Fachhochschule Bochum Lennershofstr. 140 44801 Bochum Deutschland Telefon: (0)234 / 32202 Telefax: (0)234 / 3214219 URL: http://www.fh-bochum.de

cfaed präsentiert neuen Mikrochip „Tomahawk 2“ im International Congress Center Dresden
Dresden (pressrelations) - cfaed präsentiert neuen Mikrochip "Tomahawk 2" im International Congress Center Dresden Das Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) der TU Dresden wird seinen neuen Mikrochip "Tomahawk 2" auf der "DATE Conference" präsentieren, einer Elektronik-Fachmesse, die vom 24. bis 28. März im International Congress Center Dresden stattfindet. Der neue Tomahawk ist extrem schnell, energiesparend und zuverlässig. Er kann unterschiedlichste Bauelemente problemlos miteinander in Verbindung bringen. Mit dem neuen Prototypen bereiten sich die Forscher des Exzellenzclusters für Mikroelektronik der TU Dresden auf das "Taktile Internet" vor. Dann sollen sehr große Datenmengen in Echtzeit übertragen werden und ganz neue Anwendungen möglich machen. Zum Beispiel sollen Autos automatisch auf Veränderungen auf der Straße reagieren können. Kolonnenfahren mit nur wenigen Zentimetern Abstand wäre dann möglich, weil die Autos über Sensoren miteinander verbunden wären. Weitere Neuerungen sind beispielsweise in der Tele-Medizin und im E-Learning, bei Google Glass und bei der Smartphone-Nutzung denkbar. "Das ist die nächste Stufe der digitalen Revolution", sagt Cluster-Koordinator Prof. Dr. Gerhard Fettweis. Er rechnet mit einer Umsetzung ab 2020. Voraussetzung dafür sind besonders leistungsstarke Mobilfunknetze. Um die 5. Generation (5G) des Mobilfunks zu realisieren, will die Technische Universität Dresden mit dem Londoner Kings College und der Universität Surrey zusammenarbeiten. Der "Tomahawk2" wurde weltweit zum ersten Mal Anfang Februar auf der International Solid-State Circuits Conference (ISSCC) in San Francisco gezeigt. Die Demonstration bei der "Date, Automation and Test in Europe" (DATE 14) Conference ist die erste Präsentation des neuen TUD-Mikrochips in Deutschland. Informationen für Journalisten: Birgit Holthaus, cfaed Pressereferentin Tel. 0351 463-42848 Email birgit.holthaus@tu-dresden.de

Schäfer-Gümbel: Erdogan muss Zensur beenden und Twitter wieder freigeben
Berlin (pressrelations) - Schäfer-Gümbel: Erdogan muss Zensur beenden und Twitter wieder freigeben Zur Abschaltung des Kurznachrichtendienstes Twitter durch den türkischen Premierminister Erdogan erklärt der stellvertretende SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel: Der türkische Premierminister Recep Erdogan hat über Nacht den Online-Nachrichtendienst Twitter abschalten lassen. Damit schränkt er die Meinungsfreiheit in der Türkei massiv ein. Die Türkei ist ein demokratisches Land. Doch ein solches Vorgehen ist nicht akzeptabel. Die Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter der Demokratie. Sie muss von allen Staatsorganen geschützt werden. Erdogan handelt in eigener Sache und nicht für die Menschen seines Landes. Das wirkt nicht besonders souverän. Er muss Twitter wieder freigeben! Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Wilhelmstraße 141 10963 Berlin Deutschland Telefon: 030-25991-500 Telefax: 030 28090-507 Mail: pressestelle@spd.de URL: http://www.spd.de

Ohne Energie kein Wasser - ohne Wasser keine Energie
Berlin (pressrelations) - Ohne Energie kein Wasser - ohne Wasser keine Energie - Weltwassertag 2014: Bund startet neues Forschungsprogramm - Wanka: Wir wollen eine Wasserwirtschaft, die deutlich weniger Strom verbraucht Die Bewirtschaftung der für den Menschen lebenswichtigen Ressource Wasser erfordert eine erhebliche Menge an Energie. Allein die in Deutschland vorhandenen Anlagen für die öffentliche Wasserversorgung und Abwasserbehandlung verbrauchen zusammen 6,6 TWh elektrische Energie pro Jahr. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von etwa 1,6 Millionen Vier-Personen-Haushalten. Dabei sind die Kläranlagen mit 4,2 TWh pro Jahr die größten Stromverbraucher im kommunalen Bereich und haben einen höheren Strombedarf als beispielsweise Schulen oder die Straßenbeleuchtung. Wenn wir die Energiewende schaffen wollen, müssen wir die Einsparpotentiale in der Wasserbewirtschaftung heben. Wir erforschen daher, wie der hier benötigte Stromverbrauch durch Energiesparmaßnahmen und Effizienzsteigerungen reduziert werden kann, sagte Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung anlässlich des Weltwassertages, der seit 1993 jährlich am 22. März von den Vereinten Nationen veranstaltet wird und in diesem Jahr unter dem Motto Wasser und Energie steht. Laut der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) bestehen Energieeinsparpotentiale in der Wasserbewirtschaftung von bis zu 25 Prozent. Das neue Förderprogramm Zukunftsfähige Technologien und Konzepte für eine energieeffiziente und ressourcenschonende Wasserwirtschaft - ERWAS wird vom BMBF mit 27 Millionen Euro gefördert. In den jetzt startenden zwölf Verbundprojekten wird zum Beispiel untersucht, wie Kläranlagen in Zukunft mit Hilfe neuer Technologien und Verfahren energieneutral betrieben werden oder sogar Energie erzeugen können. Dadurch wird es unter anderem möglich, dass die Anlagen der Wasserwirtschaft eine Pufferfunktion übernehmen, wenn die Energieversorgung in Deutschland zukünftig stärker aus Wind- und Sonnenenergie, also dynamischer erfolgt. In Spitzenzeiten können sie dann überschüssige Energie abnehmen, bei geringem Angebot hingegen Energie einspeisen. Im Rahmen der Fördermaßnahme wird auch erforscht, wie die in wasserwirtschaftlichen Anlagen eingesparte Energie zur Entfernung von Schadstoffen aus dem Wasser genutzt werden kann. Um die Anwendung der Forschungsergebnisse in die Praxis zu gewährleisten und die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an den Bedürfnissen der Anwender auszurichten, arbeiten in allen Verbundprojekten Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie von Kommunen und Ländern eng zusammen und werden durch ein Begleitprojekt unter Leitung der DWA unterstützt. Das neue Forschungsprogramm greift zudem ein Thema auf, das nicht auf Deutschland beschränkt ist. Weltweit werden beispielsweise rund 8 Prozent des Verbrauches elektrischer Energie für die Förderung, Behandlung und den Transport von Wasser benötigt. Unsere Forschung hilft, neue Impulse für einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser und Energie zu geben. Die Versorgung mit Wasser in ausreichender Menge und Qualität sowie eine sichere Abwasserentsorgung zählen zu den menschlichen Grundbedürfnissen weltweit, sagt Wanka. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.fona.de/de/9847 und http://www.unwater.org/worldwaterday Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Hannoversche Straße 28-30 10115 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30/18 57-50 50 Telefax: +49 (0)30/18 57-55 51 Mail: presse@bmbf.bund.de URL: http://www.bmbf.de

Internationale „Leipziger Schule“ der gynäkologischen Tumorchirurgie
Leipzig (pressrelations) - Internationale "Leipziger Schule" der gynäkologischen Tumorchirurgie Vom 24. bis zum 27. März treffen sich wieder Gynäkologen aus aller Welt am UKL zur Leipzig School der radikalen Beckenchirurgie. Zweimal im Jahr vermitteln hier die UKL-Gynäkologen das von Prof. Michael Höckel, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde, entwickelte innovative Operationskonzept zur besseren Behandlung von Krebserkrankungen. Der Kurs umfasst neben anatomischen Grundlagen und Workshops auch die Übertragung von Live-Operationen mit parallelen Erläuterungen. Die 19 Kursteilnehmer kommen unter anderem aus Mexiko, Italien und Saudi-Arabien, um am Universitätsklinikum Leipzig die hier entwickelten neuen Tumoroperationsverfahren zu erlernen. Seit dem Start 2005 hat sich diese Leipzig School gut etabliert, die zwei jährlichen Kurse sind immer weit im Voraus ausgebucht. "Inzwischen zertifizieren wir auch Operateure in deren Kliniken, die nach unseren Prinzipen arbeiten", erklärt Prof. Michael Höckel. Der Kurs vermittelt die von ihm entwickelten Operationstechniken zur umfassenden operativen Behandlung von Krebserkrankungen des weiblichen Genitaltraktes. Dabei werden alle Gewebe entfernt, die sich aus den gleichen embryonalen Strukturen entwickelt haben. "Wir haben festgestellt, dass der Krebs bei seiner Ausbreitung genau diese Strukturen erfasst", so Höckel. Werden die Gewebe entfernt, können keine neuen Tumoren entstehen und der Krebs wird geheilt. "Dabei kommen wir ohne Bestrahlungen aus", so der UKL-Gynäkologe. Die in den letzten Jahren seit der Etablierung der Leipziger Methode erhobenen Daten zum Langzeiterfolg geben ihm recht. Inzwischen kommen Patientinnen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Leipzig, um sich nach den Verfahren operieren zu lassen. Mehr als 500 sind es bereits. "Aktuell wird zudem eines unserer Verfahren, die Totale mesometriale Resektion (TMMR), im Rahmen einer großen multizentrischen Studie mit der Standardbehandlung verglichen", so Höckel. Universitätsklinikum Leipzig AöR Liebigstraße 18 04103 Leipzig Telefon: +49 341 97 10 9 Telefax: +49 341 97 15 909 Mail: info@uniklinik-leipzig.de URL: www.uniklinik-leipzig.de

Yasmin Fahimi: Manuela Schwesig bringt neuen Schwung in die Familienpolitik
Berlin (pressrelations) - Yasmin Fahimi: Manuela Schwesig bringt neuen Schwung in die Familienpolitik Zu den familienpolitischen Vorschlägen der Bundesfamilienministerin erklärt SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi: Das ElterngeldPlus gibt Familien nicht nur mehr Zeit, sondern macht es ihnen auch ein Stück weit einfacher, Familie und Beruf im Alltag miteinander zu vereinbaren. Familien erhalten künftig die Möglichkeit, Elternzeit und Elterngeld besser an ihre Bedürfnisse und die ihrer Kinder anzupassen. Wer in Teilzeit arbeitet, erhält die Chance, länger Elterngeld zu beziehen. Die Mütter oder Väter können früher wieder in Teilzeit arbeiten, ohne dabei - wie bislang - Nachteile zu erleiden. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig gibt Vätern und Müttern darüber hinaus die Gelegenheit, die Elternzeit länger aufzusparen, damit sie ihre Sprösslinge nicht nur im Kleinstkindalter eng begleiten können, sondern bis ins Alter von acht Jahren. Und wer sich gemeinsam um das Kind kümmert, erhält künftig dafür ebenfalls mehr Elternmonate. Nach vier Jahren Stillstand in der Familienpolitik unter Kristina Schröder, die vor allem die traditionelle Rollenverteilung zementieren wollte, sorgt Manuela Schwesig für neuen Schwung, damit es für Familien in Deutschland wieder vorangeht. Für uns ist klar: Frauen und Männer sollen beides haben können: Gute Chancen im Beruf und Zeit mit ihren Kindern. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Wilhelmstraße 141 10963 Berlin Deutschland Telefon: 030-25991-500 Telefax: 030 28090-507 Mail: pressestelle@spd.de URL: http://www.spd.de

Göttinger Wissenschaftler entdecken neuen Quantenzustand in Metall mit magnetischer Frustration
Göttingen (pressrelations) - Göttinger Wissenschaftler entdecken neuen Quantenzustand in Metall mit magnetischer Frustration Quantenkritikalität einer Spinflüssigkeit Ein deutsch-japanisches Forscherteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat bei tiefen Temperaturen in einer speziellen Metallverbindung einen neuen Quantenzustand entdeckt. Als Folge der Heisenberg’schen Unschärferelation sind atomare Teilchen selbst am absoluten Nullpunkt stets in Bewegung, und diese Quantenfluktuationen können zu Transformationen zwischen unterschiedlichen Zuständen führen. Das Verhalten in der Nähe solcher durch Quanteneffekte bewirkten Übergänge wird als Quantenkritikalität beschrieben. Eine neue Art von Quantenkritikalität entdeckten die Wissenschaftler nun bei hochempfindlichen Messungen der magnetischen Eigenschaften in einer kristallinen Verbindung von Praseodymiridiumoxid. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Materials erschienen. Materialien, deren Eigenschaften durch Quanteneffekte bestimmt werden, zeigen oft überraschendes und neuartiges Verhalten, dessen besseres Verständnis von zentralem Interesse für Grundlagenforschung und technologische Anwendungen ist. Die nun entdeckte Quantenkritikalität entsteht durch das Zusammenspiel atomarer magnetischer Momente der Praseodym-Atome und Iridium-Leitungselektronen. Diese Momente sind hier geometrisch so angeordnet, dass ihr Bestreben, sich parallel zu allen nächsten Nachbaratomen auszurichten, nicht gleichzeitig erfüllt werden kann - man spricht von einem geometrisch frustrierten Magneten. Im Gegensatz zu einem nicht frustrierten Magneten kann dieser keine Ordnung ausbilden; die Momente bleiben in einem stark gekoppelten flüssigkeitsartigen Zustand. Solche Spinflüssigkeiten werden zurzeit intensiv studiert, da in ihnen besondere Anregungen vorliegen können, die sich wie magnetische Monopole verhalten. Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeigen erstmals quantenkritisches Verhalten einer solchen Spinflüssigkeit. Beim Abkühlen zu sehr tiefen Temperaturen frieren Richtungsänderungen der Momente nicht aus. Stattdessen bildet sich ein durch Quantenfluktuationen verursachter kritischer Zustand aus. "Dies ist neu gegenüber allen bislang beobachteten Quantenspinflüssigkeiten und hängt vermutlich mit den in der speziellen Verbindung zusätzlich vorliegenden Iridium-Leitungselektronen und ihrer Streuung an den Praseodym-Atomen zusammen", so der Experimentalphysiker Prof. Dr. Philipp Gegenwart, kürzlich von der Universität Göttingen an die Universität Augsburg gewechselt. Das beobachtete Verhalten unterscheidet sich auch deutlich von allen bislang bekannten quantenkritischen Systemen und zeigt die besondere Bedeutung geometrischer Frustration für stark wechselwirkende Quantensysteme. Originalveröffentlichung: Yoshi Tokiwa et al. Quantum criticality in a metallic spin liquid. Nature Materials 2014. Doi: 10.1038/nmat3900. Kontaktadresse: Prof. Dr. Philipp Gegenwart Georg-August-Universität Göttingen Fakultät für Physik I. Physikalisches Institut E-Mail: pgegenw@gwdg.de

SWR-Rundfunkrat bekräftigt Notwendigkeit des multimedialen Jugendangebots von ARD und ZDF
Stuttgart (pressrelations) - SWR-Rundfunkrat bekräftigt Notwendigkeit des multimedialen Jugendangebots von ARD und ZDF Der Rundfunkrat des Südwestrundfunks (SWR) hat in seiner Sitzung am Freitag, 21. März 2014, in Stuttgart eine Erklärung zur Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zum multimedialen Jugendangebot von ARD und ZDF abgegeben. Hier die Erklärung im Wortlaut: Erklärung des SWR Rundfunkrates zum multimedialen Jugendangebot von ARD und ZDF Der Rundfunkrat des SWR hat mit großer Enttäuschung und mit Unverständnis zur Kenntnis genommen, dass die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten in ihrer vergangenen Konferenz (MPK) am 13. März 2014 erneut keine positive Entscheidung über das gemeinsame Konzept von ARD und ZDF zu einem multimedialen Angebot für junge Menschen getroffen haben. Der Rundfunkrat kann nicht nachvollziehen, dass immer wieder neue Fragen aufgeworfen und die konkrete Vorbereitung des neuen Angebotes damit immer weiter verzögert wird. Denn ARD und ZDF haben ein überzeugendes Konzept für ein gemeinsames Medienangebot für junge Zielgruppen und damit für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks vorgelegt. Der Rundfunkrat des SWR bekräftigt die Notwendigkeit des multimedialen jungen Angebots von ARD und ZDF. Das gemeinsame Konzept dazu haben ARD und ZDF für die Sitzung der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten am 13.März 2014 umfassend erläutert. Das gilt auch für das Anliegen, junge Menschen angemessen zu beteiligen. Der Rundfunkrat fordert einen zeitnahen Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten, der das neue Angebot möglich macht, damit junge Menschen auch in Zukunft ein anspruchsvolles öffentlich-rechtliches Angebot erhalten, das ihrem Mediennutzungsverhalten entspricht und damit auch die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei dieser Zielgruppe erhält und steigert. Südwestrundfunk (SWR) Neckarstrasse 230 70190 Stuttgart Deutschland Telefon: 0711/9290 Telefax: 0711/9292600 URL: http://www.swr.de

Zollkontrollen sorgen für Fairplay auf dem Arbeitsmarkt
Berlin (pressrelations) - Zollkontrollen sorgen für Fairplay auf dem Arbeitsmarkt Die rund 6.700 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ermittelten 2013 in 135.000 Verfahren wegen Schwarzarbeit. Sie deckten dabei einen Schaden von insgesamt über 777 Millionen Euro auf. Dies ergibt sich aus der Bilanz des Zolls für das Jahr 2013, die Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble heute in Berlin vorgestellt hat. Bundesfinanzminister Schäuble: "Die Erfolge im Kampf gegen Schwarzarbeit zeigen, wie der Zoll ehrliche Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor unfairer Konkurrenz schützen kann." Im Kampf gegen Schwarzarbeit überprüfte der Zoll 2013 mehr als 500.000 Personen und rund 64.000 Betriebe. Aus den abgeschlossenen Verfahren wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konnten knapp 18 Mio. Euro Bußgelder vereinnahmt werden. Neben klassischen Kontrollen setzt der Zoll dabei auch auf die Kooperation mit Arbeitgebern und Gewerkschaften aus betroffenen Branchen. Solche Bündnisse gegen Schwarzarbeit bestehen in der Bauwirtschaft und fünf weiteren Branchen. Schwerpunkte der Bilanz 2013 im Einzelnen: Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung Die rund 6.700 Zöllnerinnen und Zöllner der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit" überprüften über 523.000 Personen und 64.000 Arbeitgeber. Dabei deckten sie Schäden von über 777 Millionen Euro auf und leiteten über 135.000 Ermittlungsverfahren wegen Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten ein. Steuererhebung Über die Zollverwaltung flossen dem Bundeshaushalt im vergangenen Jahr Einnahmen von über 119 Milliarden Euro zu. Das entspricht etwa der Hälfte der Steuereinnahmen des Bundes. Der größte Anteil an den Zoll-Einnahmen entfällt mit 65,7 Milliarden Euro auf die besonderen Verbrauchsteuern. Die drei Aufkommensstärksten: Energiesteuer mit 39,4 Milliarden Euro, die Tabaksteuer mit 13,8 Milliarden Euro und die Stromsteuer mit 7 Milliarden Euro. Barmittelkontrollen Die Zollkontrollen des grenzüberschreitenden Barmittelverkehrs haben zum Ziel, Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus zu verhindern. Im vergangenen Jahr stellten die Zöllnerinnen und Zöllner Zahlungsmittel von über einer halben Milliarde Euro vorläufig sicher, da die legale Herkunft zunächst nicht zu klären war. Zudem wurden Bußgelder von 10 Millionen Euro festgesetzt - vor allem, weil Reisende die Beträge nicht ordnungsgemäß anmeldeten. In über 1.800 Fällen gab der Zoll Belege (z. B. Kontoauszüge) auf ausländische Vermögensanlagen von fast 346 Millionen Euro an die Landesfinanzverwaltungen weiter. Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität Der Zoll zog insgesamt 22 Tonnen Rauschgift aus dem Verkehr. Neben der Kaudroge Khat mit 17 Tonnen stellten die Zöllnerinnen und Zöllner u. a. 2,4 Tonnen Marihuana, über eine Tonne Kokain, 725 Kilogramm Haschisch, 275 Kilogramm Opium und 128 Kilogramm Heroin sicher. Die beschlagnahmte Menge an Metamphetamin (Crystal) hat sich mit 47 Kilogramm im Vergleich zu 2012 nahezu verdoppelt. Bekämpfung der Marken- und Produktpiraterie Die Zöllnerinnen und Zöllner verhinderten die Einfuhr von über 3,9 Millionen gefälschten Waren im Wert von 134 Millionen Euro. Davon stammten rund Dreiviertel aus der VR China und Hongkong. Am häufigsten geschmuggelt wurde persönliches Zubehör wie Taschen, Sonnenbrillen, Uhren und Schmuck sowie Schuhe und Bekleidung. Bekämpfung des Zigarettenschmuggels Der Zoll verhinderte im vergangenen Jahr, dass insgesamt 147 Millionen Schmuggelzigaretten auf den deutschen Schwarzmarkt gelangten. Die Zahl entspricht fast exakt der des Vorjahres (146 Millionen). Erhalt der Artenvielfalt Der Zoll stellte hauptsächlich an den Flughäfen in 1.100 Fällen über 63.000 geschützte Tier- und Pflanzenarten sowie daraus hergestellte Waren sicher. Bundesministerium der Finanzen (BMF) Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Deutschland Telefon: 03018/ 682 - 0 Telefax: 03018/ 682- 32 60 Mail: Presse@bmf.bund.de URL: http://www.bundesfinanzministerium.de/

Drillisch revolutioniert die Smartphone-Nutzung in Europa
Maintal (pressrelations) - Drillisch revolutioniert die Smartphone-Nutzung in Europa - Neue EU-Tarife: Erstmals Inklusivleistungen im In- und Ausland nutzbar - Individuelle und innovative EU-Optionen für jeden Bedarf - Schon ab 1. April: Drillisch unterbietet EU-Vorgaben um fast 40 Prozent Das Smartphone auch im Urlaub oder auf Geschäftsreise im Ausland genauso unbeschwert nutzen wie zu Hause? Was lange undenkbar schien, macht Drillisch jetzt als erster Anbieter möglich. Ab dem 1. April startet der Preisführer im deutschen Mobilfunkmarkt eine breite Produktoffensive für sorgenfreie Smartphone-Nutzung innerhalb der EU. Dazu zählen neue EU-Tarife, individuelle EU-Optionen und günstige Preise für Jedermann. All-in-Tarife mit Inklusivleistungen für In- und Ausland Für alle, die Ihr Smartphone überwiegend in Deutschland nutzen, aber auch häufiger im europäischen Ausland unterwegs sind, bringt Drillisch vier neue EU-Tarife, bei denen die enthaltenen Inklusiv-Einheiten gleichermaßen im Inland und allen EU-Ländern gelten. Eine echte Innovation, die sonst kein anderer Anbieter seinen Kunden ermöglicht. Optimal abgestimmt für Wenig-, Normal- und Vielnutzer bietet Drillisch drei EU-Pakettarife mit jeweils Freiminuten, Frei-SMS und einer Internet-Flatrate ab 7,95 Euro pro Monat. Drillisch bringt Allnet-Flat mit EU-Paket Eine echte Sensation ist der EU-Tarif Flat S. Für nur 19,95 Euro umfasst diese Allnet-Flat eine Sprach-, SMS- und 500 MB Internet-Flat für Inlandsverbindungen. Zur europaweiten Nutzung sind zusätzlich 100 Freiminuten, 100 Frei-SMS und 100 MB Datenvolumen enthalten. Endlich können Vielnutzer auf Reisen und im Urlaub unbeschwert telefonieren und sorgenfrei mobil surfen. Sind die EU Inklusiv-Einheiten aufgebraucht, werden für jede weitere Minute oder SMS lediglich 6 Cent berechnet. Auch das Surfen mit dem Smartphone wird dank der neuen EU-Tarife von Drillisch im Ausland günstig wie nie. Nach dem Verbrauch des EU 100 MB Inklusiv Volumens fallen pro weiterem MB nur 15 Cent an, und damit rund 37 Prozent weniger als die ab 01.07.2014 geltende Roamingverordnung der EU mit maximal 23,8 Cent vorsieht. Mit EU-Optionen schon im Osterurlaub kräftig sparen Ab dem 1. Juli gelten in der EU neue Roamingpreise. Drillisch vollzieht diese Preis-anpassung bereits zum 1. April und unterbietet die Vorgabe um bis zu 37 Prozent. Somit können Drillisch Kunden schon 3 Monate früher deutlich günstiger in Europa telefonieren und surfen. Zusätzlich können Drillisch Kunden in ihrer ServiceWelt neue EU-Optionen buchen. Bereits ab 1,20 Euro monatlich ist mit EU Light eine Option wählbar, mit der europaweit Minuten, SMS und heruntergeladene MB jeweils nur noch 6 Cent kosten. Ein historisch niedriger Preis, der sogar die meisten Inlandsangebote anderer Wettbewerber weit in den Schatten stellt. "Drillisch ist der vielfach für Preis und Leistung ausgezeichnete Preisführer für Mobilfunktarife in Deutschland. Jetzt zeigen wir, wie einfach, transparent und günstig die Nutzung des Smartphones im EU-Ausland sein kann", so Vlasios Choulidis, Vorstand Vertrieb und Marketing der Drillisch AG. "Statt die Abschaffung der Roamingkosten nur anzukündigen, machen wir das Telefonieren, SMS versenden und Surfen in der EU einfach noch günstiger - für alle unsere Kunden." Die neuen EU-Tarife und -Optionen sind - wie bei Drillisch üblich - monatlich kündbar. Neu- und Bestandskunden können die EU-Optionen ab dem 1. April bei simply, maXXim, helloMobil, McSIM, Phonex sowie DeutschlandSIM, discoPLUS und winSIM buchen. Die EU-Tarife werden ab Anfang April sukzessive bei allen Marken eingeführt. Eine vollständige Übersicht der Tarife und Optionen in tabellarischer Form finden Sie als PDF-Dokument im Pressebereich unter www.drillisch.de. Peter Eggers Pressesprecher (Produkte) Drillisch AG Unternehmenskommunikation Telefon: 06181-412124 Telefax: 06181-412183 E-Mail: presse@drillisch.de

Neue Turnierserie von Hole In One Fitting: Das Münchner Unternehmen startet mit origineller Turnierserie 2014 zum ersten Mal in die Golfsaison
München (pressrelations) - Neue Turnierserie von Hole In One Fitting: Das Münchner Unternehmen startet mit origineller Turnierserie 2014 zum ersten Mal in die Golfsaison Mit der Kultmarke Vice Golf als Partner veranstaltet Hole In One Fitting dieses Jahr zum ersten Mal eine Amateur-Turnierserie auf den beliebtesten Golfplätzen Bayerns. Das Münchner Start-up-Unternehmen will die attraktive Turnierserie "Regnum Carya Golf Cup 2014" etablieren und setzt dabei auf abwechslungsreiche Side-Events. Gespielt wird auf den beliebtesten Golfplätzen Bayerns, und zwar am 3. Mai in Ottobeuren, am 14. Juni in Aschheim und am 16. August in Wiggensbach. 90 bis 120 Spieler gehen pro Turnier an den Start, darunter viele Golfer, die in der höchsten Golf-Liga Deutschlands spielen. "Dass auch EPD-Tourspieler unser Turnier wahrnehmen, freut uns natürlich besonders und erhöht die Qualität des Wettkampfes ungemein", sagt Pfister, Geschäftsführer von Hole In One Fitting. Die Organisatoren wollen den Teilnehmern nicht nur ein klassisches Golfturnier, sondern auch die Möglichkeit bieten, mit jungen und innovativen Unternehmen der Golfbranche wie Vice Golf in Kontakt zu treten und sich über Trends auszutauschen. Zur einzigartigen Atmosphäre trägt vor allem das umfangreiche Rahmenprogramm bei, das den "Regnum Carya Golf Cup 2014" von anderen Golfturnieren unterscheidet und den Teilnehmern und Zuschauern ein intensives Turniererlebnis bietet. So erwarten die Sieger neben fünf Nächten im Luxus Resort "Regnum Carya Golf Ressort und Spa" verschiedene Sachpreise von Vice Golf, Schläger- und Fitting-Gutscheine von Hole In One Fitting und ein VW Up für ein Hole in One am richtigen Loch. "Das Gesamtpaket aus tollem Wettkampf, sensationellen Preisen und den vielen Side-Events machen die Besonderheit des Turniers aus", meint Pfister. Nach dem üblichen Dinner findet außerdem eine Party statt. Dort können die Teilnehmer gemeinsam feiern und den Turniertag in lockerer Atmosphäre ausklingen lassen. Abseits des normalen Turniertreibens veranstaltet Hole In One Fitting verschiedene andere Wettbewerbe, wie die "Putting Competition" und "Beat a HiO-Pro". Außerdem inszeniert das Unternehmen die neue Art des Schlägerfittings, das die Golfbranche revolutioniert. "Interessierte Spielerinnen und Spieler können direkt vor Ort auf der Driving Range ihre Schwünge analysieren lassen. Ich bin mir sicher, dass das für viele einen Aha-Effekt geben wird. Diese Analyse ist für unsere Kunden der erste Schritt zu einer ganz neuen Art des Golfspielens. Denn mit individuell angepassten Golfschlägern steigen die Erfolgserlebnisse und damit natürlich auch der Lustfaktor", so Pfister. Alle Interessenten können sich über das Kontaktformular auf www.hio-fitting.de oder unter info@hio-fitting.de für die Turnierserie anmelden. Weitere Informationen: Dominik Jensen Vermarktung und Sponsoring Hole In One Fitting Schleißheimerstr. 183a 80797 München Fon: +4917627598875 Mail: info@hio-fitting.de Web: www.holeinone-fitting.de Ingo Jensen Redaktion Jensen media redaktion@jensen-media.de Jensen media GmbH Hemmerlestraße 4 87700 Memmingen Telefon 08331/99188-0 Telefax 08331/99188-10 info@jensen-media.de www.jensen-media.de www.facebook.com/jensen.media

Drillisch dreht auf: Ab 1. April noch mehr Leistung zum kleinsten Preis für alle Smartphone-Nutzer
Maintal (pressrelations) - Drillisch dreht auf: Ab 1. April noch mehr Leistung zum kleinsten Preis für alle Smartphone-Nutzer Neue Tarife mit mehr Datenvolumen und bis zu 14,4 Mbit/s Surfgeschwindigkeit Am 1. April schlägt die Drillisch AG mit ihren erfolgreichen und in Preis und Leistung ausgezeichneten All-in und Flat-Tarifen am deutschen Mobilfunkmarkt ein neues Kapitel auf. Mit neuen, transparenten Tarifen für alle Smartphone-Nutzer setzt der Preisführer am deutschen Markt die Leistung rauf und die Preise runter. Alle Kunden, ob nun Einsteiger, Allrounder, Viel- oder Flatnutzer, profitieren dabei von höherem Datenvolumen und günstigeren Preisen. Wie bei Drillisch üblich mit der größtmöglichen Flexibilität. Denn im Gegensatz zum Wettbewerb verzichtet Drillisch auf langfristige Vertragsbindungen. Für Smartphone-Nutzer bedeutet das: noch mehr Leistung und Surfvergnügen zum besten Preis. So verdoppelt Drillisch beim Einsteiger-Tarif All-in 200 plus das monatliche Highspeed-volumen von 100 auf 200 MB zum günstigen Monatspreis von 4,95 Euro. Der Allrounder-Tarif All-in 300 plus bietet 100 Freiminuten, 100 Frei-SMS und eine 300 MB Internet-Flat jetzt zum neuen Tiefpreis von 6,95 Euro. Ganz neu im Portfolio und besonders interessant für Vielnutzer ist der Tarif All-in 1000 plus. Zum sensationellen monatlichen Paketpreis von nur 12,95 Euro enthält er eine riesige 1 GB Internet-Flat sowie 250 Minuten und 250 SMS. Auch bei Allnet-Flatrates bestätigt Drillisch die Spitze bei Leistung und Preis. Ab dem 1. April stehen vier Flat-Tarife zur Auswahl, darunter Deutschlands günstigste Full-Flat ohne Laufzeit mit Sprach-, SMS- und 500 MB Internet-Flat für unschlagbar günstige 16,95 Euro pro Monat. Doch damit nicht genug! Drillisch legt außerdem den Daten-Turbo ein und bringt zwei Flat-Tarife mit einem rasanten Surfspeed von 14,4 Mbit/s. Optimal auf die Bedürfnisse der Kunden abgestimmt, sind Daten-Inklusivvolumen von 1 GB oder 2 GB wählbar. Bereits ab 19,95 Euro pro Monat erlebt man mobiles Surfvergnügen doppelt so lange und doppelt so schnell wie bei den meisten anderen Wettbewerbern. "Wer in Deutschland einen Smartphone-Tarif mit bester Leistung zum besten Preis sucht, kommt automatisch zu den Produkten der Drillisch-Gruppe", erklärt Vlasios Choulidis, Vorstand Vertrieb und Marketing der Drillisch AG. "Das ist unser Anspruch als Preisführer im Mobilfunkmarkt, den wir mit unseren neuen Tarifen erneut unterstreichen." Die neuen Smartphone- und Allnet-Tarife sind ab dem 1. April bei simply, maXXim, helloMobil, McSIM, Phonex sowie DeutschlandSIM, discoPLUS und winSIM verfügbar. Eine vollständige Übersicht der neuen Tarife in tabellarischer Form finden Sie als PDF-Dokument im Pressebereich unter www.drillisch.de. Peter Eggers Pressesprecher (Produkte) Drillisch AG Unternehmenskommunikation Telefon: 06181-412124 Telefax: 06181-412183 E-Mail: presse@drillisch.de

All European Academies Madame de Staël Prize for Cultural Values
Essen (pressrelations) - All European Academies Madame de Staël Prize for Cultural Values Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso verleiht den All European Academies Madame de Staël Prize for Cultural Values an die italienische Professorin für Kulturgeschichte Luisa Passerini Luisa Passerini wird als erste Wissenschaftler in mit dem All European Academies Madame de Staël Prize for Cultural Values ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt der Dachverband europäischer Wissenschaftsakademien, All European Academies (ALLEA), ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten zu den kulturellen Werten und der Identität Europas. Der Preis wird auf Einladung von ALLEA am 9. April 2014 von EU Kommissionspräsident José Manuel Barroso überreicht. Die feierliche Preisverleihung findet im Akademienpalast der Königlich Belgischen Akademien der Wissenschaften in Brüssel statt. Luisa Passerinis Forschungen zeichnen nicht nur ein facettenreiches Bild von der Entstehung und Entwicklung europäischer Identitäten. "Sie erschließen auch die kulturellen Werte, die Europa heute so dringend braucht", sagt Prof. Dr. Günter Stock, Präsident von ALLEA und Vorsitzender der Preisjury. "Ihr umfassendes Werk zu verschiedenen Aspekten der europä-ischen Identität und Kultur trägt wesentlich dazu bei, die kulturelle Vielfalt Europas und seine bewegte Geschichte kultureller Begegnungen zu erklären." Die Preisträgerin ist emeritierte Professorin für Kulturgeschichte an der Universität Turin und leitet derzeit das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Forschungsprojekt Bodies Across Borders: Oral and Visual Memory in Europe and Beyond, das neue Formen von europäischer Identität untersucht. Luisa Passerinis weitere Forschungsinteressen umfassen die Kulturgeschichte mit einem Schwerpunkt auf mündlicher und visueller Erinnerung, die Geschichte der Subjektivität sowie Gender-und Generationsgeschichte. Der All European Academies Madame de Staël Prizefor Cultural Values wird 2014 erstmalig vergeben und anschließend alle zwei Jahre verliehen. Gefördert von der Stiftung Mercator ist der Preis mit 25,000 Euro dotiert. Der europäische Akademienverbund ALLEA hebt damit die große intellektuelle und kulturelle Vielfalt Europas hervor und honoriert den Beitrag he-rausragender wissenschaftlicher Arbeiten, insbesondere im Bereich der Geistes- und Sozial-wissenschaften, zum Verständnis Europas als geistigen und kulturellen Raum. Stiftung Mercator GmbH Huyssenallee 46 45128 Essen Deutschland Telefon: +49 (0)201 245 22 54 Telefax: +49 (0)201 245 22 22 Mail: info@stiftung-mercator.de URL: http://www.stiftung-mercator.de/

Flughafen erwirtschaftet 95 Millionen Gewinn
München (pressrelations) - Flughafen erwirtschaftet 95 Millionen Gewinn Neue Höchstmarken bei Fluggastaufkommen und Auslastung Die Flughafen München GmbH (FMG) blickt angesichts der Passagierzahlen und Wirtschaftsergebnisse auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück: Nach vorläufigen Berechnungen erwirtschaftete der FMG-Konzern ein Gesamtergebnis nach Steuern (EAT) von 95 Millionen Euro. Damit bewegt sich das Ergebnis ebenso wie der Konzernumsatz in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Der für Investitionen wichtige Cashflow stieg um 24 Millionen auf insgesamt 465 Millionen Euro. Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa und der Konsolidierungsmaßnahmen zahlreicher europäischer Airlines zeigte sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der FMG, Dr. Michael Kerkloh, mit der stabilen Entwicklung des Münchner Flughafens zufrieden: Der anhaltende wirtschaftliche Erfolg stärkt unsere Kapitalmarktfähigkeit ebenso wie die Investitionskraft, die wir insbesondere für unsere strategischen Ausbauvorhaben benötigen. Das Fluggastaufkommen erreichte 2013 mit 38,7 Millionen Reisenden eine neue Bestmarke. Die Auslastung der Flugzeuge stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 75,2 Prozent, den bisher höchsten Wert seit der Inbetriebnahme des Airports im Jahre 1992. Die Anzahl der im Passagierverkehr pro Flug durchschnittlich angebotenen Sitzplätze stieg im Jahr 2013 von 138 auf 144. Insgesamt wurden 2013 am Münchner Flughafen rund 382.000 Starts und Landungen durchgeführt, vier Prozent weniger als im Vorjahr. Da viele Luftverkehrsgesellschaften ihre Flotten im Kurz- und Mittelstreckenbereich auf größere Flugzeugmuster umgestellt haben, konnten die Airlines die gestiegene Passagiernachfrage auch 2013 noch durch den Einsatz größerer Flugzeuge auffangen. Die Transportleistungen im Bereich der Luftfracht lagen 2013 am Münchner Flughafen annähernd auf Vorjahresniveau. Insgesamt wurden rund 270.000 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Als stabilisierender Faktor erwies sich im vergangenen Jahr einmal mehr der Drehkreuzverkehr. So blieb der Umsteigeranteil mit 39 Prozent auf dem Vorjahresniveau, das Gleiche gilt für das Angebot an Destinationen und Sitzplätzen. Die stärksten Zuwächse beim Passagieraufkommen wurden mit jeweils rund zwei Prozent im Europaverkehr und im Interkontinentalverkehr erzielt. Dagegen gingen die Fluggastzahlen im innerdeutschen Verkehr nicht zuletzt aufgrund der nachfragedämpfenden Wirkung der Luftverkehrssteuer um rund drei Prozent zurück. Mit den Verkehrsergebnissen des Jahres 2013 konnte der Flughafen München seine Position im internationalen Wettbewerb festigen. Bezogen auf das Fluggastaufkommen rangiert das bayerische Luftverkehrsdrehkreuz wie im Vorjahr innerhalb Europas wieder auf Platz 7 und im weltweiten Vergleich auf Platz 30. Flughafen München GmbH Nordallee 25 85356 München Deutschland Telefon: +49 (89) 975-00 Mail: info@munich-airport.de URL: http://www.munich-airport.de

euro engineering AG feiert 20 erfolgreiche Jahre
Düsseldorf (pressrelations) - euro engineering AG feiert 20 erfolgreiche Jahre - In zwei Jahrzehnten vom Start-up zum Top-Ten-Unternehmen - Jubiläumsjahr begleitet von vielen Highlights - Vorstand Peter Blersch: Herausragende Basis für die Zukunft Im Jahr 2014 blickt die euro engineering AG, die heute zu den Top Ten der Engineering-Dienstleister in Deutschland zählt, auf eine zwanzigjährige Erfolgsgeschichte zurück. Gegründet im Jahr 1994 in Ulm, entwickelte sie sich bis heute zu einem bundesweit tätigen Unternehmen, das in 41 Niederlassungen rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Von einem Zwei-Mann-Betrieb hat sich die euro engineering AG in gerade einmal zwei Jahrzehnten zu einem der bedeutendsten Anbieter von technischem Know-how und Ingenieurexpertise entwickelt, zieht Vorstandsvorsitzender Peter Blersch Bilanz. Unsere Mitarbeiter sind längst in nahezu jeder Branche als fachliche Spezialisten gefragt, wenn es darum geht, anspruchsvolle Engineering-Projekte umzusetzen oder innovative Lösungsansätze zu entwickeln. Viele Highlights im Jubiläumsjahr Ihr Jubiläumsjahr wird die euro engineering AG mit einigen Highlights in den Niederlassungen sowie online begehen. Der Startschuss fiel mit der Eröffnung des neuen Technischen Büros des Fachbereichs Bahntechnik in Salzgitter. Weitere Höhepunkte werden, neben den zahlreichen spannenden Engineering-Projekten, auch die Rennen von Steve Kirsch sein, der als schnellster Markenbotschafter der euro engineering AG mit seinem MINI in der neuen Division M(ini) unter dem Dach der renommierten DTC/ADAC PROCAR-Serie an den Start geht. Zudem können sich Interessierte auf www.ee-ag.com/20jahre über die Geschichte und die neuesten Entwicklungen bei der euro engineering AG informieren und an einem Jubiläums-Gewinnspiel teilnehmen. Erfolgreiche Entwicklung von Beginn an Schon früh nach der Gründung stehen die Zeichen bei der euro engineering AG auf Wachstum. Bereits 1998 wird der Fachbereich Nutzfahrzeuge gegründet, dessen Know-how sich binnen drei Jahren bis nach China herumspricht: 2001 setzt der Fachbereich dort die ersten Projekte um. Mit dem 2004 gegründeten Fachbereich Chemieanlagenbau, dessen Mitarbeiter ebenfalls schnell weltweit tätig sind, sowie den 2007 gegründeten Fachbereichen Automation Robotik und Bahntechnik schärft die euro engineering AG, die seit 1999 als Tochterunternehmen zur DIS AG gehört, ihr Profil als Anbieter von hochspezialisiertem Engineering-Know-how weiter. Seit 2008 wird das Unternehmen zudem kontinuierlich als Top Arbeitgeber für Ingenieure ausgezeichnet. Die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens ist kein Zufall, sondern das Ergebnis kluger Expansion und Spezialisierung, findet Blersch lobende Worte für einen seiner Vorgänger Hans-Jürgen Poege, der der euro engineering AG nicht nur von 2008 bis 2010 vorstand, sondern seit 1995 die Expansion vor allem in Ostdeutschland entscheidend vorantrieb. Dieser erinnert sich an eine stark von Wachstum geprägte Anfangszeit und eine entscheidende Zäsur: Bis 2008 war der Markt der Engineering-Dienstleistungen stets im Aufwind, so Poege, der auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand 2013 die Entwicklung der euro engineering AG weiter aufmerskam verfolgt. Danach kam die Krise und das Geschäft wurde schwieriger und hat sich verändert. Die fachliche Kompetenz und das technische Know-how wurden seither immer wichtiger - Faktoren, auf die die euro engineering AG von Beginn an großen Wert gelegt hat, so Poege. Herausragende Basis für die Zukunft Eine Ausrichtung, die auch Peter Blersch in Zukunft beibehalten will: Die euro engineering AG hat sich bei zahlreichen Unternehmen jeder Größe und Branche einen Ruf als zuverlässiger und kompetenter Engineering-Dienstleister erarbeitet. Die erfolgreiche Arbeit der vergangenen zwanzig Jahre ist mehr als eine herausragende Basis für die weiterhin positive Entwicklung unseres Unternehmens. Bildmaterial: Das nachfolgende Bild steht Ihnen unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: http://www.flickr.com/photos/100248131JHDSFHGDGDGSSVBHRIJEM1JFDHBNBRBRJSSFHFBBF/13214291353/ Der Abdruck ist unter Angabe der Quelle euro engineering AG honorarfrei. Bildunterschrift: Peter Blersch, Vorstandsvorsitzender der euro engineering AG Weitere Informationen zur euro engineering erhalten Sie unter www.ee-ag.com Über die euro engineering AG Die euro engineering AG gehört zu den Top Ten der Engineering-Dienstleister in Deutschland. Von der Forschung bis zur vollständigen Projektabwicklung deckt das Unternehmen das gesamte Leistungsspektrum des Engineering ab. Kernbranchen sind Automotive, Maschinen- und Anlagenbau, Feinwerk- und Elektrotechnik, Bauwesen und Medizintechnik. Spezialwissen bündelt die euro engineering AG in den Fachbereichen Automation Robotik, Bahntechnik, Chemieanlagenbau und Nutzfahrzeuge. Das 1994 gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit rund 2.000 Mitarbeiter in 41 Niederlassungen bundesweit. 2014 erhielt die euro engineering AG zum siebten Mal in Folge das Gütesiegel Top Arbeitgeber für Ingenieure des Top Employers Institute. Das Unternehmen bietet Nachwuchskräften zudem ein einzigartiges Einstiegsprogramm in die Branche, den euro engineering CAMPUS. Seit Oktober 2012 ist die Marke euro engineering mit 13 Standorten und rund 800 Mitarbeitern in Frankreich präsent. Seit November 2012 firmieren außerdem drei Standorte mit insgesamt 50 Mitarbeitern in Italien unter euro engineering. Weitere europäische Länder sollen folgen. Als persönlicher Ansprechpartner steht Ihnen zur Verfügung: euro engineering AG Andreas Lehmann Leiter Public Relations Niederkasseler Lohweg 18 40547 Düsseldorf Telefon: 0211 - 53 06 53-759 E-Mail: andreas.lehmann@ee-ag.com

Professionelles Fitting beim Golf Pro des Vertrauens: Hole In One Fitting mischt mit neuer App den Golfmarkt auf
München (pressrelations) - Professionelles Fitting beim Golf Pro des Vertrauens: Hole In One Fitting mischt mit neuer App den Golfmarkt auf Mit einer speziellen Fitting-App für Golf Pros revolutioniert das Start-up-Unternehmen Hole In One Fitting aus München die Golfbranche. Basierend auf ihrer zehnjähriger Erfahrung im Golfsport gründeten Benjamin Pfister und Marco Burger vor zwei Jahren Hole In One Fitting und sorgen mit ihren individuell angepassten Golfschlägern für Glücksgefühle bei ihren Kunden. Mit der neuen Fitting-App können Golf Pros Amateur- und Tourspielern maßgeschneiderte Schläger anbieten, die perfekt auf die Anatomie und Schlaggewohnheiten des Golfers abgestimmt sind. "Unsere Fitting-App bietet den umfassendsten und qualitativ hochwertigsten Fittingprozess, den es derzeit auf dem deutschen Markt gibt. Damit erreichen unsere Kunden ihre individuelle Bestleistung", meint Benjamin Pfister, Geschäftsführer von Hole In One Fitting. Das Konzept ist so simpel wie revolutionär: Mit der App können Golftrainer mit geringem Aufwand zu Fittingexperten werden und auf die Expertise des Unternehmens zurückgreifen. Dieses stellt ihnen dafür Demoschläger und Analysegeräte zur Verfügung und veranstaltet Schulungen und Beratungen zum Thema Fitting und Analysegeräte. Damit kann jeder Golf Pro seine Driving Range ohne großen Aufwand in ein kleines, aber effizientes Fitting-Center verwandeln. Europaweit beteiligen sich sieben Golflehrer so am innovativen Fittingprozess und greifen auf das Know-how des Unternehmens zurück. "Für den Spieler selbst ist das natürlich toll: Er muss keine langen Wege auf sich nehmen, sondern kann sich vor Ort an den Mann seines Vertrauens wenden", sagt Pfister. So funktioniert‘s: Bei der Schwunganalyse auf der Driving Range werden Parameter erfasst und in Verbindung mit den physischen Eigenschaften des Spielers und seinen subjektiven Zielen, wird der perfekte Schläger ermittelt. Die gemessenen Parameter, darunter unter anderem Spinrate, Ballgeschwindigkeit oder Schlagweite, werden schließlich vom Golf Pro in die App eingegeben und der ermittelte Golfschläger kann bei Hole In One Fitting mit wenigen Klicks bestellt werden. Das Unternehmen ermöglicht dabei nicht nur in der Funktion individuell angepasste Schläger, auch beim Design kann der Kunde aktiv mitentscheiden. So bietet Hole In One Fitting eine breite Farbauswahl für den Griff und graviert auf Wunsch auch Name oder Firmenlogo auf Schaft oder Schlägerkopf ein. "Wir fertigen keine Schläger von der Stange an. Unsere Kunden können selbst bestimmen, wie ihr Schläger am Schluss aussehen soll", so Pfister. Hole In One Fitting setzt mit den einzelnen Komponenten auf renommierte Marken wie Nippon Shaft oder Matrix und baut diese dann in der eigenen Werkstatt zusammen. Außerdem übernimmt das Unternehmen Versand, Fakturierung und After-Sales, so dass sich der Golflehrer auf seine wichtigsten Aufgaben konzentrieren kann: Die Analyse und das Training. Der Vorteil für den Pro: "Weil wir die Schläger erst bauen, wenn tatsächlich etwas bestellt wird, geht er kein finanzielles Risiko durch Vorbestellungen ein, sondern bekommt einen lukrativen Nebenverdienst. Die Golfspieler erhalten mit geringstem Aufwand das Material, das genau zu ihnen passt. Das ist der mehrfache Win-Win-Effekt", sagt Pfister. Durch die speziell für den Fittingprozess entwickelten Messgeräte kann eine noch nie da gewesene Qualität im Schlägerfitting erreicht werden. "Mit der Kombination aus einem materialspezifischen Algorithmus und dem geschulten Auge des Pros setzt unsere App völlig neue Maßstäbe", meint Gründer Marco Burger. Die neue Technologie schafft dabei völlig neue Trainingsoptionen für jeden Golfspieler, vom Anfänger bis zum Tourspieler. "Die Zahlen geben uns Recht: bisher haben wir für über 500 Spieler angepasste Golfschläger hergestellt. Ein Kunde hat mit unseren Schlägern sein Handicap sogar von 2,2 auf 0,6 in einer Saison verbessert", so Pfister. Weitere Informationen: Hole In One Fitting Schleißheimerstr. 183a 80797 München Fon: +4917627598875 Mail: info@hio-fitting.de Web: www.holeinone-fitting.de Ingo Jensen Redaktion Jensen media redaktion@jensen-media.de Jensen media GmbH Hemmerlestraße 4 87700 Memmingen Telefon 08331/99188-0 Telefax 08331/99188-10 info@jensen-media.de www.jensen-media.de www.facebook.com/jensen.media

TU Berlin: Das Meer im Büro - Girls'Day am 27. März
Berlin (pressrelations) - TU Berlin: Das Meer im Büro - Girls'Day am 27. März Wie forscht ein Team der Schiffstechnik ohne ein Meer vor der Haustür? Was ist Upcycling und wie laut ist eigentlich "LAUT"? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es beim Girls’Day@TU Berlin am 27. März 2014. Zeit: Donnerstag, 27. März 2014, 9 bis 13.30 Uhr Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Lichthof Eine Anmeldung zum Girls’Day ist nicht mehr möglich. Journalistinnen und Journalisten sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen. Mit dem Frühjahr kommt wieder der bundesweit veranstaltete Girls’Day, und die TU Berlin öffnet erneut ihre Türen. Am 27. März 2014 werden 150 Schülerinnen der 5. bis 8. Klasse den TU-Campus besuchen und sich mit verschiedenen naturwissenschaftlichen und technischen Themen auseinander setzen: Institute, Forschungsbereiche und die Abteilung für Ausbildung der TU Berlin haben die Schülerinnen zu Workshops eingeladen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TU Berlin zeigen, wie sie arbeiten und welche Berufsfelder bestimmte Fachgebiete eröffnen. Begleitet werden die Schülerinnen über den Tag von Lotsinnen, ebenfalls Studentinnen und Mitarbeiterinnen der Universität, die ihnen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen und gleichzeitig aus ihrem Studien- oder Arbeitsleben an der TU Berlin berichten. Mädchen, deren Verwandte TU-Angehörige sind, können vor Beginn des Tages den Arbeitsplatz ihrer Angehörigen kennen lernen. Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Arlett Manzke, Projektleitung Girls‘Day@TU Berlin, Allgemeine Studienberatung der TU Berlin, Tel.: 030/314-25637, E-Mail: arlett.manzke@tu-berlin.de Technische Universität Berlin Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin Deutschland Telefon: +49-30-314-0 URL: http://www.tu-berlin.de

Initiative für Kinderherzen: Neues Online-Forum zum Thema angeborene Herzfehler
Bad Oeynhausen (pressrelations) - Initiative für Kinderherzen: Neues Online-Forum zum Thema angeborene Herzfehler "Ihr Kind ist herzkrank." Dr. Eugen Sandica weiß aus Erfahrung, wie hilflos Eltern und Angehörige sich nach dieser ersten Diagnose fühlen. "Neben den Sorgen um das Kind ist der Alltag zu bewältigen, vor allem aber sind zahlreiche grundlegende medizinische Fragen zu beantworten", erläutert Sandica die Situation. An wen kann ich mich wenden? Wie kann meinem Kind geholfen werden? Worauf müssen wir achten? Wo gibt es Informationen? Ein Austausch mit anderen Betroffenen, die ähnliches erleben, ist dabei ebenso wichtig wie fachkundiger Rat. Sehr gute Erfahrungen hat Sandica mit einer rumänischen Internet-Plattform gemacht, die er seit einigen Jahren als Ansprechpartner betreut. "Etwas Vergleichbares, einen fachkundig moderierten online-Austausch von Familien, Betroffenen und Angehörigen, gibt es in Deutschland bisher nicht. Dabei tragen korrekte Informationen enorm dazu bei, Unsicherheiten abzubauen." Natürlich kann das Forum ein medizinisches Beratungsgespräch nicht ersetzen. Aber es dürfe Grundsätzliches zu den Erkrankungsformen auch bei Rückfragen erläutern. Und letztendlich gehe es auch darum, sich kennenzulernen oder Kontakte zu pflegen, die möglicherweise vor Ort in der Klinik oder im Elternhaus der Ronald McDonald´s Stiftung geschlossen worden sind. In Bad Oeynhausen werden Patienten aller Altersstufen aus der ganzen Welt zum Teil über Jahre hinweg betreut, die Zahl der Erwachsenen, die heute mit einem angeborenen Herzfehler im HDZ NRW nachbetreut werden, steigt dank der guten therapeutischen Möglichkeiten stetig. Über 500 Operationen angeborener Herzfehler führt Dr. Sandica mit seinem Team jährlich durch. In der Kinderkardiologie innerhalb des Zentrums, geleitet von Prof. Dr. Deniz Kececioglu, kommt die gleiche Anzahl an Eingriffen mit dem Herzkatheter hinzu. Wer Fragen hat, Austausch und Hilfe sucht, kann sich nach Anmeldung - auf Wunsch auch anonym - im Forum unter www.forum-kinderherz.de informieren. Kinderherzzentrum und Zentrum für angeborene Herzfehler Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 37.000 Patienten pro Jahr, davon 15.000 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren seiner Art in Europa. Das Kinderherzzentrum und Zentrum für angeborene Herzfehler des HDZ NRW unter der Leitung von Prof. Dr. med. Deniz Kececioglu und Dr. Eugen Sandica gehört zu den international führenden Kliniken bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler und ist zertifiziertes Zentrum für die Behandlung von Erwachsenen mit angeborenen Herzfehlern (EMAH). Im Zentrum werden alle Arten von angeborenen Herzfehlern im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter mit modernsten Methoden therapiert und jährlich rund 500 Operationen und über 500 Herzkathetereingriffe durchgeführt. Bei Herzklappeneingriffen erzielt das Zentrum herausragende Ergebnisse auch im internationalen Vergleich. Herz- und Diabeteszentrum NRW Ruhr-Universität Bochum Georgstr. 11 32545 Bad Oeynhausen Telefon: 05731 / 97-1955 Telefax: 05731 / 97-2028 Mail: info@hdz-nrw.de URL: www.hdz-nrw.de/

BZgA informiert über Darmkrebsfrüherkennung
Köln (pressrelations) - BZgA informiert über Darmkrebsfrüherkennung Was ist Darmkrebs? Welche Möglichkeiten der Früherkennungsuntersuchungen gibt es und welcher Nutzen, welche Risiken sind mit diesen Untersuchungen verbunden? Diese Fragen beantworten die neuen Online-Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf ihren Web-Portalen www.maennergesundheitsportal.de und www.frauengesundheitsportal.de. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "Je früher Krebs entdeckt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Hier können schon kleine Veränderungen großes bewirken: Einladeverfahren wie bei der Brustkrebsvorsorge haben sich bewährt. Deshalb wollen wir künftig auch persönlich zur Darmkrebs-Früherkennung einladen. Wir müssen aber auch die Aufklärung über Darmkrebs verbessern. Die BZgA leistet mit ihrem Informationsangebot dazu einen wichtigen Beitrag." Darmkrebs gehört zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Jährlich erkranken rund 64.000 Menschen an dieser Krebsart, davon ca. 35.500 Männer und ca. 28.400 Frauen. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten regelmäßige Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs an. Männer und Frauen ab einem Alter von 50 Jahren haben die Möglichkeit, jährlich einen Stuhltest in Anspruch zu nehmen. Ab dem 55. Lebensjahr können sie eine Darmspiegelung durchführen lassen. Die Untersuchungen zielen darauf, Darmkrebs möglichst früh zu erkennen, um die Heilungschancen zu erhöhen. Während einer Darmspiegelung können Krebsvorstufen entfernt und damit das Risiko für eine Darmkrebserkrankung gesenkt werden. "Viele Menschen schieben die Entscheidung für oder gegen eine Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchung gerne hinaus, weil ihnen die nötigen Informationen fehlen, um die Vor- und Nachteile einer solchen Untersuchung abwägen zu können", erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. "Hier will die BZgA mit ihren neuen Online-Seiten eine Lücke schließen." Die benutzerfreundlich angelegten Online-Seiten sollen die Entscheidungsfindung erleichtern. Die hier verwendeten Daten und Informationen basieren auf den Ergebnissen eines Forschungsprojekts, das vom Bundesministerium für Gesundheit initiiert und in Kooperation mit dem Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISEG) der Medizinischen Hochschule Hannover durchgeführt wurde. Neben den Informationen zur Darmkrebsfrüherkennung erklären die neuen Seiten, wie die Erkrankung verläuft, wenn sie auftritt und was man selbst tun kann, damit möglichst erst gar keine entsteht. Beispielsweise werden eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht empfohlen. Aber auch der Verzicht auf Tabakprodukte und übermäßigen Alkoholkonsum können das individuelle Risiko für Darmkrebs senken. Weitere Informationen unter www.maennergesundheitsportal.de und www.frauengesundheitsportal.de. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) Ostmerheimer Str. 220 51109 Köln Deutschland Telefon: 0221-8992280 Telefax: 0221-8992201 Mail: poststelle@bzga.de URL: http://www.bzga.de

Bundesratspräsident besucht Brasilien
Berlin (pressrelations) - Bundesratspräsident besucht Brasilien Im Laufe seiner Brasilienreise kam Bundesratspräsident Stephan Weil am Donnerstag in São Paulo mit dem Gouverneur des Bundesstaates, Geraldo Alckmin, in dessen Residenz zum politischen Gedankenaustausch zusammen. Themen des Gesprächs, an dem auch der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius teilnahm, waren unter anderem die wirtschaftliche Zusammenarbeit, die Erneuerbaren Energien und die bevorstehende Fußball Weltmeisterschaft. Präsident Weil zeigte sich bei der Diskussion über den Bereich der Erneuerbaren Energien beeindruckt von den Leistungen Brasiliens auf diesem Gebiet und berichtete über die Energiewende in Deutschland und den Ausstieg aus der Atomenergie. Im Anschluss betonten beide Politiker die Bedeutung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Brasilien. Gouverneur Alckmin informierte hierbei über den Wirtschaftsstandort São Paulo und betonte die besondere Bedeutung von VW in der Region. Zudem gab er einen Überblick zu den geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Alckmin berichtete auch über ein Abkommen, das demnächst unterzeichnet werde und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Bundesstaat São Paulo regelt. Im weiteren Verlauf des Gesprächs erörterten Alckmin und Weil die unterschiedlichen Wahlsysteme in beiden Staaten. Der Gouverneur informierte über das für Brasilien besondere Wahljahr 2014, in dem das Amt des Staatspräsidenten zur Wahl steht und die Abgeordnetenkammer, der Senat sowie die Gouverneure neu zu bestimmen sind. Zudem fänden auch Kommunalwahlen statt. Alckmin machte in diesem Zusammenhang auch deutlich, dass das Regieren in Brasilien mit 32 im Parlament vertretenen Parteien sehr schwierig ist. Präsident Weil gab einen kurzen Überblick über das Wahlsystem in Deutschland und erläuterte die Fünf-Prozent-Hürde. Abschließend sprachen beide Politiker auch über die unmittelbar bevorstehende Fußball-WM und die während des Confed Cup 2013 teilweise aufgetretenen massiven Proteste der Bevölkerung, die sich hauptsächlich gegen das Konzept zur Finanzierung der Stadien richteten. Bundesratspräsident Weil verwies auf die positiven Erfahrungen Deutschlands mit der Fußball Weltmeisterschaft 2006 und betonte, dass er auch Brasilien für 2014 ein Sommermärchen wünscht. Meinungsaustausch mit dem Senatspräsidenten Bereits am Mittwoch war Stephan Weil in Brasília mit dem Präsidenten des Senats der Föderativen Republik Brasilien, Renan Calheiros, im Senat zu politischen Gesprächen zusammengekommen. Themen waren hierbei die deutsch-brasilianische Zusammenarbeit, die Arbeitsweise von Bundesrat und Senat sowie die Bedeutung eines Erfahrungsaustauschs zwischen beiden Häusern. Zudem gab Weil einen Überblick über die aktuelle politische Situation in Deutschland nach den Bundestagswahlen im letzten Jahr. Senatspräsident Calheiros informierte über die anstehenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Brasilien im Oktober. Weitere Themen des Zusammentreffens, an dem auch mehrere brasilianische Senatoren und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius teilnahmen, waren die Diskussion über die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns sowie Fragen der Sozialpolitik in Deutschland. Im Anschluss an das Gespräch lud Calheiros Weil ein, an der laufenden Plenarsitzung des Senats teilzunehmen. Der Bundesratspräsident erhielt hierbei die Gelegenheit, ein Grußwort an die Senatoren zu richten. Energiepolitik und Schutz des Regenwaldes m weiteren Verlauf des Mittwochs trafen sich Präsident Weil und Innenminister Pistorius auch mit der brasilianischen Umweltministerin, Izabella Teixeira, in deren Amtssitz in Brasilia. Der Bundesratspräsident lobte in dem Gespräch die Vorreiterrolle, die Brasilien beim Klimaschutz, der Energiepolitik und dem Schutz des Regenwaldes spielt und zeigte sich erfreut, dass mittlerweile rund 86 Prozent des dortigen Strommixes aus erneuerbaren Energien stammen. Die Umweltministerin erläuterte die Strategie ihres Landes beim Waldschutz und verwies auf die konsequente Umsetzung des Plans zur Vorbeugung und Kontrolle von Entwaldungen in Amazonien sowie den Einsatz neuer Technologien bei der Überwachung des Waldschutzes. Zudem ging die Ministerin auf den Klimaschutzplan ihres Landes bis zum Jahr 2020 ein und hob hervor, dass Brasilien hier ehrgeizige Ziele verfolgt. Bundesratspräsident Weil erläuterte im Gegenzug die Entwicklungen der Energiepolitik in Deutschland in den letzten Jahren. Die Pläne Brasiliens, zukünftig die Atomkraft weiter auszubauen, obwohl eine ausreichende Deckung durch erneuerbare Energien gegeben sei, kritisierte der Bundesratspräsident. Die Umweltministerin vertrat hingegen die Auffassung, dass nur so langfristig Sicherheit bei der Energieversorgung zu gewährleisten ist. Treffen mit dem Vizepräsidenten Am Dienstag hatten sich Weil und Innenminister Pistorius in Brasilia zu politischen Gesprächen mit dem Vizepräsidenten der Föderativen Republik Brasilien, Michel Temer, im Präsidialamt getroffen. Das rund einstündige Gespräch mit Temer bezeichnete Weil im Anschluss als intensiv und freundschaftlich. Zwischen Deutschland und Brasilien gebe es eine enge Partnerschaft und keine bilateralen Probleme. Für deutsche Firmen sieht der Bundesratspräsident in Brasilien gute Geschäftschancen, auch wenn der Erfolg nicht leicht sei und hart erarbeitet werden müsse. Nach einer Phase der Euphorie sei nunmehr eher eine Phase der Konsolidierung zu spüren, was aber nicht schlecht sein müsse, wie Weil betonte. Weitere Themen des Gesprächs waren die in knapp drei Monaten beginnende Fußball-WM und die teilweise hiergegen gerichteten Proteste in Brasilien. Vier-Augen-Gespräch mit dem Gouverneur des Bundesstaates Pernambuco Die erste Station der Reise war Recife im Nordosten des Landes. Dort besuchten der Bundesratspräsident und Innenminister Pistorius am Montagmorgen zunächst den Industriehafen Suape und ließen sich die Anlage ausführlich erläutern. Der südlich von Recife gelegene Hafenkomplex glänzt mit zweistelligen Wachstumsraten und gilt als wichtiger Umschlagplatz für bedeutende Wirtschaftsgüter - insbesondere für Kraftstoffe. Im Anschluss besuchten die beiden Politiker das Reserva Biologica Saltinho und ließen sich über das Regenwaldprojekt in Tamandarè bei einer Führung informieren. Am Nachmittag kam Weil mit dem Gouverneur des Bundesstaates Pernambuco, Eduardo Campos, zu einem Vier-Augen-Gespräch in dessen Residenz zusammen. Ziel der Reise ist es, die deutsch-brasilianischen Beziehungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie im Bereich der Bildungskooperation zu intensivieren und zu vertiefen. Weitere Stationen Folgende weitere Punkte stehen auf dem Besuchsprogramm: 21. März 2014, São Paulo: Besuch des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses und der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer Einweihung des Regionalen Kompetenzzentrums Duale Berufsbildung; Startschuss zum Förderprojekt Paralympics 2016 der deutschen Wirtschaft in Brasilien Weil wird auf seiner Reise von einer hochrangigen Delegation mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft begleitet. Bundesrat Leipziger Straße 3-4 10117 Berlin Deutschland Telefon: 01888/9100-0 Telefax: 01888/9100-198 Mail: internetredaktion@bundesrat.de URL: http://www.bundesrat.de

Studium Oecologicum: Nachhaltigkeit interdisziplinär studieren
Göttingen (pressrelations) - Studium Oecologicum: Nachhaltigkeit interdisziplinär studieren Neues Zertifikationsprogramm für Studierende an der Universität Göttingen Die Universität Göttingen richtet zum Sommersemester 2014 ein interdisziplinäres Zertifikatsprogramm zum Thema Nachhaltigkeit ein. Zukünftig können Studierende im "Studium Oecologicum" Veranstaltungen aus dem Lehrangebot von sieben Fakultäten wählen, die einen engen Bezug zur ökologischen Nachhaltigkeit im sozialen, ökonomischen oder naturwissenschaftlichen Bereich haben. "In diesem Zertifikatsprogramm können die Studierenden sich gezielt mit den immer komplexer werdenden Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen wie zum Beispiel Klimawandel, Bevölkerungswachstum, soziale Ungerechtigkeit, zunehmende Ressourcenknappheit oder schwindende Artenvielfalt und an Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung mitarbeiten", sagt Andrea Bahr, Koordinatorin des Programms. Das Zertifikatsprogramm umfasst 18 Credits und gliedert sich in die Bereiche "Grundlagen", "Natur und Lebenswissenschaften" sowie "Geistes- und Gesellschaftswissenschaften", aus denen jeweils mindesten ein Kurs zu belegen ist. "Neben der fachlichen Expertise, ist es uns auch wichtig, das Verständnis der einzelnen Disziplinen untereinander zu fördern", sagt Andrea Bahr. Die Studierenden erhalten Einblick in die Arbeitsweise anderer Fächer und werden für die Schwierigkeiten bei der gemeinsamen Bearbeitung von Forschungsvorhaben sensibilisiert. Alle Veranstaltungen sind zudem als fächerübergreifende Schlüsselqualifikationen anerkannt und zählen damit auch im Wahlbereich des eigenen Studiengangs. Das "Studium Oecologicum" kann sowohl während des Bachelorstudiums als auch während des Masterstudiums absolviert werden. Das Angebot geht auf einen prämierten Vorschlag aus dem Ideenwettbewerb für Studierende zurück. Kontaktadresse: Andrea Bahr Georg-August-Universität Göttingen Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie Studiendekanat Büsgenweg 5 , 37077 Göttingen Telefon (0551) 39-10489 E-Mail: andrea.bahr@forst.uni-goettingen.de

Probier’s mit IT: Universität will junge Leute für MINT-Berufsfelder interessieren
Hildesheim (pressrelations) - Probier’s mit IT: Universität will junge Leute für MINT-Berufsfelder interessieren IT-Luft schnuppern können Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 3. April 2014. In der Universität Hildesheim können sie herausfinden, was man eigentlich im Bereich Wirtschaft und Informationstechnologie im Studium und später im Job macht. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "taste IT" - eine Uniwerkstatt rund um die Themen Wirtschaft, IT und Management. Um 10:00 Uhr beginnen mehrere Workshops, in denen die jungen Leute in verschiedene Themengebiete "reinschnuppern können. "Die Workshops eignen sich vor allem für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse, die bisher nur wenig Kontakt zu IT- oder Wirtschaftsthemen hatten", sagt Norman Weiss vom Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik der Uni Hildesheim. Ab 17:00 Uhr berichten dann Studierende, Absolventen und Professoren, was zum IT-Studium gehört und wie der Berufsalltag im IT-Bereich aussieht. An der Universität Hildesheim können die Studiengänge "Wirtschaftsinformatik und "Informationsmanagement und Informationstechnologie (IMIT) studiert werden. In IMIT kann eine Vertiefung "Angewandte Informatik gewählt werden. Für die Workshops am Vormittag ist eine Anmeldung nötig, die Infoveranstaltung ab 17 Uhr steht allen Schülerinnen und Schülern und sonstigen Studieninteressierten offen. In und außerhalb der Hochschule versucht die Universität, Schülerinnen und Schüler für IT-Berufe zu interessieren: Durch praxisnahe Veranstaltungen, die Einbindung von Studentinnen und Schnuppertagen an der Uni Hildesheim sollen vor allem auch Mädchen und junge Frauen für MINT-Studiengänge interessiert werden, sagt Barbara Gärtner-Rupprecht, Koordinatorin des Projekts "Frauen in den MINT-Fächern" des Gleichstellungsbüros. So wurden in Zusammenarbeit mit Studierenden spezielle Unterrichtsmodule für Schulen entwickelt, in denen die Wirtschaftsinformatik anhand praktischer Übungen und Aufgaben vorgestellt wird. Dabei gehen Studentinnen und Studenten in Schulen und stellen die Praxis vor, wie zum Beispiel vor kurzem beim Projekttag an der Michelsenschule in Hildesheim. Der IT-Experte Ralf Knackstedt, Professor für Wirtschaftsinformatik, hat diese Idee initiiert. Er baut an der Universität Hildesheim den Forschungs- und Lehrschwerpunkt "Informationssysteme und Unternehmensmodellierung" auf. Wie man Geschäftsprozesse sinnvoll modelliert, das erklärt zum Beispiel Kristin Kutzner, wenn sie in die Schulen geht. Sie studiert Wirtschaftsinformatik und ist eine der Studentinnen, die an Schulen im Informatik- und Wirtschaftsunterricht erklärt, welche Bedeutung Geschäftsprozesse in den Unternehmen haben und wie wichtig IT in diesem Feld ist. Dabei geht es zum Beispiel um IT-Lösungen, damit Unternehmen Informationen übergreifend austauschen können, wenn sie zusammenarbeiten. "Die aktive Beteiligung der Schülerinnen macht großen Spaß und zeigt uns, dass wir mit dem praktischen Ansatz ihr Interesse wecken können", sagt die Studentin. Beim Taste IT-Tag wird es erstmals zusätzlich zu den gemischten Workshop-Gruppen für Jungs und Mädchen in der Wirtschaftsinformatik auch einen Mädchen-Workshop geben. Für die Teilnahme an den Workshops ist die Anmeldung verpflichtend. Interessierte können sich bei Fragen an Dr. Norman Weiss (E-Mail dgf4@uni-hildesheim.de, Tel: 05121.883-40000) wenden. Weitere Informationen online (www.uni-hildesheim.de/tasteit/). Taste IT - die Workshops am 3. April: Workshop 1: Von der Partyplanung bis ins Unternehmen Wie kann man die nächste Party optimal planen und was hat das eigentlich mit Wirtschaftsinformatik zu tun? Egal ob Partyplanung oder Geschäftsprozesse im Unternehmen, beides muss sinnvoll strukturiert sein und der Ablauf soll für andere anschaulich dargestellt werden. Wie das funktioniert und was dabei wichtig ist, zeigen Studierende der Uni Hildesheim in diesem Workshop zur Geschäftsprozessmodellierung. Es gibt zwei Gruppen: Eine Gruppe für Mädchen und Jungen sowie eine Gruppe nur für Mädchen. Der Workshop findet am 3. April 2014 von 10:00 bis 16:30 Uhr am Uni-Hauptcampus statt (Marienburger Platz 22, 31141 Hildesheim). Workshop 2: Scratch me - if you can Computer sind heutzutage überall - nicht nur die graue Kiste am Schreibtisch, sondern selbst größere Haushaltsgeräte oder Autos haben Computer eingebaut. Auch das Handy ist eigentlich nur ein Computer, mit dem man auch telefonieren kann. Alle diese Computer können aber alleine erst einmal fast nichts, sondern müssen von Programmen gesteuert werden. In diesem Workshop haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem Programmieren zu sammeln und selbst Programme zu bauen. Der Workshop läuft am 3. April 2014 von 10:00 bis 16:30 Uhr am IT-Campus der Uni (Samelsonplatz 1,31141 Hildesheim). Workshop 3: Meine App - smart entwickelt Für Schülerinnen und Schüler, die schon mit Java umgehen können und sich fragen, ob sie damit auch Apps für Smartphones selbst machen können, ist dieser Workshop geeignet. Ja, diese Apps zu entwickeln ist nicht mal so kompliziert, wenn man es "smart angeht. Im Workshop wird gemeinsam ein kleines Spiel erstellt, um erste Erfahrungen mit Java und Android zu machen. Zu Hause können die Teilnehmer das Spiel dann selbst weiterentwickeln - auch ohne Smartphone oder Tablet. Für Workshop 3 sind Vorkenntnisse in Java erforderlich. Er läuft am 3. April 2014 von 10:00 bis 16:30 Uhr am IT-Campus der Uni (Samelsonplatz 1, 31141 Hildesheim) Stiftung Universität Hildesheim Marienburger Platz 22 31141 Hildesheim Deutschland Telefon: +49 (0) 51 21 - 883 0 Telefax: +49 (0) 51 21 - 883 177 URL: www.uni-hildesheim.de

Maserati auf der Techno Classica: Preziosen aus der 100-jährigen Markengeschichte in Essen
Wiesbaden (pressrelations) - Maserati auf der Techno Classica: Preziosen aus der 100-jährigen Markengeschichte in Essen Anlässlich des 100. Bestehens von Maserati nutzt der italienische Sportwagenhersteller die Gelegenheit, seinen Geburtstag auf einer der wichtigsten und traditionsreichsten Oldtimer-Ausstellungen in Europa zu feiern. So wird Maserati zum ersten Mal mit einem eigenen, von Italien aus betriebenen Stand auf der Techno Classica in Essen vertreten sein. Die größte Oldtimer-Show Deutschlands findet vom 26. bis 30. März statt und blickt bereits auf ein 26-jähriges Bestehen zurück. Auf dem 200 Quadratmeter großen Stand von Maserati werden vier Fahrzeuge zu sehen sein. Ältestes Exponat ist ein Tipo 61 Birdcage - ein offener Rennwagen, der Anfang der 1960er-Jahre vor allem in der US-amerikanische Motorsportszene für Furore sorgte. Ihm zur Seite steht der GT-Sportwagen Khamsin, der in den 1970er-Jahren nicht nur mit seiner Performance, sondern auch mit seinem futuristisch anmutenden Design Aufsehen erregte. Auch der wohl berühmteste klassische Straßensportwagen von Maserati, der 1966 vorgestellte Ghibli (historisches Bild im Anhang), wird in Essen zu sehen sein. Das von Giorgetto Giugiaro gestaltete Coupé zählt zu den schönsten Sportwagen seiner Zeit. Zugleich ist er Namensgeber für das vierte in Essen gezeigte Fahrzeug: der neue Ghibli (Studiobild im Anhang). Er revolutioniert heute das Fahrzeugsegment der Premium-Business-Limousinen als betont elegante, sportliche und dabei völlig alltagstaugliche Alternative. Zusätzlich zu dem offiziellen Stand von Maserati ist auch der renommierte Deutsche Maserati Club mit einem eigenen Auftritt und weiteren historischen Maserati Sportwagen in Essen vertreten. Weitere Informationen zur Marke und zu den Modellen finden Sie auf www.maserati.de, www.maseratighibli.de, www.maseratiquattroporte.de oder http://www.media.maserati.com im Internet. Maserati Stielstraße 3b 65201 Wiesbaden Telefon: +49 611 28409 70 Telefax: +49 611 28409 88 Mail: info@maserati.com URL: www.maserati.com

Onlinekurs zum Internet: openHPI lehrt technische Grundlagen - Technik und Design weiter verbessert
Potsdam (pressrelations) - Onlinekurs zum Internet: openHPI lehrt technische Grundlagen - Technik und Design weiter verbessert "Wer täglich übers Internet Waren bestellt, Nachrichten liest oder E-Mails versendet, soll lernen können, welche Techniken dies alles möglich machen", beschreibt Meinel, der am HPI auch das Fachgebiet Internet-Technologien und -Systeme leitet, die Absicht des Onlinekurses für jedermann. Den Teilnehmern aus aller Welt will der deutsche Informatikprofessor zum Beispiel die Grundlagen der digitalen Datenübertragung und die Funktionsprinzipien von lokalen Netzen (LANs) und Weitverkehrsnetzen (WANs) nahebringen. Ferner geht es auch um das "Herz" des Internets, das TCP/IP-Referenzmodell und die Internet-Protokolle, sowie um Anwendungen wie E-Mail -, Audio- oder Video-Kommunikation. Eine Vorschau auf seinen Kurs gibt Meinel in einem YouTube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=EgPqWyO8G_U. Überarbeitete Plattform sorgt für leichteres Lernen Der neue Internet-Kurs bei openHPI.de wird auf verbesserter technischer Basis angeboten: "Das zugrunde liegende Softwaresystem ist jetzt für weiter steigende Nutzerzahlen gerüstet", erläutert Meinel. Neu ist auch die verbesserte Darstellung der Inhalte. Sie passt sich jetzt auch an mobile Endgeräte an. Ferner stellt die Plattform neue Funktionen bereit. Zum Beispiel fördert openHPI gemeinsames Lernen in einer sozialen Lerngemeinschaft, indem sein neues Forum die Kommunikation zwischen den Teilnehmern erleichtert: Nutzer erhalten für hilfreiche Antworten Punkte, können sich so einen Expertenstatus erarbeiten und ihren Beiträgen auf diese Weise mehr Gewicht verleihen. Zudem wird es im Forum einfacher, sich auch über längere Beiträge und bei umfangreicheren Frage-Antwort-Wechseln zurechtzufinden. "Die Teilnehmer sind nun eingeladen, hilfreiche Antworten zu bewerten und besonders interessante Diskussionsstränge zu markieren", sagt Meinel. In den modernisierten Lernräumen können die Teilnehmer in einem geschützten Bereich diskutieren und gemeinsam arbeiten. Die openHPI-Nutzer können so noch besser gemeinsam mit ihren Freunden und Bekannten lernen und dabei zum Beispiel auch Videotelefonie-Angebote wie Google-Hangouts nutzen. Integriert wurde auch eine am HPI entwickelte Technik, die es an unterschiedlichen Standorten angesiedelten Arbeitsgruppen erlaubt, gemeinsam und gleichzeitig mit Kreativtechniken zu arbeiten. Die überarbeitete technische Plattform von openHPI bietet die Grundlage für weitere Funktionen, die in den kommenden Wochen freigeschaltet werden. Hierzu zählen unter anderen die Vergabe von Auszeichnungen (Badges), das Hinzufügen von Freunden innerhalb des Kurses, persönlicheres Feedback beim Bearbeiten von Selbst-Tests und ein Quiz-Modus ähnlich der beliebten App "Quiz-Duell". Noch drei weitere openHPI-Kurse in diesem Jahr, acht im Archiv Wer sich in der Informationstechnologie mit aktuellem Uni-Wissen auf dem Laufenden halten will, bekommt von openHPI.de im laufenden Jahr noch drei weitere kostenlose Onlinekurse angeboten - zu semantischen Web-Technologien, zum In-Memory Data Management und eine Einführung in die Internetsicherheit. Starttermine sind 26. Mai, 1. September und 27. Oktober 2014. Acht openHPI-Kurse sind bereits im Archiv-Modus nutzbar, darunter auch der gerade zu Ende gehende über Konzepte parallelen Programmierens. Mittlerweile bedient sich auch der Softwarekonzern SAP der technischen Plattform des HPI, um über open.sap.com eigene Onlinekurse für Mitarbeiter, externe Entwickler und Kunden anzubieten. Hintergrund zu openHPI.de OpenHPI bietet seine kostenlosen, für jeden frei zugänglichen Onlinekurse zu Themen der Informationstechnologie seit September 2012 an. Rund 103.000 Einschreibungen aus mehr als 160 Ländern sind derzeit auf openHPI registriert. Mehr als 13.000 Zertifikate und 16.000 Teilnahmebescheinigungen konnten bereits ausgestellt werden. Die Internet-Bildungsplattform openHPI ist dadurch weltweit einzigartig, dass sich die Inhalte auf Informationstechnologie und Informatik konzentrieren und die Kurse sowohl in deutscher als auch englischer Sprache angeboten werden. Im Unterschied zu "traditionellen" Vorlesungsportalen folgen die Kurse bei openhpi.de einem festen sechswöchigen Zeitplan - mit definierten Angebotsimpulsen wie Lehr-Videos, Texte, Selbsttests, regelmäßige Hausaufgaben und Prüfungsaufgaben. Kombiniert sind die Angebote mit einer sozialen Plattform, auf der sich die Teilnehmer mit den Kursbetreuern und anderen Teilnehmern austauschen, Fragen klären und weiterführende Themen diskutieren können. Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - ein besonders praxisnahes und ingenieurwissenschaftliches Informatik-Studium, das von derzeit 470 Studenten genutzt wird. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der d.school an der Stanford University, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Insgesamt zehn HPI-Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten sind am Institut tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - in seinen neun Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche. Das HPI kommt bei den CHE-Hochschulrankings stets auf Spitzenplätze. Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3 14482 Potsdam Telefon: +49 - 331 / 55 09-119 Telefax: +49 - 331 / 55 09-169 Mail: presse@hpi.uni-potsdam.de URL: http://www.hpi.uni-potsdam.de/willkommen.html

Bronnbacher Stipendium für den Preis für Kulturelle Bildung 2014 nominiert
Mannheim (pressrelations) - Bronnbacher Stipendium für den Preis für Kulturelle Bildung 2014 nominiert Im zehnten Jahr seines Bestehens wurde das Bronnbacher Stipendium für den BKM-Preis für Kulturelle Bildung 2014 nominiert. Dies gab die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, letzte Woche bekannt. Weitere neun Projekte sind nominiert. Dabei ist jede Nominierung mit einer Prämie in Höhe von 5000 Euro verbunden. Es wurden kulturelle Bildungsprojekte aus ganz Deutschland von über 50 Stiftungen, Verbänden und gemeinnützigen Vereinen, vorgeschlagen. Schließlich wählte eine Fachjury die zehn besten Projekte aus. Aus diesen nominierten Projekten werden drei Preisträger ausgewählt. Das Preisgeld beträgt jeweils 20.000 Euro. Die Preisverleihung findet am 17. Juni 2014 in der Stiftung Genshagen statt. Gemeinsam mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft hat die Universität Mannheim vor zehn Jahren das Bronnbacher Stipendium ins Leben gerufen. Mit Unterstützung der Unternehmen BASF SE, Bilfinger SE und Aventis Foundation arbeiten seit dem Herbstsemester 2004 jedes Jahr rund 15 Studierende der Universität, vom Bachelorstudenten bis zur Doktorandin, an Wochenenden und in Abendveranstaltungen gemeinsam mit renommierten Künstlern und Kunstwissenschaftlern. Zwei Semester lang stehen Vorträge, Seminare, Exkursionen und praktisches Arbeiten auf dem Programm. Ziel ist es, den Führungskräften von morgen künstlerische Prozesse nahe zu bringen. Bei Tanzworkshops oder Theateraufführungen im öffentlichen Raum werden die Studierenden auch selbst zu handelnden Akteuren. "Das Besondere am Bronnbacher Stipendium ist es, dass die Stipendiaten mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden und lernen, kreative Lösungen für ein Problem zu entwickeln", erklärt Konstantin Adamopoulos, Kurator das Bronnbacher Stipendiums. "Das stärkt die Persönlichkeit und hilft später bei schwierigen Situationen im Beruf". Seit seinem Start im Herbstsemester 2004 erfreut sich das Bronnbacher Stipendium wachsender Beliebtheit: Mittlerweile bewerben sich jedes Jahr rund 60 Studierende aller Fachbereiche für eine Aufnahme ins Stipendienprogramm. "Vom hohen Kursniveau profitieren auch zukünftige Arbeitgeber", so Dr. Jürgen Schneider, Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre und ehemaliges Mitglied im Vorstand des Kulturkreises. "Neben exzellentem Fachwissen zeigen die Bronnbacher Stipendiaten ein hohes Maß an Führungskompetenz". Als Vorsitzender des Arbeitskreises Kulturelle Bildung (AKB) engagiert sich Schneider seit Jahren ehrenamtlich für das Bronnbacher Stipendium, das der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft nun bereits im zehnten Jahr an der Universität Mannheim durchführt. Die Universität Mannheim verfügt über eines der differenziertesten Stipendiensysteme der deutschen Hochschullandschaft. Derzeit werden 144 Studierende gefördert. Die Universität arbeitet mit einem dichten Netz aus Partnern und Förderern zusammen. Alle Stipendien werden leistungsorientiert vergeben und richten sich sowohl an Studierende als auch an Studienbewerber. Neben der finanziellen Förderung bieten die Stipendien die Möglichkeit, wichtige Kontakte zu knüpfen und berufliche Netzwerke aufzubauen. Kulturkreis der deutschen Wirtschaft: Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. ist einer der größten und traditionsreichsten Vereine für Kulturförderung in Deutschland. Mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen seiner rund 450 Mitglieder fördert der Kulturkreis seit 1951 Künstler in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Literatur und Musik. Ein Schwerpunkt der Arbeit des Kulturkreises ist die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler. Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturkreis.eu. Kontakt: Katja Bär Universität Mannheim Leitung Kommunikation und Fundraising Pressesprecherin Rektorat Im Schloss 68131 Mannheim Tel. ++49 (0) 621 / 181 - 1013 E-Mail: baer@uni-mannheim.de www.uni-mannheim.de www.facebook.com/UniMannheim

Verdrehtes Röntgenlicht verrät Spinwellen
Hamburg (pressrelations) - Verdrehtes Röntgenlicht verrät Spinwellen Das Messprinzip, das diese Woche im Fachjournal Physical Review Letters vorgestellt wird, umgeht Probleme bisher vorhandener Analysemethoden und könnte mittelfristig sogar erlauben, mit einem einzigen Röntgenblitz die ganze magnetische Dynamik eines Systems zu erfassen. So können beispielsweise schnelle Schaltprozesse in magnetischen Speichern der Zukunft untersucht werden. Strahlt man Röntgenlicht auf Atome, die sich in Bewegung befinden, ändert sich bei der Streuung der Strahlung an diesen Atomen die Energie und damit die Wellenlänge des Lichts. Auf diesem Prinzip, dem sogenannten Dopplereffekt, beruht die Methode der inelastischen Röntgenstreuung. Ähnlich wie bei einer Radarfalle, bei der durch eine Wellenlängenveränderung der Radarstrahlung die Geschwindigkeit des fahrenden Fahrzeugs bestimmt wird, können atomare Bewegungen wie Gitterschwingungen in Kristallen mit Hilfe des intensiven Röntgenlichts aus Teilchenbeschleunigern untersucht werden. Das Problem: Die Energie des eingestrahlten Lichts ändert sich bei der Streuung nur minimal - um etwa den milliardsten Bruchteil seiner Energie. Deshalb kann für solche Experimente nur Licht aus einem sehr schmalen Energie- bzw. Wellenlängenbereich eingesetzt werden. Die Röntgenstrahlung, die ein Teilchenbeschleuniger zur Verfügung stellt, hat jedoch ein breites Energiespektrum. Der allergrößte Teil dieser Synchrotronstrahlung muss also ausgeblendet werden und wird gar nicht genutzt. Als Folge kann die Intensität des nutzbaren Lichts trotz stärkster Röntgenquellen so schwach werden, dass diese Experimente nicht mehr durchführbar sind. Einen Ausweg aus dieser Situation bietet eine neue Untersuchungsmethode, die Prof. Ralf Röhlsberger vorschlägt: Statt die Energiedifferenz beim Streuprozess zu messen, nutzt seine Methode zur Energieanalyse einen weiteren, bisher wenig beachteten Einfluss der untersuchten Probe auf die Polarisation der gestreuten Strahlung. Bei der inelastischen Streuung von Röntgenlicht an einer magnetischen Probe wird nämlich nicht nur die Energie der eingestrahlten Photonen verändert, sondern es wird auch die Ausrichtung ihrer Polarisationsebene verdreht: Die Spinwellen in der beobachteten Probe versetzen die Polarisation, d.h. die Schwingungsebene der gestreuten Photonen in eine Art Kreiselbewegung, auch Präzession genannt. "Diese Kreiselbewegung ist ebenso charakteristisch für die magnetischen Anregungen im System wie die Energieverschiebung bei der konventionellen Methode", erklärt Röhlsberger, der auch an der Universität Hamburg lehrt und Mitglied des Exzellenzclusters Hamburg Centre for Ultrafast Imaging (CUI) ist. "Misst man diese Präzession im Verhältnis zum eingestrahlten Referenzstrahl, hat man einen Fingerabdruck des Spektrums der Spinwellen in der Probe." Der große Vorteil des Konzepts ist, dass statt eines sehr schmalen Energiebereichs ein wesentlich breiteres Energieband zur Untersuchung genutzt werden kann, ohne die Messgenauigkeit zu verlieren. Ein Messprinzip mit ähnlichen Eigenschaften für Streuexperimente mit Neutronen, das sogenannte Neutronen-Spinecho, wird seit langem eingesetzt, um dynamische Prozesse in Festkörpern mit höchster Energieauflösung zu untersuchen. Mit Neutronen ist so eine Methode allerdings viel einfacher zu realisieren, weil sich jede Energieänderung direkt auf deren Geschwindigkeit auswirkt, aus der man dann exakt die Energie bestimmen kann. Auf Photonen lässt sich die Methode nicht direkt übertragen, da diese, unabhängig von ihrer Energie, stets mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind. "Deshalb habe ich für Photonen nach einer spektroskopischen Methode gesucht, bei der die Energieauflösung nicht von der Bandbreite der verwendeten Strahlung abhängt", sagt Röhlsberger. Erste Versuche zur experimentellen Realisierung dieser neuen Methodik, die Röhlsberger und sein Team an der Europäischen Synchrotronstrahlungsquelle ESRF durchführten, haben vielversprechende Ergebnisse geliefert. Ist das Messverfahren etabliert, ergeben sich weitreichende Anwendungsmöglichkeiten, angefangen von magnetischen Schaltvorgängen bis hin zu den Anregungsspektren von künstlich strukturierten magnetischen Festkörpern für die magneto-optische Informationstechnologie. Insbesondere die niederenergetische Dynamik von komplexen magnetischen Materialien gibt den Forschern heute noch Rätsel auf, die mit Hilfe dieser neuen Methode gelöst werden können. "Die Methode eignet sich aber nicht nur für Synchrotronlichtquellen wie PETRA III, sondern auch für Untersuchungen mit Röntgenlasern wie dem European XFEL, der zurzeit vom DESY-Gelände in Hamburg-Bahrenfeld bis ins benachbarte Schenefeld in Schleswig-Holstein gebaut wird. Die Idee ist, dass wir am Ende mit einem einzigen Lichtblitz aus dem European XFEL die ganze Dynamik eines magnetischen Systems erfassen können." Das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY ist das führende deutsche Beschleunigerzentrum und eines der führenden weltweit. DESY ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft und wird zu 90 Prozent vom BMBF und zu 10 Prozent von den Ländern Hamburg und Brandenburg finanziert. An seinen Standorten in Hamburg und Zeuthen bei Berlin entwickelt, baut und betreibt DESY große Teilchenbeschleuniger und erforscht damit die Struktur der Materie. Die Kombination von Forschung mit Photonen und Teilchenphysik bei DESY ist einmalig in Europa. Originalveröffentlichung "Photon Polarization Precession Spectroscopy for High-Resolution Studies of Spin Waves”; Ralf Röhlsberger; Physical Review Letters, Bd. 112, Nr. 11, 21.3.2014; DOI: 10.1103/PhysRevLett.112.117205 (online vorab am 18.3.2014) Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY in der Helmholtz-Gemeinschaft Notkestraße 85 22607 Hamburg Telefon: +49 40 8998-0 Telefax: +49 40 8998-3282 Mail: desyinfo@desy.de URL: http://www.desy.de/

Armenfürsorge als protestantische Tradition
Jena (pressrelations) - Armenfürsorge als protestantische Tradition Wie wird "Armut" gedeutet? Wie ist Armenfürsorge zu begründen? Und wie soll diese praktisch gestaltet werden? Diese Fragen stehen im Fokus einer neuen Publikation, die die Bildungsforscher Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz und sein Mitarbeiter Dr. Benjamin Bunk vom Institut für Bildung und Kultur der Universität Jena herausgeben. "Der Umgang mit Armut und Armenfürsorge gehört zu den zentralen Herausforderungen einer jeden Gesellschaft", insistiert Prof. Koerrenz, der den Lehrstuhl für Historische Pädagogik und Erziehungsforschung innehat. "In heutigen Kontroversen um Armut und Armenfürsorge", kritisiert der promovierte Pädagoge und Theologe, "scheinen dabei gelegentlich wichtige Begründungsmuster für das praktische Handeln nicht mehr bewusst zu sein." Ralf Koerrenz und Benjamin Bunk zufolge gehört der Protestantismus im europäischen und im nordamerikanischen Kontext zu den wesentlichen Traditionen, die solche Grundgedanken zum Umgang mit Armut und zur Begründung von Armenfürsorge ausgebildet haben. Der aktuelle Band zeichnet von den biblischen Grundlagen über historische Wegmarken bis hin zu aktuellen Herausforderungen in sechs Beiträgen wesentliche Motive dieser protestantischen Perspektiven nach. "Der nun vorliegende Band möchte in exemplarischen Zugängen an die Akzente der protestantischen Tradition erinnern", sagt Prof. Koerrenz. Im Zentrum des ersten Teils stehen die Wahrnehmung von Armut und die mit ihr verbundene Gestaltung der Armenfürsorge. Es wird hier der Frage nachgegangen, was als notwendig für den Menschen angesehen wird. Beschränkt sich dies etwa auf Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf - oder geht es darüber hinaus wesentlich um weitergehende Teilhabemöglichkeiten, beispielsweise im Bereich des Erwerbslebens oder der Kultur? Es gehe, so der Jenaer Wissenschaftler, letztlich um die Frage nach der Würde des Menschen im Spannungsfeld von Universalität im Sinne individueller Freiheit. Entsprechend setzt der Band ein mit zwei Beiträgen zu den für die protestantische Denkweise richtungsweisenden biblischen Grundlagen. So wendet sich Ralf Koerrenz den sozialethischen Grundlagen im hebräischen Teil der Bibel, also im "Alten Testament", zu. Sein Kollege Dr. Klaus Scholtissek, der an der Theologischen Fakultät der Uni Jena als Privatdozent für Neues Testament fungiert, geht neutestamentlichen Grundlagen diakonischen Handelns nach. Mit den historischen Grundlagen beschäftigen sich die Wissenschaftler im zweiten Buchteil. So wendet sich Christopher Spehr, Professor für Kirchengeschichte der Friedrich-Schiller-Universität, dem Thema Armut und Armenfürsorge im Kontext der Reformation zu. Sein Greifswalder Kollege Prof. Dr. Thomas K. Kuhn widmet sich diesem Thema im Kontext von Pietismus und Aufklärung. Aktuelle Herausforderungen präsentieren im dritten Teil Benjamin Bunk und Michael Haspel. So richtet Bunk unter der Überschrift "Armut und Armenfürsorge im Horizont der Globalisierung - Herausforderung zwischen Tradition und globalem Vergleich" seinen Blick unter anderem auf die brasilianische Landlosenbewegung als Praxis sozialer Arbeit. Dr. Michael Haspel, Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen und apl. Professor für Systematische Theologie an der Uni Jena, widmet seinen mit "Der Protestantismus und die Soziale Frage" überschriebenen Beitrag der "Geburt der Diakonie aus dem Geist der Sozialdisziplinierung". Bibliografische Angaben: Ralf Koerrenz / Benjamin Bunk (Hg.): Armut und Armenfürsorge. Protestantische Perspektiven. Reihe Kultur und Bildung, Band 5. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2014, 135 Seiten, 18,90 Euro, ISBN 978-3-506-77794-2 Kontakt: Prof. Dr. Dr. Ralf Koerrenz Institut für Bildung und Kultur der Universität Jena Am Planetarium 4 07743 Jena Tel.: 03641 / 945331 E-Mail: Ralf.Koerrenz[at]uni-jena.de

Großauftrag für Setra ComfortClass 500 von Schweizer Busunternehmen
Stuttgart (pressrelations) - Großauftrag für Setra ComfortClass 500 von Schweizer Busunternehmen - Zerzuben Touristik AG in Visp/Wallis investiert rund 7 Mio. Euro in neue Reisebusflotte - Auftrag über insgesamt elf Setra ComfortClass 500 Reisebusse und vier Doppelstockbusse S 431 DT Das Schweizer Busunternehmen "Zerzuben Touristik AG aus Visp im Wallis übernahm in Neu-Ulm die ersten von insgesamt 15 Setra Reisebussen. Der Großauftrag über vier Doppelstockbusse S 431 DT und elf Reisebusse der ComfortClass 500 vom Typ S 515 HD und S 516 HD stellt den ersten Großauftrag für Setra im Jahr 2014 dar. Setra seit Jahrzehnten Marktführer in der Schweiz Till Oberwörder, Leiter Marketing, Sales und After Sales von Daimler Buses: "Wir freuen uns über diesen Großauftrag von Zerzuben mit einen Investitionsvolumen von 7 Mio. Euro und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen in unsere Produkte. Besonders stolz bin ich darauf, dass Setra in der Schweiz seit Jahrzehnten traditioneller Marktführer bei Reisebussen über acht Tonnen ist." Kurt Zerzuben, Seniorchef des Unternehmens, zeigt sich mehr als begeistert von der neuen Setra Baureihe 500: "Diese Fahrzeuge sind für mich die absoluten Premiumprodukte. Sie werden uns helfen, den bekannt hohen Standard der von uns durchgeführten Reisen zu steigern. Unsere Kunden honorieren unsere Investition in moderne, sichere und umweltschonende Fahrzeuge. Deshalb planen wir zukünftig einen Flottenwechsel alle vier Jahre." Der Schweizer Kunde nutzte die Übergabe der ersten Fahrzeuge in Neu-Ulm dazu, seine über 30 Fahrer vor Ort mit Setra vertraut zu machen. Eine Informationsveranstaltung, Werksbesichtigung und Testfahrten auf dem ehemaligen Fliegerhorst Leipheim rundeten das Besuchsprogramm ab. ComfortClass 500 mit zahlreichen Assistenzsystemen Die neuen Setra Reisebusse der ComfortClass 500 in Vier-Sterne-Ausführung verfügen über einen Sitzabstand von 83 cm und bieten 44 (S 515 HD) bzw. 48 Sitzplätze im Dreiachser S 516 HD. Angetrieben werden die Reisebusse von Euro VI-Reihen-Sechs-Zylindermotoren OM 470 mit 315 kW/428 PS gekoppelt mit dem automatisierten Acht-Gang-Schaltgetriebe GO 250-8 PowerShift. Beide Typen sind mit zahlreichen Assistenzsystemen ausgestattet. Dazu zählen das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), der Front Collision Guard (FCG) als zusätzliches passives Sicherheitselement, der Active Brake Assist (ABA), der Spur-Assistent (SPA), der Abstandsregeltempomat (ART) und das Attention Assist (ATAS). Die Zerzuben Touristik AG wurde 1966 von Kurt Zerzubens Eltern Alex und Marie Zerzuben gegründet. Der erste Omnibus des Unternehmens war im Gründungsjahr ein Setra S 6. Bereits 1967 folgte ein Setra S 7. Heute ist Marco Zerzuben, Enkel des Firmengründers, Direktor des Unternehmens, das er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Fabio Zerzuben und dem erfahrenen Rat seines Vaters führt, der nach 40-jähriger alleiniger Geschäftsführung im Jahr 2005 das Unternehmen in die Hände seiner Söhne übergab. Daimler AG 70546 Stuttgart Deutschland Telefon: +49 (711) 17 0 Telefax: +49 711 17 22244 Mail: dialog@daimler.com URL: http://www.daimlerchrysler.de/

Reifendruckkontrollsysteme werden Pflicht – VDO informiert und trainiert
Hannover (pressrelations) - Reifendruckkontrollsysteme werden Pflicht - VDO informiert und trainiert - Kommunikationsaktion umfasst neue Webseite, Erklärvideos, Informationsflyer und Auftritt auf der Messe "Reifen" in Essen - Aktion wird über das Jahr 2014 bis zur Automechanika in Frankfurt ausgebaut Frankfurt am Main, 21. März 2014. Bald sind sie verpflichtend vorgeschrieben: Reifendruckkontrollsysteme oder kurz RDKS. Ab dem 1. November 2014 muss jedes PKW-Neufahrzeug in der Europäischen Union mit einem solchen System (Englisch: tire pressure monitoring system / TPMS) ausgestattet sein. Continental kombiniert das Know-how eines führenden Zulieferers von Automobilelektronik mit dem eines führenden Reifenherstellers und bietet im Aftermarket unter der Marke VDO alles, was Werkstätten und Reifenservicebetriebe für den RDKS-Service benötigen. Um Werkstätten, Reifenservicebetriebe und interessierte Autofahrer bestmöglich auf das Thema RDKS vorzubereiten, baut VDO daher die Kommunikation zu diesem Thema weiter aus: Die neu gestaltete Webseite www.vdo.de/reifendruck informiert über den Themenkomplex im Allgemeinen, über das umfangreiche VDO RDKS-Produktportfolio und bietet Kontaktmöglichkeiten an. Die Webseitennutzer können außerdem auf das kostenlose Videoangebot zurückgreifen, das kontinuierlich ausgebaut wird. Neben den Onlinemedien informieren Printmedien wie Flyer und Poster über die flächendeckende Einführung von RDKS. Darüber hinaus präsentiert Continental seine Lösungen zu RDKS auf der Messe "Reifen" in Essen (27. - 30.5.2014) und auf der Automechanika (16. - 20.09.2014) in Frankfurt. Continental TrainingsCenter bietet individuelle RDKS-Schulungen an Neben der Kommunikation bietet Continental über das TrainingsCenter verschiedene Informations- und Schulungsveranstaltungen an. Die Veranstaltungen richten sich sowohl an freie Werkstätten als auch an Reifenservicebetriebe und decken das komplette Leistungsspektrum für einen erfolgreichen RDKS-Service ab. Umfangreiches RDKS-Portfolio Das Portfolio erstreckt sich über die erwähnten Schulungen, Diagnosegeräte mit RDKS-Funktion und Spezialwerkzeuge bis hin zu fahrzeugspezifischen RDK-Sensoren. Das Highlight wird aber der VDO REDI-Sensor sein, der mit nur drei Varianten eine Vielzahl von Fahrzeugmodellen mit einem direkten RDK-System abdeckt. Im Gegensatz zu anderen Mehrmarken-RDK-Sensoren wird der REDI-Sensor zum Einbau bereit geliefert, für Werkstätten entfällt also der Programmieraufwand. Der VDO REDI-Sensor, der ins Innere des Reifen geklebt wird und damit vor Außeneinflüssen geschützt ist, wird im Juli 2014 auf den europäischen Markt kommen. Das Konzept wurde von dem US-amerikanischen REDI-Sensor abgeleitet, der bereits seit 2011 erfolgreich in den USA angeboten wird. Continental AG Vahrenwalder Straße 9 30165 Hannover Deutschland Telefon: +49 - (0)511 - 938 01 Telefax: +49 511 938-81770 Mail: mail_service@conti.de URL: http://www.conti-online.com

Interview mit Alexander Graf Lambsdorff
München (pressrelations) - Interview mit Alexander Graf Lambsdorff Die EU darf nach Meinung des FDP Europapolitikers Alexander Graf Lambsdorff Russland im Ukrainekonflikt nicht nur mit Sanktionen drohen. Man muss auch die Bedingungen definieren, unter denen man bereit ist, von den Sanktionen wieder Abstand zu nehmen, denn Sanktionen sind ja kein Selbstzweck, sagte Lambsdorff im Bayerischen Rundfunk (Bayern2, radiowelt am Morgen). Lambsdorff kritisiert, dass Merkel da eine Antwort schuldig geblieben sei. Was muss Russland genau tun, damit die Sanktionen auch wieder ausgesetzt werden? Im Moment ist das in meinen Augen noch nicht zu Ende durchdacht. Der FDP Europapolitiker könnte sich da durchaus Bedingungen vorstellen. Ganz klar das Ende der Aktivitäten in der Ost-Ukraine… Da werden Leute aufgewiegelt von russischen Agenten. Das muss aufhören. Auch müssten die militärischen Manöver an der Grenze zur Ukraine aufhören. Und dann muss endlich eine Kontaktgruppe geschaffen werden, es müssen Beobachter der OECD zugelassen werden. Es gäbe eine ganze Reihe von Dingen, die man von Russland verlangen könne. Einfach nur Sanktionen zu verhängen, ohne das konkret zu sagen, ist natürlich ein bisschen zu wenig. Bayerischer Rundfunk (BR) Rundfunkplatz 1 80335 München Deutschland Telefon: (089) 5900 - 10560 Telefax: (089) 5900 - 10555 Mail: presse@br.de URL: http://br.de

Förderung für innovative Lehr-Lern-Projekte an Sachsens Universitäten
Leipzig (pressrelations) - Förderung für innovative Lehr-Lern-Projekte an Sachsens Universitäten Diese hochschulübergreifenden Projekte haben das Ziel, die Qualität der Lehre und damit das studentische Lernen zu verbessern. Schwerpunkte sind fachspezifische Herausforderungen der Lehre und des Lernens sowie der Einsatz neuer Medien in der Hochschullehre. Gefördert wird unter anderem das Vorhaben Neue Medien in den Geisteswissenschaften in Lehre und Forschung an der Universität Leipzig. Dabei sollen in den Altertumswissenschaften Lehrveranstaltungen konzipiert werden, die den Teilnehmenden den sicheren Umgang mit neuen Medien vermitteln. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Leipzig und der Professur für Angewandte Linguistik sowie dem Medienzentrum der TU Dresden. Zum dritten Mal unterstützt das HDS innerhalb des Verbundprojekts Lehrpraxis im Transfer innovative Lehr-Lern-Projekte. Zwölf Anträge waren von den sächsischen Universitäten eingereicht worden, von denen der Wissenschaftliche Beirat des HDS gemeinsam mit dem Studentischen Beirat des Verbundprojekts sowie dem Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz fünf Lehr-Lern-Projekte auswählte. Diese werden von April 2014 bis März 2015 aus den Mitteln des BMBF finanziert. Umgesetzt werden sie in hochschulübergreifender Zusammenarbeit, was den intensiven Austausch zwischen den Lehrenden in Sachsen fördert. Beteiligt an dem Verbundprojekt Lehrpraxis im Transfer sind alle sächsischen Universitäten: TU Bergakademie Freiberg, TU Chemnitz, TU Dresden mit dem IHI Zittau und die Universität Leipzig. Koordiniert wird es vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS), das an der Universität Leipzig angesiedelt ist. Das Hochschuldidaktische Zentrum Sachsen (HDS) ist eine gemeinsame zentrale Einrichtung von zwölf Hochschulen in Sachsen und wurde gegru¨ndet, um die Qualität der Lehre zu verbessern. Weitere Projekte sind: - Entwicklung eines Leitfadens zur Förderung interdisziplinärer Kompetenz von Praxisseminaren am Beispiel der Erstellung des Domführers Der Freiberger Dom - Architektur als Sprache’ (TU Chemnitz, TU Dresden) - eTUaction - education Technischer Universitäten in action (TU Chemnitz, TU Dresden) - Flipped Classroom in der Wirtschaftsinformatik (TU Bergakademie Freiberg, TU Chemnitz) - SPAts - Entwicklung eines kompetenzorientierten Online-Self-/Peer-Assessments zur selbstgesteuerten und kooperativen Prüfungsvorbereitung im Bereich Thermodynamik und Supply Chain Management (TU Dresden, IHI Zittau) Die Förderung von innovativen Lehr-Lern-Projekten erfolgt jährlich. Die nächste Ausschreibung wird Mitte Juni 2014 veröffentlicht. Weitere Informationen sowie Kontaktdaten sind zu finden unter: www.lehrpraxis-im-transfer.de. Weitere Informationen: Benjamin Engbrocks Telefon: +49 341 97 30026 E-Mail: koordination@lehrpraxis-im-transfer.de Universität Leipzig Ritterstr. 26 04109 Leipzig Deutschland Telefon: +49 341 97-108 oder 97-109 Telefax: +49 341 97-30099 Mail: presse(at)uni-leipzig.de URL: http://www.uni-leipzig.de

SCHOTT unterstützt das Otto-Schott-Institut für Materialforschung
Jena (pressrelations) - SCHOTT unterstützt das Otto-Schott-Institut für Materialforschung Ein Röntgenfluoreszenzanalysegerät der Firma SCHOTT ist jetzt im Rahmen einer Schenkung an das Otto-Schott-Institut für Materialforschung (OSIM) der Friedrich-Schiller-Universität in Jena übergeben worden. "Wir möchten die seit mehr als vierzig Jahren existierende Kooperation des Technologiekonzerns SCHOTT und der Universität Jena, aus der bereits viele Impulse in der Materialentwicklung entstanden sind, weiter ausbauen", so Dr. Roland Langfeld, Research Fellow der SCHOTT AG, und ergänzt: "Wir begrüßen die Neuausrichtung des Otto-Schott-Institutes, erst kürzlich konnten wir Professor Wondraczek die Zusage des SCHOTT Fonds zur Finanzierung einer Doktorandenstelle übermitteln. Wir freuen uns, mit dieser Unterstützung unsere Verbundenheit mit dem Institut zu dokumentieren. Den zukünftigen Materialwissenschaftlern wünschen wir viel Erfolg bei der Arbeit mit dem Analysegerät." Das Gerät wird am OSIM nun zur chemischen Charakterisierung von Gläsern und anderen Werkstoffen eingesetzt werden. "Wir freuen uns, dadurch eine weitere experimentelle Methode zur Verfügung zu haben, die uns zukünftig bei der Entwicklung neuer Werkstoffe helfen wird", sagt Prof. Dr. Lothar Wondraczek. "Die chemische Analytik ist dabei gerade für die Charakterisierung von Synthese- und Prozessstrategien von Bedeutung, welche wir insbesondere für die Herstellung neuartiger Materialien für die Optik, aber beispielsweise auch für hochfeste Gläser, anwenden, ergänzt der Inhaber des Lehrstuhls für Glaschemie am Institut für Materialforschung. Friedrich-Schiller-Universität Jena Fürstengraben 1 07743 Jena Deutschland Telefon: (03641) 9-31030 Telefax: (03641) 9-31032 Mail: presse@uni-jena.de URL: http://www.uni-jena.de

BDEW zum Weltwassertag 2014: Wasserwirtschaft steigert Energieeffizienz
Berlin (pressrelations) - BDEW zum Weltwassertag 2014: Wasserwirtschaft steigert Energieeffizienz Einsatz moderner Pumptechnologien und Wärmerückgewinnung aus Abwasser senken Energieverbrauch Der morgige Tag des Wassers steht unter dem Motto Wasser und Energie. Die Vereinten Nationen wollen mit diesem Thema darauf aufmerksam machen, dass Trinkwasser und Energie weltweit die Grundlage für ein menschenwürdiges Leben sind. Nach aktuellen Angaben der Vereinten Nationen haben weltweit fast 770 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 1,3 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu elektrischem Strom. Wasser und Energie sind auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Für die Unternehmen der Wasserwirtschaft stehen insbesondere die weitere energetische Optimierung ihrer Anlagen und Prozesse sowie die Eigenenergieerzeugung im Fokus. Im Abwasserbereich haben die Kläranlagen in den vergangenen Jahren bereits erhebliche energetische Verbesserungen erzielen können. Energieeinsparpotenziale werden in den Bereichen Abwassertransport in der Kanalisation bis hin zur Einleitung in ein Gewässer sowie der Klärschlammbehandlung und -verwertung im Zusammenhang mit der Abwasserbehandlung realisiert. Die Wasserver- und Abwasserentsorger entwickeln und erproben neue Technologien, um Energie einzusparen oder zu gewinnen. Das betrifft beispielsweise den Einsatz energieeffizienter Pumpentechnologien oder die Wärmerückgewinnung aus Abwasser, sagte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser heute in Berlin. Allerdings könnten diese Effizienzvorteile durch steigende Anforderungen an die Wasseraufbereitung bzw. Abwasserbehandlung wieder zunichte gemacht werden. Auf der Grundlage des Verursacher- und Vorsorgeprinzips müsse an der Quelle der Belastungen angesetzt werden, statt eine nachträgliche Reparatur im Wasserwerk oder in der Kläranlage vorzunehmen. BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. Reinhardtstr. 32 10117 Berlin Deutschland Telefon: +49 30 / 300 199-0 Telefax: +49 30 / 300 199-3900 Mail: presse@bdew.de URL: http://www.strom.de

MDC-Forscher gewinnen neue Erkenntnisse über Epilepsie
(pressrelations) - MDC-Forscher gewinnen neue Erkenntnisse über Epilepsie Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der so genannte Glycinrezeptor. Er ist als hemmender Neurotransmitter-Rezeptor aus früheren Studien der Rückenmarkforschung bekannt. Vor einigen Jahren konnte die Forschergruppe des Neurobiologen zeigen, dass dieser Rezeptor bei Patienten mit therapieresistenter Temporallappenepilepsie, einer der häufigsten Formen der Epilepsie, molekular verändert ist. Der veränderte Rezeptor kommt verstärkt im Hippocampus vor, einer Region im Gehirn, die bei den meisten Patienten im späteren Krankheitsverlauf Anfälle auslöst. Prof. Meier, der am MDC eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe leitet, erklärt, dass Epilepsie nicht ausschließlich vererbt wird, also nicht unbedingt genetisch bedingt sein muss. Tatsächlich weist eine Vielzahl neuerer Forschungsdaten darauf hin, dass verschiedene Umweltfaktoren, einschließlich chronischem Stress, epileptische Anfälle auslösen können. Möglicherweise ändern dabei molekulare und zelluläre Mechanismen die Anpassungsfähigkeit (Plastizität) von Nervenzellen derart, dass das betroffene Gewebe nicht mehr in der Lage ist, den Normalzustand wieder herzustellen, wodurch sich die chronische Krankheit Epilepsie ausprägen kann. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass diese Erkrankung von Patient zu Patient unterschiedlich verläuft. Die molekulare Veränderung des Glycinrezeptors im geschädigten Gewebe von Epilepsiepatienten kommt durch einen Prozess zustande, den die Forschung als "RNA-Editierung" bezeichnet. Dabei werden beim Umschreiben der in den Genen enthaltenen DNA-Textbausteine in RNA einzelne Buchstaben durch andere ersetzt. Verantwortlich für diese Textveränderung (Editieren/Redigieren) sind Enzyme. Das Ergebnis ist, dass der in DNA verfasste Ursprungstext nicht mehr deckungsgleich mit der RNA ist, der Sprache, die den Code für die Textbausteine der Proteine enthält. Das Protein, in diesem Fall der Glycinrezeptor, wird so verändert, dass er einen Funktionszugewinn erfährt, also wesentlich effektiver arbeitet als sein nicht-editiertes Pendant. Um herauszufinden, was dieser veränderte Glycinrezeptor an welchen Nervenzellen bewirkt, haben Dr. Aline Winkelmann und Prof. Meier zusammen mit Kollegen aus Israel und verschiedenen deutschen Universitäten ein neues Tiermodell der Epilepsie entwickelt. Damit konnten sie diesen Rezeptor gezielt in ausgewählten Nervenzelltypen des Hippocampus anschalten und untersuchen, wie er sich auf kognitive Fähigkeiten und Gemütszustände auswirkt. Sie fanden heraus, dass der durch RNA-Editierung veränderte Rezeptor an den Präsynapsen, also den synaptischen Endknöpfchen, die elektrische Impulse durch die Freisetzung eines Neurotransmitters an andere Nervenzellen weitergeben, gebildet wird. Dadurch verstärkte sich die Funktion der ausgewählten Nervenzelltypen, wodurch das ganze System der neuronalen Kommunikation aus dem Gleichgewicht geriet. Je nachdem ob erregend oder hemmend wirkende Nervenzellen den Rezeptor anschalteten, waren die Mäuse in ihren kognitiven Fähigkeiten einschließlich Gedächtnisbildung eingeschränkt oder zeigten vermehrt Angstzustände. "Unser neues Tiermodell legt nahe, dass dasselbe Molekül zu den vielseitigen Symptomen - kognitive Dysfunktion (Beeinträchtigung der Hirnleistung) oder Angst - von Epilepsiepatienten beitragen kann, je nachdem in welchem Nervenzelltyp es vorkommt", erläutert Prof. Meier. Er und seine Kollegen haben damit einen Krankheitsmechanismus aufgedeckt, von dem sie hoffen, dass er neue Wege für die Entwicklung gezielter Therapien für Epilepsiepatienten eröffnet. "Wir müssen jedoch auch noch den Dirigenten der verstimmten molekularen Komponenten des zellulären Orchesters ausfindig machen, der den veränderten Rezeptor bei Epilepsiepatienten anschaltet und damit die Krankheitssymptome letztlich verursacht", betont Prof. Meier. *Changes in neural network homeostasis trigger neuropsychiatric symptoms Aline Winkelmann,1,2 Nicola Maggio,3 Joanna Eller,4 Gürsel Caliskan,5 Marcus Semtner,2 Ute Häussler,6 René Jüttner,7 Tamar Dugladze,4 Birthe Smolinsky,8 Sarah Kowalczyk,8 Ewa Chronowska,9 Günter Schwarz,8 Fritz G. Rathjen,7 Gideon Rechavi,10 Carola A. Haas,6,11 Akos Kulik,9,12 Tengis Gloveli,4,13 Uwe Heinemann,5 and Jochen C. Meier2 1FU-Berlin, Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie, Berlin, Germany. 2RNA editing and Hyperexcitability Disorders Helmholtz Group, Max Delbrück Center for Molecular Medicine, Berlin, Germany. 3Talpiot Medical Leadership Program, Department of Neurology and the J. Sagol Neuroscience Center, The Chaim Sheba Medical Center, Tel HaShomer, Israel. 4Cellular and Network Physiology Group, Institute of Neurophysiology, Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin, Germany. 5CC2 Zentrum für Physiologie, Freie Universität Berlin, Berlin, Germany. 6Experimental Epilepsy Research, Department of Neurosurgery, Neurocenter, University of Freiburg, Freiburg, Germany. 7Developmental Neurobiology, Max Delbrück Center for Molecular Medicine, Berlin, Germany. 8Institute of Biochemistry, University of Cologne and Center for Molecular Medicine, Cologne, Germany. 9Department of Physiology II, University of Freiburg, Freiburg, Germany. 10Sheba Cancer Research Center, The Chaim Sheba Medical Center and Sackler Faculty of Medicine, Tel Aviv University, Tel Aviv, Israel. 11BrainLinks-BrainTools, Cluster of Excellence and 12BIOSS Centre for Biological Signalling Studies, University of Freiburg, Freiburg, Germany. 13Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin, Berlin, Germany. Kontakt: Barbara Bachtler Pressestelle Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in der Helmholtz-Gemeinschaft Robert-Rössle-Straße 10 13125 Berlin Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96 Fax: +49 (0) 30 94 06 - 38 33 e-mail: presse@mdc-berlin.de http://www.mdc-berlin.de/

Volkswagen erwartet 1.570 Mädchen zum Girls' Day in Deutschland
Wolfsburg (pressrelations) - Volkswagen erwartet 1.570 Mädchen zum Girls' Day in Deutschland Schülerinnen ab der fünften Jahrgangsstufe erforschen gewerblich-technische Berufe Zum Girls' Day 2014 am kommenden Donnerstag, 27. März, erwartet Volkswagen rund 1.570 Schülerinnen. An zehn Volkswagen Standorten lernen die Mädchen gewerblich-technische Berufe kennen. Durch anschauliche Experimente und Spiele gewinnen sie Einblicke in 21 Ausbildungsberufe, darunter Fachinformatikerin für Systemintegration, Industriemechanikerin, Kraftfahrzeug-Mechatronikerin und Verfahrensmechanikerin für Beschichtungstechnik. Elke Heitmüller, Leiterin der Frauenförderung bei Volkswagen, sagt: "Unser Ziel ist es, noch mehr Mädchen für gewerblich-technische Berufe zu begeistern. Deshalb stehen bei Volkswagen am Girls' Day praktische Übungen und das Ausprobieren im Mittelpunkt: Feilen und Sägen, Löten und Schweißen. Der Anteil der weiblichen Auszubildenden im Volkswagen Konzern ist im vergangenen Jahr von 26,8 auf 27,4 Prozent gestiegen. Martin Rosik, Leiter Volkswagen Personal, betont: "Wir machen gute Erfahrungen mit gemischten Teams: Jung und Alt, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen - und eben Frauen und Männer. Volkswagen bietet jungen Frauen besonders gute Einstiegschancen in Technik-Berufe und eröffnet ihnen weltweite Entwicklungsmöglichkeiten. Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates, sagt: "Wir Betriebsräte unterstützen den Zukunftstag für Mädchen. Wir möchten, dass sich noch mehr Schulabgängerinnen für Jobs in der Forschung, in der Entwicklung und in der Fertigung interessieren. Ich bin zudem stolz auf unsere rund 300 jungen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Berufe beim Girls' Day zeigen. Auszubildende und junge Facharbeiterinnen von Volkswagen stellen den Mädchen ihre Berufe vor und informieren über Themen wie Bewerbung, Berufsausbildung und Arbeitsabläufe in einem Industrieunternehmen. Bei Werktouren gewinnen die Gäste zudem Einblicke in Fertigungsabläufe von Komponenten- und Fahrzeugwerken. Informationen rund um das Ausbildungsangebot sowie zur Online-Bewerbung bei Volkswagen gibt es unter www.volkswagen-karriere.de. Girls' Day 2014 bei Volkswagen Volkswagen begrüßt zum bundesweiten Aktionstag Schülerinnen an zehn Standorten: 600 Mädchen in Wolfsburg, 300 in Hannover, 100 in Salzgitter, 160 in Braunschweig, 100 in Kassel, 150 in Emden, 20 in Dresden, 30 in Chemnitz, 80 in Zwickau und 30 in Osnabrück. Volkswagen (VW) Berliner Ring 2 38440 Wolfsburg Deutschland Telefon: +49 - (0)5361 - 9 - 0 Telefax: +49 - (0)5361 - 9 - 28282 Mail: vw@volkswagen.de URL: http://www.volkswagen.de

Neues Lehrbuch: Heterogenität – Intersektionalität – Diversity in der Erziehungswissenschaft
Wuppertal (pressrelations) - Neues Lehrbuch: Heterogenität - Intersektionalität - Diversity in der Erziehungswissenschaft "Die pädagogischen Konzepte stammen aus unterschiedlichen Teildisziplinen: Heterogenität wird primär in der Schul- und der interkulturellen Pädagogik verhandelt, Intersektionalität in der Geschlechterpädagogik, Diversity insbesondere in der Sozial- und interkulturellen Pädagogik", so Walgenbach. In ihrem Buch schafft sie Klarheit in der Begriffskonfusion und sorgt für die richtige Anwendung in Studium und pädagogischer Praxis, heißt es in der Verlagsmitteilung. Katharina Walgenbach studierte Pädagogik, Soziologie und Wirtschaft/Politik an der Pädagogischen Hochschule Kiel. 2004 promovierte sie an der Uni Kiel, der Titel ihrer Arbeit lautet "Weiße Identität, Geschlecht und Klasse". Nach einer fünfjährigen Postdoc-Phase am Institut für Erziehungswissenschaft der Uni Gießen kam sie 2010 nach Wuppertal. Walgenbach ist Mitglied der Redaktion Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft und war bis Anfang dieses Jahres Vorsitzende der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Soziale Heterogenität, Geschlechterforschung, Bildung und soziale Ungleichheiten sowie Jugendforschung. Walgenbach, Katharina: Heterogenität - Intersektionalität - Diversity in der Erziehungswissenschaft, UTB 2014, 143 Seiten, 19,99 Euro. Kontakt: Prof. Dr. Katharina Walgenbach Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften Telefon 0202/439-2302 E-Mail walgenbach@uni-wuppertal.de

Weltwassertag 2014: Energiehunger bedroht weltweit Flüsse
Berlin (pressrelations) - Weltwassertag 2014: Energiehunger bedroht weltweit Flüsse Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnte anlässlich des diesjährigen Weltwassertags, der unter dem Motto "Wasser und Energie" steht, vor der Bedrohung von Flüssen, Auen und Süßwasserreservoirs durch Großprojekte zur Stromgewinnung. An größeren und kleineren Flüssen gebe es weltweit inzwischen bereits etwa 850000 Staudämme, dazu gehörten rund 50000 große bzw. sehr große sogenannte Mega-Staudämme. Zu den riesigsten Großprojekten zählten der Belo-Monte-Damm am Xingu-Fluss in Brasilien, der einzigartige Naturwälder und dort lebende Indianerstämme bedrohe sowie der Ilisu-Staudamm am Tigris in der Türkei, der uralte Kulturdenkmäler und u. a. die Leopardenbarbe - eine nur dort lebende Fischart - gefährde. Der größte Staudamm der Welt - der Grand-Inga - solle an einem bislang weitgehend naturbelassenen Abschnitt des Kongo in Afrika errichtet werden, in Asien bedrohten riesige Staudamm-Projekte am Mekong seltene Flussdelphine und Fischarten und damit die Existenz vieler Fischer in der Region. Aber auch in Europa, vor allem im Einzugsgebiet der Donau, seien hunderte neue Staudämme und Anlagen zur Stromerzeugung mittels Wasserkraft geplant. Deutschland habe mit mehr als 7000 Wasserkraftwerken in Europa die höchste Ausbaudichte an Anlagen zur Stromerzeugung aus Wasserkraft. Trotzdem sollen hierzulande ebenfalls weitere Anlagen gebaut werden. Sebastian Schönauer, BUND-Wasserexperte: "In Deutschland gibt es, aller Vernunft zum Trotz, noch immer Pläne für den Bau neuer Wasserkraftwerke. Die Stromgewinnung ließe sich damit nur um wenige Promille steigern. Zugleich gefährdet ein solcher Ausbau aber die Renaturierung der Fließgewässer, die für mehr Hochwasserschutz dringend nötig wäre." Wasserkraftanlagen behinderten zudem die Wanderung von Fischen und von Turbinen würden unzählige im Wasser lebende Tiere getötet. Dies betreffe insbesondere den Aal, der auch deshalb auszusterben drohe. In den Schlamm-Ablagerungen von Stauseen entstehe außerdem klimaschädliches Methan, das in die Atmosphäre entweiche. Schönauer: "Anstatt neue Kraftwerke an den Flüssen zu bauen, müssen die Anstrengungen zum Energiesparen weltweit deutlich erhöht werden. Die Bewahrung beziehungsweise die Wiederherstellung des natürlichen Zustands von Bächen, Flüssen und Auen ist dringend geboten. Sonst droht das Verschwinden vieler Tier- und Pflanzenarten und der Verlust des für den Hochwasserschutz nötigen Wasserrückhalts in der Fläche." Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Am Köllnischen Park 1 10179 Berlin Deutschland Telefon: 030 / 27 58 64 - 0 Telefax: 030 / 27 58 64 - 40 Mail: bund@bund.net URL: http://www.bund.net

NSA-Untersuchungsausschuss soll Informantenschutz prüfen
Berlin (pressrelations) - NSA-Untersuchungsausschuss soll Informantenschutz prüfen Der Deutsche Journalisten-Verband hat die Mitglieder des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der NSA-Affäre aufgefordert, intensiv möglichen Verletzungen der Pressefreiheit und des Informantenschutzes nachzugehen. "Seit den ersten Veröffentlichungen von Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden steht die Befürchtung im Raum, dass nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Journalisten und ihre Quellen ausgespäht wurden", sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Der DJV habe bereits im Sommer vergangenen Jahres Aufklärung darüber verlangt, in welchem Umfang Journalistinnen und Journalisten sowie deren Informanten von den Spähaktivitäten betroffen seien. Der NSA-Untersuchungsausschuss müsse aufklären, in welchem Ausmaß die NSA die Pressefreiheit in Deutschland verletzt habe und weiterhin verletze. "Die Vorstellung, dass die Kommunikation von Journalisten abgehört, mitgelesen, gespeichert und ausgewertet wird, ist ein Alptraum für die ganze Gesellschaft", sagte der DJV-Vorsitzende. "Denn wo die Freiheit der Medien eingeschränkt wird, ist es um die Freiheit der Gesellschaft schlecht bestellt." Er hoffe, dass sich der neue Untersuchungsausschuss von einem rigorosen Willen zur Aufklärung und nicht von außenpolitischer Rücksichtnahme leiten lasse. Deutscher Journalisten-Verband (DJV) Charlottenstr. 17 10117 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30/72 62 79 20 Telefax: +49 (0)30/726 27 92 13 Mail: djv(at)djv.de URL: www.djv.de

Neuer Schnelltest für Fluorid-Nachweis im Trinkwasser (BAM-Pressemitteilung Nr. 2/2014)
Berlin (pressrelations) - Neuer Schnelltest für Fluorid-Nachweis im Trinkwasser Ein von der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung entwickelter sehr einfacher Farbschnelltest kann in Zukunft helfen, die Fluoridkonzentration leichter festzustellen. Ähnlich wie der Lackmustest zur Bestimmung des pH-Wertes sieht man auf einem Papierstreifen mittels Farbveränderung, ob und wie viel Fluorid im Wasser gelöst ist. Die Konzentration wird durch gelb-grüne Punkte angezeigt. Je dunkler der Spot ist, desto mehr Fluorid liegt vor. Zum Einsatz kommt ein von der BAM entwickelter Farbstoff. "Dieser BODIPY-Amidothioharnstoff-Farbstoff wird als kleiner Punkt auf einen Streifen Nitrocellulose aufgebracht", berichtet Pichandi Ashokkumar, der zu¬sammen mit Knut Rurack den Test entwickelt hat. Der Papierstreifen wird dann zum Beispiel in ein Wasserglas getaucht. Anhand der Veränderung des Farbeindrucks kann der Tester die Konzentration ablesen. Aufgrund des gewählten chemischen Farbstoffes ist der Teststreifen auch wiederverwendbar. Doch so einfach das klingt, so schwierig gestaltete sich die Umsetzung. Denn das Fluorid lagert sich mittels Wasserstoffbrückenbindung an den Thioharnstoff an. Durch die Bindung kommt es zu einem Elektronentransfer, der die Fluoreszenz des Farbstoffs abschwächt, das heißt, der Farbstoff erscheint dann dunkler. "Der Trick war nun, ein Verfahren zu entwickeln, dass trotz der wässrigen Umgebung das Fluorid immer noch an den Thioharnstoff bindet und nicht der Sauerstoff des Wassers", sagt Projektleiter Knut Rurack. Wie Tests zeigen, ist dies den Wissenschaftlern gelungen. Um das Ablesen der Farbveränderung noch besser als mit dem menschlichen Auge auswerten zu können, kann der Teststreifen auch mit der eingebauten Kamera eines Mobiltelefons erfasst werden. Die Fluorierung von Trinkwasser ist eine verbreitete Praxis. In Europa wird dies beispielsweise in Großbritannien, Irland und der Schweiz praktiziert. Auch die USA fluoriert ihr Trinkwasser. Erst im Jahr 2011 hatte die US Environmental Protection Agency (EPA) den Richtwert für Fluorid in Trinkwasser von 1 auf 0,7 Parts per Million (ppm) reduziert und sich damit anderen Ländern angeschlossen. Die Nachweisgrenze des neuen Fluoridtests liegt bei 0,2 ppm. Der Test wurde mit verschiedenen Wasserproben getestet, unter anderem mit Leitungs- und Meerwasser. "Der Test wird durch andere Ionen, die im Leitungs- oder Salzwasser vorkommen, nicht gestört", berichtet Rurack. Probleme können allerdings zu hohe Phosphatkonzentrationen bereiten, wie sie beispielsweise in einigen Zahncremes zu finden sind. Ein mögliches Einsatzgebiet ihres Testes sehen die Wissenschaftler vor allem in Asien und Afrika. Kontakt: Dr. rer. nat. Knut Rurack Abteilung 1 Analytische Chemie, Referenzmaterialien E-Mail: Knut.Rurack@bam.de "Fluorometrischer Nachweis von Fluorid in wässriger Lösung mittels Teststreifen und einem BODIPY-Wasserstoffbrückenrezeptor-Konjugat", Pichandi Ashokkumar, Hardy Weißhoff, Werner Kraus und Knut Rurack, Angew. Chem. 2014, 126, 2257-2261 Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) Unter den Eichen 87 12205 Berlin Telefon: +49 30 8104-0 Telefax: +49 30 8112029 Mail: info@bam.de URL: http://www.bam.de

IG BAU: Mehr Anstrengungen in Gleichstellungspolitik notwendig
Frankfurt am Main (pressrelations) - IG BAU: Mehr Anstrengungen in Gleichstellungspolitik notwendig Anlässlich des heutigen (für die Red., 21. März 2014) Equal-Pay-Days fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) stärkere Anstrengungen in der Gleichstellungspolitik. "Knapp drei Monate müssen Frauen länger arbeiten, um auf das gleiche Einkommen wie Männer zu kommen. An dieser Lohnlücke hat sich seit Jahren nichts verbessert. Es ist überfällig, dass die Politik einen Schwerpunkt darauf legt, dass Frauen in unserer Gesellschaft die gleichen Chancen und Einkommen erhalten wie Männer", sagte IG BAU-Bundesvorstandsmitglied Ulrike Laux. "Die Verdienstlücke ist strukturbedingt. Frauen übernehmen zusätzlich zum Beruf stärker Verantwortung in ihren Familien. Die Rahmenbedingungen müssen deshalb so verändert werden, dass Arbeit und Leben ohne Abstriche vereinbar werden. Männer würden davon ebenfalls profitieren." Der Equal-Pay-Day bezeichnet den Tag, bis zu dem Frauen rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. Die IG BAU betont, dass die Einkommenslücke sich nicht nur aus der ungleichen Bezahlung in typischen Männer- und Frauenberufen ergibt. Auch mit gleicher Ausbildung verdienen Frauen schlechter. So erhalten Architektinnen im Mittel rund 14 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, Bauingenieurinnen sogar 16 Prozent. Industriegewerkschaft Bauen - Agrar - Umwelt Olof-Palme-Strasse 19 60439 Frankfurt am Main Deutschland Telefon: (069) 95 73 7 - 1 35 Telefax: (069) 95 73 7 - 1 38 Mail: presse@igbau.de URL: http://www.igbau.de

Vorhang auf für die nächste Steigtechnik-Neuheit: Günzburger Steigtechnik präsentierte auf der Eisenwarenmesse in Köln die neue Stufenstehleiter ML
Günzburg (pressrelations) - Vorhang auf für die nächste Steigtechnik-Neuheit: Günzburger Steigtechnik präsentierte auf der Eisenwarenmesse in Köln die neue Stufenstehleiter ML Top-Premiere auf der Eisenwarenmesse in Köln: Das internationale Fachpublikum staunte nicht schlecht, als der bayerische Qualitätshersteller Günzburger Steigtechnik seine nächste Neuheit präsentierte: die neue Stufenstehleiter ML, welche höchste Sicherheit und Funktionalität beim täglichen Einsatz im Haushalt, Handwerk und Büro bietet. "Das ist eine Leiter fürs Leben", erklärte Firmenchef Ferdinand Munk bei der offiziellen Vorstellung der Neuheit auf dem Stand der Günzburger Steigtechnik. "Die Kölner Eisenwarenmesse ist die ideale Gelegenheit, um der Fachwelt neue Produkte zu präsentieren. Dies ist uns mit der neuen Serie der Stufenstehleiter ML wieder einmal eindrucksvoll gelungen", blickt Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, zurück. Auf der Eisenwarenmesse in Köln treffen sich Fachhandel und Industrie zum Dialog, daher ist die Messe immer auch eine wichtige Kommunikationsplattform. Diese "Bühne" nutzte die Günzburger Steigtechnik bewusst, um ihre Neuheit gekonnt in Szene zu setzen: Die neue Leiterserie ML begeisterte das internationale Fachpublikum und punktete vor allem mit den fast schon universellen Einsatzmöglichkeiten. Hochwertiges Material, beste Verarbeitung "Made in Germany" sowie eine ergonomische und schlanke Bauweise sind die Markenzeichen der Leiterserie ML, die wie gewohnt höchste Sicherheit und Funktionalität bietet. Im Vergleich zu Industrieleitern der Günzburger Steigtechnik überzeugen die ML-Modelle auch durch eine erhebliche Gewichtsersparnis. Die Stufenstehleitern der ML-Serie sind in einer einseitigen und beidseitigen Ausführung von drei bis sieben Stufen lieferbar. Offizieller Verkaufsstart ist im Sommer 2014. Mit der Präsentation der ML-Serie wurde der neugestaltete Messestand der Günzburger Steigtechnik wieder einmal als Stand der innovativen Ideen wahrgenommen. Die sehr einladende Standgestaltung mit gemütlichen Sofas und schmackhaften Catering-Häppchen sorgte für Lounge-Atmosphäre. Ein Renner war auch der eigens produzierte Energy-Drink. "Der Wohlfühlfaktor an unserem Stand war enorm und wurde von allen Besuchern als sehr wohltuend empfunden", freute sich Ferdinand Munk. Neben der neuen Leiterserie ML standen auch die bewährten Produkte der Günzburger Steigtechnik im Mittelpunkt: Die Trittauflage "clip-step R13" etwa, die dank ihres besonders rutschhemmenden Kunststoffbelages zu einem Inbegriff für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sowie zu einem echten Aushängeschild geworden ist. Gerade in sensiblen Bereichen mit zum Teil nassen oder öligen Arbeitsumgebungen trägt der R13-Belag wesentlich zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz bei. Die Oberfläche der "clip-step R13"-Trittauflage wurde so optimiert, dass sie höchste Anforderungen an die Rutschhemmung erfüllt. Dass die "clip-step"-Trittauflage auch als Nachrüstsatz für bestehende Stufenleitern der Günzburger Steigtechnik erhältlich ist, bietet einen erheblichen Mehrwert: Vollflächig und absolut passgenau kann dieser Nachrüstsatz schnell und unkompliziert auf die Stufen aufgebracht werden. Nicht nur das über 1600 Artikel umfassende Standardprogramm, das neben Leitern und Podesten auch Überstiege, Treppen, Podeste und alle Arten von Roll- und Klappgerüsten beinhaltet, sondern auch die vielfältigen Sonderkonstruktionen der Günzburger Steigtechnik tragen maßgeblich zur Erhöhung der Arbeitssicherheit im betrieblichen Alltag bei. Industrielle Anwender sowie Kunden aus dem Verkehrswesen optimieren mit Hilfe von individuell gefertigten Sonderkonstruktionen aus Günzburg gleichzeitig auch die betrieblichen Prozessabläufe. Der Spezialist fertigt seine passgenauen Lösungen nach den individuellen Anforderungen des Kunden, schnell, effizient und kostengünstig. Die exakte Projektierung vor Ort und die Beratung von Mensch zu Mensch stellen sicher, dass die Kunden eine wirklich maßgeschneiderte Lösung erhalten. Über die Günzburger Steigtechnik Die Günzburger Steigtechnik GmbH zählt zu den bedeutendsten Anbietern von Steigtechnik aller Art. Produkte der Günzburger Steigtechnik sind zum einen Leitern für den gewerblichen und privaten Gebrauch, aber auch alle Arten von Roll- oder Klappgerüsten sowie Podeste und Sonderkonstruktionen für industrielle Anwendungen. Die Günzburger Steigtechnik fertigt ausnahmslos am Standort Günzburg. Auf alle Serienprodukte gewährt das Unternehmen eine Qualitätsgarantie von 15 Jahren. Als erster Hersteller überhaupt wurde die Günzburger Steigtechnik im Jahr 2010 vom TÜV Nord mit dem zertifizierten Herkunftsnachweis "Made in Germany" auditiert. Das Unternehmen wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach für seine Innovationen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Großen Preis des Mittelstandes und dem Bayerischen Mittelstandspreis. Die Günzburger Steigtechnik GmbH schloss das Geschäftsjahr erneut mit einem Umsatzplus ab und ist im 115. Jahr seines Bestehens weiter auf Wachstumskurs. Die Günzburger Steigtechnik beschäftigt am Firmensitz in Günzburg 250 Mitarbeiter. Ihre Rückfragen beantworten gern: Johanna Hofgärtner GÜNZBURGER STEIGTECHNIK GMBH Rudolf-Diesel-Str. 23 89312 Günzburg Phone +49 (0) 8221/36 16-01 Fax: +49 (0) 8221/36 16-83 E-Mail: hofgaertner@steigtechnik.de

Stückzahlmaßstab der früheren Bremischen und Saarländischen Vergnügungsteuergesetze nur bis zum 31. Dezember 2005 anwendbar
Karlsruhe (pressrelations) - Stückzahlmaßstab der früheren Bremischen und Saarländischen Vergnügungsteuergesetze nur bis zum 31. Dezember 2005 anwendbar Der in den früheren Bremischen und Saarländischen Vergnügungsteuergesetzen enthaltene Stückzahlmaßstab für Spielautomaten mit Gewinnmöglichkeit ist verfassungswidrig und nur bis zum 31. Dezember 2005 anwendbar. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute veröffentlichtem Beschluss entschieden. Die Weitergeltung der Vorschriften kommt nur bis zu dem Zeitpunkt in Betracht, an dem die Normgeber aufgrund der im April 2005 erfolgten Rechtsprechungsänderung des Bundesverwaltungsgerichts erkennen mussten, dass ein Stückzahlmaßstab nicht verfassungsgemäß ist. Eine etwa sechsmonatige Frist zur Umsetzung war einzuräumen; ein Zuwarten bis zur Veröffentlichung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Hamburgischen Vergnügungsteuergesetz aus dem Jahr 2009 ist hingegen nicht gerechtfertigt. Sachverhalt und Verfahrensgang: Beteiligte des Ausgangsverfahrens zur Vorlage 1 BvL 11/10 sind eine bremische Spielhallenbetreiberin und das Finanzamt. Diese streiten um die Vergnügungsteuerfestsetzung für die Monate Dezember 2007 bis Februar 2009. Nach dem im maßgeblichen Zeitraum geltenden Bremischen Vergnügungsteuergesetz unterlag unter anderem der Betrieb von Spielautomaten mit Gewinnmöglichkeit der Vergnügungsteuer. Die Besteuerung richtete sich nach der Anzahl der aufgestellten Automaten. Seit dem 1. Januar 2010 ist das Gesetz geändert; die Steuer wird anhand eines Prozentsatzes des Einspielergebnisses bemessen. Beteiligte des Ausgangsverfahrens zur Vorlage 1 BvL 14/10 sind ein saarländischer Spielhallenbetreiber und der Bürgermeister der Gemeinde, in der die Spielhalle liegt. Diese streiten über die Vergnügungsteuerfestsetzung für die Monate Januar bis Dezember 2007. Das im hier maßgeblichen Zeitraum geltende Saarländische Vergnügungsteuergesetz ermächtigte die Gemeinden unter anderem zur Erhebung einer Vergnügungsteuer für das Halten von Spielapparaten in Spielhallen. Die Höhe der Steuer konnte durch gemeindliche Satzung bis zu gesetzlich festgelegten Maximaltarifen festgelegt werden. Seit dem 1. März 2013 wird die Vergnügungsteuer für Apparate mit Gewinnmöglichkeit anhand eines Prozentsatzes des Einspielergebnisses bemessen. Wesentliche Erwägungen des Senats: § 3 Abs. 1 des Bremischen Vergnügungsteuergesetzes und § 14 Abs. 1 des Saarländischen Vergnügungsteuergesetzes in der für das jeweilige Ausgangsverfahren maßgeblichen Fassung verletzen - soweit sie Geldspielautomaten mit Gewinnmöglichkeit betreffen - den allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG). 1. Das Bundesverfassungsgericht hat die Maßstäbe für die Anwendung des Gleichheitssatzes auf die Spielgerätesteuer bereits geklärt (Beschluss vom 4. Februar 2009 - 1 BvL 8/05 -, BVerfGE 123, 1; vgl. hierzu auch Pressemitteilung Nr. 45/2009 vom 28. April 2009). Es ist kein Gesichtspunkt vorgetragen oder ersichtlich, der zu einer abweichenden Bewertung Anlass gäbe. 2. Die vorgelegten Vorschriften halten einer Prüfung anhand dieser verfassungsrechtlichen Maßstäbe nicht stand. Es besteht keine tragfähige Rechtfertigung dafür, statt des auf den Vergnügungsaufwand der einzelnen Spieler bezogenen Wirklichkeitsmaßstabs einen an der Automatenstückzahl orientierten pauschalierenden Ersatzmaßstab für die Besteuerung zu verwenden. 3. Die vorgelegten Vorschriften können nur bis zum 31. Dezember 2005 angewendet werden. a) Die Verfassungswidrigkeit einer gesetzlichen Vorschrift führt in der Regel zu ihrer Nichtigkeit. Etwas anderes gilt regelmäßig dann, wenn der Verfassungsverstoß seine Ursache in einer Verletzung von Art. 3 Abs. 1 GG hat. In diesen Fällen erklärt das Bundesverfassungsgericht die Vorschrift grundsätzlich für unvereinbar mit dem Grundgesetz, weil der Gesetzgeber verschiedene Möglichkeiten hat, den Verfassungsverstoß zu beseitigen. Das Bundesverfassungsgericht kann die zeitweilige Fortgeltung der für unvereinbar mit dem Grundgesetz erklärten Norm anordnen, wenn die hierfür sprechenden verfassungsrechtlichen Belange überwiegen. b) Für die befristete Fortgeltung der vorgelegten Normen bis zum 31. Dezember 2005 sprechen zum einen Erfordernisse einer verlässlichen Finanz- und Haushaltsplanung der Freien Hansestadt Bremen und des Saarlands. Zum anderen erscheint die Belastung der Automatenhalter durch die Anwendung des Stückzahlmaßstabs relativ gering. Durch die verfassungswidrige Gleichbehandlung im Steuersatz müssen sie nicht notwendig benachteiligt werden, sondern können je nach den von ihnen im Einzelfall erzielten Spielgeräteumsätzen auch einer vergleichsweise günstigen Besteuerung unterliegen. c) Die Normgeber in den Ausgangsverfahren durften sich jedoch nur bis zur Rechtsprechungsänderung des Bundesverwaltungsgerichts durch die Urteile vom 13. April 2005 bei der Verwendung des Stückzahlmaßstabs im Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung sehen. Danach bestand Anlass zu überprüfen, ob die vom Bundesverwaltungsgericht aufgestellten Voraussetzungen für die Beibehaltung des Stückzahlmaßstabs in ihrem Zuständigkeitsgebiet vorlagen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte ausdrücklich klargestellt, dass ein Stückzahlmaßstab für Spielgeräte nur noch mit der Verfassung zu vereinbaren ist, wenn bestimmte Toleranzgrenzen eingehalten werden; eine Neuregelung der Spielgerätesteuer dürfe aber nicht nur auf die Stückzahl abheben. Ob diese Toleranzgrenzen eingehalten sind, haben die Freie Hansestadt Bremen und das Saarland jedoch nicht geprüft und auch nicht sonst dargelegt, warum sie am Stückzahlmaßstab festhielten. Der Freien Hansestadt Bremen und dem Saarland war es auch möglich und zumutbar, binnen etwa sechs Monaten nach der Rechtsprechungsänderung des Bundesverwaltungsgerichts, also bis Ende des Jahres 2005, zu reagieren. Bundesverfassungsgericht Schloßbezirk 3 76131 Karlsruhe Deutschland Telefon: 0721/91010 Telefax: 0721/9101-382 Mail: bverfg@bundesverfassungsgericht.de URL: http://www.bundesverfassungsgericht.de

Schnelle Hilfe für Schlaganfallpatienten?
Tübingen (pressrelations) - Schnelle Hilfe für Schlaganfallpatienten? Motorische Neuroprothesen ermöglichen gelähmten Menschen wieder Mobilität: Über eine Gehirn-Maschine-Schnittstelle (engl. brain-machine interface, BMI) können sie lernen, Roboterarme mit ihren Hirnwellen zu steuern. Dabei wird die Hirnaktivität direkt in Steuersignale von Maschinen oder Robotern übersetzt. Um solche Systeme zuverlässig steuern zu können, braucht es allerdings häufig ein langes Training, vor allem für Patienten mit Schlaganfall oder Verletzungen des Gehirns. Wissenschaftler der Universität Tübingen haben nun einen Weg gefunden, wie sich die Steuerung schneller trainieren lässt: In einer kürzlich veröffentlichen Studie in Zusammenarbeit mit den National Institutes of Health (NIH) in den USA zeigen sie, dass Probanden, die eine elektrische Hirnstimulation erhalten, deutlich weniger Zeit brauchen, um die Steuerung einer Neuroprothese zu erlernen. Für die Studie trainierten mehr als 30 gesunde Probanden jeweils täglich über eine Woche, eine Gehirn-Maschine-Schnittstelle anzusteuern. Hierbei wurde die Vorstellung, die Hand zu bewegen, mittels einer "Handorthese" in reale Bewegungen der Hand übersetzt. Dabei lernten Probanden, deren primäre motorische Großhirnrinde vor dem Training elektrisch stimuliert wurde, wesentlich schneller als die Kontrollgruppe. Diese verbesserte Steuerung war auch nach einem Monat noch feststellbar. In einer Folgestudie soll dieses Verfahren nun bei Patienten mit Schlaganfall getestet werden. Die Forscher gehen davon aus, dass die kombinierte Anwendung von elektrischer Hirnstimulation mit Gehirn-Maschine-Schnittstellen in Zukunft eine sehr wichtige Rolle in der Behandlung neurologischer sowie psychiatrischer Erkrankungen spielen wird. Originalveröffentlichung: Soekadar S, Witkowski M, Birbaumer N, Cohen LG: "Enhancing Hebbian Learning to Control Brain Oscillatory Activity". Cerebral Cortex (2014). DOI: 10.1093/cercor/bhu043 Kontakt: Dr. med. Surjo R. Soekadar Universität Tübingen Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Arbeitsgruppe Angewandte Neurotechnologie Telefon +49 7071 29-82625 surjo.soekadar@uni-tuebingen.de

Lakeland Resources Inc. schließt Privatplatzierung in Höhe von 2,8 Millionen C$
(pressrelations) - Lakeland Resources Inc. schließt Privatplatzierung in Höhe von 2,8 Millionen C$ NICHT ZUR VERBREITUNG AN US-NACHRICHTENDIENSTE ODER ZUR DIREKTEN ODER INDIREKTEN BZW. VOLLSTÄNDIGEN ODER TEILWEISEN VERÖFFENTLICHUNG, HERAUSGABE, VERBREITUNG ODER VERTEILUNG IN DEN VEREINIGTEN STAATEN BESTIMMT Lakeland Resources Inc. (TSXv: LK; FSE: 6LL) (das "Unternehmen") ist erfreut, bekanntzugeben, dass es eine Privatplatzierung mit vermittelten und nicht vermittelten Anteilen für Bruttoeinnahmen von insgesamt 2.830.536 C$ abgeschlossen hat. Secutor Capital Management Corporation (der "Vermittler") agierte im Zusammenhang mit der Privatplatzierung von 5.580.000 "Flow-Through"-Einheiten (die "FT-Einheiten") und 6.147.795 gewöhnlichen Einheiten (die "Einheiten") mit Bruttoeinnahmen von 2.686.036 C$ (die "vermittelte Privatplatzierung") als führender Vermittler. Darüber hinaus schloss das Unternehmen eine nicht vermittelte Privatplatzierung von 305.000 FT-Einheiten und 325.000 Einheiten mit einem Bruttoerlös von 144.500 C$. Jede FT-Einheit besteht aus einer "Flow-Through"-Stammaktie und einem halben "Non Flow-Through"-Aktienkaufwarrant des Unternehmens. Jeder ganze Aktienkaufwarrant (ein "Warrant") kann für einen Zeitraum ab Abschluss der Privatplatzierung für einen Preis von 0,30 C$ pro Stammaktie in eine Stammaktie des Unternehmens ausgeübt werden. Jede Einheit besteht aus einer Stammaktie und einem Warrant. Das Unternehmen hat dem Vermittler eine Mehrzuteiligungsoption zur Steigerung des Umfangs des Angebots der FT-Einheiten und Einheiten, die im Rahmen der Privatplatzierung erworben werden, um 20 % gewährt. Die Option kann für einen Zeitraum von 30 Tagen nach Abschluss zu denselben Bedingungen wie oben dargelegt vollständig oder teilweise ausgeübt werden, um Mehrzuteilungen zu decken. Das Unternehmen hat dem Vermittler eine Vermittlungsprovision in Höhe von 8 % des Bruttoumsatzes der FT-Einheiten und der Einheiten, die im Rahmen der vermittelten Privatplatzierung ausgegeben wurden, gezahlt und sogenannte Kompensations-Optionen, deren Anzahl 8 % der im Rahmen der vermittelten Privatplatzierung verkauften FT-Einheiten und Einheiten entspricht, an den Vermittler ausgegeben. Diese Optionen können für 12 Monate ausgeübt werden, wobei der Ausübungspreis der im Zusammenhang mit den FT-Einheiten ausgegebenen Optionen bei 0,25 C$ pro Aktie und derjenige der im Zusammenhang mit den Einheiten ausgegebenen Optionen bei 0,21 C$ pro Aktie liegt. In Übereinstimmung mit den Richtlinien der TSX Venture Exchange wurden im Zusammenhang mit dem nicht vermittelten Anteil der Finanzierung Vermittlungsprovisionen bezahlt. Alle ausgabefähigen Wertpapiere werden einer viermonatigen Haltefrist ab dem Datum des Abschlusses unterliegen. Die Einnahmen aus der Platzierung der FT-Einheiten werden vom Unternehmen für sogenannte zugelassene kanadische Explorationsaufwendungen eingesetzt werden, während der Erlös aus der Ausgabe der Einheiten der Exploration der unternehmenseigenen Uranprojekte im Athabasca-Becken, der Unternehmensentwicklung sowie allgemeinen und administrativen Zwecken dienen wird. Über Lakeland Resources Inc. Lakeland Resources Inc. ist ein reines Uranexplorationsunternehmen mit einem Schwerpunkt auf dem Athabasca-Becken in Saskatchewan (Kanada), das einige der weltweit größten und reichsten hochhaltigen Uranvorkommen beherbergt. Die Aktien des Unternehmens werden an der TSX Venture Exchange unter dem Kürzel "LK" und an der Börse Frankfurt unter dem Kürzel "6LL" gehandelt. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Website des Unternehmens unter http://www.lakelandresources.com oder kontaktieren Sie Roger Leschuk, Corporate Communications, unter der Telefonnummer 604.681.1568, per Fax unter 1.877.377.6222 oder per E-Mail unter roger@lakelandresources.com. Im Namen des Board of Directors LAKELAND RESOURCES INC. "Jonathan Armes" Jonathan Armes President, CEO und Director Mobil: 416.708.0243 Tel.: 604.681.1568 Fax: 1.877.377.6222 E-Mail: jarmes@lakelandresources.com Internet: http://www.lakelandresources.com Weder die TSX Venture Exchange noch deren Regulierungsdienstleister (gemäß den Bestimmungen der TSX Venture Exchange) übernehmen die Verantwortung für die Richtigkeit oder Genauigkeit dieser Pressemitteilung. Die Aussagen in diesem Dokument, die nicht ausschließlich historischer Natur sind, sind zukunftsgerichtete Aussagen und enthalten Aussagen bezüglich Annahmen, Pläne, Erwartungen oder Absichten, die die Zukunft betreffen.Zu den zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Pressemitteilung gehört unter anderem die Verwendung der Einnahmen. Es muss darauf hingewiesen werden, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens erheblich von jenen unterscheiden könnten, die in solchen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebracht werden. Risiken und Ungewissheiten beinhalten wirtschaftliche, wettbewerbsbezogene, behördliche, umwelttechnische und technologische Faktoren, die die Betriebe des Unternehmens, die Märkte, Produkte und Preise beeinflussen könnten. Faktoren, die dazu führen könnten, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse erheblich unterscheiden könnten, beinhalten die Fehlinterpretation von Daten; dass wir nicht in der Lage sein könnten, erforderliches Equipment oder Arbeitskräfte zu bekommen; dass wir nicht in der Lage sein könnten, ausreichend Kapital aufzubringen, um unsere geplanten Explorations- und Erschließungsarbeiten durchzuführen; dass unsere Anträge für Bohrgenehmigungen abgelehnt werden; dass uns Wetter- oder Logistikprobleme oder andere Risiken von der Exploration abhalten könnten; dass das Equipment nicht so funktionieren könnte wie erwartet; dass die genaue Datenanalyse in der Tiefe nicht möglich sein könnte; dass die Ergebnisse, die wir oder andere an einem bestimmten Standort gefunden haben, nicht zwangsläufig einen Hinweis auf größere Gebiete bei unseren Konzessionsgebieten darstellen; dass wir Umweltprogramme nicht rechtzeitig bzw. überhaupt nicht abschließen könnten; dass die Marktpreise nicht die kommerziellen Produktionskosten rechtfertigen könnten; und dass es trotz vielversprechender Daten keine kommerziell abbaubare Mineralisierung in unseren Konzessionsgebieten geben könnte. Für die Richtigkeit der Übersetzung wird keine Haftung übernommen! Bitte englische Originalmeldung beachten!

Wie wir Bewegungsabfolgen erlernen
Krems (pressrelations) - Wie wir Bewegungsabfolgen erlernen Wenn wir zielgerichtete Bewegungen ausführen, handelt es sich meist nicht um Einzelbewegungen, vielmehr sind es Bewegungssequenzen: "Beim Gehen machen wir nicht nur einen Schritt, sondern mehrere zusammenhängende Schritte. Genauso verhält es sich auch, wenn wir Sport betreiben, kochen oder schreiben - ständig führen wir geordnete Abfolgen von Bewegungen durch", erklärt Priv.-Doz. Mag. Dr. Georg Dirnberger vom Department für Klinische Neurowissenschaften und Präventionsmedizin der Donau-Universität Krems. Wie aber lernen wir, solche Bewegungssequenzen durchzuführen? Über optische Wahrnehmungen, rein über die Ausführung der Bewegungen oder mittels beider Mechanismen? Um zu unterscheiden, welchen Anteil visuelle Reize und motorische Impulse am Bewegungslernen haben und wie sie sich im Zeitverlauf verhalten, hat Dirnberger gemeinsam mit KollegInnen eine neue Methode entwickelt, die auf seriellen Reaktionszeitaufgaben beruht. "Damit konnten wir zeigen, dass das Lernen über visuelle Reize unabhängig von den motorischen Mechanismen funktioniert. Das motorische Lernen setzt später ein und sein Beitrag wird erst mit der Zeit relevant", berichtet Dirnberger. In weiterer Folge untersuchten die ForscherInnen, welche Rolle verschiedene Areale des menschlichen Gehirns beim visuomotorischen Lernen spielen und konzentrierten sich dabei vor allem auf das Kleinhirn. Gerade nach einer Schädigung des Kleinhirns, etwa durch einen Schlaganfall, sind das visuomotorische Lernen und der Abruf des Gelernten besonders stark beeinträchtigt. "Das macht sich auch bei übermäßigem Alkoholgenuss bemerkbar. Alkohol ist ein starkes Kleinhirngift und daher können wir uns nicht auf den Beinen halten, wenn wir zu viel getrunken haben", erklärt Dirnberger. Eine Studie an PatientInnen mit Kleinhirnschädigung nach einem Schlaganfall führte schließlich zu einem überraschenden Ergebnis. Entgegen früherer Annahmen war bei den PatientInnen weniger die Organisation der Bewegungsabläufe gestört, sondern bereits - auf einer früheren Stufe - die Verarbeitung der Sinnesreize. "Wenn sich diese Ergebnisse bestätigen lassen, kann das ein wichtiger Schritt für die Optimierung der neurologischen Rehabilitation sein", meint Dirnberger. Nun geht es zunächst darum, zu versuchen, bei gesunden Personen den Trainingserfolg im Sport zu verbessern, indem der Fokus zu bestimmten Zeitpunkten im Trainingsverlauf entweder auf visuelle Stimuli oder auf Bewegungen gelegt wird. Studie zur Erfassung des Beitrags visueller und motorischer Mechanismen am Bewegungslernen: Dirnberger et al.: Motor and perceptual sequence learning: different time course of parallel processes. NeuroReport 2013 Jul; 24(10): 578-583 Vergleichende Studie an einer Gruppe von PatientInnen nach Kleinhirn-Schlaganfall und gesunden Kontrollpersonen: Dirnberger et al.: Perceptual Sequence Learning Is More Severely Impaired than Motor Sequence Learning in Patients with Chronic Cerebellar Stroke. Journal of Cognitive Neuroscience. 2013 Dec; 25 (12): 2207-2215 Donau-Universität Krems Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30 A-3500 Krems Österreich Telefon: +43 (02732) 893-0 Telefax: +43 (02732) 893-4000 URL: http://www.donau-uni.ac.at

Der Plan funktioniert: Volvo CEO gibt Ausblick auf 2014
Köln (pressrelations) - Der Plan funktioniert: Volvo CEO gibt Ausblick auf 2014 - Weltweites Absatzwachstum von gut fünf Prozent erwartet - Zuwächse in China und USA, Marktanteil in Europa halten - Neuer Volvo XC90 als Wegbereiter für die Zukunft Die Volvo Car Group hat heute ein positives Betriebsergebnis von 1,919 Milliarden Schwedischen Kronen (ca. 217 Millionen Euro) für das Geschäftsjahr 2013 bekannt gegeben. Auch 2014 wird der schwedische Premium-Automobilhersteller nach Aussage von Präsident und CEO Håkan Samuelsson weiter wachsen und schwarze Zahlen schreiben. Für das laufende Jahr wird eine Absatzsteigerung von gut fünf Prozent erwartet. 2013 setzte Volvo seinen Transformationsprozess fort und steigerte seinen Absatz um 1,4 Prozent auf weltweit 427.840 verkaufte Fahrzeuge. Der Umsatz lag bei 122,245 Milliarden SEK (ca. 13,81 Milliarden Euro), der Nettogewinn stieg auf 960 Millionen Schwedische Kronen (ca. 108,48 Millionen Euro) gegenüber einem Verlust von 542 Millionen SEK (ca. 61,25 Millionen Euro) im Vorjahr. "Wir befinden uns auf Kurs und erfüllen die vor vier Jahren gesteckten Ziele: Konzentration auf Profitabilität, Wiederbelebung der Marke, Festigung unserer Produktstärke und Ausbau unseres Potenzials und unserer Position in China", sagte Präsident und CEO Håkan Samuelsson am Freitag auf der Pressekonferenz in Stockholm. "2013 hat Volvo Cars das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. In diesem Jahr erwarten wir steigende Absatzzahlen und präsentieren mit dem neuen Volvo XC90 das erste Produkt unseres künftigen Portfolios, das unsere Kunden begeistern wird und den Weg für zukünftiges Wachstum bereitet." Durch kontinuierliches Wachstum in Schlüsselmärkten und ein verbessertes Produktangebot wird der Absatz auch 2014 steigen. In China baut Volvo Cars auf den Erfolgen des Vorjahres auf, als das Unternehmen ein Plus von 45,6 Prozent auf 61.146 Einheiten erzielte. Neue Modelle wie der Volvo S60L mit verlängertem Radstand und der Volvo V40 Cross Country sollen gemeinsam mit einem weiteren Ausbau des Händlernetzes eine Fortsetzung des Wachstumskurses sichern. In den USA offeriert der schwedische Premium-Hersteller die jüngst umfangreich überarbeiteten Volvo Modelle S60, XC60, XC70 und S80, außerdem werden in diesem Jahr der Sportkombi Volvo V60 und die hocheffizienten Drive-E Vierzylinder-Motoren eingeführt. In Europa strebt Volvo trotz den herausfordernden Rahmenbedingungen an, den aktuellen Marktanteil zu halten. Detaillierte Informationen zum Jahresergebnis 2013 der Volvo Car Group finden sich im Finanzbericht 2013. Neben ausführlichen Finanzzahlen enthält dieser unter anderem Informationen zur Entwicklung von Volvo auf den verschiedenen Märkten. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden: FinancialReport2013. Über den Finanzbericht 2013 der Volvo Car Group Die Zahlen im Finanzbericht 2013 beziehen sich auf das konsolidierte Geschäftsergebnis der Volvo Car Group. Dies schließt die Volvo Car Corporation, die Muttergesellschaft Geely Sweden AB sowie alle Tochterunternehmen ein. Die geprüften Jahresberichte für Geely Sweden Holdings AB, Geely Sweden Automotive AB, Geely Sweden AB und die Volvo Car Corporation werden jährlich in Schweden eingereicht. Der Konzernabschluss von Geely Sweden AB repräsentiert die Unternehmensleistung der Volvo Car Group. Volvo Car Germany GmbH Ringstraße 38-44 50996 Köln Deutschland Telefon: +49 (0)221 9393-0 Telefax: +49 (0)221 9393-155 Mail: olaf.meidt@volvocars.com URL: http://www.volvocars.com

Sanofi, die Ludwig-Maximilians-Universität München und das Klinikum der Universität München beschließen Forschungskooperation
Frankfurt am Main (pressrelations) - Sanofi, die Ludwig-Maximilians-Universität München und das Klinikum der Universität München beschließen Forschungskooperation Strategische Partnerschaft in der medizinischen Forschung und der Entwicklung neuer therapeutische Ansätze Sanofi, die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und das Klinikum der Universität München haben vereinbart, künftig in der medizinischen Forschung und bei der Entwicklung neuer Therapien als strategische Partner zusammenzuarbeiten. Ein ent¬sprechender Rahmenvertrag über eine Laufzeit von zunächst drei Jahren wurde jetzt unterzeichnet. Im Fokus stehen einerseits Erkrankungen wie etwa Diabetes, Multiple Sklerose oder Infektions¬krankheiten, andererseits translationale Technologien und Modelle, die es erlauben sollen, besser als bisher zu überprüfen, inwieweit neue therapeutische Ansätze aus dem Labor in die Klinik übertragbar sind. Erste Erfahrungen in der Zusammenarbeit sammelten die künftigen Kooperations-partner bei einem gesonderten Projekt, das im Jahr 2012 startete. Dabei wird die Funktionsweise der Insulin-produzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse, den Beta-Zellen, untersucht. Diese verlieren bei fortschreitendem Typ-2-Diabetes nach und nach ihre Funktion. Ziel ist es, durch ein besseres Verständnis dieser Prozesse längerfristig eine Therapie zur Regeneration der Beta-Zellen zu entwickeln. "Die LMU steuert ihre ausgewiesene Exzellenz in der Erforschung von Erkrank-ungen bei, die - wie etwa Diabetes - in der Bevölkerung immer häufiger auftreten. Durch die Kombination von wissenschaftlicher Exzellenz und höchsten industriellen Standards erhoffen wir uns, neue medizinische Forschungsansätze zu innovativen Therapien weiterzuentwickeln, die bald Anwendung in der klinischen Praxis finden können", sagt LMU-Präsident Professor Bernd Huber. "Das Klinikum der Universität München ist als einziges Uniklinikum bundesweit an allen sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung beteiligt und bildet mit der Medizinischen Fakultät der LMU eine der forschungsstärksten medizinischen Einrichtungen. Eine Kooperation mit Sanofi bietet uns die Möglichkeit, diese starke Position auszubauen und insbesondere in die Entwicklung neuer Therapien umzu-setzen", ergänzt Prof. Dr. Karl-Walter Jauch, Ärztlicher Direktor des Klinikums der LMU. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Institutionen, Organisationen sowie kleineren und mittleren Unternehmen zum Vorteil der Patienten und ihrer Gesund-heit ist Teil der Forschungs¬strategie von Sanofi. "Wir sind froh, dass wir mit der LMU sowie dem Klinikum der Universität München Forscher einer weiteren sehr bedeutenden Universität in Europa an unserer Seite haben", sagte Prof. Dr. Jochen Maas, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutsch-land GmbH und Leiter des sogenannten German R D Hub, der einer von vier integrierten Forschungs- und Entwicklungszentren des Gesundheitskonzerns weltweit ist. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft von Sanofi, LMU und Klinikum bewerben sich Forscher mit ihren Projekten. Ein Steering-Committee identifiziert diejenigen, die von gemeinsamem Interesse sind, definiert die zu erreichenden Ziele für die Forschungsvorhaben und entscheidet über die Mittelzuteilung, die von einem anteiligen Zuschuss bis hin zu einer vollständigen Finanzierung reichen kann. Nach einer "Inkubationszeit" von zwei Jahren endet die Anschub-Förderung und es kann über eine Fortsetzung außerhalb der Rahmenvereinbarung entschieden werden. Das Steering-Committee setzt sich zusammen aus drei Vertretern von Sanofi sowie drei Vertretern von LMU und Klinikum. "Es geht uns um das aktive Zusammenbringen von Gruppen zur gemeinsamen Entwicklung von Projekten", erklärt Maas und sagt weiter: Wenn sich die beteiligten Wissenschaftler am Ende über ihre Projekte identifizieren, und nicht primär darüber, ob sie von Sanofi, LMU oder dem Uniklinikum sind, dann haben nicht nur die Patienten, sondern auch der Kooperationsgedanke gewonnen. Über die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH ist ein Unternehmen der Sanofi-Gruppe, eines weltweit führenden, integrierten Gesundheitskonzerns, der, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten, therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vermarktet. Sanofi setzt im Gesundheitsbereich seine Schwerpunkte auf sieben Wachstumsplattformen: Lösungen bei Diabetes, Impfstoffe, innovative Medika-mente, frei verkäufliche Gesundheitsprodukte, Schwellenmärkte, Tiergesundheit und Genzyme. Die Aktien von Sanofi werden an den Börsen von Paris (EURO-NEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) gehandelt. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH Industriepark Höchst 65926 Frankfurt am Main Telefon: 069/305-5085

Rede von Staatsminister Roth zur Einbringung des Mandats für EUTM Somalia am 20.03.2014 im Deutschen Bundestag
Berlin (pressrelations) - Rede von Staatsminister Roth zur Einbringung des Mandats für EUTM Somalia am 20.03.2014 im Deutschen Bundestag Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Schon seit Wochen wird die öffentliche Debatte über die deutsche Afrikapolitik nur von einer Frage bestimmt: Werden deutsche Soldatinnen und Soldaten zum Einsatz kommen, um die politischen Krisen in Zentralafrika, Mali, Südsudan oder Somalia in den Griff zu bekommen? Eine Verengung der Diskussion auf die Frage der Militäreinsätze ist aber nicht nur sachlich falsch. Sie zeugt auch von einer zutiefst verzerrten Wahrnehmung unseres Nachbarkontinents. Afrika als Kontinent der Gefahren und Risiken - von diesem einfachen Bild müssen wir uns lösen. Trotz aller Probleme und Schwierigkeiten, die es weiterhin gibt, zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre: Wir Europäerinnen und Europäer haben allen Anlass, unseren Blick mit etwas mehr Zuversicht in Richtung Afrika zu richten. Unser Bild wird realistischer, wenn wir zur Kenntnis nehmen: Afrika ist auch ein Kontinent der Hoffnung, Chancen und Potenziale. Deshalb lassen Sie uns heute bei der Entscheidung über das Mandat für die Entsendung von deutschen Soldatinnen und Soldaten zur EU-Ausbildungsmission in Somalia nicht nur den sicherheitspolitischen Rahmen im Blick haben. Dieses Mandat ist vielmehr ein kleiner, aber wichtiger Baustein eines umfassenden Gesamtansatzes in der Afrikapolitik. Afrika hat sich in den vergangenen Jahren viel schneller gewandelt als unser Blick von außen auf Afrika. Dabei müssen wir uns bewusst sein: Der Kontinent, seine Länder und Regionen entwickeln sich nicht nur mit zunehmender Dynamik, sondern auch in ganz unterschiedlicher Weise und Geschwindigkeit. Wir müssen lernen, diese Entwicklungen und die damit verbundenen Chancen frühzeitig zu erkennen und in ihrer jeweiligen Eigenart zu erfassen. So komplex die Ausgangslagen sind, so differenziert sollten auch unsere Antworten sein. Wenn wir erfolgreich sein wollen, gilt es, das gesamte Instrumentarium unserer Außenpolitik einzusetzen. Denn Fragen von Politik und Sicherheit, von Wirtschaft und Gesellschaft sind untrennbar miteinander verknüpft. Frieden und Sicherheit sind zwingende Voraussetzungen für wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand. Das Wachstum Afrikas in den vergangenen Jahren eröffnet beachtliche wirtschaftliche Perspektiven für zahlreiche Länder. Aber wir müssen auch dafür Sorge tragen, dass der wirtschaftliche Aufschwung am Ende bei den Menschen ankommt. Mehr Arbeitsplätze, eine gerechte Einkommensverteilung und eine gesicherte Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser, Energie und Gesundheitsleistungen sind letztlich das beste Stabilitätsprogramm für den ganzen Kontinent. Es gibt aber eben auch die Schattenseiten. Die Bundesregierung sieht mit Sorge, wie in vielen afrikanischen Staaten Frauen oder ethnische, religiöse und sexuelle Minderheiten teilweise unterdrückt und politisch verfolgt werden. Dazu dürfen und werden wir nicht schweigen! Unsere Auseinandersetzung mit Afrika darf nicht heute in eine sicherheitspolitische Debatte, morgen in eine entwicklungspolitische Debatte und übermorgen in eine wirtschaftspolitische Debatte zerfasern. Denn unser vielseitiges Engagement für und in Afrika muss ineinander greifen, wenn wir einen verantwortungsvollen Beitrag für mehr politische und wirtschaftliche Stabilität leisten wollen. Der vierte EU-Afrika-Gipfel, der im April 2014 in Brüssel stattfindet, ist ein guter Anlass, um gemeinsam mit unseren afrikanischen Partnern Bilanz zu ziehen und neue Impulse für die Afrikapolitik zu vereinbaren. Es wird eines der großen Projekte der EU in den kommenden Jahren sein, eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, die der Bedeutung unseres Nachbarkontinents endlich gerecht wird. Ein Kernanliegen ist für uns eine fortschreitende Integration Afrikas und die Förderung von sicherheitspolitischer Eigenverantwortung. Die Afrikanische Union (AU) spielt dabei eine zentrale Rolle. Unsere Unterstützung beschränkt sich nicht allein auf das Krisenmanagement, etwa durch finanzielle Unterstützung für die AU-Missionstruppen in Somalia oder Hilfe beim Aufbau einer afrikanischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur. Um Frieden und Sicherheit dauerhaft zu sichern, brauchen wir aber mehr als reaktives Krisenmanagement. Noch viel wichtiger ist eine vorausschauende Krisenprävention, damit politische Krisen und gewaltsame Konflikte im besten Fall gar nicht erst entstehen. Erfolgsbeispiele gibt es einige - wie die Einrichtung von Frühwarnsystemen oder das Grenzmanagementprogramm der Afrikanischen Union, bei dem durch gemeinsame Grenzdemarkationen Konflikte über den Grenzverlauf ausgeräumt werden sollen. Krisenprävention betreiben wir aber auch, indem wir die restriktive Kontrolle von Kleinwaffen in Westafrika und der Sahelzone fördern. Auch in Mali geht es uns nicht allein um die Ausbildung von Soldatinnen und Soldaten. Wir unterstützen das Land bei einer umfassenden Reform des Sicherheitssektors. An dieser Stelle will ich Mali auch als ein positives Beispiel dafür nennen, dass wir unser Engagement mit gutem Grund auf einzelne Ländern konzentrieren: Langjährige Erfahrung, Vertrautheit mit den Verhältnissen vor Ort und gegenseitiges Vertrauen sind wie im Falle Malis eine gute Voraussetzung dafür, dass unser Handeln am Ende auch von Erfolg gekrönt ist. Staaten und Gesellschaften in Afrika gewinnen vielerorts an Stabilität. Rechtsstaatlichkeit, der Zugang zu Bildung und eine starke Zivilgesellschaft sind hierfür ganz besonders wichtige Voraussetzungen. Ein funktionierender Rechtsstaat trägt maßgeblich dazu bei, die Menschen- und Bürgerrechte zu schützen und gute wirtschaftliche und unternehmerische Rahmenbedingungen zu schaffen. Afrikanische Staaten stehen dabei vor ganz unterschiedlichen Problemen und Schwierigkeiten, bei deren Bewältigung wir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein gutes Beispiel dafür ist der deutsch-tansanische Erfahrungsaustausch bei der Ausbildung von Rechtsstaatsvertretern in Daressalam. Diese kleinen Erfolgsgeschichten machen uns Mut. Lassen Sie uns darauf auch in Zukunft aufbauen. Der von mir skizzierte umfassende afrikapolitische Ansatz ist Grundlage unserer heutigen Entscheidung. Mit dem Votum des Bundestages für eine weitere Beteiligung deutscher Streitkräfte an der EU-geführten Ausbildungsmission EUTM Somalia können wir heute ein wichtiges Signal für das deutsche und europäische Engagement am Horn von Afrika senden. Dieses Signal kommt in mehrfacher Hinsicht zur rechten Zeit. Seit dem 3. März 2014 gehen die Truppen der Mission AMISOM der Afrikanischen Union gemeinsam mit Einheiten der somalischen Streitkräfte gegen die radikalislamistische al-Shabaab vor. Den Kern der somalischen Streitkräfte bilden dabei die rund 3.600 somalischen Soldaten, die bis Ende 2013 im Rahmen der EU-Mission ausgebildet wurden. Neben dieser militärischen Offensive müssen aber auch weitere nicht-militärische Schritte folgen. Nur so kann es gelingen, die befreiten Gebiete dauerhaft zu halten und die Lebensbedingungen der dortigen Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Auch hier setzt deutsche Unterstützung an, beispielsweise durch KfW-Kredite zur Finanzierung sogenannter quick impact-Projekte. Mit diesen Projekten unterstützen wir die Menschen in der Region schnell und gezielt. Unverzichtbar ist aber auch, dass wir der somalischen Zentralregierung aktiv beim Wiederaufbau von handlungsfähigen Verwaltungs- und föderalen Strukturen helfen.. Nur dann kann sie den Stabilisierungsprozess des Landes so gestalten und steuern, wie es ihr in der Übergangsverfassung von 2012 zugewiesen wird. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, braucht die Zentralregierung aber zwingend einen funktionierenden Sicherheitsapparat, dessen Strukturen und Fähigkeiten derzeit nur sehr schwach ausgeprägt sind. Genau an diesem Punkt setzt die Mission EUTM Somalia an. Wir wissen aber sehr genau: Schnelle Erfolge dürfen wir nicht erwarten. Vor uns - und vor unseren Partnern in Somalia - liegt eher ein langer Marathonlauf als ein kurzer Sprint. Ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg war es, den Ausbildungsauftrag um Beratungsleistungen für das somalische Verteidigungsministerium und die militärischen Führungsstrukturen zu erweitern. Ebenso richtig ist es, die Mission nun schrittweise von Uganda (wo die Ausbildung bislang stattfand) nach Somalia zu verlagern. Auf diesem Fundament baut die Mission nun vor Ort weiter auf. Unsere somalischen Partner zeigen viel Wertschätzung für diese Unterstützung - auch weil diese nun endlich im eigenen Land stattfindet. Klar ist: Für die Mission in Mogadischu ist die Bedrohungslage ohne Zweifel höher als bislang in Uganda. Daher hat die Bundesregierung die Sicherheitslage sehr sorgfältig geprüft. Auch wenn die Situation in Somalia auf absehbare Zeit weiter sehr fragil bleibt, ist angesichts der bereits ergriffenen Schutzmaßnahmen eine erneute Beteiligung deutscher Soldatinnen und Soldaten nicht nur sicherheitspolitisch richtig, sondern auch vertretbar. Ein Restrisiko von Rückschlägen muss angesichts der instabilen Lage in Somalia allerdings immer einkalkuliert werden. Dessen sind sich die Bundesregierung ebenso wie die EU bewusst. Wir prüfen die Bedrohungslage fortwährend und passen die Schutzmaßnahmen gegebenenfalls an. Mit zunächst einem permanent vor Ort stationierten Berater und der abschnittsweisen Entsendung von drei Ausbildern bleibt der Umfang der deutschen Beteiligung an EUTM Somalia zunächst verhältnismäßig bescheiden. Dennoch haben die somalische Regierung und unsere europäischen Partner dieses wichtige Signal unserer Unterstützung für Somalia mit Nachdruck begrüßt. Um auch künftig flexibel auf Personalbedarfsmeldungen der Mission reagieren zu können, sieht das Mandat eine Obergrenze von bis zu 20 Soldatinnen und Soldaten vor. Das Engagement Deutschlands und der EU zur Unterstützung der Sicherheitsinstitutionen in Somalia ist eingebettet in einen umfassenden Ansatz zur Stärkung der zivilgesellschaftlichen und staatlichen Strukturen Somalias, zu seiner wirtschaftlichen Entwicklung sowie zur humanitären Hilfe für die somalische Bevölkerung. Deutschland setzt mit der erneuten Beteiligung an der EUTM-Mission in Somalia ein Zeichen der Solidarität und der konkreten Hilfe. Unser militärisches Engagement ist ein bescheidenes, aber notwendiges Element einer Afrika-Strategie, die Frieden, Stabilität und Sicherheit verpflichtet ist. Dafür bitte ich Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, um Ihre tatkräftige Unterstützung. Auswärtiges Amt Werderscher Markt 1 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 5000-2056 Telefax: 03018-17-3402 Mail: presse@diplo.de URL: http://www.auswaertiges-amt.de

Neue Technologien – die Gesellschaft immer im Blick
Karlsruhe (pressrelations) - Neue Technologien - die Gesellschaft immer im Blick "Idealerweise dienen neue Technologien der Gesellschaft und ermöglichen ein immer besseres Leben", sagte der Präsident des KIT, Professor Holger Hanselka bei der Veranstaltung. "Die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Technik sind aber längst sehr komplex geworden. Um die gesellschaftlichen Fragestellungen möglichst gut zu lösen, brauchen wir in der Wissenschaft die Zusammenarbeit erstklassiger Forscherinnen und Forscher aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Unser erklärtes Ziel ist es, unsere Forschungsstärken, beispielsweise im Themenfeld Energie, Mobilität sowie Informations- und Kommunikationstechnologien zu fokussieren und geschickt zu kombinieren, gerade mit Blick auf die Energiewende. Auch in anderen Bereichen wie etwa der Umweltforschung werden wir unser Forschungsprofil noch weiter schärfen." Zudem sei es heute wichtiger denn je, die Konsequenzen der technologischen Entwicklungen für die Gesellschaft zu betrachten. Das KIT-Zentrum Mensch und Technik, in dem 420 Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen von den Ingenieur- über die Natur- bis hin zu den Geisteswissenschaften ihre Kompetenzen bündeln, stelle sich wichtigen Zukunftsfragen, betont Hanselka. "Nur so lassen sich die Herausforderungen meistern." Für das KIT hat das Präsidium einen 10-Punkte-Plan formuliert: Erster Schritt war die Umsetzung einer klaren Organisationsstruktur für das gesamte KIT als Baustein der strategischen Weiterentwicklung. Auch die forschungsorientierte Lehre an allen KIT-Standorten werde noch weiter an Bedeutung gewinnen, sagte Hanselka. "Das KIT für den internationalen Wettbewerb optimal aufzustellen, wird ein strategisches Element sein." Die Technikfolgenabschätzung hat am KIT Tradition: Mit dem Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB), welches das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT bereits seit 1990 betreibt, hat sich hier eine der weltweit renommiertesten Einrichtungen der Technikfolgenabschätzung etabliert. Die Bewertung möglicher Konsequenzen und Unwägbarkeiten technischer Entwicklungen durch das TAB - vom Internet der Dinge bis zum Blackout bei flächendeckendem Stromausfall - stand auch im Mittelpunkt des Impulsvortrags "Mensch, Maschine! Innovation braucht mehr als Technik" von Ulla Burchardt, Lehrbeauftragte an der TU Dortmund und langjährige Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag. "Technikentwicklungen an sich sind weder gut noch schlecht. Ob daraus Innovationen werden, hängt nicht nur von Entwicklern und Ingenieuren ab, sondern ob Kunden und Bürger einen Nutzen erkennen - oder ein Risiko", so Burchardt. Sind Roboter in der Altenpflege hilfreich - oder unmenschlich? Können wir dank Google auf Allgemeinbildung verzichten? Welches sind die Ziele und Folgen der Industrie 4.0? Über mögliche Konsequenzen neuer Technologien diskutierte Moderator Markus Brock in der Talk-Runde "Technik reflektieren - Gesellschaft gestalten" mit Expertinnen und Experten aus Industrie und Wissenschaft: Christoph Winterhalter, Head of Product Group PLC Automation des ABB Konzerns und Vorstandsmitglied der VDI/VDE Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik, Dr. Stephan Fischer, Senior Vice President TIP Strategic Innovation der SAP AG und Sprecher des Software Spitzen-Clusters, und vom KIT Professorin Tanja Schultz, Leiterin des Cognitive Systems Lab am KIT und Google Research Award-Preisträgerin, sowie Professor Armin Grunwald Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS). Präsident Holger Hanselka zeichnete beim Jahresempfang die Gewinner des KIT-Innovationswettbewerbs aus: Den ersten Platz in der Kategorie Ideenwettbewerb belegten Dr. Ute Schepers und Professor Stefan Bräse. Mit ihrem Projekt zur Früherkennung maligner Melanome setzten sie sich gegen 40 Konkurrenten durch. Professor Steffen Grohmann erhielt gemeinsam mit Andreas Janzen und Andreas Ebersoldt den Sonderpreis Transferprojekte. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körper-schaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Uni-versität als auch die Mission eines nationalen Forschungszen-trums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Thematische Schwerpunkte der Forschung sind Energie, natürliche und ge-baute Umwelt sowie Gesellschaft und Technik, von fundamen-talen Fragen bis zur Anwendung. Mit rund 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, darunter knapp 6000 in Wissenschaft und Lehre, sowie 24 000 Studierenden ist das KIT eine der größten Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung - Lehre - Inno-vation. Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu Das Foto steht in druckfähiger Qualität auf www.kit.edu zum Download bereit und kann angefordert werden unter: presse@kit.edu oder +49 721 608-47414. Die Verwendung des Bildes ist ausschließlich in dem oben genannten Zusammenhang gestattet. Karlsruher Institut für Technologie Kaiserstraße 12 76131 Karlsruhe Deutschland Telefon: +49 721 608-0 Telefax: +49 721 608-44290 Mail: info@kit.edu URL: http://www.kit.edu/index.php

Zu wenig Wasser, Latrinen und Hygiene: 1.400 Kinder sterben täglich
Köln (pressrelations) - Zu wenig Wasser, Latrinen und Hygiene: 1.400 Kinder sterben täglich Zwei Mal Happy Birthday singen beim Händewaschen rettet Leben Anlässlich des morgigen Weltwassertags ruft UNICEF zum verstärkten Einsatz für das Menschenrecht auf sauberes Wasser auf. "Jeden Tag sterben rund 1.400 Kinder unter fünf Jahren an Durchfallerkrankungen, die durch verschmutztes Trinkwasser, fehlende Toiletten und mangelnde Hygiene verursacht werden", sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. "Gerade in Notsituationen wie nach dem Taifun auf den Philippinen oder in Kriegsgebieten sind sauberes Wasser und Hygiene eine Frage von Leben und Tod." Mit einfachen Maßnahmen können Kinder gerettet werden. In Tacloban auf den Philippinen haben Kinder zum Beispiel gelernt, beim Händewaschen mit Seife zwei Mal hintereinander "Happy Birthday" zu singen - das ist die optimale Dauer, um die meisten gefährlichen Bakterien und Viren zu entfernen. Weltweit haben mehr als 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,5 Milliarden Menschen haben keine hygienischen Latrinen oder Toiletten. Vor allem Babys und Kleinkinder, deren Immunsystem noch schwach ist, sind von Krankheiten bedroht. Durchfallerkrankungen sind nach Lungenentzündung die zweithäufigste Todesursache von Kindern unter fünf Jahren weltweit. Betroffen sind vor allem die ärmsten Familien in Entwicklungs- und Schwellenländer im südlichen Afrika und Südasien. Bundesweite Aktion "Erleichtern Sie sich!" Am Weltwassertag starten deshalb viele ehrenamtliche UNICEF-Gruppen in Deutschland neue Aktionen für eine bessere Versorgung der Menschen in Entwicklungsländern mit sanitären Einrichtungen. Unter dem Motto "Erleichtern Sie sich!" werben zum Beispiel Aufkleber und Poster in den Waschräumen von Hotels und Restaurants um Spenden. Andere UNICEF-Gruppen stellen in Supermärkten Spendenboxen neben Leergutautomaten auf, in die die Kunden ihre Pfandbons werfen können. UNICEF Deutschland will bis 2015 mindestens 500.000 Kinder dauerhaft mit sauberem Trinkwasser versorgen, ihnen Zugang zu hygienischen Latrinen verschaffen und sie über Gesundheit aufklären. UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, führt in mehr als 100 Ländern weltweit Programme für Trinkwasser und Hygiene durch. Bei großen Krisen wie aktuell auf den Philippinen, in Syrien, Südsudan oder der Zentralafrikanischen Republik koordiniert UNICEF die gesamte Versorgung mit Trinkwasser und Latrinen sowie die Aufklärung über Hygiene. Deutsches Komitee für UNICEF Höninger Weg 104 50969 Köln 0221-93650-0 Telefon: 0221-93650-279 Mail: mail@unicef.de URL: http://www.unicef.de/

Veröffentlichung der Nebeneinkünfte hakt: Transparency Deutschland weist auf die Verletzung von Verhaltensregeln hin
Berlin (pressrelations) - Veröffentlichung der Nebeneinkünfte hakt: Transparency Deutschland weist auf die Verletzung von Verhaltensregeln hin Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. hat angesichts der immer noch ausstehenden Veröffentlichung der Nebeneinkünfte von Parlamentariern Aufklärung gefordert. Laut der Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestages sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Erwerb der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag Angaben zu den Nebeneinkünften einzureichen. Erstmals müssen Abgeordnete nach zehn statt wie bisher drei Einkommensstufen veröffentlichen. Dem Anspruch, die Transparenz der Arbeit von Abgeordneten zu erhöhen, wurde angesichts der bereits sechs Monate zurückliegenden Bundestagswahl nicht entsprochen. Michael Koß, Leiter der Arbeitsgruppe Politik von Transparency Deutschland: "Bundestagspräsident Lammert soll erklären, wie es zu dieser Verschleppung kommt. Es kann nicht sein, dass die Bundestagsverwaltung mehr als zwei Monate zur Bearbeitung der eingereichten Daten benötigt. Wenn einzelne Bundestagsabgeordnete durch die Verletzung der dreimonatigen Anzeigepflicht den Prozess behindern, sollten nicht nur die Namen dieser Personen veröffentlicht werden, sondern auch über den weiteren Umgang mit dieser Verletzung der Verhaltensregeln informiert werden." Transparency Deutschland fordert eine Veröffentlichung der Nebeneinkünfte auf Heller und Pfennig. Nur durch eine umfassende Offenlegungspflicht erhält die Öffentlichkeit alle Informationen, die notwendig sind, um ein fundiertes und faires Urteil über mögliche Abhängigkeiten und potentieller Interessenkollisionen zu fällen. Transparency International Deutschland e.V. Alte Schönhauser Str. 44 10119 Berlin Deutschland Telefon: 030-549898-0 Telefax: 030-549898-22 Mail: office@transparency.de URL: http://www.transparency.de/

Tagungsband zeigt Wege zu einem effizienten und nachhaltigen Strom-Wärme-System
Berlin (pressrelations) - Tagungsband zeigt Wege zu einem effizienten und nachhaltigen Strom-Wärme-System In den bevorstehenden Phasen der Energiewende wird es darauf ankommen, die Komponenten des Energiesystems optimal aufeinander abzustimmen. Dabei werden der Strom- und der Wärmesektor in einem auf erneuerbaren Energien und hoher Energieeffizienz basierenden System viel stärker zusammenwirken müssen als bislang. Daraus resultieren komplexe konzeptionelle und technologische Herausforderungen für die Weiterentwicklung des Energiesystems. Es gilt, die Möglichkeiten für Ausgleich, Ergänzung und Umwandlung der verschiedenen Energieformen für die Optimierung des Gesamtsystems einzusetzen. Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat die Beziehungen zwischen den Sektoren Strom und Wärme zum Thema seiner Jahrestagung 2013 gemacht. Der jetzt vorliegende Tagungsband "Forschung für ein nachhaltiges Strom-Wärme-System" zeigt die systemischen Zusammenhänge und gegenseitigen Abhängigkeiten von Strom und Wärme und stellt technische Innovationen für das Zusammenspiel beider Bereiche vor. Der Tagungsband steht im Internet unter www.fvee.de im Bereich Publikationen / Themenhefte zum Download zur Verfügung und kann dort auch als gedrucktes Heft kostenfrei bestellt werden. Der Titel lautet: Forschung für ein nachhaltiges Strom-Wärme-System (Themen 2013) . Bitte senden Sie bei Verwendung der Presseinformation einen Hinweis an die FVEE Geschäftsstelle (fvee@helmholtz-berlin.de). Über den FVEE: Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Die Mitglieder erforschen und entwickeln Technologien für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiespeicherung sowie deren Integration in Energiesysteme. Der FVEE repräsentiert ungefähr 80 % der Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland und ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa. ForschungsVerbund Sonnenenergie Kekuléstraße 5 12489 Berlin Deutschland Telefon: +49 (0)30/ 8062-1337 Telefax: +49 (0)30/ 8062-1333 Mail: fvs@hmi.de URL: http://www.fv-sonnenenergie.de

Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2014
Essen (pressrelations) - Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse ist Wissenschaftsstiftung des Jahres 2014 Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" ist erster Träger des Preises "Wissenschaftstiftung des Jahres", den die Deutsche Universitätsstiftung (DUS) und die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ausgelobt haben. Die "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse" wurde von Professorin Dr. Christa Rohde-Dachser, seit 2003 emeritierte Professorin für Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt, ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist es, die in der universitären Psychologie in den zurückliegenden Jahren zugunsten verhaltenswissenschaftlicher Ansätze vernachlässigte Psychoanalyse mit ihrer Konzentration auf unbewusste Vorgänge wieder zur Geltung zu bringen. Mit Hilfe der Stiftung wurde im Jahr 2009 die staatlich anerkannte International Psychoanalytic University Berlin (IPU Berlin) gegründet, die über 400 Studierende hat. "Frau Kollegin Rohde-Dachser hat sich sowohl als Wissenschaftlerin als auch als Mäzenantin große Verdienste um hervorragende Forschung und Lehre in der Psychoanalyse erworben", erläuterte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes, Professor Dr. Bernhard Kempen, der zugleich Präsidiumsmitglied der DUS ist, die Entscheidung der Jury zugunsten der "Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse". "Durch Frau Kollegin Rohde-Dachsers beispielhaftes Engagement können sich andere Stifterinnen und Stifter, insbesondere auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, ermutigt fühlen, ihnen persönlich wichtig erscheinende und wissenschaftliche relevante Themen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen." Mit dem Preis Wissenschaftsstiftung des Jahres will die DUS die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema Wissenschaftsstiftungen lenken. Die öffentliche Würdigung und Hervorhebung der Wissenschaftsstiftung soll als Best-practice-Beispiel dienen, motivierend auf potentielle Stifter, Förderer, Zustifter, Erblasser und Sponsoren wirken und zur Nachahmung und Gründung weiterer Stiftungen anregen. Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. Barkhovenallee 1 45239 Essen Deutschland Telefon: (0201) 8401-0 Telefax: (0201) 8401-301 Mail: mail@stifterverband.de URL: http://www.stifterverband.de

1,5 Millionen Euro für Zellforschung an der Universität Gießen
Gießen (pressrelations) - 1,5 Millionen Euro für Zellforschung an der Universität Gießen Ein Jahr nach der Entscheidung der DFG, unter Federführung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ein Schwerpunktprogramm (SPP) zur Erforschung der Signalwirkung von Oxidantien einzurichten, stehen die Fördersummen für die 28 ausgewählten Einzelprojekte fest - die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an 22 Standorten in Deutschland, den USA und den Niederlanden kann beginnen. Das Kick-off-Meeting, zu dem die Gießener SPP-Koordinatorin Prof. Dr. Katja Becker, Professur für Biochemie und Molekularbiologie, eingeladen hat, findet in diesen Tagen auf Schloss Rauischholzhausen statt. Für das Programm mit dem Titel SPP 1710 "Dynamics of Thiol-based Redox Switches in Cellular Physiology" stellt die DFG insgesamt 5,94 Millionen Euro zur Verfügung. Die JLU erhält knapp 1,5 Millionen Euro. Davon sind 1,08 Millionen Euro für die Koordination des Programms vorgesehen, 450.000 Euro für wissenschaftliche Projektarbeiten. JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee zeigte sich stolz darauf, dass das Programm von Gießen aus geleitet wird: "Das ist ein Vertrauensbeweis für die Koordinatorin des Programms und ein wichtiger Erfolg für den lebenswissenschaftlichen Schwerpunktbereich der Universität Gießen." Besondere Freude herrscht am Interdisziplinären Forschungszentrum der JLU über ein in der Fördersumme enthaltenes Plasmonresonanzgerät, mit dem die Forscherinnen und Forscher Wechselwirkungen zwischen Molekülen sehr spezifisch untersuchen können. "Wir erforschen fundamentale zelluläre Prozesse, die für das Überleben tierischer und pflanzlicher Zellen aber auch für Krankheitserreger relevant sind", erklärt Prof. Becker. "Die Ergebnisse vertiefen unser Verständnis zellulärer Regulationsmechanismen und können bei der Entwicklung neuer Medikamente gegen Krebs- oder Infektionserkrankungen, aber beispielsweise auch in der Biotechnologie zur Anwendung kommen." Oxidativer Stress wird meist mit der Schädigung von Zellen und der Entstehung verschiedener Krankheiten in Verbindung gebracht. Doch Oxidantien, also reaktive Sauerstoff- oder Stickstoffmoleküle, sind besser als ihr Ruf: Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Oxidantien in Zellen eine wichtige Funktion bei der Regulation von Zellwachstum und Differenzierung spielen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Becker beschäftigt sich schon seit mehr als 20 Jahren mit redoxaktiven Proteinen. Um als Signalmoleküle zu dienen, können Oxidantien die Funktion von Proteinen in der Zelle verändern. Dies geschieht zum Beispiel durch die so genannten Protein-Thiol-Schalter, die im Rahmen des SPP näher erforscht werden sollen. Ein Thiol ist eine funktionelle Gruppe eines Proteins, die aus Schwefel und Wasserstoff besteht (-SH) und das Reaktionsverhalten des Proteins maßgeblich bestimmen kann. Dieses Thiol kann durch Oxidation spezifisch und reversibel modifiziert werden - was auch die Funktion des jeweiligen Proteins verändert. Im Gießener Teil des SPP werden vor allem die Protein-Thiol-Schalter in Malaria-Parasiten und Krebszellen untersucht, um langfristig neue Möglichkeiten der Therapie zu eröffnen. Kontakt: Prof. Dr. Katja Becker Professur für Biochemie und Molekularbiologie Interdisziplinäres Forschungszentrum Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35392 Gießen Telefon: 0641 99-39120

Wege ins Studium: Studierende sind Anker im Uni-Alltag und erreichen Familien ohne Studienerfahrung
Hildesheim (pressrelations) - Wege ins Studium: Studierende sind Anker im Uni-Alltag und erreichen Familien ohne Studienerfahrung Die studentischen Beraterinnen und Berater kennen die Unterstützungsprogramme - von Bafög- und psychosozialer Beratung bis hin zu Hilfe bei Prüfungsangst oder wissenschaftlichem Arbeiten. Ihr Pluspunkt: Sie sind etwa gleichalt wie die Ratsuchenden und noch nah dran am Studienalltag. So sollen Vorbehalte, eine Beratung wahrzunehmen, sinken. Gleichaltrige werden für Studienanfänger außerdem zu "Anker" im Uni-Alltag. Sie haben einen eigenen Beratungsraum am Hauptcampus und bieten offene Sprechstunden an, mittlerweile zweimal für jeweils zwei Stunden in der Woche und nach Vereinbarung. Die studentischen Teams gehen auch in Schulen und Jugendzentren, um die Hemmschwellen zu senken. Etwa zehn Besuche stehen pro Semester in der Region Hildesheim an. Aus ihrer Sicht beschreiben die Studierenden den Alltag an der Uni. Damit sollen Jugendliche in der Region Hildesheim frühzeitig bei der Studienwahl unterstützt werden - vor allem jene, die mit dem Bewerbungsverfahren sowie dem Studienalltag noch nicht vertraut sind und keine Geschwister oder Eltern haben, die aus dem Uni-Alltag berichten können, sagt Martin Scholz von der Zentralen Studienberatung der Universität Hildesheim. Die Rückmeldungen fielen sehr positiv aus, "vor allem da über die Anker-Peers eine zentrale studentische Anlaufstation in der Universität existiert". Martin Scholz verdeutlicht: "Das niederschwellige Beratungsangebot richtet sich bewusst an alle Studieninteressierten und alle Studierenden." Somit vermeide die Uni eine Selektion oder gar Defizitorientierung in der Form von "nur für beruflich qualifizierte Studierende" oder "nur für Studierende mit Migrationshintergrund". Nachdem zunächst acht Studierende als "Anker-Peers" im Sommer 2013 starteten ist das Team mittlerweile auf zwölf angewachsen. Sie arbeiten als studentische Hilfskräfte und können sich die Schulungen und Tätigkeit als Studienleistungen in allen Studiengängen der Uni Hildesheim anrechnen lassen. Informationsflyer, eine Zusammenarbeit mit dem lokalen Sender Radio Tonkuhle, ein Internetauftritt und Aktionen wir "Rent a Peer" entstanden. "Dabei können sich Erstsemester einen Anker-Peer ‚leihen‘, sei es um sich an der Uni zurechtzufinden oder um den eigenen Stundenplan zu erstellen, erklärt Martin Scholz. Statt trockener Informationsveranstaltungen bieten die studentischen Berater in Zusammenarbeit mit dem theaterpädagogischen Zentrum Workshops an, um auf spielerischer Weise mit den Jugendlichen über das Studieren an einer Universität ins Gespräch zu kommen. "Die Workshops kommen gut an, da es hier mehr um Motivation und Ermöglichung geht als um Informationen zu einem bestimmten Studienangebot. Eine Teilnehmerin sagte jüngst begeistert: Es ging nur um mich und wie ich zu einem Studium komme und gar nicht so sehr um die Uni", so Scholz. Alle studentischen Berater werden regelmäßig geschult, verdeutlicht Scholz. "Sie kennen ihre Grenzen der Beratung. Zunächst klären sie das Anliegen des Ratsuchenden, oft können sie aus eigenen Erfahrungen berichten." Julia Bertuleit, Studentin der Sozial- und Organisationspädagogik, ist seit Beginn dabei und ging selbst "nicht krisenfrei" durch das Studium. "Ich hatte den Gedanken, das Studium abzubrechen. Dass es allgemeine und psychische Beratung an der Universität gibt, habe ich gewusst - aber ich war nicht bereit diese anzunehmen. Ich weiß selber wie es ist, wenn Eltern mit der eigenen Lebenswelt wenig zu tun haben und hier kein Austausch stattfinden kann", sagt Bertuleit, die als erste in ihrer Familie ein Studium aufnahm. Gerade für junge Menschen, deren Freunde nicht studieren, sei es notwendig, eine Anlaufstelle aufsuchen zu können, die über das Studium informiert und bei der man "Fragen jeglicher Art stellen kann". Das Projekt "Uni-APP - das Anker-Peers-Programm" wurde mit 115.000 Euro vom Niedersächsischen Wissenschaftsministerium gefördert. Seit Anfang 2014 finanziert die Universität die Anker-Peers weiter, so dass die Studienberatung das Programm fortsetzen kann. Nun soll das Angebot externer Veranstaltungen intensiviert werden. Denn wer das Studieren gar nicht als Option für sich sieht und kennt, der wird auch nicht in die Universität kommen, um sich zu informieren, so Studienberater Martin Scholz. "Deswegen wollen wir diese Personen außerhalb der Universität aufsuchen. Aber auch die Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung des Angebotes müssen wir verstärken." Kontakt für Schüler: Studierende und Schüler können Kontakt zu den studentischen Beratern aufnehmen (telefonisch 05121.883-92222, Internetseite der Anker-Peers: http://www.uni-hildesheim.de/zsb/anker-peers/, Kontakt zu den Studenten via Facebook https://www.facebook.com/pages/Anker-Peer-Programm-der-Universit%C3%A4t-Hildesheim/455139447904118). Persönlich kann man sie während der Sprechzeiten im Anker-Zentrum (Uni-Hauptcampus H012) erreichen. Medienkontakt: Ein Tag mit den Anker-Peers im Jugendzentrum, im Beratungsraum am Hauptcampus, im Theaterworkshop: Redakteure können sich gerne an die Uni-Pressestelle wenden, um Kontakt zu Studieninteressierten und studentischen Beratern auszunehmen (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100 und 0177.8605905). Stiftung Universität Hildesheim Marienburger Platz 22 31141 Hildesheim Deutschland Telefon: +49 (0) 51 21 - 883 0 Telefax: +49 (0) 51 21 - 883 177 URL: www.uni-hildesheim.de

Menschenrechtsbeauftragter zum Internationalen Tag gegen Rassismus
Berlin (pressrelations) - Menschenrechtsbeauftragter zum Internationalen Tag gegen Rassismus Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, erklärte anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus: Der weltweite Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung ist ein besonders wichtiges Anliegen der Bundesregierung. Die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Kultur, ihres Glaubens, Geschlechts oder ihrer Überzeugungen bedeutet eine Missachtung der Grundrechte eines jeden Individuums. Rassismus verletzt die Würde des Menschen. Die Pflicht, sich für die Achtung der Menschenwürde einzusetzen, ist jedoch nicht allein auf das Ausland beschränkt. Auch in Deutschland müssen wir den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung verstärken. Dies ist uns auch in den letzten Jahren nicht immer gelungen. Im Rahmen des Universal Periodical Review sind beispielsweise die Aufarbeitung der Verbrechen der NSU, das noch immer angewandte Racial Profiling sowie der Umgang mit Asylsuchenden auf internationale Kritik gestoßen. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus möchte ich an die besondere Wichtigkeit des Kampfes gegen Rassismus und Diskriminierung im Alltag erinnern. Rassismus ist in vielen Situationen leider mehr Regel als Ausnahme. Ich fordere daher den konsequenten Einsatz für die Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen. Hintergrundinformationen: Der jährlich am 21. März begangene Tag gegen Rassismus soll an den ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen erinnern: Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Das Datum geht auf eine Demonstration im südafrikanischen Sharpeville zurück, die sich gegen die Apartheidgesetze richtete. Die friedlich Demonstrierenden wurden von Polizisten blutig niedergeschlagen: 69 Menschen starben, 180 wurden zum Teil schwer verletzt. In Reaktion auf das Massaker riefen die Vereinten Nationen sechs Jahre später, am 21. März 1966, den Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung aus. Seither soll er sowohl an die Opfer der Sharpeville-Demonstration erinnern, als auch an die Menschen, die tagtäglich rassistisch motivierten Taten ausgesetzt sind. Auswärtiges Amt Werderscher Markt 1 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 5000-2056 Telefax: 03018-17-3402 Mail: presse@diplo.de URL: http://www.auswaertiges-amt.de

Eisendüngung kühlt Eiszeitklima
Zürich (pressrelations) - Eisendüngung kühlt Eiszeitklima Eisen ist in einigen nährstoffreichen Ozeanen ein Mangelelement. Insbesondere im Südlichen Ozean rund um die Antarktis und in einigen Teilen des Pazifiks wären an sich genügend Nitrat und Phosphat im Wasser gelöst. Für ein ausgeprägtes Wachstum von Algen und anderem Phytoplankton fehlt heutzutage jedoch das lebenswichtige Eisen. Das war nicht immer so. In der letzten Eiszeit erlebte der Südliche Ozean eine Algenblüte - möglicherweise dank einer verstärkten Eisenzufuhr. Mit starken Winden wurde damals permanent Staub von der Südspitze Südamerikas in dieses Meer verfrachtet. Das im Staub vorhandene Eisen begünstigte das Algenwachstum, was der Atmosphäre Kohlendioxid entzogen haben dürfte: Die Algen bauten den Kohlenstoff in die Pflanzenmasse ein. Starben die Organismen ab, sanken sie auf den Meeresgrund, wo der Kohlenstoff schliesslich abgelagert wurde. Umstrittene Hypothese gestützt Diesen Mechanismus beschrieb Ende der 1980er der Ozeanograph John H. Martin in seiner «Eisenhypothese». Diese war jedoch umstritten, nicht nur wegen ihrer «praktischen» Umsetzung - einige Forscher schlugen vor, Teile des Pazifiks als Massnahme gegen den Klimawandel mit Eisen zu düngen, um der Atmosphäre CO2 zu entziehen - sondern auch, weil andere Forscher Hinweise fanden, die dafür sprachen, dass die Produktivität des Südpolarmeers während den Eiszeiten sogar kleiner als heute gewesen sein soll. Sie stützten ihre Aussagen auf der Analyse der Verhältnisse bestimmter Isotopen, die sie aus Diatomeen isolierten und bestimmten. Einem Forschungsteam unter der Leitung der ETH Zürich und der Princeton University mit Beteiligung weiterer Universitäten ist es nun aber gelungen, Puzzleteile zu finden, die die Eisenhypothese festigen. In einer Studie, die soeben in der Fachzeitschrift «Science» erschienen ist, zeigen sie auf, dass während der letzten Eiszeit tatsächlich massiv mehr Staub und damit Eisen vom Südzipfel Südamerikas in den Südlichen Ozean verfrachtet wurde als heute. Isotopen geben über Algenwachstum Auskunft Um die Eisenhypothese zu überprüfen, rekonstruierte die Forschungsgruppe anhand von Sedimentbohrkernen aus dem subpolaren Südozean das eiszeitliche Algenwachstum. Darüber hinaus analysierten die Wissenschaftler auch die damit einhergehenden Veränderungen im Stickstoff- und Kohlenstoffkreislauf, denn diese verändern sich bei starkem Planktonwachstum markant. Ob und wie stark diese Nährstoffe während der letzten Eiszeit durch die biologische Produktivität an der Wasseroberfläche aufbraucht wurden, konnten die Wissenschaftler anhand von Stickstoffisotopen an einzelligen Mikroorganismen, sogenannter Foraminiferen, feststellen. Diese bauen das Stickstoff-Isotopenverhältnis im Gleichgewicht mit den damaligen Umweltbedingungen in ihr Skelett ein. Die fossilen Überreste dieser Kleinstlebewesen lassen sich aus Sedimentbohrkernen gewinnen. Für ihre Studie verwendeten die Forschenden eine neue Analysetechnik, die an der Princeton University entwickelt wurde. Diese erlaubte es, die Zusammensetzung der Stickstoffisotope in kleinsten Sedimentmengen zu bestimmen. Die Analysen zeigten den Forschenden eindeutig, dass die eiszeitliche Zunahme des Staubeintrags und des Algenwachstums mit einem stärkeren Verbrauch von Nährstoffen zusammenhängt. «Dies spricht für die Eisenhypothese und gegen andere Erklärungsmodelle», sagt Erstautor Alfredo Martinez-García, Postdoc in der Gruppe von ETH-Professor Gerald Haug. Über zwei Jahrzehnte nach John Martins visionärer Studie hätten sie nun weitere Indizien zusammentragen können, die die Eisenhypothese stützten. Künstliche Eisendüngung nicht machbar Die Bestätigung der Eisenhypothese unterstreicht überdies auch den grossen Effekt einer Algenblüte auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre: Die Eisendüngung sei ein grundlegender Rückkoppelungsmechanismus, mit dem die Forschung nun erklären könne, weshalb die CO2-Konzentration der Atmosphäre während der Eiszeiten ein Minimum erreichte, sagt Martinez-García. Diese Studie liefert auch eine neue Grundlage für die Debatte darüber, ob die CO2-Konzentration mithilfe einer künstlichen Eisendüngung von nährstoffreichen aber eisenarmen Ozeanen gesenkt und damit der Klimawandel gebremst werden kann. «Unsere Daten zeigen auf, dass eine kontinuierliche Eisendüngung von grossen Ozeangebieten eine abwegige Idee ist, um die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu senken. Sie ist in der Eiszeit zwar natürlicherweise vorgekommen, aber in einem ganz anderen Massstab und unter anderen ozeanographischen Rahmenbedingungen», so Gerald Haug. «Diesen Vorgang künstlich nachzustellen, ist allerdings weder technisch machbar noch sinnvoll, da er enorme Risiken für das ökologische Gleichgewicht der Ozeane birgt und rein quantitativ keine Lösung für das menschgemachte CO2-Problem darstellt.» Im Laufe der letzten Eiszeit sank die CO2-Konzentration in der Atmosphäre dank natürlicher Eisendüngung im Laufe von Jahrhunderten um 40 ppm (parts per million). Zurzeit steigt die CO2-Konzentration menschgemacht allerdings viel schneller: um zwei ppm pro Jahr. Der Effekt einer künstlichen Eisendüngung würde demnach nicht lange anhalten. Selbst wenn man eine Fläche im subpolaren Südozean von der dreifachen Grösse der USA mit dem Spurenelement düngen würde, würde man die Klimaerwärmung lediglich um maximal 20 Jahre verzögern. Tatsächlich wäre der Effekt aufgrund einer heute grundlegend andersartigen Ozeanzirkulation im polaren Südozean deutlich geringer als während der letzten Eiszeit. Eidgenössische Technische Hochschule Zürich Rämistrasse 101 8092 Zürich Schweiz Telefon: +41 44 632 11 11 oder +41 44 632 41 41 Telefax: +41 44 632 10 10 Mail: media_relations@hk.ethz.ch URL: http://www.ethz.ch/

Rassismus muss endlich gesellschaftlich geächtet werden
Berlin (pressrelations) - Rassismus muss endlich gesellschaftlich geächtet werden Zum internationalen Tag gegen Rassismus erklären Katina Schubert und Ali Al-Dailami, Mitglieder des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE: Rassismus ist weiter tief in der Mitte der Gesellschaft verankert. Die systematische Diskrimierung und Abwertung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder Hautfarbe ist alltäglich erfahrbar - im menschlichen Miteinander genauso wie in den staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen. Debatten über angebliche Armutseinwanderung, sogenannten Asylmissbrauch, rassistische Thesen über sogenannte Kopftuchmädchen und der Trend, Einwandererinnen und Einwanderer in für die Wirtschaft nützliche und nicht nützliche einzuteilen, haben das gesellschaftliche Klima nachhaltig vergiftet. Folgen dieser Hetze sind alltägliche Übergriffe auf Migrantinnen und Migranten, eine Verdoppelung der Anschläge auf Asylbewerberheime und eine massive Diskrimierung von Roma, die europaweit diskriminiert und verfolgt werden. Das systematische Versagen der Sicherheitsbehörden, von Verfassungsschutz über Polizei bis hin zu Justizbehörden im Zusammenhang mit den NSU-Morden, sind trauriger, aber von niemandem mehr zu leugnender Höhepunkt von institutionellem Rassismus. Die Bekämpfung von Rassismus muss bei der Regierung und den Institutionen beginnen, wenn sie bis in die Mitte der Gesellschaft vordringen soll. Deshalb fordern wir die Abschaffung des Verfassungsschutzes und Ersatz durch eine unabhängige Beobachtungsstelle gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, eine gründliche antirassistische Normenbereinigung, eine wirksamere Antidiskriminierungsgesetzgebung und umfassende antirassistische Bildungsarbeit innerhalb des öffentlichen Dienstes einschließlich Sicherheitsbehörden, an Schulen, Volkshochschulen, in den Unternehmen, an den Hochschulen. Rassismus muss endlich gesellschaftlich geächtet werden. DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178 Berlin Deutschland Telefon: 030 24009 543 oder -4 Telefax: 030 24009 220 Mail: bundesgeschaeftsstelle@die-linke.de URL: http://die-linke.de

Manipulationsverdacht erschüttert Vertrauen in die brandenburgische Polizei
Potsdam (pressrelations) - Manipulationsverdacht erschüttert Vertrauen in die brandenburgische Polizei Die innenpolitische Sprecherin der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag, URSULA NONNEMACHER, sieht nach einem ,,Klartext'-Bericht zu möglichen Manipulationen bei der Erfassung von Straftaten und nach der Behandlung des Themas im Innenausschuss weiteren erheblichen Klärungsbedarf. Träfen die Vorwürfe zu, hätte dies erhebliche Auswirkungen auf die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik und auch auf die Aufklärungsquote in Brandenburg. ,,Die zentrale Frage bleibt, ob die Polizei in Brandenburg von den bundeseinheitlichen Richtlinien abweicht und das dazu führt, dass eine geringere Zahl von erfassten Fällen ausgewiesen wird', sagte URSULA NONNEMACHER. ,,Diese Frage konnte im heutigen Innenausschuss nicht eindeutig beantwortet werden.' Innenminister Holzschuher habe die Existenz einer Dienstanweisung bestätigt, diese aber als Handreichung zur Vermeidung von Interpretationsschwierigkeiten bezeichnet. ,,Der Innenminister konnte die im Raum stehenden Vorwürfe nicht entkräften und kündigte weitere Untersuchungen an', sagte URSULA NONNEMACHER. ,,Gerade vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung um die Polizeistrukturreform und der Vorfälle in Cottbus, wo der Vorwurf der Manipulation der Interventionszeiten im Raum stand, ist der Verdacht auf neuerliche Unregelmäßigkeiten oder gar Manipulationen für das Vertrauen in die brandenburgische Polizei verheerend', sagte URSULA NONNEMACHER. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Fraktion im Brandenburger Landtag Alter Markt 1, 14467 Potsdam Tobias Arbinger Pressesprecher Tel.: 0331 9661706 Fax.: 0331 9661702 tobias.arbinger@gruene-fraktion.brandenburg.de http://www.gruene-fraktion-brandenburg.de

Keime im Käse – Forschende auf der Spur tödlicher Bakterien
Wien (pressrelations) - Keime im Käse - Forschende auf der Spur tödlicher Bakterien Listerien sind stäbchenförmige Bakterien, in der Natur allgegenwärtig und normalerweise unproblematisch für den Menschen. Die Art Listeria monocytogenes kann für den Menschen jedoch sehr gefährlich werden. In Rohmilch und Weichkäse aber auch in Räucherfisch, rohem Fleisch und Fertigprodukten können die Keime vorkommen. Eine Infektion ist in Österreich meldepflichtig und kann bei immunschwachen Menschen tödlich verlaufen. In den Jahren 2009 und 2010 produzierte eine Molkerei in Hartberg (Steiermark) mit Listerien verunreinigten Quargelkäse der zu schweren Erkrankungen in Österreich, Deutschland und der Tschechischen Republik führte. Die Molkerei musste aufgrund der Krankheitsfälle schließen. Klinische Fälle detektivisch zurückverfolgen "Es gibt zum Glück relativ wenige Fälle der sogenannten Listeriose in Österreich. Wenn es allerdings zu einem Ausbruch kommt, hat die Erkrankung die höchste Sterberate unter allen lebensmittelbedingten Infektionen", erklärt Erstautorin Kathrin Rychli vom Institut für Milchhygiene. Schon bei der Aufklärung der Ausbrüche in den Jahren 2009 und 2010 war das Institut für Milchhygiene von der Vetmeduni Vienna beteiligt. Es handelte sich damals um zwei verschiedene Bakterienstämme, die nicht voneinander abstammen, also unabhängig voneinander in den Betrieb gelangt waren. Die Genetik verrät den Verlauf Die ExpertInnen untersuchten in ihrer aktuellen Studie das Erbgut der beiden Keime und ihre Virulenz, das heißt, die Fähigkeit des Bakteriums, eine Zelle zu infizieren. Das Probenmaterial erhielten die WissenschafterInnen aus Proben von damals erkrankten Personen. Beim ersten Kontaminationsereignis im Juni 2009 bis Jänner 2010 trat ein Bakterienstamm auf, der besonders gut Epithelzellen des Darmes und Leberzellen infiziert. Dieser Keim ist extrem virulent. Er besitzt vier zusätzliche Virulenz-Gene und verursachte 14 Erkrankungen, davon 5 Todesfälle. Einige Monate später, im Dezember 2009 tauchte dann der zweite Keim auf, der besonders gut Makrophagen infizierte. Das sind Zellen des Immunsystems. Dieser löste allmählich den ersten Keim ab und infizierte bis zum Februar 2010 insgesamt 20 Menschen, von denen 3 Personen verstarben. Auch der zweite Keim war sehr infektiös. Im Schnitt waren die Erkrankten rund 70 Jahre alt. Höchste Betriebshygiene nötig Listerienexperte und Co-Autor Stephan Schmitz-Esser betont die Bedeutung der Sauberkeit in den Betrieben: "Das Um und Auf sind die richtigen Desinfektionsmittel entsprechend angewendet, viel Salz und wenig Futter für die Keime. Bei einem positiven Listerien-Befund müssen die ausgelieferten Produkte sofort rückgerufen werden. Solche Rückholaktionen bedeuten einen erheblichen wirtschaftlichen Schaden für die Betriebe und sollen in jedem Fall verhindert werden." Das Institut für Milchhygiene an der Vetmeduni Vienna bietet österreichweit ein umfangreiches Listerienmonitoring und verschiedene molekular- und mikrobiologische Untersuchungsmethoden für die Lebensmittelindustrie an. Was passiert bei einer Listeriose? Eine Listeriose äußert sich normalerweise mit Durchfall und Bauchschmerzen. Je nach Bakterienstamm können jedoch auch andere Symptome auftreten. Ältere Menschen und Immunschwache sind naturgemäß stärker gefährdet. Bei diesen Patienten kann sogar eine Gehirnhautentzündung auftreten. Bei Schwangeren kann eine Infektion mit Listerien zum Abbruch der Schwangerschaft oder zur Totgeburt führen. Das ist auch der Grund, warum Schwangere keine Rohmilch, rohes Fleisch oder rohen Fisch verzehren sollten. Der Artikel "Genome sequencing of Listeria monocytogenes "Quargel” listeriosis outbreak strains reveals two different strains with distinct in vitro virulence potential", von Kathrin Rychli, Anneliese Müller, Andreas Zaiser, Dagmar Schoder, Franz Allerberger, Martin Wagner und Stephan Schmitz-Esser wurde vor kurzem im Journal PLOS ONE veröffentlicht. DOI: 10.1371/journal.pone.0089964 http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0089964 Über die Veterinärmedizinische Universität Wien Die Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna) ist die einzige veterinärmedizinische, akademische Bildungs- und Forschungsstätte Österreichs. Ihr Augenmerk gilt der Tiergesundheit und der Lebensmittelsicherheit. Im Forschungsinteresse stehen die Gesundheit von Tier und Mensch sowie Themen der Tierhaltung und des Tierschutzes. Die Vetmeduni Vienna beschäftigt 1.200 MitarbeiterInnen und bildet zurzeit 2.300 Studierende aus. Der Campus in Wien Floridsdorf verfügt über fünf Universitätskliniken und zahlreiche Forschungseinrichtungen. Zwei Forschungsinstitute am Wiener Wilhelminenberg sowie ein Lehr- und Forschungsgut in Niederösterreich gehören ebenfalls zur Vetmeduni Vienna. www.vetmeduni.ac.at Wissenschaftlicher Kontakt: Dr.rer.nat. Stephan Schmitz-Esser Institut für Milchhygiene Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna) T +43 1 20577-3510 stephan.schmitz-esser@vetmeduni.ac.at Aussenderin: Dr.rer.nat. Susanna Kautschitsch Wissenschaftskommunikation / Public Relations Veterinärmedizinische Universität Wien (Vetmeduni Vienna) T +43 1 25077-1153 susanna.kautschitsch@vetmeduni.ac.at

MHH-Mediziner starten das Projekt „TRANSNephro“
Hannover (pressrelations) - MHH-Mediziner starten das Projekt "TRANSNephro" Die Herausforderungen für chronisch kranke Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenwerden sind groß: Sie müssen lernen, eigenverantwortlich mit der Krankheit und den Medikamenten umzugehen. So geht es auch Nierentransplantierten und 20 bis 30 Prozent der Jugendlichen verlieren ihre transplantierten Nieren wieder, wenn sie zwischen 16 und 21 Jahre alt sind. Um die Patienten darin zu unterstützen, den Übergang gut und eigenständig zu bewältigen und die Organe zu erhalten, führen Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in Zusammenarbeit mit allen Nierenzentren für Kinder- und Jugendliche in Deutschland, kooperierenden Erwachsenennephrologen und Dr. Silvia Müther vom Berliner Transitionsprogramm das dreijährige Projekt TRANSNephro durch. Dafür erhalten sie von der Stiftung Präventivmedizin des Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation e.V. (KfH) 250.000 Euro. Projektleiter ist Professor Dr. Lars Pape, stellvertretender Direktor der MHH-Klinik für Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen. Er führt das Projekt unter anderem mit Professorin Dr. Marie-Luise Dierks, Leiterin des MHH-Instituts für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, und Dr. Urs-Vito Albrecht vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der MHH durch. Den geplanten Übergang von der medizinischen Betreuung eines chronisch kranken Kindes hin zur Erwachsenenversorgung bezeichnet man als Transition. Ziel ist, bei transplantierten Kindern das Organ zu erhalten, die Gesundheitskompetenz und Selbstbestimmung der Patienten zu unterstützen sowie ihre Entscheidungs- und Kommunikationsfähigkeit zu verbessern. "Transition ist in Deutschland bisher in keinem Fachbereich einheitlich strukturiert. Mit TRANSNephro wollen wir das als Pilotprojekt für nierenkranke Jugendliche ändern. Wir wollen das bestmögliche Transitionsmodell für die deutsche Nephrologie finden", sagt Professor Pape. Im Projekt TRANSNephro analysieren die Forscher die aktuelle Versorgungssituation in Deutschland und ein neues Modell zur strukturierten Transition. Dazu befragen sie rund 100 Nierentransplantierte in 16 Kindernephrologischen Zentren. Die Hälfte der Jugendlichen wird dann mit einem neuen Konzept im Übergang zur Erwachsenenmedizin begleitet. Dieses basiert auf dem "Berliner TransitionsProgramm", das unter anderem intensive Kommunikation zwischen Kinderärzten und Erwachsenenmedizinern forciert, und ist um weitere Elemente ergänzt, beispielsweise um eine App für Smartphones. Über diese App können zum Beispiel Termine vereinbart und klinische Daten ausgetauscht werden. "Mit der App können wir die Heranwachsenden über vertraute Medien ansprechen. So wollen wir ihnen ermöglichen, ihre Erkrankung auch unter den schwierigen Bedingungen der Pubertät managen zu können. Ziel ist dabei, dass sie ihrer Therapie treu bleiben", sagt Dr. Albrecht. Es gibt für Nierenkranke bereits andere Elemente zur Verbesserung der Transition - zum Beispiel Schulungsprogramme wie "Endlich-Erwachsen". Auch für andere chronische Erkrankungen existieren Projekte zur Transition, beispielsweise für Diabetes, Rheuma und Epilepsie. "Die Projekte zeigen positive Ergebnisse, sind jedoch örtlich beziehungsweise zeitlich begrenzt", erläutert Professor Pape. Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Lars Pape, MHH-Klinik für Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen, pape.lars@mh-hannover.de. Medizinische Hochschule Hannover Carl-Neuberg-Str. 1 30625 Hannover Deutschland Telefon: (+49) 0511-532-0 Telefax: (+49) 0511-532-5550 Mail: mailto:webmaster@mh-hannover.de URL: http://www.mh-hannover.de

Artenschutz in Deutschland mangelhaft.
Berlin (pressrelations) - Artenschutz in Deutschland mangelhaft. BUND und NABU legen vergleichende Länderanalyse vor. Größere Anstrengungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt gefordert Berlin - In keinem von dreizehn untersuchten Bundesländern werden Tiere, Pflanzen und Lebensräume so geschützt, dass der Verlust der Artenvielfalt in Deutschland bis 2020 gestoppt und gefährdete Lebensräume wieder hergestellt werden können. In zehn von 13 Bundesländern wurde weniger als ein Drittel der Naturschutzziele erreicht. Nur in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen und dem Saarland sehen die Naturschützer erste Fortschritte beim Schutz seltener Arten. Das ist das Ergebnis einer vergleichenden Länderanalyse zum Schutz der biologischen Vielfalt, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) veröffentlicht hat. Die Länder setzten beschlossene Schutzmaßnahmen nur unzureichend um und stellten für den Artenschutz zu wenig Geld bereit, kritisierten die beiden Verbände. Vor allem versagten sie beim Schutz von naturbelassenen Wäldern und bei der Einrichtung neuer, streng geschützter Wildnisgebiete. Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND: "Es ist ein Armutszeugnis, was die Länder beim Schutz der Artenvielfalt vorweisen können. Es fehlen jegliche Ambitionen, um die selbst gesteckten Ziele beim Erhalt wertvoller Arten und Lebensräume zu erreichen. Positive Ansätze in einzelnen Bundesländern können nicht über den kläglichen Gesamtzustand des Naturschutzes in Deutschland hinwegtäuschen." Die Flächenversiegelung durch Industrie- und Verkehrsbauten sowie die industrielle Landwirtschaft schreite weiter voran. Umgepflügt würden sogar bedrohte artenreiche Wiesen und Weiden in Schutzgebieten. Durch den Einsatz von Pestiziden und die damit verbundene Vernichtung von Insekten befänden sich Bienen und Amphibien weiter auf dem Rückzug. Olaf Tschimpke, NABU-Präsident: "Wir rufen die Länder auf, eine gemeinsame Naturschutzinitiative mit dem Bund zu starten, die echte Fortschritte für die biologische Vielfalt ermöglicht. Der Schutz der Arten und Lebensräume muss ein Kernanliegen der Landesregierungen werden. Erforderlich ist dafür auch eine ausreichende finanzielle Ausstattung. Und bei der Umsetzung der Agrarreform müssen die Länder ihren Widerstand gegen mehr Naturschutz aufgeben." Der Artenverlust könne bis 2020 nur gestoppt werden, wenn Schutzmaßnahmen tatsächlich konsequent vor Ort durchgeführt würden. Das bedeute auch, dass das europäische Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 von den Ländern endlich ernst genommen werden müsse. Für alle dafür infrage kommenden Gebiete müssten entsprechende Managementpläne erstellt und umgesetzt werden. Mit Naturschutzdaten und Zahlen über die Finanzmittel müsse außerdem deutlich transparenter umgegangen werden. Die Umweltverbände hatten die Bundesländer - ausgenommen die Stadtstaaten - dahingehend überprüft, in welchem Umfang diese ihre politisch gesetzten Naturschutzziele bisher erreicht hatten. Zu den Zielen zählen unter anderem, Wildnis auf zwei Prozent und Wälder mit dauerhaft natürlicher Entwicklung auf fünf Prozent der Fläche Deutschlands zuzulassen. Außerdem sollte die ökologische Landwirtschaft von zehn auf 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ausgeweitet werden. Das BUND- und NABU-Hintergrundpapier "Biodiversitäts-Check der Bundesländer" samt Länderdossiers finden Sie als pdf zum Download unter www.nabu.de/biodiv-ampel2014 und www.bund.net/laenderampel Naturschutzbund Deutschland e.V NABU Charitéstraße 3 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030/284 984-1510 Telefax: 030-284 984-2000 Mail: presse@NABU.de URL: http://www.nabu.de

Wasserkrise verschärft sich
Berlin (pressrelations) - Wasserkrise verschärft sich - WWF: Zerstörung von Wasser-Vorkommen ist "globale Umweltkatastrophe". - In einem Fast-Food-Burger stecken 2.500 Liter Wasser. Zum Weltwassertag am 22. März warnt die Naturschutzorganisation WWF vor einer Verschärfung der weltweiten Wasserkrise. Über 780 Millionen Menschen hätten derzeit überhaupt keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Etwa 2,6 Milliarden Menschen lebten ohne grundlegende Sanitäreinrichtungen. Und während der Wasserbedarf weiter zunehme, gehe es den Feuchtgebieten, die im globalen Wasserkreislauf eine entscheidende Rolle haben, immer schlechter. Über 50 Prozent der Flusssysteme, Moore und Seen sind laut WWF in den vergangenen 100 Jahren verloren gegangen - und mit ihnen ist rund die Hälfte der Populationen an bekannten Süßwasserarten unwiederbringlich verloren gegangen. "Die Ausbeutung und Verschmutzung von Trinkwasser und die Zerstörung von Feuchtgebieten ist eine schleichende, globale Umweltkatastrophe", warnt Philipp Wagnitz vom WWF Deutschland. In den Entwicklungs- und Schwellenländern würden noch heute 80 bis 90 Prozent der Abwässer direkt in Flüsse oder Seen eingeleitet. Dabei kann bereits ein Liter Abwasser etwa acht Liter sauberes Wasser verschmutzen. "Wer Trinkwasser für alle will, der muss auch die Probleme in der Abwassereinigung angehen. Wir können uns die schlechte Bewirtschaftung einer lebensnotwendigen Ressource schlicht nicht mehr leisten", so WWF-Experte Wagnitz. Die globale Versorgungsproblematik sei nur durch ein nachhaltiges Management zu lösen, eine effektive und konsequente Behandlung von Abwässern und den Erhalt entsprechender Ökosysteme. Außerdem müsse die Bedeutung von Feuchtgebieten und Flüssen besser verstanden und diese dementsprechend geschützt werden. Durch globale Handelsströme seien auch deutsche Unternehmen und Verbraucher unweigerlich mit lokalen Wasserproblemen verbunden, so der WWF. Allein die Produktion eines typischen Fast-Food-Hamburgers verbraucht nach WWF-Angaben demnach etwa 2.500 Liter Wasser. Darin enthalten ist das Wasser zum Anbau des Getreides für die Brötchen und zur Fütterung des Viehs sowie für die Produktion des Salats. "Um Konflikte um Wasserressourcen zu vermeiden, muss die Staatengemeinschaft endlich Pläne und Mechanismen für eine nachhaltige, grenzüberschreitende Wasserbewirtschaftung entwickeln", fordert Wagnitz. Aufgabe von Wirtschaft und Industrie sei es, eigene Risiken besser zu verstehen und sich bei der Entwicklung von Lösungsstrategien zu beteiligen. Vor allem der Agrar-Sektor, der am weltweiten Wasserbedarf einen Anteil von 70 Prozent hat, sei dazu verpflichtet. Immerhin trage die Landwirtschaft durch Pestizide und Dünger maßgeblich zur Verschmutzung bei. Hintergrund Die Erde ist zu mehr als 70 Prozent von Wasser bedeckt ist, doch gerade mal drei Prozent sind trinkbares Süßwasser und davon sind wiederum nur ein Prozent für die menschliche Nutzung überhaupt erreichbar. Falls die derzeitige Entwicklung anhält, werden in nur 20 Jahren mindestens 3,5 Milliarden Menschen, also fast die Hälfte der vorausgesagten Weltbevölkerung, in wasserarmen Flusseinzugsgebieten leben. World Wide Fund For Nature (WWF) Reinhardtstr. 14 10117 Berlin Deutschland Telefon: 030 311777-0 Telefax: 030 311777-199 Mail: info(at)wwf.de URL: http://www.WWF.de

Kommunen erzielten im Jahr 2013 einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro
Wiesbaden (pressrelations) - Kommunen erzielten im Jahr 2013 einen Überschuss von 1,1 Milliarden Euro Für die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Stadtstaaten) errechnete sich im Jahr 2013 nach Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik ein Finanzierungsüberschuss von insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erzielten die Kernhaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne Extrahaushalte) einen Finanzierungsüberschuss von 1,7 Milliarden Euro, während sich bei den Extrahaushalten ein Finanzierungsdefizit von 0,6 Milliarden Euro ergab. Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände verbuchten im Jahr 2013 zusammen bereinigte Einnahmen in Höhe von 205,8 Milliarden Euro - dies entspricht einem Anstieg von 8,0 Milliarden Euro oder 4,0 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die Ausgaben erhöhten sich um 4,0 % auf 204,7 Milliarden Euro (+ 7,9 Milliarden Euro). Auf der Einnahmenseite war die positive Entwicklung der Steuereinnahmen (netto) mit + 3,2 % im Berichtsjahr 2013 weniger stark als im Vorjahr (+ 6,6 %). Insgesamt wurden 76,8 Milliarden Euro an Steuern (netto) eingenommen. Die wichtigste kommunale Steuer, die Gewerbesteuer (netto nach Abzug der Gewerbesteuerumlage), stieg gegenüber dem Jahr 2012 nur um 1,1 % auf 32,6 Milliarden Euro. Stärker erhöhte sich der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, und zwar um 5,8 % auf 28,4 Milliarden Euro. Die Länder beteiligten sich im Jahr 2013 verstärkt an der Gemeindefinanzierung, indem sie 1,9 Milliarden Euro mehr an Schlüsselzuweisungen an ihre Kommunen zahlten. Insgesamt nahmen die Kommunen 29,4 Milliarden Euro an Schlüsselzuweisungen ein (+ 6,7 %). Darüber hinaus erhielten die Kommunen im Jahr 2013 mehr Zuweisungen für Investitionen, sie stiegen um 3,4 % auf 7,0 Milliarden Euro. Im Vorjahr 2012 waren die investiven Zuweisungen infolge der allmählich auslaufenden Konjunkturhilfen deutlich reduziert worden. Die Einnahmen aus Verwaltungs- und Benutzungsgebühren blieben mit 22,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr konstant. Die Ausgabenseite war im Jahr 2013 durch die dynamische Entwicklung der Ausgaben für soziale Leistungen und der Investitionen geprägt. Die sozialen Leistungen nahmen kräftig um 2,5 Milliarden Euro auf 47,0 Milliarden Euro (+ 5,7 %) zu. Dabei stiegen sowohl die Ausgaben für Leistungen an Arbeitsuchende (insbesondere für die Kosten von Unterkunft und Heizung) nach Sozialgesetzbuch II um 5,2 % auf 11,9 Milliarden Euro als auch die Leistungen der Sozialhilfe nach Sozialgesetzbuch XII um 5,4 % auf 24,0 Milliarden Euro. Die Gemeinden konnten ihre Ausgaben für Sachinvestitionen aufgrund der günstigen Einnahmesituation im Berichtsjahr um 5,1 % auf 22,1 Milliarden Euro erhöhen, nachdem es im Vorjahr einen Rückgang der Investitionen gegeben hatte. Die Personalausgaben hatten mit einem Anteil von 26,7 % der bereinigten Ausgaben das größte Gewicht auf der Ausgabenseite. Sie nahmen im Jahr 2013 um 3,7 % auf 54,6 Milliarden Euro zu. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 1,9 Milliarden Euro. Der laufende Sachaufwand stieg um 1,1 Milliarden Euro auf 46,2 Milliarden Euro (+ 2,5 %). Im Gegensatz dazu gingen die Zinsausgaben um 7,9 % auf 4,1 Milliarden Euro zurück. Statistisches Bundesamt Destatis Gustav-Stresemann Ring 11 65189 Wiesbaden Deutschland Telefon: +49 611 75 2405 Telefax: +49 611 75 3330 Mail: poststelle@destatis.de URL: http://www.destatis.de/

1 000 Liter Trinkwasser kosteten 2013 im Durchschnitt 1,69 Euro
Wiesbaden (pressrelations) - 1 000 Liter Trinkwasser kosteten 2013 im Durchschnitt 1,69 Euro Im Durchschnitt haben die Bundesbürger 2013 für 1 000 Liter beziehungsweise einen Kubikmeter Trinkwasser 1,69 Euro gezahlt. Hinzu kam eine jährliche Grundgebühr von bundesweit durchschnittlich 70,98 Euro, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltwassertags am 22. März 2014 mitteilt. Die Grundgebühr ist zwischen 2005 und 2013 um fast 19 % gestiegen, während das Trinkwasserentgelt je Kubikmeter im gleichen Zeitraum im Bundesdurchschnitt um rund 8 % erhöht wurde. Die Trinkwasserentgelte weichen in den einzelnen Bundesländern teilweise erheblich vom Bundesdurchschnitt ab. Das niedrigste mengenbezogene Entgelt war 2013 mit 1,23 Euro in Niedersachsen zu zahlen. Das höchste durchschnittliche Trinkwasserentgelt von 2,17 Euro wurde 2013 in Berlin erhoben. Gleichzeitig gab es hier allerdings mit 17,58 Euro die niedrigste durchschnittliche Grundgebühr im Vergleich der Bundesländer. Die höchste durchschnittliche Grundgebühr fiel 2013 in Thüringen mit 126,07 Euro an. In einer Modellrechnung für 2013, die eine jährliche Trinkwassernutzung von 80 Kubikmetern und eine haushaltsübliche Grundgebühr zugrunde legt, reicht die Spanne der modellhaft berechneten Kosten von 160,14 Euro in Niedersachsen bis zu 286,07 Euro in Thüringen. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 206,18 Euro. Neben topografischen und geologischen Verhältnissen beeinflussen zum Beispiel auch die Siedlungsstruktur und die Sanierungsrate der Versorgungsleitungen die Entgelte für Trinkwasser. Die Statistik über Trinkwasserpreise in Deutschland beruht auf Angaben aus allen Gemeinden in Deutschland. Erfasst wurden ausschließlich Preise für haushaltsübliche Mengen. Einmalzahlungen wurden nicht berücksichtigt. Weitere Ergebnisse zu Trinkwasserentgelten für die Jahre 2005 bis 2013 gegliedert nach Bundesländern sowie zusätzliche Hintergrundinformationen finden sich auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes. In der Regionaldatenbank Deutschland finden sich unter dem Tabellen-Code 517-01-5 Angaben zu Trinkwasserentgelten im Jahr 2010 auf Ebene der Gemeinden (www.regionalstatistik.de). Statistisches Bundesamt Destatis Gustav-Stresemann Ring 11 65189 Wiesbaden Deutschland Telefon: +49 611 75 2405 Telefax: +49 611 75 3330 Mail: poststelle@destatis.de URL: http://www.destatis.de/

Volvo Car Group beendet Geschäftsjahr 2013 mit Gewinn
Köln (pressrelations) - Volvo Car Group beendet Geschäftsjahr 2013 mit Gewinn - Operatives Ergebnis beläuft sich auf 1,919 Mrd. SEK (ca. 217 Mio. Euro) - Turnaround auf Basis von Kostenkontrolle und Absatzwachstum - Die Transformation von Volvo Cars schreitet erfolgreich voran Die Volvo Car Group vermeldet heute für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013 ein operatives Ergebnis von 1,919 Milliarden Schwedischen Kronen (ca. 217 Millionen Euro). Im Vorjahr betrug das operative Ergebnis noch 66 Millionen SEK (ca. 7,46 Millionen Euro). Der Umsatz lag in 2013 bei 122,245 Milliarden SEK (ca. 13,81 Milliarden Euro) gegenüber 124,547 Milliarden SEK (ca. 14,06 Milliarden Euro) im Vorjahr. Der Nettogewinn stieg auf 960 Millionen Schwedische Kronen (ca. 108,48 Millionen Euro), während Volvo im Vergleichszeitraum 2012 ein Minus von 542 Millionen SEK (ca. 61,25 Millionen Euro) verzeichnet hatte. Volvo Cars setzte mit diesem Ergebnis im vergangenen Jahr erfolgreich seinen Transformationsprozess fort: Im Mai hat das Unternehmen den umfangreichsten Modelljahreswechsel seiner Unternehmensgeschichte durchgeführt, im Herbst folgte die Einführung der neuen Drive-E Motorenfamilie. Weltweit verkaufte Volvo insgesamt 427.840 Fahrzeuge, was einer Steigerung von 1,4 Prozent gegenüber 2012 entspricht. Nach einer schwierigen ersten Jahreshälfte, insbesondere in Europa und den USA, brachten die zweiten sechs Monate die Wende, was der Einführung neuer Modelle, einem anhaltenden Fokus auf die Kosten und einem wachsenden Absatz in China zu verdanken war. Auf dem chinesischen Markt verzeichnete die Marke im vergangenen Jahr ein Wachstum von 45,6 Prozent auf 61.146 Einheiten (2012: 41.989 Einheiten). Im Volvo Werk Chengdu ist im November außerdem die Produktion des Volvo S60L angelaufen, einer speziell für den chinesischen Markt entwickelten Langversion der Limousine Volvo S60. "Dieses Jahresergebnis markiert eine bedeutende Wende im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2013", erklärte Håkan Samuelsson, Präsident und CEO der Volvo Car Group. "Neben den guten Verkaufszahlen in der zweiten Jahreshälfte war unser Fokus auf die Kosten ein entscheidender Faktor, um zur Profitabilität zurückzukehren. Das gesamte Jahresergebnis 2013 wird heute um 10 Uhr während einer Pressekonferenz im Volvo Showroom in Stockholm präsentiert. Weitere Informationen zum Ergebnis von Volvo Cars 2013 finden sich im Finanzbericht 2013, der sich ab 10 Uhr auf der Volvo Media Site herunterladen lässt. Über den Finanzbericht 2013 der Volvo Car Group Die Zahlen im Finanzbericht Januar bis Dezember 2013 beziehen sich auf das konsolidierte Geschäftsergebnis der Volvo Car Group. Dies schließt die Volvo Car Corporation, die Muttergesellschaft Geely Sweden AB sowie alle Tochterunternehmen ein. Die geprüften Jahresberichte für Geely Sweden Holdings AB, Geely Sweden Automotive AB, Geely Sweden AB und Volvo Car Corporation werden jährlich in Schweden eingereicht. Der Konzernabschluss von Geely Sweden AB repräsentiert die Unternehmensleistung der Volvo Car Group. Volvo Car Germany GmbH Ringstraße 38-44 50996 Köln Deutschland Telefon: +49 (0)221 9393-0 Telefax: +49 (0)221 9393-155 Mail: olaf.meidt@volvocars.com URL: http://www.volvocars.com

Rolls-Royce baut das Servicenetz weiter aus und eröffnet einen Betrieb in Österreich
Blankenfelde-Mahlow (pressrelations) - Rolls-Royce baut das Servicenetz weiter aus und eröffnet einen Betrieb in Österreich Der weltweit gestiegenen Nachfrage nach Rolls-Royce Automobilen wird der führende Anbieter von Luxusfahrzeugen mit einem weiteren Ausbau seines Servicenetzes gerecht. Ab Juli 2014 wird dazu in Österreich ein autorisierter Servicebetrieb jenen hoch qualifizierten und professionellen Service bieten, den Kunden von der Marke erwarten. Der Servicestandort von Rolls-Royce in Österreich befindet sich in der gestern nach umfangreichen Umbaumaßnahmen wiedereröffneten BMW Niederlassung Wien. Der Betrieb in der Heiligenstädter Lände im 19. Bezirk im Stadtteil Heiligenstadt bietet Rolls-Royce Kunden das vollständige Programm an Service-, Wartungs- und Reparaturleistungen. Die hoch spezialisierten Mitarbeiter wurden dazu eigens im Rolls-Royce Werk in Goodwood geschult. "Wir wissen, dass wir in Österreich viele anspruchsvolle Kunden haben, so dass es naheliegend war, ihnen einen adäquaten Fahrzeugservice zu bieten", erklärte James Crichton, Regional Direktor Rolls-Royce Motor Cars für Europa: "Angesichts des nachhaltigen Wachstums von Rolls-Royce Motor Cars und den dank Ghost und Wraith stetig steigenden Absatzzahlen, sind wir sicher, diesen Erfolg auch auf den österreichischen Markt übertragen zu können. Deswegen sind wir sehr froh, mit der BMW Niederlassung Wien einen qualifizierten und engagierten Partner gefunden zu haben." Rolls-Royce Deutschland Ltd Co KG Eschenweg 11 15827 Blankenfelde-Mahlow 033708-6-0 URL: www.rolls-royce.com

Ein Rätsel des Fettstoffwechsels geklärt
Marburg (pressrelations) - Ein Rätsel des Fettstoffwechsels geklärt Die Marburger Biologen Dr. Alexander Tups und Dr. Christiane Koch haben für ihre gemeinsame Arbeit "High-Fat Diet Induces Leptin Resistance in Leptin-Deficient Mice" den Ernst und Berta Scharrer-Preis der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) erhalten. Die Verleihung der mit 10.000€ dotierten Auszeichnung fand am 20. März 2014 im Rahmen des 57. Symposiums der DGE in Dresden statt. "Mit dieser Arbeit konnten wir eine seit langem ungeklärte, aber essentielle Frage zur Entstehung von Fettleibigkeit und Folgeerkrankungen wie Diabetes aufklären", hebt Tups hervor, der an der Philipps-Universität Leiter der Nachwuchsforschergruppe Zentralnervensystem und Ernährung am Fachbereich Biologie ist. Die preisgekrönte Arbeit beschäftigt sich mit dem Hormon Leptin, das größte Bedeutung für den Fettstoffwechsel hat, da es als Signal für die Körpergewichtsregulation gilt. Leptin vermittelt dem Gehirn den Zustand des Fettgehaltes im Körper. Tups erläutert, dass sich jedoch herausgestellt habe, dass die meisten Fälle humaner Fettleibigkeit mit einer Unempfindlichkeit des Gehirns gegenüber diesem Hormon einhergehen. Da Leptin vom Fettgewebe gebildet werde, gehe Fettleibigkeit mit zu hohen Leptinspiegeln einher, von denen angenommen worden sei, dass sie Leptinresistenz verursachten. "Wir konnten nun diese essentielle Frage der Adipositasforschung klären: Nicht die hohen Leptinspiegel scheinen die Ursache von Leptinresistenz zu sein, sondern eine Ernährung, die reich an gesättigten Fettsäuren ist", erklärt Tups. Diese gesättigten Fettsäuren könnten womöglich direkt neurochemische Vorgänge im Gehirn beeinträchtigen, welche dann zu Leptinresistenz und Folgeerkrankungen wie Diabetes führen Mit der nun prämierten, mittlerweile veröffentlichten Arbeit sowie weiteren Publikationen konnte seine Arbeitsgruppe zentrale Fragen zur Entstehung von Leptinresistenz aufklären. Die Sektion Neuroendokrinologie der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vergibt seit 1999 jährlich den mit 10.000 Euro dotierten Ernst und Berta Scharrer-Preis der DGE, der traditionell von der Firma Lilly Deutschland GmbH gesponsert wird. Namensgeber dieser Auszeichnung sind die beiden Forscher Ernst und Berta Scharrer, zwei Wissenschaftler, die als Begründer der neuroendokrinologischen Forschung gelten. Sie begannen ihre Forschungsarbeit in den dreißiger Jahren in München und setzten diese später in Frankfurt und in den USA fort. Foto: steht zum Download bereit unter www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2008b/1001ii (Foto: Heike Pohla) Weitere Informationen: http://www.endokrinologie.net/scharrer-prize.php Originalveröffentlichung: Koch, C. E., Lowe, C., Pretz, D., Steger, J., Williams, L. M. and Tups, A. (2014), High-Fat Diet Induces Leptin Resistance in Leptin-Deficient Mice. Journal of Neuroendocrinology, 26: 58-67. doi: 10.1111/jne.12131 http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jne.12131/full Ansprechpartner: Dr. Alexander Tups, Neuronale Ernährungsphysiologie, Fachbereich Biologie Tel.: ++49(0)64212823547 E-mail: tups@staff.uni-marburg.de Philipps-Universität Marburg Biegenstrasse 10 35032 Marburg Deutschland Telefon: +49 6421 28-20 Telefax: +49 6421 28-22500 URL: http://www.uni-marburg.de/

Laborautomatisierung als Fortschrittsmotor für Biotechnologie und Bioproduktion
Stuttgart (pressrelations) - Laborautomatisierung als Fortschrittsmotor für Biotechnologie und Bioproduktion Laborautomatisierung ist der Schlüssel zum wissenschaftlichen Fortschritt in Biotechnologie und Bioproduktion. Moderne Analyseautomaten und wirtschaftliche, reproduzierbare Prozesse sind die entscheidende Voraussetzung für den Schritt von der Grundlagenforschung zum praktischen Einsatz moderner Verfahren für die Therapie von Erkrankungen, für nachhaltige Rohstoffsynthese oder auf dem Feld der Energiegewinnung. In der Abteilung »Laborautomatisierung und Biotechnologie« hat das Fraunhofer IPA seine Kernkompetenzen zusammengefasst, mit denen sich die Stuttgarter Forscher in allen zentralen Schlüsseltechnologien der Automatisierung biotechnischer Prozesse führend positioniert und als gefragter Partner für Kunden aus Biotechnologie, Pharmazeutik und Labordiagnostik profiliert haben. Mit der Zellproduktionsmaschine »Autranomics« und der Tissue Fabrik zur Herstellung künstlicher Hautmodelle hat das Fraunhofer IPA die automatisierte Zell- und Gewebekultur entscheidend vorangebracht. Ein Zukunftsfeld liegt in der automatisierten Produktion von personalisierten, individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmten Arzneimitteln auf Basis menschlicher Zellen. Der Zwang zur Produktion unter Reinraumbedingungen und der hohe Fachpersonalbedarf macht die manuelle Herstellung solcher Therapeutika bislang sehr kostenintensiv. Automatisierte Lösungen können diese Kosten erheblich senken und Zelltherapien einem breiteren Publikum zugänglich machen. Wenn die Prozesse in geschlossenen Behältern oder Sterilbereichen stattfinden, werden komplexe und aufwendige Reinraumsysteme obsolet, und die automatisierte Handhabung reduziert den Bedarf an hochqualifiziertem Personal. Entwicklung für die Bioproduktionstechnik von morgen Eine weitere biotechnologische Revolution bahnt sich auf dem Gebiet der Biomolekülproduktion an. Konventionell werden Proteine und Enzyme wie Diabetiker-Insulin, Impfstoffbestandteile oder Waschmittelwirkstoffe energieintensiv in Zellkulturen industriell erzeugt. Deutlich ressourcenschonender ist die »Zellfreie Bioproduktion«, die das Fraunhofer IPA und sieben weitere Fraunhofer-Institute in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt entwickeln. Ein modularer Bio reaktor zur automatisierten In-vitro-Synthese soll biobasierte Grundstoffe für den täglichen Bedarf mit größerer Bandbreite und Komplexität und zu deutlich geringeren Kosten erzeugen. Ein erster Reaktor für die zellfreie Proteinproduktion wurde am Fraunhofer IPA entworfen und installiert. Schnittstellen-Standardisierung in der Laborautomatisierung Ein weiterer Schwerpunkt ist die Etablierung von Standards in der Laborautomatisierung. Je mehr Laborprozesse automatisiert werden, desto dringender ist es erforderlich, die Schnittstellen und Steuerungen von Geräten, die bislang nur für die manuelle Handhabung entwickelt wurden, zu vereinheitlichen. Das Fraunhofer IPA engagiert sich deshalb intensiv in der SiLA-Initiative (Standardization in Lab Automation). SiLA will bewirken, dass zukünftig Standards für Gerätetreiber, Kommunikationsschnittstellen und Labverbrauchsmaterialien zur Verfügung stehen, die eine einfache Integration von Geräten und Systemen unterschiedlicher Hersteller möglich machen. In Entwicklungsprojekten, bei denen bislang als nicht automatisierbar geltende Prozesse automatisiert umgesetzt werden, ist die Integrationstechnik neben der kreativen Lösung für Schlüsselprozessschritte die zweite wichtige Komponente. Entwicklung für die Bioproduktionstechnik von morgen Eine weitere biotechnologische Revolution bahnt sich auf dem Gebiet der Biomolekülproduktion an. Konventionell werden Proteine und Enzyme wie Diabetiker-Insulin, Impfstoffbestandteile oder Waschmittelwirkstoffe energieintensiv in Zellkulturen industriell erzeugt. Deutlich ressourcenschonender ist die »Zellfreie Bioproduktion«, die das Fraunhofer IPA und sieben weitere Fraunhofer-Institute in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt entwickeln. Ein modularer Bio reaktor zur automatisierten In-vitro-Synthese soll biobasierte Grundstoffe für den täglichen Bedarf mit größerer Bandbreite und Komplexität und zu deutlich geringeren Kosten erzeugen. Ein erster Reaktor für die zellfreie Proteinproduktion wurde am Fraunhofer IPA entworfen und installiert. Schnittstellen-Standardisierung in der Laborautomatisierung Ein weiterer Schwerpunkt ist die Etablierung von Standards in der Laborautomatisierung. Je mehr Laborprozesse automatisiert werden, desto dringender ist es erforderlich, die Schnittstellen und Steuerungen von Geräten, die bislang nur für die manuelle Handhabung entwickelt wurden, zu vereinheitlichen. Das Fraunhofer IPA engagiert sich deshalb intensiv in der SiLA-Initiative (Standardization in Lab Automation). SiLA will bewirken, dass zukünftig Standards für Gerätetreiber, Kommunikationsschnittstellen und Labverbrauchsmaterialien zur Verfügung stehen, die eine einfache Integration von Geräten und Systemen unterschiedlicher Hersteller möglich machen. In Entwicklungsprojekten, bei denen bislang als nicht automatisierbar geltende Prozesse automatisiert umgesetzt werden, ist die Integrationstechnik neben der kreativen Lösung für Schlüsselprozessschritte die zweite wichtige Komponente. Mehr auf der Automatica 6. Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik 3. bis 6. Juni 2014 Neue Messe München | Halle A4 | Stand 530 Fachlicher Ansprechpartner Andreas Traube | Telefon +49 711 970-1233 | andreas.traube@ipa.fraunhofer.de | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Nobelstr. 12 70569 Stuttgart Telefon: +49 711 970-3712 Telefax: +49 711 970-953712 URL: www.fraunhofer.de/

Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und die Bedeutung der Theorien Max Webers
Heidelberg (pressrelations) - Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und die Bedeutung der Theorien Max Webers Symposium des Max-Weber-Instituts für Soziologie zum 150. Geburtstag des Wissenschaftlers Mit der Frage, ob und in welcher Weise sich aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen mit den Theorien und Begriffen Max Webers erklären lassen, beschäftigt sich ein Symposium an der Ruperto Carola. Dabei geht es zum Beispiel um Herrschaftsausübung, Finanzmarktkapitalismus und Fundamentalismus. Das Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg erinnert mit dieser Veranstaltung an seinen Namensgeber, dessen Geburtstag sich zum 150. Mal jährt. Der Wissenschaftler hat einen Großteil seines Lebens in Heidelberg verbracht und hier einige seiner wichtigsten Werke geschrieben. Das Symposium "Alte Begriffe - Neue Probleme. Max Webers Soziologie im Lichte aktueller Problemstellungen" findet am 3. und 4. April 2014 im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg statt. Zum Auftakt des Symposiums beschäftigen sich die Vorträge mit den von Max Weber definierten Typen der Herrschaft mit Blick auf ihre Bedeutung für heutige nationale und transnationale Herrschaftsausübung. Anschließend soll Webers Religionssoziologie auf den gegenwärtigen Fundamentalismus und Säkularismus bezogen werden. Eine weitere Fragestellung der Veranstaltung thematisiert die Kapitalismusanalysen des Wissenschaftlers und ihre Relevanz für das Verständnis des aktuellen Finanzmarktkapitalismus. Außerdem wird es um Möglichkeiten und Grenzen von Webers historisch-vergleichender Analysestrategie sowie um Webers Konzept der Lebensführung gehen. An dem Symposium wirken Soziologen sowie Religions-, Rechts- und Politikwissenschaftler mit. Max Weber (1864 bis 1920), der als Jurist, National- und Sozialökonom, Soziologe, Politikwissenschaftler und Historiker wirkte, hatte bereits einen Teil seines Studiums an der Ruperto Carola verbracht. Nach Stationen in Berlin und Freiburg übernahm er 1897 an der Universität Heidelberg das Ordinariat für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft. Wegen einer Erkrankung musste der Wissenschaftler seine Lehrtätigkeit früh einschränken und 1903 ganz aufgeben, so dass er anschließend nur noch als Privatgelehrter tätig war. Als Ersatz für das ihm fehlende Seminar richtete seine Frau Marianne einen regelmäßigen Gesprächszirkel im Salon ihres Hauses ein, an dem Freunde der Familie und Kollegen sowie viele jüngere Wissenschaftler und empfohlene Studenten teilnahmen. 1909 war Max Weber einer der Mitbegründer der noch heute bestehenden Deutschen Gesellschaft für Soziologie, daneben war er auch politisch aktiv. Für die interessierte Öffentlichkeit ist die Teilnahme am Symposium möglich. Dazu ist eine formlose Anmeldung unter ulrich.bachmann@soziologie.uni-heidelberg.de notwendig. Informationen im Internet: www.iwh.uni-hd.de/aktuelles/Schwinn2014.html www.soz.uni-heidelberg.de/assets/soz_download_710.pdf www.soz.uni-heidelberg.de Hinweis an die Redaktionen: Vertreter der Medien sind zur Teilnahme und Berichterstattung herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter ulrich.bachmann@soziologie.uni-heidelberg.de wird gebeten. Kontakt: Ulrich Bachmann Max-Weber-Institut für Soziologie Telefon (06221) 54-2999 ulrich.bachmann@soziologie.uni-heidelberg.de Kommunikation und Marketing Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311 presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Leibniz-Institute in Magdeburg, Halle, Berlin, Göttingen und Bremen positiv evaluiert
Berlin (pressrelations) - Leibniz-Institute in Magdeburg, Halle, Berlin, Göttingen und Bremen positiv evaluiert Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat heute nach Abschluss der wissenschaftlichen Evaluierung von fünf Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft Bund und Ländern empfohlen, diese Einrichtungen weiterhin gemeinsam zu fördern. Jede Leibniz-Einrichtung wird regelmäßig extern evaluiert, spätestens alle sieben Jahre. International ausgewiesene Sachverständige, die durch schriftliche Unterlagen und bei einem Evaluierungsbesuch informiert werden, bewerten die Leistungen und Strukturen jeder Einrichtung. Die Ergebnisse der Begutachtung werden in einem Bewertungsbericht festgehalten, zu dem das evaluierte Institut Stellung nehmen kann. Auf dieser Grundlage verabschiedet der Senat der Leibniz-Gemeinschaft eine wissenschaftspolitische Stellungnahme, die Empfehlungen zur weiteren Förderung der Leibniz-Einrichtung enthält. Diese Senatsstellungnahme dient der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) zur Überprüfung der Fördervoraussetzungen. Zusammen mit den Anlagen A (Darstellung der wesentlichen Inhalte und Strukturen der Einrichtung), B (Bewertungsbericht) und C (Stellungnahme der Einrichtung zum Bewertungsbericht) wird die Senatsstellungnahme auf der Internet-Seite der Leibniz-Gemeinschaft veröffentlicht. Alle an der Bewertung und Beurteilung beteiligten Gremien sind ausschließlich mit Personen besetzt, die nicht an Leibniz-Einrichtungen tätig sind. Zu den Stellungnahmen des Senats der Leibniz-Gemeinschaft im Einzelnen Das Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg erforscht außerordentlich erfolgreich die neurobiologischen Grundlagen von Lernen und Gedächtnis, wie der Senat in seiner heute veröffentlichten Stellungnahme feststellt. Der Senat hebt die große inhaltliche und methodische Breite der Arbeiten und die gelungene Verknüpfung von grundlagen- mit anwendungsorientierter Forschung positiv hervor. Die Erkenntnisse des Instituts seien für ganz unterschiedliche Bereiche wie Klinik, Technik und Schule relevant. Die Entwicklung des Instituts sei in den zurückliegenden Jahren systematisch vorangetrieben worden. Das LIN trage erheblich dazu bei, dass Magdeburg in der neurobiologischen Forschung international sichtbar und anerkannt sei. Der Senat lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen dem Institut und der benachbarten Universität. Auch im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen sei das LIN ein wesentlicher Partner. Im Center for Behavioral Brain Sciences (CBBS) würden die Magdeburger Kooperationen sehr effizient und im Sinne eines Leibniz WissenschaftsCampus gebündelt. Der Leibniz-Senat empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung des LIN fortzusetzen. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft bescheinigt dem Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB) in Halle in der heute veröffentlichten Stellungnahme überwiegend sehr gute Forschungsleistungen. Das Alleinstellungsmerkmal des Instituts liege in der interdisziplinären Kombination von grundlagenorientierter molekularer Pflanzenbiologie mit anwendungsorientierter Natur- und Wirkstoffchemie. Insgesamt habe sich das IPB seit der letzten Evaluierung positiv entwickelt. Die Publikationsleistung des Instituts schätzt der Senat als sehr gut ein. Auf der Grundlage seiner hohen interdisziplinären Expertise solle das IPB noch stärker als Initiator und Koordinator von Verbundprojekten auf nationaler und internationaler Ebene in Erscheinung treten, auch um die Drittmitteleinnahmen weiter zu steigern. Bund und Ländern wird empfohlen, die gemeinsame Förderung des IPB fortzusetzen. Das IPB kooperiert mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). So sind alle vier Abteilungsleiter gemeinsam mit der MLU auf Professuren berufen worden. Das Institut kooperiere außerdem mit der Hochschule in wichtigen Projekten, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert, so der Leibniz-Senat. Zentrales Element der zukünftigen Zusammenarbeit mit der MLU solle der 2012 gegründete Leibniz WissenschaftsCampus Halle "Pflanzenbasierte Bioökonomie" werden. Der Senat weist darauf hin, dass es äußerst negativ wäre, wenn zwei für die Kooperation von IPB und Universität Halle wichtige Professuren in der Chemie nicht wiederbesetzt würden. Er schließt sich der Einschätzung des Wissenschaftsrats an, dass das Land Sachsen-Anhalt auf dem Gebiet der Pflanzenwissenschaften die Chance hat, sich zu einem international sichtbaren Zentrum zu entwickeln, und ermutigt in seiner Stellungnahme alle Akteure, dies nach Kräften zu unterstützen. Dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) im Forschungsverbund Berlin e. V. bescheinigt der Senat der Leibniz-Gemeinschaft insgesamt sehr gute Leistungen. Es erforsche ausgesprochen erfolgreich die Lebensbedingungen, evolutionsbiologischen Anpassungen und Erkrankungen von Wildtierarten sowie die Interaktion von Wildtieren mit der Umwelt und mit dem Menschen. Außerdem biete es hochwertige wissenschaftliche Service- und Beratungsleistungen an. Die Entwicklung des IZW in den vergangenen Jahren ist aus Sicht des Senats sehr erfreulich. Es sei international anerkannt und insbesondere im Bereich der Reproduktionsbiologie und -medi¬zin weltweit führend. Bei den wissenschaftlich ertragreichen Langzeituntersuchungen von Wildtierpopulationen sollte das Institut in Zukunft auch europäische Arten einbeziehen. Das IZW unterhält zahlreiche fruchtbare Kooperationsbeziehungen. So wird in Berlin und Brandenburg sowohl mit den Universitäten, beispielsweise im Rahmen gemeinsamer Berufungen, als auch mit anderen Forschungsinstituten zusammengearbeitet. Auch sei das Institut innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft sehr gut vernetzt und pflege zahlreiche Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Zoologischen Gärten weltweit. Die Nachwuchsförderung am IZW wird als hervorragend eingeschätzt. Besonders erfreulich ist es aus Sicht des Senats, das sich das Institut außerordentlich intensiv in der Berufsausbildung engagiert. Der Senat empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung des IZW fortzusetzen. Die Deutsche Primatenzentrum GmbH - Leibniz-Institut für Primatenforschung, Göttingen (DPZ) ist international hoch anerkannt. So stellt es der Senat der Leibniz-Gemeinschaft in seiner heute veröffentlichten Stellungnahme zum Institut fest. Das DPZ verfüge über ein klares Forschungsprofil, das überzeugend und sehr erfolgreich in den drei Säulen Infektionsforschung, Organismische Primatenbiologie und Neurowissenschaften umgesetzt wird. Es komme mit beeindruckender Qualität seinen Kernaufgaben nach, von der Primatenhaltung und -züchtung bis zur Forschung mit und über nicht-humane Primaten. Durch Freilandforschungsstationen in Südamerika, Afrika und Südostasien leiste das DPZ, zusätzlich zur Forschung an freilebenden Populationen, einen bedeutenden Beitrag zum Arten- und Tierschutz in den entsprechenden Regionen. Der Senat begrüßt die Planungen des DPZ für den Aufbau neuer Abteilungen in den kommenden Jahren. Dabei kann das Primatenzentrum u.a. auch auf die Möglichkeiten des neuen MRT-Bildgebungszentrums aufbauen, dessen Bau das Land Niedersachsen und der Bund ermöglichten und damit eine Empfehlung der letzten Evaluierung aufgriffen. In Göttingen ist das DPZ gefragter Kooperationspartner für Universität und andere Forschungsinstitute, die ihre Zusammenarbeit im "Göttinger Research Council" sehr effizient bündeln. Das DPZ sei darauf vorbereitet, den zukünftig noch höheren und europarechtlich verankerten Anforderungen im Tierschutz nachzukommen. Es sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund dieser Anforderungen wichtig, die umfassenden Sanierungsarbeiten im Tierhaltungsbereich nun zügig zum Abschluss zu bringen. Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt Bund und Ländern, die gemeinsame Förderung des Instituts fortzusetzen. Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie, Bremen (ZMT) erforscht mit großem Erfolg die Ökosysteme und Ressourcen (sub-)tropischer Küsten sowie ihre Nutzung. Wie der Senat der Leibniz-Gemein¬schaft in seiner heute veröffentlichten Stellungnahme festhält, trage es somit bestens zur Beantwortung drängender globaler Umweltfragen bei. Die wissenschaftlichen Leistungen des ZMT beurteilt der Senat im Schnitt als sehr gut; insbesondere die Beratungsleistungen seien hervorragend. Insgesamt erreiche das Institut, auch aufgrund der gelungenen Kombination von natur- und sozialwissenschaftlichen Methoden, bereits eine hohe Sichtbarkeit, obwohl es erst seit seiner Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft im Jahr 2009 von der Gemeinschaftsförderung profitiert. In seiner Stellungnahme hebt der Senat hervor, dass sich das ZMT seitdem in beeindruckender Weise weiterentwickelt habe. So habe es nicht nur sein Forschungsprogramm thematisch ausgebaut, sondern auch neue regionale Schwerpunkte gesetzt. Die Vernetzung des Instituts innerhalb der deutschen und der internationalen Meeresforschung, in der Leibniz-Gemeinschaft sowie im universitären Umfeld des Landes Bremen ist mittlerweile intensiv und ertragreich. Somit bestehen sehr gute Voraussetzungen, um künftig, wie vom Senat empfohlen, auch den Anteil der Drittmittel am Gesamthaushalt ausbauen zu können. Der Senat empfiehlt, die gemeinsame Förderung fortzuführen. Die einzelnen Senatsstellungnahmen finden Sie in Kürze im Wortlaut auf den Internetseiten der Leibniz-Gemeinschaft unter http://www.leibniz-gemeinschaft.de/ueber-uns/evaluierung/ Die Leibniz-Gemeinschaft Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 89 selbständige Forschungseinrichtungen. Deren Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer in Richtung Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Institute pflegen intensive Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der WissenschaftsCampi , mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem maßstabsetzenden transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 17.200 Personen, darunter 8.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,5 Milliarden Euro. Pressekontakt für die Leibniz-Gemeinschaft Christian Walther Tel.: 030 / 20 60 49 - 42 Mobil: 0173 / 513 56 69 walther@leibniz-gemeinschaft.de Christoph Herbort-von Loeper Tel.: 030 / 20 60 49 - 48 Mobil: 0174 / 310 81 74 herbort@leibniz-gemeinschaft.de

Ein Gamecontroller revolutioniert die Welt der Medizin
Flensburg (pressrelations) - Ein Gamecontroller revolutioniert die Welt der Medizin Für Michael Teistler ist es erst der Anfang. Dabei ist der Professor für Medieninformatik an der Fach-hochschule Flensburg bereits ein ganzes Stück unterwegs. Ende 2012 wurde dem Nicht-Mediziner auf dem weltweit größten Radiologenkongress in Chicago die Auszeichnung Magna cum Laude verliehen. Es war die Goldmedaille für seine Trainingssoftware, mit deren Hilfe Mediziner die Ultra-schallbildgebung besser verstehen und beherrschen sollen - dank eines einfachen Gamecontrollers als Sonde und einer dreidimensionalen Wiedergabe auf dem Bildschirm. Einen weiteren Schritt geht Teistler jetzt im Bereich der Diagnostik: Daten, die in bildgebenden Untersuchungen wie Kernspintomographie und Computertomographie gewonnen werden, sollen effizienter dargestellt und genutzt werden können. Ob das aber auch im Praxisalltag funktioniert? "Der Bedarf in der medizinischen Bildgebung ist groß", sagt Teistler. Es habe in der Vergangenheit immer wieder Versuche gegeben, die technische Unterstützung in diesem Bereich zu optimieren - nicht immer erfolgreich. Teistlers Software hat es nun in den Alltagstest geschafft. Die University of California, Davis testet das Verfahren bereits seit einiger Zeit in der Neuroradiologie. Das Northwes-tern Memorial Hospital in Chicago will es demnächst im kardiologischen Bereich einsetzen. Und auch die University of Pittsburgh in Pennsylvania zeigt großes Interesse an der in Flensburg entwickelten Methode. "Und damit ist noch lange nicht Schluss", sagt Teistler. Ein Anfang eben. Ein kleines Projekt der praxisorientierten Forschung zeigt weltweite Wirkung. "Ich habe mit dem Forschungsbereich Human-Computer Interaction eine Nische auf dem Gebiet der medizinischen Bildgebung entdeckt", sagt Teistler. Das sieht auch das Bundesforschungsministerium so. Der Flensburger Professor war eingeladen, am Gemeinschaftsstand des Ministeriums auf dem jüngsten Radiologenkongress in Chicago teilzunehmen. Ein privilegierter Platz inmitten renommierter Hochschulinstitute. Raus aus dem wissenschaftlichen Bereich des Kongresses in Chicago, wo Prototypen gezeigt werden. Rein in den industriellen Bereich. Der nächste Schritt zum Produkt. "Kollegen kamen zu mir und gratulierten", erzählt Teistler, der stolz ist, als kleine Hochschule Spitzenforschung zu präsentieren. Wenn er in diesem Zusammenhang "klein, aber fein" sagt, meint er, sich nicht vor renommierten Einrichtungen, den großen, alteingesessenen verstecken zu müssen. Es soll nicht provinziell klingen. Einen Anfangspunkt bildet das Projekt "Gamecontroller als Ultraschall-Sonde" auch in Bezug auf die Aktivitäten an der Hochschule. "Es hat gezeigt, dass in dem vermeintlichen Nischenthema ‚Benutzerschnittstellen in der medizinischen Bildgebung‘ großes Potenzial steckt", sagt Teistler. Mit einem neu zu errichtenden Human-Computer Interaction/Usability-Labor soll das Gebiet der Interaktion zwischen Mensch und Maschine, innerhalb dessen die medizinische Bildgebung ein Anwendungsfeld darstellt, an der FH etabliert werden. Teistler Ziel: "Was technisch zur Verfügung steht, möchte ich benutzerfreundlicher machen, indem ich neue Interaktionskonzepte entwickle", sagt der Medieninformatiker. Er wolle keineswegs den Arzt überflüssig machen - diese Vision sei längst Vergangenheit. Dessen Arbeitsgerät soll jedoch effektiver genutzt werden und besseren Zugang zu Informationen ermöglichen. Da etwa eine an sich dreidimensionale Computertomographie hauptsächlich mittels standardisierter zweidimensionaler Darstellungen interpretiert wird, blieben Informationen verborgen. "Mit einer geeigneten 3-D-Benutzerschnittstelle beispielsweise könnte der Mediziner effizienter arbeiten und weitere klinisch relevante Informationen erhalten", erläutert Teistler. Von der stark praxisorientierten Ausrichtung seiner Arbeit profitieren nicht zuletzt auch die Studierenden. Sie wirken ohnehin an den Projekten mit, auch im Vorfeld des Kongresses in Chicago. Teistler: "Praxisorientierte Forschung ist die beste Lehre." Und ein Anfang für eine zukunftsträchtige Spezialisierung. Fachhochschule Flensburg Kanzleistr. 91-93 24943 Flensburg Telefon: 0461 / 805-01 Telefax: 0461 / 805-1300 URL: http://www.fh-flensburg.de

Sicherer Start in die Fahrradsaison: Unfallchirurgen sind „pro“ Helmtragen und geben Tipps
Berlin (pressrelations) - Sicherer Start in die Fahrradsaison: Unfallchirurgen sind "pro" Helmtragen und geben Tipps Immer mehr Menschen tragen freiwillig einen Helm beim Radfahren. Laut Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen stieg die Helmtragequote bei Erwachsenen 2012 gegenüber den beiden Vorjahren um vier auf 13 Prozent deutlich an. Die intensive Aufklärungsarbeit zeigt demnach erste Erfolge. Im besonderen Fokus der Unfallchirurgen beim Thema Helm stehen Kinder und Senioren. "Kinder sind durch ihre mangelnde Erfahrung im Straßenverkehr und die noch unzureichende Feinmotorik die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Sie sind somit besonders unfallgefährdet. Das Tragen eines Helms sollte daher vor allem bei Kindern zum Standard gehören", so Hoffmann. Besonders gefährdet sind aber auch Senioren. Etwa 50 Prozent der im Straßenverkehr tödlich verunglückten Radfahrer sind älter als 65 Jahre. Insbesondere bei dieser Altersgruppe werden die motorenunterstützten Zweiräder, Pedelecs und E-Bikes, immer beliebter. Vor diesem Hintergrund und auch generell wird die Helmpflicht für Elektrofahrräder ab 25 Stundenkilometer und Versicherungskennzeichenpflicht von der DGU begrüßt. Auch für Radfahrer, die auf Sporträdern wie Rennrädern bewusst höhere Geschwindigkeiten erreichen oder mit Mountainbikes im Gelände unterwegs sind, betonen die Unfallchirurgen ihre Empfehlung zum Helmtragen. "Dort, wo höhere Geschwindigkeiten im Spiel sind, steigt auch das Unfall- bzw. Verletzungsrisiko. Eine größere Risikobereitschaft sollte mit einer höheren Helmtragebereitschaft einhergehen", so Hoffmann. Art der Herstellung und Alter des Helms sind für die Schutzfunktion von großer Bedeutung. Damit ein Fahrradhelm auch die nötige Schutzwirkung sicherstellen kann, geben die Unfallchirurgen folgende Tipps: - Der Fahrradhelm muss den nötigen Normen nach DIN EN 1078 entsprechen. - Die Größe des Helms muss der Kopfgröße entsprechen, der Helm muss gut passen. - Der Helm muss korrekt getragen werden. - Ein Helm sollte nach jedem Aufprall und generell nach fünf Jahren ausgewechselt werden. - Der Helm sollte nur zum Radfahren getragen werden und keinesfalls sollten ihn Kinder beim Spielen aufbehalten. Dennoch macht ein Fahrradhelm allein das Fahrradfahren noch nicht sicher. Insbesondere zum Start in die Fahrradsaison, aber auch generell, müssen sich Autofahrer und Radfahrer nach dem Motto "sehen und gesehen werden" im Straßenverkehr bewegen. "Leider fahren immer mehr Radfahrer ohne ausreichende Beleuchtung - praktisch im Dunkeln. Sie sehen nichts und werden nicht gesehen - das ist brandgefährlich", so Hoffmann. Autofahrer sollten zudem rücksichtsvoll sein und beim Überholen ausreichenden Abstand halten. Für einen sicheren Start in die Fahrradsaison darf außerdem die Überprüfung der Fahr- und Verkehrssicherheit durch einen Fahrradcheck nicht fehlen. Dazu gehört u.a.: - Reifen, Speichen, Bremsen und Fahrradkette auf Schäden kontrollieren und ggf. instand setzen - die Beleuchtung nach StVZO sicherstellen - dazu gehören neben dem Vorder- und Rücklicht auch Speichenrückstrahler und Rückstrahler an den Pedalen - Reflektorkleidung bzw. -westen zum Radfahren bereithalten - Sitzhöhe und Sattelposition einstellen - für den richtigen Reifendruck sorgen Hintergrund: Unfallchirurgen versorgen jährlich im Durchschnitt 14.000 schwerverletzte und 60.000 leichtverletzte Fahrradfahrer. Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunfallten 2012 über 70.000 Fahrradfahrer im Straßenverkehr. Fahrradunfallforscher gehen jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus und schätzen das tatsächliche Unfallaufkommen dreimal so hoch ein. Zu den häufigsten Verletzungen bei Fahrradunfällen zählen mit circa 60 Prozent Verletzungen der Extremitäten, gefolgt von Verletzungen am Kopf mit circa 25 Prozent. Bei den lebensgefährlichen Verletzungen ist der Kopf mit über 70 Prozent das am häufigsten betroffene Körperteil - das belegen Daten aus dem TraumaRegister DGU®. Downloads unter www.dgu-online.de von: "Zweiradunfälle im Straßenverkehr" 2012 des Statistischen Bundesamtes Kontakt für Rückfragen: Susanne Herda, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) e.V. Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin Telefon: +49 (0)30 340 60 36 20 Telefax: +49 (0)30 340 60 36 21 E-Mail: susanne.herda@dgu-online.de URL: http://www.dgu-online.de

Clavister erhält Finanzförderung in Höhe von 9,2 Mio. US-Dollar
Hamburg (pressrelations) - Clavister erhält Finanzförderung in Höhe von 9,2 Mio. US-Dollar Firewall-Experte stärkt Marktpräsenz Kürzlich hat der schwedische Security-Spezialist Clavister rund 60 Millionen Kronen (knapp 9,2 Millionen US-Dollar) als Privatplatzierung gesichert. Mit dieser Summe plant das Unternehmen die Weiterentwicklung seiner Marktpräsenz und den Ausbau seines internationalen Kundenstamms. Des Weiteren profitiert Clavister als europäischer Hersteller von einem gesteigerten Interesse seitens Integratoren und strategischen Vertriebspartnern, die gezielt nach Lösungen aus Ländern suchen, die keine Mitglieder der "Five Eyes"-Gemeinschaft sind. Außerdem ist Clavister vor kurzem in das Intel Network Builders-Programm eingestiegen, um die Awareness für den Einsatz seiner Lösungen in geschäftskritischen Datacenter-, Telekommunikations- und Cloud-Umgebungen zu steigern. Das Unternehmen festigt damit seine Position als einer der führenden Entwickler von Carrier Grade Security- und SDN(Software-defined networking)-Lösungen. Daneben erhielt der Security-Experte den "Product Quality Leadership Award" des international tätigen Industrieanalysten Frost Sullivan als Honorierung von Performance, Design und Einfachheit der Clavister Next Generation Firewall-Systeme. "Die Privatplatzierung erhöht die Aufmerksamkeit von strategischen Partnern im Bereich Embedded IP Security-Lösungen", erklärt John Vestberg, CEO Clavister Holding AB. "Außerdem wächst das Interesse an Next Generation-Sicherheitsprodukten, was wiederum unseren Umsatz positiv beeinflussen wird. Wir nutzen das Investment dazu, unser globales Wachstum anzukurbeln, neue Lösungsbereiche und erweiterte Marktsektoren anzusprechen sowie zusätzliche Ressourcen für unsere Channel- und strategischen Partner bereitzustellen. Am Nasdaq OMX First North gelistet zu werden, ist der nächste Schritt in unserer Entwicklung. Dies gibt uns die Möglichkeit, unsere Aktionärsbasis auszubauen, neue Eigentümerkategorien anzusprechen und die Aufmerksamkeit für unser Unternehmen zu erhöhen." Weitere Informationen zum Lösungsangebot von Clavister sind unter http://www.clavister.com/solutions/ bereitgestellt. Kurzporträt Clavister: Gegründet im Jahr 1997, ist Clavister ein führender Mobile- und Network Security-Provider. Die preisgekrönten Lösungen basieren auf Einfachheit, gutem Design und sehr guter Performance, um sicherzustellen, dass Cloud-Service-Anbieter, große Unternehmen und Telekommunikationsbetreiber den bestmöglichen Schutz gegen die digitalen Bedrohungen von heute und morgen erhalten. Alle Produkte sind in einem skandinavischen Design entworfen, gekoppelt mit schwedischer Technologie. Clavister hält außerdem einen Weltrekord für den schnellsten Firewall-Durchsatz. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.clavister.com. Clavister Niederlassung Deutschland Paul-Dessau-Straße 8 D-22761 Hamburg Thomas Gross Tel.: +49 (40) 41 12 59 - 0 Fax: +49 (40) 41 12 59 19 E-Mail: Sales-DE@clavister.com www.clavister.de Sprengel Partner GmbH Nisterstraße 3 D-56472 Nisterau Fabian Sprengel Tel.: +49 (26 61) 91 26 0 - 0 Fax: +49 (26 61) 91 26 029 E-Mail: fs@sprengel-pr.com

Eine neue Rolle für Regulatorische T-Zellen bei Darminfektionen
Hannover (pressrelations) - Eine neue Rolle für Regulatorische T-Zellen bei Darminfektionen Zwei wichtige Zelltypen, die die Immunabwehr im Darm steuern, sind Th17-Zellen und Regulatorische T-Zellen, so genannte Tregs. Die Aufgaben dieser Gegenspieler sind - vermeintlich - gut bekannt. Wissenschaftler des TWINCORE haben nun die Rollenverteilung dieser Zellen in aktuellen Studien auf den Kopf gestellt. Und eröffnen damit eine neue Perspektive auf die Entzündungsvorgänge im Darm. Der Darm ist unsere Energiequelle mit einer Oberfläche von mehreren Hundert Quadratmetern - und damit aus der Perspektive unserer Abwehr besonders schützenswert. Durchdringen Bakterien die schützende Schleimschicht und greifen das Darmepithel an, wehrt sich unser Immunsystem vehement: Es startet umgehend die Abwehr mit Th17-Zellen und löst eine heftige Entzündung aus. "Wir wollen verstehen, wie Entzündungsreaktionen im Darm reguliert werden und welche Rolle die verschiedenen Immunzellen dabei spielen", sagt Dr. Matthias Lochner, Wissenschaftler am Institut für Infektionsimmunologie des TWINCORE, "denn besonders chronischen Darmentzündungen hat die Medizin bislang nur wenig entgegen zu setzen." Dazu haben die Forscher untersucht, was für Immunreaktionen das Bakterium Citrobacter rodentium am Darmepithel unter der Darmschleimhaut auslöst. Das Bakterium verhält sich ähnlich wie EHEC-Bakterien und löst heftige Entzündungsreaktionen aus. Das klassische Rollenverständnis in der Immunologie war bisher: Th17-Zellen lösen die Entzündung aus und wehren die Bakterien ab. Die Tregs sorgen nachfolgend dafür, dass die Th17-Zellen nicht übertreiben und den Darm womöglich sogar dauerhaft schädigen. "Es gab jedoch immer wieder experimentelle Befunde, die uns an dieser Rollenverteilung haben zweifeln lassen", erklärt Matthias Lochner. Zuobai Wang, Wissenschaftler in seinem Team, hat also genauer hingesehen: "Wir haben die Tregs aus dem System genommen und den Verlauf der bakteriellen Infektion ohne diese Zelltypen beobachtet." Das Ergebnis war verblüffend: Die Immunreaktion fiel deutlich schwächer aus als sonst, es waren kaum Th17-Zellen am Infektionsort zu finden und die Bakterien hatten leichtes Spiel bei der Infektion des Darmgewebes. "Offenbar sind die Regulatorischen T-Zellen in der initialen Phase einer bakteriellen Darminfektion notwendig, um die Bildung der Th17-Zellen überhaupt erst einmal zu fördern", sagt Zuobai Wang. Und damit übernehmen die Regulatorischen T-Zellen zwar immer noch regulatorische Aufgaben - aber noch andere als bisher angenommen. "Die Ergebnisse zeigen, dass wir uns von dem klassischen Rollenbild mit zwei Zelltypen mit klar umrissenen Aufgaben verabschieden müssen", sagt der Institutsleiter, Prof. Tim Sparwasser. "Das Zusammenspiel der Zellen bei Entzündungsreaktionen im Darm ist deutlich komplexer, als wir bisher angenommen haben." Publikation: Z Wang, C Friedrich, S C Hagemann, W H Korte, N Goharani, S Cording, G Eberl, T Sparwasser and M Lochner; Regulatory T cells promote a protective Th17-associated immune response to intestinal bacterial infection with C. rodentium; Mucosal Immunol advance online publication 19 March 2014; doi: 10.1038/mi.2014.17 Kontakt: Dr. Matthias Lochner, matthias.lochner(at)twincore.de Tel: +49 (0)511 220027-202 Prof. Dr. Tim Sparwasser, tim.sparwasser(at)twincore.de Tel: +49 (0)511-220027-201

Hauptbahnhof Münster: Vertrag zum Neubau ist unterschrieben
Berlin (pressrelations) - Hauptbahnhof Münster: Vertrag zum Neubau ist unterschrieben Deutsche Bahn und Stadt Münster würdigen städtebauliche Bedeutung der neuen Mobilitätsdrehscheibe • Abschluss der Bauarbeiten bis 2016 (Münster, 14. März 2014) Der Neubau des Hauptbahnhofes Münster ist auf der Zielgeraden. Die beiden Partner Deutsche Bahn AG und Stadt Münster haben heute (14. März) den städtebaulichen Vertrag in Münster unterzeichnet. Im Herbst 2014 beginnen die vorbereitenden Baumaßnahmen für das neue Empfangsgebäude, 2016 werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Der Bahnhof Münster ist mit rund 60 000 Reisenden einer der großen Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen. Wir können nun mit voller Kraft daran gehen, den zentralen Teil dieser Mobilitätsdrehscheibe im Fern- und Nahverkehr für Stadt und Region durch ein modernes, einladendes Empfangsgebäude zu ersetzen, so Rolf Reh, Vorstand für Bau- und Anlagenmanagement der DB Station Service AG. Münsters Stadtspitze hat an der Entwicklung der Gesamtkonzeption Hauptbahnhof intensiv mitgearbeitet - aus gutem Grund. Es geht darum, ein ansprechendes, gestalterisch hochwertiges Entree zur Stadt zu schaffen, betont Oberbürgermeister Markus Lewe. Doch der Bahnhof verknüpft nicht nur öffentliche Verkehrsmittel, den motorisierten Individualverkehr und den in Münster allgegenwärtigen Radverkehr mit der Bahn. Als Eingangstor und Bindeglied zwischen Innenstadt und Ostviertel sowie zum Hafenquartier und dem Messe und Congress Zentrum Halle Münsterland ist der Hauptbahnhof samt Umfeld ein Schwerpunkt der Stadterneuerung, sagt Stadtdirektor Hartwig Schultheiß. Wesentliche Wegeverbindungen werden klarer, direkter und damit attraktiver. Das Konzept sieht auf beiden Seiten der Bahnanlage je einen Gebäudekomplex vor: auf der Westseite das Empfangsgebäude (Reiseserviceeinrichtungen, Gastronomie, Handel, Dienstleistungen) und auf der Ostseite ein Funktionsgebäude (Gleiszugänge, Radstation, Dienstleistung, Büro, ggf. Hotel). Im Rahmen der Neu-, Rück- und Umbaumaßnahmen werden auch die Vorplätze auf beiden Seiten zu ansprechenden Visitenkarten gestaltet. Sie bedienen Funktionen wie Parken, Vorfahrt und Taxi. Im funktionalen wie städtebaulichen Zusammenspiel werden West- und Ostseite als Einheit erlebbar sein. Zusammen mit der bereits modernisierten Verkehrsstation (Tunnel, Bahnsteige, Rolltreppen, Aufzüge, barrierefreier Zugang) wird der Hauptbahnhof Münster mit seinem dann ganzheitlichen Erscheinungsbild seiner Bedeutung nach intensiven und langen Abstimmungsprozessen gerecht werden. Das Empfangsgebäude Das neue Empfangsgebäude bietet Reisenden und Besuchern mit seiner großen, lichten Glasfassade ein offenes Tor zur Bahn, so Martin Sigmund, Leiter des Regionalbereichs West. Es passt sich harmonisch in den vorhandenen Baubestand ein. Mit einer Länge von fast 150 m und einer Höhe von 14 m bietet es großzügige Flächen im Erdgeschoss für ein vielfältiges Service- und Einkaufsangebot. Ein über 100 m langes Glasdach sorgt im Innern für eine freundliche Atmosphäre. Während der Bauarbeiten werden sich Reisenden auf neue Wege in und um den Bahnhof einstellen müssen. Aus Sicherheitsgründen sind umfangreiche Sperrungen und eine neue Wegführung für Passanten unabdingbar. Die Akteure Bauherr des neuen Empfangsgebäudes wird die DB AG sein. Für das Umfeld des Bahnhofes, insbesondere die Vorplätze, ist die Stadt Münster verantwortlich. Die Entwürfe wurden dem Rat im September 2013 vorgestellt. Die Stadt Münster beteiligt sich mit fünf Millionen Euro an dem Projekt. Für die Gestaltung der Ostseite des Bahnhofs werden Stadt und Bahn noch in diesem Jahr eine Investorenausschreibung starten. Der Vertrag Der nunmehr unterzeichnete Städtebauliche Vertrag regelt die Zuständigkeiten, Rechte und Pflichten beider Partner. Er sichert die ordnungsgemäße Durchführung der Baumaßnahme, die in mehrere Abschnitte und Teilmaßnahmen gegliedert ist. So enthält der Vertrag unter anderem Regelungen zum Umfang der Baumaßnahme für das Empfangsgebäude, zur Auslobung des Investorenverfahrens für das Gebäude Ostseite, zum Gesamtzusammenhang des Projektes mit den erzielten städtebaulichen Mehrwerten, zur Gestaltung der Vorplätze, zu Haftungs- und Verkehrssicherungsfragen, zur Baustellenabwicklung und zur Verkehrsregelung. Auch die finanzielle Beteiligung der Stadt ist darin festgehalten. Hinweis für Redaktionen: Texte und Fotos im Internet: www.muenster.de/stadt/presseservice Herausgeber: DB Mobility Logistics AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Waldschutzprojekte kompensieren CO2 Emissionen der Allianz
München (pressrelations) - Waldschutzprojekte kompensieren CO2 Emissionen der Allianz Seit 2012 ist die Allianz klimaneutral. Seit 2006 konnten 37,2 Prozent der CO2-Emissionen pro Mitarbeiter eingespart werden. Sowohl der verringerte Energieverbrauch als auch die Reiseaktivitäten trugen 2013 zur Verbesserung der CO2-Bilanz bei. Die verbleibenden 342.725 Tonnen CO2 werden erstmals vollständig durch Waldschutzprojekte ausgeglichen, die von der Allianz mitentwickelt und finanziert wurden. Ein Interview mit den Projektverantwortlichen bei der Allianz. Martin Ewald, Sie sind verantwortlich für die Investitionen in Waldschutzprojekte. Die Realisierung Ihres Investments in Rimba Raya hat mehrere Jahre gedauert. Jetzt ist das Gebiet in Borneo das weltgrößte zertifizierte Waldschutz Projekt. Lohnt sich so ein Aufwand? Das Rimba Raya Projekt auf Borneo stand mehrere Male auf der Kippe. Kurz nach unserem ersten Besuch 2010 beschloss die Regierung die bereits genehmigte Fläche zu verkleinern. Wir standen im Wettbewerb mit einflussreichen Palmölinteressen. Dass wir uns trotzdem durchsetzen konnten, hat viele Gründe. Neben dem unermüdlichen Einsatz des Projektentwicklers Infinite Earth war es auch die Aussicht auf finanzielle Unterstützung durch die Allianz. Mittlerweile hat neben vielen anderen auch der IT Riese Microsoft investiert. Rimba Raya ist bereits die zweite Investition der Allianz in Waldschutz. Durch unseren Einsatz konnten wir zeigen, dass der REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation) Mechanismus - wobei Waldschutzprojekte nach transparenten Standards zertifiziert werden - nicht nur in Afrika, sondern auch an anderen Orten, wo wirtschaftliche Interessen und Klimaschutz kollidieren, funktionieren kann. Und es bringt eine langfristige Perspektive für die Menschen und die Natur vor Ort. Das Projektareal bietet eine Schutzzone für einen angrenzenden Nationalpark, in dem vom Aussterben bedrohte Borneo Orang Utans und viele andere seltene Tiere und Pflanzen leben. Zudem finanziert das Projekt eine nachhaltige Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung, da es die Umsiedlungen von 14 Gemeinden verhindert und Gelder aus dem Projekt unter anderem für Schulbau und Weiterbildungsmaßnahmen vorgesehen sind. Es geht also um viel mehr als nur um Waldschutz. Karsten Löffler: "Investitionen in Projekte wie Rimba Raya zeigen, dass Klimaschutz sich rechnet." Karsten Löffler, Sie leiten die Umsetzung der Klimawandelstrategie für die Allianz SE. Wieso passt ausgerechnet Waldschutz zur Klimastrategie der Allianz? Wollen Sie nur ein Zeichen setzten? Der Klimawandel betrifft uns direkt als global agierendes Versicherungsunternehmen. Wir beobachten bereits seit längerem einen Anstieg für klimabezogene Elementarschäden. In der Zukunft werden extreme Wetterereignisse noch extremer ausfallen durch den Klimawandel. Investitionen in Projekte wie Rimba Raya zeigen, dass Klimaschutz sich rechnet. Waldschutz kann wirtschaftlich sein und zugleich der lokalen Bevölkerung alternative Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Allerdings ist Rimba Raya auch ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn Klimaschutz nicht ehrgeiziger auf nationaler und internationaler Ebene betrieben wird. Wälder speichern etwa 25 Prozent des in der Erdbiosphäre gebundenen CO2. Besonders kritisch bei den Rodungen in Indonesien ist die Entwässerung des Sumpfbodens. Das setzt Methan frei - ein etwa 20-mal schädlicheres Treibhausgas als CO2. Wenn wir jetzt nicht handeln, sind laut Vereinten Nationen in einem kurzen Zeitfenster von nur zehn Jahren über 98 Prozent der Waldfläche Indonesiens von Abholzungen und Brandrodungen bedroht. Das Verschwinden dieser Wälder ist irreparabel und passiert unglaublich schnell. Aber ohne wirtschaftliche Alternativen, zum Beispiel durch die Finanzierung von Waldschutz unter einem UN Mechanismus gemeinsam mit ehrgeizigeren Klimazielen der Industrieländer, wird es so weitergehen. Denn Palmöl spielt nach wie vor eine maßgebliche Rolle in der Ernährung großer Teile der Weltbevölkerung, insbesondere in Entwicklungsländern. Gerade für einen von langen Zyklen geprägten Finanzinvestor und Versicherer sind solche Zeiträume der notwendige Betrachtungshorizont, weswegen wir uns auch besonders stark im Waldschutz engagieren. Herr Löffler, die Risiken des Klimawandels sind den meisten Beobachtern klar. Warum redet die Allianz auch von Chancen? In erster Linie ist der Klimawandel ein globales Risiko für die Menschheit, das in seinen Ausprägungen nach wie vor mit hoher Unsicherheit verbunden ist. Denn auch wenn wir sicher sind, dass Klimawandel stattfindet und wir die Verursacher sind, wissen wir nach wie vor zu wenig über die Kipp-Punkte im System. Diese können, sobald sie überschritten sind, ganz plötzlich katastrophale Wirkung zeigen. Wie zum Beispiel ein Ausbleiben des Monsuns in Asien oder ein Versiegen des Golfstroms und damit einhergehende dramatische Temperatur- und Wetterveränderungen in Europa und Nordamerika. Einen Vorgeschmack boten die arktischen Temperaturen in Teilen der USA und die Überflutungen in England nach jahrhundertstarken Stürmen und Regenfällen in diesem Winter. Die Chancen sehen wir dennoch sehr deutlich. Wir haben jetzt die Möglichkeit gegenzusteuern. Die Energiewende in Deutschland ist oft in der Kritik, aber sie bietet die Chance, neue Technologien zu entwickeln, die nicht nur unser Energiesystem klimafreundlicher machen, sondern gleichzeitig unsere Energiesicherheit in der Zukunft garantieren werden. Zudem wurde deutsche Expertise in diesem Bereich zu einem Exportschlager. Daher sehen wir auch Geschäftsmöglichkeiten bei der Entwicklung grüner Produkte, zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität, aber auch bei der Versicherung erneuerbarer Energien oder Speichertechnologien Nicolai Tewes Allianz SE Tel.: +49.89.3800-4511

Allianz Nachhaltigkeitsbericht 2013
München (pressrelations) - Allianz Nachhaltigkeitsbericht 2013 Im Allianz Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichen wir unsere Fortschritte der konzernweiten nachhaltigen Entwicklung. Als Versicherer und langfristiger Investor ist Nachhaltigkeit ein Teil unseres täglichen Geschäfts. Unser Report hilft uns dabei, unseren Stakeholdern die Fortschritte der Allianz zu präsentieren. Wir haben das Konzept Nachhaltigkeit nicht erst vor kurzem für uns entdeckt, sondern bauen auf Grundlagen der letzten 120 Jahre auf. Die Allianz nutzt und entwickelt Systeme und Prozesse, die uns helfen, unser Geschäft auf nachhaltige Art und Weise zu führen. Für uns bedeutet nachhaltige Entwicklung langfristige, wirtschaftliche Wertschöpfung mit einem zukunftsorientierten Ansatz in den Bereichen Unternehmensführung, Umweltschutz und soziale Verantwortung. Unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten basieren auf Themen von wesentlicher Bedeutung für unsere Stakeholder und uns selbst als Versicherer und Investor. Unsere strategischen Prioritäten sind in vier Bereiche gegliedert: Geschäft: Wir fördern Nachhaltigkeit bei unseren eigenen Investitionen und unseren Produkten und Dienstleistungen. Umwelt: Wir versuchen, unsere CO2-Fußabdruck weiter zu verringern und weiterhin ein klimaneutrales Unternehmen zu bleiben. Menschen: Wir fördern soziales Engagement innerhalb der Allianz und arbeiten daran, die Zahl der Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Ethik: Wir halten uns an die höchsten Standards von Integrität und Transparenz und möchten den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern und damit verbundenen Einrichtungen weiter aufrecht erhalten. Lesen Sie hier die gesamte Nachhaltigkeitsstrategie der Allianz. Wir pflegen eine Unternehmenskultur, in der globalen Herausforderungen wie dem demografischen Wandel oder dem Klimawandel effektiv begegnet werden - nicht nur in Bezug auf die Risiken, die sie darstellen, sondern auch wegen der Chancen, zum nachhaltigen und profitablen Wachstum des Unternehmens beizutragen. Um den vollständigen Bericht zu lesen, besuchen Sie allianz.com/nachhaltigkeit. Unser Klimawandel-Booklet bietet einen Einblick in eine der drei globalen Herausforderungen, denen sich die Allianz im Zuge der nachhaltigen Entwicklung täglich stellt. Erfahren Sie mehr über Allianz und Nachhaltigkeit in unserem Video oder kommen Sie mit auf unsere A-Z Nachhaltigkeitsreise (in englischer Sprache). Nicolai Tewes Allianz SE Tel.: +49.89.3800-4511

Great Panther erlangt Kontrolle über Verwaltungs- und Betriebsanlagen in Guanajuato zurück
Vancouver, BC (pressrelations) - Great Panther erlangt Kontrolle über Verwaltungs- und Betriebsanlagen in Guanajuato zurück Great Panther Silver Ltd. (TSX: GPR; NYSE MKT: GPL; WKN: A0Y H8Q) (das Unternehmen) gibt bekannt, dass das Unternehmen die Kontrolle über seine Verwaltungsgebäude und die Betriebsanlage bei seinem Guanajuato-Minenkomplex zurückerlangt hat. Am 9. März hatten sich etwa 60 Personen unerlaubten Zutritt zum Haupt-Verwaltungsgebäude des Unternehmens und zur Betriebsanlage in Guanajuato verschafft und diese bis 15.30 Uhr am Donnerstag, dem 13. März, besetzt. Zu dieser Zeit verschafften sich die Behörden Zugang und entfernten die Personen, die die Anlagen des Unternehmens illegal besetzt hielten. Ich bin sehr dankbar, dass diese Situation friedlich gelöst wurde und dass die Anlagen an Great Panther zurückgegeben wurden, erklärte Robert Archer, Präsident und CEO. Ich möchte jedem, der dazu beigetragen hat, diese friedliche Lösung binnen so kurzer Zeit zu erreichen, meinen herzlichen Dank aussprechen. Besonders möchte ich dem Gouverneur des Bundesstaates Guanajuato, dem kanadischen Botschafter in Mexiko, dem Wirtschaftssekretär, dem Generalkoordinator für Bergbau, dem Innenminister und dem Bürgermeister der Stadt Guanajuato danken. Zu guter Letzt möchte ich unseren Angestellten, unseren Vertragsunternehmern und unseren Unternehmensbeteiligten für ihre Geduld und Loyalität über dieser äußerst unglückliche und schwere Zeit hinweg danken, so Herr Archer abschließend. Das Unternehmen wird in den nächsten Tagen seine Anlagen auf Schäden und gestohlene Gegenstände hin überprüfen, erwartet aber, dass der Betrieb in wenigen Tagen wieder aufgenommen werden kann. Zu diesem Zeitpunkt wird eine Bekanntgabe erfolgen. Über Great Panther Great Panther Silver Limited ist ein primäres Silberproduktions- und Explorationsunternehmen, das an der Toronto Stock Exchange unter dem Kürzel GPR und an der NYSE MKT unter dem Kürzel GPL gelistet ist. Das Unternehmen konzentriert seine Tätigkeiten aktuell auf den Abbau von Edelmetallen in den beiden zu 100% eigenen Minen Topia und Guanajuato in Mexiko. Great Panther ist auch dabei, sein Projekt San Ignacio im Hinblick auf einen Produktionsbeginn 2014 zu entwickeln und besitzt zwei Explorationsprojekte - El Horcon und Santa Rosa. Das Unternehmen verfolgt auch weitere Bergbau-Möglichkeiten in Lateinamerika mit dem Ziel, sein Portfolio an Mineralprojekten zu erweitern. Diese Meldung enthält vorausschauende Aussagen im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995 und vorausschauende Informationen im Sinne des Securities Act (Ontario) (zusammen vorausschauende Aussagen). Zu solchen vorausschauenden Aussagen können unter anderem die Produktionspläne bei den Minen Guanajuato und Topia in Mexiko, die Pläne für die Exploration der anderen Liegenschaften in Mexiko, das gesamte wirtschaftliche Potential der Liegenschaften und der Zugang zu angemessener Finanzierung gehören. Zudem können sie bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistung und Errungenschaften von den in solchen vorausschauenden Aussagen angekündigten oder implizierten deutlich abweichen. Zu solchen Faktoren zählen unter anderem Risiken und Unsicherheiten im Zusammenhang mit möglichen politischen Risiken bei Operationen des Unternehmens in ausländischen Rechtssystemen, Unsicherheiten bei den Schätzungen zu Produktion und Kosten und mögliche unerwartete Kosten und Ausgaben, physische Risiken im Bergbau, Währungsschwankungen, Schwankungen bei den Preisen für Silber, Gold und Basismetalle, der Abschluss von wirtschaftlichen Bewertungen, Änderungen der Projektparametern bei der Optimierung der Pläne, die Unzugänglichkeit oder das Scheitern beim fristgerechten Abschluss einer angemessen Finanzierung sowie andere Risiken und Unsicherheiten, darunter auch die im Jahresbericht des Unternehmens für das am 31. Dezember 2013 geendete Jahr und in den bei der Canadian Securities Administrators eingereichten und unter www.sedar.com verfügbaren Berichte wesentlicher Änderungen und in den bei der Securities and Exchange Commission eingereichten und unter www.sec.gov einzusehenden Berichte auf Form 40-F und Form 6-K. Für den Inhalt der Pressemeldung ist allein die Gesellschaft verantwortlich. Sie wurde weder von der TSX-Venture Exchange, noch von einem Dritten geprüft. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.com bzw. www.sec.gov oder auf der Firmenwebsite! Weitere Informationen erhalten Sie bei: Robert Archer Präsident und Chief Executive Officer 1-888-355-1766 Rhonda Bennetto Vizepräsidentin für Unternehmenskommunikation 1-888-355-1766 Deutsche Anleger: Metals Mining Consult Ltd. Tel.: 03641 / 597471

'Teile der Ukraine sichern' / Interview mit der Wochenzeitung 'Das Parlament'
Berlin (pressrelations) - Teile der Ukraine sichern / Interview mit der Wochenzeitung Das Parlament Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung "Das Parlament" (Erscheinungstag: 17. März 2014) - bei Nennung der Quelle frei zur sofortigen Veröffentlichung - Der Russland-Koordinator der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), hält eine Annexion der Krim durch Russland für nicht mehr abwendbar. "Diese Frage ist in der russischen Führung wohl längst entschieden", sagte er in einem Interview mit der Wochenzeitung "Das Parlament" (Erscheinungstag 17. März 2014). Zugleich hält der SPD-Politiker es für nicht ausgeschlossen, dass sich Russlands Regierung auch über die Krim hinaus Teile der Ukraine sichert. Angesichts der Tatsache, dass die neue politische Führung in Kiew nach Westen strebe, sei es "für Putin die zweitbeste Lösung, wenigstens Teile der Ukraine" für die von ihm geplante Eurasische Union zu sichern. "Insofern ist es denkbar, dass die Krim erst der Anfang ist." Die Idee eines solchen Staatenbundes hatte der russische Präsident im Wahlkampf 2011 erstmals aufgeworfen. Erler machte klar, dass die EU weitere und schärfere Sanktionen beschließen werde, sollte Russland nicht einlenken. Über die konkrete Ausgestaltung werde es aber noch einen Abstimmungsprozess geben müssen, denn klar sei auch, dass Wirtschaftssanktionen Deutschland angesichts seiner engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit Russland selbst Schaden zufügen würden. Dennoch betonte Erler: "Jede Spekulation, dass die EU sich nicht verständigen kann, ist naiv. Es wird eine Antwort geben, sollte Russland seinen Kurs fortsetzen." Zweifel äußerte Erler daran, ob die bei den Präsidentschaftswahlen am 25. Mai neu zu wählende Regierung, das gespaltene Land als Ganzes repräsentieren kann. Viele der Kräfte des Maidan seien Repräsentanten des alten Systems. "Es gibt in der Ukraine praktisch keine neuen, unbelasteten Leute, niemanden, der nicht in den wirtschaftlichen und politischen Strukturen, auch den Selbstbereicherungsstrukturen eine Rolle gespielt hätte", betonte Erler. Das Interview im Wortlaut: Herr Erler, Sie gelten als russlandfreundlich, haben bei aller Kritik immer auch um Verständnis für Putins Politik geworben. Wie geht es Ihnen in diesen turbulenten Tagen? Ich durchlebe im Augenblick tatsächlich schwierige Zeiten. Ich habe aber auch heute kein Problem damit, als "Russlandversteher" tituliert zu werden. Die Motive hinter Russlands Handeln zu verstehen, bedeutet nicht, immer mit ihnen einverstanden zu sein. Denn ich glaube, dass eine rationale Politik auf Kenntnis beruhen sollte und das ist wichtiger als emotionale Entscheidungen. Zumindest die politische Klasse in Russland hat das Gefühl, dass die EU die Schwäche Russlands lange Zeit rücksichtslos ausgenutzt hat, um entgegen früheren Zusagen EU und NATO nach Osten auszudehnen. Auch die Raketenabwehrpolitik von George W. Bush, der Irakkrieg und die Anerkennung des Kosovo haben viele Russen verärgert. Es gibt diese subjektive Wahrnehmung in Russland und ohne diese Frustrationserlebnisse kann man viele Elemente der russischen Politik nicht verstehen. Die EU ist bisher mit all ihren Versuchen, Russland durch Diplomatie und erste Sanktionen zum Einlenken in der Krim-Frage zu bewegen, gescheitert. Halten Sie eine politische Lösung noch für möglich? Deutschland und die EU werden weiter darauf drängen, dass sich Russland auf Gespräche einlässt. Die Sanktionen, die von der EU in einer Stufenabfolge beschlossen worden sind, haben allein dieses Ziel. Wenn die russische Führung entscheidet, die Annexion der Krim zu vollziehen, und daran lässt sich aus heutiger Sicht wohl nichts mehr ändern, wird es weitere, schärfere Sanktionen geben. Sie denken, ein Anschluss der Krim ist unausweichlich? Diese Frage ist in der russischen Führung wohl längst entschieden. In der Duma wird gerade ein gesetzlicher Rahmen für das geschaffen, was wir in der westlichen Welt eine Annexion nennen. In Russland wird übrigens eher das Wort "Wiedervereinigung" verwendet. Dahinter steckt die Überzeugung, dass die so genannte Schenkung der Krim an die Ukraine durch den damaligen russischen Präsidenten Chruschtschow 1954 eine widersinnige Entscheidung gewesen ist. Diese wird nach Auffassung der russischen Regierung nun korrigiert. Eine Annexion ist aber völkerrechtswidrig. Reicht die Androhung verschärfter Sanktionen aus? Putin scheint bislang wenig beeindruckt. Einen anderen Weg gibt es nicht, denn eine kriegerische Auseinandersetzung kommt nicht in Frage. Wichtig ist, dass es zwischen jeder Sanktionsstufe immer eine Tür gibt, auf der "Exit" steht. Die andere Seite muss immer die Möglichkeit haben, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und beispielsweise der Bildung einer Kontaktgruppe zuzustimmen, wie sie von deutscher Seite vorgeschlagen wurde. Wie könnten Wirtschaftssanktionen gegen Russland aussehen? Es ist kein Zufall, dass sich die EU noch nicht auf konkrete Maßnahmen festgelegt hat. Da wird es noch einen Abstimmungsprozess geben müssen. Denn es ist klar: Ein Land wie Deutschland fügt sich durch die Zustimmung zu Wirtschaftssanktionen auch selbst Schaden zu. 6.200 deutsche Firmen sind in Russland aktiv. Wir haben 20 Milliarden Euro Direktinvestitionen in Russland, das Handelsvolumen betrug im Jahr 2013 76 Milliarden Euro. Von all diesen Zahlen hängen mindestens 300.000 Arbeitsplätze ab. Und es gibt die wechselseitige Abhängigkeit im Energiesektor. Die USA haben viel früher Sanktionen beschlossen. Aber sie betreiben praktisch null Handel mit Russland und sie beziehen auch keine russischen Energieressourcen. Putin kennt diese Fakten natürlich auch. Er könnte darauf spekulieren, dass sich die EU genau deshalb nicht auf härtere Sanktionen einigen wird. Dazu sage ich ganz klar: Jede Spekulation, dass die EU sich nicht verständigen kann, ist naiv. Es wird eine Antwort geben, sollte Russland seinen Kurs fortsetzen. Heute streiten wir über die Krim. Folgt danach die Ostukraine oder gar Kiew? Wie weit wird der russische Präsident noch gehen? Ich hoffe, dass die russische Führung einsieht, dass der Preis dafür zu hoch wäre. Im Moment ist aber schwer vorherzusagen, was Putin weiter vorhat. Warum hat es Putin überhaupt soweit kommen lassen? Was ist sein Motiv? Die jetzige russische Führung will den Regimewechsel in Kiew auf keinen Fall erfolgreich sein lassen. Diese von unten kommenden Regimewechsel hat sie schon immer als Bedrohung angesehen. Das war 2003 in Georgien so, 2004 in der Ukraine und 2005 in Kirgistan. Dahinter steckt die Angst, dass so etwas auch in Russland passieren könnte. In den Jahren 2011 und 2012 hat es dort ja schon eine, inzwischen erstickte Protestbewegung gegeben. Das hat die russische Regierung nicht vergessen. Putin hat im Wahlkampf 2011 die Idee einer Eurasischen Union formuliert. Welche Rolle spielt sie aktuell? Diese Idee ist sehr interessant. Dabei geht es im Grunde genommen um eine Reorganisation des postsowjetischen Raums. Ehemalige Sowjetrepubliken sollen sich in einer Union sammeln, die dem Strickmuster der EU durchaus entspricht. Ein erstes Bauelement dieser Eurasischen Union, die Zollunion, existiert schon seit ein paar Jahren zwischen Russland, Weißrussland und Kasachstan. Vor allem aber will Putin die Ukraine integrieren. Sie wäre, schon wegen ihrer Größe, mit Russland das Kernstück eines solchen Staatenbundes. Die neue Regierung in Kiew strebt aber klar in Richtung EU. Für Putins Idee sieht es daher schlecht aus. Deshalb ist es für Putin die zweitbeste Lösung, wenigstens Teile der Ukraine für die Eurasische Union zu sichern. Insofern ist es denkbar, dass die Krim erst der Anfang ist. Schon in den kommenden Tagen soll der politische Teil des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und der Ukraine unterzeichnet werden. Schüttet das nicht weiteres Öl ins Feuer? Es gibt dazu keine Alternative. Die Übergangsregierung in Kiew drängt darauf, und die EU kann schlecht sagen: Das geht jetzt nicht. Das Abkommen war ja bereits im November 2013 bereit zur Unterschrift, und es war übrigens Janukowitsch, der es mit der EU ausgehandelt hat, bevor er sich auf Druck Russlands in letzter Minute entschied, es nicht zu unterzeichnen. Am 25. Mai wählen die Ukrainer eine neue Regierung. Kann der künftige Präsident das so tief gespaltene Land überhaupt als Ganzes repräsentieren? Das wird außerordentlich schwierig. Das Personal gibt das auch nur begrenzt her. Viele der Kräfte des Maidan sind Repräsentanten des alten Systems, welches der Maidan eigentlich beseitigen wollte. Es gibt in der Ukraine praktisch keine neuen, unbelasteten Leute, niemanden, der nicht in den wirtschaftlichen und politischen Strukturen, auch den Selbstbereicherungsstrukturen der Ukraine, eine Rolle gespielt hätte. Das klingt, als würde die Ukraine noch weit über die Krim-Frage hinaus ein Sorgenkind in Europa bleiben. Ganz sicher. Die EU hat sich schnell bereit erklärt, elf Milliarden Euro an Finanzhilfen zur Verfügung zu stellen. Das ist ziemlich viel Geld und ich glaube, dass es nicht reichen wird. Irgendwann wird in der europäischen Öffentlichkeit die Frage gestellt werden: Was haben wir davon, ein Land mit Summen im zweistelligen Milliardenbereich zu unterstützen, das zwar zu Europa gehört, aber nicht Mitglied der Europäischen Union ist? Da wird der Solidaritätsbegriff neu diskutiert werden müssen. Das Interview führte Johanna Metz Gernot Erler (69) ist seit 2013 Koordinator der Bundesregierung für Russland, Zentralasien und die Länder der Östlichen Partnerschaft. Von 2005 bis 2009 war der SPD-Abgeordnete Staatsminister im Auswärtigen Amt. Deutscher Bundestag Presse und Kommunikation, PuK 1 Platz der Republik 1 11011 Berlin Tel.: +49 30 227-37171 Fax +49 30 227-36192 www.bundestag.de pressereferat@bundestag.de

ÖDP tritt zur Europawahl an
Würzburg (pressrelations) - ÖDP tritt zur Europawahl an Frankenberger "Reduktion des ökologischen Fußabdrucks" "Als Abgeordneter des Europäischen Parlaments werde ich mich verstärkt dem Thema Demokratie widmen." Diese Aussage trifft Sebastian Frankenberger, Bundesvorsitzender und Kandidat (Platz 2) der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) zur Wahl des Europäischen Parlaments am 25. Mai. Frankenberger ist der Ansicht, dass es u. a. mehr Bürgerbeteiligung bei europäischen Prozessen geben müsse. Heute hat der Bundeswahlleiter bekannt gegeben, dass die ÖDP zur Europawahl zugelassen ist. "Nachdem das Bundesverfassungsgericht die 3-Prozent-Hürde abgeschafft hat, werden wir sicherlich davon profitieren, dass es keine verlorene Stimme mehr gibt," ist Frankenberger zuversichtlich. Auch möchte sich Frankenberger als Abgeordneter dem Thema Wirtschaftspolitik widmen. "Es kann mit dem Dogma des Wirtschaftswachstums nicht mehr so weitergehen. Das Wachstum wird auf Kosten der Ressourcen und damit nachfolgender Generationen erkauft," so Frankenberger. Deshalb setzt sich der ÖDP-Politiker für eine Post-Wachstumsökonomie ein. "Der Verzicht auf Konsum schafft Lebensqualität und zeigt Verantwortungsbewusstsein." Das Ziel sei die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks auf ein global nachhaltiges Niveau. Zwar, so Frankenberger, werde ein wirtschaftspolitischer Umbau der Europäischen Union nicht von heute auf morgen gehen, aber es sei wichtig, Denkanstöße zu geben. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Florence v. Bodisco Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Erich-Weinert-Straße 134 10409 Berlin Tel. 030/49854050 florence.bodisco@oedp.de www.ödp.de

Wintershall plant Verkauf ihrer VNG-Anteile an EWE
Ludwigshafen (pressrelations) - Wintershall plant Verkauf ihrer VNG-Anteile an EWE Kassel. Wintershall, Deutschlands größter international tätiger Erdöl- und Erdgasproduzent, plant, sich im Zuge der strategischen Konzentration auf den Upstream-Bereich von ihrer Beteiligung an der ostdeutschen Verbundnetz Gas AG (VNG) zu trennen. Mit der EWE Aktiengesellschaft wurde heute (14. März 2014) die Übernahme des 15,79-prozentigen Wintershall-Anteils an der VNG vereinbart. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der Kartellbehörden. Zudem steht sie unter Gremienvorbehalten in beiden Gesellschaften und unter dem Vorbehalt der Zustimmung der VNG-Hauptversammlung. Zum Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Wintershall konzentriert sich seit zwei Jahren zunehmend auf das Upstream-Geschäft. In Folge dessen trennt sich das Unternehmen auch vom eigenen Erdgashandels- und Speichergeschäft. Wintershall hat einen Asset Swap mit Gazprom vereinbart, bei dem das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft vollständig an Gazprom abgegeben wird. Im Gegenzug erhält Wintershall weitere Beteiligungen an westsibirischen Gasfeldern. Mit der Entscheidung, sich von den Anteilen an der VNG zu trennen, setzt Wintershall ihre Strategie weiter fort. Die Wintershall Holding GmbH mit Sitz in Kassel ist eine 100-prozentige Tochter der BASF in Ludwigshafen und seit 120 Jahren in der Rohstoffgewinnung aktiv, mehr als 80 Jahre davon in der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Wintershall konzentriert sich auf ausgewählte Schwerpunktregionen, in denen das Unternehmen über ein hohes Maß an regionaler und technologischer Expertise verfügt. Dies sind Europa, Russland, Nordafrika, Südamerika sowie zunehmend auch die Region Middle East. Durch Exploration und Produktion, ausgewählte Partnerschaften, Innovationen und technologische Kompetenz will das Unternehmen sein Geschäft weiter ausbauen. Wintershall beschäftigt weltweit rund 2.500 Mitarbeiter aus 40 Nationen und ist heute der größte international tätige deutsche Erdöl- und Erdgasproduzent. Wintershall. Wir fördern Zukunft. Michael Sasse Wintershall Tel.: +49 561 301-3301

Die bestehenden Wege ausnutzen
Berlin (pressrelations) - Die bestehenden Wege ausnutzen Einzelimport kann bei Lieferengpässen überbrücken Lieferengpässe bei Arzneimitteln können in der Regel überbrückt werden. Darauf hat jetzt der Verband der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel (VEIA) hingewiesen. Anlass ist die Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Katrin Vogler, Sabine Zimmermann, Harald Weinberg und anderer Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE (18/647) Über 60% der in der BfArm-Liste aufgeführten Produkte können wirkstoff- und dosierungsgleich substituiert werden, so VEIA in einer tagesaktuellen Analyse. Seit über 50 Jahren schließen qualifizierte Einzelimporteure Versorgungslücken in Deutschland. Wenn Arzneimittel in Deutschland nicht verfügbar sind, können die entsprechenden oder andere wirkstoff- und Dosierungsgleiche Präparate in der Regel aus dem Ausland beschafft werden Die VEIA-Einzelimporteure verfügen über ein hervorragendes Qualitätsmanagement, die ihnen eine schnelle und sichere Beschaffung ermöglicht. Vor diesem Hintergrund sehen die Einzelimporteure die Hersteller zwar in der Pflicht, für eine gesicherte Produktion zu sorgen. "Für eine Beunruhigung der Bevölkerung besteht jedoch kein Anlass", so die stellvertretende VEIA-Vorsitzende Cordula Messer wörtlich: "Die Lücken können oftmals geschlossen werden." Und so geht es: Falls eine Versorgungslücke vorliegt, können Apotheken bei einem der VEIA-Importeure, deren Kontaktdaten auf www.veia-news.de unter der Rubrik Apotheken abrufbar sind, nachfragen, ob entsprechende Ersatzprodukte beschaffbar sind. Ist dies der Fall, kann das Produkt innerhalb weniger Tage in der Apotheke vorliegen. Über die Kostenübernahme entscheiden die Kassen im Einzelfall. Kontakt: VEIA - Verband der Einzelimporteure internationaler Arzneimittel e. V. Hauptstadtbüro Nikolaus Huss, Gneisenaustr. 8, 10961 Berlin Tel: 030/8182 7194, Mobil: 01577/1944 544 Mail: n.huss@veia-news.de Web: www.veia-news.de

Beteiligung Schweizer Einrichtungen am Europäischen Forschungsraum sicherstellen - Appell der HRK
Bonn (pressrelations) - Beteiligung Schweizer Einrichtungen am Europäischen Forschungsraum sicherstellen - Appell der HRK Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) appelliert an die politisch Verantwortlichen in der Europäischen Union, die ausgesetzten Verhandlungen über die Beteiligung Schweizer wissenschaftlicher Einrichtungen an den EU-Programmen Erasmus-Plus und Horizont 2020 wieder aufzunehmen. Angesichts der engen Vernetzung Schweizer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist ein besonnener und pragmatischer Umgang mit der entstandenen Situation ad hoc verhängten Boykottmaßnahmen vorzuziehen. Eine deshalb hervorgerufene Verzögerung - geschweige denn die völlige Aussetzung - der Verhandlungen über die Beteiligung Schweizer Institutionen an den Bildungs- und Forschungsprogrammen der Europäischen Union würde der engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit in Europa unnötigen Schaden zufügen. Es geht dabei in erster Linie nicht um die finanzielle Förderung Schweizer Forschungsvorhaben durch Europäische Förderprogramme, sondern um die Begutachtung von Schweizer Forschungsvorhaben nach den internationalen ERC Standards. Die HRK ist sich bewusst, dass das Ergebnis des Referendums in der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 7. Februar 2014 einem Kernziel der Europäischen Union, nämlich Freizügigkeit der Menschen in Europa zu gewährleisten, widerspricht. Demzufolge ist das Aussetzen der finanziellen Förderung Schweizer Projekte sicherlich zu vertreten. Ein Ausschluss aus der wissenschaftlichen Begutachtung steht dagegen in einem krassen Widerspruch zur Idee der Schaffung eines Europäischen Forschungsraums. Der uneingeschränkte Zugang aller bisherigen Partner zu den europäischen Begutachtungsverfahren ist besonders für die europäischen Hochschulen wichtig, damit Europa in Forschung, Bildung und Innovation im globalen Wettbewerb bestehen kann. Die europäischen Hochschulen benötigen einander und der wissenschaftliche Beitrag der Schweizer Partner ist nicht nur willkommen, sondern unverzichtbar. Es wäre es nicht der richtige Weg, ausgerechnet in der Wissenschaft, in der der Austausch mit Schweizer Partnern erwiesenermaßen exzellent funktioniert, ein derartiges Exempel zu statuieren. Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Ahrstrasse 39 53175 Bonn Telefon: +49/(0)228/887-153 Telefax: +49/(0)228/887-280 Mail: post[at]hrk.de URL: http://www.hrk.de/

Europawahl 2014: Der Bundeswahlausschuss lässt 25 Parteien und sonstige politische Vereinigungen zu
Wiesbaden (pressrelations) - Europawahl 2014: Der Bundeswahlausschuss lässt 25 Parteien und sonstige politische Vereinigungen zu Wie der Bundeswahlleiter mitteilt, hat der Bundeswahlausschuss am 14. März 2014 in öffentlicher Sitzung 25 Parteien und sonstige politische Vereinigungen mit Listen für ein Land oder mit gemeinsamen Listen für alle Bundesländer zur Europawahl am 25. Mai 2014 zugelassen. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Parteien und sonstigen politische Vereinigungen (Kurzbezeichnung in Klammern). Die Reihenfolge richtet sich nach der bei der letzten Europawahl 2009 bundesweit erzielten Stimmenzahl, die übrigen Wahlvorschläge (Nummern 20 bis 25) schließen sich in alphabetischer Reihenfolge an. 1. Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE) 4. Freie Demokratische Partei (FDP) 5. DIE LINKE (DIE LINKE) 6. Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. (CSU) 7. DIE REPUBLIKANER (REP) 8. PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei) 9. Familien-Partei Deutschlands (FAMILIE) 10. Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) 11. Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) 12. Partei Bibeltreuer Christen (PBC) 13. Ab jetzt.Demokratie durch Volksabstimmung - Politik für die Menschen (Volksabstimmung) 14. Bayernpartei (BP) 15. CHRISTLICHE MITTE - Für ein Deutschland nach GOTTES Geboten (CM) 16. AUF - Partei für Arbeit, Umwelt und Familie, Christen für Deutschland (AUF) 17. Deutsche Kommunistische Partei (DKP) 18. Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) 19. Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale (PSG) 20. Alternative für Deutschland (AfD) 21. Bürgerbewegung PRO NRW (PRO NRW) 22. FREIE WÄHLER (FREIE WÄHLER) 23. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) 24. Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) 25. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) ist in allen Bundesländern - mit Ausnahme Bayerns - mit jeweils einer Liste für ein Land zugelassen, die zusammen als Listenverbindung gelten. Für Bayern hat der Bundeswahlausschuss die Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU) mit einer Liste für das Land Bayern zugelassen. Die Stimmzettel zur Europawahl werden deshalb in allen Bundesländern jeweils 24 Wahlvorschläge enthalten. Weitere Auskünfte gibt: Büro des Bundeswahlleiters Telefon: (0611) 75-4863 http://www.bundeswahlleiter.de/de/kontakt/index.html Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht. Herausgeber: (c) Der Bundeswahlleiter c/o Statistisches Bundesamt, Pressestelle Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76 www.destatis.de/kontakt http://www.bundeswahlleiter.de Sie erreichen uns montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.

Radikaler Abbau der Rechte der Patienten durch die AOK Hessen!
Augsburg (pressrelations) - Radikaler Abbau der Rechte der Patienten durch die AOK Hessen! Die AOK Hessen hat eine Ausschreibung für die Versorgung der Krebspatienten mit Zytostatika vorgenommen. Damit wurden 12 Apotheker in Hessen in Selektivverträge für die medikamentöse Versorgung dieser Patienten eingebunden. Das Recht auf die freie Wahl der Apotheke für die Versicherten und Patienten wird somit erheblich eingeschränkt. Die wohnortnahe Versorgung wird in der Regel zerstört und dies zu Lasten einer scheinbaren wirtschaftlichen Verbesserung. Der Preis der Zytostatika wird sicherlich durch die Ausschreibungen kurzfristig abgesenkt, dafür wird die Qualität der Versorgung der an Krebs erkrankten Kunden der AOK jedoch schlechter. Kurzfristige Therapieanpassungen am Tage der Behandlung und Sofortlieferungen werden unmöglich. Der Hintergrund ist die Lieferung der Medikamente durch eine weit vom Wohnort des Patienten liegende Apotheke, zum Beispiel aus Aschaffenburg in Bayern. Die bestehende Basis des Vertrauens zwischen der bisher vom Patienten genutzten und ausgewählten Apotheke wird auf dem Altar der Preissenkung geopfert. Noch schlimmer ist die zwangläufige Zerstörung der Feinabstimmung zwischen dem Apotheker vor Ort und dem Mediziner des Vertrauens des Patienten und somit eine qualitätsgesicherte Versorgung. Durch formalistischen Druck der AOK soll der Patient über den verordnenden Arzt dazu bewegt werden, sich für die Ausschreibungs-Apotheke der AOK zu entscheiden. Der Präsident der Bürgerinitiative Gesundheit e.V., Wolfram-Arnim Candidus fordert die Ärzteschaft und die Apotheker dazu auf, sich nachhaltig gegen die Zerschlagung der wohnortnahen, gesicherten Versorgung der Patienten durch die Vertragsgestaltungen der AOK zu wehren. Das fundamentale Recht des Patienten auf die freie Wahl seines Arztes, seines Apothekers, seiner Krankenkasse darf nicht durch ein unsachliches Kostenmanagement der AOK zerstört werden. Erst recht aber nicht durch Erpressungsmethoden der AOK. Uns ist bekannt, dass Apotheker ohne Liefervertrag, die auf den Wunsch des Patienten diesen mit Zytostatika beliefert haben von der AOK die Zahlung verweigert wird. Candidus fordert die politischen Mandatsträger in Hessen und im Bund zu handeln auf. Der Mensch muss im Vordergrund der Versorgung/Behandlung/ Betreuung stehen und nicht der ökonomische und bürokratische Wahnsinn von Versicherungsfachleuten und Mathematikern. Candidus fordert dass die gesetzlichen Krankenkassen dahin zurückgeführt werden, dass die essentiellen Patientenrechte wieder hergestellt werden. freigegeben zur Veröffentlichung Bürger Initiative Gesundheit e.V. Residenz am Deutschen Theater Reinhardtstr. 29 10117 Berlin Tel 030-2800 81 981 Pressestelle: Beethovenstraße 2 86150 Augsburg Tel: 0821 50867960 Fax 0821 / 50867969 presse@buerger-initiative-gesundheit.de www.buerger-initiative-gesundheit.de

Zehnte SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz startet Montag an der Freien Universität Berlin
Berlin (pressrelations) - Zehnte SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz startet Montag an der Freien Universität Berlin Medienvertreter sind zu der Veranstaltung herzlich willkommen. Um Anmeldung bei der Projektleiterin der SchülerUni Karola Braun-Wanke wird gebeten. Wie kommen Raps und Sonne in den Tank? Wie macht man aus Zahnpasta und Früchtetee eine Solarzelle? Was haben mein Handy, mein Essen und mein täglicher Einkauf mit dem Schmelzen der Gletscher in der Arktis und der Überfischung der Meere zu tun? Um diese Fragen und um die Wechselwirkungen sozialer, ökonomischer, ökologischer, kultureller und politischer Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung dreht sich das einwöchige Programm der SchülerUni Nachhaltigkeit + Klimaschutz. Mit der interaktiven Vorlesung Fischers Fritze fischt zu viele Fische wird aktuell auch auf die Problematik der Überfischung der Meere eingegangen. Die Freie Universität öffnet für die Veranstaltung ihre Hörsäle, Labore, Solardächer, die Wetterstation und den Botanischen Garten. Bei der Konzeption der Workshops wurde ein besonderes Augenmerk auf erlebnisorientierte Vermittlung der komplexen Themen gelegt. Ziel der 65 Einzelworkshops ist es, den Schülern die Themen einer nachhaltigen Entwicklung im Zusammenhang mit ihrem gewohnten Lebens- und Konsumstil also in Bezug auf Kleidung, Ernährung, Reisen und Hobbies bewusst zu machen. Wir wollen die abstrakte Idee einer nachhaltigen Entwicklung für Kinder greif- und erlebbar zu machen, betont die Projektleiterin der SchülerUni Karola Braun-Wanke. Mit Experimenten rund um die erneuerbaren Energien, Kunst- und Theaterworkshops, Zukunfts- und Schreibwerkstätten, Energie- und Erlebnisrundgängen durch die Mensa, dem Besuch des Wetterturms im Institut für Meteorologie und des Tropenhauses können sich die Kinder mit Kopf, Herz und Hand mit den Schlüsselthemen einer nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen und konkrete Handlungsalternativen für ihren Alltag entwickeln. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, der US-amerikanischen Botschaft, den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) und der GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft. Zeit und Ort - SchülerUni findet vom 17. bis 21.3.2013 an der Freien Universität Berlin statt - Programm der SchülerUni: http://www.fu-berlin.de/sites/schueleruni/programm/index.html Die Veranstaltungen finden an folgenden Orten statt - Freie Universität Berlin, Info-Punkt, Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin, U-Bahnhof Dahlem-Dorf oder Thielplatz (U3). - Seminarzentrum der Freien Universität, Otto-von-Simson-Straße 26, 14195 Berlin, U-Bahnhof Dahlem-Dorf oder Thielplatz (U3). - Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Ihnestraße 21, 14195 Berlin, U-Bahnhof Thielplatz (U3). - Institut für Meteorologie, Wetterturm, Schmidt-Ott-Straße 13, 12165 Berlin, U-/S-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9, S1). - Botanikschule Berlin im Botanischen Garten, Unter den Eichen 5, 12203 Berlin, U-/S-Bahnhof Rathaus Steglitz (U9, S1). Weitere Informationen Karola Braun-Wanke M. A., Projektleiterin Forschungszentrum für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin Telefon: 030 / 838-51599 Mobil: 0163-800 61 11 E-Mail: k.braun-wanke@fu-berlin.de

Start.de ersetzt den Wetterfrosch:
München (pressrelations) - Start.de ersetzt den Wetterfrosch: Reiseportal gibt einen Überblick über die voraussichtlichen Schlechtwetterphasen 2014 und gibt Tipps für Sonnenhungrige Frankfurt am Main, 14. März 2014 (w p) - Eisheilige, Schafskälte, Kaltlufteinbrüche im Sommer: Das ganze Jahr ist gespickt mit typischen Witterungslagen, den sogenannten Wettersingularitäten. Viele dieser mit hoher Wahrscheinlichkeit auftretenden Wetterlagen bringen unangenehme Begleiterscheinungen wie Regen und Kälte mit sich. Deutschlands großes, renommiertes Online-Reisebüro www.start.de hat sich den Kalender vorgenommen und nennt die schönsten Ziele, um Bonifatius, Pankratius und der Kalten Sophie zu entgehen. Ab 25. März 2014 - Märzwinter: Je milder der Winter, desto frostiger wird meist die Zeit Ende März. Obwohl viele Meteorologen den Winter 2014 bereits für beendet erklärt haben, können Minusgrade Ende März nicht ausgeschlossen werden. Garantiert schnee- und frostfrei sind dann die Kapverdischen Inseln vor der westafrikanischen Küste. Eine achttägige Flugreise mit Aufenthalt im Viersternehotel Dunas de Sal in Santa Maria bietet start.de ab 994 Euro pro Person an. 25.-27. April 2014 - Kühle Witterung: Von wegen warmer Frühling: Ende April wird Deutschland aller Voraussicht nach wieder eine Kaltluftperiode zu schaffen machen. Eine warme Brise hingegen weht zur gleichen Zeit in der Regel an der Côte d’Azur in Südfrankreich. Eine sechstägige Reise nach Cannes mit Übernachtung im Dreisternehotel Des Orangers ist bereits ab 445 Euro pro Person buchbar. Ab Mitte Mai 2014 - Die Eisheiligen: Mitte bis Ende Mai treten die Eisheiligen in Erscheinung - neben dem Weihnachtstauwetter die bekannteste Singularität. Wetterstatistisch bezeichnen die fünf "Heiligen" Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und die Kalte Sophie die Mitte Mai einsetzende, mehrtätige Phase mit konstanter Kaltluftströmung. Fünf Tage eignen sich perfekt für einen längeren Städtetrip nach Istanbul. Hier liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen dann bei rund 20 Grad Celsius - ideal, um die touristischen Schätze der Stadt wie die Hagia Sophia, die Blaue Moschee oder den Topkapi Palast zu entdecken. Eine viertägige Istanbulreise ist auf start.de ab 357 Euro pro Person buchbar, inklusive Flug und Aufenthalt im Viersternehotel Ipek Palas. 11.-29. Juni 2014 - Die Schafskälte: Das erste Halbjahr verabschiedet sich mit einem zuverlässigen Kaltlufteinbruch, der die Temperaturen um bis zu zehn Grad Celsius fällen lässt. Namensgeber sind tatsächlich Schafe, die Ende Juni meist schon geschoren sind und für die die Kälte bedrohlich werden kann. Wer selbst auf Nummer sicher gehen möchte, dem empfehlen die Reiseexperten von start.de die italienische Amalfiküste mit ihren spektakulären, schroff ins Meer abfallenden Felsen. Tagestemperaturen um 25 Grad Celsius und eine Wassertemperatur von über 20 Grad Celsius lassen die kühle Witterung zu Hause schnell vergessen. Eine siebentägige Reise Mitte Juni nach Amalfi ist auf start.de ab 651 Euro pro Person buchbar, inklusive Flug und Halbpension im Dreisternehotel Fontana. 22.-23. Juli 2014 - Kühle Witterung: Mitten im Sommer kommt die Luft fast jedes Jahr für einige Tage verlässlich aus Nord bis Nordwest. Ein deutlicher Temperaturabfall gegenüber der üblichen warmen Wetterlage ist die Folge. Zeit für etwas Kunst und Kultur und zwar in der diesjährigen europäischen Kulturhauptstadt Riga. Die lettische Hauptstadt empfängt Besucher mit vielen Konzerten und Ausstellungen wie der "Spur des Bernsteins". Auf start.de lässt sich eine dreitägige Riga-Reise inklusive Flug und Übernachtung mit Frühstück in einem gehobenen Hotel wie dem Wellton Terrace Design Hotel ab 258 Euro pro Person buchen. Weitere Informationen und Reiseangebote unter www.start.de. Hinweis an die Redaktionen: Kurzfristige Touren- oder Preisänderungen durch die Anbieter sind möglich. Über start.de: Deutschlands großes Online-Reisebüro start.de wurde im Jahre 1997 gegründet und gehört zu den umsatzstärksten deutschen Internet-Reiseportalen. Seit Januar 2003 betreibt die Deutsche Bahn das Portal. Das Angebot umfasst neben den Katalogangeboten renommierter Reiseveranstalter im Preisvergleich, Last-Minute- und Pauschalreisen, Hotels, Ferienhäuser, Flüge, Mietwagen, Städtereisen und Kreuzfahrten. Infoseiten zu ausgewählten Urlaubsthemen geben wertvolle Tipps bei der Urlaubssuche. Start.de bekam bei diversen Tests wiederholt Bestnoten für Funktionalität und Kundenfreundlichkeit. Das seit 2005 jährlich verliehene TÜV-Siegel "s@fer shopping" garantiert dem Kunden Qualität, Nutzerfreundlichkeit und Buchungssicherheit. Für eine kompetente Reiseberatung wurde unter 08000 - 900 530 ein kostenloses Servicetelefon eingerichtet (aus dem dt. Festnetz, täglich zwischen 8 Uhr und 23 Uhr). Für weitere Informationen: Ulf Schönberg Wilde Partner Public Relations Tel. +49 (0) 89 179190 0 Fax +49 (0) 89 179190 99 E-Mail: info@wilde.de www.wilde.de w p Wilde Partner Public Relations GmbH Nymphenburger Straße 168 80634 München Germany newsroom.wilde.de

Das Berliner Antike-Kolleg nimmt seine Tätigkeit im Archäologischen Zentrum auf
Berlin (pressrelations) - Das Berliner Antike-Kolleg nimmt seine Tätigkeit im Archäologischen Zentrum auf Das Berliner Antike-Kolleg ist mit dem Exzellenzcluster Topoi eng verzahnt und wird wie dieses von allen Institutionen getragen, die sich in Berlin mit der Alten Welt beschäftigen: Beteiligt sind Freie Universität und Humboldt-Universität zu Berlin, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, das Deutsche Archäologische Institut, das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Zentrum umspannt unter anderem die Disziplinen Archäologie, Geschichtswissenschaft, Philologie und Philosophie; integriert sind auch Geo- und andere Naturwissenschaften. Das 2012 eröffnete Archäologische Zentrum vereint die archäologischen Kompetenzen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz unter einem Dach. Es bietet damit eine interdisziplinäre Plattform für eigene Mitarbeiter sowie Wissenschaftler und Studierende aus dem In- und Ausland. Fünf archäologische Museen von Weltrang nutzen das Zentrum: das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung, die Antikensammlung, das Museum für Islamische Kunst, das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Vorderasiatische Museum haben hier Büros, Arbeitsplätze für Wissenschaftler, Depots und Restaurierungswerkstätten. Außerdem haben das Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin und die Archäologische Bibliothek der Kunstbibliothek hier ihren Sitz. Damit besteht eine einzigartige Infrastruktur für die Beschäftigung mit den Altertumswissenschaften, wie sie vom Berliner Antike-Kolleg betrieben wird. Der erste Fellow des Berliner Antike-Kollegs in diesem Jahr ist Prof. Dr. Orhan Bingöl von der Universität Ankara. Vom 1. März bis 31. Mai 2014 wird er sich mit der Grabungsgeschichte der antiken Stadt Magnesia in der heutigen Türkei beschäftigen; Berliner Archäologen hatten die Überreste der Stadt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts freigelegt. Orhan Bingöl, seit den 1980er Jahren selbst Grabungsleiter in Magnesia am Mäander, nutzt die Quellenbestände der am Berliner Antiker Kolleg beteiligten Institutionen: Tagebücher und Briefe der Archäologen sowie weitere wichtige zeitgeschichtliche Dokumente werden im Deutschen Archäologischen Institut aufbewahrt; weitere Quellen existieren in den Archivbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin. Das Berliner Antike Kolleg wird von einem aus drei Personen bestehenden Vorstand geleitet: Vorsitzender des Vorstands ist derzeit Prof. Dr. Dres. h. c. Christoph Markschies von der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Position übernimmt im April Prof. Dr. Eva Cancik-Kirschbaum von der Freien Universität. Weiteres Mitglied des Vorstands als Vertreter der außeruniversitären Einrichtungen ist der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hermann Parzinger. Geschäftsführerin der Einrichtung ist die promovierte Ägyptologin Henrike Simon. Neue Adresse Berliner Antike Kolleg Archäologisches Zentrum Staatliche Museen zu Berlin Stiftung Preußischer Kulturbesitz Geschwister-Scholl-Str. 6 10117 Berlin Telefon: 030 / 266428520 Weitere Informationen Dr. Henrike Simon Berliner Antike-Kolleg Telefon: 030 / 266428520 E-Mail: henrike.simon@berliner-antike-kolleg.de

14. März: Keine Experimente in Emsdetten - Termine
Flensburg (pressrelations) - 14. März: Keine Experimente in Emsdetten - Termine DKB Handball-Bundesliga: Konzentration auf die nächste Auswärtsaufgabe Es ist Mitte März. Der Zeitpunkt der Bilanzen rückt immer näher. Auch neun Spieltag vor Saisonende der DKB Handball-Bundesliga kann sich die SG Flensburg-Handewitt berechtigte Hoffnungen machen, zum Liga-Finale am 24. Mai auf dem Treppchen zu stehen und sich für die nächste VELUX EHF Champions League zu qualifizieren. Deshalb darf sich die SG am Samstag um 19 Uhr beim TV Emsdetten keinen Ausrutscher leisten. "Wir wissen, wie schwer es ist, in den kleineren Hallen zu spielen, erwartet SG-Trainer Ljubomir Vranjes eine heiße Atmosphäre in der Emshalle. Angst hat er allerdings nicht: "Bei uns läuft es derzeit sehr gut, wir haben in den letzten Wochen viel Selbstvertrauen getankt. In diesen Tagen schlug das Trainer-Herz nicht nur wegen der März-Sonne höher, sondern auch wegen der kompletten Übungswoche. Gerade die ersten Tage konnte Ljubomir Vranjes seine Jungs "etwas härter anpacken. Schließlich musste nicht nur an die Aufgabe in Emsdetten gedacht werden, sondern auch an den anstehenden Block mit zwei englischen Wochen, die die Heimspiele gegen Gummersbach und den Bergischen HC sowie das Achtelfinale gegen den RK Celje bilden. Erfreulich: Drasko Nenadic ist wieder ins Training eingestiegen. Allerdings noch etwas zaghaft, aber der Serbe wird seine Mannschaftskameraden nach Nordrhein-Westfalen begleiten. Ein Zeichen, dass ein Comeback sich allmählich anbahnt. Gut in Schuss ist auch Holger Glandorf, der in Emsdetten als "Handball-Star aus der Umgebung begrüßt werden wird. Der Geburtsort Osnabrück und vor allem Nordhorn, die langjährige Wirkungsstätte des Linkshänders, liegen nicht weit entfernt. Von der Tabellen-Konstellation her ist es für die SG eine undankbare Aufgabe. Als Top-Klub wäre alles andere als ein Sieg beim Schlusslicht, das mit bislang sieben Zählern wohl kaum noch den Abstieg vermeiden kann, eine herbe Enttäuschung. "Wir haben Respekt, haben uns konzentriert vorbereitet und werden keine Experimente wagen, kündigt Ljubomir Vranjes an. Das Hinspiel, in dem sich die SG 40 Minuten lang sehr schwer tat und letztendlich mit 33:26 gewann, hat der Schwede noch im Hinterkopf. Splitter Live-Ticker. Zum Live-Ticker der DKB Handball-Bundesliga geht es hier. Schiedsrichter. Thomas Hörath (Zirndorf) und Timo Hofmann (Münchberg). Termine Samstag, 15. März, 19.00 Uhr: SG beim TV Emsdetten Mittwoch, 19. März, 19.00 Uhr: SG gegen den VfL Gummersbach (FLENS-ARENA) Sonntag, 23. März, 19.15 Uhr: SG beim RK Celje (VELUX EHF Champions League) Mittwoch, 26. März, 19.00 Uhr: SG gegen den Bergischen HC (FLENS-ARENA) Samstag, 29. März, 17.30 Uhr: SG gegen den RK Celje (VELUX EHF Champions League, FLENS-ARENA) Samstag, 12. April, 15.00 Uhr: Rhein-Neckar Löwen gegen die SG (Final 4 in Hamburg) Samstag, 13. April, 15.00 Uhr: Endspiel des Final 4 in Hamburg Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.sg-flensburg-handewitt.de Ihr SG-INFO-TEAM SG Flensburg-Handewitt Handball-Bundesliga GmbH Co. KG Geschäftsstelle Schiffbrücke 66 D-24939 Flensburg Deutschland / Germany Telefon: +49 461 16 09 60 Fax: +49 461 16 09 622 eMail: presse@sg-flensburg-handewitt.de www.sg-flensburg-handewitt.de

Christoph Kampmann in Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen
Marburg (pressrelations) - Christoph Kampmann in Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen Professor Dr. Christoph Kampmann, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Marburg, ist in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen worden. Die Wahl erfolgt durch den Senat der Akademie auf Vorschlag der Nominierungskommission. Die feierliche Aufnahme fand auf der Plenarversammlung der Akademie am 8.März 2014 in Salzburg statt. Kampmann, der Sprecher des kürzlich eingerichteten Sonderforschungsbereichs "Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive" ist, schwebt eine Beteiligung an der Arbeit der Akademie vor in Hinblick auf Friedens- und Sicherheitsstrukturen, ihre Gefährdungen und ihre Stabilisierung in Europa. "Deren historische Analyse gehört tatsächlich zu meinen Forschungsgebieten und es ist eines der Spezifika dieser Akademie, dieser in mittelost-, südost- und osteuropäischen Wissenschaften gebührenden Raum zu geben", erläutert er. Insofern sei die Akademie auch ein Forum weiterer internationaler Vernetzung für den Marburg-Gießener Forschungsverbund. Die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste hat rund 1500 Mitglieder, darunter 29 Nobelpreisträger. Sie versteht sich als ein Gelehrtenforum, das im interdisziplinären und grenzüberschreitenden Austausch europarelevante Themen behandelt. Professor Kampmann wurde in die Klasse für "Humanities" aufgenommen. Neben den Humanities gibt es noch sechs weitere Klassen, Medizin, Kunst, Naturwissenschaften, Technik- und Umweltwissenschaften sowie Weltreligionen. Weitere Informationen: http://www.euro-acad.eu/ Foto: steht zum Download bereit unter www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2014a/kampmann Prof. Dr. Christoph Kampmann (Foto: Pressestelle der Philipps-Universität Marburg /Reinhold Eckstein). Weitere Informationen: Ansprechpartner: Prof. Dr. Christoph Kampmann, Fachgebiet Neuere Geschichte Tel. 06421 28-24604 E-mail: kampmanc@staff.uni-marburg.de

Beitragssatz in der Rentenversicherung
Berlin (pressrelations) - Beitragssatz in der Rentenversicherung Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 14. März 2014 das Gesetz gebilligt, das den Beitragssatz in der allgemeinen und der knappschaftlichen Rentenversicherung festschreibt. Es kann damit dem Bundespräsidenten zur Ausfertigung zugeleitet werden. Das Gesetz stellt Kontinuität, Stabilität und Planungssicherheit für die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung sicher. Es setzt den Beitragssatz in der allgemeinen Rentenversicherung für das Jahr 2014 auf 18,9 und in der knappschaftlichen Rentenversicherung auf 25,1 Prozent fest. Aufgrund der aktuellen finanziellen Entwicklung der Rentenkasse hätte der Satz nach bisherigem Recht ansonsten auf 18,3 bzw. 24,3 Prozent sinken müssen. Durch das Einfrieren der Beitragssätze ergeben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung für das Jahr 2014 Mehreinnahmen in Höhe von rund 7,5 Milliarden und in der knappschaftlichen Rentenversicherung von rund 98 Millionen Euro. zum Plenum KOMPAKT Impressum Bundesrat | Presse, Öffentlichkeit, Besucherdienst 11055 Berlin Telefon: 030 18 9100-170 E-Mail: newsletterredaktion@bundesrat.de Verantwortlich: Camilla Linke

Ausgezeichnet: die „Schulbücher des Jahres 2014“
Braunschweig (pressrelations) - Ausgezeichnet: die "Schulbücher des Jahres 2014" Die feierliche Preisverleihung fand am 14. März mit rund 150 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Bildung statt. "Die gegenwärtige Vielfalt unserer Schulbücher ist bereichernd und wertvoll. Gleichwohl bedarf sie eines differenzierten Urteils. Wir müssen uns immer fragen, welche Normen und Werte sie vermitteln, zum Beispiel, ob sie kompatibel zu den Menschenrechten und unseren demokratischen Grundwerten sind", erklärte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann. Vor diesem Hintergrund dankte sie dem Georg-Eckert-Institut für sein Engagement zur Schulbuchforschung und warb für eine noch stärkere Qualitätsentwicklung von digitalen Bildungsmedien. Im Vorfeld der Preisverleihung, die von Elmar Krämer (Deutschlandradio) moderiert wurde, hatte eine Experten-Jury aus Fachwissenschaftlern, Fachdidaktikern und Lehrern zunächst 8 von rund 40 eingereichten Lehrwerken in die engere Wahl genommen, als besonders gelungen bewertet und für den Preis nominiert. Als Preisträger 2014 in den Kategorien "Mathematik", "Deutsch/Fremdsprachen" sowie in der Kategorie "Zusatzmaterialien" wurden ausgezeichnet: Deutsch/Fremdsprachen: Zebra 3, Lesebuch, Ernst Klett Verlag 2013 Das Lesebuch "Zebra 3" vereinbare mit seinem hervorragenden Textangebot Offenheit und Struktur miteinander, so begründete die Jury ihre Wahl. Nominiert waren außerdem "Bumblebee 3" des Schroedel-Verlags sowie "der die das 1" aus dem Cornelsen Verlag. Mathematik: eins zwei drei 1, Cornelsen Verlag 2011 "eins zwei drei 1" sei das erste Mathematikbuch für die Grundschule, so die Jury in ihrer Begründung, das durchgängig das fachliche mit dem sprachlichen Lernen verbinde. Nominiert waren außerdem "Matherad 1", erschienen im Ernst Klett Verlag / Verlag für pädagogische Medien (vpm) sowie "Spürnasen Mathematik 1" aus dem Duden Schulbuchverlag. Zusatzmaterialien: mathe:pro - Muster und Strukturen, Westermann Verlag 2012 Die Box mit 93 Karteikarten biete eine hervorragende Möglichkeit sich intensiv mit Mustern und Strukturen in der Mathematik zu beschäftigen, so die Jury. Hier war als zweites Zusatzmaterial "Märchen für die Grundschule" aus dem Ernst Klett Verlag nominiert. Seit 2012 vergibt das Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung gemeinsam mit der Leipziger Buchmesse den Preis für das "Schulbuch des Jahres". In den Vorjahren wurden Lehrwerke der Sekundarstufe I und II ausgezeichnet. Mit dem Preis sollen besonders gelungene Schulbücher gewürdigt und ihre Autoren und Verlage ausgezeichnet werden. Wichtige Kriterien für die Auswahl sind das didaktische Gesamtkonzept, die kreative Umsetzung der Bildungsstandards, die Aufgabenkultur, Schülerorientierung sowie die Gestaltung der Schulbücher. Damit soll auf die Bedeutung des Mediums Schulbuch aufmerksam gemacht und innovative Schulbuchkonzepte gefördert werden. Weitere Informationen über den Schulbuchpreis finden Sie unter: www.schulbuch-des-jahres.de. Besuchen Sie das Georg-Eckert-Institut auf der Messe am Stand: in Halle 2 / Standnummer C304 "Das Schulbuch des Jahres" ist eine Veranstaltung des Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung in Zusammenarbeit mit der Leipziger Buchmesse. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. Kontakt: Regina Peper Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung Celler Straße 3 38114 Braunschweig Tel.: 0531-59099-299 Email: peper@gei.de www.gei.de

Ein Phasenschieber für Atome - Quantenohren belauschen atomare Zustände in Helium
(pressrelations) - Ein Phasenschieber für Atome - Quantenohren belauschen atomare Zustände in Helium Schwingungen und Wellen sind neben ihrer Frequenz und Amplitude durch ihren zeitlichen Verlauf bezüglich eines vorgegebenen Zeitpunkts bestimmt - die sogenannte Phase. Die Phase wird in der Regel nicht beobachtet, aber bei der Überlagerung mehrerer Schwingungen (Interferenz) z.B. im unterschiedlichen Obertonspektrum verschiedener Musikinstrumente sind Phasendifferenzen von entscheidender Bedeutung. Im Falle von Schallwellen nimmt unser Gehör nur Frequenzen und Intensitäten (Quadrat der Amplitude) bewusst wahr. Wir können aber eine Schallquelle niederer Frequenz (unbewusst) anhand der Phasendifferenz des Signals orten, das unsere beiden Ohren mit leicht unterschiedlicher Laufzeit erreicht. Entsprechend spielen Phasen in der Stereo-Tontechnik eine wichtige Rolle und mit elektronischen Phasenschiebern lässt sich die räumliche Qualität von Schallsignalen beeinflussen und optimieren. Die gleichen Prinzipien gelten in der Quantenmechanik, wo die Bewegung von Teilchen — beschrieben durch Wellenfunktionen - durch die Überlagerung mehrerer angeregter Zustände mit definierter Phasenbeziehung (Kohärenz) entsteht. Befinden sich diese Bewegungen zusätzlich unter dem Einfluss äußerer Felder, kommt es durch Licht-Materie Wechselwirkung (Kopplung) zu weiteren Beiträgen zur Phasenentwicklung sowie auch Veränderungen der Besetzungswahrscheinlichkeit der Zustände, z. B. durch Quantenübergänge. Während die Besetzungswahrscheinlichkeit — das Quadrat der quantenmechanischen Zustandsamplitude — direkt experimentell zugänglich ist, so ist die Phasenänderung einzelner gebundener Zustände, insbesondere in starken Laserfeldern, keine direkt messbare Größe. Eine zustandsselektive Methode zur Messung der vollständigen quantenmechanischen Information, Amplitude und Phasenänderung wurde nun am Max-Planck Institut für Kernphysik gefunden und dabei auch ein kontrollierter Phasenschieber für atomare Zustände realisiert. Sie basiert auf der Analyse von Linienformen im Spektrum von Licht unter dem Einfluss äußerer Laserfelder. Die Linienform wurde als Funktion der Verzögerungszeit (Abb. 1a) und der Intensität des koppelnden Lasers analysiert und erlaubte die Bestimmung einer komplexen Zahl, deren Amplitude und Phase den quantenmechanischen Zustand nach seiner Kopplung durch den Laser vollständig beschreibt. Als Funktion der Zeit sollte die komplexe Zahl laut Theorie einen Kreis in der komplexen Zahlenebene beschreiben (Abb. 1b), wobei sich die Phase (Winkel) periodisch hin- und her bewegt. Interessanterweise wurden von den Forschern mit zunehmender Intensität der Laserkopplung Ellipsen beobachtet, die auf die Kopplung mit weiteren zunächst unerwarteten (Kontinuums-) Zuständen im Heliumatom hindeuten. Auf diese Weise lieferte diese neue quantitative ‚Phasenschieber‘-Methode auch ein qualitativ erweitertes Verständnis der fundamentalen Licht-Materie Wechselwirkung in Atomen. Die Methode ist weder auf Helium noch auf die hier untersuchten doppelt-angeregten Zustände beschränkt, sondern erlaubt in jeder Form der Spektroskopie die Untersuchung zeitabhängiger Zustandsveränderungen. Diese Universalität wird in der Zukunft Einblicke in die nichtlineare Feld-Materie Kopplung in Atomen, Molekülen, Kernen oder auch der kondensierten Materie erlauben. Hochauflösende Spektroskopie ermöglicht schon jetzt genaueste Tests von Theorien der Atomstruktur und ihrer fundamentalen Wechselwirkungen. Die neu gefundene Methode könnte in der Zukunft präzise Tests fundamentaler Dynamik und zeitabhängiger Wechselwirkung in kleinen Quantensystemen erschließen: Ein Phasensprung in der Entwicklung der Quantendynamik. Originalpublikation: Extracting Phase and Amplitude Modifications of Laser-Coupled Fano Resonances Andreas Kaldun, Christian Ott, Alexander Blättermann, Martin Laux, Kristina Meyer, Thomas Ding, Andreas Fischer, and Thomas Pfeifer Phys. Rev. Lett. 112, 103001 Kontakt: Dipl. Phys. Andreas Kaldun MPI für Kernphysik E-Mail: andreas.kaldun@mpi-hd.mpg.de Tel.: +49 6221 526-380 Dr. Thomas Pfeifer MPI für Kernphysik E-Mail: thomas.pfeifer@mpi-hd.mpg.de Tel.: +49 6221 526-380

YOU FM engagiert Alexandra Büttner aus Marburg für Naturschutzprojekt auf den Galapagos Inseln
Frankfurt (pressrelations) - YOU FM engagiert Alexandra Büttner aus Marburg für Naturschutzprojekt auf den Galapagos Inseln Sie hat es geschafft: Alexandra Büttner aus Marburg hat von YOU FM, dem jungen Radio des Hessischen Rundfunks, bei der Aktion "YOU FM engagiert Euch weltweit" den Zuschlag für eine ganz besondere Reise erhalten: Sie fliegt für acht Wochen auf die Galapagos Inseln und unterstützt dort ein Tierschutzprojekt. Die Marburgerin wird sich unter Anleitung der Helfer vor Ort für den Schutz der bedrohten Natur einsetzen. "Oh mein Gott. Ich wurde noch nie so schön geweckt", war Alexandras erste Reaktion in der YOU FM-Morningshow am Freitagmorgen, als sie von YOU FM engagiert wurde. "Ich liebe die Natur und möchte dafür sorgen, dass es alles so bleibt und beschützt wird für die nächsten Generationen. Dafür möchte ich mich einsetzen." Alexandra Büttner unterstützt die Arbeit der Helfer vor Ort zum Schutz der bedrohten Natur und Tiere. In den ersten vier Wochen absolviert die 29-Jährige einen Sprachkurs in Ecuador. Auf Alexandra wartet ein großes Abenteuer auf den Galapagos Inseln, die zu Ecuador gehören. Nur auf fünf der über hundert Inseln wohnen Menschen. Der Name der Inselgruppe stammt von der dort lebenden Riesenschildkröte. Er ist abgeleitet von dem spanischen Wort "galápago", was Wasserschildkröte bedeutet. Die unmittelbar am Äquator liegenden Inseln gehören seit den 70er Jahren zum UNESCO Weltkulturerbe. Mehr als 95 Prozent der Landfläche sind Teil eines Nationalparks, den Touristen nur unter Aufsicht von Park-Rangern erkunden dürfen. Das Radioprogramm hatte Alexandra Büttner aus zahlreichen Bewerbern für die besondere Reise ausgewählt. Beworben hat sich die YOU FM-Hörerin auf www.YOU-FM.de. Hier gibt es weitere Infos zur Aktion "YOU FM engagiert Euch weltweit". Das junge Radio gibt in den nächsten Wochen weiteren Hörern aus Hessen die Chance, Reisen mit sozialem Engagement wahrzunehmen. Den Kontakt zur Gewinnerin können wir Ihnen auf Anfrage gern für einen Nachbericht zukommen lassen Herausgeber: Hessischer Rundfunk Pressestelle Bertramstraße 8 60320 Frankfurt Tel. 069/155 24 82 Fax 069/155 30 05 E-Mail:hr-pressestelle@hr.de www.presse.hr-online.de

Das 84. Borussen-Derby in der Bundesliga
Dortmund (pressrelations) - Das 84. Borussen-Derby in der Bundesliga Im Schnitt fallen 3,3 Tore, wenn sich beide Klubs gegenüberstehen. Wir fassen wie gewohnt alle Infos zu diesem Spiel kompakt zusammen. Ausgangslage: Mit fünf Siegen und 16 von 21 möglichen Punkten aus den ersten sieben Rückrundenspielen ist der BVB das zweitbeste Team des Jahres 2014. Gladbach ist in der Rückrunde noch sieglos und vom dritten auf den achten Platz gefallen. Heim/Auswärts: Die letzten beiden Heimspiele gegen Nürnberg (3:0) und Frankfurt (4:0) gewann der BVB deutlich, nachdem aus den vier Partien zuvor vor eigenem Publikum nur ein Punkt herausgesprungen war. Insgesamt feierte nur Bayern mehr Heimsiege als Borussia. Aus den ersten fünf Auswärtsspielen der Saison holte Mönchengladbach nur einen Punkt, aus den letzten sechs dann immerhin neun Zähler (bei nur einer Niederlage). Taktik: Borussia Dortmund wird in der gewohnten 4-2-3-1-Grundordnung und einer offensiven Dreierreihe im Mittelfeld in dieses Spiel gehen. Gladbach besetzt die Außenpositionen im 4-4-2 sehr offensiv. Als "sehr speziell" bezeichnet Jürgen Klopp die Herangehensweise von Mannschaften, die Lucien Favre trainiert. Personalien: Lewandowski und Reus sind fraglich, Mkhitaryan (Gelbsperre) und Blaszczykowski fallen definitiv aus. Doch nicht nur in der Offensive wird es eng. Mit Bender, Gündogan und Subotic fehlen drei weitere Leistungsträger. Gladbach muss allein auf Wendt verzichten. Bilanz: Vor dem 84. Bundesligaduell ist die Bilanz annähernd ausgeglichen. Der BVB gewann 28 Begegnungen, der VfL 27 Spiele. In 28 Fällen gab es ein Unentschieden. Gladbach liegt bei den Toren (139:136) noch vorn. Die letzten sieben Heimspiele wurden vom BVB gewonnen, von den letzten zwölf direkten Duellen hier in Dortmund keines verloren (zehn Siege, zwei Remis). In den letzten elf Heimspielen kassierte Schwarzgelb nie mehr als ein Gegentor. Dortmund gewann gegen keinen Klub öfter nach einem 0:1-Rückstand (acht Siege). Statistik: Der BVB hat zwei Punkte mehr als in der letzten Saison nach 24 Spieltagen. Nur Bayern erzielte mehr Tore als der BVB (55), der vier Mal mindestens fünf Tore in einem Spiel schaffte - das gelang keiner Mannschaft häufiger. Zuletzt blieb er erstmals in dieser Saison zwei Spiele hintereinander ohne Gegentor. Mönchengladbach ist seit neun Spielen sieglos - gleichauf mit Stuttgart ist das aktuell die längste Negativserie der Liga. Mit 33 Punkten und einer Tordifferenz von +16 spielte Gladbach die beste Hinrunde seit 37 Jahren; 2014 holte der VfL nur drei Punkte (lediglich Stuttgart weniger) und damit so wenige wie nie zuvor in den ersten sieben Rückrundenspielen Der höchste Sieg: Er wurde beim bislang letzten Aufeinandertreffen beider Teams in Dortmund im September 2012 eingefahren. 5:0 hieß es nach Toren von Reus, der doppelt traf, sowie Subotic, Gündogan und Blaszczykowski. Zuschauer: Der Signal Iduna Park ist mit 80.645 Besuchern restlos ausverkauft. Schiedsrichter: Deniz Aytekin pfeift zum zweiten Mal in dieser Saison ein BVB-Spiel. Im November gab es einen 3:1-Erfolg in Mainz. Zusammengestellt von Boris Rupert Borussia Dortmund KGaA Rheinlanddamm 207-209 44137 Dortmund

Lammert: Europa kann nur gemeinsam stark sein
Berlin (pressrelations) - Lammert: Europa kann nur gemeinsam stark sein Vor dem Hintergrund der Krise um die Ukraine hat Bundestagpräsident Norbert Lammert unterstrichen, dass Europa nur gemeinsam stark sein könne. In einem Gespräch mit Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka, in dem Lammert den proeuropäischen Kurs der neuen tschechischen Regierung begrüßte, waren sich beide Seiten einig, dass sich ein einzelnes europäisches Land den politischen Entwicklungen kaum mehr entgegenstemmen könne. Die jüngste Entwicklung an den Grenzen Europas zeige, dass sich der europäische Einigungsprozess keineswegs erledigt habe, erklärte der Bundestagspräsident. Der tschechische Regierungschef war nach seiner Amtsübernahme im Januar zu einem zweitägigen Antrittsbesuch nach Deutschland gekommen. Im Zeichen der Krise in der Ukraine stand thematisch auch ein Gespräch, das Lammert im Bundestag mit dem Marschall des polnischen Senats, Bogdan Borusewicz, führte. Die weitere Entwicklung werde auch davon abhängen, ob Europa mit einer Sprache spreche und zu gemeinsamem Handeln in der Lage sei, sagte der Bundestagspräsident. Dabei komme es mit Blick auf die Entwicklungen östlich der EU besonders auch auf die deutsch-polnischen Beziehungen an. Es dürfe nicht an gemeinsamer Entschlossenheit fehlen, rechtswidrige und mutwillige Veränderungen an Europas Grenzen nicht hinzunehmen. Senatspräsident Borusewicz hält sich zu einem offiziellen Besuch auf Einladung des Bundesratspräsidenten in Deutschland auf. Deutscher Bundestag Presse und Kommunikation, PuK 1 Platz der Republik 1, 11011 Berlin Tel.: +49 30 227-37171, Fax +49 30 227-36192 www.bundestag.de, pressereferat@bundestag.de

Geschärfter Blick ins Gehirn
Freiburg (pressrelations) - Geschärfter Blick ins Gehirn Tief im menschlichen Gehirn liegen zwei kleine, aber wichtige Strukturen dicht zusammen: Die Amygdala spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um Gefühle geht, der Hippocampus ist eine Schaltzentrale für das Gedächtnis. Wegen ihrer geringen Größe waren bislang diese Hirnbereiche beim lebenden Menschen schwer auseinanderzuhalten - die Amygdala ist gerade einmal so groß wie ein Mandelkern. Besonders die Grenze zwischen ihnen konnte mit bildgebenden Verfahren nicht dargestellt werden, weil die räumliche Auflösung nicht ausreichte, um die Grenzregion zwischen beiden darzustellen. Dank des Einsatzes eines Hochleistungs-Kernspintomografen konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Freiburg und Magdeburg nun erstmals die Grenze zwischen Amygdala und Hippocampus kartieren. Dies berichtet das Team um Dr. Tonio Ball vom Bernstein Center Freiburg und dem Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools der Universität Freiburg in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals "Human Brain Mapping". Das Team untersuchte sechs gesunde Probandinnen und Probanden in einem 7-Tesla-Magnetresonanztomografen der Universität Magdeburg. Diese Geräte erzeugen ein vielfach stärkeres magnetisches Feld als die in Kliniken üblicherweise eingesetzten Scanner und liefern hierdurch ein deutlich exakteres Bild der Strukturen im menschlichen Körper. In ganz Deutschland sind nur wenige solcher Geräte im Einsatz. Bei der Untersuchung der Probanden machten die Wissenschaftler eine überraschende Entdeckung: Die Grenze zwischen Amygdala und Hippocampus verlief bei jeder Person deutlich anders und unterschied sich sogar zwischen linker und rechter Hirnhälfte. Da an dieser Grenze die Hirnbereiche im Austausch miteinander stehen, wenn es um Gefühle und Erinnerungen geht, könnten diese Variationen auch für Unterschiede in der Persönlichkeit verantwortlich sein. In Zukunft, schreiben die Forscher, müssten diese Hirnstrukturen genau vermessen werden, wenn Menschen wegen psychiatrischer Erkrankungen wie Angststörungen untersucht würden. Die Studie zeige zudem, dass es keine standardisierten Karten des Gehirns im Bereich von Amygdala und Hippocampus geben könne. Für jede Patientin und jeden Patienten müsse dieser Bereich individuell vermessen werden, um Fehldiagnosen durch eine falsche Zuordnung zu vermeiden. Originalpublikation: Derix, J., Yang, S., Lüsebrink, F., Fiederer, L. D. J., Schulze-Bonhage, A., Aertsen, A., Speck, O. and Ball, T. (2014), Visualization of the amygdalo-hippocampal border and its structural variability by 7T and 3T magnetic resonance imaging. Hum. Brain Mapp.. doi: 10.1002/hbm.22477 Kontakt: Dr. Gunnar Grah Wissenschaftskommunikator Exzellenzcluster BrainLinks-BrainTools Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Tel.: 0761/203-67722 Fax: 0761/203-8059 E-Mail: grah@blbt.uni-freiburg.de

Elektrisierend: Peugeot Partner Electric - Vollwertiger Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb
Köln (pressrelations) - Elektrisierend: Peugeot Partner Electric - Vollwertiger Stadtlieferwagen mit Elektroantrieb - Hervorragende Reichweite bis zu 170 Kilometer ohne Abgas und Lärm - Je zwei Varianten für Karosserie und Ladekonzept - Schon ab 20.800 EUR zzgl. MwSt. plus Batteriekosten erhältlich Mit dem Partner Electric bringt Peugeot jetzt in Deutschland ein bemerkenswertes Auto auf den Markt: Der vielseitige Stadtlieferwagen wird rein elektrisch angetrieben und bietet dabei hohe Alltagstauglichkeit. Der Einstiegspreis liegt bei 20.800 Euro zzgl. MwSt. für den Kastenwagen L1 plus die Kosten für die Batterie in Höhe von 5.300 Euro. Für gewerbliche Kunden ist besonders interessant, dass neben einer Finanzierung oder Leasing auch ein so genanntes Splitted-Offer-Angebot besteht, bei dem die Batterie über eine Laufzeit von 96 Monaten gemietet werden kann. Peugeot blickt auf eine über zwanzigjährige Erfahrung mit Elektroautos zurück. Aktuell bietet die Löwenmarke bereits den elektrischen i0n an. Von diesem abgeleitet ist das Antriebskonzept des Partner Electric. Wesentlicher Unterschied: Wird der Kleinwagen an der Hinterachse angetrieben, bleibt der Partner aus Package-Gründen auch in der E-Version ein Fronttriebler. Dadurch bleibt der großzügige Laderaum erhalten. Lediglich das (optionale) Reserverad des Zero-Emission-Kastenwagens bedeutet hier unter Umständen eine kleine Einschränkung, weil es seitlich stehend im Laderaum anstatt unterflur untergebracht wird. Dort haben die Ingenieure die Batterie für den Elektromotor positioniert. Es handelt sich um einen vielzelligen Akku in moderner Lithium-Ionen-Technik, der ohne aufwändige Kühlung auskommt. In seinen beiden um die Hinterachse positionierten Blöcken speichert er 22,5 kWh Strom. Die großzügig bemessene Kapazität ermöglicht eine hervorragende Reichweite von bis zu 170 Kilometern. Dieser Wert ist - hier unterscheiden sich elektrisch und konventionell angetriebene Autos kaum - abhängig von der Fahrweise, der Witterung, der Beladung und davon, wie intensiv Heizung oder Klimaanlage genutzt werden, die beide ebenfalls elektrisch arbeiten. Für das Aufladen der Batterie stehen beim Partner Electric zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Für die Normalladung erfolgt der Anschluss des Fahrzeugs mittels eines serienmäßigen Kabels, das die Ladebuchse im vorderen rechten Kotflügel mit einer Haushaltssteckdose verbindet und die Überwachungselektronik enthält. Je nach Stromnetz und Restkapazität vergehen für eine vollständige Ladung etwa achteinhalb Stunden. Mittels der optional verfügbaren Schnellladefunktion können 80 Prozent der Akku-Kapazität innerhalb von nur einer halben Stunde aufgeladen werden. Die Buchse befindet sich in der hinteren linken Seitenwand, dort, wo bei den konventionellen Varianten mit Verbrennungsmotor die Tankklappe sitzt. Der Elektromotor des Partner Electric leistet 49 kW (67 PS). Mit einem konzeptbedingten hohen und bereits aus dem Stand anliegenden Drehmoment von 200 Newtonmetern garantiert er Dynamik im urbanen Raum. So beschleunigt der Partner Electric in fünf Sekunden auf Tempo 50. Die Höchstgeschwindigkeit ist zugunsten einer Reichweiten-Optimierung auf 110 km/h beschränkt. Zwei Karosserievarianten mit diversen Konfigurationsmöglichkeiten Peugeot offeriert den Partner Electric in zwei Karosserievarianten. Das Konzept ist dabei in Sachen Raumökonomie genauso effizient wie beim Antrieb: Die normale Ausführung L1 bietet auf kompakten 4,38 Metern Außenlänge bereits 3.300 Liter Ladevolumen, im 25 Zentimeter längeren L2 sind es sogar 3.700 Liter - Werte, die ebenso wie die Zuladung von bis zu 695 Kilogramm die Spitze des Segments darstellen. Optionen wie hintere Schiebetüren, Leiterklappe sowie diverse Konfigurationsmöglichkeiten von Seitenfenstern, Hecktüren und Trennwänden stehen für die hohe Variabilität, die den Partner unabhängig vom Antriebskonzept grundsätzlich auszeichnet. Auch das Extra- und Zubehör-Programm ist beim Electric umfangreich und beinhaltet Pkw-like so hochwertige Umfänge wie LED-Tagfahrlicht, Parksensoren, Bluetooth-Funktionalität oder Abbiegelicht. Im Alltag zeigt sich der Partner Electric von seiner problemlosen Seite. Der im i0n bewährte Antriebsstrang ist auf kommerzielle Nutzung ausgelegt, von einer erweiterten Fünf-Jahres-Garantie geschützt und benötigt im täglichen Betrieb keine besondere Aufmerksamkeit. Im Gegenteil: Weil ein Getriebe nicht vorhanden ist, reicht ein kleiner Drehschalter zum Auswahl von Fahrtrichtung, Parkposition und Leerlauf. Das Cockpit beschränkt sich auf das Wesentliche: Anstelle des Drehzahlmessers informiert eine Analoganzeige intuitiv über Momentanverbrauch oder die - im Schiebebetrieb und beim Bremsen aktive - Energierückgewinnung. Die Tankuhr am gewohnten Platz zeigt statt Liter den verbleiben Saft im Akku, und das Kühlwasserthermometer ist ersetzt durch eine Verbrauchsanzeige für die Sekundärverbraucher Heizung und Klimaanlage, die über einen besonderen ECO-Modus verfügen. Die etwas höhere Erstinvestition gegenüber einem Modell mit konventionellem Antrieb steht konzeptbedingt geringeren Betriebskosten pro Kilometer gegenüber. Je nach Stromtarif können 100 Kilometer mit weniger als zwei Euro zurückgelegt werden. Dass der Partner Electric von der Kfz-Steuer befreit ist, ist das i-Tüpfelchen, wenn die Wirtschaftlichkeit über die Lebensdauer betrachtet wird. Mit dem Partner Electric erweitert Peugeot seine Flotte an alternativ angetriebenen Modellen. Zielgruppe für den Kastenwagen sind vorrangig kleine Handwerksbetriebe wie Schlossereien oder Sanitärfirmen, Kundendienst-Monteure sowie Unternehmen der nach wie vor wachsenden KEP-Branche. Das Fahrzeug wird im spanischen Peugeot-Werk Vigo in Galicien gebaut. Energieverbrauch in kWh/100 km für Partner Electric: 17,7; CO2-Emissionen in g/km: 0. Angaben gemäß den amtlichen Messverfahren Ihr Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen: Michael Raber Tel.: 02203-2972 2411, Fax: 02203-2972 7137 E-Mail: michael.raber@peugeot.com

Diätenerhöhung gebilligt
Berlin (pressrelations) - Diätenerhöhung gebilligt Die Länder billigten in ihrer Plenarsitzung am 14. März 2014 das Gesetz zur Änderung des Abgeordneten- und Europaabgeordnetengesetzes. Es kann damit dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt werden. Das Gesetz erhöht die Diäten der Abgeordneten. Am 1. Juli 2014 und 1. Januar 2015 steigen die Bezüge um jeweils 415 auf dann 9082 Euro. Zukünftig ist die Bezügeerhöhung an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt. Dieser Automatismus soll die Abstimmungen im Parlament ersetzen. Die entstehenden Mehrkosten der Diätenerhöhung belaufen sich auf 1,7 Millionen in diesem und 3,5 Millionen Euro im nächsten Jahr. Bei der Altersversorgung der Abgeordneten gibt es leichte Abstriche. Das maximale Versorgungsniveau sinkt auf 65 - von bisher 67,5 - Prozent der Bezüge. Plenarsitzung des Bundesrates am 14.03.2014 zum Plenum KOMPAKT Impressum Bundesrat | Presse, Öffentlichkeit, Besucherdienst 11055 Berlin Telefon: 030 18 9100-170 E-Mail: newsletterredaktion@bundesrat.de Verantwortlich: Camilla Linke

Unterstützung gesunder Ernährung von Kindern
Berlin (pressrelations) - Unterstützung gesunder Ernährung von Kindern Die Länder haben in ihrer Plenarsitzung am 14. März 2014 der Änderung des Schulobstgesetzes zugestimmt. Es wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt. Das Gesetz soll sicherstellen, dass die EU-Fördergelder zum europäischen Schulobstprogramm, das die Wertschätzung für Obst und Gemüse bei Kindern steigern und ein gesundheitsförderliches Ernährungsverhalten unterstützen soll, rasch und umfassend bei den Schulen ankommen. Es ändert daher das Schulobstgesetz, um den Ländern die Partizipation am erhöhten Kofinanzierungsanteil - von 50 auf 75 Prozent - von Beginn des Schuljahres 2014/2015 an zu ermöglichen. Die bisher geltenden Regelungen und Fristen des Schulobstgesetzes hätten dies ansonsten verhindert. Das Gesetz entspricht einem Entwurf, den der Bundesrat im Dezember letzten Jahres in den Bundestag eingebracht hatte. Der Bundestag hat den Entwurf inhaltlich im Wesentlichen unverändert angenommen. Plenarsitzung des Bundesrates am 14.03.2014 zum Plenum KOMPAKT Impressum Bundesrat | Presse, Öffentlichkeit, Besucherdienst 11055 Berlin Telefon: 030 18 9100-170 E-Mail: newsletterredaktion@bundesrat.de Verantwortlich: Camilla Linke

Zum 15. März: Drei Jahre Syrien-Konflikt - DRK: In Syrien ist jeder zweite Flüchtling ein Kind
Berlin (pressrelations) - Zum 15. März: Drei Jahre Syrien-Konflikt - DRK: In Syrien ist jeder zweite Flüchtling ein Kind Drei Jahre nach Ausbruch des Konflikts in Syrien ist die humanitäre Lage für Millionen Menschen im Land katastrophal. Mehr als neun Millionen Syrer sind derzeit dringend auf Hilfe angewiesen. 6,5 Millionen von ihnen sind im Land auf der Flucht vor Gewalt, Not und Vertreibung - die Hälfte davon Kinder. "Dies ist ein Jahrestag, der betroffen und traurig macht. Doch umso wichtiger ist es nun, in der Hilfe und Unterstützung für die notleidende Bevölkerung nicht nachzulassen, während sich in Syrien, nur rund vier Flugstunden von uns entfernt, menschliche Dramen abspielen", sagt Dr. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes. "Unsere Partnerorganisation, der Syrisch Arabische Rote Halbmond (SARC), die wir auch mit der Hilfe der Bundesregierung und der EU seit mittlerweile mehr als zwei Jahren unterstützen, ist eine der wenigen Organisationen, die humanitären Zugang zu den Unruhegebieten im ganzen Land hat. In manchen Gebieten ist der Syrische Rote Halbmond sogar die einzige Organisation, die Erste Hilfe und Evakuierungen von Kranken und Verletzten leisten kann", sagt Seiters. Der SARC erreicht jeden Monat rund 3,5 Millionen hungernde Menschen mit Nahrungsmitteln, leistet medizinische Versorgung für 395.000 und stellt Wasser- und Sanitärversorgung für 20 Millionen Menschen bereit. Die Helfer riskieren dabei jeden Tag aufs Neue Ihr Leben. "In den vergangenen drei Konfliktjahren sind bereits 34 Freiwillige unserer Schwestergesellschaft in ihrem humanitären Einsatz getötet worden. Wir rufen alle führenden Politiker der Welt und alle syrischen Konfliktparteien dazu auf, ihr Möglichstes zu tun, um die Sicherheit der Helfer des SARC zu gewährleisten und das humanitäre Völkerrecht zu respektieren", sagt Seiters. Auch künftig wird der Fokus der Hilfe des DRK darauf liegen, den Roten Halbmond dabei zu unterstützen, weitere Hilfskonvois mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu der hungernden Bevölkerung zu schicken. Das DRK ist dringend auf Spenden angewiesen: Spendenkonto: 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft BLZ: 370 205 00, Stichwort: Flüchtlingshilfe Syrien Ansprechpartner DRK-Pressestelle Alexandra Burck Tel. 030 85404 155 Burck@DRK.de Dr. Dieter Schütz Tel. 030 85404 158 schuetz@DRK.de http://www.drk.de/presseinfo http://www.drk.de

Bechtle plant Dividendenerhöhung / Aufsichtsrat schlägt Dr. Matthias Metz zur Wahl vor
Neckarsulm (pressrelations) - Bechtle plant Dividendenerhöhung / Aufsichtsrat schlägt Dr. Matthias Metz zur Wahl vor Vorstand und Aufsichtsrat der Bechtle AG schlagen der Hauptversammlung angesichts des Rekordergebnisses im Geschäftsjahr 2013 und der hervorragenden Liquiditätslage des Unternehmens eine Erhöhung der Dividende auf 1,10 EUR pro Aktie vor. Das entspricht einer Steigerung von 10 % oder 0,10 EUR je Aktie. Die Gesamtausschüttung an die Aktionäre beläuft sich damit auf 23,1 Mio. EUR. Das entspricht einer Dividendenquote von 36,4 % gemessen am Konzernergebnis nach Steuern. Die Dividendenrendite beträgt bezogen auf den Jahresschlusskurs 2,2 % (Vorjahr: 3,3 %). Seit dem Börsengang 2000 hat Bechtle ohne Unterbrechung die Aktionäre am Unternehmenserfolg beteiligt - stimmt die Hauptversammlung dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu, ist es die achte Erhöhung der Regeldividende. Die Hauptversammlung der Bechtle AG findet am 5. Juni 2014 in Heilbronn (Kongresszentrum Harmonie) statt. Die Auszahlung der Dividende erfolgt ab dem 6. Juni 2014. In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat zudem einstimmig beschlossen, für die auf der Hauptversammlung am 5. Juni 2014 anstehende Neuwahl eines Aufsichtsratsmitglieds Dr. Matthias Metz vorzuschlagen. Im Falle seiner Wahl plant der Aufsichtsrat, Dr. Matthias Metz zu seinem Vorsitzenden zu wählen. Derzeit ist der Unternehmensmitgründer Gerhard Schick interimsweise Aufsichtsratsvorsitzender. Er wurde im Vorjahr nach dem Ausscheiden von Klaus Winkler gerichtlich zum Aufsichtsrat bestellt. Sein Mandat endet mit Ablauf der Hauptversammlung am 5. Juni. Dr. Matthias Metz, Jahrgang 1952, hat nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann BWL studiert. Nach einer wissenschaftlichen Tätigkeit und Stationen bei renommierten Banken ist Dr. Matthias Metz seit 1998 bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG. Seit 1999 gehört er dem Vorstand an. 2006 übernahm er den Vorstandsvorsitz. Er wird Ende Mai 2014 in den Ruhestand gehen. Kontakt Leitung Investor Relations Leitung Unternehmenskommunikation Martin Link Sabine Brand martin.link@bechtle.com sabine.brand@bechtle.com Fon: +49 71 32/ 981-4149 Fon: +49 71 32/ 981-4115 Fax: +49 71 32/ 981-4116 Fax: +49 71 32/ 981-4116 Unternehmen: Bechtle AG Bechtle Platz 1 74172 Neckarsulm Deutschland Telefon: +49 7132 981-0 Fax: +49 7132 981-8000 E-Mail: ir@bechtle.com Internet: www.bechtle.com

Alternative Fahrzeugflotte von Deutsche Post DHL wächst weiter
Bonn (pressrelations) - Alternative Fahrzeugflotte von Deutsche Post DHL wächst weiter Deutsche Post DHL und Renault planen Intensivierung ihrer Kooperation zum Einsatz von Elektrofahrzeugen Konzern nutzt weltweit über 10.500 Fahrzeuge mit Alternativantrieb Deutsche Post DHL hat seine alternative Fahrzeugflotte im vergangenen Jahr um weitere 4.000 auf aktuell 10.500 umweltfreundliche Fahrzeuge ausgebaut. Die Investitionen in neue Technologien und Kraftstoffkonzepte sind Teil des konzernweiten Klimaschutzprogramms GoGreen. DHL betreibt derzeit mehr als 300 Elektrofahrzeuge weltweit sowie über 300 Hybridfahrzeuge und fast 2.500 Fahrzeuge, die mit Biokraftstoffen, Gas, Ethanol oder dualen Kraftstoffen betrieben werden. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf aerodynamische Optimierungen, um die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren. Wir sind ein Vorreiter in der Erprobung von Fahrzeugen mit alternativen Antriebssystemen: Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für die innerstädtische Zustellung auf bestimmten Routen, wo ihre Vorteile wie CO2-Effizienz, geräuscharmer Betrieb und effiziente Kostensysteme besonders zum Tragen kommen. Der Renault Kangoo Z.E. ist ein Fahrzeug, das wir derzeit erfolgreich in mehreren europäischen Ländern einsetzen. Renault ist ein zuverlässiger globaler Partner in diesem Bereich, und wir sind entschlossen, den Wandel in der Logistikindustrie durch eine weitere Vertiefung unserer Zusammenarbeit mit Renault auch künftig voranzutreiben, sagt Manoella Wilbaut, Head of Global Commercial Developments für den DHL Automotive Sektor. Insgesamt nutzt DHL aktuell 304 Elektrofahrzeuge Unter anderem hat Deutsche Post DHL unlängst eine Absichtserklärung für einen globalen Rahmenvertrag mit dem Autohersteller Renault unterzeichnet. Die geplante globale Vereinbarung soll Optionen für den künftigen Kauf von Renault-Fahrzeugen des Modells Kangoo Z.E. enthalten. Der Kangoo Z.E. ist ein Elektrofahrzeug, das derzeit für die Zustellung von DHL Express-Sendungen in Frankreich sowie in Aruba, Belgien, Dänemark und Deutschland eingesetzt wird. Insgesamt nutzt DHL aktuell 304 Elektrofahrzeuge, darunter neben dem Kangoo Z.E. auch den Renault ZOE und den Renault Twizy. Als führender europäischer Hersteller von Elektrofahrzeugen ist Renault stolz, DHL bei der Realisierung seiner Nachhaltigkeitsziele und gleichzeitigen Sicherstellung eines reibungslosen globalen Betriebs unterstützen zu können. Mit dem Kangoo Z.E., der eine Ladekapazität von 4 m³ hat, bietet Renault ein perfektes Transportmittel für die innerstädtische Zustellung in aller Welt. Mit ihrer jüngsten Vereinbarung werden Renault und DHL die Einführung des Kangoo Z.E. in weiteren Ländern auf allen Kontinenten beschleunigen, sagt Uwe Hochgeschurtz, Corporate Sales Director, Senior Vice President. Neueste Projekt wird derzeit in Bonn/Deutschland getestet Als erstes Unternehmen in seiner Branche hat sich Deutsche Post DHL ein CO2-Effizienzziel gesetzt, das eine Verbesserung der unternehmensweiten CO2-Effizienz um 30 Prozent bis 2020 gegenüber dem Vergleichsjahr 2007 vorsieht. Neben seiner Fahrzeugflotte investiert das Unternehmen auch in die Netzwerkoptimierung, den Betrieb und eine nachhaltige Energienutzung in seinen Gebäuden und Betriebseinheiten. Im Rahmen seiner globalen Nachhaltigkeitsbemühungen kooperiert Deutsche Post DHL mit allen großen Autoherstellern weltweit. Dabei kommen alle verfügbaren Technologien - von Biogas bis Elektromotor - im gesamten Spektrum von Transportfahrzeugen zum Einsatz. Das Unternehmen arbeitet mit verschiedenen Autoherstellern zusammen, um die neuesten Technologien zu testen, und gehört mehreren Branchenvereinigungen wie Green Freight Europe und aireg an. Das neueste Projekt wird derzeit in Bonn/Deutschland getestet, wo der gesamte Paketzustellbetrieb in der Innenstadt und den umliegenden Gebieten auf Elektrofahrzeuge umgestellt wird. Bis 2016 werden mehr als 140 E-Fahrzeuge im Einsatz sein, darunter mehrere Renault Kangoo Z.E. Bildunterschrift: Mit dem Kangoo Z.E., der eine Ladekapazität von 4 m³ hat, bietet Renault ein perfektes Transportmittel für die innerstädtische Zustellung in aller Welt. Mit ihrer Vereinbarung werden Renault und DHL die Einführung des Kangoo Z.E. in weiteren Ländern beschleunigen Christina Müschen Spokesperson: Corporate Responsibility Deutsche Post DHL Charles-de-Gaulle-Straße 20 53113 Bonn Germany Phone: +49 (0)228 182 9944 Fax: +49 (0)228 182 9880

„Gelungenes Messekonzept“: ERP-Softwarehersteller HS zieht positives Fazit seiner 20. CeBIT-Teilnahme
Hamburg (pressrelations) - "Gelungenes Messekonzept": ERP-Softwarehersteller HS zieht positives Fazit seiner 20. CeBIT-Teilnahme Die CeBIT 2014 ist für HS - Hamburger Software gut gelaufen: Der ERP-Spezialist legte bei seinen qualifizierten Geschäftskontakten zu und profitierte dabei vom klaren Fokus der Messe auf Fachbesucher. Besonders gefragt waren am Stand von HS unter anderem die Themen Digitale Personalakte und Dokumentenmanagement sowie die SEPA-Mandatsverwaltung und die integrierbare De-Mail-Lösung des Herstellers. Ausnahmslos Fachbesucher am Messestand Die Rechnung der Deutschen Messe, die CeBIT nur noch auf das Business auszurichten, geht nach Einschätzung des Softwareherstellers HS auf: "An unseren Messestand kamen in diesem Jahr ausnahmslos Fachbesucher mit zum Teil sehr konkreten Investitionsabsichten. Vor diesem Hintergrund konnten wir die Anzahl unserer qualifizierten Geschäftskontakte gegenüber dem Vorjahr um rund 15 Prozent steigern", berichtete Kai Eickhof, der Leiter des Produktmanagements und Marketings, auf der am heutigen Freitag zu Ende gehenden CeBIT. Dieser Erfolg sei ein Stück weit auch auf das gelungene Messekonzept des Veranstalters zurückzuführen, so Eickhof weiter. Vor einigen Jahren habe sich das Szenario in den Messehallen mitunter anders dargestellt. "HS ist seit 1994 auf jeder CeBIT mit einem eigenen Stand vertreten gewesen und hat auch jene Zeiten miterlebt, in denen die Messe eher auf die breite Masse als auf das Fachpublikum abzielte. Das kam uns als ERP-Anbieter nicht gerade entgegen", sagte Eickhof. Als klar auf Fachbesucher fokussierte Veranstaltung sei die CeBIT dagegen eine wichtige Plattform, um sich mit Kunden und Geschäftspartnern auszutauschen und mit Interessenten ins Gespräch zu kommen. Publikumsmagneten Digitale Personalakte und Dokumentenmanagement Besonders im Fokus der Besucher stand beispielsweise die Digitale Personalakte von HS. "Das Interesse an unserer Lösung war auf der CeBIT zeitweise größer als auf reinen Personalmessen", berichtete Eickhof. Der Mittelstand erkenne offensichtlich zunehmend die Vorzüge elektronischer Aktenhaltung und wolle diese auch nutzen. Neben der Digitalen Personalakte richtete sich das Interesse auf die weiteren Dokumentenmanagementlösungen von HS. Der Hersteller präsentierte seine Lösungen, die in die ERP-Anwendungen von HS und für den unternehmensweiten Einsatz in den Windows-Explorer als Speicherort integriert sind. "Die Besucher zeigten sich von der einfachen Bedienbarkeit der Software sehr angetan - etwa davon, dass sie als Benutzer - wie vom Windows-Explorer her gewohnt - Dokumente jeglicher Art per Speichern-unter-Funktion im Archiv ablegen können", so Eickhof. Auch die Möglichkeit, über Android-Geräte oder iPads mobil auf das System zuzugreifen, habe Kunden und Interessenten überzeugt. Große Nachfrage nach SEPA-Mandatsverwaltung Ein weiteres Thema, das Unternehmer derzeit umtreibt, ist SEPA. Eickhof: "Viele Besucher interessierten sich für eine Lösung, mit der sie die neuen administrativen Anforderungen im Bereich der SEPA-Lastschriftmandate effizient bewältigen." Mit dem Modul "Mandate - Lastschriften" stellte HS eine Erweiterung seiner Programme HS Finanzwesen und HS Finanzbuchhaltung vor, die es den Benutzern ermöglicht, SEPA-Lastschriftmandate elektronisch zu erstellen und zu verwalten. Zunehmendes Interesse an De-Mail Regen Besucherzuspruch erzielte HS des Weiteren mit seiner erstmals auf der CeBIT gezeigten De-Mail-Lösung. "Das Thema ist ja insgesamt noch recht jung. Gut ein halbes Jahr nach dem Start unserer Kooperation mit der Deutschen Telekom erkennen jedoch immer mehr Unternehmer und IT-Entscheider das Kosten- und Zeitsparpotenzial von De-Mail", so Produktmanager Eickhof. Mit der in die ERP-Software integrierbaren Lösung von HS können Unternehmen beispielsweise Verdienstabrechnungen elektronisch zustellen oder SEPA-Lastschriftmandate papierlos einholen. www.hamburger-software.de Johannes Tenge, Pressesprecher HS - Hamburger Software GmbH Co. KG Überseering 29 22297 Hamburg Fon: +49 40 63297-344 Fax: +49 40 63297-31344 E-Mail: presse@hamburger-software.de www.hamburger-software.de

Start für App-Security-Test
Darmstadt (pressrelations) - Start für App-Security-Test Welche Apps dürfen Angestellte gefahrlos auf Firmen-Tablets und Smartphones laden, ohne die Sicherheit des Unternehmens zu gefährden? Auf der CeBIT 2014 präsentiert das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT mit Appicaptor ein Werkzeug zur automatisierten Sicherheitsprüfung von Apps, das Unternehmen einfach und unkompliziert nutzen können. Appicaptor ist ab sofort als Testdienst für Android- und iOS-Apps verfügbar. Weitere Informationen zum Angebot finden sich im Internet unter: www.sit.fraunhofer.de/appicaptor oder auf der CeBIT in Halle 9 am Stand E40. Unterstützt wurde die Produktisierung von Appicaptor durch CIRECS — Center for Industrial Research in Cloud Security. Viele Apps enthalten Schwachstellen, die Angreifer ausnutzen können, um Zugriff auf Passwörter oder sensible Unternehmensdaten zu erhalten. Wenn Mitarbeiter auf firmeneigene Tablets und Smartphones wahllos Apps installieren, gehen Unternehmen deshalb hohe Risiken ein. Ob eine App die notwendigen Sicherheitsanforderungen erfüllt, können Unternehmen jetzt mit dem Appicaptor-Testdienst prüfen: Der Auftraggeber bestimmt Apps und Testkriterien. Appicaptor liefert Testberichte, mit deren Hilfe IT-Leiter entscheiden können, welche App sie für ihr Unternehmen zulassen. Da Apps oft aktualisiert werden, wiederholt Appicaptor den Test regelmäßig und sorgt so für einen aktuellen Wissenstand. "Appicaptor richtet sich vor allem an Unternehmen, die viele Apps prüfen möchten. Unser Testdienst funktioniert wie ein Abo", sagt Jens Heider vom Testlab Mobile Security am Fraunhofer SIT. "Unternehmen können die Ergebnisse sofort nutzen, ohne vorher etwas installieren zu müssen." Appicaptor erstellt zu jeder Android- oder iOS-App einen individuellen Testbericht. Diese sind so angelegt, dass auch Menschen ohne tiefe IT-Sicherheitskenntnisse auf ihrer Basis qualifizierte Entscheidungen treffen können. Im nächsten Schritt können Unternehmen mit Appicaptor eine Whitelist unbedenklicher Apps erstellen, die Mitarbeiter auf ihren mobilen Endgeräten nutzen dürfen. Alternativ ist auch die Erstellung einer Blacklist mit verbotenen Anwendungen möglich, die nicht die IT-Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens erfüllen. Weiterhin können Unternehmen selbst entwickelte Apps oder Apps aus firmeneigenen App-Stores regelmäßig automatisiert auf Schwachstellen testen. Gefördert wurde die Entwicklung von Appicaptor im Rahmen des Projekts CIRECS — Center for Industrial Research in Cloud Security. CIRECS ist ein gemeinschaftliches Vorhaben des Fraunhofer SIT und des House of IT, beide mit Sitz in Darmstadt. CIRECS hat es sich zum Ziel gesetzt, wichtige und praktisch relevante IT-Sicherheitsfragen im Zusammenhanb mit der Nutzung von Cloud Computing zu behandeln. Dazu gehören auch Technologien, mit denen Anwender auf Cloud-Dienste und Infrastrukturen zugreifen. Im Rahmen des Projekts werden Cloud-Innovationen entwickelt, die Unternehmen IT-Sicherheit und Datenschutz bieten. CIRECS wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) mit Mitteln aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Informationen zu CIRECS — Center for Industrial Research in Cloud Security: www.cirecs.de . Über die Projektpartner: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT Als Spezialist für IT-Sicherheit entwickelt das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt und Sankt Augustin unmittelbar einsetzbare Lösungen, die vollständig auf die Bedürfnisse der Auftraggeber ausgerichtet sind. Möglich werden diese maßgeschneiderten Dienste durch über 160 hochqualifizierte Mitarbeiter, die alle Bereiche der IT-Sicherheit abdecken. Sie bilden die breite Kompetenzbasis für technologie-übergreifende Leistungen auf höchstem Niveau. Das Fraunhofer-Institut SIT ist für Unternehmen aller Branchen tätig. Viele erfolgreiche Projekte mit internationalen Partnern sind eindrucksvoller Beweis für eine vertrauensvolle und zuverlässige Zusammenarbeit. Im Rahmen von CIRECS ist das Fraunhofer SIT für den Bereich Forschung zuständig. Pressekontakt Fraunhofer SIT: Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie Oliver Küch, Division Director Communication Marketing Rheinstraße 75 64295 Darmstadt Telefon: +49 6151 869-213 oliver.kuech@sit.fraunhofer.de House of IT e. V. Das House of IT ist ein wissenschaftsnahes Zentrum zur Förderung innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien in Europa, das von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam getragen wird. Neben Forschung und Wissenstransfer stehen Weiterbildung und Lehre sowie Unternehmensgründungen und Wachstum im Zentrum der Aktivitäten: Unter dem Dach des House of IT werden Zukunftsthemen erforscht, IT-Weiterbildungsangebote vorangetrieben und Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützt. Das House of IT wurde 2011 in Darmstadt gegründet und ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Im Rahmen von CIRECS ist das House of IT im Bereich Veranstaltungsmanagement, Kommunikation sowie als Schnittstelle zwischen Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik tätig. Pressekontakt House of IT: House of IT e. V. Katharina Plonsker, Kommunikation Events Mornewegstr. 30 | 3.1.08 64293 Darmstadt Telefon: +49 6151 16-75261 plonsker@house-of-it.eu

Die Natur als Vorbild
Kleve (pressrelations) - Die Natur als Vorbild Lange bevor es Ingenieure gab hat die Natur eigene technische Probleme gelöst. Das heißt, die Natur hat Antworten für fast alle Herausforderungen des Lebens eigenständig behoben. Ingenieure haben im Laufe der Zeit herausgefunden, dass wir Menschen viel von der Natur lernen können und die gewonnenen Erkenntnisse für den Bereich der Technik nutzen können. So werden beispielsweise nach dem Vorbild eines Lebewesens aus der Natur verschiedene Roboter erfunden, die den Menschen ihren Alltag erleichtern sollen. Biologie und Technik verschmelzen somit zu einer spannenden Wissenschaft: Bionik, der Technik aus der Natur. Das Forschungsgebiet von Prof. Dr. William Megill fokussiert sich auf Unterwasserrobotik. Das sind spannende Erfindungen und Phänomene der Natur, die sich die Hightech-Industrie heute beispielsweise bei der Erstellung von Robotern oder Maschinen zu Nutzen macht. In der Vorlesung werden unter anderem Tiere aus der Unterwasserwelt vorgestellt, die erforscht und beobachtet werden, um Ideen und Lösungen zu entwickeln, wie sich Maschinen und Roboter im Wasser bewegen können. Die erforschten Ergebnisse werden dann zur Entwicklung intelligenter Roboter genutzt, die neue Unterwasserwege effektiv beschreiten können. Die Kinder-Uni Mit der Kinder-Uni bietet die Hochschule Rhein-Waal Kindern zwischen 8 und 12 Jahren die Gelegenheit, sich in speziell für sie entwickelten Vorlesungen (45 Minuten) für die Welt der Wissenschaft zu begeistern. Wie richtige Studentinnen und Studenten erhalten sie Studentenausweise. Sie sitzen in Hörsälen und können echten Professoren Löcher in den Bauch fragen. Der große Unterschied zum richtigen Studium ist, dass keine Prüfungen abgelegt werden müssen. Mitmachen! Kinder, die sich für ein Studium an der Kinder-Uni begeistern, können entweder alle oder auch nur einzelne Vorlesungen besuchen. Das aktuelle Vorlesungsverzeichnis der Kinder-Uni ist auf der Homepage der Hochschule Rhein-Waal unter www.hochschule-rhein-waal.de einzusehen. Hochschule Rhein-Waal Marie-Curie-Straße 1 47533 Kleve Telefon: +49 2821 806 73 - 0 Telefax: +49 2821 806 73 - 160 Mail: info@hochschule-rhein-waal.de URL: www.hochschule-rhein-waal.de

Chinas Luftverteidigungszone und der Konflikt um die Diaoyu/Senkaku-Inseln
Frankfurt am Main (pressrelations) - Chinas Luftverteidigungszone und der Konflikt um die Diaoyu/Senkaku-Inseln Am 23. November 2013 verkündete die chinesische Regierung die Errichtung einer Luftverteidigungszone (air defense identification zone, ADIZ), innerhalb derer alle Luftfahrzeuge ihre Flugpläne den chinesischen Behörden vorab melden müssten. Auch alle anderen Küstenländer haben derartige Zonen eingerichtet. Brisant ist allerdings, dass die chinesische ADIZ mit der koreanischen sowie der japanischen Zone überlappt. Am problematischsten ist die Situation rund um die Diaoyu/Senkaku-Inseln, die seit 1985 von Japan kontrolliert, aber von der VR China und Taiwan als Teil des chinesischen Staatsgebiets beansprucht werden. Von Seiten der USA und ihrer Alliierten wurde das chinesische Handeln politisch verurteilt und als Versuch gewertet, den Status quo zu verändern. Entsprechend scharf waren auch die Reaktionen: China wurde aufgefordert, die Zone wieder zurückzuziehen, Luftfahrtgesellschaften dazu angehalten, Flugpläne außerhalb des chinesischen Hoheitsgebietes nicht an die Behörden zu melden, Südkorea wiederum erweiterte die eigene ADIZ deutlich. Zwar relativierten die USA und Südkorea ihre Positionen wieder, die japanisch-chinesischen Konfliktlinien blieben jedoch verhärtet. In HSFK-Report 9/2013 Chinas Luftverteidigungszone und der Konflikt um die Diaoyu/Senkaku-Inseln analysiert Peter Kreuzer die von der Verkündigung einer chinesischen ADIZ ausgehende Ereigniskette: Waren die scharfen Reaktionen angemessen oder handelt China im Rahmen des internationalen Gewohnheitsrechts? Der Report bettet die aktuelle Auseinandersetzung in den seit langem währenden Souveränitätskonflikt um die Diaoyu/Senkaku-Inseln ein und bietet einige Handlungsoptionen, die kurzfristig auf eine Deeskalation zielen und langfristig auf eine Lösung des Konfliktes hinwirken könnten. Dieser HSFK-Report kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Die HSFK-Reports enthalten wissenschaftliche Analysen aktueller Probleme und Handlungsempfehlungen. Sie erscheinen rund zehnmal jährlich. Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Baseler Straße 27-31 60329 Frankfurt am Main Telefon: 069 - 95 91 04-0 Telefax: 069 - 55 84 81 Mail: info@hsfk.de URL: www.hsfk.de

Super Nova erhält positiven NI 51-101-Bericht für die McAfee-Quelle in Frio County/Texas
(pressrelations) - Super Nova erhält positiven NI 51-101-Bericht für die McAfee-Quelle in Frio County/Texas Super Nova Minerals Corp. (CSE: SNP; OTC: SNOVF) (das "Unternehmen" oder "Super Nova") gibt bekannt, dass das Unternehmen im Hinblick auf die geplante Neubohrung am Standort McAfee im Frio County in Südtexas einen technischen Bericht gemäß Vorschrift National Instrument 51-101 erhalten hat. Die Ölquelle befindet sich im Pearsall Field in rund 50 km Entfernung von San Antonio. Im Nahbereich der Ölquelle wird in größerem Umfang Öl sowie Gas gefördert und es ist zudem eine umfangreiche Infrastruktur vorhanden. Die bestehende Bohrstelle bzw. Konzession (McAfee 1) bilden die Ausgangsbasis für die Neubohrung (siehe Lageplan - Abbildung 1: http://www.irw-press.com/dokumente/SuperNovaMinerals_140314_Figure1.pdf) In der Ölquelle McAfee 1 in der Zone B2 befinden sich laut Schätzung wahrscheinliche und unerschlossene Reserven ("probable undeveloped reserves") in Höhe von insgesamt 90.000 Stock Tank Barrel von leichtem und mittlerem Öl. Zusätzlich dürften in dieser Ölquelle auch 125.000 Stock Tank Barrel mögliche inkrementelle Reserven (possible incremental reserves) lagern. Das Unternehmen wird sich durch eine Farm-in-Transaktion und Zahlung von 100 Prozent eine Förderbeteiligung in Höhe von 90 Prozent vor dem Payout bzw. eine Förderbeteiligung von 50 Prozent nach dem Payout sichern. Die Liegenschaften im Besitz des Förderbetriebs erstrecken sich derzeit über die B1-Zone der Austin Chalk-Formation; das Unternehmen wird sämtliche Kosten für die Neubohrung bis in die etwas tiefer gelegene B2-Zone finanzieren. Einen Lageplan dieses Gebietes finden Sie unter dem folgenden Link (Abbildung 2 ): http://www.irw-press.com/dokumente/SuperNovaMinerals_140314_Figure2.pdf Die Reserven, die der B2-Zone der Austin Chalk-Formation in der Ölquelle McAfee 1 zugeschrieben wurden, basieren auf den Fördermengen der umliegenden Quellen, die ebenfalls in dieser Zone gebohrt wurden. Die Ergebnisse wurden in einer Lognormalverteilung dargestellt (siehe Abbildung 3 - http://www.irw-press.com/dokumente/SuperNovaMinerals_140314_Figure3.pdf). Wenn man von den wahrscheinlichen Reserven ausgeht, ist voraussichtlich mit einer Anfangsfördermenge von 741 Stock Tank Barrel/Tag zu rechnen (durchschnittlich 137 Stock Tank Barrel/Tag im ersten Jahr). Berücksichtigt man die wahrscheinlichen und möglichen Reserven, ist mit einer Anfangsfördermenge von 1.288 Stock Tank Barrel/Tag zu rechnen (durchschnittlich 238 Stock Tank Barrel/Tag im ersten Jahr). Diese Pressemeldung wurde durch Charles Chapman, P. Eng., von Chapman Petroleum Engineering Ltd., geprüft. Für das Board of Directors: SUPER NOVA MINERALS CORP. "Wolf Wiese" Wolf Wiese President Weitere Informationen erhalten Sie über: Investor Relations 604-221-8936 allinfo@supernovaminerals.com DIESE PRESSEMITTEILUNG WURDE VOM MANAGEMENT ERSTELLT, WELCHES AUCH DIE GESAMTE VERANTWORTUNG FÜR DEN INHALT ÜBERNIMMT. DIE CSE UND DEREN REGULIERUNGSORGANE ÜBERNEHMEN KEINERLEI VERANTWORTUNG FÜR DIE ANGEMESSENHEIT ODER GENAUIGKEIT DIESER MELDUNG. DIESES DOKUMENT ENTHÄLT BESTIMMTE ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN, DIE BEKANNTE UND UNBEKANNTE RISIKEN, VERZÖGERUNGEN UND UNGEWISSHEITEN IN SICH BERGEN, DIE NICHT VOM UNTERNEHMEN BEEINFLUSST WERDEN UND DAZU FÜHREN KÖNNEN, DASS SICH TATSÄCHLICHE ERGEBNISSE, LEISTUNGEN ODER ERFOLGE DES UNTERNEHMENS ERHEBLICH VON DEN ERGEBNISSEN, LEISTUNGEN ODER ERWARTUNGEN UNTERSCHEIDEN, DIE IN DIESEN ZUKUNFTSGERICHTETEN AUSSAGEN ZUM AUSDRUCK GEBRACHT WURDEN. WIR BEMÜHEN UNS UM DAS SAFE-HARBOUR-ZERTIFIKAT. Für die Richtigkeit der Übersetzung wird keine Haftung übernommen! Bitte englische Originalmeldung beachten!

Goldhofer produziert Satteltieflader mit der bahnbrechend neuen »MPA-Achstechnologie« in Serie: Die ersten zwei Satteltieflader mit der »MPA-Achstech
Memmingen (pressrelations) - Goldhofer produziert Satteltieflader mit der bahnbrechend neuen »MPA-Achstechnologie« in Serie Die ersten zwei Satteltieflader mit der »MPA-Achstechnologie« gehen nach Berlin Mit der Übergabe der ersten beiden Satteltieflader mit der bahnbrechenden neuen »MPA-Achstechnologie« an die BTB Logistik GmbH in Berlin hat bei der Goldhofer Aktiengesellschaft als weltweit führendem Hersteller von Spezialtransportfahrzeugen in Memmingen kurz vor Weihnachten auch die Serienproduktion dieser neuen Fahrzeuggeneration begonnen. "Vor allem die geringe Transporthöhe, die hohe Achslast und die extreme Wartungsfreundlichkeit der »MPA-Achstechnologie« sowie die daraus resultierende enorme Einsatzflexibilität haben uns überzeugt", sagt Michael Schmidtke, Dispositionsleiter beim Berliner Spezialisten für Kranvermietung und Schwertransporttechnologie. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um zwei baugleiche vierachsige ausziehbare Satteltieflader vom Typ STZ-MPA 4. Die Nutzlast liegt bei 58.600 kg und die Ladefläche kann bis auf 15 m Länge ausgezogen werden. "Dank der zulässigen Achslast von 12.000 kg je Achse und einer Ladeflächenhöhe von 780 mm (Blockmaß) sind die Fahrzeuge hervorragend geeignet für den Transport von hohen und langen sowie von schweren Teilen", so Michael Schmidtke. Zudem benötige man aufgrund der niedrigen Ladehöhe und des sehr niedrigen Eigengewichts wesentlich weniger behördliche Genehmigungen für einen Transport. Der Grund für die Anschaffung von gleich zwei neuen Satteltiefladern mit der weltweit leichtesten Achstechnologie ist, dass die BTB Logistik GmbH mit dem Liebherr-Teleskopkran 1750-9.1 einen neuen Kran im Portfolio hat. "Die Ballastteile oder Gitterelemente dieses 750-t-Krans müssen schnell und problemlos zum Einsatzort transportiert werden können", sagt Schmidtke. "Da spielte die Genehmigungsproblematik natürlich eine entscheidende Rolle. Deshalb haben wir uns für die neue »MPA-Achstechnologie« von Goldhofer entschieden, dessen Tieflader so etwas wie der Mercedes unter den Sattelanhängern sind." Ein anderer wichtiger Aspekt, warum BTB Logistik beim Kran-Transport auf die erstmals auf der Bauma von Goldhofer vorgestellte »MPA-Achstechnologie« setzt, ist die lange Lebensdauer und die hohe Wartungsfreundlichkeit des MPA-Systems. Mit der zum Patent angemeldeten innovativen »MPA-Achstechnologie« - benannt nach dem MacPherson-Achsystem - hat Goldhofer als weltweit führender Hersteller von Spezialtransportsystemen für den Paukenschlag in der Schwerlastbranche gesorgt. Die Bauteile wurden auf das maximal Mögliche reduziert. So besteht das MPA-Achssystem lediglich aus je einem Radträger, Federbein und Querlenker. Das gesamte Aggregat ist sehr wartungsarm und es wurden ausschließlich hochwertigste Komponenten der Hersteller BPW, Neumeister und Heyd verbaut. Mittlerweile wurde das Achssystem umfangreichen Tests unterzogen und zur Serienfertigung frei gegeben. "Maximale Einfachheit, wenig Bauteile, großer Achsausgleich, großer Lenkeinschlag, niedriges Eigengewicht und hohe zulässige Achslasten - es gibt keinen Zweifel an der Überlegenheit der »MPA-Achstechnologie«" sagt Volker Schmidt, Konstruktionsleiter der Goldhofer Aktiengesellschaft. Auch für Günther Vogel, Gebietsverkaufsleiter der Goldhofer Aktiengesellschaft, und seinem Mitarbeiter Steffen Rückriem hat die Auslieferung der ersten MPA-Fahrzeuge in Deutschland einen besonderen Stellenwert. "Man hat in den Gesprächen mit BTB Logistik sofort eine große Akzeptanz für unsere neue »MPA-Achstechnologie« feststellen können", sagt Steffen Rückriem. Das Gesamtsystem und deren hohe Funktionalität sowie die signifikante Erweiterung der Nutzlastgrenzen haben dem Berliner Spezialisten imponiert. "Und dass wir mit unserer neuen Technologie in der Hauptstadt einen neuen Kunden gewonnen haben", so Steffen Rückriem, "freut mich natürlich außerordentlich." Ingo Jensen Redaktion Jensen media redaktion@jensen-media.de Jensen media GmbH Hemmerlestraße 4 87700 Memmingen Telefon 08331/99188-0 Telefax 08331/99188-10 info@jensen-media.de www.jensen-media.de www.facebook.com/jensen.media

Klimafolgen in der Schweiz: Anpassung und Klimaschutz müssen Hand in Hand gehen
Bern (pressrelations) - Klimafolgen in der Schweiz: Anpassung und Klimaschutz müssen Hand in Hand gehen Mehr als 20 Forschungsgruppen aus der ganzen Schweiz haben in den vergangenen zwei Jahren am Klimafolgen-Bericht mitgearbeitet. Initiiert und koordiniert wurde das bisher einmalige Projekt vom Oeschger-Zentrum der Universität Bern, finanziell unterstützt haben es das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und MeteoSchweiz. In ihren Untersuchungen zu sieben Themenbereichen - von Gletscher und Wasserhaushalt über Wald, Biodiversität und Landwirtschaft bis zu Gesundheit und Energie - gingen die Forschenden von den so genannten «CH2011-Szenarien» zur künftigen Entwicklung von Temperatur und Niederschlag in der Schweiz aus. Aus diesen Klimaszenarien leiteten sie konkrete Klimafolgen ab. Dabei konnten die zahlreichen Forschungsgruppen durch die einheitliche Basis ihre Modelle mit den gleichen Daten füttern und so die Resultate vergleichbar machen. «Dieser Ansatz liefert wertvolle Grundlagen für die Entwicklung von Anpassungsstrategien», sagt Christoph Raible vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern, der das Projekt koordinierte. Die Ergebnisse des «CH2014-Impacts»-Projekts bestätigen bestehendes Wissen über die Klimafolgen und liefern neue Erkenntnisse. So werden zum Beispiel bisherige Beurteilungen zu den Veränderungen der Schweizer Gletscher klar bekräftigt: Falls keine einschneidenden klimapolitischen Massnahmen ergriffen werden, verschwinden bis Ende dieses Jahrhunderts rund 90 Prozent der Schweizer Gletscher. Schon 2035 wird fast die Hälfte des heute verbleibenden Gletschereises abgeschmolzen sein. Gewinner und Verlierer im Wald Für den Wald zeigt «CH2014 Impacts» differenzierte Entwicklungen: In tiefen Lagen von schon heute sehr trockenen inneralpinen Tälern - wie etwa das Saastal im Wallis - reagiert der Wald sehr sensibel. Bereits eine kleine zusätzliche Erwärmung zeigt Folgen. Der Baumbestand wird durch schwächeres Wachstum bedroht und gerät unter erhöhten Borkenkäferdruck. Darunter leidet die Schutzwirkung gegen Lawinen und Steinschlag. Anders sieht es an der alpinen Baumgrenze aus, wo das Baumwachstum zunimmt. Das hat positive Folgen sowohl für die Schutzwirkung wie für die Holzproduktion und die Kohlenstoffspeicherung. Starke Veränderungen zeigen die Wälder in vielen Fällen erst gegen Ende dieses Jahrhunderts. Doch die Waldpflege müsse sich gemäss den Forschenden bereits heute auf die zu erwartenden längerfristigen Entwicklungen einstellen. Grosse regionale Unterschiede Der «CH2014-Impacts»-Bericht zeigt deutlich die grossen regionalen Unterschiede in den Auswirkungen des Klimawandels auf. So wird insbesondere das Tessin mit negativen Folgen des Temperaturanstiegs konfrontiert. Die Hitzephasen mit so genannten Tropennächten könnten sich auf eine Länge von bis zu zwei Monaten ausdehnen. Darunter hätten nicht nur die Menschen zu leiden. Den Kühen zum Beispiel droht Hitzestress, und dem Wald macht die Trockenheit zu schaffen. Die sensible Südschweiz, so ein weiteres Resultat aus dem Bericht, muss mit markanten Auswirkungen des Klimawandels rechnen - «Sogar wenn global wirksame Klimaschutzmassnahmen ergriffen werden», sagt Raible. Im Mittelland hingegen sind auch positive Folgen zu erwarten, sofern es durch wirksame Klimapolitik gelingt, die Auswirkungen auf ein verkraftbares Mass zu beschränken. Zum Beispiel im Weinbau, wo wärmere Bedingungen den Anbau von zusätzlichen Traubensorten erlauben. Ohne Klimaschutzmassnahmen werden voraussichtlich problematische Folgen dominieren. So muss etwa mit stärkeren Schwankungen bei den Abflussmengen von Flüssen gerechnet werden, und die Temperatur des Grundwassers dürfte ansteigen - mit möglicherweise negativen Konsequenzen für die Trinkwasserqualität. Zu starken Umwälzungen kommt es bei der Artenzusammensetzung von Vogel- und Pflanzenvorkommen. Zunehmend ungeeignete Klimabedingungen gefährden bis Ende Jahrhundert beispielsweise das Überleben von Fichte und Buche, der heute im Mittelland am meisten verbreiteten Baumarten. Verminderung der Treibhausgasemissionen vordringlich Ob mit oder ohne Klimaschutz, so ein Fazit von «CH2014 Impacts», kommt die Schweiz nicht um Anpassungen herum. Dazu zählt auch verbessertes Management zum Beispiel in der Landwirtschaft - unter anderem bei Sortenwahl und Schädlingsbekämpfung - oder in der Wasserversorgung. Durch die sich verändernden Abflussmengen in den Flüssen muss künftig haushälterischer mit Wasser umgegangen werden. Aber auch die Forstwirtschaft stellt der Klimawandel vor neue Herausforderungen. Die sich wandelnden Bedingungen machen eine Anpassung der Waldpflege und die Förderung der Biodiversität nötig. Anpassungsmassnahmen und verbessertes Management reichen aber nicht aus, um dem Klimawandel zu begegnen. Nach wie vor bleibt eine Verminderung der Treibhausgasemissionen vordringlich. Mit anderen Worten: Anpassung und Klimaschutz müssen Hand in Hand gehen. «Wenn es gelingt, den Klimawandel zu begrenzen, lässt sich die Anpassung an seine Folgen erfolgreicher und kostengünstiger bewerkstelligen», fasst Raible zusammen. Der Bericht «CH2014-Impacts« kann kostenlos auf www.ch2014-impacts.ch heruntergeladen werden. Neben dem vollständigen Bericht («CH2014-Impacts - Toward Quantitative Scenarios of Climate Change Impacts in Switzerland») existieren Zusammenfassungen auf Deutsch, Französisch und Italienisch. Universität Bern Hochschulstrasse 4 3012 Bern Schweiz Telefon: +41 (0)31 631 81 11

Fresenius plant Aktiensplit im Verhältnis 1:3
Bad Homburg v.d.H. (pressrelations) - Fresenius plant Aktiensplit im Verhältnis 1:3 Fresenius wird der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Mai 2014 einen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 vorschlagen. Durch Umwandlung von Kapitalrücklagen soll das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln unter Ausgabe neuer Aktien verdreifacht werden. Jeder Aktionär soll je gehaltener Fresenius-Aktie ohne Zuzahlung zwei weitere Aktien erhalten. Das Kursniveau je Aktie wird sich bei insgesamt gleich bleibendem Gesamtwert für die Aktionäre rechnerisch entsprechend verringern. Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: "Der Kurs unserer Aktie hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdreifacht und liegt über 100 €. Der geplante Aktiensplit untermauert unser Vertrauen in die hervorragenden langfristigen Wachstumsaussichten von Fresenius. Darüber hinaus wollen wir den Handel in unserer Aktie fördern und sie für breite Anlegerkreise noch attraktiver machen." Die Tagesordnung für die Hauptversammlung wird am 2. April 2014 veröffentlicht. Im Zusammenhang mit dem geplanten Aktiensplit sollen verschiedene bestehende Ermächtigungen zum Genehmigten Kapital und zu den Bedingten Kapitalien sowie zum Erwerb eigener Aktien entsprechend angepasst werden. Das Grundkapital der Fresenius SE Co. KGaA beträgt derzeit 179.808.205 Mio € und ist eingeteilt in 179.808.205 Stammaktien. Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 20,3 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 178.337 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de. Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren. Fresenius SE Co. KGaA Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852 Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland Presseinformation Matthias Link Konzern-Kommunikation Fresenius SE Co. KGaA Else-Kröner-Straße 1 61352 Bad Homburg Deutschland T +49 6172 608-2872 F +49 6172 608-2294 matthias.link@fresenius.com www.fresenius.de

Echte Verbraucherpolitik statt lauwarmer Konzepte
Berlin (pressrelations) - Echte Verbraucherpolitik statt lauwarmer Konzepte »Der morgige Weltverbrauchertag ist leider kein Feiertag. Noch immer können sich Unternehmen und Vermieter auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher bereichern. Die neue Regierung muss die zentralen Probleme endlich anpacken«, erklärt Caren Lay, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE und verbraucherpolitische Sprecherin der Fraktion, anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März. Lay weiter: »Für die großen verbraucherpolitischen Herausforderungen liegen von der Regierung nur halbherzige Ideen vor. Die groß angekündigte Mietpreisbremse bremst keine Mieten. Das Konzept von Heiko Maas sieht eine Deckelung auf zehn Prozent lediglich bei Weitervermietungen vor, und das nur für 5 Jahre und auch nur, wenn die Länder es wollen. Das ist mutlos und kein Werkzeug gegen Vertreibung und Gentrifizierung aus den Innenstädten. Wir fordern: Bei Wiedervermietung darf es gar keine Mieterhöhung geben, wenn sich der Wohnwert nicht verbessert. Ähnlich verhält es sich bei den Dispozinsen. Die liegen derzeit bei durchschnittlich 11 Prozent. Die Banken, die ihr Geld für 0,25 Prozent Zinsen bei der EZB leihen können, bereichern sich so auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher. Doch anstatt die Dispo-Zinsen gesetzlich zu deckeln, will die Bundesregierung in der Tradition seiner Vorgängerin Aigner nur auf Warnhinweise und Beratungsgespräche bei Überziehung durch die Banken setzen. DIE LINKE fordert schon lange einen gesetzlichen Deckel auf die Dispo-Zinsen von 5 Prozent über dem Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB).« Quelle: http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/echte-verbraucherpolitik-statt-lauwarmer-konzepte/ Informationsdienst der Partei DIE LINKE - Registrierung/Abonnement http://www.die-linke.de/service/ DIE LINKE Kleine Alexanderstraße 28 10178 Berlin Deutschland Telefon: 030 24009 543 oder -4 Telefax: 030 24009 220 Mail: bundesgeschaeftsstelle@die-linke.de URL: http://die-linke.de

Arbeitsgemeinschaft Glyphosat: Risikobewertung des Herbizids Glyphosat veröffentlicht
Frankfurt (pressrelations) - Arbeitsgemeinschaft Glyphosat: Risikobewertung des Herbizids Glyphosat veröffentlicht EFSA veröffentlicht Evaluierungsbericht deutscher Behörden. Die Risikobewertung des Herbizidwirkstoffes Glyphosat geht damit in die nächste Phase. Zu Beginn des Jahres 2014 legten die zuständigen deutschen Behörden ihre Sicherheitsbewertung für den Herbizidwirkstoff Glyphosat (http://www.glyphosate.eu) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vor. Der umfassende Bewertungsbericht ist eine vollständige Risikobewertung von Glyphosat und wurde kürzlich auf der EFSA Webseite (http://dar.efsa.europa.eu/dar-web/consultation) veröffentlicht, um auch Stakeholder und die Öffentlichkeit an der Diskussion zu beteiligen. Glyphosat erhielt im Jahr 2002 eine EU-weite Zulassung und befindet sich derzeit im turnusmäßigen Wiederzulassungsverfahren. Der vorläufige Bewertungsbericht ist ein wichtiger Schritt bei der Wiederzulassung von Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen in der EU. Die vorliegende Risikobewertung zeigt erneut, dass Glyphosat kein unzumutbares Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier sowie für die Umwelt darstellt. Ebenso gab es keine Hinweise auf mutagene, krebserregende oder fruchtschädigende Wirkungen. Pflanzenschutzmittel, die den Wirkstoff Glyphosat enthalten, gehören weltweit zu den meist genutzten Herbizidprodukten und kommen auch in Europa häufig zum Einsatz. Glyphosat-haltige Herbizide bekämpfen fast alle mehrjährigen Unkräuter. Der Einsatz kann zu Ertragssteigerungen führen und bietet eine Alternative zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Pfluglose Anbauverfahren (http://www.glyphosat.de/nutzen-und-vorteile/der-beitrag-von-glyphosat-zu-einer-nachhaltigeren-landwirtschaft) werden mittlerweile als fester Bestandteil einer nachhaltigen Landwirtschaft in Europa gefördert, weil sie den Ausstoß klimaschädlicher Gase reduzieren und die Böden vor Erosion schützen. "Glyphosat ist enorm wichtig für eine nachhaltige und unabhängige europäische Landwirtschaft. Ohne Glyphosat würde sich der Anbau einiger Kulturpflanzen in manchen Regionen Deutschlands beispielsweise gar nicht mehr lohnen. Ein Glyphosat-Wegfall hätte daher spürbare Auswirkungen auf die europäische Lebensmittelproduktion.", betont Gerhard Ahlers, Geschäftsführer Feinchemie Schwebda GmbH und einer der Sprecher der deutschen Arbeitsgemeinschaft Glyphosat*. Auf europäischer Ebene haben sich Pflanzenschutzmittelunternehmen aus zwölf EU-Mitgliedsstaaten zur Glyphosat Task Force zusammengeschlossen und einen gemeinsamen Antrag auf Wiederzulassung des Herbizidwirkstoffes Glyphosat in der Europäischen Union gestellt. Der neue Bericht wird derzeit von Experten aus allen EU-Mitgliedstaaten im Rahmen eines wissenschaftlichen Peer-Review-Verfahrens untersucht. Es wird erwartet, dass EFSA noch in diesem Jahr zu einer Entscheidung bezüglich Glyphosat gelangt. Weitere Informationen zur Anwendung und Sicherheitsbewertung von Glyphosat unter http://www.glyphosat.de. * In der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat engagieren sich die Unternehmen Cheminova Deutschland GmbH Co. KG, Dow AgroSciences GmbH, Feinchemie Schwebda GmbH, Helm AG, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Nufarm Deutschland GmbH, Syngenta Agro GmbH. Renate Riedl MSLGROUP Germany GmbH Otto-Meßmer-Straße 1 60314 Frankfurt Telefon: +49 (0) 172 / 90 19 493 Email: arbeitsgemeinschaft@glyphosat.de http://www.glyphosat.de

Verfahrenstechniker entwickeln innovative Mess- und Simulationsmethoden für die Industrie
Magdeburg (pressrelations) - Verfahrenstechniker entwickeln innovative Mess- und Simulationsmethoden für die Industrie Die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG hat ein nationales Schwerpunktprogramm zur Entwicklung neuer Messmethoden zur Kennzeichnung der Stoffeigenschaften feiner Pulver an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) bestätigt. Innerhalb des mit insgesamt 3 Mio. Euro von der DFG über die nächsten zwei Jahre geförderten Projektes Partikel im Kontakt, Mikromechanik, Mikroprozessdynamik und Partikelkollektive PIKO sollen innovative Werkstoffe mit präzisen Produkteigenschaften für den Transport, die Förderung und Lagerung von Pulvern für die chemische, pharmazeutische und Lebensmittelindustrie entstehen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Ingenieure vom Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik der Universität Magdeburg wollen in Simulationsmodellen das gewünschte Produktverhalten von Stoffen und Materialien in Produktionsprozessen vorhersagen, um sie anschließend mit innovativer Verfahrenstechnik zu optimieren und der Industrie zur Verfügung zu stellen. Das DFG-Programm PIKO ist ein nationaler Forschungsschwerpunkt mit internationaler Beteiligung. In ihm sind insgesamt 32 Antragsteller aus 23 Universitäten und Max-Planck-Instituten aus ganz Europa in interdisziplinären Projekten von Verfahrenstechnikern, theoretischen und experimentellen Physikern sowie Werkstoffingenieuren vereinigt. Koordiniert wird dieser Schwerpunkt von Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Tomas vom Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik der OVGU. Dieser Lehrstuhl ist bei interdisziplinären Projekten federführend. "Während in Flüssigkeiten der Transport gelöster Partikel vergleichsweise gut verstanden ist, stößt unser Wissen an Grenzen, sobald die Kontaktdynamik haftender feiner Partikel, einiger Nano- bis Mikrometer (der millionste bis eintausendstel Teil eines Millimeters), eine Rolle spielt. Mit unseren Messmethoden wollen wir das dynamische Verhalten von Pulvern nicht nur qualitativ, sondern quantitativ vorhersagen. Die interdisziplinäre Lösung eines derartigen Ziels war bis vor Kurzem noch nicht denkbar. Durch neue Entwicklungen sowohl im Bereich der hochempfindlichen Messtechnik als auch der mathematischen Simulationen rückt das Ziel, Partikel im Kontakt zu verstehen, jedoch in erreichbare Nähe." Weitere Inhalte des Schwerpunktes können auf der aktuellen Webseite www.piko.ovgu.de/ eingesehen werden. Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Tomas Institut für Verfahrenstechnik Tel: 0391 67-58783 E-Mail: juergen.tomas@ovgu.de

Neue Angebote der Trauma-Ambulanz für Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt
Frankfurt am Main (pressrelations) - Neue Angebote der Trauma-Ambulanz für Opfer von sexuellem Missbrauch und Gewalt "Viele der Betroffenen entwickeln bereits in der Kindheit und Jugend oder später im Erwachsenenalter eine Posttraumatische Belastungsstörung: Sie leiden unter wiederkehrenden schmerzhaften Erinnerungen an die belastenden Ereignisse oder träumen immer wieder davon. Viele Betroffene leiden darüber hinaus unter starker Anspannung, Konzentrationsproblem und haben Schwierigkeiten, positive Gefühle wie Liebe und Glück zu empfinden", weiß Steil aus ihrer Jahre langen Behandlung von Betroffenen. Von "sexuellem Missbrauch" sprechen die Experten, erläutert Steil, "wenn der Täter gegenüber dem Opfer auf Grund seines Alters oder Einflusses in einer überlegenen Position ist und dieses zu sexuellen Handlungen drängt oder zwingt. Dies muss nicht immer gewaltsam sein. Die Täter sind häufig Verwandte, Freunde der Familie oder andere Jugendliche." Körperliche Misshandlungen liegen für die Psychologen dann vor, wenn Bezugspersonen körperliche Gewalt anwenden, die beim Opfer zu ernsthaften Verletzungen oder seelischen Schäden führt. In einem der zwei Studien sollen nun Frauen behandelt werden, die vor dem 18. Lebensjahr körperliche und sexuelle Gewalt erlebt haben und gegenwärtig unter einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie starken Stimmungsschwankungen leiden. Im Rahmen dieses Projekts werden zwei Therapieformen miteinander verglichen: die Dialektisch Behaviorale Therapie für Posttraumatische Belastungsstörung (DBT-PTSD) und die Cognitive Processing Therapy (CPT). Bei der DBT-PTSD steht nach einer Stabilisierungsphase das Nacherleben der traumatischen Situation im Vordergrund, während die CPT sich hauptsächlich mit den Gedanken und Gefühlen, die in Folge des Traumas entstanden sind, auseinander setzt. Die Wirksamkeit beider Therapieverfahren ist gut belegt. "Das Projekt bietet betroffenen Frauen die Möglichkeit, ohne die sonst üblichen langen Wartzeiten eine spezialisierte Behandlung bei eigens dafür geschulten Trauma-Therapeutinnen und Therapeuten zu bekommen", erklärt Dr. Meike Müller-Engelmann, die dieses Projekt koordiniert. Insgesamt können in Frankfurt 60 Frauen behandelt werden. Die Therapien dauern ein Jahr und umfassen 45 Therapiesitzungen. Weitere Behandlungszentren sind in Mannheim und Berlin. In einem zweiten Projekt werden Jugendliche und junge Erwachsene, die ebenfalls unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung in Folge von körperlichen oder sexuellen Gewalterfahrungen leiden, mit einem speziell an diese Altersgruppe angepassten Therapieprogramm behandelt, das sich bereits als sehr wirksam erwiesen hat (Matulis, Resick, Rosner, Steil, 2013). "Diese Intervention konnte die Symptome der Jugendlichen deutlich reduzieren. Jetzt wollen wir verschiedene Wirkfaktoren genauer betrachten und suchen weitere Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die an der Studie teilnehmen", erklärt Dr. Regina Steil. Die Behandlung ist als Einzeltherapie angelegt und umfasst nach einer ausführlichen Eingangsdiagnostik zwischen 30 und 36 Therapiesitzungen in einem Zeitraum von vier bis fünf Monaten. Die Therapie ist sehr kompakt und intensiv, da die Jugendlichen so am schnellsten eine Verbesserung der Symptome erzielen können. Nach einer anfänglichen Stabilisierung folgt eine fokussierte Traumabearbeitung. Informationen: Ansprechpartnerin für das erste Projekt: Dipl.-Psych. Dr. Meike Müller-Engelmann Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Tel.: (069) 798-25365, traumatherapie@psych.uni-frankfurt.de Ansprechpartnerinnen für das zweite Projekt: Dipl.-Psych. Anna Seiverth, Dipl.-Psych. Jana Gutermann, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Tel: (069) 798-23973/23989, a.seiverth@med.uni-frankfurt.de, gutermann@psych.uni-frankfurt.de Ansprechpartnerin für Journalisten: Dipl.-Psych. Dr. Meike Müller-Engelmann , Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Tel.: (069) 798-25365, traumatherapie@psych.uni-frankfurt.de

CeBIT zeigt zunehmende Bedeutung der Informatik - TU mit neuem Studiengang Sozioinformatik
Kaiserslautern (pressrelations) - CeBIT zeigt zunehmende Bedeutung der Informatik - TU mit neuem Studiengang Sozioinformatik Während der heute zu Ende gehenden CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik, erläuterte Professorin Katharina Zweig vom Fachbereich Informatik der TU Kaiserslautern die wachsende Bedeutung der Informatik nicht nur für technologische, sondern auch für gesellschaftliche Entwicklungen. So können zum Beispiel durch immer umfassendere Simulationen von globalen Prozessen die Auswirkungen von wirtschaftlichen oder politischen Entscheidungen besser vorhergesagt werden. In den letzten Jahren hat sich immer mehr gezeigt, dass Softwaresysteme das Potenzial für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen haben. Beispiele dafür sind die neuen Kommunikationsmöglichkeiten auf sozialen Netzwerkplattformen wie Facebook, die Software liquidFeedback, die von der Piratenpartei für ihre demokratische Entscheidungsfindung genutzt wird, aber auch Software, die mehr im Verborgenen arbeitet, wie die smarten An- und Verkaufsprogramme, die mit Hochgeschwindigkeit Aktien an den Börsen handeln, und dabei in Minutenschnelle Aktienwerte vernichten können. An diesen Beispielen wird schon deutlich, dass nicht jede computergestützte Informationsverarbeitung auch jedem Bürger und jeder Bürgerin gleich gut gefällt. Manche Softwareprojekte sind von vornherein zum Scheitern verurteilt, wie zum Beispiel die Idee, die Kreditwürdigkeit einer Person unter anderem danach zu bewerten, mit wem sie auf einer sozialen Netzwerkplattform Kontakt pflegt. Nach publik werden dieser Forschungsidee im Jahr 2012 regte sich so viel Widerstand, dass die beteiligten Personen und Institutionen das Projekt schnell fallen ließen. Es wird deutlich, dass Software heutzutage nicht mehr ein einfaches Produkt ist, sondern in einem sehr spezifischen, sozialen Kontext eingebettet ist. Mensch - Organisation - Gesellschaft und Software bilden hierdurch ein komplexes soziotechnisches System, das neue Forschungsfragen und Anwendungsfelder mit sich bringt. Da Informatiksysteme heute fast alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen, spielen auch soziale Aspekte eine immer größere Rolle. Als führender Informatikstandort sieht die TU Kaiserslautern daher ihre Verantwortung auch darin, dieses Spannungsfeld zwischen Gesellschaft und Informatik interdisziplinär zu erforschen und zu lehren. Ein Beispiel ist hier der seit dem Wintersemester 2013/14 am Fachbereich Informatik und in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften und Sozialwissenschaften deutschlandweit einzigartige Bachelor- und Masterstudiengang Sozioinformatik. Der Studiengang beschäftigt sich mit der Modellierung der Schnittstelle zwischen Gesellschaft und einer immer mehr von Informationssystemen durchdrungenen Umwelt. Themen des Studiengangs sind zum Beispiel Privatheit und Datenschutz, Unterstützung von Gesellschaftsorganisation in Sachen Gesundheit, Soziales, Umwelt- und Tierschutz durch große Softwaresysteme, und e-Government, das heißt, Fragen danach, wie Wahlen und andere Staatsangelegenheiten mit Hilfe von Computern durchgeführt werden können. Firmen und Organisationen stellen immer häufiger fest, dass es bei der Einführung größerer Softwaresysteme nicht genügt, nur die technischen Aspekte zu betrachten. Damit sich ein neues Softwaresystem mit gesellschaftlicher Relevanz erfolgreich in einer Organisation durchsetzt oder von der Bevölkerung ohne Vorbehalte angenommen wird, sind Spezialisten nötig, die die zugrunde liegende Technik verstehen, deren gesellschaftliche Konsequenzen einschätzen können und von Anfang an in die Planung der Software mit einbezogen werden. Kontakt: Prof. Dr. Katharina Zweig Tel.: 0631/2053353 E-Mail: zweig@cs.uni-kl.de

Ewald Böhlke: Runde Tische in der Ukraine - Interview mit der Zeitung 'Das Parlament'
Berlin (pressrelations) - Ewald Böhlke: Runde Tische in der Ukraine - Interview mit der Zeitung Das Parlament Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung "Das Parlament" (Erscheinungstag: 17. März 2014) - bei Nennung der Quelle frei zur sofortigen Veröffentlichung - Der Osteuropaexperte Ewald Böhlke hat mit Blick auf den Konflikt in der Ukraine einen Rückfall in eine außenpolitische Logik des 19. Jahrhunderts kritisiert. "Russland geht dahin zurück mit seiner Aktion auf der Krim, aber auch wir sind nicht ganz frei von diesem Denken", sagte der Direktor der Berthold-Beitz-Zentrums bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. "Wir leben im 21. Jahrhundert, wir sind eng vernetzte Gesellschaften, denen man nicht mit der Einflusssphärenpolitik des 19. Jahrhunderts kommen kann." Die Einsicht aus den Schrecken des 20. Jahrhunderts könne jetzt nicht sein, in ein Muster wechselseitiger Drohungen zwischen Europa und Russland zu verfallen und das über die Ukraine auszutragen, sagte Böhlke. Wichtig sei nach wie vor, die Konfliktparteien in der Ukraine in gemeinsamer Begleitung von Russland und Europa an einen Tisch zu bringen. "Klug wäre es zum Beispiel, runde Tische in den Regionen der Ukraine zu ermöglichen, um die Zivilgesellschaft überhaupt einmal zu Wort kommen zu lassen", sagte Böhlke. Unter Janukowitsch habe die Zivilgesellschaft kaum eine Stimme gehabt, aber die Neuen in Kiew hätten zunächst auch wieder über die Köpfe hinweg gesprochen - zum Beispiel bei der Frage, ob Russisch als zweite Amtssprache zurückgenommen wird. Das Interview im Wortlaut: Herr Böhlke, warum hat der Streit um die Ukraine eine so große Bedeutung? Ewald Böhlke: Der Ukraine-Konflikt ist eigentlich ein typischer Konflikt, wie wir ihn hundertfach in Europas Geschichte kennen - einschließlich der Fehlwahrnehmungen auf allen Seiten. Das führt dann zu einer Art Kindergartenpolitik: Man freut sich, wenn man den Sandkasten des anderen zerstören kann. Russland geht dahin zurück mit seiner Aktion auf der Krim, aber auch wir sind nicht ganz frei von diesem Denken. Das ist keine moderne Politik. Wir leben im 21. Jahrhundert, wir sind eng vernetzte Gesellschaften, denen man nicht mit der Einflusssphärenpolitik des 19. Jahrhunderts kommen kann. Manche sprechen bereits von der Wiederkehr des Kalten Krieges. Sind das Übertreibungen oder realistische Szenarien? Böhlke: Der Kalte Krieg war ein Krieg im Sinne einer Blocklogik unter den Bedingungen der gegenseitigen atomaren Bedrohung. Davon kann heute keine Rede sein und wir müssen solche Begrifflichkeiten auch mal ablegen. Ja, es gibt großen Verdruss gegenüber Russland, es wird aber andererseits in den Weltmärkten neue Beziehungen und intensive Verflechtungen mit Russland geben. Putin ist es im Augenblick ziemlich egal, welches Bild er in Westeuropa abgibt. Der Grund ist relativ einfach: Er sieht gute Chancen, sein Land mit Blick auf Asien und den Nahen Osten neu aufzustellen. Das Wort des Westens ist für Putin nur ein Wort unter vielen. Wir müssen darüber nachdenken, ob das eine berechtigte Konzeption ist oder ob es in unserem Interesse ist, dass Russland seine im Kern europäische Orientierung behalten sollte. Ist der Westen im Fall der Ukraine zu zurückhaltend, muss er womöglich eine Sprache finden, die Putin versteht? Böhlke: Wer glaubt, man könne Moskau wirksam isolieren, der übersieht die umfassende Vernetzung zwischen Europa und Russland. Das betrifft eben nicht nur die Wirtschaft, das betrifft die Zusammenarbeit in der Wissenschaft, Austauschprogramme, die Arbeit zwischen NGOs, Städtepartnerschaften und so weiter. Mit Metternich-Methoden in diese vernetzte Gesellschaften hineinzugrätschen, halte ich für hochgefährlich. Das wäre in der Tat eine Situation wie vor dem Ersten Weltkrieg, wo man in den Hauptstädten außenpolitische Kettenreaktionen startete in der Annahme, das Großmachtsystem Europas sei belastbar. Warum ist Russland der Einfluss in der Ukraine eigentlich so wichtig? Böhlke: Man muss wissen, dass die Kiewer Rus als mittelalterliches Großreich in Europas Osten aus einer epochalen Entscheidung hervorgegangen ist, der Frage nämlich, ob man sich dem muslimischen oder dem orthodoxen Glauben zuwendet. Diese gemeinsame Geschichte verbindet Russen, Weißrussen und Ukrainer bis heute. Die Kiewer Rus lag zudem im Spannungsfeld zwischen Byzanz und dem Nowgoroder Norden, der am regen Handel im Ostseeraum teilnahm. Beide Pole, Westen und Osten, Europa und Asien, bildeten die eigentliche Grundlage der Reichsidee Russlands und sie prägen das russische Selbstverständnis bis heute. Sewastopol auf der Krim war mehr als 200 Jahre im russischen Einflussgebiet, beginnend unter der Herrschaft Katharina der Großen, die sich dabei auch auf die Saporoger Kosaken stützten konnte. Deren nie verwirklichter "Kosakenstaat" gilt wiederum als wichtiger historischer Anknüpfungspunkt der ukrainischen Nation. Es gibt ein berühmtes Bild des russischen Malers Ilja Repin, das die Saporoger Kosaken beim Verfassen eines deftigen Briefes an den türkischen Sultan zeigt, der ihre Unterwerfung gefordert hatte. Man kann darin in vielen Motiven den Maidan wiederfinden, die Kommunardenkultur, das Basisdemokratische, die selbstbewusste Auflehnung gegen eine als fremd empfundene Herrschaft. Hat die EU das Interesse Moskaus am Einfluss in der Ukraine unterschätzt - unabhängig von der Frage, ob man diesen Anspruch des Kremls für gerechtfertigt hält? Böhlke: Es gab von 1998 bis 2013 ja unterschiedlich intensive Prozesse und Versuche, ein Abkommen zwischen der EU und der Ukraine zu schließen. Besonders intensiv wurde das in den vergangenen Jahren im Lichte der Georgienkrise im Jahre 2008. Und das Fatale ist, dass wir in eine Situation gekommen sind, in der sich die russische und die europäische Seite sozusagen um eine Braut prügeln und im Eifer des Gefechts gar nicht mitbekommen, dass die Braut am Boden liegt. Mich irritiert zudem eine Vielzahl von Oberflächlichkeiten. Das fängt bei der Frage an, wer unsere Partner in der Ukraine sind. Die Europäische Union ist ein Projekt des Integrationsprozesses zwischen Demokratien - sie hat aber auf dem Maidan auch den ukrainischen Nationalismus mit all seinen fragwürdigen Facetten unterstützt, darunter Rechtsextreme im Umfeld der Partei "Swoboda". Die Ukraine ist in ihrer heutigen Form ein Produkt Hitlers und Stalins und ein Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. Es scheint oft so, als würden wir hier über das Mittelalter sprechen und über ein Land, mit dem etwa wir Deutsche wenig bis gar nichts zu tun gehabt hätten. Die Einsicht aus den Schrecken des 20. Jahrhunderts kann doch jetzt nicht sein, in ein Muster wechselseitiger Drohungen zwischen Europa und Russland zu verfallen und das über die Ukraine auszutragen. Um mit dem Wort des russischen Dissidenten Nikolai Tschernyschewski aus dem 19. Jahrhundert zu sprechen: Was tun? Wie ließe sich der Konflikt entschärfen? Böhlke: Es gibt viele Möglichkeiten das zur organisieren, bevor man wechselseitig über eine weitere Verschärfung oder Einrichtung von Sanktionen spricht. Die Möglichkeiten werden bisher leider nicht ausreichend genutzt. Die Konfliktparteien in der Ukraine gehören nach wie vor an einen Tisch - am besten unter gemeinsamer Begleitung von Russland und Europa im Rahmen der OSZE. Wir hatten mal einen KSE-Vertrag, der Rüstungsbeschränkungen in Europa durch gegenseitige Kontrolle ermöglicht hat. Alle Seiten akzeptieren diesen Ansatz eigentlich bis heute. Es gibt so viele konkrete Möglichkeiten, die Situation zu entschärfen. Das sind ganz praktische Fragen. Wer sind diese angeblichen Selbstverteidigungskräfte auf der Krim? Moskau sagt, es seien keine russischen Soldaten. Das erscheint mir sehr seltsam. Aber ein klares Bild, wer da ohne Abzeichen an den Uniformen agiert, das haben wir bis jetzt nicht, auch weil diese Kräfte Vertretern der OSZE bislang den Zugang verweigern. Hat die neue Führung in Kiew das Zeug, Vertrauen im ganzen Land gewinnen? Böhlke: Klug wäre es zum Beispiel, runde Tische in den Regionen der Ukraine zu ermöglichen, um die Zivilgesellschaft überhaupt einmal zu Wort kommen zu lassen. Wir wissen nicht, was die ukrainischen Gewerkschaften denken, wir wissen nicht, was die Lehrerorganisationen denken, wir wissen nicht, was die Ärztegesellschaft denkt - wir wissen eigentlich oft gar nichts von der Ukraine. Unter Janukowitsch hatte die Zivilgesellschaft kaum eine Stimme, aber die Neuen in Kiew haben zunächst auch wieder über die Köpfe hinweg gesprochen - zum Beispiel bei der Frage, ob Russisch als zweite Amtssprache zurückgenommen wird. Auf der anderen Seite formuliert man im russischsprachigen Lager in der Ukraine den Anspruch auf Selbständigkeit der Krim. Da sind die nächsten Konflikte schon vorprogrammiert: Charkow, Donezk und andere Regionen könnten an diesem Gebilde womöglich auch teilnehmen oder gar über einen Anschluss an Russland abstimmen wollen. Ist die Korruption der womöglich größere Hemmschuh für die Ukraine als ihre kulturelle Spaltung? Böhlke: Es war ja ursprünglich eine zentrale Forderung des Maidans, das Parlament aufzulösen. Das System ist so korrupt, dass man es von der Wurzel her verändern muss - so sahen das die Studenten. Die Forderung hat sich auch deshalb nicht durchgesetzt, weil es aus Janukowitschs Partei aber eben auch aus den früheren Oppositionsparteien, die jetzt am Ruder sind, hieß: Die Abgeordnetensitze waren zu teuer, man will sie nicht aufgeben. Jetzt hat man sich auf Janukowitsch als Spitzbuben geeinigt. Das verweist auf ein großes Problem der Ukraine - auf oligarchische Strukturen und auf eine selektive Rechtsprechung. Beides gehört untrennbar zusammen. An diesem Grundproblem hätte übrigens auch eine Aufhebung des Urteils gegen Julia Timoschenko, wie das auf EU-Seite damals gefordert wurde, nichts geändert. Oligarchen meinen stets, ihre Gegner so schlagen zu müssen, bis diese auf der Erde liegen. Das ist nie ein Wettbewerb, nie ein Diskurs, nie ein Dialog oder der Versuch eines Interessensausgleichs. Und das spiegelt sich eben auch im Umgang im Parlament in Kiew. Hätten die Außenminister aus Deutschland, Frankreich und Polen Ende Februar bei Ihren Verhandlungen in Kiew viel stärker auf den Zettel nehmen müssen, was mit der Ukraine bei einem plötzlichen Machtvakuum passiert? Böhlke: Da wird den Dreien unrecht getan. Es ging ihnen darum, in einer ganz bestimmten Situation eine fürchterliche Eskalation zu verhindern. Dass Janukowitschs Administration auseinanderfallen würde, war nicht absehbar. Im Übrigen: Umbrüche sind nicht planbar. Wer Umbrüche für planbar hält, der meint eigentlich Transformation. Das Assoziierungsabkommen war eine Einladung der EU an die Ukraine zu einer solchen Transformation. Hat man das gespaltene Land damit überfordert? Ein Beispiel: Eine EU-Studie empfahl etwa die Schließung von fast 30 Kohlegruben im Donbass, also im russischsprachigen Teil der Ukraine, binnen weniger Jahre. Böhlke: Ökonomisch gesehen war der Kohleabbau im Donbass schon in den 1980er Jahren ein Desaster. Das ist auch heute noch so, im Vergleich etwa mit den sibirischen Abbaugebieten ist Kohle aus dem Donbass völlig überteuert. Die andere Seite ist, dass man aus EU-Sicht riesige Folgekosten einer Assoziierung von vornherein ausschließen wollte. Verstehe ich sehr gut, das ist eine pragmatische Beamtensicht. Aber bei solchen Verhandlungen muss die politische Dimension in den Blick genommen werden. So wie in Russland die Ukraine Chefsache ist, so muss die Ukraine eigentlich auch in der EU Chefsache sein. Das haben wir in Europa leider lange vernachlässigt. Deutscher Bundestag Presse und Kommunikation, PuK 1 Platz der Republik 1, 11011 Berlin Tel.: +49 30 227-37171, Fax +49 30 227-36192 www.bundestag.de, pressereferat@bundestag.de

Weltweite Mahnwachen anlässlich des dritten Jahrestages des Syrienkonflikts
Berlin (pressrelations) - Weltweite Mahnwachen anlässlich des dritten Jahrestages des Syrienkonflikts Save the Children veranstaltet anlässlich des 3.Jahrestages des Syrienkonflikts in mehr als 30 Ländern Mahnwachen: In Jordanien, in Ägypten, im Irak, in Großbritannien, in den USA, in Kenia und in Südkorea haben bereits Erwachsene sowie Kinder mit Kerzen und Ballons an das Leid der Menschen in Syrien gedacht. "Drei Jahre Bürgerkrieg in Syrien sind drei Jahren zu viel. Wir können nicht länger zusehen, wie das Leben der Mädchen und Jungen aufs Spiel gesetzt wird", betont Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. Auch der aktuelle Save the Children Report "Ein verheerender Tribut" zeigt, wie sehr die humanitäre Krise inzwischen zu einer lebensbedrohlichen Gesundheitskrise wurde. 200.000 Menschen sind seit Ausbruch des Kriegs an behandelbaren Krankheiten gestorben. Fortgesetzt werden die Mahnwachen über soziale Netzwerke. Jeder kann die Aktion von Save the Children unterstützen und Solidarität mit den Menschen in und um Syrien zeigen (http://www.facesforsyria.org). Mahnwachen-Foto aus aller Welt zum Download: http://storycentral.savethechildren.org.uk/pages/search.php?search=!collection22892 k=275300031a Link zur Online-Mahnwache: http://www.facesforsyria.org/ Reports (DE/EN) zum Download: http://www.savethechildren.de/fileadmin/Dokumente_Download/Downloadbereich/Report_Ein_verheerender_Tribut_DE.pdf http://www.savethechildren.de/fileadmin/Dokumente_Download/Downloadbereich/Report_A_Devastating_Toll_EN.pdf Kontakt: Save the Children Deutschland e.V. Pressestelle - Claudia Kepp Markgrafenstr. 58 10117 Berlin Tel.: +49 (30) 27 59 59 79 - 28 Mobil: +49 170 7858935 Fax: +49 (30) 27 59 59 79 - 9 Mail: Claudia.Kepp@savethechildren.de Vorsitzender des Vorstands: Thomas Heilmann Vereinsregister-Nr. 23831 B, Charlottenburg Steuernummer: 27/677/61587 Geschäftsführerin: Kathrin Wieland Spendenkonto 929, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 10020500 IBAN: DE92100205000003292912, BIC: BFSWDE33BER

Terminhinweise auf Landesparteitage der Grünen NRW im April und Juni 2014
Düsseldorf (pressrelations) - Terminhinweise auf Landesparteitage der Grünen NRW im April und Juni 2014 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten Sie auf unsere beiden Landesparteitage im April und Juni dieses Jahres hinweisen. Zunächst findet am Sa., 5.4.2014 unser Parteitag mit dem Schwerpunkt Kommunalwahlen in Kamen statt. Am 14. und 15.6.2014 folgt unser Landesparteitag in Siegburg. Dort stehen die Themen ökologische Industriepolitik sowie Grüne Politik für ländliche Räume und die Wahlen des Landesvorstands im Mittelpunkt. Zu beiden Parteitagen sind Sie selbstverständlich herzlich eingeladen. Termine - Landesparteitage 5.4.2014 ab 10.00 Uhr in Kamen, Stadthalle, Rathausplatz 2-4 14./15.6.2014 ab 10.30/9.30 Uhr in Siegburg, Rhein-Sieg-Halle, Bachstr. 1 Andrea Rupprath Pressesprecherin Bündnis 90/DIE GRÜNEN NRW Oststr. 41-43 40211 Düsseldorf Tel.: 0211 3866612 mobil: 0179 5316346 Mail: andrea.rupprath@gruene-nrw.de

Ukraine: Transparency verlangt konsequentere Geldwäschebekämpfung in Deutschland
Berlin (pressrelations) - Ukraine: Transparency verlangt konsequentere Geldwäschebekämpfung in Deutschland Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. hat angesichts des Einfrierens von Geldern ukrainischer Personen und Organisationen eine konsequentere Geldwäschebekämpfung gefordert. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland: "Es ist unverständlich, warum die jetzt eingefrorenen Konten überhaupt eröffnet werden konnten. Wir verlangen vom Bundesfinanzminister offen zu legen, welche Banken in Deutschland solche Konten haben und damit möglicherweise bei der Antigeldwäscheprüfung versagt haben". Bei politisch exponierten Personen sind die Banken zu einer verstärkten Sorgfaltspflicht ("enhanced due diligence") verpflichtet, woher die Gelder dieser Personen stammen. Mit der Verordnung 208/2014 hat die Europäische Union in der vergangenen Woche die Konten von 18 ukrainischen Personen und ihnen verbundenen Organisationen verfügt. Dazu gehört auch Oleksandr Janukowitsch, Sohn des ehemaligen Staatspräsidenten und Eigentümer der Ukrainian Bank of Development. In der jüngst veröffentlichten Studie "Measuring OECD Responses to Illicit Financial Flows from Developing Countries" wurde analysiert, wie konsequent die internationalen Antigeldwäschestandards der Financial Action Task Force (FATF) umgesetzt werden. Hier belegt Deutschland nur Platz 28 in der Rangfolge der 34 OECD-Staaten. Caspar von Hauenschild, Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland: "Berichte über Korruption in der Ukraine zeigen erneut, dass die Revision der EU-Geldwäscherichtlinie endlich verabschiedet werden muss. Bestandteil der Richtlinie muss die Einführung von Registern sein, in denen Unternehmen und Trusts die wirtschaftlich Begünstigten ihrer Tätigkeit veröffentlichen." Kontakt Prof. Dr. Edda Müller, Vorsitzende Caspar von Hauenschild, Vorstandsmitglied Dr. Christian Humborg, Geschäftsführer Transparency International Deutschland e.V. Tel.: 030 - 54 98 98 0

Schaden repariert: NDR Info Spezial sendet wieder auf der Mittelwelle
Hamburg (pressrelations) - Schaden repariert: NDR Info Spezial sendet wieder auf der Mittelwelle Die Probleme am NDR Sender Hamburg-Moorfleet sind beseitigt. Das Programm NDR Info Spezial, das unter anderem Bundestagsdebatten überträgt, kann ab sofort auch wieder über die Mittelwelle empfangen werden. Zwei Tage lang war der Sender wegen technischer Probleme ausgefallen. Davon betroffen war der Mittelwellenempfang im Großraum Hamburg sowie in Teilen Schleswig-Holsteins, Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns. Über DAB+, im Internet auf NDR.de sowie über Kabel und Satellit ist NDR Info Spezial auch in den vergangenen Tagen störungsfrei zu empfangen gewesen. NDR Presse und Information Rothenbaumchaussee 132 20149 Hamburg presse(at)ndr.de www.ndr.de

Transatlantic Renaissance: United States and Europe, Indispensable Allies in a Changing World
Kiel (pressrelations) - Transatlantic Renaissance: United States and Europe, Indispensable Allies in a Changing World Policy Lunch des Instituts für Weltwirtschaft und der Hertie School of Governance mit dem amerikanischen Botschafter H.E. John B. Emerson am 19. März 2014 in Berlin Die aktuelle Krise in der Ukraine ist nur eine der gegenwärtigen globalen Herausforderungen, die kein einzelner Staat alleine lösen kann. Eine robuste transatlantische Allianz besitzt das Potenzial, ein wirkungsvolles Fundament für globale Stabilität zu bilden. Jedoch muss diese Beziehung in den schwierigen Zeiten der NSA-Enthüllungen neu belebt werden und Vertrauen auf der Basis gemeinsamer Werte und Ziele aufgebaut werden. Darüber hinaus stehen beide Partner vor schwierigen Verhandlungen über das künftige transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaftsabkommen (TTIP). Auf dem nächsten Kiel Institute Policy Lunch at the Hertie School of Governance am Mittwoch, dem 19. März 2014 werden Rolf Langhammer (Institut für Weltwirtschaft Kiel) und Helmut K. Anheier (Hertie School) mit dem amerikanischen Botschafter H.E. John B. Emerson unter dem Titel Transatlantic Renaissance: United States and Europe, Indispensable Allies in a Changing World diskutieren, wie der Weg zu einer transatlantischen Renaissance aussehen kann und welche Herausforderungen und Chancen sich dabei ergeben. Termin: Mittwoch, 19. März 2014, 12.30-14:00 Uhr inklusive Mittagsimbiss Ort: Forum der Hertie School of Governance, Friedrichstraße 180, 10117 Berlin. Die Diskussion findet in englischer Sprache statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen. In dieser Veranstaltungsreihe greifen das Institut für Weltwirtschaft und die Hertie School of Governance regelmäßig aktuelle Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik auf und diskutieren innovative Vorschläge im Kreis von Experten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft. IfW-Veranstaltungskalender Pressekontakt der Hertie School of Governance Regine Kreitz, Head of Communications Tel. (030) 259 219 113 Fax (030) 259 219 444 pressoffice@hertie-school.org Pressekontakt des Instituts für Weltwirtschaft Dr. Jürgen Stehn

Zwischen Spessart und Karwendel Mumie Anna - Die Rettung einer Prinzessin
München (pressrelations) - Zwischen Spessart und Karwendel Mumie Anna - Die Rettung einer Prinzessin In ehemaligen Kloster Kastl in der Oberpfalz liegt eine echte Prinzessin: Anna, 1319 gestorben mit nur 18 Monaten. Das Besondere: Die kleine Tochter König Ludwigs des Bayern ist mumifiziert und in einem Glassarg ausgestellt. Doch Anna ging es schlecht, denn Feuchtigkeit und Klima in der Vorhalle der ehemaligen Klosterkirche setzten ihr zu. Bis sich der Ortsheimatpfleger, zwei Mumienexperten aus Bozen und die Gemeinde der Sache annahmen. Mehr dazu am Samstag, 15. März, 18.00 Uhr in Spessart und Karwendel. Vor über zehn Jahren wurde der Kastler Heimatpfleger Hermann Römer auf den Zustand der Königstochter aufmerksam: Das Expertenteam eines amerikanischen Fernsehsenders, das im Jahr 2002 dort einen Film drehte, hatte Schimmel und Feuchtigkeit bemerkt. Die Suche nach einer Lösung wurde für ihn und die Gemeinde aber bald zu einer Odyssee von Experte zu Experte, denn letztlich hatte keiner eine Antwort auf die Frage: Wie kann man eine 700 Jahre alte Mumie in Zukunft sicher aufbewahren? Die Antwort lieferte schließlich Professor Albert Zink, Mumienexperte am EURAC Institut für Mumien und den Iceman in Bozen. Er hat unter anderem schon mehrere Untersuchungen an Ötzi, der berühmten Eismumie, geleitet. Durch einen Tipp war Heimatpfleger Römer im Jahr 2012 auf ihn gestoßen. Professor Zink und sein Team haben außer der aufwendigen Konservierung in Bozen mehrere Untersuchungen an Anna durchgeführt, auch, um eine mögliche Todesursache zu finden. Eine Hautprobe zeigte, dass Anna eine Hautpilzerkrankung hatte. Der Schluss daraus: Ihr Immunsystem war geschwächt, Anna war wohl ein kränkliches Kind. Größte Schwierigkeit war jedoch die Konstruktion eines neuen Glassargs für die Königstochter. Nach den Arbeiten und Untersuchungen ist Anna inzwischen wieder wohlbehalten an ihrem angestammten Platz in Kastl angekommen. 68.000 Euro hat ihre Rettung gekostet, bezahlt durch das Bozener Mumieninstitut, die EU und die Gemeinde Kastl. Der neu konstruierte Glassarg wurde erfolgreich in den Reliquienschrank eingebaut, in dem sie vorher schon hunderte Jahre verbracht hatte und jetzt wieder in Frieden ruhen kann. Ab April ist die Mumie in der ehemaligen Klosterkirche für jeden zu sehen. Pressekontakt: anna.martin@br.de

Mythos Fachkräftemangel? Theorie und Wirtschaft im Dialog.
Berlin (pressrelations) - Mythos Fachkräftemangel? Theorie und Wirtschaft im Dialog. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, sieht im Fachkräftemangel neben der Energiewende das zentrale Thema der Wirtschaft. Bundesarbeitsministerium, Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesagentur für Arbeit haben deshalb eine Fachkräfte-Offensive gestartet. Diese setzt unter anderem auf die weltweite Werbung um Fachkräfte. Um es für Hochqualifizierte attraktiver zu machen, in Deutschland zu arbeiten und sich niederzulassen, werden seit 2012 ausländische Berufsqualifikationen einfacher und zügiger geprüft und anerkannt, wurde die Blaue Karte EU eingeführt. Ob und wie diese Maßnahmen in der Praxis greifen, welche Schritte zusätzlich notwendig sind, darüber diskutieren am Montag, 7. April 2014, an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin in einer Expertenrunde zu internationaler Rekrutierung akademischer Fachkräfte u. a. Prof. Dr. Axel Plünnecke (Institut der Deutschen Wirtschaft), Bernd Leyendecker (DB Schenker), Eric S. Mordoh (Academic Pool), Dr. Benedikt Jürgens (PEAG HG GmbH). Datum: Montag, 7. April 2014 Uhrzeit: 17.00-20.00 Uhr Ort: Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin Campus Schöneberg, Haus A, Raum A 1.02 Badensche Straße 52 10825 Berlin Anmeldung zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung per E-Mail an ifl@hwr-berlin.de Die Podiumsdiskussion findet statt in Zusammenarbeit mit dem Praxisforum Dienstleistungsmanagement. Die nächsten Veranstaltungen in dieser Reihe: Donnerstag, 27. März 2014, 18.30-20.00 Uhr "Zalando Operations: Service Backbone to Safeguard E-Commerce Excellence” Alexander Koch (Zalando) Montag, 31. März 2014, 18.00-19.30 Uhr "Ungefähr richtig ist besser als exakt falsch - Ein Multichannel-Ansatz in der 4G-Vermarktung" Hans Geißelmeier (Vodafone) Ort: Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin Campus Lichtenberg Haus 5, Raum 5.0002 Alt-Friedrichsfelde 60 10315 Berlin Kontakt Prof. Dr. Silke Bustamante Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Tel.: +49 (0)30 30877-2220 E-Mail: silke.bustamante@hwr-berlin.de Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin ist mit rund 10 000 Studierenden eine der großen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Berlins - mit ausgeprägtem Praxisbezug, intensiver und vielfältiger Forschung, hohen Qualitätsstandards sowie einer starken internationalen Ausrichtung. Das Ausbildungsportfolio umfasst privates und öffentliches Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, und Sicherheitsmanagement sowie Ingenieurwissenschaften. Diese Kompetenzen fließen fachbereichsübergreifend in Lehre und Forschung der mehr als 50 Studiengänge auf Bachelor-, Master- und MBA-Ebene ein. Die HWR Berlin unterhält aktuell rund 160 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten und ist Mitglied im Hochschulverbund "UAS7 - Alliance for Excellence". www.hwr-berlin.de Ansprechpartnerin für Journalist/innen Sylke Schumann Pressesprecherin Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Tel.: +49 (0)30 30877-1220 E-Mail: presse@hwr-berlin.de

adidas Climachill kühlt den Körper
Herzogenaurach (pressrelations) - adidas Climachill kühlt den Körper David Beckham: "Bestleistungen auch bei schwierigen Bedingungen adidas stellte heute die neue adidas Climachill-Kollektion mit aktiver Kühltechnologie vor. In dieser Kollektion kommt ein innovatives Material mit Titan und 3-D-Kühlzonen aus Aluminium zum Einsatz. Die Technologie sorgt für einen unmittelbaren Abkühlungseffekt, so dass Athleten selbst bei warmem Wetter ihre optimale Körpertemperatur beibehalten und leistungsfähig bleiben. Für Spitzenleistungen spielt die Temperaturregelung eine wichtige Rolle. Daher setzt adidas bei der neuen Climachill-Kollektion erstmals sowohl Verdunstungs- als auch Wärmeleitmethoden ein. Kühlzonen aus Aluminium sind so an den wärmsten Körperstellen platziert, dass sie bei Berührung die Haut sofort abkühlen. Dies sorgt für eine bis zu 36 Prozent höhere Kühlleistung als bei früheren Climacool-Textilien. Die Kollektion wurde in der adidas "Klimakammer bei Temperaturen bis zu +50°C umfassenden Tests unterzogen. Die Climachill-Technologie ist ab dem 1. April weltweit in Produkten mehrerer Kategorien erhältlich, darunter Men's, Women's und Kid's Training sowie Tennis und Outdoor. Highlight-Produkte der Climachill-Kollektion sind das Men's Training T-Shirt und das Women's Tennis-Top. David Beckham, Climachill-Botschafter, sagt über die neue Kollektion: "In meiner aktiven Zeit habe ich sowohl bei kaltem Wetter in Nordengland als auch bei starker Hitze in den USA gespielt. Das Wetter kann wirklich einen entscheidenden Einfluss auf die Leistung eines Sportlers haben. Dank der Technologie in der Climachill-Kollektion können sich Athleten auf ihren Wettkampf konzentrieren und selbst bei schwierigen Wetterbedingungen Bestleistungen bringen. Mehr Informationen und Bildmaterial von David Beckham zum Download unter: news.adidas.com Wendelin Hübner Brand PR Manager Performance Germany wendelin.huebner@adidas.com 09132 84 3131

Internationales Lateinamerika-Kolloquium an der Universität Heidelberg
Heidelberg (pressrelations) - Internationales Lateinamerika-Kolloquium an der Universität Heidelberg Institut für Geowissenschaften richtet Tagung zu Mexiko, Zentral- und Südamerika aus Um geowissenschaftliche Fragestellungen zu Mexiko, Zentralamerika und dem südamerikanischen Kontinent geht es beim 23. Internationalen Lateinamerika-Kolloquium (LAK), das vom 25. bis 27. März 2014 an der Universität Heidelberg stattfindet. Zu der Veranstaltung, die das Institut für Geowissenschaften der Ruperto Carola ausrichtet, werden rund 150 Wissenschaftler aus 18 Ländern Lateinamerikas und Europas erwartet. Die Teilnehmer wollen über Ergebnisse gemeinsamer Forschungsaktivitäten sprechen und neue Kooperationen initiieren. Auf dem Programm des Kolloquiums unter der Leitung von Dr. Christina Ifrim und Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck stehen Themen aus allen Arbeitsbereichen der Geowissenschaften und benachbarter Disziplinen. Zu ihnen gehören beispielsweise Vulkanismus, Erdgeschichte, Evolution und Klimaentwicklung. Dazu wird es zwei Vortragsreihen und mehr als 100 Posterpräsentationen geben. Prof. Dr. Jonas Kley von der Universität Göttingen wird einen öffentlichen Vortrag zum Thema "Die zentralen Anden - wie ein Gebirge wächst" präsentieren. Der Vortrag, der allen Interessierten offensteht, findet am Dienstag, den 25. März, in den Hörsälen der Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, statt und beginnt um 20 Uhr. Im Zuge der langjährigen geowissenschaftlichen Lateinamerika-Forschung in Heidelberg ist die Ruperto Carola bereits zum dritten Mal nach 1980 und 2011 Gastgeber des Lateinamerika-Kolloquiums, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt wird. Im Anschluss an das LAK treffen sich vom 27. bis 29. März am Institut für Geowissenschaften 60 frühere Stipendiaten aus Lateinamerika, die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert wurden. Informationen im Internet: www.lak2014.uni-hd.de Hinweis an die Redaktionen: Das Kolloquium findet vom 25. bis 27. März in den Hörsälen der Chemie, Im Neuenheimer Feld 252, statt. Kontakt: Dr. Christina Ifrim / Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck Institut für Geowissenschaften Telefon (06221) 54-4835 / -6057 christina.ifrim@geow.uni-heidelberg.de / wolfgang.stinnesbeck@geow.uni-heidelberg.de Kommunikation und Marketing Pressestelle Telefon (06221) 54-2311 presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Das Potenzial von Archiven nutzen
Berlin (pressrelations) - Das Potenzial von Archiven nutzen Gemeinsame Medieninformation der Freien Universität Berlin und Technischen Universität Berlin vom 14. März 2014 Tagung des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare an der Freien Universität Berlin und der Technischen Universität Berlin vom 19. bis 21. März Das Archivmanagement in Hochschulen, wissenschaftlichen Institutionen sowie in freien Archiven steht im Mittelpunkt einer Tagung, die vom 19. bis 21. März 2014 an der Freien Universität Berlin sowie der Technischen Universität Berlin stattfindet. Mitglieder des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) erörtern in Vorträgen und Diskussionen unter anderem die Arbeit mit knappen Ressourcen, die Bereitstellung und Langzeitarchivierung elektronischer Daten sowie Konzepte zur Optimierung der Recherchemöglichkeiten und internationalen Vernetzung. Im Rahmenprogramm sind Archiv- und Ausstellungsbesuche vorgesehen. Die Tagung mit dem Titel "Archivmanagement - Ressourcen nutzen, Potenziale erkennen" richtet sich an VdA-Mitglieder sowie interessierte Archivarinnen und Archivare aller Sparten und verwandter Einrichtungen aus dem In- und Ausland. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Tagung bietet den Teilnehmenden ein Forum zum Austausch über aktuelle Themen und gibt Impulse im Umgang mit neuen Herausforderungen zum Thema Archivmanagement. Die Schwerpunkte sind: - Nutzung knapper Ressourcen insbesondere in kleinen und mittelgroßen Archiven - Strategieentwicklung und Eröffnung neuer Wege der Akquise - Organisation und Finanzierung von Langzeitarchivierung und Bereitstellung von elektronischen Daten in digitalen Archiven - Analyse von Nutzen und Grenzen der Erschließungsstandards am Beispiel von Nachlässen - Verbesserung der (Online-)Recherche in Beständen - Vernetzung der Bestände auch kleiner Archive in Archivportalen als globale Dienstleistung Die diesjährige Frühjahrstagung der in der Fachgruppe 8 im VdA zusammengeschlossenen Archive der Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen sowie der freien Archive wird ausgerichtet von den Universitätsarchiven der Technischen Universität Berlin und der Freien Universität Berlin. Zeit, Ort und Anmeldung - Mittwoch, 19., bis Freitag, 21. März 2014 - 19. März 2014, Beginn 15.00 Uhr: Universitätsarchiv der Freien Universität Berlin, Geo-Campus Lankwitz, Malteserstr. 74-100, Haus L/EG, 12249 Berlin-Lankwitz - 20. bis 21. März 2014, Beginn 8.30 Uhr: Technische Universität Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin-Charlottenburg - Eine Anmeldung ist erforderlich unter: archiv@fu-berlin.de. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen - Dr. Birgit Rehse, Leiterin des Universitätsarchivs der Freien Universität Berlin, Telefon: 030 / 838-53237, E-Mail: archiv@fu-berlin.de - Dr. Irina Schwab, Leiterin des Universitätsarchivs der Technischen Universität Berlin, Telefon: 030 / 314-78568, E-Mail: universitaetsarchiv@ub.tu-berlin.de Im Internet Programm und Anmeldung unter: www.fu-berlin.de/sites/uniarchiv/service/Fruehjahrstagung Technische Universität Berlin Straße des 17. Juni 135 10623 Berlin Deutschland Telefon: +49-30-314-0 URL: http://www.tu-berlin.de

Samsung Galaxy S5: Markstart am 11. April 2014?
Hamburg (pressrelations) - Samsung Galaxy S5: Markstart am 11. April 2014? Der Marktstart des Samsung Galaxy S5 in Deutschland soll voraussichtlich am 11. April 2014 erfolgen. Dies erfuhr Tariftipp.de im Rahmen der CeBIT aus gut informierten Kreisen. Wie hoch die UVP sein wird, steht indes noch nicht fest. Bei Amazon kann man das Samsung Galaxy S5, das Tariftipp.de auf der CeBIT einem kurzem Test unterziehen konnte, aber bereits vorbestellen. Der weltweit größte Online-Händler bietet das neue Top-Modell der Koreaner in der Version mit 16 Gigabyte (GB) Speicherplatz für 699 Euro an. Tariftipp.de hatte im Rahmen der CeBIT Gelegenheit für einen kurzen Test des Samsung Galaxy S5. Diesen Test können Sie hier nachlesen: http://www.tariftip.de/artikel/22019/Samsung-Galaxy-S5-Test.html Über die PortalHaus GmbH: Die PortalHaus Internetservices GmbH mit Sitz in Hamburg betreibt die unabhängigen Internetportale Tariftipp.de, Stromtipp.de, Gastipp.de, und Geldtipp.de. Hinter den seit vielen Jahren etablierten Informationsportalen stehen Profis für Technik und Tarife. Die Portale stellen Endverbrauchern qualitativ hochwertige und aktuelle Informationen aus den Bereichen Telekommunikation und Energie zur Verfügung. PortalHaus Internetservices GmbH Thomas Meyer Borselstr. 26a 22765 Hamburg Tel. 040/ 2263992-21 E-Mail: presse@portalhaus.de www.tariftip.de

UDE am Projekt iObserve beteiligt: Datenschutz in der Cloud
Duisburg (pressrelations) - UDE am Projekt iObserve beteiligt: Datenschutz in der Cloud Die Cloud-Dienste im Internet werden immer zahlreicher, komfortabler und sind leicht zu nutzen. Beispiele sind die Apple iCloud, GoogleDocs, Amazon Web Services oder DropBox. Für die Nutzer wird es jedoch zunehmend schwerer nachzuvollziehen, was eine Anwendung mit den persönlichen Daten macht und ob diese Daten in unerwünschte Hände gelangen. Dies liegt daran, dass Clouds und ihre Anbieter sich untereinander mehr und mehr vernetzen. Die europäische Datenschutzrichtlinie 95/46/EG sieht zwar vor, dass personenbezogene Informationen die EU nicht verlassen dürfen. Allerdings kann dies dennoch passieren, etwa wenn Cloud-Anwendungen fehlerhaft entwickelt wurden. Das Projekt iObserve (Integrated Observation and Modeling Techniques to Support Adaptation and Evolution of Software Systems) möchte solche Datenschutzverletzungen verhindern: Die Forscher um Prof. Dr. Klaus Pohl erarbeiten mit ihren Kollegen aus Kiel und Karlsruhe neue Techniken zur Cloud-Überwachung. Hierzu werden neuartige Software-Programme entwickelt, die - sozusagen als Kontrollinstanzen - die Cloud-Anwendungen automatisiert beobachten, selbst wenn sich ein Anbieter nicht beliebig in die Karten schauen lässt. Aus diesen Beobachtungen werden so genannte Laufzeitmodelle abgeleitet. Diese erlauben komplexe Analysen von Daten und Datenflüssen und liefern Hinweise, ob Datenschutzvorgaben eingehalten oder verletzt wurden. iObserve wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Schwerpunktprogramm 1593 (Design For Future - Managed Software Evolution) gefördert. Hinweis für die Redaktion: Zur Bebilderung stellen wir Ihnen eine Grafik (Nachweis: UDE) unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.uni-due.de/imperia/md/images/samples/2014/bilderpressemitteilungen/iobserve.jpg Die Grafik beschreibt, wie bei iObeserve verschiedene Faktoren zusammenspielen, um die Daten zu überwachen. Weitere Informationen: http://www.sse.uni-due.de/de/projekte/iobserve http://www.dfg-spp1593.de/index.php?id=44 Kontakt: Frederike Johanning-Fischer Tel. 0201/183-4655 frederike.johanning-fischer@paluno.uni-due.de

Wenn die Uhr im Kopf falsch tickt
Wien (pressrelations) - Wenn die Uhr im Kopf falsch tickt Die Bildung von Organen wie zum Beispiel dem Gehirn wird aus einem Pool von Stammzellen gespeist. Diese besitzen die faszinierende Fähigkeit zur asymmetrischen Teilung. Dabei entsteht jeweils wieder eine neue Stammzelle und eine Zelle, die sich über weitere Teilungsschritte zu einer Nervenzelle ausdifferenziert. "In dieser Stammzellabfolge bewegen sich die Zellen immer von unspezialisiert zu spezialisiert", erläutert Jürgen Knoblich, Gruppenleiter und Letztautor der aktuellen Studie im Fachmagazin Cell. "Das kehrt sich niemals um, außer in einem Tumor." Mit fatalen Folgen: Die Zellen erlangen ihre Fähigkeit zur Selbsterneuerung wieder. Es kommt zu ungebremstem Wachstum und schließlich zu den tödlichen Krebsgeschwüren. Fruchtfliegen mit Krebs Den Schuldigen vermuteten die Wissenschaftler um Jürgen Knoblich und seine Postdoktorandin Elif Eroglu in dem SWI/SNF Komplex. Wie viele andere Eiweiße in der Zelle nimmt auch dieser Proteinkomplex regulatorische Aufgaben wahr. Er verändert das sogenannte Chromatin, also die Struktur, in der das Erbmolekül DNA verpackt ist. Auf diese Weise steuert er, dass ein Gen zur richtigen Zeit abgelesen wird. Interessanterweise gibt es diesen Komplex sowohl bei der Fruchtfliege als auch beim Menschen. Bei Krebsarten wie Hirntumoren oder Leukämie haben Forscher beobachtet, dass die Gene, die die Bauanleitung für SWI/SNF enthalten, mutiert sind. Was aber passiert genau in der Zelle, wenn der Proteinkomplex als Folge der Erbschäden fehlt? Das Team um Jürgen Knoblich hat dies am Gehirn der Fruchtfliege Drosophila untersucht. Bei diesem Modellorganismus lassen sich die Gene für den Komplex gezielt ausschalten. Die Forscher ließen derart mutierte Embryonen zu Fliegenlarven heranwachsen. Krebsgeschwülste überwucherten bald das ganze Gehirn. Die Wissenschaftler isolierten Zellen aus dem Tumor und untersuchten mit biochemischen Verfahren, welche Gene in den Zellen aktiv waren. Dabei stießen sie auf ein ausgefeiltes molekulares Uhrwerk, das in den Krebszellen empfindlich gestört war. SWI/SNF schaltet die Zelluhr ein Wie sich zeigte, ist der SWI/SNF-Komplex in der Stammzelle nicht aktiv. Sobald sie aber anfängt, sich zu spezialisieren, tritt er in Aktion. Dabei ist der Komplex wie ein Uhrmacher, der eine Uhr einschaltet, nämlich ein kompliziertes Programm aus Proteinen, den sogenannten Transkriptionsfaktoren. Diese sorgen dafür, dass Gene im richtigen Moment eingeschaltet werden, damit die Zelle sich über Zwischenschritte zu einer Nervenzelle entwickeln kann. Gleichzeitig schaltet der Uhrmacher SWI/SNF noch ein wichtiges Eiweiß ein: Hamlet. Dieses ist das Uhrwerk und sorgt dafür, dass die Uhr nur ein paarmal "tickt", dann wird die Zellteilung gestoppt. Das Schlüsselprotein Hamlet gibt es auch beim Menschen, es heißt dort Evi1. Es ist zum Beispiel bekannt, dass bei Leukämie häufig auch Evi1 mutiert ist. Die Ursprungszelle des Tumors "Wenn der SWI/SNF-Komplex fehlt, machen die Stammzellen also zwar noch die Nerven-Vorläuferzellen, aber weder die Uhr noch das Uhrwerk. Obwohl sie dann aussehen wie spezialisierte Zellen, teilen sie sich unendlich oft", sagt Jürgen Knoblich. "Es ist sehr wichtig, dass wir die Ursprungszelle eines Tumors identifizieren", betont auch Postdoktorandin Elif Eroglu. "Tumoren in späten Stadien sind aus verschiedenen Zellen aufgebaut. Bei manchen Krebsformen nimmt man an, dass sie in Stammzellen ihren Anfang genommen haben. In diesem Fall ist es aber eine Vorläuferzelle, die wieder stammzellartige Eigenschaften erlangt." Eine solche detaillierte Kenntnis des Mechanismus der Tumorentstehung ist wichtig, damit Krebsmediziner gezielt Medikamente zu seiner Bekämpfung entwickeln können. IMBA Das IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie ist ein international anerkanntes Forschungsinstitut mit rund 200 Mitarbeitern aus 25 Ländern. Die Wissenschaftler wollen molekulare Prozesse in Zellen und Organismen erforschen und Ursachen für die Entstehung humaner Erkrankungen aufklären. Zwölf wissenschaftliche Arbeitsgruppen arbeiten an biologischen Fragestellungen aus den Bereichen Zellteilung, Zellbewegung, RNA-Interferenz und Epigenetik, ebenso wie an unmittelbaren medizinischen Fragestellungen aus den Gebieten Onkologie, Stammzellforschung und Immunologie. Das IMBA ist eine 100% Tochtergesellschaft der ÖAW. www.imba.oeaw.ac.at ÖAW: Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist die führende Trägerin außeruniversitärer akademischer Forschung in Österreich und verfügt über ein Jahresbudget von rund 75 Millionen Euro. Die 28 Forschungseinrichtungen beschäftigen insgesamt etwa 1.300 Personen und betreiben anwendungsoffene Grundlagenforschung in gesellschaftlich relevanten Gebieten der Natur-, Lebens- und Technikwissenschaften sowie der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. www.oeaw.ac.at Rückfragehinweis Mag. Evelyn Devuyst, MAS Pressesprecherin / Abteilungsleiterin Kommunikation Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) Dr. Bohr Gasse 3 A-1030 Wien Tel. +43 1 797 30 - 3626 evelyn.devuyst@imba.oeaw.ac.at

Strategiepapier Cyber-Sicherheit 2020
Wachtberg (pressrelations) - Strategiepapier Cyber-Sicherheit 2020 Beide zeigten sich hoch erfreut, dass Fraunhofer die fachliche Expertise von zehn IT-Instituten bündelt und in enger Kooperation mit der Wirtschaft Maßstäbe für Cyber-Sicherheit prägt. "Wir können als Minister die wichtigen Fragen hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit nur stellen, so die Ministerin, "die Antworten müssen in einem so innovativen Bereich von Ihnen aus der Forschung kommen. Auch de Maizière hob hervor, dass praxistaugliche IT-Sicherheitsstandards auf Ergebnissen der anwendungsorientierten Forschung basieren müssten. "Die ersten Reaktionen auf das vorgelegte Papier sind überaus positiv, berichtet Prof. Martini, Leiter des auf Cyber-Sicherheit spezialisierten Fraunhofer FKIE, das im Bonner Raum beheimatet ist. Er ist einer der beiden Initiatoren des Positionspapiers und zugleich Mitglied des vierköpfigen Redaktionsteams und hebt neben der fachlichen Substanz vor allem die gute Lesbarkeit hervor. "Ein echtes Who-is-Who der Cyber-Sicherheitsforschung: umfassend, präzise und auch für den fachlichen Laien gut verständlich, so lautete auch das Urteil des Leiters eines einschlägig tätigen Ministerialreferats, mit dem Martini mögliche Perspektiven diskutierte, wie die dort vorgelegten Empfehlungen zukünftig am geeignetsten umgesetzt werden können. Das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE Fraunhoferstr. 20 53343 Wachtberg Telefon: 0228 9435-287 Telefax: 0228 9435-685 Mail: fkie@fkie.fraunhofer.de URL: http://www.fkie.fraunhofer.de

Weniger Steine, mehr Natur
Göttingen (pressrelations) - Weniger Steine, mehr Natur Göttinger Wissenschaftler setzen Umfrage zur Uferentwicklung entlang der Unterelbe fort (pug) Viele Uferabschnitte entlang der Unterelbe sind seit Jahrzehnten von Steinschüttungen geprägt. Ein Forschungsprojekt der Bundesanstalt für Gewässerkunde und der Universitäten Göttingen und Kiel erarbeitet derzeit Grundlagen für eine Rückannäherung an natürliche Ufer. In die Entscheidungen, welche Uferabschnitte in welcher Form zurückgebaut werden können, sollen die Ansichten der Anwohner frühzeitig einbezogen werden. Die Wissenschaftler hatten deshalb im Herbst 2013 rund 600 Haushalte in verschiedenen Gemeinden zwischen Cuxhaven und Geesthacht angeschrieben. In den kommenden Wochen folgt eine zweite Befragungswelle. "Wir haben bereits einen ersten Eindruck davon, wie wichtig den Menschen entlang der Elbe naturnahe Ufer für Erholung und Freizeit sind", so Dr. Jan Barkmann, stellvertretender Leiter der Abteilung für Umwelt- und Ressourcenökonomik der Universität Göttingen. "Und auch als Lebensraum für seltene oder geschützte Tiere und Pflanzen sind den Anwohnern die Elbufer wichtig." Es zeichnet sich ab, dass die Menschen in der Mehrheit durchaus bereit sind, eine gewisse finanzielle Belastung auf sich zu nehmen, damit sich der Zustand der Elbufer verbessert. "Erste Ergebnisse deuten beispielsweise darauf hin, dass die befragten Haushalte freiwillig zwischen fünf und zehn Euro jährlich zahlen würden, damit pro Jahr zehn Kilometer Elbufer zurückgebaut werden können", so Dr. Barkmann. Um diese Zahlungsbereitschaft genauer bestimmen zu können, verschicken die Wissenschaftler in den kommenden Wochen rund 3.600 Fragebögen an zufällig ausgewählte Haushalte in 32 Gemeinden und Ämtern entlang der Unterelbe sowie in Hamburg. Die Unterelbe ist der von den Gezeiten beeinflusste Abschnitt des Flusses zwischen Geesthacht und Cuxhaven. In diesem Gebiet sind nur noch etwa 40 Prozent der Ufer naturnah - rund 150 der insgesamt 330 Uferkilometer sind so stark verbaut, dass sich dort kaum noch Pflanzen finden. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts wurden nach und nach große Abschnitte mit Steinschüttungen, Spundwänden und anderen technischen Mitteln ausgebaut, die das Ufer vor Abbrüchen schützen und das Land vor den Deichen nutzbarer machen. Die technisch gesicherten Ufer sind aber oft weniger wertvoll für Artenvielfalt, Gewässerqualität und Erholungssuchende. Die Wissenschaftler des Forschungsprojekts "ElbService" untersuchen deshalb, inwiefern die Ufer im Einklang mit Hochwasserschutz, Schifffahrt und den Ansprüchen der dort lebenden Menschen zurückgebaut werden können. Aus Mitteln der Bundesanstalt für Gewässerkunde fließen bis Ende 2014 insgesamt rund 130.000 Euro in die Vorbereitung und Auswertung der Befragung. Kontaktadresse: Dr. Jan Barkmann Georg-August-Universität Göttingen Fakultät für Agrarwissenschaften Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Abteilung Umwelt- und Ressourcenökonomik Platz der Göttinger Sieben 5, 37073 Göttingen Telefon (0551) 39-14492 E-Mail: jbarkma@uni-goettingen.de Die Befragung umfasst die Hansestadt Hamburg und folgende Gemeinden in Niedersachsen und Schleswig-Holstein: Samtgemeinde Am Dobrock, Kreis Cuxhaven Einheitsgemeinde Cuxhaven, Kreis Cuxhaven Samtgemeinde Land Hadeln, Kreis Cuxhaven amtsfreie Gemeinde Brunsbüttel, Kreis Dithmarschen Amt Marne-Nordsee, Kreis Dithmarschen gemeinschaftsfreie Gemeinde Hamburg, Hamburg Samtgemeinde Elbmarsch, Kreis Harburg Einheitsgemeinde Seevetal, Kreis Harburg Einheitsgemeinde Stelle, Kreis Harburg Einheitsgemeinde Winsen (Luhe), Kreis Harburg amtsfreie Gemeinde Geesthacht, Kreis Lauenburg amtsfreie Gemeinde Elmshorn, Kreis Pinneberg Amt Elmshorn-Land, Kreis Pinneberg amtsfreie Gemeinde Halstenbek, Kreis Pinneberg Amt Haseldorf, Kreis Pinneberg Amt Moorrege, Kreis Pinneberg amtsfreie Gemeinde Pinneberg, Kreis Pinneberg amtsfreie Gemeinde Schenefeld, Kreis Pinneberg amtsfreie Gemeinde Uetersen, Kreis Pinneberg amtsfreie Gemeinde Wedel, Kreis Pinneberg Einheitsgemeinde Buxtehude, Kreis Stade Einheitsgemeinde Drochtersen, Kreis Stade Samtgemeinde Horneburg, Kreis Stade Einheitsgemeinde Jork, Kreis Stade Samtgemeinde Lühe, Kreis Stade Samtgemeinde Nordkehdingen, Kreis Stade Einheitsgemeinde Stade, Kreis Stade amtsfreie Gemeinde Glückstadt, Kreis Steinburg Amt Horst-Herzhorn, Kreis Steinburg Amt Krempermarsch, Kreis Steinburg amtsfreie Gemeinde Wilster, Kreis Steinburg Amt Wilstermarsch, Kreis Steinburg

Einladung zur internationalen Pressekonferenz auf der Hannover Messe 2014
(pressrelations) - Einladung zur internationalen Pressekonferenz auf der Hannover Messe 2014 Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit laden wir Sie zur traditionellen, internationalen Pressekonferenz der Siemens AG am ersten Messeabend in Hannover am Montag, den 07. April 2014 ab 18:00 Uhr im Convention Center, Saal 1a, ein. Siegfried Russwurm, CEO des Sektors Industry der Siemens AG, und Detlef Kayser, Global Leader of Manufacturing Practice von McKinsey, sprechen zum Thema Zukunft der Produktion. Programm: 18.00 Uhr Einlass, Empfang 18.30 Uhr Beginn der Pressekonferenz Detlef Kayser, Global Leader of Manufacturing Practice bei McKinsey Company: "Der Wandel der globalen Fertigungsstrukturen - neue Technologien" Prof. Dr. Siegfried Russwurm, CEO des Sektors Industry: "Die Zukunft der Industrie: Vision und Realität" Fragen und Antworten Im Anschluss um circa 20:00 Uhr laden wir Sie zum Meinungsaustausch beim gemeinsamen Abendessen ein. Wir freuen uns Sie in Hannover begrüßen zu dürfen. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme mit einer kurzen Nachricht an Lisa Ramer unter lisa.ramer@siemens.com. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.siemens.com/presse/hannovermesse2014. Mit freundlichen Grüßen Gerald Odoj Leiter Kommunikation Siemens Sektor Industry Winfried Wittmann Leiter Public Relations Siemens Sektor Industry Siemens AG Wittelsbacherplatz 2, 80333 München, Deutschland Communications and Government Affairs Leitung: Stephan Heimbach Winfried Wittmann Telefon: +49 (911) 895-7944 E-Mail: winfried.wittmann@siemens.com Siemens AG Industry Sektor Gleiwitzer Str. 555, 90475 Nürnberg

NABU zum Waldzustandsbericht
Berlin (pressrelations) - NABU zum Waldzustandsbericht Miller: Industriewälder sind keine Antwort auf den Klimawandel Angesichts der Veröffentlichung des aktuellen Waldzustandsberichtes und der anschließenden Forderungen der Holzwirtschaftslobby nach mehr Nadelholzwäldern erklärt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: "Die Aussage von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt, dass der Wald heute ein gesundes Ökosystem ist, kann der NABU so nicht stehen lassen, alleine weil die heimischen Wälder auf gut Zweidrittel der Fläche als nicht naturnah einzustufen sind. " Fast die Hälfte der Wälder bestehen nur aus einer Baumart, nur neun Prozent der Wälder weisen die für ein funktionierendes Ökosystem gemischten Altersstrukturen auf. "Es fehlt vielfach an der natürlichen Zerfalls- und Alterungsphase, die für einen gesunden Wald wichtig ist. Der Holzvorrat in der Altersphase ist im Vergleich zum heutigen Wirtschaftswald doppelt bis dreimal so hoch. In der wichtigen Zerfallsphase, aber auch in der Altersphase, sind enorme Mengen Totholz vorhanden, die einen wichtigen Lebensraum für viele Insekten und Pilze darstellen", so NABU-Waldexperte Stefan Adler. Darüber hinaus könnten naturnahe Wälder durch die Verdunstung enormer Mengen Wasser, die im Holz gebunden sind, extreme Hitzeereignisse besser ausgleichen. So könne der Wald selbst für seine Gesundheit sorgen. Der NABU kritisiert, dass im aktuellen Waldzustandsbericht, die immer noch viel zu hohen Stickstoffeinträge aus dem Verkehr und der Landwirtschaft nicht erwähnt werden, die dem Wald zu schaffen machen. Der NABU warnte ferner davor, den Waldzustandsbericht dahingehend zu interpretierten, dass ein an die industriellen Bedürfnisse angepasster Wald mit jüngeren Bäumen und einem hohen Nadelholzanteil die Zukunft des Waldes in Deutschland sei. "Junge Nadelwälder haben in Deutschland so gut wie nichts mit einem natürlichen Waldsystem zu tun. Die schon heute prekäre Lage für über 2.000 Pilz- und Käferarten, die auf einen Wald mit großen Mengen an Totholz und natürlichen Strukturen angewiesen sind, würde sich weiter verschärfen", so Adler weiter. Der NABU apelliert vor diesem Hintergrund an das Bundeslandwirtschaftsministerium, den Waldzustandsbericht qualitativ zu verbessern. Die Erhebung müsse zukünftig mehr auf die Ursachen für Waldschäden eingehen. Darüber hinaus müssen zukünftig wieder mehr Strukturen des Urwaldes und eine natürliche Dynamik im Wirtschaftswald zugelassen werden. Für Rückfragen: Stefan Adler, NABU-Waldexperte, Tel. 030-284984-1623. Im Internet zu finden unter www.NABU.de NABU-Pressestelle Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722, -1952 Telefax: 0 30.28 49 84-2500 E-Mail: Presse@NABU.de Redaktion Kathrin Klinkusch Annika Natus Iris Barthel Nicole Flöper

ZDF punktet mit Information und spannender Unterhaltung
Mainz (pressrelations) - ZDF punktet mit Information und spannender Unterhaltung Dem Informationsbedürfnis der Zuschauer zum Thema des Tages, dem Urteil im Prozess gegen Uli Hoeneß, ist das ZDF am Donnerstag, 13. März 2014, gerecht geworden: Das zeigt das große Interesse an den angebotenen Informationssendungen: Die heute-Sendung um 19.00 Uhr verfolgten 4,68 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 19,4 Prozent, das anschließende ZDF spezial interessierte 4,47 Millionen (17,3 Prozent), das heute-journal 4,88 Millionen (17,9 Prozent). Auch maybrit illner und Markus Lanz setzten sich mit dem Hoeneß-Urteil auseinander und erreichten 3,75 Millionen (20,0 Prozent) beziehungsweise 1,97 Millionen (19,5 Prozent). Mit Erfolg startete auch die neue Staffel der Serie Die Bergretter um 20.15 Uhr. Die Folge Tödliche Abgründe war mit 5,61 Millionen Zuschauern (Marktanteil 17,4 Prozent) die besteingeschaltete Sendung des Tages. Mit 15,1 Prozent der Zuschauer am gesamten Tag und 16,9 Prozent in der Primetime war das ZDF am Donnerstag auch der besteingeschaltete Sender. Presse und Information ZDF Presse und Information Internet: presseportal.zdf.de e-mail: presseportal@zdf.de Fon: +49 6131 / 70-12121

Maserati baut sein Händlernetz in Deutschland weiter aus: Feierliche Eröffnung des neuen Showrooms in Aachen
Wiesbaden (pressrelations) - Maserati baut sein Händlernetz in Deutschland weiter aus: Feierliche Eröffnung des neuen Showrooms in Aachen Maserati ist weiter auf Wachstumskurs - nicht nur was neue Produkte, Technologien und Verkaufszahlen betrifft, sondern auch hinsichtlich des Händlernetzes. So wurde gestern Abend ein weiterer Showroom in Deutschland eröffnet: Erstmals ist Maserati nun auch in Aachen mit einem Handelsbetrieb präsent, wodurch eine wichtige strategische Lücke im Westen Deutschlands geschlossen wird. Zu dem neuen autorisierten Handelsbetrieb gehört ein 250 Quadratmeter großer Ausstellungsraum an der verkehrsgünstig gelegenen Trierer Straße, an den sich ein weitläufig gestalteter, rund 400 Quadratmeter großer Servicebereich anschließt - dimensioniert, um mit dem künftigen Wachstum von Maserati mithalten zu können. Maserati Partner in Aachen ist die Jacobs Sportwagen GmbH, eine Tochter der Jacobs Gruppe. Sie zählt mit jährlich rund 25.000 verkauften Fahrzeugen zu den Top-Ten der größten Händlergruppen des Volkswagen Konzerns in Deutschland. Bislang vertreibt das Familien-geführte Unternehmen sieben verschiedene Marken an insgesamt 16 Standorten. "Wir sind froh, für diesen wichtigen Standort einen so kompetenten und leistungsstarken Partner gefunden zu haben", freut sich Dirk Kemmer, Managing Director von Maserati für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz: "Der Ausbau des Händlernetzes in Deutschland ist ein wichtiger Schritt, um den Erfolg von Maserati dauerhaft zu stützen." "Die Erweiterung unseres Produktportfolios mit den Premium-Fahrzeugen von Maserati ist für uns von großer Bedeutung - zumal gerade die neuen Business-Limousinen mit ihren neuen Technologien Maserati so reizvoll wie nie zuvor machen", erläuterte Daniel Jacobs, Geschäftsführer der Jacobs Sportwagen GmbH. Bildunterschrift (von links nach rechts): Daniel Jacobs (Geschäftsführer Jacobs Sportwagen GmbH) und die Kemmer (Managing Director Maserati Deutschland, Österreich und Schweiz) bei der Eröffnung des neuen Maserati Handelsbetriebs in Aachen. Weitere Informationen zur Marke und zu den Modellen finden Sie auf www.maserati.de, www.maseratighibli.de, www.maseratiquattroporte.de oder http://www.media.maserati.com im Internet. Thomas Kern Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Deutschland und Österreich Maserati Deutschland GmbH Stielstraße 3b 65201 Wiesbaden Tel.: +49 611 28409 70 Mobil: +49 172 6789412 Fax: +49 611 28409 88 thomas.kern@maserati.com www.maserati.com www.maserati100.de Maserati Deutschland GmbH - Geschäftsführung: Giulio Pastore - Sitz der Gesellschaft: Wiesbaden - Registergericht: Wiesbaden - Handelsregister: HRB 22197 - Ust Nr.: 040 239 040 71 - USt ID Nr.: DE 814 575 699

Nationalismus in der argentinischen Literatur
Jena (pressrelations) - Nationalismus in der argentinischen Literatur Mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) forscht derzeit die argentinische Literaturwissenschaftlerin Dr. Mariela Blanco am Institut für Romanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Noch bis Ende März arbeitet die Gastwissenschaftlerin gemeinsam mit Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt hier zum Nationalismus im literarischen Diskurs der argentinischen Schriftsteller Jorge Luis Borges (1899-1986) und Leopoldo Marechal (1900-1970). Mariela Blanco arbeitet und lehrt am Zentrum für hispanoamerikanische Literaturwissenschaft der Universität Mar del Plata. Sie ist Verfasserin und Herausgeberin vielfältiger wissenschaftlicher Publikationen zur argentinischen Literatur, insbesondere zu Jorge Luis Borges. Im Rahmen eines Fulbright-Stipendiums arbeitete sie 2012 am Borges-Zentrum der Universität Pittsburgh, wo sie die Herausgabe eines Sonderheftes zur Lyrik des argentinischen Autors leitete. Für ihr aktuelles Projekt zum Nationalismus in den Werken von Borges und Marechal ist sie nun zu ihren Fachkollegen an die Jenaer Universität gekommen. Die Zusammenarbeit zwischen den Romanisten aus Mar del Plata und Jena hat im vergangenen Herbst begonnen, berichtet Dr. Blanco. Sie habe damals an der von Prof. Hammerschmidt ausgerichteten internationalen Tagung "Leopoldo Marechal und der Beginn der literarischen Moderne in Argentinien" als Referentin teilgenommen. Während des jetzigen Forschungsaufenthaltes in Jena wollen die beiden Wissenschaftlerinnen ihren damals begonnenen Dialog intensivieren. "Mariela Blanco ist eine ausgezeichnete Kennerin der argentinischen Literatur und insbesondere des Werkes Marechals", betont Claudia Hammerschmidt. "Es freut mich sehr, mit ihr zusammenzuarbeiten." Im Anschluss an den aktuellen Forschungsaufenthalt werde man weitere gemeinsame Projekte planen, sind sich beide einig. Kontakt: Dr. Mariela Blanco, Prof. Dr. Claudia Hammerschmidt Institut für Romanistik der Friedrich-Schiller-Universität Jena Ernst-Abbe-Platz 8, 07743 Jena Tel.: 03641 / 944621 E-Mail: claudia.hammerschmidt[at]uni-jena.de

Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Potsdam
Berlin (pressrelations) - Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Potsdam Am Donnerstag, den 20. März 2014, ab 11:00 Uhr, werden im Kongresshotel "Am Templiner See", Am Luftschiffhafen 1, 14471 Potsdam, die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen fortgesetzt. Weitere Informationen zu den Verhandlungspartnern und der Position des Bundes finden Sie unter www.bmi.bund.de. Eine vorhergehende namentliche Anmeldung bei der BMI-Pressestelle ist für den Zugang zwingend erforderlich. Eine Anmeldung kann bis zum 18. März 2014, 12:00 Uhr online unter www.bmi.bund.de (siehe unter Terminhinweise) oder mittels des beigefügten Rückmeldebogens erfolgen. Ohne Akkreditierung kann kein Zutritt gewährt werden - Nachakkreditierungen vor Ort sind nur in geringem Umfang möglich und in jedem Fall mit Wartezeiten verbunden. Die Einlassausweise werden ausschließlich an akkreditierte Pressevertreter am 20. März ab 10:00 Uhr vor Ort ausgegeben. Pressearbeitsplätze mit Telekommunikationstechnik sind am Veranstaltungsort eingerichtet. Parkmöglichkeiten bestehen im öffentlichen Verkehrsraum oder in einer nahegelegenen (kostenpflichtigen) Tiefgarage. Stellplätze für Übertragungswagen in der Nähe des Veranstaltungsortes stehen begrenzt zur Verfügung; eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Teilen Sie der Akkreditierungsstelle hierzu bitte Medium, Fahrzeugtyp und -kennzeichen mit. Stromanschlüsse für SNGs stehen zur Verfügung. Kabelbrücken sind erforderlich. Anmeldeschluss für technische Fahrzeuge ist ebenfalls der 18. März 2014 Bundesministerium des Innern (BMI) Alt-Moabit 101 D 10559 Berlin Telefon: +49 30 18681-1022/-1023 /-1089 Telefax: +49 30 18681-1083 Mail: presse@bmi.bund.de URL: http://www.bmi.bund.de

Bildungschancen für Arbeiterkinder: Fachtagung diskutiert Zukunftsfähigkeit des Bildungssystems
Frankfurt am Main (pressrelations) - Bildungschancen für Arbeiterkinder: Fachtagung diskutiert Zukunftsfähigkeit des Bildungssystems Am 8. April 2014 von 13 bis 17.15 Uhr steht das Thema "Bildungschancen für Arbeiterkinder - Herausforderung für Schule und Hochschule?" im Mittelpunkt einer Fachtagung. Ziel der Veranstaltung an der Fachhochschule Frankfurt am Main ist es, Schwachstellen der Bildungsförderung sogenannter "benachteiligter" Schüler(innen) und Studierender zu identifizieren und Wege aufzuzeigen, um ihnen wirkungsvoll und nachhaltig zu begegnen. Mit der Fachtagung soll auch der Dialog zwischen Schule und Hochschule gefördert werden. Die Fachtagung richtet sich an alle, die beruflich mit Bildungsthemen befasst sind, insbesondere an Lehrer(innen) der Sekundarstufe II, Hochschullehrer(innen) sowie Studienberater(innen). Anmeldungen sind bis 31. März 2014 über weyel@abt-sb.fh-frankfurt.de möglich. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels stellt sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des Bildungssystems. "Nach wie vor haben in Deutschland Kinder aus Nichtakademiker-Familien im Vergleich zu Akademiker-Kindern deutlich schlechtere Chancen, Schule und Studium erfolgreich zu beenden", erklärt Frank H. Weyel, Projektleiter "Chancen bilden" der FH Frankfurt. "Es fehlen noch geeignete Methoden und Instrumente sowie das notwendige Problembewusstsein, um die Bildungschancen dieser Kinder in Schule und Hochschule zu verbessern." Referent(inn)en sowie Tagungsteilnehmende beschäftigten sich mit den Fragen, wie Schule und Hochschule "aufnahmebereiter" für bislang eher vernachlässigte Schüler- bzw. Studierendenzielgruppen gemacht werden können und wie sich bei den genannten Zielgruppen das Bewusstsein für die Bedeutung von Bildung schärfen lässt. Neben Fachvorträgen präsentieren sich drei Projekte zur Förderung der Studienorientierung und Studierfähigkeit: "Chancen bilden - Fit fürs Studium" der FH Frankfurt, "Arbeiterkind.de" und "Studienkompass". Von 12 bis 17.30 Uhr können sich die Teilnehmenden an Infoständen im Tagungsraum 112 in Gebäude 4 über die Projekte informieren. Um 18 Uhr wird im Audimax der Film "Alphabet - Angst oder Liebe" gezeigt. Der Eintritt ist frei. Näheres zur Tagung: www.fh-frankfurt.de/chancenbilden Termin Fachtagung: Dienstag, 8. April 2014, 13-17.15 Uhr Ort: Fachhochschule Frankfurt am Main, Gebäude 4, 1. Stock, Raum 111/112 Kontakt und Anmeldung: Projekt Chancen bilden, Frank H. Weyel, Telefon: 069/1533-3883, E-Mail: weyel@abt-sb.fh-frankfurt.de Programm: Vorträge 13:20 Uhr: Bildungschancen - Drei Jahre Projekt "Chancen bilden" - Frank H. Weyel, Projektleitung, Fachhochschule Frankfurt am Main 13:30 Uhr: Bildungsrenditen in Schule und Studium - Demografischer Wandel und Höherqualifizierungsbedarf - Prof. Dr. Axel Plünnecke, Institut der deutschen Wirtschaft; Köln 14:10 Uhr: Studienabbruch und soziale Herkunft - Dr. Ulrich Heublein, Institut für Hochschulforschung (HIS), Hannover 15:00 Uhr: "Chancen bilden - Fit fürs Studium" - Projektvorstellung - Sabrina Müller, Projektmitarbeiterin, Fachhochschule Frankfurt am Main Ergebnisse Teilnehmerbefragung "Chancen bilden" Prof. Dr. Thomas Kunz, Professor für Soziale Arbeit und Bildung im Kontext sozialer Ungleichheit, Fachhochschule Frankfurt am Main Projektpräsentationen 15:50 Uhr - Arbeiterkind.de - Studienkompass Podiumsdiskussion 16:30 Uhr: Welche Chancen braucht die Bildung? - Referent(inn)en und Projektvertreter(innen) Fachhochschule Frankfurt am Main Nibelungenplatz 1 60318 Frankfurt am Main Telefon: +49 69 / 1533 - 2409, - 3047 Telefax: +49 69 / 1533 - 2403 URL: https://www.fh-frankfurt.de

Continental setzt auf LED-Innovationen
Hannover (pressrelations) - Continental setzt auf LED-Innovationen - Continental liefert und entwickelt Steuerelektronik für LED-Scheinwerfer aller Fahrzeugklassen - Vernetzte Elektronik ermöglicht zahlreiche neue Funktionen - Technik erhöht die Fahrzeug-Sicherheit und reduziert Energieverbrauch Scheinwerfer mit ausschließlich Leuchtdioden als Lichtquelle erobern derzeit unsere Straßen. Wurden die LED (Light Emitting Diode) im Scheinwerferbereich bislang vor allem für Funktionen wie Tagfahr-, Rück- oder Blinklicht eingesetzt, sind sie inzwischen lichtstark genug, um auch als Abblend- oder Fernlicht das Fahrzeugumfeld zu illuminieren. Sie erfordern aber eine komplexe Steuerelektronik, die jede einzelne der vielen LED pro Scheinwerfer bedarfsgerecht ansteuern kann. Dr. Maximilian Austerer, Gruppenleiter Systementwicklung Lichtsteuergeräte, bei Continental in Österreich: "Unsere Lichtsteuergeräte sind perfekt auf diese Aufgabe zugeschnitten und haben ihre Leistungsfähigkeit schon in einigen Serienfahrzeugen unter Beweis gestellt." Die Leuchtdiode: Viele funktionale Vorteile bei hoher Effizienz Leuchtdioden bieten im Vergleich zu Halogen- oder Xenon-Lampen viele Vorteile: Sie ermöglichen den Designern nicht nur eine unverwechselbare Scheinwerfergestaltung, sondern sie sind auch effizienter und bieten mehr Sicherheit. Das von den LED ausgesandte Licht ist dem Sonnenlicht ähnlicher als das von anderen Lichtquellen und so für die Teilnehmer am Straßenverkehr angenehmer. Außerdem ist mit LED-Scheinwerfern in Verbindung mit Assistenzsystemen eine gezielte Markierung oder Beleuchtung von anderen Verkehrsteilnehmern oder Gegenständen möglich. Umgekehrt lassen sich von Leuchtdioden erhellte Zonen rasch abdunkeln, um beispielsweise den Gegenverkehr nicht zu blenden. Daneben arbeiten LED effizienter und mit bis zu 10.000 Stunden deutlich länger als herkömmliche Lampen mit etwa 1.000 Betriebsstunden. Ihr Stromverbrauch ist deutlich geringer; so benötigt ein einfaches LED-Abblendlicht nur eine Leistung von 18 Watt im Vergleich zu 35 Watt bei Xenon-Lampen. Zudem sind die Leuchtdioden deutlich robuster gegenüber Erschütterungen und müssen nicht gewartet werden. Das Geheimnis liegt in der Steuerung "LED-Scheinwerfer benötigen eine elektronische Steuerung. Die Leuchtdioden lassen sich- im Gegensatz zu konventionellen Glühlampen - nicht mit der herkömmlichen 12-Volt-Bordspannung betreiben", erläutert Austerer. "Bei bestimmten Anordnungen der LED-Stränge - ein Bündel mehrerer Einzel-LED - werden bis zu 75 Volt Spannung benötigt." Die LED-Lichtsteuergeräte von Continental verfügen deshalb über eine Eingangsbeschaltung, die eine passende Betriebsspannung erzeugt. Die Elektronik steuert auch über sogenannte Pulsweitenmodulation die Intensität des Lichtes. Lichtspiel perfekt managen Mit dem Einsatz in adaptiven Frontscheinwerfern kommt auf die elektronische Regie eine Vielzahl neuer Koordinationsaufgaben zu. Continental hat seine LED-Lichtsteuergeräte deshalb so weiterentwickelt, dass sie alle Lichtfunktionen zentral steuern können. Paradebeispiel sind die Voll-LED-Scheinwerfer eines deutschen Premiumherstellers, die alle Lichtfunktionen mit LED realisieren. Die LED-Stränge dieser Scheinwerfer können individuell angesteuert werden und ermöglichen situationsgerechte Ausleuchtung der Straße. Ein spezielles Licht für Autobahnen oder Landstraßen, Abblendlicht, Fernlicht, hell ausgeleuchtete Kurven oder Kreuzungsbereiche - alles das ermöglicht das Lichtsteuergerät von Continental in Sekundenbruchteilen. Die LED-Lichtsteuergeräte können aber noch mehr. Dank ihrer Flexibilität sind sie auch zur Ansteuerung von Scheinwerfern mit einer Kombination von herkömmlichen Leuchtmitteln und Leuchtdioden geeignet. So werden in etlichen Serien-Scheinwerfern bereits Funktionen wie etwa Tagfahr- oder Blinklicht mit LED dargestellt, während Abblend- und Fernlicht noch mit Halogen- oder Xenontechnik realisiert werden. Verfügt ein Fahrzeug über einen Fernlichtassistenten, managt das Lichtsteuergerät zusätzlich den Wechsel von Fern- zu Abblendlicht durch das Bewegen einer Blende. Eine ähnliche mechanische Mimik gilt es beim Kurven- und Abbiegelicht zu steuern. Hohe Leistung und hohe Standards Für diese vielfältigen Aufgaben verfügt die Lichtelektronik von Continental über einen leistungsfähigen 32-Bit-Chip. Bei den LED-Treibern verfolgt Continental eine Plattformstrategie mit ASIC- und ASSP-Lösungen, die in enger Zusammenarbeit mit den Halbleiterherstellern weiterentwickelt werden. LED-Lichtsteuerung erfordert aufgrund ihrer Einbindung in Assistenzsysteme und ihres Autosar-Betriebssystems auch höhere funktionale Sicherheitsstandards und wird nach ISO26262 für die Sicherheitsklasse ASIL B zertifiziert. Die Steuergeräte verfügen außerdem über eine sorgfältige Rundum-Abdichtung und erfüllen die Anforderungen nach Schutzklasse IP69. Das ist erforderli