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Der Bauer und der Teufel Dienstag, 18. Mai 2010, 12:05:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Jonathans Wörterbuch Teil 2 - Kurt Tucholsky Montag, 10. Mai 2010, 11:52:00 | noreply@blogger.com (philmore) Jonathans Wörterbuch |
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Alice im Wunderland - 1. Kapitel 2. Teil Mittwoch, 05. Mai 2010, 14:02:00 | noreply@blogger.com (philmore) Alice im Wunderland - 1. Kapitel 2. Teil von Lewis Carroll |
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Jonathans Wörterbuch Teil 1 - Kurt Tucholsky Montag, 03. Mai 2010, 16:47:00 | noreply@blogger.com (philmore) Jonathans Wörterbuch |
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Alice im Wunderland - 1. Kapitel 1. Teil Montag, 26. April 2010, 16:00:00 | noreply@blogger.com (philmore) Alice im Wunderland - 1. Kapitel 1. Teil von Lewis Carroll |
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Maiengruß an den Redakteur - Joachim Ringelnatz Donnerstag, 22. April 2010, 12:19:00 | noreply@blogger.com (philmore) Maiengruß an den Redakteur |
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Alice im Wunderland - Wie alles begann... Donnerstag, 15. April 2010, 12:30:00 | noreply@blogger.com (philmore) Alice im Wunderland - Wie alles begann... von Lewis Carroll |
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Das Venedigermännlein von Knittelfeld Donnerstag, 08. April 2010, 10:37:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Seppl - Friedrich Glauser Freitag, 02. April 2010, 10:08:00 | noreply@blogger.com (philmore) Seppl |
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Da Regnschirm - Peter Rosegger Donnerstag, 18. März 2010, 13:35:00 | noreply@blogger.com (philmore) Da Regnschirm |
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Meine Uhr - Mark Twain Freitag, 12. März 2010, 11:19:00 | noreply@blogger.com (philmore) Meine Uhr |
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Das Goldloch von Mautern Freitag, 05. März 2010, 13:23:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Die Hand - Guy de Maupassant Montag, 22. Februar 2010, 11:00:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Der Schöckelkobold Dienstag, 09. Februar 2010, 09:06:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Der Mensch - Kurt Tucholsky Dienstag, 02. Februar 2010, 09:52:00 | noreply@blogger.com (philmore) Der Mensch |
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Der Wechselbalg von Wildon Donnerstag, 28. Januar 2010, 10:46:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Verwirrung der Geister von Anton Tschechow Montag, 25. Januar 2010, 11:14:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Das Gnomenkreuz von Gaal Mittwoch, 20. Januar 2010, 17:38:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Das Fliegenpapier von Robert Musil Dienstag, 19. Januar 2010, 10:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Der Drachentöter von Mixnitz Freitag, 15. Januar 2010, 16:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Adams Tagebuch - von Mark Twain - Teil 2 Freitag, 08. Januar 2010, 15:40:00 | noreply@blogger.com (philmore) von Mark Twain |
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Der Berggeist vom Schöckel Mittwoch, 30. Dezember 2009, 15:05:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Adams Tagebuch - von Mark Twain - Teil 1 Mittwoch, 30. Dezember 2009, 09:49:00 | noreply@blogger.com (philmore) von Mark Twain |
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Wie der Wal zu seinem Rachen kam... von Rudyard Kipling Donnerstag, 17. Dezember 2009, 11:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) Wie der Wal zu seinem Rachen kam von Rudyard Kipling |
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Wie der Wal zu seinem Rachen kam Donnerstag, 17. Dezember 2009, 11:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) Wie der Wal zu seinem Rachen kam von Rudyard Kipling |
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der Löwenkopf - Karl Kraus Dienstag, 15. Dezember 2009, 08:49:00 | noreply@blogger.com (philmore) der Löwenkopf oder Gefahren der Technik von Karl Kraus |
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Der Höllentorwart von Mariazell Freitag, 11. Dezember 2009, 15:24:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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der selbstsüchtige Riese - Oscar Wilde Freitag, 11. Dezember 2009, 13:59:00 | noreply@blogger.com (philmore) der selbstsüchtige Riese ein Märchen von Oscar Wilde |
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Die silbernen Buben von Arzberg Donnerstag, 26. November 2009, 09:12:00 | noreply@blogger.com (philmore) SAGEN aus der STEIERMARK Die silbernen Buben von Arzberg |
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Das Fliegenpapier - Robert Musil Montag, 09. November 2009, 14:13:00 | noreply@blogger.com (philmore) DAS FLIEGENPAPIER Das Fliegenpapier Tangle-foot ist ungefähr sechsunddreißig Zentimeter lang und einundzwanzig Zentimeter breit; es ist mit einem gelben, vergifteten Leim bestrichen und kommt aus Kanada. Wenn sich eine Fliege darauf niederläßt - nicht besonders gierig, mehr aus Konvention, weil schon so viele andere da sind - klebt sie zuerst nur mit den äußersten, umgebogenen Gliedern aller ihrer Beinchen fest. Eine ganz leise, befremdliche Empfindung, wie wenn wir im Dunkel gingen und mit nackten Sohlen auf etwas träten, das noch nichts ist als ein weicher, warmer, unübersichtlicher Widerstand und schon etwas, in das allmählich das grauenhaft Menschliche hineinflutet, das Erkanntwerden als eine Hand, die da irgendwie liegt und uns mit fünf immer deutlicher werdenden Fingern festhält. Dann stehen sie alle forciert aufrecht, wie Tabiker, die sich nichts anmerken lassen wollen, oder wie klapprige alte Militärs (und ein wenig o-beinig, wie wenn man auf einem scharfen Grat steht). Sie geben sich Haltung und sammeln Kraft und Überlegung. Nach wenigen Sekunden sind sie entschlossen und beginnen, was sie vermögen, zu schwirren und sich abzuheben. Sie führen diese wütende Handlung so lange durch, bis die Erschöpfung sie zum Einhalten zwingt. Es folgt eine Atempause und ein neuer Versuch. Aber die Intervalle werden immer länger. Sie stehen da, und ich fühle, wie ratlos sie sind. Von unten steigen verwirrende Dünste auf. Wie ein kleiner Hammer tastet ihre Zunge heraus. Ihr Kopf ist braun und haarig, wie aus einer Kokosnuß gemacht; wie menschenähnliche Negeridole. Sie biegen sich vor und zurück auf ihren festgeschlungenen Beinchen, beugen sich in den Knien und stemmen sich empor, wie Menschen es machen, die auf alle Weise versuchen, eine zu schwere Last zu bewegen; tragischer als Arbeiter es tun, wahrer im sportlichen Ausdruck der äußersten Anstrengung als Laokoon. Und dann kommt der immer gleich seltsame Augenblick, wo das Bedürfnis einer gegenwärtigen Sekunde über alle mächtigen Dauergefühle des Daseins siegt. Es ist der Augenblick, wo ein Kletterer wegen des Schmerzes in den Fingern freiwillig den Griff der Hand öffnet, wo ein Verirrter im Schnee sich hinlegt wie ein Kind, wo ein Verfolgter mit brennenden Flanken stehen bleibt. Sie halten sich nicht mehr mit aller Kraft ab von unten, sie sinken ein wenig ein und sind in diesem Augenblick ganz menschlich. Sofort werden sie an einer neuen Stelle gefaßt, höher oben am Bein oder hinten am Leib oder am Ende eines Flügels. Wenn sie die seelische Erschöpfung überwunden haben und nach einer kleinen Welle den Kampf um ihr Leben wieder aufnehmen, sind sie bereits in einer ungünstigen Lage fixiert, und ihre Bewegungen werden unnatürlich. Dann liegen sie mit gestreckten Hinterbeinen auf den Ellbogen gestemmt und suchen sich zu heben. Oder sie sitzen auf der Erde, aufgebäumt, mit ausgestreckten Armen, wie Frauen, die vergeblich ihre Hände aus den Fäusten eines Mannes winden wollen. Oder sie liegen auf dem Bauch, mit Kopf und Armen voraus, wie im Lauf gefallen, und halten nur noch das Gesicht hoch. Immer aber ist der Feind bloß passiv und gewinnt bloß von ihren verzweifelten, verwirrten Augenblicken. Ein Nichts, ein Es zieht sie hinein. So langsam, daß man dem kaum zu folgen vermag, und meist mit einer jähen Beschleunigung am Ende, wenn der letzte innere Zusammenbruch über sie kommt. Sie lassen sich dann plötzlich fallen, nach vorne aufs Gesicht, über die Beine weg; oder seitlich, alle Beine von sich gestreckt; oft auch auf die Seite, mit den Beinen rückwärts rudernd. So liegen sie da. Wie gestürzte Aeroplane, die mit einem Flügel in die Luft ragen. Oder wie krepierte Pferde. Oder mit unendlichen Gebärden der Verzweiflung. Oder wie Schläfer. Noch am nächsten Tag wacht manchmal eine auf, tastet eine Weile mit einem Bein oder schwirrt mit dem Flügel. Manchmal geht solch eine Bewegung über das ganze Feld, dann sinken sie alle noch ein wenig tiefer in ihren Tod. Und nur an der Seite des Leibs, in der Gegend des Beinansatzes, haben sie irgend ein ganz kleines, flimmerndes Organ, das lebt noch lange. Es geht auf und zu, man kann es ohne Vergrößerungsglas nicht bezeichnen, es sieht wie ein winziges Menschenauge aus, das sich unaufhörlich öffnet und schließt.
Anzuhören auf: Podcast - Das Fliegenpapier |