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Das Goldloch von Mautern vendredi, 05. mars 2010, 13:23:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Die Hand - Guy de Maupassant lundi, 22. février 2010, 11:00:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Der Schöckelkobold mardi, 09. février 2010, 09:06:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Der Mensch - Kurt Tucholsky mardi, 02. février 2010, 09:52:00 | noreply@blogger.com (philmore) Der Mensch
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Der Wechselbalg von Wildon jeudi, 28. janvier 2010, 10:46:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Verwirrung der Geister von Anton Tschechow lundi, 25. janvier 2010, 11:14:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Das Gnomenkreuz von Gaal mercredi, 20. janvier 2010, 17:38:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Das Fliegenpapier von Robert Musil mardi, 19. janvier 2010, 10:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Der Drachentöter von Mixnitz vendredi, 15. janvier 2010, 16:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Adams Tagebuch - von Mark Twain - Teil 2 vendredi, 08. janvier 2010, 15:40:00 | noreply@blogger.com (philmore) von Mark Twain
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Der Berggeist vom Schöckel mercredi, 30. décembre 2009, 15:05:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Adams Tagebuch - von Mark Twain - Teil 1 mercredi, 30. décembre 2009, 09:49:00 | noreply@blogger.com (philmore) von Mark Twain
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Wie der Wal zu seinem Rachen kam... von Rudyard Kipling jeudi, 17. décembre 2009, 11:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) Wie der Wal zu seinem Rachen kam von Rudyard Kipling |
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Wie der Wal zu seinem Rachen kam jeudi, 17. décembre 2009, 11:10:00 | noreply@blogger.com (philmore) Wie der Wal zu seinem Rachen kam von Rudyard Kipling |
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der Löwenkopf - Karl Kraus mardi, 15. décembre 2009, 08:49:00 | noreply@blogger.com (philmore) der Löwenkopf oder Gefahren der Technik von Karl Kraus |
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Der Höllentorwart von Mariazell vendredi, 11. décembre 2009, 15:24:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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der selbstsüchtige Riese - Oscar Wilde vendredi, 11. décembre 2009, 13:59:00 | noreply@blogger.com (philmore) der selbstsüchtige Riese ein Märchen von Oscar Wilde |
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Die silbernen Buben von Arzberg jeudi, 26. novembre 2009, 09:12:00 | noreply@blogger.com (philmore) SAGEN aus der STEIERMARK Die silbernen Buben von Arzberg |
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Das Fliegenpapier - Robert Musil lundi, 09. novembre 2009, 14:13:00 | noreply@blogger.com (philmore) DAS FLIEGENPAPIER Das Fliegenpapier Tangle-foot ist ungefähr sechsunddreißig Zentimeter lang und einundzwanzig Zentimeter breit; es ist mit einem gelben, vergifteten Leim bestrichen und kommt aus Kanada. Wenn sich eine Fliege darauf niederläßt - nicht besonders gierig, mehr aus Konvention, weil schon so viele andere da sind - klebt sie zuerst nur mit den äußersten, umgebogenen Gliedern aller ihrer Beinchen fest. Eine ganz leise, befremdliche Empfindung, wie wenn wir im Dunkel gingen und mit nackten Sohlen auf etwas träten, das noch nichts ist als ein weicher, warmer, unübersichtlicher Widerstand und schon etwas, in das allmählich das grauenhaft Menschliche hineinflutet, das Erkanntwerden als eine Hand, die da irgendwie liegt und uns mit fünf immer deutlicher werdenden Fingern festhält. Dann stehen sie alle forciert aufrecht, wie Tabiker, die sich nichts anmerken lassen wollen, oder wie klapprige alte Militärs (und ein wenig o-beinig, wie wenn man auf einem scharfen Grat steht). Sie geben sich Haltung und sammeln Kraft und Überlegung. Nach wenigen Sekunden sind sie entschlossen und beginnen, was sie vermögen, zu schwirren und sich abzuheben. Sie führen diese wütende Handlung so lange durch, bis die Erschöpfung sie zum Einhalten zwingt. Es folgt eine Atempause und ein neuer Versuch. Aber die Intervalle werden immer länger. Sie stehen da, und ich fühle, wie ratlos sie sind. Von unten steigen verwirrende Dünste auf. Wie ein kleiner Hammer tastet ihre Zunge heraus. Ihr Kopf ist braun und haarig, wie aus einer Kokosnuß gemacht; wie menschenähnliche Negeridole. Sie biegen sich vor und zurück auf ihren festgeschlungenen Beinchen, beugen sich in den Knien und stemmen sich empor, wie Menschen es machen, die auf alle Weise versuchen, eine zu schwere Last zu bewegen; tragischer als Arbeiter es tun, wahrer im sportlichen Ausdruck der äußersten Anstrengung als Laokoon. Und dann kommt der immer gleich seltsame Augenblick, wo das Bedürfnis einer gegenwärtigen Sekunde über alle mächtigen Dauergefühle des Daseins siegt. Es ist der Augenblick, wo ein Kletterer wegen des Schmerzes in den Fingern freiwillig den Griff der Hand öffnet, wo ein Verirrter im Schnee sich hinlegt wie ein Kind, wo ein Verfolgter mit brennenden Flanken stehen bleibt. Sie halten sich nicht mehr mit aller Kraft ab von unten, sie sinken ein wenig ein und sind in diesem Augenblick ganz menschlich. Sofort werden sie an einer neuen Stelle gefaßt, höher oben am Bein oder hinten am Leib oder am Ende eines Flügels. Wenn sie die seelische Erschöpfung überwunden haben und nach einer kleinen Welle den Kampf um ihr Leben wieder aufnehmen, sind sie bereits in einer ungünstigen Lage fixiert, und ihre Bewegungen werden unnatürlich. Dann liegen sie mit gestreckten Hinterbeinen auf den Ellbogen gestemmt und suchen sich zu heben. Oder sie sitzen auf der Erde, aufgebäumt, mit ausgestreckten Armen, wie Frauen, die vergeblich ihre Hände aus den Fäusten eines Mannes winden wollen. Oder sie liegen auf dem Bauch, mit Kopf und Armen voraus, wie im Lauf gefallen, und halten nur noch das Gesicht hoch. Immer aber ist der Feind bloß passiv und gewinnt bloß von ihren verzweifelten, verwirrten Augenblicken. Ein Nichts, ein Es zieht sie hinein. So langsam, daß man dem kaum zu folgen vermag, und meist mit einer jähen Beschleunigung am Ende, wenn der letzte innere Zusammenbruch über sie kommt. Sie lassen sich dann plötzlich fallen, nach vorne aufs Gesicht, über die Beine weg; oder seitlich, alle Beine von sich gestreckt; oft auch auf die Seite, mit den Beinen rückwärts rudernd. So liegen sie da. Wie gestürzte Aeroplane, die mit einem Flügel in die Luft ragen. Oder wie krepierte Pferde. Oder mit unendlichen Gebärden der Verzweiflung. Oder wie Schläfer. Noch am nächsten Tag wacht manchmal eine auf, tastet eine Weile mit einem Bein oder schwirrt mit dem Flügel. Manchmal geht solch eine Bewegung über das ganze Feld, dann sinken sie alle noch ein wenig tiefer in ihren Tod. Und nur an der Seite des Leibs, in der Gegend des Beinansatzes, haben sie irgend ein ganz kleines, flimmerndes Organ, das lebt noch lange. Es geht auf und zu, man kann es ohne Vergrößerungsglas nicht bezeichnen, es sieht wie ein winziges Menschenauge aus, das sich unaufhörlich öffnet und schließt.
Anzuhören auf: Podcast - Das Fliegenpapier |
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Was darf Satire? jeudi, 05. novembre 2009, 08:36:00 | noreply@blogger.com (philmore) Ignaz Wrobel aka Kurt Tucholsky im Berliner Tageblatt 1919 Was darf Satire? Frau Vockerat: "Aber man muß doch seine Freude haben können an der Kunst." Johannes: "Man kann viel mehr haben an der Kunst als seine Freude."(Gerhart Hauptmann) Wenn einer bei uns einen guten Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel. Satire scheint eine durchaus negative Sache. Sie sagt: "Nein!" Eine Satire, die zur Zeichnung einer Kriegsanleihe auffordert, ist keine. Die Satire beißt, lacht, pfeift und trommelt die große, bunte Landsknechtstrommel gegen alles, was stockt und träge ist. Satire ist eine durchaus positive Sache. Nirgends verrät sich das Charakterlose schneller als hier. nirgends zeigt sich fixer, was ein gewissenloser Hanswurst ist, einer, der heute den angreift und morgen den. Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: er will die Welt gut haben, sie sit schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an. Die Satire eine charaktervollen Künstlers, der um des Guten willen kämpft, verdient also nicht diese bürgerliche Nichtachtung und das empörte Fauchen, mit dem hierzulande diese Kunst abgetan wird. Vor allem macht der Deutsche einen Fehler: er verwechselt das Dargestellte mit dem Darstellenden. Wenn ich die Folgen der Trunksucht aufzeigen will, also dieses Laster bekämpfe, so kann ich das nicht mit frommen Bibelsprüchen, sondern ich werde es am wirksamsten durch die packende Darstellung eines Mannes tun, der hoffnungslos betrunken ist.. Ich hebe den Vorhanh auf , der schonend über die Fäulnis gebreitet war, und sage: "Seht!" - In Deutschland nennt man dergleichen "Kraßheit". Aber Trunksucht ist eine böses Ding, sie schädigt das Volk, und nur schonungslose Wahrheit kann da helfen. Und so ist es mit dem Weberelend gewesen, und mit der Prostitution ist es heute noch so. Der Einfluß Krähwinkels (Anm.: Ausdruck für eine über Gebühr aufgebauschte Kleinigkeit) hat die deutsche Satire in ihren so dürftigen Grenzen gehalten. Große Themen scheiden nahezu völlig aus. Der einzige "Simplicissimus" (Anm.: satirische deutsche Wochenzeitschrift des 19. Jhdts.) hat damals, als er noch die große, rote Bulldogge rechtens im Wappen führte, an all die deutschen Heiligtümer zu rühren gewagt: an den prügelnden Unteroffizier, an den stockfleckigen Bürokraten, an den Rohrstockpauker und an das Straßenmädchen, an den fettherzigen Unternehmer und an den näselnden Offizier. Nun kann man gewiß über all diese Themen denken wie man mag, und es ist jedem unbenommen, einen Angriff für ungerechtfertigt und einen anderen für übertrieben zu halten, aber die Berechtigung eines ehrlichen Mannes, die Zeit zu peitschen, darf nicht mit dicken Worten zunichte gemacht werden. Übertreibt die Satire? Die Satire muß übertreiben und ist ihrem teifsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: "Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten." Aber nun sitzt zutiefst im Deutschen die leidige Angewohnheit, nicht in Individuen, sondern in Ständen, in Korporationen zu denken und aufzutreten, und wehe, wenn du einer dieser zu nahe trittst. Warum sind unsere Witzblätter, unsere Lustspiele, unsere Komödien und unsere Filme so mager? Weil keiner wagt, dem dicken Kraken an den Leib zu gehen, der das ganze Land bedrückt und dahockt: fett, faul und lebenstötend. Nicht einmal dem Landesfeind gegenüber hat sich die deutsche Satire herausgetraut. Wir sollten gewiß nicht den scheußlichen unter den französischen Kriegskarikaturen nacheifern, aber welche Kraft lag in denen, welche elemtare Wut, welcher Wurf und welche Wirkung! Freilich: sie scheuten vor gar nichts zurück. Daneben hingen unsere bescheidenen Rechentafeln über U-Boot-Zahlen, taten niemandem etwas zuleide und wurden von keinem Menschen gelesen. Wir sollten nicht so kleinlich sein. Wir alle - Volksschullehrer und Kaufleute und Professoren und Redakteure und Musiker und Ärzte und Beamte und Frauen und Volksbeauftragte - wir alle haben Fehler und komische Seiten und kleine und große Schwächen. Und wir müssen nun nicht immer gleich aufbegehren ("Schlächtermeister, wahret eure heiligsten Güter!"), wenn einer wirklich einmal einen guten Witz über uns reißt. Boshaft kann er sein, aber ehrlich soll er sein. Das ist kein rechter Mann und kein rechter Stand, der nicht einen ordentlichen Puff vertragen kann. Er mag sich mit denselben Mitteln dagegen wehren, er mag widerschlagen - aber er wende nicht verletzt, empört, gekränkt das Haupt. Es wehte bei uns im öffentlichen Leben ein reinerer Wind, wenn nicht alle übel nähmen. So aber schwillt ständiger Dünkel zum Größenwahn an. Der deutsche Satiriker tanzt zwischen Berufsständen, Klassen, Kofessionen und Lokaleinrichtungen einen ständigen Eiertanz. Das ist gewiß recht graziös, aber auf Dauer etwas ermüdend. Die echte Satire ist blutreinigend: und wer gesundes Blut hat, der hat auch einen reinen Teint. Was darf Satire? Alles
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...aus Goethes Egmont lundi, 05. janvier 2009, 11:28:00 | noreply@blogger.com (philmore) Freudvoll Und leidvoll, Gedankenvoll sein, Langen Und bangen In schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt, Glücklich allein Ist die Seele, die liebt. |
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Prosit 2009 jeudi, 01. janvier 2009, 22:28:00 | noreply@blogger.com (philmore) |
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Heinrich Heine vendredi, 19. décembre 2008, 22:24:00 | noreply@blogger.com (philmore) Unser Grab erwärmt der Ruhm. Torenworte! Narrentum! Eine bessre Wärme gibt eine Kuhmagd, die verliebt uns mit dicken Lippen küßt und beträchtlich riecht nach Mist. Gleichfalls eine bessre Wärme wärmt dem Menschen die Gedärme, wenn er Glühwein trinkt und Punsch oder Grog nach Herzenswunsch in den niedrigsten Spelunken, unter Dieben und Halunken, die dem Galgen sind entlaufen, aber leben, atmen, schnaufen, und beneidenswerter sind als der Thetis großes Kind - Der Pelide sprach mit Recht: »Leben wie der ärmste Knecht in der Oberwelt ist besser, als am stygischen Gewässer Schattenführer sein, ein Heros, den besungen selbst Homeros.« |
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open mind vendredi, 19. décembre 2008, 15:49:00 | noreply@blogger.com (philmore) |