Jürgen Kanz | Innovation & Execution News Jürgen Kanz | Innovation & Execution News

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Spieglein, Spieglein an der Wand, was ist die größte Barriere im Land?
Die Kontinuierliche Verbesserung in allen Unternehmensbereichen gehört mittlerweile zu den wichtigsten Wettbewerbsfaktoren. Doch oftmals stehen sich Unternehmen selbst bei der Umsetzung ihrer Ziele im Wege.

Der Begriff Kontinuierliche Verbesserung steht hier stellvertretend für einen bunten Strauß an Methoden und Philosophien wie: Lean, Six Sigma, Theory of Constraints, Qualitätsmanagement, Kaizen, usw.

Ungeachtet der verschiedenen Begriffe, ihrer Techniken und Methoden, gibt es Gemeinsamkeiten bei den unterschiedlichen Ansätzen. Sie alle zielen auf eine kontinuierliche Verbesserung betrieblicher Abläufe und Prozesse, um die Geschäftsergebnisse zu verbessern.

In einem 2010 erschienenen Artikel im 'Wall Street Journal' [1], berichtet Dr. Satya Chakravorty, Professor an der Kennesaw State University, dass näherungsweise 60% aller von ihm analysierten Six Sigma Projekte nicht die gewünschten Ergebnisse geliefert hätten. Die Projekte starteten mit viel Elan und Motivation, doch verloren sie auch schnell wieder an Fahrt durch sinkende Motivation bei Führungskräften und Mitarbeitern, die bald wieder in alte Verhaltensmuster zurückfielen.
Bereits in vorherigen Blogs habe ich über ähnliche Erfahrungen berichtet [2], [3].

Wenn die kontinuierliche Verbesserung so wichtig für das Wohlergehen eines Unternehmens ist, wie kann man mehr Erfolge erzielen? Hierzu eine Aufstellung der massivsten Barrieren, die vor der Umsetzung genau betrachtet werden sollten :

Barriere #1: Es ist schwierig alle beteiligten Beteiligten 'unter einen Hut zu bekommen'

In Veränderungs- bzw. Verbesserungsprojekten gilt zunächst eines: Fokussieren sie sich auf die Menschen, nicht auf die Methoden und Werkzeuge! Was immer sie planen, sie müssen Menschen gewinnen (Buy-In) und die geplante Veränderung mit Menschen umsetzen. Im ersten Ansatz werden sie es mit Prozessverantwortlichen, Analysten, Lean / Six Sigma / Theory of Constraints Spezialisten, Qualitätsmanagern, IT, usw. zu tun haben. Doch sobald es an die Umsetzung im Unternehmen geht (neudeutsch: Roll-Out), müssen alle von der Änderung betroffenen Mitarbeiter eingebunden werden. Die in diesem Prozess einfließenden Gedanken, werden vermutlich so individuell wie ihre Mitarbeiter sein. Das spezifische Abteilungsdenken, auch Silo-Denken genannt, wird ihre ganze Aufmerksamkeit und Problemlösungskompetenz erfordern. Wie werden sie die heterogen denkenden, möglicherweise voneinander unabhängig agierenden und gegeneinander handelnden Bereiche auf ein / das Ziel fokussieren?

Barriere #2: Es ist schwierig diejenigen Prozesse zu identifizieren, die als erstes verbessert werden sollten

Es gibt häufig keinen Mangel an guten Ideen, was verbessert werden sollte. Aber wonach priorisieren sie die Ideen bzw. Teilprojekte? Die Entscheidungen bei diesen Fragen basieren meist auf falschen oder fehlinterpretierten Kennzahlen (Key Performance Indicators). Messen sie die richtigen Sachverhalte? Sind die Kennzahlen mit ihrer Strategie verknüpft? Haben die Kennzahlen wirklich einen direkten Bezug auf die relevanten Prozesse? Und was passiert dabei im Hinblick auf ihre Mitarbeiter ?

"TELL ME HOW YOU MEASURE ME, AND I WILL TELL YOU HOW I
WILL BEHAVE. IF YOU MEASURE ME IN AN ILLOGICAL WAY …
DO NOT COMPLAIN ABOUT ILLOGICAL BEHAVIOR."
Dr. Eliyahu Goldratt

Die Beantwortung dieser Fragen ist eigentlich sehr einfach. Wenn sie eine schnelle und nachhaltige Veränderung in Prozessen möchten, dann fokussieren sie zunächst darauf, was das Unternehmen am ehesten voranbringt. In jedem System gibt es meist nur einen oder nur sehr wenige Engpässe, die den Durchsatz der auszubringenden Leistungen begrenzt. Naturgemäß beginnt man bei diesem Thema sofort nach der langsamsten Maschine oder anderen Ressource zu suchen. Sie zu identifizieren und Verbesserungen durchzuführen ist meist einfach, doch was tun, wenn sich der Engpass in den vielen Verfahrensanweisungen ihres hübschen ISO 9001 Handbuches versteckt (nur um einmal ein Beispiel zu nennen)? Dort finden sich häufig Prozesse, die durch Einhaltung von Regeln verlangsamt werden, ohne das dabei die Qualität verbessert wurde. Siehe hierzu auch Barriere #3.

Also:
  • Was ist ihr Ziel?
  • Was soll verändert werden?
  • Welcher (Ziel-)Zustand soll erreicht werden?
  • Wie soll die Veränderung herbeigeführt werden?
Klären sie diese Fragen, und verbunden mit einer Durchsatzrechnung (nicht Kostenrechnung!) werden sie die notwendigen Erkenntnisse zur Priorisierung gewinnen.

Barriere #3: Steuern und Kontrollieren der Veränderung

In den beiden vorherigen Barrieren wurden die wesentlichen Punkte zur Barriere #3 bereits angesprochen. Nach Qualitätsnormen zertifizierte Unternehmen haben ein großes (Kosten-)Problem. Eine Prozessveränderung muss in den Qualitätshandbüchern nachgehalten werden, sonst gibt es Schwierigkeiten beim nächsten Audit. Mit der Größe der Unternehmen wächst dann aber auch die Zahl der Prozesse und mit ihnen die Pflegekosten des Qualitätssystems. Sehr häufig finden sinnvolle und allgemein als richtig anerkannte Verbesserungen nicht statt - das nächste Audit steht ja vor der Tür.
Um eines klarzustellen: ich bin ein großer Anhänger systematisierter Qualitätsmanagementsysteme, allerdings ist häufig feststellbar, wie sehr die pragmatische Umsetzung einfacher Verbesserungen durch zu ambitionierte Q-Systeme behindert wird.

Barriere #4: Mangel an Mitarbeiterengagement

Das Engagement der Mitarbeiter ist aus zwei Perspektiven zu betrachten.

  1. Unterstützung durch die Mitarbeiter
    Sie können die schönsten und besten Pläne haben, doch was nutzen diese, wenn die Mitarbeiter sie ignorieren, sie im Tagesgeschäft schlicht vergessen oder beim Umsetzungsversuch scheitern? Werden zu viele Verbesserungsprojekte (gleichzeitig) gestartet, so droht Ermüdung durch das ständige Ändern. Verärgerung macht sich breit, sobald der Weihnachtsgeld-Bonus von einer neuen, nicht einschätzbaren Kennziffer abhängig gemacht wird. Kommunizieren sie ihre Strategie und Taktik offen und ehrlich? Ist den Mitarbeitern klar, was die Veränderung im Bezug auf ihre Arbeit und Arbeitsplatz für Auswirkungen hat? Ist den Mitarbeitern klar, was von ihnen verlangt wird?

  2. Beitrag und VerpflichtungWie beteiligen sie ihre Mitarbeiter in Verbesserungsprozessen? Wie begeistern und vitalisieren sie die Mitarbeiter? Es geht dabei nicht nur um die einseitige Kommunikation, sondern um die Frage, wie können die Mitarbeiter die Veränderungen mitgestalten? Sind ihre Methoden effektiv genug? Ist eine nachhaltige Verbesserung durch die innere Verpflichtung der Mitarbeiter gegeben?
Ich hoffe Ihnen durch diesen Beitrag ein paar Anregungen gegeben zu haben. Vielleicht habe ich aber auch wichtige Aspekte übersehen. Was ist Ihre Meinung?

Ihr

Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de




Quellen:

[1] Where Process-Improvement Projects Go Wrong, Prof. Dr. Satya Chakravorty, Wall Street Journal, 25.10.2010
[2] TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ?, 30.11.2011
[3] TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? [2], 07.12.2011


Spieglein, Spieglein an der Wand, was ist die größte Barriere im Land?
Die Kontinuierliche Verbesserung in allen Unternehmensbereichen gehört mittlerweile zu den wichtigsten Wettbewerbsfaktoren. Doch oftmals stehen sich Unternehmen selbst bei der Umsetzung ihrer Ziele im Wege.

Der Begriff Kontinuierliche Verbesserung steht hier stellvertretend für einen bunten Strauß an Methoden und Philosophien wie: Lean, Six Sigma, Theory of Constraints, Qualitätsmanagement, Kaizen, usw.

Ungeachtet der verschiedenen Begriffe, ihrer Techniken und Methoden, gibt es Gemeinsamkeiten bei den unterschiedlichen Ansätzen. Sie alle zielen auf eine kontinuierliche Verbesserung betrieblicher Abläufe und Prozesse, um die Geschäftsergebnisse zu verbessern.

In einem 2010 erschienenen Artikel im 'Wall Street Journal' [1], berichtet Dr. Satya Chakravorty, Professor an der Kennesaw State University, dass näherungsweise 60% aller von ihm analysierten Six Sigma Projekte nicht die gewünschten Ergebnisse geliefert hätten. Die Projekte starteten mit viel Elan und Motivation, doch verloren sie auch schnell wieder an Fahrt durch sinkende Motivation bei Führungskräften und Mitarbeitern, die bald wieder in alte Verhaltensmuster zurückfielen.
Bereits in vorherigen Blogs habe ich über ähnliche Erfahrungen berichtet [2], [3].

Wenn die kontinuierliche Verbesserung so wichtig für das Wohlergehen eines Unternehmens ist, wie kann man mehr Erfolge erzielen? Hierzu eine Aufstellung der massivsten Barrieren, die vor der Umsetzung genau betrachtet werden sollten :

Barriere #1: Es ist schwierig alle beteiligten Beteiligten 'unter einen Hut zu bekommen'

In Veränderungs- bzw. Verbesserungsprojekten gilt zunächst eines: Fokussieren sie sich auf die Menschen, nicht auf die Methoden und Werkzeuge! Was immer sie planen, sie müssen Menschen gewinnen (Buy-In) und die geplante Veränderung mit Menschen umsetzen. Im ersten Ansatz werden sie es mit Prozessverantwortlichen, Analysten, Lean / Six Sigma / Theory of Constraints Spezialisten, Qualitätsmanagern, IT, usw. zu tun haben. Doch sobald es an die Umsetzung im Unternehmen geht (neudeutsch: Roll-Out), müssen alle von der Änderung betroffenen Mitarbeiter eingebunden werden. Die in diesem Prozess einfließenden Gedanken, werden vermutlich so individuell wie ihre Mitarbeiter sein. Das spezifische Abteilungsdenken, auch Silo-Denken genannt, wird ihre ganze Aufmerksamkeit und Problemlösungskompetenz erfordern. Wie werden sie die heterogen denkenden, möglicherweise voneinander unabhängig agierenden und gegeneinander handelnden Bereiche auf ein / das Ziel fokussieren?

Barriere #2: Es ist schwierig diejenigen Prozesse zu identifizieren, die als erstes verbessert werden sollten

Es gibt häufig keinen Mangel an guten Ideen, was verbessert werden sollte. Aber wonach priorisieren sie die Ideen bzw. Teilprojekte? Die Entscheidungen bei diesen Fragen basieren meist auf falschen oder fehlinterpretierten Kennzahlen (Key Performance Indicators). Messen sie die richtigen Sachverhalte? Sind die Kennzahlen mit ihrer Strategie verknüpft? Haben die Kennzahlen wirklich einen direkten Bezug auf die relevanten Prozesse? Und was passiert dabei im Hinblick auf ihre Mitarbeiter ?

"TELL ME HOW YOU MEASURE ME, AND I WILL TELL YOU HOW I
WILL BEHAVE. IF YOU MEASURE ME IN AN ILLOGICAL WAY …
DO NOT COMPLAIN ABOUT ILLOGICAL BEHAVIOR."
Dr. Eliyahu Goldratt

Die Beantwortung dieser Fragen ist eigentlich sehr einfach. Wenn sie eine schnelle und nachhaltige Veränderung in Prozessen möchten, dann fokussieren sie zunächst darauf, was das Unternehmen am ehesten voranbringt. In jedem System gibt es meist nur einen oder nur sehr wenige Engpässe, die den Durchsatz der auszubringenden Leistungen begrenzt. Naturgemäß beginnt man bei diesem Thema sofort nach der langsamsten Maschine oder anderen Ressource zu suchen. Sie zu identifizieren und Verbesserungen durchzuführen ist meist einfach, doch was tun, wenn sich der Engpass in den vielen Verfahrensanweisungen ihres hübschen ISO 9001 Handbuches versteckt (nur um einmal ein Beispiel zu nennen)? Dort finden sich häufig Prozesse, die durch Einhaltung von Regeln verlangsamt werden, ohne das dabei die Qualität verbessert wurde. Siehe hierzu auch Barriere #3.

Also:
  • Was ist ihr Ziel?
  • Was soll verändert werden?
  • Welcher (Ziel-)Zustand soll erreicht werden?
  • Wie soll die Veränderung herbeigeführt werden?
Klären sie diese Fragen, und verbunden mit einer Durchsatzrechnung (nicht Kostenrechnung!) werden sie die notwendigen Erkenntnisse zur Priorisierung gewinnen.

Barriere #3: Steuern und Kontrollieren der Veränderung

In den beiden vorherigen Barrieren wurden die wesentlichen Punkte zur Barriere #3 bereits angesprochen. Nach Qualitätsnormen zertifizierte Unternehmen haben ein großes (Kosten-)Problem. Eine Prozessveränderung muss in den Qualitätshandbüchern nachgehalten werden, sonst gibt es Schwierigkeiten beim nächsten Audit. Mit der Größe der Unternehmen wächst dann aber auch die Zahl der Prozesse und mit ihnen die Pflegekosten des Qualitätssystems. Sehr häufig finden sinnvolle und allgemein als richtig anerkannte Verbesserungen nicht statt - das nächste Audit steht ja vor der Tür.
Um eines klarzustellen: ich bin ein großer Anhänger systematisierter Qualitätsmanagementsysteme, allerdings ist häufig feststellbar, wie sehr die pragmatische Umsetzung einfacher Verbesserungen durch zu ambitionierte Q-Systeme behindert wird.

Barriere #4: Mangel an Mitarbeiterengagement

Das Engagement der Mitarbeiter ist aus zwei Perspektiven zu betrachten.

  1. Unterstützung durch die Mitarbeiter
    Sie können die schönsten und besten Pläne haben, doch was nutzen diese, wenn die Mitarbeiter sie ignorieren, sie im Tagesgeschäft schlicht vergessen oder beim Umsetzungsversuch scheitern? Werden zu viele Verbesserungsprojekte (gleichzeitig) gestartet, so droht Ermüdung durch das ständige Ändern. Verärgerung macht sich breit, sobald der Weihnachtsgeld-Bonus von einer neuen, nicht einschätzbaren Kennziffer abhängig gemacht wird. Kommunizieren sie ihre Strategie und Taktik offen und ehrlich? Ist den Mitarbeitern klar, was die Veränderung im Bezug auf ihre Arbeit und Arbeitsplatz für Auswirkungen hat? Ist den Mitarbeitern klar, was von ihnen verlangt wird?

  2. Beitrag und VerpflichtungWie beteiligen sie ihre Mitarbeiter in Verbesserungsprozessen? Wie begeistern und vitalisieren sie die Mitarbeiter? Es geht dabei nicht nur um die einseitige Kommunikation, sondern um die Frage, wie können die Mitarbeiter die Veränderungen mitgestalten? Sind ihre Methoden effektiv genug? Ist eine nachhaltige Verbesserung durch die innere Verpflichtung der Mitarbeiter gegeben?
Ich hoffe Ihnen durch diesen Beitrag ein paar Anregungen gegeben zu haben. Vielleicht habe ich aber auch wichtige Aspekte übersehen. Was ist Ihre Meinung?

Ihr

Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de




Quellen:

[1] Where Process-Improvement Projects Go Wrong, Prof. Dr. Satya Chakravorty, Wall Street Journal, 25.10.2010
[2] TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ?, 30.11.2011
[3] TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? [2], 07.12.2011


5 wesentliche Fragen, um die Lebensfähigkeit einer Idee zu testen
Damit aus einer ersten Idee eine erfolgreiche Innovation am Markt wird, können die nachfolgenden Fragen eine Hilfestellung sein:

1. Gibt es ein bekanntes bis heute ungelöstes Problem auf der Kundenseite, für dass die bekannten Lösungen zu teuer oder zu aufwendig sind?

2. Gibt es einen bahnbrechenden Ansatz um das Kundenproblem einfach, günstig, oder weniger aufwendig zu lösen?

3. Steckt hinter der Idee eine plausible Hypothese über ein wirtschaftlich attraktives, skalierbares Geschäftsmodell? Die Beantwortung dieser Frage erfordert keine detailliertes Finanz-Modell, aber es sollte eine sinnvolle, zumindest denkbare Geschichte sein, um die Hypothese in die Realität umzusetzen.

4. Hat das Innovationsteam die innere und äußere Freiheit vom Markt zu lernen? Denken Sie daran, es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die erste Idee noch angepasst werden muss. Versucht Ihr Team die Grundidee störisch - ohne erforderliche Korrekturen - umzusetzen, dann haben Sie vermutlich das falsche Team.

5. Kann die frühe Rentabilität eine erste Wahl für Sie sein? Um einen ultimativen Erfolg einzufahren, benötigen Sie ein rentables Geschäftsmodell. Es kann allerdings sinnvoll sein, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Was ist in der momentanen Situation die bessere Entscheidung für Sie in Bezug auf das Potential der Idee?

Die Fragen wurden teilweise adaptiert aus dem Buch von Scott D. Anthony [1].


"Eine Experte ist nicht jemand der ihnen eine Antwort gibt, sondern jemand der ihnen die richtigen Fragen stellt."
Dr. Eliyahu Goldratt


Ihr

Jürgen Kanz



Quellen:
[1]  "The Little Black Book of Innovation: How It Works, How to Do It", Scott D. Anthony, Harvard Business Review Press

[2] Wie werden aus Technologien erfolgreiche Innovationen ? - http://juergenkanz.blogspot.com/2011/05/wie-werden-aus-neuen-technologien.html


5 wesentliche Fragen, um die Lebensfähigkeit einer Idee zu testen
Damit aus einer ersten Idee eine erfolgreiche Innovation am Markt wird, können die nachfolgenden Fragen eine Hilfestellung sein:

1. Gibt es ein bekanntes bis heute ungelöstes Problem auf der Kundenseite, für dass die bekannten Lösungen zu teuer oder zu aufwendig sind?

2. Gibt es einen bahnbrechenden Ansatz um das Kundenproblem einfach, günstig, oder weniger aufwendig zu lösen?

3. Steckt hinter der Idee eine plausible Hypothese über ein wirtschaftlich attraktives, skalierbares Geschäftsmodell? Die Beantwortung dieser Frage erfordert keine detailliertes Finanz-Modell, aber es sollte eine sinnvolle, zumindest denkbare Geschichte sein, um die Hypothese in die Realität umzusetzen.

4. Hat das Innovationsteam die innere und äußere Freiheit vom Markt zu lernen? Denken Sie daran, es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die erste Idee noch angepasst werden muss. Versucht Ihr Team die Grundidee störisch - ohne erforderliche Korrekturen - umzusetzen, dann haben Sie vermutlich das falsche Team.

5. Kann die frühe Rentabilität eine erste Wahl für Sie sein? Um einen ultimativen Erfolg einzufahren, benötigen Sie ein rentables Geschäftsmodell. Es kann allerdings sinnvoll sein, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Was ist in der momentanen Situation die bessere Entscheidung für Sie in Bezug auf das Potential der Idee?

Die Fragen wurden teilweise adaptiert aus dem Buch von Scott D. Anthony [1].


"Eine Experte ist nicht jemand der ihnen eine Antwort gibt, sondern jemand der ihnen die richtigen Fragen stellt."
Dr. Eliyahu Goldratt


Ihr

Jürgen Kanz



Quellen:
[1]  "The Little Black Book of Innovation: How It Works, How to Do It", Scott D. Anthony, Harvard Business Review Press

[2] Wie werden aus Technologien erfolgreiche Innovationen ? - http://juergenkanz.blogspot.com/2011/05/wie-werden-aus-neuen-technologien.html


Dünger für 'immer blühende Unternehmen'
"Theory of Constraints (TOC) for the Ever Flourishing Company" ist der Titel einer Veranstaltungsreihe von Goldratt Consulting. Das einst von Dr. Eliyahu Goldratt gegründete Beratungsunternehmen bietet für interessierte Firmen einen 4-tägigen Kompaktkurs zur Theory of Constraints an.

Teilnehmende Unternehmen erhalten...
  • Ein tieferes Verständnis  über die aktuellen Faktoren in ihrer Organisation, die sie davon abhalten direkt mehr Verkäufe und dadurch mehr Wachstum zu generieren.
  • Einen Plan zur Entwicklung der notwendigen Fähigkeiten, um interne und externe Engpässe zu überwinden, und sich dadurch unabhängig gegenüber Fluktuationen an den Märkten zu machen.
  • Das notwendige Wissen, um schnell überzeugende Ergebnisse in der Organisation zu erzielen, bei gleichzeitig beispielloser Kommunikation und synchronisiertem Aufwand zwischen allen Hierarchie- und Funktionsebenen. 
  • Einblicke in aktuelle und erfolgreich durchgeführte Projekte bei führenden Unternehmen in der ganzen Welt.
Ganz besonders interessant ist, dass die Nachfrage nach diesen Veranstaltungen besonders groß in den BRIC Staaten ist. Goldratt Consulting trainiert und berät seit geraumer Zeit heute stark wachsende Unternehmen in Lateinamerika, Indien, China plus Hong Kong, sowie traditionsgemäß in den USA und Japan.

Verpassen europäische Firmen hier einen wichtigen Trend? Wer glaubt, dass es bei der Theory of Constraints lediglich um den Flaschenhals oder um kleine Losgrößen in der Fertigung geht, der irrt. Seit dem Buch "Das Ziel" hat sich die TOC in vielfältiger Weise weiterentwickelt und steht heute für eine nachhaltige Managementphilosophie. Haben Unternehmenslenker aus den aufstrebenden BRIC-Staaten das bereits verinnerlicht?
Bild: Jürgen Kanz

Für interessierte Unternehmen aus Europa gibt es die Möglichkeit der Veranstaltungsteilnahme im Goldratt House in Bene Atarot (wenige Autominuten von Tel Aviv entfernt), Israel. Sind Sie interessiert? Gerne stelle ich den Kontakt für Sie her.

Darüber hinaus bietet das TOC-Institute in Heppenheim eine Vielzahl empfehlenswerter Seminare zur TOC an.

Sie bevorzugen ein individuelles Gespräch, was TOC für Ihr Unternehmen bereithält? Kein Problem, vereinbaren Sie einen Termin mit mir. Bitte nutzen Sie dafür die Kontaktdaten auf meiner Homepage http://www.juergen-kanz.de

 Ihr
Jürgen Kanz


Dünger für 'immer blühende Unternehmen'
"Theory of Constraints (TOC) for the Ever Flourishing Company" ist der Titel einer Veranstaltungsreihe von Goldratt Consulting. Das einst von Dr. Eliyahu Goldratt gegründete Beratungsunternehmen bietet für interessierte Firmen einen 4-tägigen Kompaktkurs zur Theory of Constraints an.

Teilnehmende Unternehmen erhalten...
  • Ein tieferes Verständnis  über die aktuellen Faktoren in ihrer Organisation, die sie davon abhalten direkt mehr Verkäufe und dadurch mehr Wachstum zu generieren.
  • Einen Plan zur Entwicklung der notwendigen Fähigkeiten, um interne und externe Engpässe zu überwinden, und sich dadurch unabhängig gegenüber Fluktuationen an den Märkten zu machen.
  • Das notwendige Wissen, um schnell überzeugende Ergebnisse in der Organisation zu erzielen, bei gleichzeitig beispielloser Kommunikation und synchronisiertem Aufwand zwischen allen Hierarchie- und Funktionsebenen. 
  • Einblicke in aktuelle und erfolgreich durchgeführte Projekte bei führenden Unternehmen in der ganzen Welt.
Ganz besonders interessant ist, dass die Nachfrage nach diesen Veranstaltungen besonders groß in den BRIC Staaten ist. Goldratt Consulting trainiert und berät seit geraumer Zeit heute stark wachsende Unternehmen in Lateinamerika, Indien, China plus Hong Kong, sowie traditionsgemäß in den USA und Japan.

Verpassen europäische Firmen hier einen wichtigen Trend? Wer glaubt, dass es bei der Theory of Constraints lediglich um den Flaschenhals oder um kleine Losgrößen in der Fertigung geht, der irrt. Seit dem Buch "Das Ziel" hat sich die TOC in vielfältiger Weise weiterentwickelt und steht heute für eine nachhaltige Managementphilosophie. Haben Unternehmenslenker aus den aufstrebenden BRIC-Staaten das bereits verinnerlicht?
Bild: Jürgen Kanz

Für interessierte Unternehmen aus Europa gibt es die Möglichkeit der Veranstaltungsteilnahme im Goldratt House in Bene Atarot (wenige Autominuten von Tel Aviv entfernt), Israel. Sind Sie interessiert? Gerne stelle ich den Kontakt für Sie her.

Darüber hinaus bietet das TOC-Institute in Heppenheim eine Vielzahl empfehlenswerter Seminare zur TOC an.

Sie bevorzugen ein individuelles Gespräch, was TOC für Ihr Unternehmen bereithält? Kein Problem, vereinbaren Sie einen Termin mit mir. Bitte nutzen Sie dafür die Kontaktdaten auf meiner Homepage http://www.juergen-kanz.de

 Ihr
Jürgen Kanz


Über Kreativität und das Verhalten in unsicheren Zeiten
Kreativität ist der Schlüssel zur Problemlösung; sei es zur Schaffung von Innovationen oder zur kontinuierlichen Verbesserung des Bestehenden bei Produkten, Prozessen oder Geschäftsmodellen. Durch kreative Ideen wollen wir etwas verändern [1].
Aber mögen wir überhaupt kreative Ideen? Oder anders gefragt, können wir immer mit der Kreativität aller Beteiligten in einem Ideenprozess rechnen?

Mögen SIE kreative Ideen oder eher nicht? Als Leser(in) meines Blogs liegt die Vermutung nahe, dass SIE kreative Ideen mögen. Wenn SIE ihren Kollegen, Mitarbeitern oder Vorgesetzten dieselbe Frage stellen würden, was wäre deren Antwort? Stehen wirklich alle Menschen neuen Ideen positiv gegenüber?

Bild: David Niblack
In Wahrheit mögen, bzw. wollen die meisten Menschen gar keine kreativen Ideen !
Zu diesem Schluss kommen Jennifer S. Mueller (University of Pennsylvania), Shimul Melwani (University of North Carolina at Chapel Hill) und Jack. A. Goncalo (Cornell University), in ihrer erst kürzlich durchgeführten Forschungsarbeit [2].

Das Forscherteam hat herausgefunden, dass Menschen eher ängstlich auf kreative Ideen reagieren. Sie tun dies insbesondere dann, wenn sie mit neuen Ideen in Situationen einer persönlichen Unsicherheit konfrontiert werden.  In Momenten der Unsicherheit werden kreative Ideen (automatisch) mit negativen Assoziationen verknüpft. Das erschwert die Kommunikation bei jeder Art von Veränderungsprojekten sehr stark.
Es bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass unabhängig davon wie viel Energie und Aufwand SIE in einen Ideenfindungsprozess stecken, die kreativsten Ideen wahrscheinlich jene sein werden, die abgelehnt werden zugunsten von kleinen Verbesserungsschritten. Kleine Verbesserungen stellen ein geringeres Risiko für die Beteiligten dar.

Warum bekommen Menschen negative Gefühle bei kreativen Ideen?
Bild: David Niblack
Die Forscher führen aus, dass (wir) Menschen bei der Konfrontation mit neuen Ideen wissen, dass ein Vorhaben oder die eigene Idee auch scheitern kann. Sie (wir) erkennen darin ein Risiko. Sie (wir) fürchten die soziale Ablehnung durch andere bei der Vorstellung eigener Ideen. Wir kennen das Endergebnis nicht, woraus Unsicherheit entsteht.
Zusätzlich kann das Gefühl der Unsicherheit noch wachsen, wenn die eigene Idee mehr und mehr Gestalt annimmt  - „wird es wirklich funktionieren?“, oder die Frage gestellt wird - "welchen Einfluss hat die geplante Veränderung auf mich?".

Wir hassen und meiden Unsicherheit wie die Pest und versuchen unsichere Umstände möglichst völlig zu vermeiden, oder zumindest zu mindern.
Trifft nun eine kreative Idee auf eine mit negativen Empfindungen übersäte Unsicherheit, ist schlicht und ergreifend Schluss mit der Kooperationsbereitschaft dieser Person oder Personengruppe.
Scheitern (Versagen), Risiko und soziale Ablehnung waren und bleiben starke Gefühle, die das Verhalten von Menschen bestimmen.

Dort wo Unsicherheit herrscht, gibt es keine Kreativität!

Die oben genannten Wissenschaftler stellen klar: In unsicheren Zeiten mögen es die Menschen nicht mit kreativem Gedankengut konfrontiert zu werden. Sind die Zeiten für Menschen sicherer, dann fällt es leichter die gewünschten Veränderungen in Unternehmen umzusetzen.
Allerdings waren die letzten Jahre von größeren und kleineren wirtschaftlichen Turbulenzen, also Zeiten großer Unsicherheit in einer globalisierten Welt geprägt. Es gab und gibt Veränderungen aller Art wie Entlassungen, Standortschließungen, Standortverlagerungen, Firmenzusammenschlüssen, prekären Arbeitsverhältnissen, neuen Technologien und vielem anderen mehr.

Für viele Mitarbeiter ist dadurch die Unsicherheit über die eigene Zukunft und den eigenen Arbeitsplatz gewachsen. Man darf sich daher nicht wundern, wenn eine Art von Anti-Kreativität hier und da entsteht, bzw. die ausgedachten Veränderungsprojekte seitens der Mitarbeiter und Kollegen abgelehnt werden.

Ich verweise hier auch auf die Ergebnisse des PEX-Reports 2011 und zitiere aus meinem Blog: "...2. ein Fokus auf positive Ziele, wie die Befriedigung der Kundenbedürfnisse, führte zu deutlich mehr erfolgreich abgewickelten Verbesserungsprojekten. Wohingegen Projekte mit einem negativ empfundenen Ziel, wie z.B. Kostenreduzierung, zu vielen nicht erfolgreichen Projektergebnissen führten." [3]
Wir können daher davon ausgehen, dass Kostenreduzierungsprojekte sofort mit dem Risiko einer möglichen Entlassung assoziiert werden. Von einer umfänglichen Unterstützung durch die Beteiligten darf man also erst gar nicht ausgehen.
 
Was kann man tun?

Die Forschungsarbeit führt automatisch zu der Frage: was kann man tun? Doch leider bleiben die Wissenschaftler eine Antwort schuldig.
Als ein großer Anhänger der TOC (Theory of Constraints) kommt meine Antwort daher aus dieser Richtung:

Die Denkprozesse der TOC können uns helfen, (mögliche) negative Aspekte eines geplanten Vorhabens frühzeitig zu identifizieren und Lösungen auf intuitiver, logischer Ebene zu finden. Konflikte lassen sich ebenfalls mittels der TOC auflösen.

Versetzen SIE sich in die Lage IHRER Mitarbeiter, Kollegen oder Vorgesetzten. Beantworten SIE folgende Fragen aus deren Sicht:
  1. Was sind die Vorteile der Idee / der Veränderung / der Verbesserung?
  2. Welche Nachteile (Risiken) entstehen durch die Veränderung?
  3. Welche Vorteile hat es, wenn alles so bleibt wie es ist (keine Veränderung)?
  4. Welche Nachteile (Risiken) gibt es, wenn alles unverändert bleibt?
Aus der Beantwortung dieser Fragen, können Sie eine kommunizierbare Strategie für das weitere Vorgehen entwickeln, um den notwendigen 'Buy-In' zu erzielen.

Ihr

Quellen:
[1] Die Einführung einer Innovation oder einer Verbesserung stellt immer eine Veränderung dar! vom 29.04.2011

[2] Mueller, Jennifer S.; Melwani, Shimul; and Goncalo, Jack A., "The Bias Against Creativity: Why People Desire But Reject Creative Ideas" (2011). Articles & Chapters. Paper 450.
http://news.cornell.edu/stories/Aug11/ILRCreativityBias.html 

[3] TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? [2] vom 07.12.2011


Über Kreativität und das Verhalten in unsicheren Zeiten
Kreativität ist der Schlüssel zur Problemlösung; sei es zur Schaffung von Innovationen oder zur kontinuierlichen Verbesserung des Bestehenden bei Produkten, Prozessen oder Geschäftsmodellen. Durch kreative Ideen wollen wir etwas verändern [1].
Aber mögen wir überhaupt kreative Ideen? Oder anders gefragt, können wir immer mit der Kreativität aller Beteiligten in einem Ideenprozess rechnen?

Mögen SIE kreative Ideen oder eher nicht? Als Leser(in) meines Blogs liegt die Vermutung nahe, dass SIE kreative Ideen mögen. Wenn SIE ihren Kollegen, Mitarbeitern oder Vorgesetzten dieselbe Frage stellen würden, was wäre deren Antwort? Stehen wirklich alle Menschen neuen Ideen positiv gegenüber?

Bild: David Niblack
In Wahrheit mögen, bzw. wollen die meisten Menschen gar keine kreativen Ideen !
Zu diesem Schluss kommen Jennifer S. Mueller (University of Pennsylvania), Shimul Melwani (University of North Carolina at Chapel Hill) und Jack. A. Goncalo (Cornell University), in ihrer erst kürzlich durchgeführten Forschungsarbeit [2].

Das Forscherteam hat herausgefunden, dass Menschen eher ängstlich auf kreative Ideen reagieren. Sie tun dies insbesondere dann, wenn sie mit neuen Ideen in Situationen einer persönlichen Unsicherheit konfrontiert werden.  In Momenten der Unsicherheit werden kreative Ideen (automatisch) mit negativen Assoziationen verknüpft. Das erschwert die Kommunikation bei jeder Art von Veränderungsprojekten sehr stark.
Es bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass unabhängig davon wie viel Energie und Aufwand SIE in einen Ideenfindungsprozess stecken, die kreativsten Ideen wahrscheinlich jene sein werden, die abgelehnt werden zugunsten von kleinen Verbesserungsschritten. Kleine Verbesserungen stellen ein geringeres Risiko für die Beteiligten dar.

Warum bekommen Menschen negative Gefühle bei kreativen Ideen?
Bild: David Niblack
Die Forscher führen aus, dass (wir) Menschen bei der Konfrontation mit neuen Ideen wissen, dass ein Vorhaben oder die eigene Idee auch scheitern kann. Sie (wir) erkennen darin ein Risiko. Sie (wir) fürchten die soziale Ablehnung durch andere bei der Vorstellung eigener Ideen. Wir kennen das Endergebnis nicht, woraus Unsicherheit entsteht.
Zusätzlich kann das Gefühl der Unsicherheit noch wachsen, wenn die eigene Idee mehr und mehr Gestalt annimmt  - „wird es wirklich funktionieren?“, oder die Frage gestellt wird - "welchen Einfluss hat die geplante Veränderung auf mich?".

Wir hassen und meiden Unsicherheit wie die Pest und versuchen unsichere Umstände möglichst völlig zu vermeiden, oder zumindest zu mindern.
Trifft nun eine kreative Idee auf eine mit negativen Empfindungen übersäte Unsicherheit, ist schlicht und ergreifend Schluss mit der Kooperationsbereitschaft dieser Person oder Personengruppe.
Scheitern (Versagen), Risiko und soziale Ablehnung waren und bleiben starke Gefühle, die das Verhalten von Menschen bestimmen.

Dort wo Unsicherheit herrscht, gibt es keine Kreativität!

Die oben genannten Wissenschaftler stellen klar: In unsicheren Zeiten mögen es die Menschen nicht mit kreativem Gedankengut konfrontiert zu werden. Sind die Zeiten für Menschen sicherer, dann fällt es leichter die gewünschten Veränderungen in Unternehmen umzusetzen.
Allerdings waren die letzten Jahre von größeren und kleineren wirtschaftlichen Turbulenzen, also Zeiten großer Unsicherheit in einer globalisierten Welt geprägt. Es gab und gibt Veränderungen aller Art wie Entlassungen, Standortschließungen, Standortverlagerungen, Firmenzusammenschlüssen, prekären Arbeitsverhältnissen, neuen Technologien und vielem anderen mehr.

Für viele Mitarbeiter ist dadurch die Unsicherheit über die eigene Zukunft und den eigenen Arbeitsplatz gewachsen. Man darf sich daher nicht wundern, wenn eine Art von Anti-Kreativität hier und da entsteht, bzw. die ausgedachten Veränderungsprojekte seitens der Mitarbeiter und Kollegen abgelehnt werden.

Ich verweise hier auch auf die Ergebnisse des PEX-Reports 2011 und zitiere aus meinem Blog: "...2. ein Fokus auf positive Ziele, wie die Befriedigung der Kundenbedürfnisse, führte zu deutlich mehr erfolgreich abgewickelten Verbesserungsprojekten. Wohingegen Projekte mit einem negativ empfundenen Ziel, wie z.B. Kostenreduzierung, zu vielen nicht erfolgreichen Projektergebnissen führten." [3]
Wir können daher davon ausgehen, dass Kostenreduzierungsprojekte sofort mit dem Risiko einer möglichen Entlassung assoziiert werden. Von einer umfänglichen Unterstützung durch die Beteiligten darf man also erst gar nicht ausgehen.
 
Was kann man tun?

Die Forschungsarbeit führt automatisch zu der Frage: was kann man tun? Doch leider bleiben die Wissenschaftler eine Antwort schuldig.
Als ein großer Anhänger der TOC (Theory of Constraints) kommt meine Antwort daher aus dieser Richtung:

Die Denkprozesse der TOC können uns helfen, (mögliche) negative Aspekte eines geplanten Vorhabens frühzeitig zu identifizieren und Lösungen auf intuitiver, logischer Ebene zu finden. Konflikte lassen sich ebenfalls mittels der TOC auflösen.

Versetzen SIE sich in die Lage IHRER Mitarbeiter, Kollegen oder Vorgesetzten. Beantworten SIE folgende Fragen aus deren Sicht:
  1. Was sind die Vorteile der Idee / der Veränderung / der Verbesserung?
  2. Welche Nachteile (Risiken) entstehen durch die Veränderung?
  3. Welche Vorteile hat es, wenn alles so bleibt wie es ist (keine Veränderung)?
  4. Welche Nachteile (Risiken) gibt es, wenn alles unverändert bleibt?
Aus der Beantwortung dieser Fragen, können Sie eine kommunizierbare Strategie für das weitere Vorgehen entwickeln, um den notwendigen 'Buy-In' zu erzielen.

Ihr

Quellen:
[1] Die Einführung einer Innovation oder einer Verbesserung stellt immer eine Veränderung dar! vom 29.04.2011

[2] Mueller, Jennifer S.; Melwani, Shimul; and Goncalo, Jack A., "The Bias Against Creativity: Why People Desire But Reject Creative Ideas" (2011). Articles & Chapters. Paper 450.
http://news.cornell.edu/stories/Aug11/ILRCreativityBias.html 

[3] TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? [2] vom 07.12.2011


TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? [2]
Dieser Tage wurde vom PEX - Process Excellence Network der aktuelle Report "Business Process Excellence: Trends & Success Factors 2012" veröffentlicht. Mehr als 650 Unternehmen haben ihre Erkenntnisse in den Bericht einfließen lassen. Ungefähr 30% der teilnehmenden Firmen stammte aus Europa, wobei verschiedenste Branchen (verarbeitende Industrie, Finanzdienstleistungen, Pharmaindustrie, etc.) ihre Einschätzungen abgaben.

Was sind die wesentlichen Ergebnisse?

1. Der allgemeine Kostendruck und die durch neuerliche Krisen geschürte Unsicherheit an den Märkten haben dazu geführt, dass...
  • mehr kleinere und damit überschaubarere Verbesserungsprojekte (Dauer < 90 Tage) durchgeführt wurden, und...
  • eine Neubetrachtung und Vereinfachung der eingesetzten Methoden und Werkzeuge stattgefunden hat ('Lite'-Versionen).
  • über den Einfluss der fokussierenden Mechanismen der TOC - Theory of Constraints wird leider nichts berichtet. Allerdings ...
2. ein Fokus auf positive Ziele, wie die Befriedigung der Kundenbedürfnisse, führte zu deutlich mehr erfolgreich abgewickelten Verbesserungsprojekten. Wohingegen Projekte mit einem negativ empfundenen Ziel, wie z.B. Kostenreduzierung, zu vielen nicht erfolgreichen Projektergebnissen führte.

Der Report steht in englischer Sprache auf den Seiten von PEX kostenlos zum Download zur Verfügung:

http://www.processexcellencenetwork.com/people-performance-and-change-in-process-improveme/white-papers/trends-and-success-factors-in-business-process-exc/

siehe auch: TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? vom 30.11.2011

Ihr
Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de 


TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? [2]
Dieser Tage wurde vom PEX - Process Excellence Network der aktuelle Report "Business Process Excellence: Trends & Success Factors 2012" veröffentlicht. Mehr als 650 Unternehmen haben ihre Erkenntnisse in den Bericht einfließen lassen. Ungefähr 30% der teilnehmenden Firmen stammte aus Europa, wobei verschiedenste Branchen (verarbeitende Industrie, Finanzdienstleistungen, Pharmaindustrie, etc.) ihre Einschätzungen abgaben.

Was sind die wesentlichen Ergebnisse?

1. Der allgemeine Kostendruck und die durch neuerliche Krisen geschürte Unsicherheit an den Märkten haben dazu geführt, dass...
  • mehr kleinere und damit überschaubarere Verbesserungsprojekte (Dauer < 90 Tage) durchgeführt wurden, und...
  • eine Neubetrachtung und Vereinfachung der eingesetzten Methoden und Werkzeuge stattgefunden hat ('Lite'-Versionen).
  • über den Einfluss der fokussierenden Mechanismen der TOC - Theory of Constraints wird leider nichts berichtet. Allerdings ...
2. ein Fokus auf positive Ziele, wie die Befriedigung der Kundenbedürfnisse, führte zu deutlich mehr erfolgreich abgewickelten Verbesserungsprojekten. Wohingegen Projekte mit einem negativ empfundenen Ziel, wie z.B. Kostenreduzierung, zu vielen nicht erfolgreichen Projektergebnissen führte.

Der Report steht in englischer Sprache auf den Seiten von PEX kostenlos zum Download zur Verfügung:

http://www.processexcellencenetwork.com/people-performance-and-change-in-process-improveme/white-papers/trends-and-success-factors-in-business-process-exc/

siehe auch: TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ? vom 30.11.2011

Ihr
Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de 


TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ?
LEAN und SIX SIGMA gehören zweifelsfrei zu den wirkungsvollsten Managementmethoden. Dabei verfolgen sie unterschiedliche Ziele:

    Bild: David Niblack
  • Lean strebt eine Vereinfachung der Prozesse (Abläufe) in Unternehmen an, reduziert Verschwendung in unterschiedlichster Form und erhöht die Durchflussgeschwindigkeit von Material oder Information.
  • Six Sigma ermöglicht kontrollierte Prozesse. Verbessert die Qualität und reduziert Variation.

Beide Methoden helfen Probleme auf der Ebene von Prozessen zu lösen.
  • Die Kraft der TOC-Theory of Constraints (Engpasstheorie) wird häufig noch verkannt und diese Managementphilosophie ist auch heute noch weniger bekannt, als die beiden zuvor genannten Verbesserungsmethoden. Sie setzt auf der Systemebene an und bietet nachweislich Vorteile durch eine vollkommene Ausrichtung des Unternehmens, fokussierte Verbesserung auf der ganzheitlichen Systemebene und schnelle Ergebnisse.
Die TOC bietet also einen anderen Ansatzungpunkt zur Verbesserung bestehender Situationen bzw. der Lösung anstehender Probleme.

Doch wie sieht es mit der Einführung und Umsetzung einer oder aller Methoden in Unternehmen aus? Dazu ein paar Gedanken und Impressionen aus den letzten Wochen:

1. In dem Artikel "Praxistauglich: Lean Management im Mittelstand", berichtet Michael Ladi (P3-Ingenieurgesellschaft) von einer gemeinsam mit dem Arbeitswissenschaftlichen Institut Bremen (AIB) durchgeführten Umfrage zum Lean Management im Mittelstand. Er sagt: "Wir haben einige Erfahrungen mit Lean Management-Projekten in großen Betrieben gemacht, die unternehmensweite Effizienzprogramme auflegten. Dabei haben viele gute Ansätze durch grundlegende Schwierigkeiten in der Unternehmenskultur großer Konzerne an Schwung verloren, z.B. durch die Distanz zwischen Top-Management und operativer Ebene.
In Projekten bei kleineren Unternehmen tauchten diese Probleme dagegen kaum auf, da die Geschäftsführung in der Regel einen engen Kontakt zur operativen Ebene pflegt und die Mitarbeiter offener gegenüber Verbesserungsvorschlägen sind. Allerdings kommt es bei mittelständischen Unternehmen meist gar nicht zur Anwendung von Lean Management, da sie es für einen aufwendigen und kaum umsetzbaren Aufwand halten..."[1].

2. Guido Bacharach veröffentlichte unlängs einen Blog-Beitrag mit dem Titel "Critical-Chain-Project-Management (CCPM) – Eine Antwort zur Herausforderung des Multiprojektmanagements – und warum sie so wenig gehört wird"[2]. Das CCPM ist eine Anwendungslösung der TOC - Theory of Constraints und findet trotz beeindruckender Umsetzungsergebnisse - auch in Deutschland - noch nicht die gebührende Verbreitung. Der Autor führt in seinem Beitrag Gründe dafür auf, warum CCPM noch immer nicht zum Standard geworden ist.


3. Die renommierte Zeitschrift QZ (Qualität und Zuverlässigkeit) stellt in seiner September-Ausgabe die Frage "Zieht sich Six Sigma aus Deutschland zurück?". Nur noch 1/7 der Unternehmen nutzt die Methodik in Gänze; dreimal weniger als im Krisenjahr 2009 [3].


Ergänzend noch ein paar Beobachtungen aus Gesprächen mit Unternehmen:


4. Ein Automobilzulieferer führte im Krisenjahr 2009 Six Sigma ein. Die Ressourcen standen wegen Kurzarbeit in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Ein paar grüne und schwarze Gürtelträger waren schnell ausgebildet. Es folgten ein paar Verbesserungsprojekte zur Kostenreduzierung. Heute bedarf es umständlicher Genehmigungen durch das Management, um überhaupt noch irgendein Verbesserungsprojekt zu starten. Aus Sicht der Führungsmannschaft waren alle "low hanging fruits" aufgesammelt, und außerdem hatte die wieder anziehende Konjunktur mit ausreichend Aufträgen keine weiteren Maßnahmen erforderlich gemacht. Eine kontinuierliche Verbesserung ist nicht einmal  gewünscht.


5. Ein anderer Gesprächspartner - ebenfalls Automobilzulieferer - machte es anders. Schon vor der Krise 2009 beschäftigte man sich mit Lean Six Sigma, also einer Kombination der oben genannten Verbesserungsmethodiken. Ein jeweils kleines Team mit Lean Experten und eines mit Six Sigma Experten löst hier jedes Problem durch intensive Bearbeitung. Ungeachtet dessen, ob das jeweilige Verbesserungsprojekt überhaupt sinnvoll ist und ob es auch zu einer realen Verbesserung des gesamten Unternehmens führt. Wegen guter Auftragslage ist derzeit auch niemand an den Projektkosten interessiert. Hier wird optimiert was das Zeug hält. Schade nur, dass einige Maßnahmen dennoch im Sande verlaufen und was noch viel schlimmer ist, zu Konflikten im Unternehmen führen.


Die Aufstellung kann sicherlich noch erweitert werden, jedoch

Was tun mit diesen Erkenntnissen?


Es gibt einen Mangel an Akzeptanz. Für mehr Akzeptanz bedarf es möglicherweise einer anderen Vorgehensweise und die gibt es zum Glück:

Erfreulicherweise gibt es in größeren Unternehmungen einen Trend, bei dem sich das Top-Management einige wenige Experten leistet, die wie ein Coach zwischen Management und operativer Ebene die erforderliche Kommunikation in beide Richtungen vollziehen. Außerdem dürfen/sollen sie das Management bei der Strategieentwicklung und -umsetzung von nachhaltigen Verbesserungsprojekten unterstützen und sie an die Notwendigkeit erinnern.


Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgrund notorisch knapper Ressourcen gut beraten, wenn sie Verbesserungsmethodiken nicht nach dem Gießkannenprinzip einführen. Der Ratschlag eines TOC-Experten sollte dazu führen, dass fokussiert auf das gesamte Unternehmen, der oder die einschränkenden Engpässe identifiziert und gemanagt werden. Merke: Engpässe (Constraints) sind nichts schlechtes! Zunächst kann dann an diesen Stellen mittels TOC, Lean und oder Sig Sigma Tools fokussiert gearbeitet werden, um eine rasche Durchsatzverbesserung zu erzielen. Andere Bereiche können ggf. in weiteren Schritten folgen, allerdings darf eine Organisation dadurch nie überfordert werden.


Gibt es andere Gründe die gegen Verbesserungsprojekte sprechen ?


Trotz aller bisherigen Erklärungen bleiben Fragen nach dem Warum nicht? Warum werden die Projekte nicht nachhaltig umgesetzt, obwohl Potential brachliegt? Warum sterben soviele Verbesserungsansätze? Warum gibt es soviel Widerstand auf operativer Ebene und auch auf Managementebene?


Jüngste Forschungsergebnisse aus der Psychologie und Kreativitätsforschung können vielleicht Antworten geben. Doch dazu beim nächsten Mal mehr


Ihr


Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de





Quellen:

[1] Praxistauglich: Lean Management im Mittelstand, Michael Ladi und Julia Schlingmann, vdi-nachrichten, 30.09.11, Nr. 39, Seite 18
[2] Critical-Chain-Project-Management (CCPM) – Eine Antwort zur Herausforderung des Multiprojektmanagements – und warum sie so wenig gehört wird", Guido Bacharach, toc4u.de, 15.11.11, http://www.toc4u.de/de/2011-11-15/Critical-Chain-Project-Management-%28CCPM%29-%E2%80%93-Eine-Antwort-zur-%E2%80%A6
[3] Six Sigma auf dem Rückzug !, QZ Jahrgang 56 (2011) 9, http://www.qm-infocenter.de/qm/tools/download.asp?id=7266



TOC, LEAN, SIX SIGMA Verbesserungsprojekte - ändern wir etwas oder lassen wir es lieber ?
LEAN und SIX SIGMA gehören zweifelsfrei zu den wirkungsvollsten Managementmethoden. Dabei verfolgen sie unterschiedliche Ziele:

    Bild: David Niblack
  • Lean strebt eine Vereinfachung der Prozesse (Abläufe) in Unternehmen an, reduziert Verschwendung in unterschiedlichster Form und erhöht die Durchflussgeschwindigkeit von Material oder Information.
  • Six Sigma ermöglicht kontrollierte Prozesse. Verbessert die Qualität und reduziert Variation.

Beide Methoden helfen Probleme auf der Ebene von Prozessen zu lösen.
  • Die Kraft der TOC-Theory of Constraints (Engpasstheorie) wird häufig noch verkannt und diese Managementphilosophie ist auch heute noch weniger bekannt, als die beiden zuvor genannten Verbesserungsmethoden. Sie setzt auf der Systemebene an und bietet nachweislich Vorteile durch eine vollkommene Ausrichtung des Unternehmens, fokussierte Verbesserung auf der ganzheitlichen Systemebene und schnelle Ergebnisse.
Die TOC bietet also einen anderen Ansatzungpunkt zur Verbesserung bestehender Situationen bzw. der Lösung anstehender Probleme.

Doch wie sieht es mit der Einführung und Umsetzung einer oder aller Methoden in Unternehmen aus? Dazu ein paar Gedanken und Impressionen aus den letzten Wochen:

1. In dem Artikel "Praxistauglich: Lean Management im Mittelstand", berichtet Michael Ladi (P3-Ingenieurgesellschaft) von einer gemeinsam mit dem Arbeitswissenschaftlichen Institut Bremen (AIB) durchgeführten Umfrage zum Lean Management im Mittelstand. Er sagt: "Wir haben einige Erfahrungen mit Lean Management-Projekten in großen Betrieben gemacht, die unternehmensweite Effizienzprogramme auflegten. Dabei haben viele gute Ansätze durch grundlegende Schwierigkeiten in der Unternehmenskultur großer Konzerne an Schwung verloren, z.B. durch die Distanz zwischen Top-Management und operativer Ebene.
In Projekten bei kleineren Unternehmen tauchten diese Probleme dagegen kaum auf, da die Geschäftsführung in der Regel einen engen Kontakt zur operativen Ebene pflegt und die Mitarbeiter offener gegenüber Verbesserungsvorschlägen sind. Allerdings kommt es bei mittelständischen Unternehmen meist gar nicht zur Anwendung von Lean Management, da sie es für einen aufwendigen und kaum umsetzbaren Aufwand halten..."[1].

2. Guido Bacharach veröffentlichte unlängs einen Blog-Beitrag mit dem Titel "Critical-Chain-Project-Management (CCPM) – Eine Antwort zur Herausforderung des Multiprojektmanagements – und warum sie so wenig gehört wird"[2]. Das CCPM ist eine Anwendungslösung der TOC - Theory of Constraints und findet trotz beeindruckender Umsetzungsergebnisse - auch in Deutschland - noch nicht die gebührende Verbreitung. Der Autor führt in seinem Beitrag Gründe dafür auf, warum CCPM noch immer nicht zum Standard geworden ist.


3. Die renommierte Zeitschrift QZ (Qualität und Zuverlässigkeit) stellt in seiner September-Ausgabe die Frage "Zieht sich Six Sigma aus Deutschland zurück?". Nur noch 1/7 der Unternehmen nutzt die Methodik in Gänze; dreimal weniger als im Krisenjahr 2009 [3].


Ergänzend noch ein paar Beobachtungen aus Gesprächen mit Unternehmen:


4. Ein Automobilzulieferer führte im Krisenjahr 2009 Six Sigma ein. Die Ressourcen standen wegen Kurzarbeit in ausreichendem Umfang zur Verfügung. Ein paar grüne und schwarze Gürtelträger waren schnell ausgebildet. Es folgten ein paar Verbesserungsprojekte zur Kostenreduzierung. Heute bedarf es umständlicher Genehmigungen durch das Management, um überhaupt noch irgendein Verbesserungsprojekt zu starten. Aus Sicht der Führungsmannschaft waren alle "low hanging fruits" aufgesammelt, und außerdem hatte die wieder anziehende Konjunktur mit ausreichend Aufträgen keine weiteren Maßnahmen erforderlich gemacht. Eine kontinuierliche Verbesserung ist nicht einmal  gewünscht.


5. Ein anderer Gesprächspartner - ebenfalls Automobilzulieferer - machte es anders. Schon vor der Krise 2009 beschäftigte man sich mit Lean Six Sigma, also einer Kombination der oben genannten Verbesserungsmethodiken. Ein jeweils kleines Team mit Lean Experten und eines mit Six Sigma Experten löst hier jedes Problem durch intensive Bearbeitung. Ungeachtet dessen, ob das jeweilige Verbesserungsprojekt überhaupt sinnvoll ist und ob es auch zu einer realen Verbesserung des gesamten Unternehmens führt. Wegen guter Auftragslage ist derzeit auch niemand an den Projektkosten interessiert. Hier wird optimiert was das Zeug hält. Schade nur, dass einige Maßnahmen dennoch im Sande verlaufen und was noch viel schlimmer ist, zu Konflikten im Unternehmen führen.


Die Aufstellung kann sicherlich noch erweitert werden, jedoch

Was tun mit diesen Erkenntnissen?


Es gibt einen Mangel an Akzeptanz. Für mehr Akzeptanz bedarf es möglicherweise einer anderen Vorgehensweise und die gibt es zum Glück:

Erfreulicherweise gibt es in größeren Unternehmungen einen Trend, bei dem sich das Top-Management einige wenige Experten leistet, die wie ein Coach zwischen Management und operativer Ebene die erforderliche Kommunikation in beide Richtungen vollziehen. Außerdem dürfen/sollen sie das Management bei der Strategieentwicklung und -umsetzung von nachhaltigen Verbesserungsprojekten unterstützen und sie an die Notwendigkeit erinnern.


Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgrund notorisch knapper Ressourcen gut beraten, wenn sie Verbesserungsmethodiken nicht nach dem Gießkannenprinzip einführen. Der Ratschlag eines TOC-Experten sollte dazu führen, dass fokussiert auf das gesamte Unternehmen, der oder die einschränkenden Engpässe identifiziert und gemanagt werden. Merke: Engpässe (Constraints) sind nichts schlechtes! Zunächst kann dann an diesen Stellen mittels TOC, Lean und oder Sig Sigma Tools fokussiert gearbeitet werden, um eine rasche Durchsatzverbesserung zu erzielen. Andere Bereiche können ggf. in weiteren Schritten folgen, allerdings darf eine Organisation dadurch nie überfordert werden.


Gibt es andere Gründe die gegen Verbesserungsprojekte sprechen ?


Trotz aller bisherigen Erklärungen bleiben Fragen nach dem Warum nicht? Warum werden die Projekte nicht nachhaltig umgesetzt, obwohl Potential brachliegt? Warum sterben soviele Verbesserungsansätze? Warum gibt es soviel Widerstand auf operativer Ebene und auch auf Managementebene?


Jüngste Forschungsergebnisse aus der Psychologie und Kreativitätsforschung können vielleicht Antworten geben. Doch dazu beim nächsten Mal mehr


Ihr


Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de





Quellen:

[1] Praxistauglich: Lean Management im Mittelstand, Michael Ladi und Julia Schlingmann, vdi-nachrichten, 30.09.11, Nr. 39, Seite 18
[2] Critical-Chain-Project-Management (CCPM) – Eine Antwort zur Herausforderung des Multiprojektmanagements – und warum sie so wenig gehört wird", Guido Bacharach, toc4u.de, 15.11.11, http://www.toc4u.de/de/2011-11-15/Critical-Chain-Project-Management-%28CCPM%29-%E2%80%93-Eine-Antwort-zur-%E2%80%A6
[3] Six Sigma auf dem Rückzug !, QZ Jahrgang 56 (2011) 9, http://www.qm-infocenter.de/qm/tools/download.asp?id=7266



Schlüsseltechnologien und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht der EU
Bild: David Niblack
Welche Technologien werden die Zukunft von Europa prägen? Was ist zu tun, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Mitgliedsländer zu erhöhen?

Definition: Schlüsseltechnologien (auch Basisinnovation genannt) sind Technologien, die eine Erschließung neuer Technikbereiche ermöglichen und bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Diese Technologien befinden sich im Wachstum und sind daher entscheidend für die Wirtschaft der Zukunft. Schlüsseltechnologien sind die Weiterentwicklung von Schrittmachertechnologien, die sich erst in der Entstehung befinden. Aus Schlüsseltechnologien werden Basistechnologien wenn sie zum Standard geworden sind.

Eine hochrangige Sachverständigengruppe für 'Key Enabling Technologies' (Schlüsseltechnologien), hat für die EU in diesem und dem vergangenen Jahr umfassende Konsultationen in den Schlüsselbereichen: Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, Industrielle Biotechnologie, Photonik, Fortgeschrittene Materialien sowie Fortgeschrittene Herstellungssysteme durchgeführt. Der abschließende Bericht steht nun zum Download zur Verfügung.

Weiterhin hat die EU-Kommission ihren ersten Bericht zur "Wettbewerbsfähigkeit" veröffentlicht. Erstmalig wird die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den Mitgliedsstaaten miteinander verglichen. Die deutschen Firmen haben sich den Spitzenplatz erkämpft, da ca. 80% der Unternehmen in den vergangenen drei Jahren neue oder erheblich verbesserte Produkte und Verfahren am Markt platziert haben.
Auch dieser Bericht steht zum Download bereit.


Schlüsseltechnologien und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit aus Sicht der EU
Bild: David Niblack
Welche Technologien werden die Zukunft von Europa prägen? Was ist zu tun, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Mitgliedsländer zu erhöhen?

Definition: Schlüsseltechnologien (auch Basisinnovation genannt) sind Technologien, die eine Erschließung neuer Technikbereiche ermöglichen und bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben. Diese Technologien befinden sich im Wachstum und sind daher entscheidend für die Wirtschaft der Zukunft. Schlüsseltechnologien sind die Weiterentwicklung von Schrittmachertechnologien, die sich erst in der Entstehung befinden. Aus Schlüsseltechnologien werden Basistechnologien wenn sie zum Standard geworden sind.

Eine hochrangige Sachverständigengruppe für 'Key Enabling Technologies' (Schlüsseltechnologien), hat für die EU in diesem und dem vergangenen Jahr umfassende Konsultationen in den Schlüsselbereichen: Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, Industrielle Biotechnologie, Photonik, Fortgeschrittene Materialien sowie Fortgeschrittene Herstellungssysteme durchgeführt. Der abschließende Bericht steht nun zum Download zur Verfügung.

Weiterhin hat die EU-Kommission ihren ersten Bericht zur "Wettbewerbsfähigkeit" veröffentlicht. Erstmalig wird die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den Mitgliedsstaaten miteinander verglichen. Die deutschen Firmen haben sich den Spitzenplatz erkämpft, da ca. 80% der Unternehmen in den vergangenen drei Jahren neue oder erheblich verbesserte Produkte und Verfahren am Markt platziert haben.
Auch dieser Bericht steht zum Download bereit.


Querdenken verboten oder warum Innovationen gebremst werden
Sind die deutschen Unternehmen innovationsfeindlich?

Dieser Frage ist Jens-Uwe Meyer nachgegangen und kommt zu erschütternden Ergebnissen. Statt Innovationen voranzutreiben treten die Unternehmen auf die Bremse. Die 200 untersuchten Unternehmen plakatieren ihre Innovationstätigkeit zwar in Hochglanzbrochüren an, doch 70% setzen sie gar nicht um. Häufig werden Ideen totdiskutiert und nicht gefördert. Kreatives Denken erscheint unerwünscht zu sein. Hingegen wird die Befolgung bestehender Regeln monetär belohnt. Und statt Visionen mutig voranzutreiben, gilt es Fehler zu vermeiden.

„Die Ergebnisse sind äußerst ernüchternd“, sagt Studienleiter Jens-Uwe Meyer. „In ihrer Eigendarstellung sind heute fast alle Unternehmen Innovationstreiber, sie betonen, dass sie Neues offensiv angehen und Herkömmliches infrage stellen wollen. Doch in der Realität bremst sich die Mehrheit der Unternehmen selbst aus.“




Querdenken verboten oder warum Innovationen gebremst werden
Sind die deutschen Unternehmen innovationsfeindlich?

Dieser Frage ist Jens-Uwe Meyer nachgegangen und kommt zu erschütternden Ergebnissen. Statt Innovationen voranzutreiben treten die Unternehmen auf die Bremse. Die 200 untersuchten Unternehmen plakatieren ihre Innovationstätigkeit zwar in Hochglanzbrochüren an, doch 70% setzen sie gar nicht um. Häufig werden Ideen totdiskutiert und nicht gefördert. Kreatives Denken erscheint unerwünscht zu sein. Hingegen wird die Befolgung bestehender Regeln monetär belohnt. Und statt Visionen mutig voranzutreiben, gilt es Fehler zu vermeiden.

„Die Ergebnisse sind äußerst ernüchternd“, sagt Studienleiter Jens-Uwe Meyer. „In ihrer Eigendarstellung sind heute fast alle Unternehmen Innovationstreiber, sie betonen, dass sie Neues offensiv angehen und Herkömmliches infrage stellen wollen. Doch in der Realität bremst sich die Mehrheit der Unternehmen selbst aus.“




Veranstaltungstipps
Gleich mehrere Veranstaltungen gibt es im November für TOC Enthusiasten:

Workshop "Aus Erfahrung lernen" mit Eli Schragenheim,
11. November 2011, Olching (b. München)

toc4u.net  Netzwerk-Tagung,
11.-12. November 2011, Olching (b. München)

The III European TOCICO Conference - X*FILES,
10.-13. November 2011, Kiev (Ukraine)


Veranstaltungstipps
Gleich mehrere Veranstaltungen gibt es im November für TOC Enthusiasten:

Workshop "Aus Erfahrung lernen" mit Eli Schragenheim,
11. November 2011, Olching (b. München)

toc4u.net  Netzwerk-Tagung,
11.-12. November 2011, Olching (b. München)

The III European TOCICO Conference - X*FILES,
10.-13. November 2011, Kiev (Ukraine)


Mehr TOC zum Lesen

Bild: David Niblack
Ich habe meinen kleinen Amazon Webshop für „TOC – Theory of Constraints“ Bücher überarbeitet: http://www.juergen-kanz.de/bucher.html

Sie haben nun die Möglichkeit nach der gewünschten Sprache zu selektieren, und es gibt jetzt die Unterscheidung zwischen ‚gedrucktem Buch‘ und ‚E-Book‘.

Amazon stellt leider nicht für jedes Lieferzentrum die gleichen Produkte zur Verfügung, deshalb gilt der Rat: wenn Sie ein bestimmtes Produkt suchen, sollten Sie in jedem Fall bei amazon.com und amazon.de nachschauen. Dort gibt es die größten Angebote.

Sollten Sie feststellen, dass ein bedeutendes Werk nicht gelistet ist, so bitte ich um Ihre Nachricht.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht

Jürgen Kanz


Mehr TOC zum Lesen

Bild: David Niblack
Ich habe meinen kleinen Amazon Webshop für „TOC – Theory of Constraints“ Bücher überarbeitet: http://www.juergen-kanz.de/bucher.html

Sie haben nun die Möglichkeit nach der gewünschten Sprache zu selektieren, und es gibt jetzt die Unterscheidung zwischen ‚gedrucktem Buch‘ und ‚E-Book‘.

Amazon stellt leider nicht für jedes Lieferzentrum die gleichen Produkte zur Verfügung, deshalb gilt der Rat: wenn Sie ein bestimmtes Produkt suchen, sollten Sie in jedem Fall bei amazon.com und amazon.de nachschauen. Dort gibt es die größten Angebote.

Sollten Sie feststellen, dass ein bedeutendes Werk nicht gelistet ist, so bitte ich um Ihre Nachricht.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht

Jürgen Kanz


DAS ZIEL - ein Roman verändert das Denken im Management
Dr. Goldratt's Weltbestseller "Das Ziel" (engl. The Goal) wurde erneut vom TIME Magazin zur Gruppe der 25 Bücher gewählt, die am stärksten Einfluss auf das Denken im Management genommen haben.

Zum Online-Artikel des TIME Magazine.



Weitere Bücher zur TOC - Theory of Constraints (Engpasstheorie) finden Sie hier.


DAS ZIEL - ein Roman verändert das Denken im Management
Dr. Goldratt's Weltbestseller "Das Ziel" (engl. The Goal) wurde erneut vom TIME Magazin zur Gruppe der 25 Bücher gewählt, die am stärksten Einfluss auf das Denken im Management genommen haben.

Zum Online-Artikel des TIME Magazine.



Weitere Bücher zur TOC - Theory of Constraints (Engpasstheorie) finden Sie hier.


Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 4]
In der letzten Woche habe ich zwei Artikel gefunden, die meine bisherigen Ausführungen zu "Wenn Menschenführung (Leadership) zum Engpass wird" untermauern.

In den VDI nachrichten vom 29.07.11, Seite 25, ist ein Artikel mit der Überschrift "Qualität der Führung spielt kaum eine Rolle" zu finden. Dort heißt es:
"Schlechtes Führungsverhalten wird in der Regel in Unternehmen nicht sanktioniert, sofern und solange das operative Ergebnis stimmt. Gutes Führungsverhalten wird nicht belohnt, was sich daran zeigt, dass das Thema "Führung" als Komponente von Zielvereinbarungen eine eher untergeordnete Rolle spielt und meist nur partiell berücksichtigt wird.....Zielvereinbarungen werden in 95% aller befragten Organisationen getroffen. Differenziert nach einzelnen Komponenten zeigt sich, dass dem operativen Ergebnis im Durchschnitt mehr als 90% einen "sehr hohen" oder "bedeutenden" Stellenwert beimessen; beim Führungsverhalten sind dies lediglich 45%."
Im SPIEGEL, Nr.30, 25.07.11, Seite 58 - 68, befindet sich ein spannender Artikel zum Burnout mit dem Titel "Jetzt mal langsam!".  Dort lesen wir auf Seite 62:
"...Aber der Stressfaktor Chef gerät neuerdings ebenfalls ins Visier. Studien belegen, dass Führungskräfte den Krankenstand ihrer Abteilungen quasi mitnehmen, wenn sie ihren Arbeitsplatz wechseln. Bereits vor Jahren hat Volkswagen in seinen Werken probeweise Vorgesetzte aus Bereichen mit überdurchschnittlich hohen Krankheitsraten in solche mit geringen Fehlzeiten versetzt. Resultat: Bereits nach einem Jahr hatten die Manager mit neuer Mannschaft wieder ihren alten Krankenstand erreicht..."
Als Führungskräfte versuchen wir in unseren Unternehmen die Kosten an allen Ecken und Kanten auf Prozess-, Produkt- und Personalebene zu reduzieren. Mit dem Fokus auf lokale Optimierungen versuchen wir noch ein paar Cent hier und dort einzusparen und hoffen am Ende des Tages ein paar Euro Kostenersparnis zu erzielen. Dabei gibt es offensichtlich brachliegende Gelder, an die sich viele Manager nicht herantrauen.

  • In Deutschland gehen jährlich ca. 120 Milliarden Euro verloren, da Mitarbeiter keine oder nur noch eine geringe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber haben ! (Quelle: Gallup®Institut, Engagement Index 2010)
  • Das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) beziffert die resultierenden Einbußen durch Leistungsminderung der MitarbeiterInnen aufgrund von psychosozialen Probleme auf insgesamt 364 Mrd. €. [2]
Verehrte Leserinnen und Leser, wenn das kein MUDA (Verschwendung) im Sinne des LEAN Gedankens ist, was dann?

Wie soll es gelingen, eine innovative und wandlungsfähige Unternehmenskultur zu schaffen, wenn Führungskräfte (zum Glück nicht alle!) keine vertrauensvolle Arbeitsumgebung schaffen?

In der Theory of Constraints wird für Systeme gerne die Kettenanalogie verwendet. Die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wenn sich bei einer Analyse herausstellen sollte, dass das Führungsverhalten einzelner oder einiger ihrer Manager den Engpass ihres Unternehmens darstellt (schwächstes Glied der Kette, dann wissen Sie auch, welches Potential in ihrer Organisation freigesetzt werden kann, wenn Sie die 5-Fokus-Schritte der TOC konsequent an diesem Engpass einsetzen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei und stehe selbstverständlich gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de

[1] Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 1]
[2] Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 2]
[3] Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 3]


Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 4]
In der letzten Woche habe ich zwei Artikel gefunden, die meine bisherigen Ausführungen zu "Wenn Menschenführung (Leadership) zum Engpass wird" untermauern.

In den VDI nachrichten vom 29.07.11, Seite 25, ist ein Artikel mit der Überschrift "Qualität der Führung spielt kaum eine Rolle" zu finden. Dort heißt es:
"Schlechtes Führungsverhalten wird in der Regel in Unternehmen nicht sanktioniert, sofern und solange das operative Ergebnis stimmt. Gutes Führungsverhalten wird nicht belohnt, was sich daran zeigt, dass das Thema "Führung" als Komponente von Zielvereinbarungen eine eher untergeordnete Rolle spielt und meist nur partiell berücksichtigt wird.....Zielvereinbarungen werden in 95% aller befragten Organisationen getroffen. Differenziert nach einzelnen Komponenten zeigt sich, dass dem operativen Ergebnis im Durchschnitt mehr als 90% einen "sehr hohen" oder "bedeutenden" Stellenwert beimessen; beim Führungsverhalten sind dies lediglich 45%."
Im SPIEGEL, Nr.30, 25.07.11, Seite 58 - 68, befindet sich ein spannender Artikel zum Burnout mit dem Titel "Jetzt mal langsam!".  Dort lesen wir auf Seite 62:
"...Aber der Stressfaktor Chef gerät neuerdings ebenfalls ins Visier. Studien belegen, dass Führungskräfte den Krankenstand ihrer Abteilungen quasi mitnehmen, wenn sie ihren Arbeitsplatz wechseln. Bereits vor Jahren hat Volkswagen in seinen Werken probeweise Vorgesetzte aus Bereichen mit überdurchschnittlich hohen Krankheitsraten in solche mit geringen Fehlzeiten versetzt. Resultat: Bereits nach einem Jahr hatten die Manager mit neuer Mannschaft wieder ihren alten Krankenstand erreicht..."
Als Führungskräfte versuchen wir in unseren Unternehmen die Kosten an allen Ecken und Kanten auf Prozess-, Produkt- und Personalebene zu reduzieren. Mit dem Fokus auf lokale Optimierungen versuchen wir noch ein paar Cent hier und dort einzusparen und hoffen am Ende des Tages ein paar Euro Kostenersparnis zu erzielen. Dabei gibt es offensichtlich brachliegende Gelder, an die sich viele Manager nicht herantrauen.

  • In Deutschland gehen jährlich ca. 120 Milliarden Euro verloren, da Mitarbeiter keine oder nur noch eine geringe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber haben ! (Quelle: Gallup®Institut, Engagement Index 2010)
  • Das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) beziffert die resultierenden Einbußen durch Leistungsminderung der MitarbeiterInnen aufgrund von psychosozialen Probleme auf insgesamt 364 Mrd. €. [2]
Verehrte Leserinnen und Leser, wenn das kein MUDA (Verschwendung) im Sinne des LEAN Gedankens ist, was dann?

Wie soll es gelingen, eine innovative und wandlungsfähige Unternehmenskultur zu schaffen, wenn Führungskräfte (zum Glück nicht alle!) keine vertrauensvolle Arbeitsumgebung schaffen?

In der Theory of Constraints wird für Systeme gerne die Kettenanalogie verwendet. Die Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wenn sich bei einer Analyse herausstellen sollte, dass das Führungsverhalten einzelner oder einiger ihrer Manager den Engpass ihres Unternehmens darstellt (schwächstes Glied der Kette, dann wissen Sie auch, welches Potential in ihrer Organisation freigesetzt werden kann, wenn Sie die 5-Fokus-Schritte der TOC konsequent an diesem Engpass einsetzen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei und stehe selbstverständlich gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de

[1] Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 1]
[2] Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 2]
[3] Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 3]


Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 3]
Bild: David Niblack
Ein paar meiner Leser waren irritiert von meinen Beiträgen im Mai und Juni zu diesem Thema. Es scheint im ersten Moment so zu sein, als würde dieses Thema weder zu Innovation, Umsetzung (Execution), noch zur Theory of Constraints passen.
Dabei ist es der Schlüßel zur Lösung vieler Probleme, oder mit den Worten der TOC und EKS (Engpasskonzentrierte Strategie) gesprochen: der kybernetisch wirkungsvollste Punkt!
Betrachten wir zunächst noch einmal den Unterschied zwischen Management und Leadership (Menschenführung):
  • Management  – Manager wirken in Systemen für Menschen und Technologien, die perfekt - Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr - funktionieren. Dies geschieht durch ...
    • planen und budgetieren,
    • organisieren und direkte Mitarbeiterführung,
    • Kontrolle und Problemlösung.
  • Leadership – Leader ...
    • kreieren eine Vision und Strategie,
    • kommunizieren und geben die Richtung vor,
    • motivieren die Mitarbeiter zur Umsetzung,
    • sorgen dafür, dass alle Mitarbeiter an einem Strang - in ein und dieselbe Richtung - ziehen,
    • kreieren Systeme, damit Manager perfekt managen können und setzen falls notwendig einen Transformationsprozess in Gang für Wachstum, Wandel, Innovation oder auch zur Abwehr von Gefahren.
Nun ein Zitat aus dem DABEI-Innovationsklima-Index 2011:
"...Darf man der aktuellen Wirtschaftspresse trauen, so fehlt einer Reihe von Unternehmen eine langfristige Ertragsperspektive. Sie sind getrieben vom Prinzip des Shareholder Value und vom Quartalsdenken... " (siehe auch meinen Beitrag)
Keine Ertragsperspektive bedeutet keine Vision, und das bedeutet, es fehlt den Unternehmen auch eine nachhaltige Strategie. 

Zugegeben: trotz Aufschwung gibt es eine eher größer werdende Zahl an Unsicherheiten für die Unternehmen. Es wird bei zunehmendem Wettbewerb immer schwieriger eine Strategie zu definieren. Da hilft auch keine noch so ausgetüftelte Software. Auf den Leader und seine Qualitäten kommt es hier an.

Glücklicherweise bieten die Denkprozesse der TOC (Theory of Constraints) eine Vielzahl von kraftvollen Tools um die aktuellen Probleme zu analysieren, ein Bild der Zukunft zu zeichnen und den Weg dorthin zu planen. Auch zur Strategieentwicklung sind die Denkprozesse bestens geeignet.
Doch Vorsicht: die Denkprozesse bilden ein fantastisches Rahmenwerk, um sich mit Logik und Intuition dem Ziel zu nähern. Doch erdenken muss sich der Leader die Zukunft selbst!

Bei Fragen zu den Denkprozessen, sprechen Sie mich gerne an.

Jürgen Kanz
www.juergen-kanz.de

[1] DABEI-Innovationsklima-Index 2011
[2] Führen Sie schon oder managen Sie nur ?
[3] Innovationsfaktor - Manager



    Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 3]
    Bild: David Niblack
    Ein paar meiner Leser waren irritiert von meinen Beiträgen im Mai und Juni zu diesem Thema. Es scheint im ersten Moment so zu sein, als würde dieses Thema weder zu Innovation, Umsetzung (Execution), noch zur Theory of Constraints passen.
    Dabei ist es der Schlüßel zur Lösung vieler Probleme, oder mit den Worten der TOC und EKS (Engpasskonzentrierte Strategie) gesprochen: der kybernetisch wirkungsvollste Punkt!
    Betrachten wir zunächst noch einmal den Unterschied zwischen Management und Leadership (Menschenführung):
    • Management  – Manager wirken in Systemen für Menschen und Technologien, die perfekt - Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr - funktionieren. Dies geschieht durch ...
      • planen und budgetieren,
      • organisieren und direkte Mitarbeiterführung,
      • Kontrolle und Problemlösung.
    • Leadership – Leader ...
      • kreieren eine Vision und Strategie,
      • kommunizieren und geben die Richtung vor,
      • motivieren die Mitarbeiter zur Umsetzung,
      • sorgen dafür, dass alle Mitarbeiter an einem Strang - in ein und dieselbe Richtung - ziehen,
      • kreieren Systeme, damit Manager perfekt managen können und setzen falls notwendig einen Transformationsprozess in Gang für Wachstum, Wandel, Innovation oder auch zur Abwehr von Gefahren.
    Nun ein Zitat aus dem DABEI-Innovationsklima-Index 2011:
    "...Darf man der aktuellen Wirtschaftspresse trauen, so fehlt einer Reihe von Unternehmen eine langfristige Ertragsperspektive. Sie sind getrieben vom Prinzip des Shareholder Value und vom Quartalsdenken... " (siehe auch meinen Beitrag)
    Keine Ertragsperspektive bedeutet keine Vision, und das bedeutet, es fehlt den Unternehmen auch eine nachhaltige Strategie. 

    Zugegeben: trotz Aufschwung gibt es eine eher größer werdende Zahl an Unsicherheiten für die Unternehmen. Es wird bei zunehmendem Wettbewerb immer schwieriger eine Strategie zu definieren. Da hilft auch keine noch so ausgetüftelte Software. Auf den Leader und seine Qualitäten kommt es hier an.

    Glücklicherweise bieten die Denkprozesse der TOC (Theory of Constraints) eine Vielzahl von kraftvollen Tools um die aktuellen Probleme zu analysieren, ein Bild der Zukunft zu zeichnen und den Weg dorthin zu planen. Auch zur Strategieentwicklung sind die Denkprozesse bestens geeignet.
    Doch Vorsicht: die Denkprozesse bilden ein fantastisches Rahmenwerk, um sich mit Logik und Intuition dem Ziel zu nähern. Doch erdenken muss sich der Leader die Zukunft selbst!

    Bei Fragen zu den Denkprozessen, sprechen Sie mich gerne an.

    Jürgen Kanz
    www.juergen-kanz.de

    [1] DABEI-Innovationsklima-Index 2011
    [2] Führen Sie schon oder managen Sie nur ?
    [3] Innovationsfaktor - Manager



      Aktuelle Schriften zu Innovation und Technologie [2]
      Mit dem Titel

      MEHR RAUM FÜR IDEEN!

      widmet sich die aktuelle Ausgabe des RKW MAGAZIN 2/2011
      dem Schwerpunkt:

      Innovation im Mittelstand.

      Der interessierte Leser kann die Ausgabe kostenlos downloaden unter


      Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

      Jürgen Kanz
      www.juergen-kanz.de


      Aktuelle Schriften zu Innovation und Technologie [2]
      Mit dem Titel

      MEHR RAUM FÜR IDEEN!

      widmet sich die aktuelle Ausgabe des RKW MAGAZIN 2/2011
      dem Schwerpunkt:

      Innovation im Mittelstand.

      Der interessierte Leser kann die Ausgabe kostenlos downloaden unter


      Viel Spaß bei der Lektüre wünscht

      Jürgen Kanz
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      Unternehmergipfel "Innovation 2011"
      Der

      Unternehmergipfel "Innovation 2011"

      findet am 08.September 2011, in Münschen, statt. Interessierte können sich auf


      nähere Informationen ansehen und sich anmelden.


      Unternehmergipfel "Innovation 2011"
      Der

      Unternehmergipfel "Innovation 2011"

      findet am 08.September 2011, in Münschen, statt. Interessierte können sich auf


      nähere Informationen ansehen und sich anmelden.


      Zum Gedenken an Dr. Eliyahu M. Goldratt
      Am 11. Juni 2011 ist Dr. Eliyahu Moshe Goldratt (Physiker, Erfinder, Autor, Berater, Unter­nehmer … ) der Begründer der Theory of Constraints im Alter von nur 64 Jahren in Israel gestorben.

      Seine Bücher "Das Ziel", "Die Kritische Kette", "Das Ziel- Teil II", "Das Ergebnis", "Isn't it obvious", und viele andere mehr,  haben in manchen Ländern dieser Erde mehr Leser erreicht, als beispielsweise die Geschichten um Harry Potter.

      Dr. Eliyahu Goldratt, Oktober 2010, Tel Aviv
      Ich habe es als eine große Ehre empfunden, Dr. Goldratt und sein Team im Herbst letzten Jahres in Israel besuchen zu dürfen.
      Einer kleiner Gruppe von TOC Enthusiasten gewährte Eli Einblicke in seine laufenden Arbeiten.
      Das Bild rechts zeigt Dr. Goldratt im Schulungsraum seiner Firma GOLDRATT CONSULTING.

      Während des einwöchigen Aufenthalts nahm sich Eli Goldratt zweimal mehr als vier Stunden Zeit, um mit uns über die Theory of Constraints zu diskutieren.
      Die Gespräche mit einer charismatischen Persönlichkeit wie ihm, bleiben für mich unvergesslich. Die Welt ist ein Stück ärmer geworden ohne ihn. Ich wünsche mir, dass wir - seine TOC Erben - den von ihm gelegten Grundstock aufnehmen und die Theory of Constraints in seinem Sinn weiterentwickeln.



      Jürgen Kanz
      www.juergen-kanz.de


      Zum Gedenken an Dr. Eliyahu M. Goldratt
      Am 11. Juni 2011 ist Dr. Eliyahu Moshe Goldratt (Physiker, Erfinder, Autor, Berater, Unter­nehmer … ) der Begründer der Theory of Constraints im Alter von nur 64 Jahren in Israel gestorben.

      Seine Bücher "Das Ziel", "Die Kritische Kette", "Das Ziel- Teil II", "Das Ergebnis", "Isn't it obvious", und viele andere mehr,  haben in manchen Ländern dieser Erde mehr Leser erreicht, als beispielsweise die Geschichten um Harry Potter.

      Dr. Eliyahu Goldratt, Oktober 2010, Tel Aviv
      Ich habe es als eine große Ehre empfunden, Dr. Goldratt und sein Team im Herbst letzten Jahres in Israel besuchen zu dürfen.
      Einer kleiner Gruppe von TOC Enthusiasten gewährte Eli Einblicke in seine laufenden Arbeiten.
      Das Bild rechts zeigt Dr. Goldratt im Schulungsraum seiner Firma GOLDRATT CONSULTING.

      Während des einwöchigen Aufenthalts nahm sich Eli Goldratt zweimal mehr als vier Stunden Zeit, um mit uns über die Theory of Constraints zu diskutieren.
      Die Gespräche mit einer charismatischen Persönlichkeit wie ihm, bleiben für mich unvergesslich. Die Welt ist ein Stück ärmer geworden ohne ihn. Ich wünsche mir, dass wir - seine TOC Erben - den von ihm gelegten Grundstock aufnehmen und die Theory of Constraints in seinem Sinn weiterentwickeln.



      Jürgen Kanz
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      Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 2]
      In Ergänzung zu meinem Beitrag von letzter Woche, habe ich einen interessanten Artikel gefunden der die Thematik aus anderer Perspektive beleuchtet:

      "Umfrage: Leistungsminderung durch psychosoziale Probleme

      Vier von fünf Arbeitnehmern in Deutschland (79%) fühlen sich in ihrer Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz eingeschränkt. 87% der Arbeitnehmer nannten als Gründe körperliche Beschwerden, psychische und soziale Probleme, familiäre Sorgen sowie arbeitsplatzbezogene Belastungen. Zu diesem Ergebnis kommt das Hamburger Fürstenberg Institut in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa. Das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) beziffert die resultierenden Einbußen durch Leistungsminderung auf insgesamt 364 Mrd. €."
      Quelle: VDI-nachrichten, Düsseldorf, Nr.22, 3. Juni 2011, Seite 23

      Was für ein Engpass! Selbstverständlich wird es einem Leader nicht gelingen, dass gesamte brachliegende Kapital freizusetzen. Ich bin aber der Überzeugung, dass es möglich sein sollte, einen erheblichen Anteil der Personalkosten in gewinnbringende Kapazität für Wachstum und Innovation zu transformieren.
      Machen Sie den ESP-Test und bestimmen Sie Ihren Anteil.

      Jürgen Kanz
      www.juergen-kanz.de


      Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist [Teil 2]
      In Ergänzung zu meinem Beitrag von letzter Woche, habe ich einen interessanten Artikel gefunden der die Thematik aus anderer Perspektive beleuchtet:

      "Umfrage: Leistungsminderung durch psychosoziale Probleme

      Vier von fünf Arbeitnehmern in Deutschland (79%) fühlen sich in ihrer Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz eingeschränkt. 87% der Arbeitnehmer nannten als Gründe körperliche Beschwerden, psychische und soziale Probleme, familiäre Sorgen sowie arbeitsplatzbezogene Belastungen. Zu diesem Ergebnis kommt das Hamburger Fürstenberg Institut in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa. Das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) beziffert die resultierenden Einbußen durch Leistungsminderung auf insgesamt 364 Mrd. €."
      Quelle: VDI-nachrichten, Düsseldorf, Nr.22, 3. Juni 2011, Seite 23

      Was für ein Engpass! Selbstverständlich wird es einem Leader nicht gelingen, dass gesamte brachliegende Kapital freizusetzen. Ich bin aber der Überzeugung, dass es möglich sein sollte, einen erheblichen Anteil der Personalkosten in gewinnbringende Kapazität für Wachstum und Innovation zu transformieren.
      Machen Sie den ESP-Test und bestimmen Sie Ihren Anteil.

      Jürgen Kanz
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      Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist
      In der Theory of Constraints kennen wir im wesentlichen zwei Engpassarten:

      1. Physische Engpässe (z.B. eine Maschine oder eine Abteilung oder eine andere wichtige Ressource, also einen Flaschenhals der den Durchsatz begrenzt)
      2. Regel-Constraints (Policy Constraints, z.B. Gesetze, Normen, Prozesse, Prozeduren, aber auch interne ungeschriebene 'Gesetze', kurz alles was einen bestimmenden Charakter hat und uns sagt, was getan werden kann/muss und was nicht.)

      Aus meiner Erfahrung heraus, gilt es eine weitere Engpassart zu ergänzen:

            3. Leadership Constraints



      Es ist der Umgang mit und zwischen den Menschen, der entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist. Aus meiner Sicht sind es die menschlichen Beziehungen zwischen Führung und Mannschaft, die den nachhaltigen Unternehmenserfolg ausmachen.
      Langfristigen Erfolg wird künftig nur dasjenige Unternehmen haben, bei dem die  Führungskraft ein vertrauensvolles Verhältnis mit seinen Mitarbeitern hat. Immerhin vertrauen sie dem Leader(team) ihr eigene wirtschaftliche Zukunft an.
      Ein einmal zerstörtes Vertrauensverhältnis braucht Jahre um wieder "geheilt" zu werden.

      Könnte es sein, dass der wachstumbegrenzende Faktor Ihres Unternehmens in der Menschenführung (Leadership) zu suchen ist? Dann machen Sie den kostenlosen und unverbindlichen Online-Test und ermitteln Sie, wie groß das ungenutzte Potential in Ihrem Unternehmen ist:

      zum ESP-Test

      Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

      Jürgen Kanz
      www.juergen-kanz.de


      Wenn Menschenführung (Leadership) der Engpass ist
      In der Theory of Constraints kennen wir im wesentlichen zwei Engpassarten:

      1. Physische Engpässe (z.B. eine Maschine oder eine Abteilung oder eine andere wichtige Ressource, also einen Flaschenhals der den Durchsatz begrenzt)
      2. Regel-Constraints (Policy Constraints, z.B. Gesetze, Normen, Prozesse, Prozeduren, aber auch interne ungeschriebene 'Gesetze', kurz alles was einen bestimmenden Charakter hat und uns sagt, was getan werden kann/muss und was nicht.)

      Aus meiner Erfahrung heraus, gilt es eine weitere Engpassart zu ergänzen:

            3. Leadership Constraints



      Es ist der Umgang mit und zwischen den Menschen, der entscheidend für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist. Aus meiner Sicht sind es die menschlichen Beziehungen zwischen Führung und Mannschaft, die den nachhaltigen Unternehmenserfolg ausmachen.
      Langfristigen Erfolg wird künftig nur dasjenige Unternehmen haben, bei dem die  Führungskraft ein vertrauensvolles Verhältnis mit seinen Mitarbeitern hat. Immerhin vertrauen sie dem Leader(team) ihr eigene wirtschaftliche Zukunft an.
      Ein einmal zerstörtes Vertrauensverhältnis braucht Jahre um wieder "geheilt" zu werden.

      Könnte es sein, dass der wachstumbegrenzende Faktor Ihres Unternehmens in der Menschenführung (Leadership) zu suchen ist? Dann machen Sie den kostenlosen und unverbindlichen Online-Test und ermitteln Sie, wie groß das ungenutzte Potential in Ihrem Unternehmen ist:

      zum ESP-Test

      Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

      Jürgen Kanz
      www.juergen-kanz.de


      Aktuelle Schriften zu Innovation und Technologie
      Gleich zwei kostenlose Informationen gibt es dieser Tage zum Download:

      DABEI-Innovationsklima-Index 2011
      Die Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation (DABEI) hat zum zweiten Mal den DABEI-Innovationsklima-Index erhoben, der das Innovationsklima in Deutschland misst. Das Ergebnis: Deutschland setzt zu stark auf das „Heureka!“ der Erfinder und nicht genug auf das „Hurra!“ des Marktes. Der Index zeigt zugleich, was getan werden muss, um existierende Innovationswiderstände zu überwinden.



      Studie "Deutschland im Jahr 2020"
      Auf den Internetseiten von Zukünftige Technologien Consulting des VDI, findet sich die Studie "Deutschland im Jahr 2020". Die Studie enthält Kapitel über globale Trends, Zukunftsfelder einzelner Branchen, Anforderungen an Ingenieure der Zukunft und Zukunftsstrategien, Visionen für Ingenieure.



      Aktuelle Schriften zu Innovation und Technologie
      Gleich zwei kostenlose Informationen gibt es dieser Tage zum Download:

      DABEI-Innovationsklima-Index 2011
      Die Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation (DABEI) hat zum zweiten Mal den DABEI-Innovationsklima-Index erhoben, der das Innovationsklima in Deutschland misst. Das Ergebnis: Deutschland setzt zu stark auf das „Heureka!“ der Erfinder und nicht genug auf das „Hurra!“ des Marktes. Der Index zeigt zugleich, was getan werden muss, um existierende Innovationswiderstände zu überwinden.



      Studie "Deutschland im Jahr 2020"
      Auf den Internetseiten von Zukünftige Technologien Consulting des VDI, findet sich die Studie "Deutschland im Jahr 2020". Die Studie enthält Kapitel über globale Trends, Zukunftsfelder einzelner Branchen, Anforderungen an Ingenieure der Zukunft und Zukunftsstrategien, Visionen für Ingenieure.



      Wie werden aus neuen Technologien erfolgreiche Innovationen?
      Es gibt Sie noch: enthusiastische Start-Up's mit einer brillianten neuen Technologie. Doch leider zu oft scheitern viele Jungunternehmer, wenn nach ersten öffentlich geförderten Jahren die Idee am Markt gewinnbringend verkauft werden soll.
      Zeigt sich dann mangelndes Verkaufstalent? Oder, ist die Technologie doch nicht so innovativ wie anfangs gedacht?

      Dr. Goldratt formulierte unlängs folgende Fragen für erfolgsorientierte Start-Up's, die mein Fachkollege Michael Dalton gemeinsam mit Eli Schragenheim in seinem aktuellen Blog "Simplifying Innovation" ebenfalls diskutiert.

      Eine neue Technologie kann einen Nutzen bringen, WENN UND NUR WENN die neue Technologie bestehende Begrenzungen/Einschränkungen auflösen kann.
      1. Was ist die 'Power' Ihrer neuen Technologie?
      Bild: David Niblack


      Ihre Kunden arbeiten/leben heute ohne diese neue Technologie. Das bedeutet, bei Anwendung Ihrer neuen Technologie muss Ihr Kunde sein VERHALTEN (z.B. Vorgehensweise) ändern, um überhaupt in den 'Genuss'  Ihrer neuen Technologie zu gelangen. Daraus folgt die zweite Frage:

      2. Welche Technologie-Anwendungen müssen entwickelt werden, damit Ihr Kunde überhaupt sein bisheriges Verhalten ändert?


      Und letztlich: Wenn Ihr Kunde sein Verhalten / seine Vorgehensweise nicht ändert oder bei Kenntnis Ihrer neuen Technologie nicht ändern will, dann bringt Ihr neues Konzept keinen wirklichen Nutzen. Hart aber Wahr.

      Beantworten Sie daher folgende Fragen für sich:

      3.1 Welche Begrenzungen/Einschränkungen gibt es und wer hat sie?
      3.2 Was ermöglicht es den potentiellen Kunden heute mit diesen Begrenzungen/Einschränkungen zu leben/arbeiten?
      3.3 Was verändert sich, sobald die Begrenzung/Einschränkung aufgelöst ist?
      3.4 Welches Produkt wird auf Basis der neuen Technologie am besten geeignet sein, damit Ihre Kunden den Sprung hin zu einem veränderten VERHALTEN machen (vgl. iPad)?

      Diese Fragen können so oder in ähnlicher Form auch im Rahmen der Engpasskonzentrierten Strategie (kurz: EKS) gestellt werden, und zur Klärung des externen Minimumfaktors der Kundenzielgruppe dienen. Die Vorgehensweisen sind somit sehr ähnlich. Häufig ist bei der Entdeckung neuer Technologien jedoch noch gar keine klare Zielgruppendefinition getroffen worden. Start-Up's müssen einen aufwendigeren Weg zur Klärung Ihrer Marktchancen gehen.


      Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen sind extrem wichtig nicht nur für Start-Up's, sondern letztlich jedes Unternehmen, dass vorbereitet erfolgreiche Innovationen am Markt platzieren will. Ich begleite Unternehmen die einen Prozess durchlaufen wollen, bei dem am Ende ein klares und durchdachtes Konzept für die Einführung einer neuen Technologie steht.

      Jürgen Kanz
      www.juergen-kanz.de


      Wie werden aus neuen Technologien erfolgreiche Innovationen?
      Es gibt Sie noch: enthusiastische Start-Up's mit einer brillianten neuen Technologie. Doch leider zu oft scheitern viele Jungunternehmer, wenn nach ersten öffentlich geförderten Jahren die Idee am Markt gewinnbringend verkauft werden soll.
      Zeigt sich dann mangelndes Verkaufstalent? Oder, ist die Technologie doch nicht so innovativ wie anfangs gedacht?

      Dr. Goldratt formulierte unlängs folgende Fragen für erfolgsorientierte Start-Up's, die mein Fachkollege Michael Dalton gemeinsam mit Eli Schragenheim in seinem aktuellen Blog "Simplifying Innovation" ebenfalls diskutiert.

      Eine neue Technologie kann einen Nutzen bringen, WENN UND NUR WENN die neue Technologie bestehende Begrenzungen/Einschränkungen auflösen kann.
      1. Was ist die 'Power' Ihrer neuen Technologie?
      Bild: David Niblack


      Ihre Kunden arbeiten/leben heute ohne diese neue Technologie. Das bedeutet, bei Anwendung Ihrer neuen Technologie muss Ihr Kunde sein VERHALTEN (z.B. Vorgehensweise) ändern, um überhaupt in den 'Genuss'  Ihrer neuen Technologie zu gelangen. Daraus folgt die zweite Frage:

      2. Welche Technologie-Anwendungen müssen entwickelt werden, damit Ihr Kunde überhaupt sein bisheriges Verhalten ändert?


      Und letztlich: Wenn Ihr Kunde sein Verhalten / seine Vorgehensweise nicht ändert oder bei Kenntnis Ihrer neuen Technologie nicht ändern will, dann bringt Ihr neues Konzept keinen wirklichen Nutzen. Hart aber Wahr.

      Beantworten Sie daher folgende Fragen für sich:

      3.1 Welche Begrenzungen/Einschränkungen gibt es und wer hat sie?
      3.2 Was ermöglicht es den potentiellen Kunden heute mit diesen Begrenzungen/Einschränkungen zu leben/arbeiten?
      3.3 Was verändert sich, sobald die Begrenzung/Einschränkung aufgelöst ist?
      3.4 Welches Produkt wird auf Basis der neuen Technologie am besten geeignet sein, damit Ihre Kunden den Sprung hin zu einem veränderten VERHALTEN machen (vgl. iPad)?

      Diese Fragen können so oder in ähnlicher Form auch im Rahmen der Engpasskonzentrierten Strategie (kurz: EKS) gestellt werden, und zur Klärung des externen Minimumfaktors der Kundenzielgruppe dienen. Die Vorgehensweisen sind somit sehr ähnlich. Häufig ist bei der Entdeckung neuer Technologien jedoch noch gar keine klare Zielgruppendefinition getroffen worden. Start-Up's müssen einen aufwendigeren Weg zur Klärung Ihrer Marktchancen gehen.


      Die Beantwortung dieser und weiterer Fragen sind extrem wichtig nicht nur für Start-Up's, sondern letztlich jedes Unternehmen, dass vorbereitet erfolgreiche Innovationen am Markt platzieren will. Ich begleite Unternehmen die einen Prozess durchlaufen wollen, bei dem am Ende ein klares und durchdachtes Konzept für die Einführung einer neuen Technologie steht.

      Jürgen Kanz
      www.juergen-kanz.de


      Die Einführung einer Innovation oder einer Verbesserung stellt immer eine Veränderung dar!
      Ein bestehendes Problem ist häufig der Ausgangspunkt für die Entwicklung von Lösungsideen und Verbesserungsansätzen. Wir kennen alle den allgemeinen Lösungsansatz:

      Problem >>> Lösung >>> Umsetzung der Lösung

      Die Theory of Constraints (Engpasstheorie) hat diesen Ansatz weitergeführt und bietet Werkzeuge, die es ermöglichen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang zu setzen, aufrecht zu erhalten und zu managen. Die ToC Werkzeuge stellen sicher, dass eine größtmögliche Wirkung bei kleinstmöglichem Aufwand erzielt wird - es gilt immer am kybernetisch wirksamsten Punkt anzusetzen. Die ToC kann aber auch eine treibende Kraft für die kontinuierliche Verbesserung eines Systems (z.B. Mensch, Unternehmen, Organisation, Prozess, Gesellschaft,..) sein, mittels derer das Ausruhen auf den Lorbeeren des einmaligen Erfolgs vermieden wird. Kontinuierliches Wachstum und ein Übererfüllen der gesetzten Ziele sind möglich.

      Beschäftigen Sie sich systematisch mit den Fragen:

      (c) by Juergen Kanz
      Erfahrungsgemäß ist die Beantwortung der Fragen:

      Warum Veränderung ? 
      Was soll geändert werden ? und
      Welcher (Ziel-)Zustand soll erreicht werden ? 

      häufig noch recht einfach. Aber wie sieht es für Ihr System mit folgender Frage aus:

      Wie soll die Veränderung herbeigeführt werden?

      Die konsequente Beantwortung dieser Fragen hilft nicht nur demjenigen der etwas verbessern will, sondern auch im Hinblick auf Innovationen. Eine frühzeitige Beantwortung der Frage: "Warum/Wozu diese Innovation?" kann die Zahl gescheiterter Innovationen drastisch reduzieren.

      Weiterführende Literatur zur ToC finden Sie auf http://www.juergen-kanz.de/bucher.html


      Die Einführung einer Innovation oder einer Verbesserung stellt immer eine Veränderung dar!
      Ein bestehendes Problem ist häufig der Ausgangspunkt für die Entwicklung von Lösungsideen und Verbesserungsansätzen. Wir kennen alle den allgemeinen Lösungsansatz:

      Problem >>> Lösung >>> Umsetzung der Lösung

      Die Theory of Constraints (Engpasstheorie) hat diesen Ansatz weitergeführt und bietet Werkzeuge, die es ermöglichen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Gang zu setzen, aufrecht zu erhalten und zu managen. Die ToC Werkzeuge stellen sicher, dass eine größtmögliche Wirkung bei kleinstmöglichem Aufwand erzielt wird - es gilt immer am kybernetisch wirksamsten Punkt anzusetzen. Die ToC kann aber auch eine treibende Kraft für die kontinuierliche Verbesserung eines Systems (z.B. Mensch, Unternehmen, Organisation, Prozess, Gesellschaft,..) sein, mittels derer das Ausruhen auf den Lorbeeren des einmaligen Erfolgs vermieden wird. Kontinuierliches Wachstum und ein Übererfüllen der gesetzten Ziele sind möglich.

      Beschäftigen Sie sich systematisch mit den Fragen:

      (c) by Juergen Kanz
      Erfahrungsgemäß ist die Beantwortung der Fragen:

      Warum Veränderung ? 
      Was soll geändert werden ? und
      Welcher (Ziel-)Zustand soll erreicht werden ? 

      häufig noch recht einfach. Aber wie sieht es für Ihr System mit folgender Frage aus:

      Wie soll die Veränderung herbeigeführt werden?

      Die konsequente Beantwortung dieser Fragen hilft nicht nur demjenigen der etwas verbessern will, sondern auch im Hinblick auf Innovationen. Eine frühzeitige Beantwortung der Frage: "Warum/Wozu diese Innovation?" kann die Zahl gescheiterter Innovationen drastisch reduzieren.

      Weiterführende Literatur zur ToC finden Sie auf http://www.juergen-kanz.de/bucher.html


      Wachstum mit gleichviel Ressourcen
      Der Produktions- und Technikstandort Deutschland muss ständig weiter wachsen um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch Rohstoffe und Fachkräfte sind endlich. Wachstum  dagegen im Prinzip unendlich. Daher gilt es jetzt neue Wege zu finden, um einerseits der Rohstoffknappheit durch das Erschließen von Reserven (z.B. Recycling) und andererseits dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen.

      Zwischenzeitlich haben sich viele Unternehmen auf den Weg gemacht, um Produktivitätssteigerungen in allen Bereichen zu erzielen. Allerdings ist zu beobachten, dass viele Firmen auf halber Strecke hängenbleiben. Die Produktivitätssteigerungen liegen nicht auf dem gewünschten Niveau, Mitarbeiter ziehen nicht mit, und Führungskräfte versuchen durch Multitasking jede sich bietende Verbesserungsmaßnahme umzusetzen. Schließlich hat der Wettbewerber es auch hinbekommen und prahlt mit glänzenden Ergebnissen.


      Bild: David Niblack
      Grundsätzlich sollte jeder Verbesserungsansatz dahingehend geprüft werden, ob er für das jeweilige Unternehmen in einer angepassten Form sinnvoll einsetzbar ist. So sind die hervorragenden Konzepte eines japanischen Automobilherstellers häufig nicht direkt umsetzbar für beispielsweise ein Sondermaschinenbau- Unternehmen in Hessen.


      Die Erkenntnisse aus Theory of Constraints (TOC) Implementierungen zeigen einen anderen Weg auf: Fokussierung. Nun ist Fokussierung zunächst nichts Neues, allerdings lassen sich durch die Fokussierung auf den betriebsinternen Engpass, schneller signifikante Verbesserungen für das gesamte Unternehmen erzielen. Erkennen Mitarbeiter den Erfolg einer Verbesserungsmaßnahme, so sind sie meist schon von sich aus daran interessiert, z.B. die 5-S Methode auch in anderen Bereichen einzuführen. Ob es sich nun um Lean, Six Sigma oder andere Methoden handelt, der schnell sichtbare Erfolg bei Einführung einer neuen Verbesserungsmaßnahme ist ein Erfolgsschlüssel.

      Anlässlich des toc4u-Netzwerktreffens in Frankfurt am 05.03.11, habe ich über die positiven Ergebnisse einer TOC-Implementierung gesprochen. Auch wenn hier aus Zeitgründen nicht auf Lean und andere moderne Werkzeuge explizit eingegangen werden konnte, so zeigten die Ausführungen im Vortrag, welche Möglichkeiten die Fokussierung auf den Engpass bietet.


      So konnten durch die TOC-Implementierung bei nahezu gleichgebliebener Mitarbeiterzahl eine Umsatzsteigerung von 32%, bei einer konstant sehr guten Liefertreue von 100% realisiert werden. Die Produktivität stieg im Betrachtungszeitraum um 28%. 

      Diese Ergebnisse zeigen, dass ein Wachstum mit gleichviel Ressourcen / Personal möglich ist. D.h. aber auch, dass es noch Möglichkeiten gibt, ein Wachstum aus bei drohendem Fachkräftemangel durch Produktivitätssteigerungen zumindest eine Zeit lang zu erzielen.


      Wachstum mit gleichviel Ressourcen
      Der Produktions- und Technikstandort Deutschland muss ständig weiter wachsen um wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch Rohstoffe und Fachkräfte sind endlich. Wachstum  dagegen im Prinzip unendlich. Daher gilt es jetzt neue Wege zu finden, um einerseits der Rohstoffknappheit durch das Erschließen von Reserven (z.B. Recycling) und andererseits dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen.

      Zwischenzeitlich haben sich viele Unternehmen auf den Weg gemacht, um Produktivitätssteigerungen in allen Bereichen zu erzielen. Allerdings ist zu beobachten, dass viele Firmen auf halber Strecke hängenbleiben. Die Produktivitätssteigerungen liegen nicht auf dem gewünschten Niveau, Mitarbeiter ziehen nicht mit, und Führungskräfte versuchen durch Multitasking jede sich bietende Verbesserungsmaßnahme umzusetzen. Schließlich hat der Wettbewerber es auch hinbekommen und prahlt mit glänzenden Ergebnissen.


      Bild: David Niblack
      Grundsätzlich sollte jeder Verbesserungsansatz dahingehend geprüft werden, ob er für das jeweilige Unternehmen in einer angepassten Form sinnvoll einsetzbar ist. So sind die hervorragenden Konzepte eines japanischen Automobilherstellers häufig nicht direkt umsetzbar für beispielsweise ein Sondermaschinenbau- Unternehmen in Hessen.


      Die Erkenntnisse aus Theory of Constraints (TOC) Implementierungen zeigen einen anderen Weg auf: Fokussierung. Nun ist Fokussierung zunächst nichts Neues, allerdings lassen sich durch die Fokussierung auf den betriebsinternen Engpass, schneller signifikante Verbesserungen für das gesamte Unternehmen erzielen. Erkennen Mitarbeiter den Erfolg einer Verbesserungsmaßnahme, so sind sie meist schon von sich aus daran interessiert, z.B. die 5-S Methode auch in anderen Bereichen einzuführen. Ob es sich nun um Lean, Six Sigma oder andere Methoden handelt, der schnell sichtbare Erfolg bei Einführung einer neuen Verbesserungsmaßnahme ist ein Erfolgsschlüssel.

      Anlässlich des toc4u-Netzwerktreffens in Frankfurt am 05.03.11, habe ich über die positiven Ergebnisse einer TOC-Implementierung gesprochen. Auch wenn hier aus Zeitgründen nicht auf Lean und andere moderne Werkzeuge explizit eingegangen werden konnte, so zeigten die Ausführungen im Vortrag, welche Möglichkeiten die Fokussierung auf den Engpass bietet.


      So konnten durch die TOC-Implementierung bei nahezu gleichgebliebener Mitarbeiterzahl eine Umsatzsteigerung von 32%, bei einer konstant sehr guten Liefertreue von 100% realisiert werden. Die Produktivität stieg im Betrachtungszeitraum um 28%. 

      Diese Ergebnisse zeigen, dass ein Wachstum mit gleichviel Ressourcen / Personal möglich ist. D.h. aber auch, dass es noch Möglichkeiten gibt, ein Wachstum aus bei drohendem Fachkräftemangel durch Produktivitätssteigerungen zumindest eine Zeit lang zu erzielen.


      Blog "Innovation & Execution News" erhält Auszeichnung
      Mit Dank und großer Freude habe ich die Auszeichnung "Top of the Web Blog" in der Kategorie Wirtschaft für meinen Blog "Innovation & Execution News" entgegengenommen.




      Die Auszeichnung ist ein Zeichen des großen Interesses meiner Leser für mich und zugleich ein Ansporn dieses Projekt fortzuführen und weiter auszubauen. Die Redaktion von Top of the Web wird meine Beiträge künftig direkt verlinken und dadurch den Kreis der Leser noch weiter vergrößern. Auch darüber freue ich mich sehr.

      Jürgen Kanz

      www.juergen-kanz.de 


      Blog "Innovation & Execution News" erhält Auszeichnung
      Mit Dank und großer Freude habe ich die Auszeichnung "Top of the Web Blog" in der Kategorie Wirtschaft für meinen Blog "Innovation & Execution News" entgegengenommen.




      Die Auszeichnung ist ein Zeichen des großen Interesses meiner Leser für mich und zugleich ein Ansporn dieses Projekt fortzuführen und weiter auszubauen. Die Redaktion von Top of the Web wird meine Beiträge künftig direkt verlinken und dadurch den Kreis der Leser noch weiter vergrößern. Auch darüber freue ich mich sehr.

      Jürgen Kanz

      www.juergen-kanz.de 


      TOC im High Mix - Low Volume Produktionsumfeld

      Am Samstag, den 5.März 2011 findet in Frankfurt/Main das nächste
      TOC4U - Netzwerktreffen statt.
      Neben vielen hochinteressanten Beiträgen werde ich einen Vortrag zur

      TOC-Implementierung in einer High Mix - Low Volume Produktion

      halten. Sehen wir uns dort?
      Hier geht es zur Anmeldung.


      TOC im High Mix - Low Volume Produktionsumfeld

      Am Samstag, den 5.März 2011 findet in Frankfurt/Main das nächste
      TOC4U - Netzwerktreffen statt.
      Neben vielen hochinteressanten Beiträgen werde ich einen Vortrag zur

      TOC-Implementierung in einer High Mix - Low Volume Produktion

      halten. Sehen wir uns dort?
      Hier geht es zur Anmeldung.


      Megatrends
      Bild: David Niblack
      Nachhaltigkeit ist ein Megatrend. Momentan werden im deutschsprachigen Raum jährlich 33,2 Mrd. Euro nachhaltig angelegt. Vor fünf Jahren waren es gerade einmal  5,5 Mrd. Euro [1]. Auch wenn nicht eindeutig definiert ist, was überhaupt mit dem Wort Nachhaltigkeit wirklich gemeint ist. Ich habe mich an die Definition der TU Darmstadt angehängt, wird dort die Nachhaltigkeit doch aus systemischer Sicht betrachtet und definiert [2].  Das darin beschriebene Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit mit den Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales beschreibt sehr gut, worum es geht. Nämlich langfristig tragfähige, soziale, wie wirtschaftliche und ökologische Entwicklungen und Lösungen entstehen zu lassen. Und diese auch umzusetzen (Execution).

      In der Wirtschaft ist dafür ein neuer Begriff ins Leben gerufen worden, der alles umfasst: Corporate Social Responsibility (CSR). Unternehmen die sich diese Verantwortung selber auf die Fahne geschrieben haben und danach agieren, dürften dadurch auch nachhaltig in die Zukunft des eigenen Unternehmens investieren.
      Keine Frage, auf diesem Gebiet wird es auch künftig noch reichlich Raum für nachhaltige Innovationen geben. Die Zahl der nach Lösung schreienden  Probleme ist groß.

      Sehr viel schwerer tun wir uns in der westlichen Welt mit dem Megatrend „Demographischer Wandel“. Vor mehr als fünf Jahren entdeckten die Marketingstrategen den wachsenden Konsumentenmarkt 50plus. Wohlhabende Senioren, mit Interesse an Reisen, Autos, und vielerlei anderen Umsatz bringenden Bedürfnissen wurden als Zielgruppe ausgemacht. Sofort entstanden erste Dienstleistungen. Mit den Produkten tat sich die Industrie schon schwerer, denn welches High-Tech Unternehmen möchte am Markt schon gerne im Zusammenhang mit Produkten für Rentner in einem Satz genannt werden. Das passt häufig nicht zum mühsam aufgebauten Image.

      Bild: David Niblack
      Allerdings stellt sich mir die Frage, wie stabil und nachhaltig dieser Markt wirklich ist, bei zunehmender Arbeitslosigkeit unter Älteren und damit verbundener zunehmender Armut im Alter. Die Zahl der Senioren steigt, allerdings werden viele von ihnen mangels finanzieller Möglichkeiten kaum in der Lage sein den Verlockungen des Marktes nachzukommen.
      Auch dies ist ein Megatrend für den wir als Gesellschaft noch lange keine nachhaltige Lösung haben. Umso mehr ist es ein Bereich für innovative Lösungsansätze, doch an ihnen fehlt es leider noch.

      [1] Globaler Megatrend zur Nachhaltigkeit sorgt für Innovationen, VDI nachrichten, 21.01.11, Nr.3, Seite 1



      Megatrends
      Bild: David Niblack
      Nachhaltigkeit ist ein Megatrend. Momentan werden im deutschsprachigen Raum jährlich 33,2 Mrd. Euro nachhaltig angelegt. Vor fünf Jahren waren es gerade einmal  5,5 Mrd. Euro [1]. Auch wenn nicht eindeutig definiert ist, was überhaupt mit dem Wort Nachhaltigkeit wirklich gemeint ist. Ich habe mich an die Definition der TU Darmstadt angehängt, wird dort die Nachhaltigkeit doch aus systemischer Sicht betrachtet und definiert [2].  Das darin beschriebene Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit mit den Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziales beschreibt sehr gut, worum es geht. Nämlich langfristig tragfähige, soziale, wie wirtschaftliche und ökologische Entwicklungen und Lösungen entstehen zu lassen. Und diese auch umzusetzen (Execution).

      In der Wirtschaft ist dafür ein neuer Begriff ins Leben gerufen worden, der alles umfasst: Corporate Social Responsibility (CSR). Unternehmen die sich diese Verantwortung selber auf die Fahne geschrieben haben und danach agieren, dürften dadurch auch nachhaltig in die Zukunft des eigenen Unternehmens investieren.
      Keine Frage, auf diesem Gebiet wird es auch künftig noch reichlich Raum für nachhaltige Innovationen geben. Die Zahl der nach Lösung schreienden  Probleme ist groß.

      Sehr viel schwerer tun wir uns in der westlichen Welt mit dem Megatrend „Demographischer Wandel“. Vor mehr als fünf Jahren entdeckten die Marketingstrategen den wachsenden Konsumentenmarkt 50plus. Wohlhabende Senioren, mit Interesse an Reisen, Autos, und vielerlei anderen Umsatz bringenden Bedürfnissen wurden als Zielgruppe ausgemacht. Sofort entstanden erste Dienstleistungen. Mit den Produkten tat sich die Industrie schon schwerer, denn welches High-Tech Unternehmen möchte am Markt schon gerne im Zusammenhang mit Produkten für Rentner in einem Satz genannt werden. Das passt häufig nicht zum mühsam aufgebauten Image.

      Bild: David Niblack
      Allerdings stellt sich mir die Frage, wie stabil und nachhaltig dieser Markt wirklich ist, bei zunehmender Arbeitslosigkeit unter Älteren und damit verbundener zunehmender Armut im Alter. Die Zahl der Senioren steigt, allerdings werden viele von ihnen mangels finanzieller Möglichkeiten kaum in der Lage sein den Verlockungen des Marktes nachzukommen.
      Auch dies ist ein Megatrend für den wir als Gesellschaft noch lange keine nachhaltige Lösung haben. Umso mehr ist es ein Bereich für innovative Lösungsansätze, doch an ihnen fehlt es leider noch.

      [1] Globaler Megatrend zur Nachhaltigkeit sorgt für Innovationen, VDI nachrichten, 21.01.11, Nr.3, Seite 1



      Need for Speed and Reliability in Projects
      Im Rahmen meiner eigenen Aktivitäten, aber auch der meines Partners VISTEM, werden wir seitens unserer Kunden gerne zu Rate gezogen, wenn es bei Lean Innovation und Lean Development, oder ganz allgemein  um die Reduzierung von Durchlaufzeiten in Multiprojektumgebungen geht. Wir fokussieren uns dabei auf die Reduzierung von unnötigen Zeitpuffern in der Planungs- und Durchführungsphase von Projekten.  

      In deren Folge erzielen unsere Kunden üblicherweise folgende Ergebnisse:  
      • Steigerung der Zuverlässigkeit auf größer 95%  
        • ohne Kompromisse bei Kosten und Spezifikationen
      •  Projekte werden schneller
        • Laufzeit der Projekte wird schnell um 25% verkürzt
        • nach einigen Monaten um bis zu 50% 
      •  Die Kapazität erhöht sich
        • bei gleichen Ressourcen um 50% und mehr

      Alles nur warme Worte? Sehen und hören Sie selbst auf TOC4U.de die Berichte von Unternehmen wie First Solar, Infineon, Kingmedia Websolutions, von Ardenne, Schaufler, ACC, und Interroll, was sie für Erfahrungen nach Einführung von (CCPM) Critical Chain Project Management gesammelt haben.

      Die "Kritische Kette" (engl. Critical Chain) ist eine Weiterentwicklung des "Kritischen Pfad im Projektmanagement" durch Dr. Eliyahu Goldratt.


      Ihr




      Need for Speed and Reliability in Projects
      Im Rahmen meiner eigenen Aktivitäten, aber auch der meines Partners VISTEM, werden wir seitens unserer Kunden gerne zu Rate gezogen, wenn es bei Lean Innovation und Lean Development, oder ganz allgemein  um die Reduzierung von Durchlaufzeiten in Multiprojektumgebungen geht. Wir fokussieren uns dabei auf die Reduzierung von unnötigen Zeitpuffern in der Planungs- und Durchführungsphase von Projekten.  

      In deren Folge erzielen unsere Kunden üblicherweise folgende Ergebnisse:  
      • Steigerung der Zuverlässigkeit auf größer 95%  
        • ohne Kompromisse bei Kosten und Spezifikationen
      •  Projekte werden schneller
        • Laufzeit der Projekte wird schnell um 25% verkürzt
        • nach einigen Monaten um bis zu 50% 
      •  Die Kapazität erhöht sich
        • bei gleichen Ressourcen um 50% und mehr

      Alles nur warme Worte? Sehen und hören Sie selbst auf TOC4U.de die Berichte von Unternehmen wie First Solar, Infineon, Kingmedia Websolutions, von Ardenne, Schaufler, ACC, und Interroll, was sie für Erfahrungen nach Einführung von (CCPM) Critical Chain Project Management gesammelt haben.

      Die "Kritische Kette" (engl. Critical Chain) ist eine Weiterentwicklung des "Kritischen Pfad im Projektmanagement" durch Dr. Eliyahu Goldratt.


      Ihr




      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 5. Kontinuierliche Verbesserung
      Wurde der Engpass erweitert oder gar aufgelöst, dann sollte sich das Management Team nicht mit der Erreichung dieses Ziels zufrieden geben, sondern permanent nach neuen Engpässen Ausschau halten. Sie werden auftauchen!
      Bild: David Niblack

      Eine andauernde Verschiebung der Constraints im Unternehmen darf dabei allerdings nicht zur Routine werden. Jedes System (hier Unternehmen) hat und behält einige wenige begrenzende Engpässe. Es sollte daher die vornehmliche Aufgabe der Führungskräfte sein, den Engpass an geeigneter Stelle im Unternehmen zu platzieren. Damit er für das Gesamtsystem bekannt und steuerbar ist.


      In meinen bisherigen Ausführungen ist sicherlich der Eindruck entstanden, dass es sich bei dem Engpass ausschließlich um einen physikalischen oder ressourcenartigen „Flaschenhals“ wie z.B. Menschen, Maschinen, Methoden, usw. handelt. Dem ist in der Realität allerdings nicht so. Erfahrungsgemäß gibt es neben den physikalischen und personellen Engpässen  - die relativ leicht zu erweitern sind - häufig auch eine Vielzahl von Constraints auf den Ebenen

      • Management,
      • Verhalten von Mitarbeitern,
      • Unternehmenskultur und letztlich dem
      • Markt.

      Der kritische Leser wird sich fragen, wo denn im Management Engpässe zu finden seien. Hier nur zwei kleine Beispiele:

      • Um Kosten im Unternehmen zu reduzieren wird die Zahl der Kundenbesuche durch das Management begrenzt. In der Folge erhält das Unternehmen allerdings weniger Informationen über die aktuellen und künftigen Bedürfnisse seiner Kunden. Was ist wichtiger?
      •  Das Management traut seinen Mitarbeitern nicht und verhindert selbst durch eine hohe Anzahl von Projektbesprechungen (häufig genug ohne wirkliche Ergebnisse) den möglichen Fortschritt der Arbeiten. Ist das nötig?

      Die Klärung der o.a. Fragen liegt vorrangig im Aufgabenbereich der Führungskräfte. Bedauerlicherweise brennen sich alte Verhaltensmuster tief in die Köpfe aller Beteiligten und damit in die Seele eines Unternehmens ein. Frei nach der Devise: „…das haben wir immer schon so gemacht…“, traut sich auch kaum jemand zu hinterfragen, ob die Dinge so wie sie gemacht wurden auch künftig noch so gemacht werden müssen. Hierbei handelt es sich um einen echten Flaschenhals ganz anderer Natur.
      Auf die andersgearteten Flaschenhälse wird in diesem Blog zu einem späteren Zeitpunkt berichtet.

      Das immer wiederkehrende Durchlaufen der 5-Fokus-Schritte der Theory of Constraints, erlaubt es letztlich nicht nur im Innovationsmanagement Verbesserungen zu erzielen, sondern in allen Bereichen eines Unternehmens. Die TOC nennt diese Durchläufe POOGI (Process Of OnGoing Improvement).

      Damit endet die Serie meiner Blogeinträge zu den 5-Fokus-Schritten der TOC für Innovation. Eine Zusammenfassung zum Download wird es in Kürze auf meiner Homepage http://www.juergen-kanz.de geben. Bei Fragen zum Thema, bitte ich um Ihre Nachricht.

      Ihr



      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 5. Kontinuierliche Verbesserung
      Wurde der Engpass erweitert oder gar aufgelöst, dann sollte sich das Management Team nicht mit der Erreichung dieses Ziels zufrieden geben, sondern permanent nach neuen Engpässen Ausschau halten. Sie werden auftauchen!
      Bild: David Niblack

      Eine andauernde Verschiebung der Constraints im Unternehmen darf dabei allerdings nicht zur Routine werden. Jedes System (hier Unternehmen) hat und behält einige wenige begrenzende Engpässe. Es sollte daher die vornehmliche Aufgabe der Führungskräfte sein, den Engpass an geeigneter Stelle im Unternehmen zu platzieren. Damit er für das Gesamtsystem bekannt und steuerbar ist.


      In meinen bisherigen Ausführungen ist sicherlich der Eindruck entstanden, dass es sich bei dem Engpass ausschließlich um einen physikalischen oder ressourcenartigen „Flaschenhals“ wie z.B. Menschen, Maschinen, Methoden, usw. handelt. Dem ist in der Realität allerdings nicht so. Erfahrungsgemäß gibt es neben den physikalischen und personellen Engpässen  - die relativ leicht zu erweitern sind - häufig auch eine Vielzahl von Constraints auf den Ebenen

      • Management,
      • Verhalten von Mitarbeitern,
      • Unternehmenskultur und letztlich dem
      • Markt.

      Der kritische Leser wird sich fragen, wo denn im Management Engpässe zu finden seien. Hier nur zwei kleine Beispiele:

      • Um Kosten im Unternehmen zu reduzieren wird die Zahl der Kundenbesuche durch das Management begrenzt. In der Folge erhält das Unternehmen allerdings weniger Informationen über die aktuellen und künftigen Bedürfnisse seiner Kunden. Was ist wichtiger?
      •  Das Management traut seinen Mitarbeitern nicht und verhindert selbst durch eine hohe Anzahl von Projektbesprechungen (häufig genug ohne wirkliche Ergebnisse) den möglichen Fortschritt der Arbeiten. Ist das nötig?

      Die Klärung der o.a. Fragen liegt vorrangig im Aufgabenbereich der Führungskräfte. Bedauerlicherweise brennen sich alte Verhaltensmuster tief in die Köpfe aller Beteiligten und damit in die Seele eines Unternehmens ein. Frei nach der Devise: „…das haben wir immer schon so gemacht…“, traut sich auch kaum jemand zu hinterfragen, ob die Dinge so wie sie gemacht wurden auch künftig noch so gemacht werden müssen. Hierbei handelt es sich um einen echten Flaschenhals ganz anderer Natur.
      Auf die andersgearteten Flaschenhälse wird in diesem Blog zu einem späteren Zeitpunkt berichtet.

      Das immer wiederkehrende Durchlaufen der 5-Fokus-Schritte der Theory of Constraints, erlaubt es letztlich nicht nur im Innovationsmanagement Verbesserungen zu erzielen, sondern in allen Bereichen eines Unternehmens. Die TOC nennt diese Durchläufe POOGI (Process Of OnGoing Improvement).

      Damit endet die Serie meiner Blogeinträge zu den 5-Fokus-Schritten der TOC für Innovation. Eine Zusammenfassung zum Download wird es in Kürze auf meiner Homepage http://www.juergen-kanz.de geben. Bei Fragen zum Thema, bitte ich um Ihre Nachricht.

      Ihr



      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 4. Erweitern Sie die Kapazität am Innovationsengpass
      Der interessierte Leser wird vermutlich sofort Denken, dass ich mit dem Vorschlag für das Einstellen von Fachkräften in Festanstellung, Leiharbeitskräften oder Freiberuflern am Engpass argumentiere. Solche Maßnahmen können evtl. das Problem temporär lösen, allerdings wäre dieser Vorschlag in Anbetracht des rückläufigen Angebots an Fachkräften (Stichwort: Fachkräftemangel) wenig innovativ.
      Bild: David Niblack


      Im Gegenteil, es geht zunächst darum durch gezielte Aktionen die Abläufe so zu optimieren, dass vorhandene Kapazitäten verwendet werden und damit eine Anhebung der operationellen Kosten vermieden wird.


      Wie im Teil 3 dieser Blog-Serie bereits erwähnt, gilt es entweder die Kapazität am Engpass (hier Ressourcen) zu erhöhen, oder die Arbeitspakete des Innovations- bzw. Entwicklungsprojektes dahingehend zu verändern, dass am Engpass nur die Arbeit verrichtet wird, die eben nur dort erledigt werden kann.


      Zur Realisierung dieses Ansatzes sind gezielte Maßnahmen zur individuellen Personalentwicklung von Schlüsselpersonen im Unternehmen erforderlich, die anschließend in geeigneter Weise den Engpass entlasten/erweitern können.


      Zusätzliche Möglichkeiten können in der Investition in Forschung & Entwicklung liegen, um beispielsweise durch neue Technologien oder Prozesse den Engpass vollständig in Zukunft zu vermeiden. Sie dürfen sicher sein, dass ein neuer Engpass dann an anderer Stelle auftauchen wird. Das ist aber auch gut so, denn die Steuerung des Engpasses (Constraints Management), kann letztlich ein Unternehmen transparent gesteuert werden.


      Alles nur Theorie? Oder steckt hinter dem bisher Geschriebenen auch ein Funken Wahrheit? Auf der Webseite des deutschsprachigen TOC4U-Netzwerks, berichten Führungskräfte erfolgreicher deutscher Unternehmen, welche Erfahrungen Sie mit dem Element des CCPM - Critical Chain Projekt Management (vgl. vorherige Blogeinträge zum Thema) gemacht haben.

      Ihr

      Jürgen Kanz 


      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 4. Erweitern Sie die Kapazität am Innovationsengpass
      Der interessierte Leser wird vermutlich sofort Denken, dass ich mit dem Vorschlag für das Einstellen von Fachkräften in Festanstellung, Leiharbeitskräften oder Freiberuflern am Engpass argumentiere. Solche Maßnahmen können evtl. das Problem temporär lösen, allerdings wäre dieser Vorschlag in Anbetracht des rückläufigen Angebots an Fachkräften (Stichwort: Fachkräftemangel) wenig innovativ.
      Bild: David Niblack


      Im Gegenteil, es geht zunächst darum durch gezielte Aktionen die Abläufe so zu optimieren, dass vorhandene Kapazitäten verwendet werden und damit eine Anhebung der operationellen Kosten vermieden wird.


      Wie im Teil 3 dieser Blog-Serie bereits erwähnt, gilt es entweder die Kapazität am Engpass (hier Ressourcen) zu erhöhen, oder die Arbeitspakete des Innovations- bzw. Entwicklungsprojektes dahingehend zu verändern, dass am Engpass nur die Arbeit verrichtet wird, die eben nur dort erledigt werden kann.


      Zur Realisierung dieses Ansatzes sind gezielte Maßnahmen zur individuellen Personalentwicklung von Schlüsselpersonen im Unternehmen erforderlich, die anschließend in geeigneter Weise den Engpass entlasten/erweitern können.


      Zusätzliche Möglichkeiten können in der Investition in Forschung & Entwicklung liegen, um beispielsweise durch neue Technologien oder Prozesse den Engpass vollständig in Zukunft zu vermeiden. Sie dürfen sicher sein, dass ein neuer Engpass dann an anderer Stelle auftauchen wird. Das ist aber auch gut so, denn die Steuerung des Engpasses (Constraints Management), kann letztlich ein Unternehmen transparent gesteuert werden.


      Alles nur Theorie? Oder steckt hinter dem bisher Geschriebenen auch ein Funken Wahrheit? Auf der Webseite des deutschsprachigen TOC4U-Netzwerks, berichten Führungskräfte erfolgreicher deutscher Unternehmen, welche Erfahrungen Sie mit dem Element des CCPM - Critical Chain Projekt Management (vgl. vorherige Blogeinträge zum Thema) gemacht haben.

      Ihr

      Jürgen Kanz 


      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 3. Der Innovationsengpass gibt die Geschwindigkeit vor
      Der dritte Schritt unserer „Theory of Constraints“-Reise in die Welt der Innovation erfordert die Bereitschaft sich auf neue Wege einzulassen. Denn es sind zunächst signifikante Veränderungen in den Köpfen der Führungskräfte notwendig.

      Getrieben vom LEAN-Gedanken sind wir geneigt alle verfügbaren Ressourcen zu 100% immer und gleichzeitig auszunutzen. Stellt man sich nun den Innovationsprozess vereinfacht wie eine Kette vor, so sollen alle Kettenglieder (immer) zu 100% arbeiten.

      Wir wissen aber, dass die Durchsatzmenge je Kettenglied meistens unterschiedlich ist. Dies führt nun häufig dazu, dass die Kettenglieder vor unserem schwächsten Kettenglied - dem zuvor identifizierten Innovationsengpass –, die fertiggestellten Teilarbeiten vor dem Engpass ablegen. Dieser Effekt ist vergleichbar mit WIP (Work In Progress) = Halbfertigwaren in der Produktion, die auf den nächsten Bearbeitungsschritt warten.


      Alle notwendigen Vorarbeiten sind erledigt und warten auf die Bearbeitung am Engpass. In der Folge wird unser Engpass dann üblicherweise zum schädlichen Multitasking verleitet, denn ohne klare Regelung sind bekanntlich alle Projekte gleich wichtig und sollen gleichzeitig fertiggestellt werden. 

      Bild: David Niblack

      Multitasking führt zu deutlich kleineren Durchsatzmengen! Unsere Engpass-Ressource muss sich immer wieder neu auf die zu erledigenden unterschiedlichen Arbeiten einstellen. Kaum wurde eine Aufgabe begonnen, wird sie durch die nächste Priorität schon wieder unterbrochen. Das kostet nicht nur Projektzeit, sondern am Ende auch Umsatz/Gewinn durch verspätete Markteinführungen.
      Führungskräfte und Projektmanager sind gut beraten, wenn sie den Takt ihrer "Innovationsmaschine" durch die Engpass-Ressource (Innovationsengpass) vorgeben lassen. Ist sie zu 100% ausgelastet, ist die gesamte Kette zu 100% ausgelastet. Mehr geht eben nicht!

      Bei Ressourcen die sich vor oder hinter dem Engpass befinden (vgl. Kettenanalogie) ist es somit nicht schlimm, wenn sie weniger zu tun haben, da ihre Kapazität ausreichend ist. Hier ist zu prüfen, ob diese Ressourcen am Engpass unterstützen können um den Durchsatz dort zu erhöhen, oder ob sie durch ausgelagerte Arbeitsschritte den Engpass entlasten können.

      Mit anderen Worten: "Es ist nicht so wichtig, dass alle Ressourcen immer und gleichzeitig arbeiten. Viel mehr wird der Durchsatz (hier Innovationsprojekte) durch den Innovationsengpass begrenzt. Es ist also alles zu tun, so dass der Engpass immer zu 100% an einer Aufgabe arbeiten kann. 



      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 3. Der Innovationsengpass gibt die Geschwindigkeit vor
      Der dritte Schritt unserer „Theory of Constraints“-Reise in die Welt der Innovation erfordert die Bereitschaft sich auf neue Wege einzulassen. Denn es sind zunächst signifikante Veränderungen in den Köpfen der Führungskräfte notwendig.

      Getrieben vom LEAN-Gedanken sind wir geneigt alle verfügbaren Ressourcen zu 100% immer und gleichzeitig auszunutzen. Stellt man sich nun den Innovationsprozess vereinfacht wie eine Kette vor, so sollen alle Kettenglieder (immer) zu 100% arbeiten.

      Wir wissen aber, dass die Durchsatzmenge je Kettenglied meistens unterschiedlich ist. Dies führt nun häufig dazu, dass die Kettenglieder vor unserem schwächsten Kettenglied - dem zuvor identifizierten Innovationsengpass –, die fertiggestellten Teilarbeiten vor dem Engpass ablegen. Dieser Effekt ist vergleichbar mit WIP (Work In Progress) = Halbfertigwaren in der Produktion, die auf den nächsten Bearbeitungsschritt warten.


      Alle notwendigen Vorarbeiten sind erledigt und warten auf die Bearbeitung am Engpass. In der Folge wird unser Engpass dann üblicherweise zum schädlichen Multitasking verleitet, denn ohne klare Regelung sind bekanntlich alle Projekte gleich wichtig und sollen gleichzeitig fertiggestellt werden. 

      Bild: David Niblack

      Multitasking führt zu deutlich kleineren Durchsatzmengen! Unsere Engpass-Ressource muss sich immer wieder neu auf die zu erledigenden unterschiedlichen Arbeiten einstellen. Kaum wurde eine Aufgabe begonnen, wird sie durch die nächste Priorität schon wieder unterbrochen. Das kostet nicht nur Projektzeit, sondern am Ende auch Umsatz/Gewinn durch verspätete Markteinführungen.
      Führungskräfte und Projektmanager sind gut beraten, wenn sie den Takt ihrer "Innovationsmaschine" durch die Engpass-Ressource (Innovationsengpass) vorgeben lassen. Ist sie zu 100% ausgelastet, ist die gesamte Kette zu 100% ausgelastet. Mehr geht eben nicht!

      Bei Ressourcen die sich vor oder hinter dem Engpass befinden (vgl. Kettenanalogie) ist es somit nicht schlimm, wenn sie weniger zu tun haben, da ihre Kapazität ausreichend ist. Hier ist zu prüfen, ob diese Ressourcen am Engpass unterstützen können um den Durchsatz dort zu erhöhen, oder ob sie durch ausgelagerte Arbeitsschritte den Engpass entlasten können.

      Mit anderen Worten: "Es ist nicht so wichtig, dass alle Ressourcen immer und gleichzeitig arbeiten. Viel mehr wird der Durchsatz (hier Innovationsprojekte) durch den Innovationsengpass begrenzt. Es ist also alles zu tun, so dass der Engpass immer zu 100% an einer Aufgabe arbeiten kann. 



      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 2. Schöpfen Sie Ihren Innovationsengpass maximal aus
      Nachfolgend ein paar Vorschläge, wie Sie als Führungskraft mehr aus Ihrem Produktentstehungsprozess herausholen können:
       
      • Bild: David Niblack
        Schulen Sie Ihre Mitarbeiter dahingehend, die unerfüllten Bedürfnisse Ihrer Kunden zu befriedigen und verdeutlichen Sie die Bedeutung von Problemlösungen für Kunden im Hinblick auf Ihr Unternehmen.

      • Reduzieren Sie ggf. die Projektanzahl, d.h. frieren Sie selektierte Projekte vorübergehend ein. Schädliches Multitasking hat noch nie zu verkürzten Durchlaufzeiten geführt. Im Gegenteil, weniger Projekte in der Bearbeitung führen zu einer besseren Transparenz der laufenden Projekte. Dieser „Fokus“ führt zu deutlich verkürzten Durchlaufzeiten im Sinne von „Time To Market“.

      • Die Praxis lehrt: Begrenzen Sie die Zahl Ihrer Mitarbeiter an einzelnen Projekten und Sie verdreifachen die Produktivität Ihrer technischen Teams durch Vermeidung von Unterbrechungen und die gegenseitige Verführung zum Multitasking.

      • Priorisieren Sie die Projekte dahingehend, dass jene Projekte eine hohe Priorität bekommen, bei denen Sie die besten finanziellen Ergebnisse bezogen auf die benötigte Zeit Ihrer Engpass-Ressource erzielen. Diese Maßnahme stellt sicher, dass diese Ressource nur an den wirklich gewinnträchtigen Projekten arbeitet.

      • Die technischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsanalysen sollten künftig immer am Anfang eines Projektes stehen. So vermeiden Sie, dass Ihre begrenzten Ressourcen zu lange an Projekten arbeiten, deren Durchführbarkeit auch schon zu Projektbeginn als unrealistisch erscheinen.

      • Führen Sie Critical Chain Project Management (CCPM) ein, um Ihre Projekte zu verkürzen und eine termingerechte Projektfertigstellung Ihren Kunden gegenüber garantieren können.


      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 2. Schöpfen Sie Ihren Innovationsengpass maximal aus
      Nachfolgend ein paar Vorschläge, wie Sie als Führungskraft mehr aus Ihrem Produktentstehungsprozess herausholen können:
       
      • Bild: David Niblack
        Schulen Sie Ihre Mitarbeiter dahingehend, die unerfüllten Bedürfnisse Ihrer Kunden zu befriedigen und verdeutlichen Sie die Bedeutung von Problemlösungen für Kunden im Hinblick auf Ihr Unternehmen.

      • Reduzieren Sie ggf. die Projektanzahl, d.h. frieren Sie selektierte Projekte vorübergehend ein. Schädliches Multitasking hat noch nie zu verkürzten Durchlaufzeiten geführt. Im Gegenteil, weniger Projekte in der Bearbeitung führen zu einer besseren Transparenz der laufenden Projekte. Dieser „Fokus“ führt zu deutlich verkürzten Durchlaufzeiten im Sinne von „Time To Market“.

      • Die Praxis lehrt: Begrenzen Sie die Zahl Ihrer Mitarbeiter an einzelnen Projekten und Sie verdreifachen die Produktivität Ihrer technischen Teams durch Vermeidung von Unterbrechungen und die gegenseitige Verführung zum Multitasking.

      • Priorisieren Sie die Projekte dahingehend, dass jene Projekte eine hohe Priorität bekommen, bei denen Sie die besten finanziellen Ergebnisse bezogen auf die benötigte Zeit Ihrer Engpass-Ressource erzielen. Diese Maßnahme stellt sicher, dass diese Ressource nur an den wirklich gewinnträchtigen Projekten arbeitet.

      • Die technischen und wirtschaftlichen Machbarkeitsanalysen sollten künftig immer am Anfang eines Projektes stehen. So vermeiden Sie, dass Ihre begrenzten Ressourcen zu lange an Projekten arbeiten, deren Durchführbarkeit auch schon zu Projektbeginn als unrealistisch erscheinen.

      • Führen Sie Critical Chain Project Management (CCPM) ein, um Ihre Projekte zu verkürzen und eine termingerechte Projektfertigstellung Ihren Kunden gegenüber garantieren können.


      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 1. Identifizieren Sie ihren Innovationsengpass
      Unternehmen, die mehr Gewinn aus ihren Neuentwicklungen ziehen oder ihre Geschwindigkeit (Time To Market) verbessern wollen, sollten zunächst den Engpass / die Engpässe in ihrem Innovationsprozess identifizieren. Jeder Innovationsprozess - unabhängig davon ob er dokumentiert ist oder nicht - beinhaltet einen Prozessschritt oder eine Ressource, die den Gesamtdurchsatz begrenzt.

      David Niblack
      Um diesen Engpass zu identifizieren ist es zweckmäßig, sich den Innovationsprozess visuell zu vergegenwärtigen. D.h., den Prozess von der Idee bis hin zur wirtschaftlichen Relaisierung des Projekts zu skizzieren. Der so erstellte Prozessplan beinhaltet dann einzelne Schritte wie z.B. die Identifikation und Selektion gewinnträchtiger Ideen, die Entwicklungsphase für Problemlösungen, eine Prototypenphase, Tests, aber auch die systematische Markteinführung.

      Verknüpft man die Schritte mit den durchzuführenden Aufgaben und den üblicherweise anfallenden Durchlaufzeiten, so lässt sich häufig bereits anhand dieses Prozessplans der Engpass identifizieren.


      Ist der Engpass bekannt, dann gilt es herauszufinden, warum er den Durchsatz begrenzt. Die Gründe hierfür können sehr vielschichtig sein. Erfahrungsgemäß sollte im ersten Ansatz hinterfragt werden, wie die Innovationen im Unternehmen gemanagt werden und welche operative Maßnahmen am Engpass zur Anwendung kommen. Eine Veränderung / Reduzierung auf die tatsächlich notwendigen Maßnahmen bewirkt bereits sehr schnell eine signifikante Verbesserung am Engpass und damit einen höheren Durchsatz des Gesamtsystems "Innovation".


      Die 5 Fokus-Schritte der TOC für Innovation: 1. Identifizieren Sie ihren Innovationsengpass
      Unternehmen, die mehr Gewinn aus ihren Neuentwicklungen ziehen oder ihre Geschwindigkeit (Time To Market) verbessern wollen, sollten zunächst den Engpass / die Engpässe in ihrem Innovationsprozess identifizieren. Jeder Innovationsprozess - unabhängig davon ob er dokumentiert ist oder nicht - beinhaltet einen Prozessschritt oder eine Ressource, die den Gesamtdurchsatz begrenzt.

      David Niblack
      Um diesen Engpass zu identifizieren ist es zweckmäßig, sich den Innovationsprozess visuell zu vergegenwärtigen. D.h., den Prozess von der Idee bis hin zur wirtschaftlichen Relaisierung des Projekts zu skizzieren. Der so erstellte Prozessplan beinhaltet dann einzelne Schritte wie z.B. die Identifikation und Selektion gewinnträchtiger Ideen, die Entwicklungsphase für Problemlösungen, eine Prototypenphase, Tests, aber auch die systematische Markteinführung.

      Verknüpft man die Schritte mit den durchzuführenden Aufgaben und den üblicherweise anfallenden Durchlaufzeiten, so lässt sich häufig bereits anhand dieses Prozessplans der Engpass identifizieren.


      Ist der Engpass bekannt, dann gilt es herauszufinden, warum er den Durchsatz begrenzt. Die Gründe hierfür können sehr vielschichtig sein. Erfahrungsgemäß sollte im ersten Ansatz hinterfragt werden, wie die Innovationen im Unternehmen gemanagt werden und welche operative Maßnahmen am Engpass zur Anwendung kommen. Eine Veränderung / Reduzierung auf die tatsächlich notwendigen Maßnahmen bewirkt bereits sehr schnell eine signifikante Verbesserung am Engpass und damit einen höheren Durchsatz des Gesamtsystems "Innovation".


      Viable Vision: "Innerhalb von vier Jahren den jährlichen Umsatz in jährlichen Gewinn verwandeln"
      Die Viable Vision von Dr. Eliyahu M. Goldratt verspricht: "Innerhalb von vier Jahren den jährlichen Umsatz in jährlichen Gewinn verwandeln".

      Handelt es sich dabei um Träumerei oder eine realisierbaren Ansatz? Bereits zu Beginn des letzten Jahrzehnts entwickelte Goldratt diese Vision. Als ich "Eli" im Oktober diesen Jahres in Tel Aviv besuchte, hatten wir einen intensiven Austausch zu diesem Thema. Er berichtete und zeigte Nachweise über realisierte Implementierungen der Viable Vision weltweit. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass es in Europa so gut wie keine Umsetzungen gibt. Obwohl die Lösungen in der Praxis erprobt und erfolgreich im Einsatz sind. Es liegt die Vermutung nahe, dass insbesondere westeuropäische Unternehmen eine Implementierung scheuen, oder aber noch nichts darüber gehört/gelesen haben.

      Die Viable Vision in Verbindung mit generischen oder firmenspezifischen Strategie- und Taktik-Anleitungen, erlaubt Unternehmen nachhaltige Wettbewerbsvorteile am Markt zu erzielen.


      Im nachfolgenden Video in deutscher Sprache, gibt Dr. Eli Goldratt einen kleinen Überblick zur Viable Vision.



      Basierend auf den Elementen der TOC - Theory of Constraints (Engpasstheorie) ist eine Umsetzung realisierbar.

      Ihr

      Jürgen Kanz


      Viable Vision: "Innerhalb von vier Jahren den jährlichen Umsatz in jährlichen Gewinn verwandeln"
      Die Viable Vision von Dr. Eliyahu M. Goldratt verspricht: "Innerhalb von vier Jahren den jährlichen Umsatz in jährlichen Gewinn verwandeln".

      Handelt es sich dabei um Träumerei oder eine realisierbaren Ansatz? Bereits zu Beginn des letzten Jahrzehnts entwickelte Goldratt diese Vision. Als ich "Eli" im Oktober diesen Jahres in Tel Aviv besuchte, hatten wir einen intensiven Austausch zu diesem Thema. Er berichtete und zeigte Nachweise über realisierte Implementierungen der Viable Vision weltweit. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass es in Europa so gut wie keine Umsetzungen gibt. Obwohl die Lösungen in der Praxis erprobt und erfolgreich im Einsatz sind. Es liegt die Vermutung nahe, dass insbesondere westeuropäische Unternehmen eine Implementierung scheuen, oder aber noch nichts darüber gehört/gelesen haben.

      Die Viable Vision in Verbindung mit generischen oder firmenspezifischen Strategie- und Taktik-Anleitungen, erlaubt Unternehmen nachhaltige Wettbewerbsvorteile am Markt zu erzielen.


      Im nachfolgenden Video in deutscher Sprache, gibt Dr. Eli Goldratt einen kleinen Überblick zur Viable Vision.



      Basierend auf den Elementen der TOC - Theory of Constraints (Engpasstheorie) ist eine Umsetzung realisierbar.

      Ihr

      Jürgen Kanz


      Unkontrollierte Flexibilität in der Produktentwicklung
      Ein frustrierter Geschäftsführer bat mich kürzlich, dass ich mir den Entwicklungsprozess für neue Produkte in seinem Unternehmen einmal ansehe. In seinem Unternehmen werden komplexe elektrische Geräte entwickelt und produziert. Allerdings durchlaufen die Geräte scheinbar mehrfach den Entwicklungsprozess. Kaum sind wichtige Baugruppen entwickelt und in ein erstes Funktionsmuster eingeflossen, wird das neue Design schon wieder verworfen.

      Auf meine Frage nach der Kernursache für diese permanenten Designänderungen wurde mir berichtet, dass einer der wichtigsten Wettbewerber immer wieder ähnliche, scheinbar bessere Produkte auf den Markt bringt, während das eigene Team sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Um besser als der Wettbewerb am Markt zu erscheinen, wird das Konzept kurzerhand eingestampft und ein neues Produkt mit anderen/neuen Features generiert. Diese Vorgehensweise führt zu signifikant verspäteten Markteinführungen, mit entsprechend verspäteter Umsatzgenerierung.


      Aber warum dauert die Projektrealisierung so lange, so dass der Wettbewerb(er) stets früher am Markt mit innovativen Produkten ist?

      Als wir mit der Diskussion fortfuhren und ich nach der Antwort auf meine Frage suchte, wurde die Problematik plötzlich klar. Ich fragte, "wie früh in der Entwicklungsphase die gesammelten Kundenanforderungen in einen Design Freeze ("Einfrieren" der Entwicklungsanforderungen im Pflichten- bzw. Lastenheft) münden".
      Der Geschäftsführer hatte bislang nicht den negativen Einfluss seines "flexiblen" Entwicklungsteams auf das Unternehmensergebnis betrachtet. Aber als wir die Situation diskutierten wurde ihm klar, dass sein Problem in der unkontrollierten "Flexibilität" seiner Mitarbeiter zu suchen war. Statt das Hauptaugenmerk auf die Identifizierung und Umsetzung entscheidender kundenseitiger Produktanforderungen zu legen, war sein Team mehr damit beschäftigt stets eigene neue Funktionen und als wichtig empfundene Verbesserungen in die laufenden Entwicklungen einfließen zu lassen. Die Informationen über die Wettbewerberprodukte wurden dabei teilweise als Vorwand genommen, um der eigenen Kreativität mehr Raum zu geben.

      Dies führte in der Folge zu mehreren Entwicklungsanläufen ohne dabei den Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette bis hin zum Kunden zu betrachten. Diese "Iterationen" führten zwangsläufig zu Verspätungen in den Entwicklungsprojekten und im Umkehrschluss zu einer besseren Marktposition des Wettbewerbs. Mit den Worten der Theory of Constraints lag der Engpass in diesem Fall in der "unkontrollierten Flexibilität" des Entwicklungsteams. 


      Sollte sich ein Teil meiner Leser in einer ähnlichen Situation befinden, dann helfen vielleicht die nachfolgenden Empfehlungen:
      1. Einfrieren der Anforderungen – Spezifizieren Sie die entscheidenden Produktanforderungen und deren Umsetzung in einem Projektplan, bevor ihre Entwickler, Konstrukteure, Programmierer, etc. mit der Arbeit beginnen.
      2. Anforderungen bleiben Eingefroren – Erlauben Sie nur dann Änderungen am geplanten Konzept, wenn ihre Kunden dies ausdrücklich wünschen und mit einer verspäteten Fertigstellung leben können. Am Markt wird viel erzählt, aber lassen Sie sich nicht von angeblich niedrigeren Preisen, anderen oder zusätzlichen Features ihres Wettbewerbs verunsichern. Um diese Themen können sie sich nach Markteinführung und ersten Gewinnen immer noch kümmern.
      3. Sehen Sie Produkteinführungen im Markt als Kontinuum – Kleine Verbesserungen und zusätzliche Funktionalitäten bei vergleichbaren Produkten des Wettbewerbs sollten nicht ignoriert werden. Das Gleiche gilt für Ideen ihrer Mitarbeiter, allerdings sind sie Teil eines kontinuierlichen Produktverbesserungsprozesses für das nächste "Produkt-Update" in geordneten Bahnen (vergl. Pkt. 1).


      Unkontrollierte Flexibilität in der Produktentwicklung
      Ein frustrierter Geschäftsführer bat mich kürzlich, dass ich mir den Entwicklungsprozess für neue Produkte in seinem Unternehmen einmal ansehe. In seinem Unternehmen werden komplexe elektrische Geräte entwickelt und produziert. Allerdings durchlaufen die Geräte scheinbar mehrfach den Entwicklungsprozess. Kaum sind wichtige Baugruppen entwickelt und in ein erstes Funktionsmuster eingeflossen, wird das neue Design schon wieder verworfen.

      Auf meine Frage nach der Kernursache für diese permanenten Designänderungen wurde mir berichtet, dass einer der wichtigsten Wettbewerber immer wieder ähnliche, scheinbar bessere Produkte auf den Markt bringt, während das eigene Team sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Um besser als der Wettbewerb am Markt zu erscheinen, wird das Konzept kurzerhand eingestampft und ein neues Produkt mit anderen/neuen Features generiert. Diese Vorgehensweise führt zu signifikant verspäteten Markteinführungen, mit entsprechend verspäteter Umsatzgenerierung.


      Aber warum dauert die Projektrealisierung so lange, so dass der Wettbewerb(er) stets früher am Markt mit innovativen Produkten ist?

      Als wir mit der Diskussion fortfuhren und ich nach der Antwort auf meine Frage suchte, wurde die Problematik plötzlich klar. Ich fragte, "wie früh in der Entwicklungsphase die gesammelten Kundenanforderungen in einen Design Freeze ("Einfrieren" der Entwicklungsanforderungen im Pflichten- bzw. Lastenheft) münden".
      Der Geschäftsführer hatte bislang nicht den negativen Einfluss seines "flexiblen" Entwicklungsteams auf das Unternehmensergebnis betrachtet. Aber als wir die Situation diskutierten wurde ihm klar, dass sein Problem in der unkontrollierten "Flexibilität" seiner Mitarbeiter zu suchen war. Statt das Hauptaugenmerk auf die Identifizierung und Umsetzung entscheidender kundenseitiger Produktanforderungen zu legen, war sein Team mehr damit beschäftigt stets eigene neue Funktionen und als wichtig empfundene Verbesserungen in die laufenden Entwicklungen einfließen zu lassen. Die Informationen über die Wettbewerberprodukte wurden dabei teilweise als Vorwand genommen, um der eigenen Kreativität mehr Raum zu geben.

      Dies führte in der Folge zu mehreren Entwicklungsanläufen ohne dabei den Einfluss auf die gesamte Wertschöpfungskette bis hin zum Kunden zu betrachten. Diese "Iterationen" führten zwangsläufig zu Verspätungen in den Entwicklungsprojekten und im Umkehrschluss zu einer besseren Marktposition des Wettbewerbs. Mit den Worten der Theory of Constraints lag der Engpass in diesem Fall in der "unkontrollierten Flexibilität" des Entwicklungsteams. 


      Sollte sich ein Teil meiner Leser in einer ähnlichen Situation befinden, dann helfen vielleicht die nachfolgenden Empfehlungen:
      1. Einfrieren der Anforderungen – Spezifizieren Sie die entscheidenden Produktanforderungen und deren Umsetzung in einem Projektplan, bevor ihre Entwickler, Konstrukteure, Programmierer, etc. mit der Arbeit beginnen.
      2. Anforderungen bleiben Eingefroren – Erlauben Sie nur dann Änderungen am geplanten Konzept, wenn ihre Kunden dies ausdrücklich wünschen und mit einer verspäteten Fertigstellung leben können. Am Markt wird viel erzählt, aber lassen Sie sich nicht von angeblich niedrigeren Preisen, anderen oder zusätzlichen Features ihres Wettbewerbs verunsichern. Um diese Themen können sie sich nach Markteinführung und ersten Gewinnen immer noch kümmern.
      3. Sehen Sie Produkteinführungen im Markt als Kontinuum – Kleine Verbesserungen und zusätzliche Funktionalitäten bei vergleichbaren Produkten des Wettbewerbs sollten nicht ignoriert werden. Das Gleiche gilt für Ideen ihrer Mitarbeiter, allerdings sind sie Teil eines kontinuierlichen Produktverbesserungsprozesses für das nächste "Produkt-Update" in geordneten Bahnen (vergl. Pkt. 1).


      Kundenintegrierte Auftragsabwicklungsprozesse beschleunigen
      Auftragabwicklungsprozesse sind in den meisten Industrieunternehmen nicht eindeutig definiert und abgegrenzt. Die Abgrenzung ist abhängig von der Komplexität der für den Kunden zu produzierenden Produkte bzw. Anlagen. Bei komplexen projektbezogenen Gütern reicht der Auftragsabwicklungsprozess vom kundenseitigen Pflichtenheft bis hin zur Inbetriebnahme der Anlagen beim Kunden. Notwendige Bedingung für einen reibungslosen Prozessdurchlauf ist die eindeutige Definition aller immanenten Schnittstellen, Verantwortlichkeiten sowie Zeitvorgaben. 

      Viele Unternehmen leiden darunter, dass der Auftragsdurchlauf von einer sehr hohen internen und kundenseitigen Änderungs- und Störintensität charakterisiert ist. Das Einlasten ungeklärter Aufträge führt in diesen Fällen zu permanenten internen und externen Rückkopplungsschleifen. Dieser Teufelskreis kann die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens stark bedrohen, und erfordert eine stringente und effiziente Strukturierung des Auftragsabwicklungsprozesses.

      Bewährte Lösungsansätze für eine erfolgreiche Umsetzung (Execution) sind weiterhin:
      • ein mit dem Kunden abgeklärter Projektplan mit klar definierten Gates bzw. Milestones
      • zur Sicherstellung der gewünschten Qualität, von Lieferterminen, und Kosten wird ein Critical Chain Project Management (CCPM) implementiert
      • weitestgehende Standardisierung und Modularisierung von Komponenten bis hin zu Produkt-Plattformen (standardisierte Produktarchitekturen)
      • Produktkonfiguratoren (setzen den zuvor genannten Punkt voraus)
      • ein an die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens angepasstes Produktionssystem (inkl. Elementen für Materialwirtschaft und Logistik) 
       Weiterführende Literatur:
      1. Artikel von Friederike Heim, Zeitschrift "IT Mittelstand 3/2009"
      2. Kanz, J., Knaus, W., Schauer, M.,
         MUSKIM Auftragsprozesse in der kundenintegrierten Montage, S. 182-206,
         Hrsg. Gunther Reinhardt, Dieter Spath, Fraunhofer IRB Verlag,
         ISBN 978-3-8167-7882-0


      Kundenintegrierte Auftragsabwicklungsprozesse beschleunigen
      Auftragabwicklungsprozesse sind in den meisten Industrieunternehmen nicht eindeutig definiert und abgegrenzt. Die Abgrenzung ist abhängig von der Komplexität der für den Kunden zu produzierenden Produkte bzw. Anlagen. Bei komplexen projektbezogenen Gütern reicht der Auftragsabwicklungsprozess vom kundenseitigen Pflichtenheft bis hin zur Inbetriebnahme der Anlagen beim Kunden. Notwendige Bedingung für einen reibungslosen Prozessdurchlauf ist die eindeutige Definition aller immanenten Schnittstellen, Verantwortlichkeiten sowie Zeitvorgaben. 

      Viele Unternehmen leiden darunter, dass der Auftragsdurchlauf von einer sehr hohen internen und kundenseitigen Änderungs- und Störintensität charakterisiert ist. Das Einlasten ungeklärter Aufträge führt in diesen Fällen zu permanenten internen und externen Rückkopplungsschleifen. Dieser Teufelskreis kann die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens stark bedrohen, und erfordert eine stringente und effiziente Strukturierung des Auftragsabwicklungsprozesses.

      Bewährte Lösungsansätze für eine erfolgreiche Umsetzung (Execution) sind weiterhin:
      • ein mit dem Kunden abgeklärter Projektplan mit klar definierten Gates bzw. Milestones
      • zur Sicherstellung der gewünschten Qualität, von Lieferterminen, und Kosten wird ein Critical Chain Project Management (CCPM) implementiert
      • weitestgehende Standardisierung und Modularisierung von Komponenten bis hin zu Produkt-Plattformen (standardisierte Produktarchitekturen)
      • Produktkonfiguratoren (setzen den zuvor genannten Punkt voraus)
      • ein an die spezifischen Bedürfnisse des Unternehmens angepasstes Produktionssystem (inkl. Elementen für Materialwirtschaft und Logistik) 
       Weiterführende Literatur:
      1. Artikel von Friederike Heim, Zeitschrift "IT Mittelstand 3/2009"
      2. Kanz, J., Knaus, W., Schauer, M.,
         MUSKIM Auftragsprozesse in der kundenintegrierten Montage, S. 182-206,
         Hrsg. Gunther Reinhardt, Dieter Spath, Fraunhofer IRB Verlag,
         ISBN 978-3-8167-7882-0


      Führen Sie schon oder managen Sie nur ?
      Unternehmen sind in dramatischer Weise den momentanen Entwicklungen durch die Globalisierung, einer Welle der Industrialisierung, sowie fehlenden Visionen und Strategien für die Zukunft konfrontiert. Viele Konzepte und Antworten sind unklar. Unwägbarkeiten und Risiken werden uns in den nächsten Jahren begleiten und Begriffe wie "Wandel", "Neuausrichtung" und "Veränderung" auf die Tagesordnung bringen.

      Parallel dazu beobachten wir, dass Führungskräfte in immer kürzeren Zeitabständen an ihren Projekten  scheitern und die Unternehmen verlassen, obwohl gerade jetzt eine gute Führung dringend benötigt wird.
      Die Menschen sind durch die gravierenden Umbrüche der letzten Zeit stark verunsichert. Notwendige Veränderungen werden als Überlastung empfunden. Will man Projekte/Vorhaben mit Erfolg Umsetzen zum Abschluss bringen (Execution), dann brauchen Mitarbeiter gerade jetzt dringend Stabilisierung. Vertrauen zu einer Person muss aber erst einmal erarbeitet werden. Mitarbeiter, Kollegen und auch Vorgesetzte werden aber nur dann einen Weg voller Unsicherheiten mit einer Führungskraft gehen, wenn sie ihr vertrauen können.
      Von dem Führenden wird Authentizität abverlangt, d.h. sein Handeln und seine Wahrnehmung als Person dürfen sich nicht unterscheiden.

      Bild: David Niblack
      Den Begriff Management kann man auf die kompetente, sachliche Anleitung von Personen in einem klar beschriebenen Handlungsrahmen reduzieren. Die Persönlichkeit des Managers tritt dabei häufig in den Hintergrund und es geht lediglich noch um die Fähigkeit zur Anwendung von Managementtechniken. Eine solche Person mag fachlich kompetent sein, doch menschlich bleibt sie uns eher fremd.
      Führende sind Menschen, die es schaffen, ihre gesamte Persönlichkeit einzubringen, Visionen und Ziele definieren können, und andere dafür begeistern, mit ihnen einen unbekannten Weg zu gehen und dies auch kommunizieren können.

      Für eine erfolgreiche Umsetzung von Plänen und Strategien - insbesondere in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen -, bedarf es also mehr als nur der Anwendung von ausgefeilten Methodiken und Tools. Es gilt zunächst die beteiligten MENSCHEN zu FÜHREN (siehe auch mein Beitrag vom 19. Juli 2010).


      Führen Sie schon oder managen Sie nur ?
      Unternehmen sind in dramatischer Weise den momentanen Entwicklungen durch die Globalisierung, einer Welle der Industrialisierung, sowie fehlenden Visionen und Strategien für die Zukunft konfrontiert. Viele Konzepte und Antworten sind unklar. Unwägbarkeiten und Risiken werden uns in den nächsten Jahren begleiten und Begriffe wie "Wandel", "Neuausrichtung" und "Veränderung" auf die Tagesordnung bringen.

      Parallel dazu beobachten wir, dass Führungskräfte in immer kürzeren Zeitabständen an ihren Projekten  scheitern und die Unternehmen verlassen, obwohl gerade jetzt eine gute Führung dringend benötigt wird.
      Die Menschen sind durch die gravierenden Umbrüche der letzten Zeit stark verunsichert. Notwendige Veränderungen werden als Überlastung empfunden. Will man Projekte/Vorhaben mit Erfolg Umsetzen zum Abschluss bringen (Execution), dann brauchen Mitarbeiter gerade jetzt dringend Stabilisierung. Vertrauen zu einer Person muss aber erst einmal erarbeitet werden. Mitarbeiter, Kollegen und auch Vorgesetzte werden aber nur dann einen Weg voller Unsicherheiten mit einer Führungskraft gehen, wenn sie ihr vertrauen können.
      Von dem Führenden wird Authentizität abverlangt, d.h. sein Handeln und seine Wahrnehmung als Person dürfen sich nicht unterscheiden.

      Bild: David Niblack
      Den Begriff Management kann man auf die kompetente, sachliche Anleitung von Personen in einem klar beschriebenen Handlungsrahmen reduzieren. Die Persönlichkeit des Managers tritt dabei häufig in den Hintergrund und es geht lediglich noch um die Fähigkeit zur Anwendung von Managementtechniken. Eine solche Person mag fachlich kompetent sein, doch menschlich bleibt sie uns eher fremd.
      Führende sind Menschen, die es schaffen, ihre gesamte Persönlichkeit einzubringen, Visionen und Ziele definieren können, und andere dafür begeistern, mit ihnen einen unbekannten Weg zu gehen und dies auch kommunizieren können.

      Für eine erfolgreiche Umsetzung von Plänen und Strategien - insbesondere in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen -, bedarf es also mehr als nur der Anwendung von ausgefeilten Methodiken und Tools. Es gilt zunächst die beteiligten MENSCHEN zu FÜHREN (siehe auch mein Beitrag vom 19. Juli 2010).


      Was ist Execution Management ?
      Freunde von mir, die andere wichtige Funktionen in Wirtschaft und Gesellschaft ausfüllen, fragten unlängst zu Recht, "was ist dieses Execution Management mit dem du dich beschäftigst ?" Hier nun der Versuch einer Antwort:

      Das englische Wort Execution bedeutet übersetzt: Ausführung, Durchführung, oder mit meinen Worten: eine Idee, einen Plan, eine Strategie in die Realität umsetzen; ein Vorhaben/Projekt zum gewünschten Erfolg führen.
      Das englische Operations Management bedeutet übersetzt Produktionsmanagement und ist somit eine Untermenge des weitaus mehr Themen umfassenden Execution Managements.

      Das Execution Management stellt für den Handelnden (Manager bzw. Führungskraft), die notwendigen Prozesse und Werkzeuge zur Verfügung. In Abhängigkeit davon, was denn in die Realität umgesetzt werden soll, werden Elemente aus anerkannten anderen Methoden und Management Philosophien herangezogen, z.B.:

      • Projektmanagement
      • TOC - Theory of Constraints (Engpasstheorie)
      • Lean Management
      • Change Management (Veränderungsmanagement)
      • ...
      Soll nun ein Vorhaben in die Realität umgesetzt werden, so hat der Handelnde (z.B. Projektmanager oder Change Manager) die drei unterschiedlichen Ebenen

      • MENSCHEN FÜHREN (Team, Gruppe, Abteilung, Belegschaft, etc.),
      • STRATEGIE (der Plan, das Vorhaben, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen),
      • und die geeigneten METHODEN und Werkzeuge (Software, etc.),
      • zu MANAGEN.
      Eine spannende und herausfordernde Aufgabe, denn zeigen sich bei der Durchführung (Execution) eines Vorhabens Mängel auf einer der drei zuvor genannten Ebenen, so kann das Vorhaben häufig nicht in der gewünschten Qualität, im geplanten Kostenrahmen, im versprochenen Zeitrahmen, usw., zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden, oder es scheitert sogar vollständig.

      Ihr

      Jürgen Kanz


      Was ist Execution Management ?
      Freunde von mir, die andere wichtige Funktionen in Wirtschaft und Gesellschaft ausfüllen, fragten unlängst zu Recht, "was ist dieses Execution Management mit dem du dich beschäftigst ?" Hier nun der Versuch einer Antwort:

      Das englische Wort Execution bedeutet übersetzt: Ausführung, Durchführung, oder mit meinen Worten: eine Idee, einen Plan, eine Strategie in die Realität umsetzen; ein Vorhaben/Projekt zum gewünschten Erfolg führen.
      Das englische Operations Management bedeutet übersetzt Produktionsmanagement und ist somit eine Untermenge des weitaus mehr Themen umfassenden Execution Managements.

      Das Execution Management stellt für den Handelnden (Manager bzw. Führungskraft), die notwendigen Prozesse und Werkzeuge zur Verfügung. In Abhängigkeit davon, was denn in die Realität umgesetzt werden soll, werden Elemente aus anerkannten anderen Methoden und Management Philosophien herangezogen, z.B.:

      • Projektmanagement
      • TOC - Theory of Constraints (Engpasstheorie)
      • Lean Management
      • Change Management (Veränderungsmanagement)
      • ...
      Soll nun ein Vorhaben in die Realität umgesetzt werden, so hat der Handelnde (z.B. Projektmanager oder Change Manager) die drei unterschiedlichen Ebenen

      • MENSCHEN FÜHREN (Team, Gruppe, Abteilung, Belegschaft, etc.),
      • STRATEGIE (der Plan, das Vorhaben, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen),
      • und die geeigneten METHODEN und Werkzeuge (Software, etc.),
      • zu MANAGEN.
      Eine spannende und herausfordernde Aufgabe, denn zeigen sich bei der Durchführung (Execution) eines Vorhabens Mängel auf einer der drei zuvor genannten Ebenen, so kann das Vorhaben häufig nicht in der gewünschten Qualität, im geplanten Kostenrahmen, im versprochenen Zeitrahmen, usw., zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden, oder es scheitert sogar vollständig.

      Ihr

      Jürgen Kanz


      Europäisches Institut für Innovation und Technologie nimmt Fahrt auf
      Das "Europäische Institut für Innovation und Technologie" (EIT) soll Partnerschaften und Kooperationen zwischen Wirtschaft, Forschung und Hochschulen in der gesamten EU erleichtern und intensivieren und somit zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung beitragen. Das EIT ist eine Antwort der EU auf die Frage nach dem Umgang mit der Innovationslücke. Kernstück der Initiative ist die Beteiligung der Unternehmen auf der strategischen wie auch operativen Ebene.
      Besetzung Verwaltungsrat
      Ende Juli 2008 wurde der EIT-Verwaltungsrat ernannt, der die zentrale Einheit für Strategie und Verwaltung des EIT bildet. Dieser besteht aus 18 Experten – führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung und Hochschulbildung.

      Unter diesen befinden sich auch zwei Deutsche: der Präsident der Technischen Universität München, Prof. Wolfgang Herrmann, und der Leiter der "AutoUni" der Volkswagen AG, Dr. Peter Tropschuh. Mit der ersten Sitzung des Verwaltungsrates Mitte September 2008 hat das EIT seine Arbeit offiziell aufgenommen. Der Niederländer Prof. Dr. Martin Schuurmans, Physikprofessor und früherer Vizepräsident von Philips Research, wurde zum Vorsitzenden gewählt. 
      Wissens- und Innovationsgemeinschaften
      Die Knowledge and Innovation Communities (Wissens- und Innovationsgemeinschaften), kurz KICs, sollen die operationelle Basis des EIT bilden: Es sind Netzwerkgemeinschaften, die die besten Kräfte aus Privatwirtschaft, Forschungseinrichtungen und Hochschulinstituten in strategischen Partnerschaften verbinden sollen. Der Schwerpunkt der KICs soll auf den Bereichen liegen, in denen die EU jetzt und zukünftig mit großen Herausforderungen konfrontiert ist.
      Am 16. Dezmeber 2009 wurden die ersten drei Innovations-und Wissenschaftsgemeinschaften (KICs) des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) vorgestellt. Die im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens aus 20 Vorschlägen ausgewählten drei KICs befassen sich mit den Themen Nachhaltige Energie (KIC InnoEnergy), Zukunft der Informations- und Kommunikationsgesellschaft (EIT ICT Labs) und Klimawandel -  Klimaschutz und Klima-Anpassung (Climate-KIC). An allen drei KICs sind deutsche Forschungsinstitutionen maßgeblich beteiligt. Für die Förderung der KICs stehen vom EIT 308 Millionen Euro bis Ende 2013 zur Verfügung. Das EIT wird sich bei seiner Arbeit auf diese hochintegrierten Partnerschaften stützen. 
      Am 02. und 03. Juni 2010 hat das EIT mit einer KIC Launch Conference in Barcelona den offizielen Startschuss für die KICs gegeben. Näheres zu den jeweiligen KICs können Sie dem Anhang entnehmen. Als für künftige Ausschreibungen interessante Themen identifizierte Prof. Schuurmans die Gesundheitsvorsorge, nicht nur aus medizinischer Sicht, sondern als eine gesellschaftliche Herausforderung. 
      Arbeitsprogramm
      Das Arbeitsprogramm erläutert die Aktivitäten des EIT für die kommenden Jahre und enthält Informationen u. a. über die Leistungsmessung der KICs, die Strategische Innovationsagenda (SIA) des EIT, die politische Anschlussfähigkeit an den Europäischen Hochschulraum sowie den Europäischen Forschungsraum.

      Das Arbeitsprogramm 2010-2012 des EIT können Sie hier herunterladen.
      Sitz des EIT
      Das EIT hat seinen Verwaltungssitz in Budapest.



      Europäisches Institut für Innovation und Technologie nimmt Fahrt auf
      Das "Europäische Institut für Innovation und Technologie" (EIT) soll Partnerschaften und Kooperationen zwischen Wirtschaft, Forschung und Hochschulen in der gesamten EU erleichtern und intensivieren und somit zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung beitragen. Das EIT ist eine Antwort der EU auf die Frage nach dem Umgang mit der Innovationslücke. Kernstück der Initiative ist die Beteiligung der Unternehmen auf der strategischen wie auch operativen Ebene.
      Besetzung Verwaltungsrat
      Ende Juli 2008 wurde der EIT-Verwaltungsrat ernannt, der die zentrale Einheit für Strategie und Verwaltung des EIT bildet. Dieser besteht aus 18 Experten – führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung und Hochschulbildung.

      Unter diesen befinden sich auch zwei Deutsche: der Präsident der Technischen Universität München, Prof. Wolfgang Herrmann, und der Leiter der "AutoUni" der Volkswagen AG, Dr. Peter Tropschuh. Mit der ersten Sitzung des Verwaltungsrates Mitte September 2008 hat das EIT seine Arbeit offiziell aufgenommen. Der Niederländer Prof. Dr. Martin Schuurmans, Physikprofessor und früherer Vizepräsident von Philips Research, wurde zum Vorsitzenden gewählt. 
      Wissens- und Innovationsgemeinschaften
      Die Knowledge and Innovation Communities (Wissens- und Innovationsgemeinschaften), kurz KICs, sollen die operationelle Basis des EIT bilden: Es sind Netzwerkgemeinschaften, die die besten Kräfte aus Privatwirtschaft, Forschungseinrichtungen und Hochschulinstituten in strategischen Partnerschaften verbinden sollen. Der Schwerpunkt der KICs soll auf den Bereichen liegen, in denen die EU jetzt und zukünftig mit großen Herausforderungen konfrontiert ist.
      Am 16. Dezmeber 2009 wurden die ersten drei Innovations-und Wissenschaftsgemeinschaften (KICs) des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) vorgestellt. Die im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens aus 20 Vorschlägen ausgewählten drei KICs befassen sich mit den Themen Nachhaltige Energie (KIC InnoEnergy), Zukunft der Informations- und Kommunikationsgesellschaft (EIT ICT Labs) und Klimawandel -  Klimaschutz und Klima-Anpassung (Climate-KIC). An allen drei KICs sind deutsche Forschungsinstitutionen maßgeblich beteiligt. Für die Förderung der KICs stehen vom EIT 308 Millionen Euro bis Ende 2013 zur Verfügung. Das EIT wird sich bei seiner Arbeit auf diese hochintegrierten Partnerschaften stützen. 
      Am 02. und 03. Juni 2010 hat das EIT mit einer KIC Launch Conference in Barcelona den offizielen Startschuss für die KICs gegeben. Näheres zu den jeweiligen KICs können Sie dem Anhang entnehmen. Als für künftige Ausschreibungen interessante Themen identifizierte Prof. Schuurmans die Gesundheitsvorsorge, nicht nur aus medizinischer Sicht, sondern als eine gesellschaftliche Herausforderung. 
      Arbeitsprogramm
      Das Arbeitsprogramm erläutert die Aktivitäten des EIT für die kommenden Jahre und enthält Informationen u. a. über die Leistungsmessung der KICs, die Strategische Innovationsagenda (SIA) des EIT, die politische Anschlussfähigkeit an den Europäischen Hochschulraum sowie den Europäischen Forschungsraum.

      Das Arbeitsprogramm 2010-2012 des EIT können Sie hier herunterladen.
      Sitz des EIT
      Das EIT hat seinen Verwaltungssitz in Budapest.



      Anleitung zum Uninnovativsein
      Kurzweilig und erfrischend ist sie und flüssig zu lesen die „Anleitung zum Uninnovativsein“ von Carsten Deckert. In Anlehnung an Paul Watzlawick’s „Anleitung zum Unglücklichsein“, gibt der Autor eine Vielzahl praktischer Tipps, wie in einem Unternehmen bzw. auch anderen Organisationsformen Innovationen verhindert werden können. Selbstverständlich ist das Gegenteil gemeint, aber so fordert Carsten Deckert den Leser heraus, einen geistigen Spagat zwischen den wissenschaftlich fundierten Aussagen und den humorvoll sowie mitunter ironisch verdrehten Ratschlägen zu vollziehen. Das macht Spaß und wenngleich der Inhalt weitestgehend aus Standardwerken zum Themengebiet Innovation bekannt ist, so führt doch gerade die Auseinandersetzung mit der Fragestellung „Wie meint der Autor es denn jetzt wirklich?“ zu einer anderen Blickweise und damit Auseinandersetzung mit der Thematik.


      Im letzten Kapitel macht der Autor dann aber auch unverblümt klar, dass die erfolgreiche Platzierung von Innovationen harte Arbeit ist und ein Scheitern mit in Betracht gezogen werden muss. Um dieses Dilemma aufzulösen bedarf es Mut und Unternehmergeist. No Risk, No Fun.

      Mein persönliches Prädikat für das Buch: empfehlenswert!




      Anleitung zum Uninnovativsein
      Kurzweilig und erfrischend ist sie und flüssig zu lesen die „Anleitung zum Uninnovativsein“ von Carsten Deckert. In Anlehnung an Paul Watzlawick’s „Anleitung zum Unglücklichsein“, gibt der Autor eine Vielzahl praktischer Tipps, wie in einem Unternehmen bzw. auch anderen Organisationsformen Innovationen verhindert werden können. Selbstverständlich ist das Gegenteil gemeint, aber so fordert Carsten Deckert den Leser heraus, einen geistigen Spagat zwischen den wissenschaftlich fundierten Aussagen und den humorvoll sowie mitunter ironisch verdrehten Ratschlägen zu vollziehen. Das macht Spaß und wenngleich der Inhalt weitestgehend aus Standardwerken zum Themengebiet Innovation bekannt ist, so führt doch gerade die Auseinandersetzung mit der Fragestellung „Wie meint der Autor es denn jetzt wirklich?“ zu einer anderen Blickweise und damit Auseinandersetzung mit der Thematik.


      Im letzten Kapitel macht der Autor dann aber auch unverblümt klar, dass die erfolgreiche Platzierung von Innovationen harte Arbeit ist und ein Scheitern mit in Betracht gezogen werden muss. Um dieses Dilemma aufzulösen bedarf es Mut und Unternehmergeist. No Risk, No Fun.

      Mein persönliches Prädikat für das Buch: empfehlenswert!




      Nicht innovativ und dann insolvent?
      Nicht alle Unternehmen erreicht der zart aufkeimende Aufschwung. Im ersten Halbjahr 2010 mussten hierzulande über 17000 Firmen Insolvenz anmelden (Quelle: Creditreform) - rund 7% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
      Unternehmenskrisen kündigen sich in der Regel an. Sie verlaufen in vier verschiedenen Phasen, oftmals über mehrere Jahre.


      Phase 1: Strategiekrise
      Eine nicht realisierte Strategiekrise gilt als typischer Einstieg in die Insolvenz. In dieser ersten Phase übersieht die Geschäftsführung entscheidende Entwicklungen und Innovationen. Die Unternehmen müssten eigentlich ihr Leistungsspektrum neu positionieren.

      Phase 2: Absatzkrise
      Wird in der drohenden Phase einer drohenden Insolvenz nicht gehandelt, rutscht das Unternehmen in die Absatzkrise. Der Auftragseingang sinkt. Der Betrieb verzeichnet einen drastischen Umsatzschwund.

      Phase 3: Ertragskrise
      Schließlich folgt aus der Absatzkrise unweigerlich die Ertragskrise, in der die Überschüsse sinken.

      Phase 4: Liquiditätskrise
      Der Übergang von der Ertragskrise in die Liquiditätskrise, in der Rechnungen nicht mehr beglichen werden können, verläuft fließend. In dieser letzten Phase ist ein Gegensteuern vielfach nicht mehr möglich. Unterstützend eingreifen können dann vielleicht noch Förderbanken. Allerdings fordern die Banken immer mehr Sicherheiten.

      So schlimm es auch klingen mag, aber Unternehmen am Ende der Liquiditätskrise können ohne Insolvenz und den möglichen Einstieg eines Investors wohl nur noch von Innovationen träumen.

      Unternehmen die sich langsam aus den Fängen der Wirtschaftskrise befreien, sollten bei wieder steigenden Umsatzzahlen sogleich ihre Hausaufgaben machen und an ihrer Strategie, sowie deren Umsetzung arbeiten.


      Nicht innovativ und dann insolvent?
      Nicht alle Unternehmen erreicht der zart aufkeimende Aufschwung. Im ersten Halbjahr 2010 mussten hierzulande über 17000 Firmen Insolvenz anmelden (Quelle: Creditreform) - rund 7% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.
      Unternehmenskrisen kündigen sich in der Regel an. Sie verlaufen in vier verschiedenen Phasen, oftmals über mehrere Jahre.


      Phase 1: Strategiekrise
      Eine nicht realisierte Strategiekrise gilt als typischer Einstieg in die Insolvenz. In dieser ersten Phase übersieht die Geschäftsführung entscheidende Entwicklungen und Innovationen. Die Unternehmen müssten eigentlich ihr Leistungsspektrum neu positionieren.

      Phase 2: Absatzkrise
      Wird in der drohenden Phase einer drohenden Insolvenz nicht gehandelt, rutscht das Unternehmen in die Absatzkrise. Der Auftragseingang sinkt. Der Betrieb verzeichnet einen drastischen Umsatzschwund.

      Phase 3: Ertragskrise
      Schließlich folgt aus der Absatzkrise unweigerlich die Ertragskrise, in der die Überschüsse sinken.

      Phase 4: Liquiditätskrise
      Der Übergang von der Ertragskrise in die Liquiditätskrise, in der Rechnungen nicht mehr beglichen werden können, verläuft fließend. In dieser letzten Phase ist ein Gegensteuern vielfach nicht mehr möglich. Unterstützend eingreifen können dann vielleicht noch Förderbanken. Allerdings fordern die Banken immer mehr Sicherheiten.

      So schlimm es auch klingen mag, aber Unternehmen am Ende der Liquiditätskrise können ohne Insolvenz und den möglichen Einstieg eines Investors wohl nur noch von Innovationen träumen.

      Unternehmen die sich langsam aus den Fängen der Wirtschaftskrise befreien, sollten bei wieder steigenden Umsatzzahlen sogleich ihre Hausaufgaben machen und an ihrer Strategie, sowie deren Umsetzung arbeiten.


      Tipp: Konferenzen für LICHT Begeisterte
      Gleich auf zwei Konferenzen können sich LICHT Interessierte über den aktuellen Stand der Technik, Trends und vieles mehr informieren. Im Mittelpunkt beider Kongresse mit Vorträgen und Ausstellungen steht die LED-Technik.

      Strategies in Light. Europe
      27. - 29. September 2010
      Frankfurt am Main
      http://www.sileurope.com


      Forum LED Europe
      7. - 8. Dezember 2010
      Lyon, Frankreich
      http://www.forumled.com


      Tipp: Konferenzen für LICHT Begeisterte
      Gleich auf zwei Konferenzen können sich LICHT Interessierte über den aktuellen Stand der Technik, Trends und vieles mehr informieren. Im Mittelpunkt beider Kongresse mit Vorträgen und Ausstellungen steht die LED-Technik.

      Strategies in Light. Europe
      27. - 29. September 2010
      Frankfurt am Main
      http://www.sileurope.com


      Forum LED Europe
      7. - 8. Dezember 2010
      Lyon, Frankreich
      http://www.forumled.com


      Innovationsfaktor MANAGER
      Einer aktuellen IBM Studie zufolge, gehört KREATIVITÄT zu den wichtigsten Führungsqualitäten gestandener und potentieller Geschäftsführer und CEO’s in den kommenden fünf Jahren. Selbst Integrität und Globales Denken reihen sich in der Rangliste dahinter ein. Die Studie selbst ist das bislang größte Beispiel für Face-To-Face-Interviews. Über 1500 Führungskräfte aus 60 Nationen und 33 Industrien wurden befragt, was sie benötigen um ihre Firmen durch die Wirren der Zeit zu manövrieren.

      60 Prozent der Manager wählten Kreativität als die wichtigste Führungsqualität in den nächsten Jahren. Gefolgt von 52% für Integrität und 35% für Globales Denken. Kreative Führungskräfte sind in der Lage den Status Quo von Industrien, Unternehmen und Geschäftsmodellen aufzubrechen. In dieser Gruppe werden INNOVATIONEN auch als entscheidender Leistungsfaktor von Organisationen gesehen.



      Die Studie zeigt aber auch Unterschiede in den Sichtweisen nordamerikanischer Führungskräfte und ihrer Kollegen aus anderen Territorien auf.
      Für Manager in den USA gilt Integrität (Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit) mit 65% zu den Top-Führungsqualitäten in den kommenden Jahren, während dies nur 29-48% der CEOs aus anderen Ländern so sieht (siehe auch mein Beitrag „Innovativer Umgang mit traditionellen Werten“ vom 31.01.2010).

      Für den interessierten Leser habe ich eine Sammlung interessanter Bücher zum Thema „Werteorientierte Führung“ zusammengestellt.
      http://www.juergen-kanz.de/bucher.html


      Innovationsfaktor MANAGER
      Einer aktuellen IBM Studie zufolge, gehört KREATIVITÄT zu den wichtigsten Führungsqualitäten gestandener und potentieller Geschäftsführer und CEO’s in den kommenden fünf Jahren. Selbst Integrität und Globales Denken reihen sich in der Rangliste dahinter ein. Die Studie selbst ist das bislang größte Beispiel für Face-To-Face-Interviews. Über 1500 Führungskräfte aus 60 Nationen und 33 Industrien wurden befragt, was sie benötigen um ihre Firmen durch die Wirren der Zeit zu manövrieren.

      60 Prozent der Manager wählten Kreativität als die wichtigste Führungsqualität in den nächsten Jahren. Gefolgt von 52% für Integrität und 35% für Globales Denken. Kreative Führungskräfte sind in der Lage den Status Quo von Industrien, Unternehmen und Geschäftsmodellen aufzubrechen. In dieser Gruppe werden INNOVATIONEN auch als entscheidender Leistungsfaktor von Organisationen gesehen.



      Die Studie zeigt aber auch Unterschiede in den Sichtweisen nordamerikanischer Führungskräfte und ihrer Kollegen aus anderen Territorien auf.
      Für Manager in den USA gilt Integrität (Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit) mit 65% zu den Top-Führungsqualitäten in den kommenden Jahren, während dies nur 29-48% der CEOs aus anderen Ländern so sieht (siehe auch mein Beitrag „Innovativer Umgang mit traditionellen Werten“ vom 31.01.2010).

      Für den interessierten Leser habe ich eine Sammlung interessanter Bücher zum Thema „Werteorientierte Führung“ zusammengestellt.
      http://www.juergen-kanz.de/bucher.html


      Heute schon eine Begriffslandkarte entwickelt?
      Ähnlich wie bei einer Mind-Map werden bei der Concept-Map ("Begriffslandkarte") Begriffe und ihre Beziehungen zueinander zweidimensional, wie Ort und Wege auf einer Landkarte repräsentiert. Auf diese Weise kann grafisch dargestellt werden, in welchen Beziehungen die Begriffe untereinander stehen. Im Unterschied zur Mind-Map werden die Beziehungen zwischen den Begriffen jedoch benannt, also die Art des Zusammenhangs spezifiziert.



      Die vom ameikanischen Institute for Human and Machine Cognition entwickelten Werkzeuge Cmap Tools sind weithin unbekannt. Ihre Nutzung ist aber für Einzelpersonen und Bildungseinrichtungen kostenlos möglich. Nach der einfachen Registrierung, steht die  - auch in Deutsch - einfach zu bedienende Software zum Download zur Verfügung.

      http://cmap.ihmc.us/conceptmap.html


      Daneben gibt es noch sehr leistungsstarke kommerzielle Produkte. Erwähnenswert sind hier

      Personal Brain http://www.thebrain.com/
      Consideo  http://www.consideo-modeler.de/ mit umfangreichen Analyse- und Simulationsmöglichkeiten.


      Heute schon eine Begriffslandkarte entwickelt?
      Ähnlich wie bei einer Mind-Map werden bei der Concept-Map ("Begriffslandkarte") Begriffe und ihre Beziehungen zueinander zweidimensional, wie Ort und Wege auf einer Landkarte repräsentiert. Auf diese Weise kann grafisch dargestellt werden, in welchen Beziehungen die Begriffe untereinander stehen. Im Unterschied zur Mind-Map werden die Beziehungen zwischen den Begriffen jedoch benannt, also die Art des Zusammenhangs spezifiziert.



      Die vom ameikanischen Institute for Human and Machine Cognition entwickelten Werkzeuge Cmap Tools sind weithin unbekannt. Ihre Nutzung ist aber für Einzelpersonen und Bildungseinrichtungen kostenlos möglich. Nach der einfachen Registrierung, steht die  - auch in Deutsch - einfach zu bedienende Software zum Download zur Verfügung.

      http://cmap.ihmc.us/conceptmap.html


      Daneben gibt es noch sehr leistungsstarke kommerzielle Produkte. Erwähnenswert sind hier

      Personal Brain http://www.thebrain.com/
      Consideo  http://www.consideo-modeler.de/ mit umfangreichen Analyse- und Simulationsmöglichkeiten.


      Heute schon eine Gedankenkarte zu Papier gebracht ?
      Nutzen Sie Ihre Kreativität für Innovationen und Problemlösungen.


      Kreative Lösungen werden im Privaten und in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger. Dabei geht es um die geistigen Leistungen des Einzelnen, aber in der Regel auch um die Kreativität eines Teams. Zu den typischen Kreativitätstechniken gehören Brainstorming und Mindmapping.

      Eine Mind Map, engl. für Gedankenkarte, beschreibt eine besonders von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die z. B. zur Erschließung und visuellen Darstellung eines Themengebietes, zur Planung oder für Mitschriften genutzt werden kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen. Ausgehend von einem zentralen Thema werden über eine freigezeichnete Baumstruktur Begriffe miteinander in Verbindung gebracht.


      Mindmapping ist entstanden zu Zeiten von Bleistift/Buntstift und Papier. Zwischenzeitlich sind eine Reihe von Software Produkten entstanden. Kreativität und Computer: Passt das zusammen?
      In der Tat stecken eigenständige künstliche Denk- und Assoziationsprozesse für Computer (glücklicherweise) noch in den Kinderschuhen. Richtig gute Ideen hat derzeit eben nur der Mensch.

      Wer das Mindmapping kostenlos und unverbindlich am Computer erlernen möchte, der kann die nachfolgend aufgeführten Programme einmal ausprobieren:


      FREEMIND  http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Download

      XMIND        http://www.xmind.net/

      SmartDraw   http://www.smartdraw.com/specials/ppc/mindmapping.htm?id=125954&gclid=COX0tcnzvKECFYWUzAodwVAvNg


      Kostenpflichtige Software, allerdings mit zeitlich begrenzter Testmöglichkeit, finden sich hier:

      MINDMANAGER  http://www.mindjet.com/

      iMindMap             http://www.thinkbuzan.com/


      Heute schon eine Gedankenkarte zu Papier gebracht ?
      Nutzen Sie Ihre Kreativität für Innovationen und Problemlösungen.


      Kreative Lösungen werden im Privaten und in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger. Dabei geht es um die geistigen Leistungen des Einzelnen, aber in der Regel auch um die Kreativität eines Teams. Zu den typischen Kreativitätstechniken gehören Brainstorming und Mindmapping.

      Eine Mind Map, engl. für Gedankenkarte, beschreibt eine besonders von Tony Buzan geprägte kognitive Technik, die z. B. zur Erschließung und visuellen Darstellung eines Themengebietes, zur Planung oder für Mitschriften genutzt werden kann. Hierbei soll das Prinzip der Assoziation helfen, Gedanken frei zu entfalten und die Fähigkeiten des Gehirns zu nutzen. Ausgehend von einem zentralen Thema werden über eine freigezeichnete Baumstruktur Begriffe miteinander in Verbindung gebracht.


      Mindmapping ist entstanden zu Zeiten von Bleistift/Buntstift und Papier. Zwischenzeitlich sind eine Reihe von Software Produkten entstanden. Kreativität und Computer: Passt das zusammen?
      In der Tat stecken eigenständige künstliche Denk- und Assoziationsprozesse für Computer (glücklicherweise) noch in den Kinderschuhen. Richtig gute Ideen hat derzeit eben nur der Mensch.

      Wer das Mindmapping kostenlos und unverbindlich am Computer erlernen möchte, der kann die nachfolgend aufgeführten Programme einmal ausprobieren:


      FREEMIND  http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Download

      XMIND        http://www.xmind.net/

      SmartDraw   http://www.smartdraw.com/specials/ppc/mindmapping.htm?id=125954&gclid=COX0tcnzvKECFYWUzAodwVAvNg


      Kostenpflichtige Software, allerdings mit zeitlich begrenzter Testmöglichkeit, finden sich hier:

      MINDMANAGER  http://www.mindjet.com/

      iMindMap             http://www.thinkbuzan.com/


      LED-Konsortium gegründet
      Angesichts der schnellen und kontinuierlichen Weiterentwicklung der LED-Technologie, soll die Austauschbarkeit von Produkten verschiedener Hersteller durch ein Standardisierungsvorhaben ermöglicht werden. Dazu hat eine internationale Gruppe von namhaften Unternehmen der Beleuchtungsindustrie ein Konsortium namens "Zhaga" gegründet.
      Zhaga beabsichtigt elementare Schnittstellen zu standardisieren, um dadurch der LED-Technologie zum breiten Markterfolg zu verhelfen. Im Fokus stehen Schittstellen für...  
      • Abmessungen / Mechanische Ausführung inkl. der Sockel
      • Leistung, Isolation, ...
      • Lichtsteuerung
      • Photometrie (Lichtstrom, Lichtfarbe, Lichtstärkeverteilung)
      • Thermische Auslegung

      Zhaga ist offen für weitere Mitgliedsfirmen und bietet zwei Mitgliedschaftsmodelle an.

      http://www.zhagastandard.org/


      LED-Konsortium gegründet
      Angesichts der schnellen und kontinuierlichen Weiterentwicklung der LED-Technologie, soll die Austauschbarkeit von Produkten verschiedener Hersteller durch ein Standardisierungsvorhaben ermöglicht werden. Dazu hat eine internationale Gruppe von namhaften Unternehmen der Beleuchtungsindustrie ein Konsortium namens "Zhaga" gegründet.
      Zhaga beabsichtigt elementare Schnittstellen zu standardisieren, um dadurch der LED-Technologie zum breiten Markterfolg zu verhelfen. Im Fokus stehen Schittstellen für...  
      • Abmessungen / Mechanische Ausführung inkl. der Sockel
      • Leistung, Isolation, ...
      • Lichtsteuerung
      • Photometrie (Lichtstrom, Lichtfarbe, Lichtstärkeverteilung)
      • Thermische Auslegung

      Zhaga ist offen für weitere Mitgliedsfirmen und bietet zwei Mitgliedschaftsmodelle an.

      http://www.zhagastandard.org/


      Lichttechnologie sucht Anwendung
      LED und Organische Leuchtdioden (OLED) bieten neue Möglichkeiten bei der Lichtgestaltung und in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Wellness körpernahe Anwendungen. Denkbar sind leuchtende Vorhänge in tageslichtweißer Lichtfarbe, Kinderbekleidung die des Nachts leuchtet, oder in Bettdecken eingearbeitete Leuchtfolien mit therapeutisch wirksamer optischer Strahlung bei Hautkrankheiten.

      Das von der EU mit 10,9 Mio. € geförderte und auf 3,5 Jahre befristete Projekt "Place-it" (Platform for Large Area Comfortable Electronics by InTegration), soll Möglichkeiten zur Integration der neuen Lichttechnik in die Alltagsumgebung aufzeigen.

      Zwölf Firmen, Forschungsinstitute und Universitäten haben sich als Projektpartner zusammengeschlossen, um eine Industrie-Plattform für dünne und leichte opto-elektronische Systeme zu schaffen. Sie wollen nun gemeinsam mit Architekten, Designern, der öffentlichen Hand, anderen Industriepartnern sowie weiteren Interessensgruppen die Anforderungen an eine Industrie-Plattform diskutieren.

      Die Projektergebnisse sollen Dritten zur Verfügung gestellt werden.

      http://www.place-it-project.eu/


      Lichttechnologie sucht Anwendung
      LED und Organische Leuchtdioden (OLED) bieten neue Möglichkeiten bei der Lichtgestaltung und in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Wellness körpernahe Anwendungen. Denkbar sind leuchtende Vorhänge in tageslichtweißer Lichtfarbe, Kinderbekleidung die des Nachts leuchtet, oder in Bettdecken eingearbeitete Leuchtfolien mit therapeutisch wirksamer optischer Strahlung bei Hautkrankheiten.

      Das von der EU mit 10,9 Mio. € geförderte und auf 3,5 Jahre befristete Projekt "Place-it" (Platform for Large Area Comfortable Electronics by InTegration), soll Möglichkeiten zur Integration der neuen Lichttechnik in die Alltagsumgebung aufzeigen.

      Zwölf Firmen, Forschungsinstitute und Universitäten haben sich als Projektpartner zusammengeschlossen, um eine Industrie-Plattform für dünne und leichte opto-elektronische Systeme zu schaffen. Sie wollen nun gemeinsam mit Architekten, Designern, der öffentlichen Hand, anderen Industriepartnern sowie weiteren Interessensgruppen die Anforderungen an eine Industrie-Plattform diskutieren.

      Die Projektergebnisse sollen Dritten zur Verfügung gestellt werden.

      http://www.place-it-project.eu/


      Innovationsfaktor Mensch: Halten Sie Ihr Gehirn in Trapp
      Die langläufige Meinung, dass die Zahl der Gehirnzellen mit zunehmen Alter beim Menschen abnimmt, konnte die Wissenschaft zum Glück nicht bestätigen. Allerdings gilt es die kleinen Helferlein auf Trapp zu halten, um im Beruf, aber auch in allen anderen Lebensbereichen die Hirnleistung des "Innovationsfaktors Mensch" aufrecht zu erhalten. Nachfolgend 3 Tipps wie Sie Ihr Gehirn trainieren können:

      • Immer schön ARBEITEN: die meisten modernen Jobs erfordern vielschichtige Denkprozesse, Problemlösungen, und Kontaktpflege. Diese geistige Arbeit ist ein wundervolles Training für Ihr Gehirn.

      • Halten Sie Ausschau nach neuen IDEEN und MENSCHEN: verlassen Sie ruhig ein wenig Ihre bequeme  Komfortzone und suchen Sie in allen Bereichen nach neuen Ideen und Menschen. Solch ein Handeln beflügelt eingefahrene Denkstrukturen und fordert Sie selbst zum Denken in neue Richtungen heraus.

      • Vergessen Sie nicht zu ATMEN: Genauso wie unser Herz, benötigt auch unser Gehirn Sauerstoff und einen ausreichenden Blutdurchfluss. In der Gehirnforschung steht BEWEGUNG momentan ganz oben auf der Erfolgsliste. Also stehen Sie auf und bewegen Sie sich, bevor Sie sich an die nächste schwierige Denkaufgabe machen.


      Innovationsfaktor Mensch: Halten Sie Ihr Gehirn in Trapp
      Die langläufige Meinung, dass die Zahl der Gehirnzellen mit zunehmen Alter beim Menschen abnimmt, konnte die Wissenschaft zum Glück nicht bestätigen. Allerdings gilt es die kleinen Helferlein auf Trapp zu halten, um im Beruf, aber auch in allen anderen Lebensbereichen die Hirnleistung des "Innovationsfaktors Mensch" aufrecht zu erhalten. Nachfolgend 3 Tipps wie Sie Ihr Gehirn trainieren können:

      • Immer schön ARBEITEN: die meisten modernen Jobs erfordern vielschichtige Denkprozesse, Problemlösungen, und Kontaktpflege. Diese geistige Arbeit ist ein wundervolles Training für Ihr Gehirn.

      • Halten Sie Ausschau nach neuen IDEEN und MENSCHEN: verlassen Sie ruhig ein wenig Ihre bequeme  Komfortzone und suchen Sie in allen Bereichen nach neuen Ideen und Menschen. Solch ein Handeln beflügelt eingefahrene Denkstrukturen und fordert Sie selbst zum Denken in neue Richtungen heraus.

      • Vergessen Sie nicht zu ATMEN: Genauso wie unser Herz, benötigt auch unser Gehirn Sauerstoff und einen ausreichenden Blutdurchfluss. In der Gehirnforschung steht BEWEGUNG momentan ganz oben auf der Erfolgsliste. Also stehen Sie auf und bewegen Sie sich, bevor Sie sich an die nächste schwierige Denkaufgabe machen.


      "Crowdsourcing" oder "der Kunde weiß was er will"
      Crowdsourcing bzw. Schwarmauslagerung bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern bzw. hier potentiellen Kunden im Internet (Stichwort: Web 2.0).

      Crowdsourcing ist eine Managementphilosophie und im Rahmen der Unternehmensstrategie ein wesentlicher Baustein hin zu kunden- und lösungsorientierten Produkten und Dienstleistungen. Basierend auf dem Ansatz, dass Kunden am besten wissen, wie ihr Produkt aussehen und was es leisten soll, kann Crowdsourcing damit ein Element in der Innovationsstrategie eines jeden Unternehmens sein.

      Erste Beispiele aus der Praxis:
      • Ein LEGO-Baukasten des dänischen Spielzeugherstellers muss heute nicht mehr als vorproduzierte Einheit gekauft werden. Jeder Kunde kann mit dem frei verfügbaren Digital Designer eigene Modelle einschließlich der Verpackung im Internet entwerfen und bestellen.

       

      • Crowdsourcing funktioniert auch in der Automobilindustrie. Der italienische Autobauer FIAT hat bei der Konzeption des neuen Cinquecento sich Anregungen von potentiellen Kunden eingeholt. In mehr als 170.000 Entwürfen zeigten sie, wie sie sich ihr künftiges Auto vorstellen.


      "Crowdsourcing" oder "der Kunde weiß was er will"
      Crowdsourcing bzw. Schwarmauslagerung bezeichnet im Gegensatz zum Outsourcing nicht die Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, sondern die Auslagerung auf die Intelligenz und die Arbeitskraft einer Masse von Freizeitarbeitern bzw. hier potentiellen Kunden im Internet (Stichwort: Web 2.0).

      Crowdsourcing ist eine Managementphilosophie und im Rahmen der Unternehmensstrategie ein wesentlicher Baustein hin zu kunden- und lösungsorientierten Produkten und Dienstleistungen. Basierend auf dem Ansatz, dass Kunden am besten wissen, wie ihr Produkt aussehen und was es leisten soll, kann Crowdsourcing damit ein Element in der Innovationsstrategie eines jeden Unternehmens sein.

      Erste Beispiele aus der Praxis:
      • Ein LEGO-Baukasten des dänischen Spielzeugherstellers muss heute nicht mehr als vorproduzierte Einheit gekauft werden. Jeder Kunde kann mit dem frei verfügbaren Digital Designer eigene Modelle einschließlich der Verpackung im Internet entwerfen und bestellen.

       

      • Crowdsourcing funktioniert auch in der Automobilindustrie. Der italienische Autobauer FIAT hat bei der Konzeption des neuen Cinquecento sich Anregungen von potentiellen Kunden eingeholt. In mehr als 170.000 Entwürfen zeigten sie, wie sie sich ihr künftiges Auto vorstellen.


      Wirtschafts- und Innovationswissen in wenigen Worten
      Das Querdenker- und Berater-Duo "Förster & Kreuz" hat eine kostenlose Zitate-Sammlung ins Internet gestellt. Unternehmer mit Innovationsplänen finden darin etliche Anregungen. Ein Beispiel:

      „Wer schon mal länger in einem großen Unternehmen beschäftigt war, weiß, dass die Erwartung, solche Organisationen könnten strategisch flink und rastlos innovativ sein oder faszinierende Arbeitsplätze bereitstellen, der Hoffnung ähnelt, ein Hund könnte lernen, Tango zu tanzen.“
      Gary Hamel, Strategievordenker, Managementberater und Bestsellerautor

      http://www.foerster-kreuz.com/99zitate-2011.pdf

      In Kürze sind die Zitate auch für das iPhone verfügbar:

      http://www.foerster-kreuz.com/app


      Wirtschafts- und Innovationswissen in wenigen Worten
      Das Querdenker- und Berater-Duo "Förster & Kreuz" hat eine kostenlose Zitate-Sammlung ins Internet gestellt. Unternehmer mit Innovationsplänen finden darin etliche Anregungen. Ein Beispiel:

      „Wer schon mal länger in einem großen Unternehmen beschäftigt war, weiß, dass die Erwartung, solche Organisationen könnten strategisch flink und rastlos innovativ sein oder faszinierende Arbeitsplätze bereitstellen, der Hoffnung ähnelt, ein Hund könnte lernen, Tango zu tanzen.“
      Gary Hamel, Strategievordenker, Managementberater und Bestsellerautor

      http://www.foerster-kreuz.com/99zitate-2011.pdf

      In Kürze sind die Zitate auch für das iPhone verfügbar:

      http://www.foerster-kreuz.com/app


      Innovatoren lösen gesellschaftliche Probleme
      Unternehmen die sich auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme stürzen, können nicht nur gelebte Nächstenliebe praktizieren, sondern es können dadurch auch neue Wege zur Ertragssteigerung und zur Erweiterung eigener Geschäftsmöglichkeiten beschritten werden. Nachfolgend zeige ich Ihnen drei Wege auf, die Innovationsfähigkeit ihres Unternehmens zu verbessern, wenn Sie sich dem Kampf gegen gesellschaftliche Probleme stellen:


      1. Schaffen Sie einen größeren Ideenpool. Fokussieren Sie sich nicht nur auf ihren Markt oder ihre Funktion, sondern denken Sie darüber nach, wie (bekannte) Lösungen einem anderen / breiteren Interessentenkreis bei der Lösung offensichtlicher oder latenter Probleme helfen können. Ein solches (de-)zentralisiertes Denken wird Ihnen mehr potentiell verwendbare Ideen bescheren.

      2. Setzen Sie Partnerschaften sehr hoch auf Ihre Agenda. Die innere Verpflichtung sich für andere Menschen einzusetzen, wird die Bereitschaft bei Ihnen und ihren Mitarbeitern stärken, auch außerhalb der Firmenmauern aktiv für andere tätig zu sein. Dabei kann insbesondere die Bildung neuer Partnerschaften zu neuen Ideen führen, die wiederum in vielerlei Hinsicht auch für Ihr Kerngeschäft nutzbringend eingebracht werden können.

      3. Den Fokus auf Lösungen richten
      . Wenn Ihre Mitarbeiter wissen, dass ihre Ideen anderen Menschen helfen, so werden sie wahrscheinlich stärker motiviert sein, ihre Energien auf innovative Lösungsansätze zu fokussieren.


      Versuchen Sie diese Ansätze ruhig aus, Sie und ihre Mitmenschen können in jedem Fall nur gewinnen.


      Innovatoren lösen gesellschaftliche Probleme
      Unternehmen die sich auf die Lösung gesellschaftlicher Probleme stürzen, können nicht nur gelebte Nächstenliebe praktizieren, sondern es können dadurch auch neue Wege zur Ertragssteigerung und zur Erweiterung eigener Geschäftsmöglichkeiten beschritten werden. Nachfolgend zeige ich Ihnen drei Wege auf, die Innovationsfähigkeit ihres Unternehmens zu verbessern, wenn Sie sich dem Kampf gegen gesellschaftliche Probleme stellen:


      1. Schaffen Sie einen größeren Ideenpool. Fokussieren Sie sich nicht nur auf ihren Markt oder ihre Funktion, sondern denken Sie darüber nach, wie (bekannte) Lösungen einem anderen / breiteren Interessentenkreis bei der Lösung offensichtlicher oder latenter Probleme helfen können. Ein solches (de-)zentralisiertes Denken wird Ihnen mehr potentiell verwendbare Ideen bescheren.

      2. Setzen Sie Partnerschaften sehr hoch auf Ihre Agenda. Die innere Verpflichtung sich für andere Menschen einzusetzen, wird die Bereitschaft bei Ihnen und ihren Mitarbeitern stärken, auch außerhalb der Firmenmauern aktiv für andere tätig zu sein. Dabei kann insbesondere die Bildung neuer Partnerschaften zu neuen Ideen führen, die wiederum in vielerlei Hinsicht auch für Ihr Kerngeschäft nutzbringend eingebracht werden können.

      3. Den Fokus auf Lösungen richten
      . Wenn Ihre Mitarbeiter wissen, dass ihre Ideen anderen Menschen helfen, so werden sie wahrscheinlich stärker motiviert sein, ihre Energien auf innovative Lösungsansätze zu fokussieren.


      Versuchen Sie diese Ansätze ruhig aus, Sie und ihre Mitmenschen können in jedem Fall nur gewinnen.


      Ignorieren Sie noch Wachstumsmöglichkeiten?
      Der Innovationsfaktor Mensch vermag Vieles.

      * KAIZEN (Veränderung zum Besseren) im Sinn eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und
      * KAIKAKU (Radikale Veränderung oder Neugestaltung ganzer Produktionseinheiten, Prozessketten oder Systeme)

      leben letztlich vom Input engagierter Mitarbeiter. Doch häufig genug werden die "Propheten im eigenen Land" nicht ernst genommen.

      Chancen werden nicht genutzt, wenn ein Mitarbeiter eine großartige Idee für das Wachstum einer Firma oder Organisation hat. Die Ideen werden schlicht ignoriert.

      Ein Beispiel: KODAK ignorierte viel zu lange die Idee eines seiner Ingenieure, er wollte schon sehr früh eine "filmlose Kamera" (die heutige Digitalkamera) auf den Markt bringen. Doch KODAK ignorierte die Idee. KODAK verkaufte zu dieser Zeit Fotofilme und wollte sich mit den Hirngespinsten 'seines Propheten' nicht abgeben.

      Die größten Wachstumspotentiale für Unternehmen liegen heute in marktverändernden Ideen, die nicht nur Wachstum bieten, sondern auch eine Gefahr für das etablierte Geschäft darstellen können.

      Der Tipp!
      1. Finden Sie heraus, welche Gefahren es für Ihr etabliertes Geschäft gibt - bevor es jemand anderes tut.
      2. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, was ihr Unternehmen aus dem Markt schießen könnte.
      3. In der Beantwortung dieser Frage liegt sehr wahrscheinlich das größte Potential für INNOVATIONEN.


      Ignorieren Sie noch Wachstumsmöglichkeiten?
      Der Innovationsfaktor Mensch vermag Vieles.

      * KAIZEN (Veränderung zum Besseren) im Sinn eines Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und
      * KAIKAKU (Radikale Veränderung oder Neugestaltung ganzer Produktionseinheiten, Prozessketten oder Systeme)

      leben letztlich vom Input engagierter Mitarbeiter. Doch häufig genug werden die "Propheten im eigenen Land" nicht ernst genommen.

      Chancen werden nicht genutzt, wenn ein Mitarbeiter eine großartige Idee für das Wachstum einer Firma oder Organisation hat. Die Ideen werden schlicht ignoriert.

      Ein Beispiel: KODAK ignorierte viel zu lange die Idee eines seiner Ingenieure, er wollte schon sehr früh eine "filmlose Kamera" (die heutige Digitalkamera) auf den Markt bringen. Doch KODAK ignorierte die Idee. KODAK verkaufte zu dieser Zeit Fotofilme und wollte sich mit den Hirngespinsten 'seines Propheten' nicht abgeben.

      Die größten Wachstumspotentiale für Unternehmen liegen heute in marktverändernden Ideen, die nicht nur Wachstum bieten, sondern auch eine Gefahr für das etablierte Geschäft darstellen können.

      Der Tipp!
      1. Finden Sie heraus, welche Gefahren es für Ihr etabliertes Geschäft gibt - bevor es jemand anderes tut.
      2. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, was ihr Unternehmen aus dem Markt schießen könnte.
      3. In der Beantwortung dieser Frage liegt sehr wahrscheinlich das größte Potential für INNOVATIONEN.


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